• Unternehmensinsolvenz - Bundesweit vom Fachanwalt

    Das können Unternehmer bei Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit tun – Fachanwalt für Insolvenzrecht
    Private Geschäftsführerhaftung und Insolvenzverschleppung vermeiden

    Bild Eröffnungsvoraussetzungen Insolvenzverfahren Paragraph 11

Die Unternehmensinsolvenz

Gerät ein Unternehmen, in die Zahlungunfähigkeit bzw. Überschuldung (§§ 17, 19 InsO), muss der Geschäftsführer unverzüglich eine Insolvenz beantragen (§ 15a Abs. 3 InsO). Viele wissen nicht: Eine Unternehmensinsolvenz ist ansonsten für den Geschäftsführer des betroffenen Unternehmens ein gefährliches Ereignis (Stichwort: Haftungsgründe).

Das betrifft die Gesellschaftsformen:

  • GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)
  • UG (Unternehmergesellschaft – haftungsbeschränkt)
  • GmbH & Co. KG 
  • AG (Aktiengesellschaft)

Grob gesagt: Grundsätzlich ist bei Unternehmen wie einer GmbH oder UG eine private Haftung des Geschäftsführers ausgeschlossen. Aber: Damit dieser Haftungsausschluss auch bei der Unternehmensinsolvenz greift, sind jedoch sämtliche rechtlichen Pflichten des Geschäftsführers zu beachten. Denn für den Geschäftsführer kommen zahlreiche Tatbestände in Betracht, durch die er einerseits mit der Staatsanwaltschaft in Konflikt gerät und andererseits mit seinem Privatvermögen für Verbindlichkeiten des Unternehmens haftet. Dann ist womöglich sogar eine parallele Privatinsolvenz des Geschäftsführers nötig.

Im folgenden Beitrag informieren wir Sie, was Sie als Geschäftsführer in der Unternehmensinsolvenz beachten müssen, um eine Strafbarkeit von vornherein bewusst zu umschiffen und mit der Abwicklung des Unternehmens in sicherem Fahrwasser zu bleiben.

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Ziele der Unternehemensinsolvenz

Die Insolvenzgründe

In der Insolvenzordnung, dem maßgeblichen Gesetz, sind drei Insolvenzgründe aufgezählt, bei deren Vorliegen der Insolvenzantrag gestellt werden muss bzw. kann.

  • Überschuldung der UG: Insolvenzantrag muss zwingend gestellt werden (§ 19 InsO)
  • Zahlungsunfähigkeit der UG: Insolvenzantrag muss zwingend gestellt werden (§ 17 InsO)
  • Drohende Überschuldung: Insolvenzantrag kann gestellt werden (§ 18 InsO)

Wenn Sie vermuten, dass Ihre Firma von einer Situation befindet, in der ein Insolvenzgrund vorliegt, sollten Sie sich so schnell wie möglich beraten lassen.

Insolvenzgrund 1: Überschuldung

Ob eine Überschuldung vorliegt, muss in zwei Stufen geprüft werden. Die Voraussetzungen für einen Insolvenzantrag wegen Überschuldung sind dann gegeben, wenn

  1. Das Vermögen nicht mehr ausreicht, um die Schulden zu decken und
  2. eine negative Fortführungsprognose für das Unternehmen gestellt wird.

Es besteht also noch keine Antragspflicht, wenn eine positive Fortführungsprognose für das Unternehmen erstellt wird. Falls es letzten Endes aber doch zur Insolvenz kommt, wird rückblickend geprüft, ob diese Prognose möglicherweise zu optimistisch ausgefallen war.

Insolvenzgrund 2: Zahlungsunfähigkeit

Am häufigsten kommt es vor, dass ein Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt werden muss. In der Praxis kann es passieren, dass einzelne Rechnungen nicht rechtzeitig gezahlt werden. Dann ist zunächst nur von einer folgenlosen Zahlungsstockung zu sprechen.

Doch es ist für die Vermeidung von Haftungsrisiken der Geschäftsführung von erheblicher Bedeutung, wann der Übergang von Zahlungsstockungen zur Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist.

Eine Zahlungsunfähigkeit liegt laut Bundesgerichtshof vor, wenn:

nur noch weniger als 90% der fälligen Verbindlichkeiten in einem Zeitraum von 3 Wochen beglichen werden können.

Betrachtet werden alle zum Stichtag fälligen Verbindlichkeiten. Wenn Sie bloß zahlungsunwillig sind, also sich weigern, eine Rechnung zu bezahlen, die Sie eigentlich zahlen könnten, ist dies kein Insolvenzgrund.

Problematisch ist der Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit insbesondere, da die meisten Geschäftsführer den Zeitpunkt verpassen, in dem die Insolvenz eingelegt werden muss. Die 3-Wochen-Frist des Bundesgerichtshofes ist sehr eng bemessen. Viele Unternehmer stellen den Insolvenzantrag nicht, da die Hoffnung auf eine Besserung der Bilanzen stets präsent ist – in der Praxis fällt es zudem schwer zwischen einer vorübergehenden Krise und der juristischen Zahlungsunfähigkeit zu unterscheiden.

In der konkreten Situation sollten Sie also stets anwaltliche Hilfe anfordern. Bei unserer Kanzlei ist die Erstberatung kostenfrei. So können Sie sich eine professionelle Meinung einholen und zu Hause in Ruhe überlegen, ob insolvenzrechtliche Maßnahmen durchgeführt werden sollen.

Insolvenzgrund 3: drohende Zahlungsunfähigkeit

Der Insolvenzgrund der drohenden Zahlungsunfähgikeit wird in der Praxis nur äußerst selten angewendet.

Für den Fall, dass es überwiegend wahrscheinlich ist, dass in Zukunft nicht mehr alle Verbindlichkeiten gezahlt werden können, besteht für den Geschäftsführer eines Unternehmens die Möglichkeit, sich in den Schutz des Insolvenzverfahrens zu begeben.

Ausführlicher widmen wir uns der Thematik der Insolvenzgründe auf unserer Seite zur GmbH-Insolvenz.

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Haftungs- und Strafbarkeitsrisiken des Geschäftsführers

Grundsätzlich sorgt die Rechtsform der UG bzw. der GmbH dafür, dass grundsätzlich nur das Firmenvermögen der Haftung unterliegt. Somit ist die Situation, dass laufende Verbindlichkeiten nicht mehr bezahlt werden können, zwar unangenehm, in der Regel aber nicht bedrohlich für das Privatvermögen des Geschäftsführers.

Dieser Grundsatz der Haftungsbeschränkung wird aber bei einer Insolvenz in einigen Fällen durchbrochen. Dann haftet die Geschäftsführung mit ihrem Privatvermögen und macht sich unter Umständen sogar strafbar.

Einige der zivil- und strafrechtlichen Haftungsrisiken für die UG-Geschäftsführung sind:

  • Strafbarkeit wegen Insolvenzverschleppung gem. § 15a InsO sowie Durchgriffshaftung wegen Insolvenzverschleppung
  • Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen führt zu Strafbarkeit nach § 266a StGB und persönlicher Haftung nach § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. 266a StGB
  • Nichtzahlung von Steuern wie Lohn- und Umsatzsteuer, Körperschafts- oder Gewerbesteuer gemäß §§ 34, 69 AO
  • Begünstigung einzelner Gläubiger ist strafbar nach § 283c StGB
  • Haftung für Zahlungen nach Eintritt von Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung gemäß § 64 Abs. 2 GmbHG
  • Haftung der Geschäftsführung bei Verlust des Stammkapitals
  • Haftung wegen Steuerhinterziehung bei falscher Bilanz

Im Folgenden erläutern wir Ihnen die Einzelheiten der jeweiligen Haftungsrisiken:

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Insolvenzverschleppung

Nach Eintritt einer Insolvenz, also wenn Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit vorliegen, muss der Insolvenzantrag durch die Geschäftsführung zwingend gestellt werden.

Die Frist hierfür beträgt maximal drei Wochen. Wird der Insolvenzantrag nicht rechtzeitig oder fehlerhaft gestellt, haften Sie als Geschäftsführer gegenüber Dritten auch mit Ihrem Privatvermögen. Es muss also genau geprüft werden, wann die dreiwöchige Frist zu laufen begonnen hat.

Außerdem darf der Insolvenzantrag keine Fehler enthalten. Hierfür empfehlen wir Ihnen, einen auf Insolvenzrecht spezialisierten Anwalt hinzuzuziehen.

Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen

Als Geschäftsführer können Sie sich strafbar machen, wenn Sie fällige Sozialversicherungsbeiträge nicht an den zuständigen Träger abführen. Dies ist den meisten Unternehmern, die Arbeitnehmer beschäftigen, bekannt, daher werden zumindest die Sozialversicherungsbeiträge für gewöhnlich gezahlt.

Im Rahmen der Insolvenz kann es aber trotzdem dazu kommen, dass die Beiträge nicht gezahlt werden. Dann kann die zuständige Krankenkasse den Geschäftsführer persönlich in Anspruch nehmen. Er haftet für die nicht gezahlten Beiträge also mit seinem Privatvermögen, darüber hinaus erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen § 266a StGB.

Persönliche Haftung wegen Nichtzahlung von Steuern

Im Rahmen einer Insolvenz kann es auch dazu kommen, dass Steuern nicht gezahlt werden. Hier kommen in erster Linie Lohnsteuer, Umsatzsteuer sowie Körperschafts- und Gewerbesteuern in Frage.

Darüber hinaus fallen dann Säumniszuschläge an.
Diese holt sich der Staat dann von der Geschäftsführung unmittelbar zurück, also aus dem Privatvermögen.

Strafbarkeit wegen Gläubigerbegünstigung

Wenn das Geschäft trotz drohender Insolvenz so weitergeführt wird wie bisher, können Sie als Geschäftsführer in Gefahr geraten, unbewusst Gläubigerbegünstigung zu begehen. Zahlungen an einzelne Gläubiger können dem Grundsatz widersprechen, dass alle Gläubiger in der Insolvenz gleich behandelt werden müssen. Eine solche Zahlung könnte dann den Tatbestand der Gläubigerbegünstigung nach § 283c StGB begründen.

Haftung für Zahlungen nach Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung

Eine weiterer Grund, warum Sie bei einer drohenden Insolvenz schnell rechtlichen beistand aufsuchen sollten, liegt in der Regelung aus § 64 Abs. 2 GmbHG. Diese besagt, dass der Geschäftsführer ab dem Zeitpunkt, an dem der Insolvenzgrund vorliegt, für Zahlungen, die er dann noch tätigt, persönlich haftbar ist.

Es spielt dabei keine Rolle, ob ein Insolvenzantrag gestellt wurde oder nicht. Ebensowenig kommt es darauf an, ob der Geschäftsführer wegen mangelnder Sachkenntnis nichts von dem Insolvenzgrund gewusst hat.

Es kommt einzig darauf an, ob der Insolvenzverwalter feststellt, dass nach objektivem Vorliegen des Insolvenzgrundes noch Zahlungen getätigt wurden. Dabei gelten als Zahlungen alle Leistungen, die die Insolvenzmasse schmälern.

Der Geschäftsführer haftet bei Verlust des Stammkapitals

Die Regelung des § 84 GmbHG verpflichtet den Geschäftsführer, bei Verlust von mehr als 50% des Stammkapitals eine außerordentliche Gesellschafterversammlung einzuberufen. Hier muss er den Gesellschaftern den Verlust mitteilen. Dies soll den Gesellschaftern ermöglichen, Maßnahmen zur Erhaltung des restlichen Stammkapitals zu treffen.

Unterlässt der Geschäftsführer diese Mitteilung, macht er sich strafbar sowie riskiert eine persönliche Haftung für das verlorene Kapital.

Bilanzfälschung und Steuerhinterziehung

Ein weiterer Sachverhalt, der bei der Insolvenz vorkommen kann ist, dass die Bilanz “geschönt” wird, um die wirtschaftliche Schieflage zu kaschieren.

Dies gilt jedoch als Bilanzfälschung, da die Bilanz richtig geführt werden muss und zur Berechnung der Steuern dient. Dieser Sachverhalt kann zu einer Strafbarkeit und Haftung nach §§ 369 ff. AO führen.

Mehr zu den verschiedenen Haftungs- und Strafbarkeitsrisiken finden Sie hier.

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Persönlich haftbar – Was nun?

Je nachdem wie hoch die Verbindlichkeiten des Unternehmens waren, können manchen ehemalige Geschäftsführer diese auch tragen. Oftmals übersteigen die meist höheren Verbindlichkeiten des Unternehmens jedoch die persönlichen Mittel. Dann gibt es in der Regel drei Varianten, um den ehemaligen Geschäftsführer zu entschulden:

1. Variante: Viele Geschäftsführer befürchten eine Privatinsolvenz. Tatsächlich ist dies das meist gewählte Mittel zur persönlichen Entschuldung. Nach 3, 5 oder 6 Jahren ist der Schuldner hier schuldenfrei. Ist der Schuldner jedoch noch liquide bzw. hat ein liquides Umfeld tun sich weitere Varianten auf:

2. Variante: Auch ein außergerichtlicher Vergleich kommt infrage. Ist die Gläubigeranzahl übersichtlich und hat der ehemalige Geschäftsführer ein regelmäßiges Einkommen, um eine monatliche Ratenzahlung oder Einmalzahlung zu stemmen, so steigt auch die Wahrscheinlichkeit hierbei erfolgreich zu sein.

3. Variante: Der Königsweg ist jedoch das sogenannte InsolvenzplanverfahrenDie herkömmliche Privatinsolvenz wird hierbei durch eine gerichtliche Vereinbarung mit den Gläubigern abgewendet. Der Schuldner braucht dazu jedoch einen Geldgeber der den Gläubigern eine annehmbare Einmalzahlung anbietet. Jedoch ist der Schuldner hierbei nach 4-12 Monaten bereits schuldenfrei. Außerdem ist die Erfolgswahrscheinlichkeit höher als bei einem außergerichtlichen Vergleich. Aufgrund der Komplexität des Verfahrens ist hierbei anwaltliche Hilfe unerlässlich.

Gerne beraten wir Sie zu den jeweiligen Entschuldungswegen. Unser Erstgespräch ist hierbei für Sie kostenfrei. Dabei werden Sie über alle infrage kommenden Varianten ausführlich beraten.

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Ablauf des Insolvenzverfahrens

Sobald der Insolvenzantrag eingereicht wurde, prüft das Gericht dessen Einzelheiten. Dabei wird auch untersucht, ob das Vermögen des Unternehmens dazu ausreicht, die Kosten des Insolvenzverfahren zu decken. Eine Summe von ca. 3000,- € sollte hierzu noch im Unternehmen vorhanden sein. Anderenfalls erfolgt die Abweisung mangels Masse.

Nun werden durch das Gericht die vorläufigen Sicherungsmaßnahmen beschlossen, um das Vermögen des Unternehmens zu sichern. Das Gericht wird in der Regel einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmen. Dieser wird die Vermögenswerte des Unternehmens unter die Lupe nehmen und nach Möglichkeiten suchen, diese Mittel liquide verfügbar zu machen. Dabei muss der Geschäftsführer dem Insolvenzverwalter für Auskünfte jederzeit zur Verfügung stehen.

Sodann wird der Insolvenzverwalter dem Insolvenzgericht melden, ob ein Eröffnungsgrund über das Insolvenzverfahren vorliegt und ob die Insolvenzmasse ausreicht, um die Kosten des Verfahrens zu decken.

Gewöhnlich wird durch die Gläubigerversammlung beschlossen, ob das Unternehmen saniert oder zerschlagen werden soll. Sie wird meist ca. 2 Monate nach Insolvenzeröffnung durchgeführt. Wird eine Zerschlagung beschlossen, so werden die Vermögenswerte des Unternehmens an Investoren veräußert und alle offenen Forderungen eingetrieben und der Insolvenzmasse zugeführt.

Nun werden alle berechtigten Forderungen der Gläubiger in die Forderungstabelle aufgenommen. Wenn das Vermögen des Unternehmens dann verwertet und auf die Gläubiger verteilt wurde, wird das Insolvenzverfahren aufgehoben und das Unternehmen gilt als aufgelöst.

Mehr zum Ablauf des jeweiligen Insolvenzverfahrens finden Sie auf unseren Seiten zur GmbH– bzw. UG-Insolvenz oder auf unserer Seite zur Regelinsolvenz.

Abweisung mangels Masse

Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens kann womöglich abgewiesen werden. Unterschiedliche Gründe können eine solche Abweisung auslösen. Insbesondere ist mit einer Abweisung dann zu rechnen, wenn das verwertbare Vermögen der GmbH nicht genügt, um die zu erwartenden Verfahrenskosten zu decken. Ein noch verwertbares Vermögen von etwa 3.000,- € ist dafür nötig. Im Gegensatz zu Privatpersonen kann die GmbH keine Prozesskostenhilfe oder Stundung der Verfahrenskosten verlangen. Diese Kosten muss sie also in jedem Fall selbst tragen.

Teilweise wird eine Abweisung des Insolvenzantrags von Geschäftsführern sogar angestrebt, denn dies birgt vor allem den Vorteil, dass die Tätigkeit des Insolvenzverwalters in einem solchen Fall frühzeitig endet. Insofern werden auch „weniger Fragen gestellt“ – es wird also auch unwahrscheinlicher, wegen etwaiger Insolvenzstraftaten verfolgt zu werden.

Mehr zum Verfahrensablauf in dieser Konstellation finden Sie hier. Sowie auf unseren Seiten zur Liquidation einer GmbH bzw. UG nach Abweisung mangels Masse

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Kosten

Die Kosten der Unternehmensinsolvenz berechnen sich anhand des Wertes der Insolvenzmasse. Daher kann eine pauschale Angabe über die Kosten nicht gemacht werden. Die Verfahrenskosten müssen in jedem Fall vom Unternehmen selbst getragen werden, dazu kommen die Anwaltskosten. Es besteht keine Möglichkeit der Prozesskostenhilfe oder der Stundung der Verfahrenskosten.

Unsere Kanzlei begleitet Ihre Unternehmensinsolvenz gerne und berät Sie mit fachlicher Expertise und langjähriger Erfahrung. Zudem ist unsere Erstberatung kostenfrei.

Bei einer Unternehmensinsolvenz, beispielsweise GmbH oder UG, ist die Regelinsolvenz die richtige Verfahrensart. Die Kosten unserer anwaltlichen Hilfe können Sie hier unter dem jeweiligen Punkt berechnen:

Kostenrechner

Unsere Preise sind FESTPREISE - berechnen Sie Ihr Endhonorar schon jetzt:

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Bei Beratungshilfe werden wir KOSTENLOS für Sie tätig. Gerne kann unser Honorar auch in RATEN getragen werden.

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Tipps zur Unternehmensinsolvenz

Durch die Einleitung der Regelinsolvenz entgehen Sie als Geschäftsführer der Strafbarkeit und der privaten Haftung, wenn Sie den richtigen Antrag zur richtigen Zeit stellen.
Um auch in Krisenzeiten rechtssicher ein Unternehmen zu führen, sollten Sie unsere Tipps beachten:

  1. Prüfen Sie in Krisenzeiten täglich die finanzielle Situation des Unternehmens
  2. Überdenken Sie einen außergerichtlichen Schuldenvergleich
  3. Besprechen Sie mit uns Möglichkeiten zur Sanierung eines Unternehmens
  4. Informieren Sie rechtzeitig die Gesellschafter
  5. Lassen Sie sich zu Strategien zur Enthaftung der Geschäftsführung beraten
  6. Vermeiden Sie Pfändungen bzw. Zwangsvollstreckungen
  7. Bilden Sie eine Rücklage
  8. Stoppen Sie rechtzeitig die Zahlungen an die Gläubiger
  9. Nehmen Sie keine weiteren Schulden durch neue Bestellungen o. ä. auf
  10. Vorsicht bei der Übertragung von Vermögensbestandteilen
  11. Nehmen Sie die Begleitung eines spezialisierten Anwalts in Anspruch

Die genauen Haftungsrisiken sind komplex und in jedem Einzelfall unterschiedlich. Sie können daher nur in einem persönlichen Beratungsgespräch abgeklärt werden. Das Erstgespräch ist in unserer Kanzlei für Sie kostenfrei.

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Der Startschuss – Wir bereiten Ihren Insolvenzantrag vor!

Gerne kann unsere Kanzlei Sie dabei unterstützen, ein Regelinsolvenzverfahren einzuleiten. Um für Sie tätig werden zu können, benötigen wir die Auftragsunterlagen ausgefüllt zurück.

Laden Sie sich die Auftragsunterlagen herunter und  lassen Sie sie uns ausgefüllt zukommen:

  • per E-Mail (info@anwalt-kg.de) oder
  • per Fax (0221 – 6777 005-9) oder
  • per Post (KRAUS I GHENDLER Anwaltskanzlei, Aachener Straße 1, 50674 Köln).

Wenn Sie weitere Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen der Unterlagen benötigen, erreichen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten unter unserer Beratungsnummer. Unser Team steht Ihnen bei Fragen zum Regelinsolvenzverfahren gerne zur Verfügung. Nach dem Erhalt Ihrer Unterlagen werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen besprechen. Gerne können Sie uns auch vor der Mandatierung telefonisch kontaktieren und sich im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgespräches informieren.

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Ihre Fragen zur Unternehmensinsolvenz

  • Regelinsolvenz

Steuererklärung

Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind seit 04.2020 in der Regelinsolvenz, Wohlverhaltungsphase ist im 05.2021 eingetreten. Im Sommer 2021 hat der Verwalter dem Steuerberater erlaubt die Steuererklärung zu machen. Es waren 2018,2019 noch offen. Für 2019 müssen wir die Firma laut Steuererklärung 1500€ nachzahlen, die Firma war damals die Haupteinnahme Quelle jetzt ist sie […]

Vollzeitstelle

Mein Partner hat eine Regelinsolvenz beantragt, diese wurde genehmigt. Seine Selbstständigkeit hat er aufgegeben, um wieder “normal” Vollzeit zu arbeiten. Jetzt Ist meine Frage: Gilt für ihn jetzt dieselbe Tabelle wie in der Privatinsolvenz für die Abgaben von seinem Gehalt? Wie läuft für ihn die Wohlverhaltensperiode ab und wann beginnt diese? Es gibt kein Vermögen […]

Forderung durch Gläubiger nach RSB

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Insolvenzverfahren wurde 2018 mit Erteilung der Restschuldbefreiung beendet. Jetzt meldet sich ein Gläubiger über seinen Anwalt, er behauptet von dem Verfahren nichts gewusst zu haben und behauptet ich hätte ihn bewusst nicht im Verfahren gemeldet. Nach Rückfrage bei meinem ehemaligen Insolvenzverwalter teilte mir dieser mit das der Gläubiger ordnungsgemäß […]

Finanzamt pfändet meine Rechnungen, Steuernachzahlung trotz Regelinsolvenz

Hallo das Finanzamt fordert von mir eine Nachzahlung in Höhe von 7000 € und hat meinem Kunden angeschrieben und dieser muss meine gestellten Rechnungen direkt an das Finanzamt überweisen der Betrag ist 900 € . Dieser Betrag kommt monatlich , ich habe ein Pfändungskonto mit einem Freibetrag von 1200 € aber dadurch dass das Geld […]

Steuererklärung in der Regelinsolvenz

Sehr geehrte Damen und Herren, ich würde gerne wissen, ob es vom Insolvenzverwalter rechtens ist, einen Aufschlag bei seiner Bezahlung zu fordern, wenn er die Steuererklärung des Schuldners einreichen muss, diese aber vom Steuerberater bereits fast fertiggestellt und die Rechnung dafür zur Insolvenztabelle angemeldet wurde? Der Insolvenzverwalter hat sich geweigert, den Steuerberater seine Arbeit beenden […]

Tod des Geschäftsführers während vorläufiger Insolvenz

Hallo, wenn der geschäftsführende Gesellschafter einer GmbH tödlich verunglückt, während bereits die vorläufige Insolvenz läuft, wie geht es dann weiter? Es gibt noch 3 Gesellschafter im Ausland. Es ist ein schwacher Insolvenzverwalter eingesetzt. Muss dann ein Notgeschäftsführer ernannt werden, wenn in den nächsten 1-2 Monaten sowieso der Insolvenzverwalter eröffnen und damit übernehmen würde? Oder würde […]

Bafögschulden wurden nicht bei der Insolvenz gemeldet.

Im Jahr 2016 wurde eine Regel Insolvenz beantragt. Die Bafögschulden wurden entweder vergessen oder irgendwie untergegangen, ca 18 gemeldete Gläubiger . Ende Mai 2021 erhielt ich vom Gericht die Restschuldbefreiung und schickte sie dem Bundesverwaltungsamt, da sie auch für nicht gemeldete Gläubiger gilt. Bundesverwaltungsamt: Sie haben ihre Bafög-Darlehnsschuld und die Kosten im Insolvenzvervahren nicht angegeben, […]

GBR Insolvenz

Sehr geehrte Damen und Herren, wir(GbR aus zwei Personen) haben am 9.04.2020 eine Regelinsolvenz angeldet, der Verfahren ist jetzt durch und es läuft schon die Wohlverhaltungsphase. Unsere Gesamtschulden belaufen sich auf 52500€. Frage: muss jeder von uns die 35% von der Summe zahlen(je 18375€) um nach drei Jahren die Restschuldbefreihung zu beantragen oder insgesamt 18375€ […]

Gläubiger

Sehr geehrtes Team, mein Regelinsolvenzverfahren läuft seit 04/20. Am 08.04.20 habe ich vom Gericht den Bescheid über die Eröffnung des Verfahrens erhalten. Seit dem nichts mehr. Ist es normal, dass man als Schuldner über keine weiteren Vorgänge eine Information erhält? Sind die Gläubiger über die Höhe der gesamten Schulden informiert und kennen die Gläubiger die […]

GmbH Insolvenz/ Privatschulden

Sehr geehrte Damen und Herren, seit einigen Wochen lese ich hier sehr viele interessante Dinge und bin auf der Suche nach einer Einschätzung zu meiner Situation. Ich hoffe das Sie mir eventuell ein wenig Licht ins dunkel bringen können. Ich habe 2016 eine GmbH gegründet inkl. Staatlich geförderten Darlehen. 2019 habe ich den Entschluss getroffen […]

Laufende Insolvenz

Hallo, ich habe ein paar Fragen zur Insolvenz: ich habe die Insolvenz im letzten Jahr angemeldet, seit Juni 2020 läuft sie- somit noch die 7Jahresregel. die Schuldensumme beträgt 10300€ 2500 sind durch die Pfändung schon beglichen und zusätzlich sind auf dem Auskehrungskonto nochmal 2500€ jetzt meine Frage: Wann kann ich welchen Antrag stellen um die […]

Kosten des INSOVerwalters in der Wohlverhaltensperiode/wer muss diese bezahlen?

Sehr geehrte Damen und Herren, die Kosten des Insoverfahrens werden ja aus der Insolvenzmasse getragen. Muss der Schuldner dann den INSOVerwalter in der Wohlverhaltensperiode bezahlen, auch wenn alle Verfahrenskosten durch die Insolvenzmasse gedeckt worden sind? der Verwalter bekommt ja mit Abschluss des INSOVerfahrens seine Schlussrechnung bezahlt? Sind die weiteren Kosten des INSOVerwalters für die Wohlverhaltensperiode […]

Insolvenzanfechtung

Sehr geehrte Damen&Herrn, Ich bin seid 2019 in der Regelinsolvenz. Der Insolvenzantrag wurde von mir am 25.04.2019 gestellt. Im Januar 2021 hat mein Insolvenzverwalter aufgrund geltend gemachter insolvenzanfechtungsrechtlicher Rückgewähransprüche einen Betrag in Höhe von €2.081,21 an die Insolvenzmasse ausgekehrt. Den Betrag hat er direkt von meiner Privaten Krankenversicherung bekommen. Mein Beitragskonto bei der PKV, ist […]

Anwaltshonorar richtig berechnet?

Sehr geehrte Damen und Herren, 2019 musste ich wegen Krankheit meine Firma schließen und Insolvenz beantragen und wurde durch eine Empfehlung an einen Anwalt verwiesen, der das Inso-Verfahren eingeleitet hat. Im Nov.2019 bekam ich dann eine Rechnung über 3.800 € wo er sein Honorar VV3313 und VV3318 von meinen Schulden 114.000 € berechnet hatte. Einen […]

Dauer der Regelinsolvenz – Verfahren wurde am 31.07.2019 eröffnet

Sehr geehrte Damen und Herren, wegen Zahlungsunfähigkeit wurde am 31.07.2019 das Verfahren über mein Vermögen eröffnet. Liegt die Dauer meiner Regelinsolvenz in diesem Fall noch bei 5-6 Jahren? Oder besteht die Möglichkeit diese auf 3 Jahre zu verkürzen? Besten Dank im voraus. Mit freundlichen Grüßen B.

Privat- oder Regelindolvenz?

Hallo Herr Kraus, nehmen wir an jemand hat vor 10+ Jahren als “Strohmann” kurzzeitig als Geschäftsführer für GmbHs fungiert. Diese sind längst liquidiert. Er wurde allerdings nach Paragraf 64 GmbH Gesetz vom Insolvenzverwalter in Haftung genommen, woraus einige 10.000 € Schulden resultieren. Weiterhin fordert aus einer anderen GF eine Krankenkasse zigtausend Euro. In der Folgezeit […]

Insolvenzverfahren abgeschlossen / Nachhaftungen

Das Insolvenzverfahren (eröffnet 2009) wurde im Jahre 2014 abgeschlossen und die Gesellschaft 2015 im HR gelöscht. Nun zwei Fragen -wie lange müssen relevante Unterlagen vorgehalten werden? -gibt es eine persönliche Nachhaftung des Geschäftsführer und ggf. gegen wem (z.B. Finanzamt) und bis wann kann die Nachhaftung geltend gemacht werden? Mit freundlichen Grüßen Jürgen J.

Schulden und Insolvenz

Sehr geehrte Damen und Herren, ich war im Jahr 2015 bis 2016 selbständig mit einen souvenir Geschäft in Stralsund und habe diese aber aufgeben müssen wegen zu hoher Belastungen, leider habe ich bis dato keine Insolvenz eröffnen können da mir jegliche Hilfe fehlt, ich bin angestellter Fleischer wieder in Hamburg und wohne in Buxtehude, ich […]

Restschuldbefreiungsverfahren/wg. Unternehmensinsolvenz, nach Beschluss Restschuldbefreiung wie geht es weiter?

Guten Tag, ich habe eine Frage zu meiner Restschuldbefreiungsverfahren/wg. Unternehmensinsolvenz, nach dem Beschluss der Restschuldbefreiung wurde meinem Arbeitgeber nicht mitgeteilt dass die Pfändungen eingestellt werden müssen bzw. können, es ist jetzt nach dem Beschluss weiter der pfändbare Betrag von meinem Gehalt abgezogen worden und dem Konto des Treuhänders zugeführt worden. Mir wurde auf Nachfrage bei […]

Regelinsolvenz

Im Mai habe ich mich als Dozent selbständig gemacht. Bin im Juni 2020 in die Regelinsolvenz gegangen und arbeite als Freiberufler, mit einem Zuschuss vom Jobcenter, was mir ca. 1500 Euro (594,- davon vom Jobcenter) einbringt. Ich habe keinen Führerschein und bin auf einen Chauffeur angewiesen, den ich mit 0,30 Euro p.km in Abzug bringe. […]

verspätete Forderungsanmeldung

Sehr geehrte Damen und Herren, die Commerzbank hat ihre titulierte Forderung in der Planinsolvenz nicht angemeldet, der Insolvenzplan wurde mit Beschluss vom 2. Januar 2020 rechtskräftig. Nun fordert die Bank eine Zahlung gemäß Quote. In einer Richtlinie steht, dass verspätet angemeldete Forderungen beim Insolvenzverwalter angemeldet werden müssen. Die Bank behauptet es nicht zu müssen. Nun […]

Hausbesuch des Insolvenzverwalters

Hallo! Ich bin seit Juni in der Regelinsolvenz mit einer Gaststätte, die der Insolvenzverwalter freigegeben hat. Nach Einigung mit dem Objekteigentümer (einer der Gläubiger) habe ich bis auf Möbel und E-Geräte das Lokal und alle Nebenräume geleert. Ich habe nicht die Absicht, etwas zu verkaufen, habe auch bisher alles nur verschenkt. Trotzdem platzen unsere privaten […]

Krankenkassenforderungen

Hallo, ich habe ein Problem, das bestimmt viele betrifft, die einmal in der Insolvenz gelandet sind. Ich hatte einen Baubetrieb und bin 2002 durch nicht bezahlte Rechnungen in die Insolvenz geraten. Die Restschuldbefreiung erfolgte nach 8 Jahren. Da ich wegen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde, gab es keine Restschuldbefreiung für die Krankenkassenbeiträge. Das Insolvenzverfahren dauerte 17 Jahre. […]

Regelinsolvenz und Corona Bonus

Hallöchen meine Frage ist…ich habe eine Regelinsolvenz und arbeite in der Pflege. Ist der Corona Bonus in meinem Fall komplett pfändbar? Vielen Dank für die Antwort.

Schritt 5: Einstellen der Zahlungen

Sehr geehrte Damen und Herren, eine Frage zu Schritt 5: “beenden Sie auf der Stelle alle weiteren Zahlungen an Ihre Insolvenzgläubiger” Ich habe eine Kredit bei meiner Hausbank, die die Tilgung und Zinsen von meinem Kontokorrentkonto auch bei der gleichen Bank einzieht. Wie kann ich diese Zahlung des Kredits stoppen (weil es ja von der […]

Regelinsolvenz

Können in der zwischenzeit nicht auch Privatpersonen die Regelinsolvenz beantragen, mir kommt vor ich habe das irgendwo gelesen.

Pfändung in der Wohlverhaltensperiode durch den INsolvenzverwalter obwohl keine Abtretungserklärung unterschrieben?

Guten Tag, eine Krankenkasse hat vor etwa 3 Jahren einen Insolvenzantrag (Regelinsolvenz) gegen mich gestellt. Ich habe keinen eigenen Insolvenzantrag und keine Abtretungserklärung eingreicht. Nun wurde ich in der Wohlverhaltensperiode vom Insolvenzverwalter angeschrieben. Er will jetzt mein pfändbares Einkommen von etwa 350 Euro monatlich pfänden (verdiene etwa 1.400 euro netto). Steht ihm das Geld zu […]

Regelinsolvenz

Guten Tag , ich bin in der Regelinsolvenz und es wird weiter Verrechnet / Pfändung ) von der Aok Niedersachsen . Erwerbsminderungsrente von 1195,13 ,verrechnet werden 300,00 Euro . Forderung 5735,45plus 2800,00 Säumniszuschläge . Habe bereits 5756,00 Euro bezahlt. Mein Insolvenzverwalter schläft ! Was muss ich tun ? Mfg. Petra Geske

Regel Insolvenz

Wie schaffe ich Antrag dazu zu stellen und Formulare zu erhalten?

Kauf einer Immobilie einer insolventen Immobilien GmbH

Sehr geehrte Damen und Herren, über einen Immobilienmakler möchte ich eine Immoblie erwerben. Verkäufer ist eine Immobilien GmbH. Die Immobilien GmbH ist insolvent. Aktuell warte ich auf den Notartermin, werde aber immer wieder vertröstet mit dem Argument, es ist nicht geklärt, wer mit mir den Kaufvertrag unterschreibt – der Insolvenzverwalter oder der Geschäftsführer der GmbH. […]

Insolvenz seit 2012 der Firma Schürmann & Hilleke Neuenrade

unsere Forderungen an Schürmann & Hilleke wurden vom Gericht und Insolvenzverwalter in Höhe von ca. €150.000,– anerkannt., außerdem wurde eine Quote in Aussicht gestellt. Seit 2 Jahren wird der Termin ständig verschoben, letzte Auskunft – Abschluss des Verfahrens Mitte 2020. Müssen wir als Gläubiger diese Terminverschiebungen akzeptieren ,? bzw. haben wir ein Recht auf zügige […]

Insolvenz GmbH

Können Forderungen noch gestellt werden wenn eine GmbH Insolvenz beendet ist ?

Privatinsolvenz verkürzt auf 3 Jahre

Guten Tag , Ich habe mal eine Frage ! Ich bin seit dem 1.12.2016 in der Privatinsolvenz . Meine Schulden belaufen sich auf 27309€ Ich würde gerne im Januar 2020 einen Antrag auf verkürzung Stellen ! Ist dies möglich ? Ich habe bis zum Dez 2019 9531€ gezahlt und mein Vater würde den rest bezahlen […]

GmbH Insolvenz

Hoffe ich bin jetzt auf der richtigen Seite Sehr geehrte Damen und Herren, bevor ich bei Ihnen einen Termin ausmache zur Besprechung, hätte ich noch ein paar Fragen. – Ich bin alleiniger Geschäftsführer im angestellten Verhältnis. Die GmbH gibt es seit 2011, es wurden aber noch nie grössere Umsätze generiert. 1. In wie weit ist […]

Sozialversicherung – Arbeitnehmeranteile

Haftet der GF persönlich bei Insolvenz der GmbH auch für die angefallenen Säumniszuschläge auf die Arbeitnehmeranteile (bereits bezahlt)

Restschuldbefreit

Hallo Ich bin Restschuld befreit und bald sind auch meine 3 Jahre nach der Erteilung vorbei. Welche weiteren Datenverarbeitung Unternehmen speichern solche Informationen neben der Schufa? Kann ich da eine Löschung beantragen verlangen? Danke

Erbschaft und Regelinsolvenz

Ein alter Beschluss ca. 8 Jahre wurde aufgrund von bewust gewollten Nichtbezahlen der Schuld( u.a. Arbeitsverweigerung einer Mitarbeiterin ) nicht bezahlt. Jetzt ist ein Regelinsolvenzverfahren in die Wege geleitet worden aufgrund dieses alten Beschlusses gegen mich als ehem. GF . Die Firma ist seit ca. 8 Jahren erloschen. Diese Schuld stammt aus einem Vertragsverhältnis einer […]

Beendigung Insolvenz

Guten Tag, meine IV/WVP endet am 13.01.2020. Was kann ich tun, damit die Restschuldbefreiung auch zeitnah erfolgt? Ich befürchte, dass über die Weihnachtstage und Neujahr das Gericht der Vorgang liegen bleibt und auch der Treuhänder erst wieder Mitte Januar 2020 tätig wird. Kann ich hier mit einem Gespräch im Vorfeld erreichen, dass das Verfahren bereits […]

Wohlverhaltensphase: Geld sparen

Darf ich Geld auf meinen Pfändungsschutzkonto sparen in der Wohlverhaltensphase bei einer Regelinsolvenz? Ich habe keine Erbschaft erhalten. Es sind teilweise Zuwendungen oder Ansparungen aus meinem Einkommen, wobei ich den monatlichen Pfändungsfreibetrag nicht überschreite.

Betriebsfahrzeuge und Regelinsolvenz.

Ich führe ein Geschäft mit Möbelverkauf und weil es nicht mehr gut läuft, arbeite ich auch als Kurier (Subunternehmer). Ich habe zwei Transporter (beide finanziert) und meine Frau fährt mit zweitem auch als Kurier auf Basis (bei mir beschäftigt). Darf ich die beiden beim Regelinsolvenz behalten und die Raten weiter zahlen ? Ohne Transporter kann […]

Insolvenz UG

Ich möchte für die UG einen Antrag auf Insolvenz stellen. Habe noch eine freiberufliche, andere Tätigkeit als Einzelunternehmer. Bleibt diese unberührt, auch das Konto? Danke für Ihre Antwort im Voraus.

Anfechtung durch den Insolvenzverwalter

Sehr geehrte Damen und Herren, im Februar diesen Jahres wurde bei mir das Regelinsolvenzverfahren eröffnet. Nun wurde mir vom Insolvenzverwalter mitgeteilt, dass er eine Anfechtung gegen den anteiligen Hausverkauf an meinen Ehemann vornehmen wird. Der Verkauf fand im August 2016 statt. Ist eine Anfechtung damit überhaupt rechtens? Vielen Dank im voraus für die Beantwortung meiner […]

Restschuldbefreiung

Guten Tag, ich habe 2008 eine Privatinsolvenz beantrag und jetzt (2019) die Restschuldbefreiung vom Gericht erhalten. Mittlerweile bin ich Selbständig und es sind daraus neue Schulden entstanden. Durch lange Krankheit bin ich in Zahlungsschwierigkeiten gekommen und kann nun, trotz Wiederaufnahme meiner Selbständigkeit, meinen Raten nicht mehr nachkommen. Kann ich einen neuen Antrag auf Regelinsolvenz stellen […]

Insolvenzstrafrecht

Durch Verschiebung eines sehr lukrativen großen Auftrages durch den AG um ein Jahr kam meine GmbH in 2018 in erhebliche Liquiditätsprobleme. 2 Krankenkassen stellten Insolvenzantrag, erklärten diesen aber nach vollständiger Bezahlung als erledigt. Der besagte Auftrag sichert zuverlässig die dauerhafte Sanierung innerhalb der Jahre 2019 und 20 (je nach Baufortschritt). Zugleich führte ich als Geschäftsführer […]

Insolvenzanfechtung

Hallo, ich werde wohl in absehbarer Zeit eine Regelinsolvenz anmelden. Ich bin in einer GbR mit einem Partner selbstständig. Wir besitzen Eigentum in einer Wohneigentümergesellschaft in der wir unser Gewerbe ausführen. Dieses WEG hat nun Renovierungsmassnahmen beschlossen, das Geld um diese zu bezahlen hätten wir aktuell. Von unseren Schwierigkeiten weiß die WEG nichts und wir […]

Steuerschulden

Hallo kurze Frage, habe versucht mit dem Finanzamt bzgl den hohen Steuerschulden aus dem Gewinn der Firma zu sprechen und sich zu einigen, diese gehen aber auf nichts ein, sprich ich müsste jetzt knapp 60.000€ zurückzahlen an das Finanzamt, welches ich nicht habe. Besteht die Möglichkeit, ein Verfahren zu eröffnen und meine Selbstständigkeit fortzuführen? Ich […]

Private Haftung Steuerschulden

Meine UG ist in Insolvenz nun bekomme ich eine private Haftung über die Steuerschuld ,wie kann man das abwehren ? mfg P K

Regelinsolvenz

Ich habe mich entschieden einen Antrag auf regelinsolvenz zu stellen. Meine Konten sind seid 3 Monaten gepfändet, die Selbstständigkeit möchte ich aufgeben. Ein Schreiben über den Verbot der Ausübung meines Gewerbes habe ich auch bekommen. Kann ich mich nach dem Antrag und vor der Eröffnung eines insolvenzverfahren, arbeitslos melden?? Vielen Dank für ihre Unterstützung

Pfändung

Ich befinde mich zeit kurzem in einer Regelinsolvenz. Meine Frage was kann mir gepfändet werden? Ich habe 2 Kinder für diese bekomme ich von meinem Ex. Mann Unterhalt in Höhe von 1226€ dazu kommt noch Kindergeld in Höhe von 388€ und ich selbst bekomme 1000€ Unterhalt und einen geringfügigen Lohn von 292,90€ so das ich […]

Insolvenzantrag mit Sanierung einer UG

Sehr geehrte Damen und Herren, ich benötige Unterstützung bei der Sanierung meiner Unternehmensgesellschaft und beim einreichen eines Insolvenzantrages. Mit freundlichen Grüßen Michael Schmidt

Miete bei Regelinsolvenz

1. Wird bei dem mtl. Betrag, den ich an den Insolvenzverwalter abführen muss für die Kosten des Verfahrens und die Schuldentilgung an die Gläubiger die Höhe meiner Miete in irgendeiner Weise beeinflusst? Dieser Betrag richtet sich ja nach einem fiktiven Einkommen, das ich als Angestellter hätte und nicht nach meinen tatsächlichen Einnahmen als Selbstständiger. 2. […]

Wohlverhaltensphase, Restschuldbefreiung nach 5 Jahre

Guten Tag, ich habe Ende Juni 2014 die Eröffnung eines Inso-Verfahrens (Regelinsolvenz) beantragt. Das Inso-Verfahren wurde Anfang Juli 2014 eröffnet. Die Verfahrenskosten wurde bereits komplett beglichen. Besteht in meinem Fall die Möglichkeit, dass mir schon nach 5 Jahre die Restschuldbefreiung erteilt wird? Vielen Dank für Ihre Antwort. Beste Grüße

Mietkaution in der WVP

Sehr geehrte Damen und Herren, unsere Insolvenz endet im Januar 2020 – nun müssen wir wegen Eigenbedarfs des Vermieters umziehen und haben hierzu 2 Fragen: – erhalten wir unsere Mietkaution vom jetzt genutzten Objekt ohne Einschränkung zurück und muss der Vermieter hier die Erlaubnis des Treuhänders einholen? – wird ein möglicher neuer Vermieter ebenfalls wegen […]

Forum

Ich hatte im November eine Frage im Forum gestellt – allerdings kann ich neuerdings auf Ihrer Homepage nicht mehr zu den alten Frahgen weiterblättern sondern sehe nur noch die letzten Fragen auf der 1. Seite. Wie kann ich die alten Fragen aufrufen?

Wartezeit bei Insolvenz

Sehr geehrte Damen und Herren, im März 2012 erlangte ich nach einer Privatinsolvenz die Restschuldbefreiung. Im Anschluss gründete ich mit einem Partner eine UG. Später noch eine GmbH. In der UG nahmen wir dann Anfang 2017 noch einen dritten Gesellschafter Gf auf. Ich wurde krank mit Reha und bin bis heute krankgeschrieben. Ein Gewerbeschein habe […]

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