fbpx

Kontopfändung: Schnelles Handeln geboten

Bekannt aus:
  • Ihre Handlungsoptionen bei Kontopfändung

    Was bei einem Pfändungsbeschluss sofort getan werden sollte.

    Ablauf der Kontopfändung ✓ Maßnahmen ergreifen ✓ P-Konto eröffnen ✓ Unpfändbare Beträge schützen ✓

    Privatinsolvenz einleiten - News und Videos - Alle Informationen
Telefonische Erstberatung

KOSTENLOS

0221 – 6777 00 55

Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT

Kostenlosen Rückruf anfordern

    Kontopfändung – Was zu tun ist, wenn der Pfändungsbeschluss droht

    Im Rahmen der Zwangsvollstreckung kommt es häufig zur Kontopfändung des Schuldners. Wenn dieser nämlich trotz eines Gerichtsurteils nicht zahlen will, erwirkt der Gläubiger einen Pfändungsbeschluss. Im schlimmsten Fall wird dabei das gesamte Kontoguthaben gepfändet, sodass überhaupt keine Auszahlungen bzw. Überweisungen mehr möglich sind. Im Gegensatz zur Lohnpfändung, bei der sich der Gläubiger an den Arbeitgeber wendet, spielt es keine Rolle, aus welchen Quellen die Einkünfte stammen. Als Schuldner kommt man in noch größere Bedrängnis, da andere anfallende Verbindlichkeiten nicht mehr beglichen werden können. Allerdings kann durch schnelles und richtiges Handeln verhindert werden, dass dieser Fall eintritt. Zumindest ein Teil des Guthabens kann vor der Pfändung geschützt werden. Dieser Artikel soll Ihnen eine Übersicht geben, welche Möglichkeiten Sie bei einer Kontopfändung haben.

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    1. Ablauf der Kontopfändung

    Im Falle der Kontopfändung erwirkt der Gläubiger einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss durch das Gericht, welcher dann durch den Gläubiger an die Bank des Schuldners zugestellt wird. Dies hat zur Folge, dass der Bank verboten wird, das vorhandene Guthaben an den Kontoinhaber auszuzahlen. Zugleich wird der Beschluss dem Schuldner zugestellt. Schließlich wird das gepfändete Guthaben nach spätestens 14 Tagen von der Bank an den Gläubiger überwiesen. Wie viel der Gläubiger dabei monatlich tatsächlich pfänden kann, hängt davon ab, was der Schuldner dagegen unternimmt.

    Wenn es sich bei dem Gläubiger um eine Behörde handelt, so zum Beispiel bei der Kontopfändung durch das Finanzamt, ergeht eine behördliche Pfändungs- und Einziehungsverfügung.

    2. Dauer

    Die Dauer einer Kontopfändung ist nicht fest definiert. Vielmehr dauert die Kontopfändung grundsätzlich solange, bis die Forderung beglichen ist. Eine Kontopfändung kann also eine einmalige Sache sein, wenn die Forderung aus dem Guthaben komplett beglichen werden kann. Oder aber eine Kontopfändung dauert über Monate oder gar Jahre hinweg an, weil nie genug Guthaben auf dem Konto ist, um die Verbindlichkeiten zu begleichen. Die Dauer der Kontopfändung hängt also vom Guthaben auf dem Konto und der Höhe der Forderung ab.

    3. Maßnahmen im Fall der Kontopfändung

    Sobald ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss bzw. eine behördliche Pfändungs- und Einziehungsverfügung  (s.o.) bei Ihrem Kreditinstitut eingegangen ist, haben Sie vier Wochen Zeit, um zu reagieren. Grundsätzlich kann nur der Gläubiger selbst die Kontopfändung wieder aufheben, worauf man besser nicht hoffen sollte. Wenn Sie in dieser Zeit nichts unternehmen, wird der Gläubiger Ihr gesamtes Kontoguthaben pfänden können und zwar ohne Rücksicht  darauf, dass Ihnen ein Existenzminimum zusteht. Der schnellste und einfachste Weg, um einen Schutz des Kontos vor vollständiger Pfändung zu erreichen, liegt in der Eröffnung eines sogenannten Pfändungsschutzkontos (P-Konto).

    Ihre Bank ist gesetzlich verpflichtet, das Girokonto innerhalb von vier Tagen in ein P-Konto umzuwandeln. Dies wird die Bank aber nicht automatisch nach Eingang des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses des Gläubigers tun. Sie müssen einen Antrag auf Umstellung stellen!

    Das P-Konto bewirkt, dass Ihnen automatisch ein monatlicher Grundfreibetrag (Sockelfreibetrag) in Höhe von 1.139,99 € zur Verfügung steht. Bei rechtzeitiger Umstellung ist das Kontoguthaben in Höhe des Grundfreibetrags rückwirkend, d.h. ab Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses, geschützt. Der Gläubiger kann also nur auf das verbleibende Guthaben zugreifen. Über den Grundfreibetrag können Sie aber jeden Monat frei verfügen.

    Bsp.: Nach allen Zahlungseingängen im Monat X haben Sie ein Kontoguthaben von 1.700 Euro. Sollten Sie Ihr Girokonto in ein P-Konto umgewandelt haben, so können Sie monatlich automatisch über 1.139,99 Euro verfügen, d.h. Geld abheben und überweisen. Der Gläubiger kann demnach höchstens 560,01 Euro monatlich pfänden.

    4. Wichtig beim Pfändungsschutzkonto

    • Jede Person darf nur ein P-Konto unterhalten! Bei der Umstellung des Girokontos auf das P-Konto müssen Sie der Bank versichern, dass Sie nicht bereits über ein P-Konto verfügen. Der Missbrauch würde ggf. schnell ans Licht kommen, da Banken gewöhnlich  Auskunfteien (z.Bsp. SCHUFA) über Eröffnung eines P-Kontos informieren und sich im Vorfeld Auskunft über eine eventuelle Existenz eines P-Kontos einholen. Im Fall des Missbrauchs können Sie sich strafbar machen und den Pfändungsschutz verlieren.
    • Das P-Konto kann nur einen Kontoinhaber haben! Ein Gemeinschaftskonto ist nicht möglich.
    • Bei der Umstellung des Girokontos auf das P-Konto entstehen Ihnen keine Kosten. Allerdings können Kontoführungsgebühren nicht ausgeschlossen werden.
    • Wenn eine Kontopfändung durch den Gläubiger sich bereits abzeichnet, ist es empfehlenswert, das Girokonto noch im Vorfeld der Pfändung auf das P-Konto umzustellen.

    5. Weitergehender Schutz über den Grundfreibetrag hinaus ist möglich!

    Sie können auch zusätzliche Freibeträge vor der Pfändung schützen. Freibeträge stehen Ihnen zum Beispiel dann  zu, wenn Sie unterhaltspflichtig sind, auf das Konto Kindergeld oder bestimmte Sozialleistungen eingehen. Das Vorhandensein einer Unterhaltspflicht, bzw. des Eingangs von Kindergeld oder Sozialleistungen muss durch eine Bescheinigung, die wir Ihnen ausstellen können, nachgewiesen werden. Mit der Bescheinigung kann man sich dabei direkt an das Kreditinstitut wenden. Die Bank wird dabei nur Bescheinigungen von bestimmten Personen berücksichtigen. Eine solche Bescheinigung können Sie sich zum Beispiel bei Ihrem Insolvenzanwalt, Steuerberater oder Arbeitgeber einholen.

    Bsp.: Sie sind alleinerziehend und haben ein Kind (d.h. eine Unterhaltspflicht). Durch die bloße Umwandlung in ein P-Konto haben Sie im Fall der Kontopfändung zunächst nur den Grundfreibetrag von 1.139,99 Euro monatlich zur Verfügung (s.o.). Allerdings können Sie durch den Nachweis der Unterhaltspflicht und des Bezugs des Kindergeldes den Grundfreibetrag erhöhen. In diesem Fall wird wegen der Unterhaltspflicht der Freibetrag um 430 Euro auf 1.569,99 Euro erhöht (für genauere Informationen, wie Unterhaltspflichten die Pfändungsfreigrenze beeinflussen, nutzen Sie die Pfändungstabelle). Außerdem kommt das Kindergeld in Höhe von 184 Euro hinzu, welches grundsätzlich unpfändbar ist. Somit stehen Ihnen 1.753,99 Euro zur Verfügung.

    6. Weitere Alternative: Entscheidung über die Freigabe durch das Vollstreckungsgericht

    Wenn die monatlichen Eingänge (Bsp.: Arbeitseinkünfte) auf Ihrem Konto den erhöhten Grundfreibetrag überschreiten, kann im Einzelfall empfehlenswert sein, bei dem zuständigen Vollstreckungsgericht (Amtsgericht)  eine Einzelfallentscheidung über die Freigabe des Kontoguthabens zu erreichen (§850k Abs. 4 ZPO). Das Gericht kann auf Antrag im Gegensatz zur Bank genau prüfen, welche Zahlungseingänge auf Ihrem Konto nach den gesetzlichen Vorschriften unpfändbar sind (beispielsweise Zuschläge für Arbeit an Sonn- und Feiertagen). Diese können den erhöhten Grundfreibetrag überschreiten. Bei der Beratung, ob ein solcher Antrag sinnvoll ist, steht Ihnen Ihr Insolvenzanwalt gerne zur Verfügung. Lediglich unter besonderen Umständen kann die Kontopfändung auf Antrag durch das Vollstreckungsgericht aufgehoben werden (§ 765a ZPO).

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “Kontopfändung”? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    19 Antworten
    1. Avatar
      says:

      hallo,
      ich hab eine frage und zwar geht es um eine Kontopfändung die seit dem 30.10.2019 bei mir verlanlasst wurde der Betrag belief sich auf 153 Euro insgesamt alle Anwaltskosten, Bearbeitungsgebühren etc.
      Diese Kontopfändung wurde am 09.10.2019 erlassen sprich am 30.11 habe ich das schriftlich per Post bekommen. Dazu hatte ich bei dem Gläubiger am 10.10.2019 angerufen gehabt um eine Ratenzahlung zu vereinbaren dieser hatte auch zugestimmt es belief sich um eine Ratenzahlung auf 3 Monate jeweils 50 Euro. Die erste Rate wurde dann auch 7 Tage später also am 17.10.2019 beglichen also wären es jetzt nur 2 Raten. Ich habe also ‘nur’ ein Mahnbescheid bekommen was man dann als RATENZAHLUNG vereinbart hatte und paar Tage später wird einfach das Konto gepfändet.
      Noch dazu hat sich die Kontopfändung auf 221,30 erhöht wie kann das möglich sein ich habe das Gefühl dass man mich über den Tisch gezogen hat.
      An wem kann ich mich noch wenden ..
      MFG
      Antonia

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        anhand Ihrer Angaben würde ich auch vermuten, dass die verlangen Gebühren zu hoch veranschlagt wurden. Allerdings kann man dies erst nach einer Prüfung der Rechnung genau sagen.
        Zu meinem Bedauern hat unsere Kanzlei aktuell keine Kapazitäten für derartige Fälle frei, ich würde Ihnen daher empfehlen, eine auf Inkassoabwehr spezialisierte Kanzlei zu kontaktieren.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    2. Avatar
      says:

      Meine Freundin hat heute von ihrer Sparkasse ein Schreiben bekommen, dass ein “Vorläufiges Zahlungsverbot über 224,35 Euro”eingegangen ist. Gläubiger HIB Hanse Inkasso. Firma soll die Next ID sein. Über diese Firma findet viel negatives was Richtung Betrug usw. geht. Dies kann ich natürlich nicht beurteilen aber da diese Forderung aus 2012 laut Inkasso sein soll und wir von dieser Forderung keinerlei Unterlagen haben kommt es uns doch ganz schön komisch vor. Könnten Sie uns einen Rat geben wie wir weiter vorgehen sollen. Meine Freundin ist leider nicht Rechtsschutzversichert. :( Aber sie besitzt ein P-Konto.

      Vielen Lieben Dank

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        das vorläufige Zahlungsverbot wird auch Vorpfändung genannt. Es ist nur möglich, wenn ein vollstreckbarer Titel vorliegt. Der Gläubiger kann nämlich erst an die Bank herantreten, wenn Ihrer Freundin vorher mehrere Mitteilungen zugegangen sind, wie etwa ein Mahnbescheid, dem nicht widersprochen worden ist. Wenn Ihnen keinerlei Unterlagen vorliegen, können Sie möglicherweise vom zuständigen Gericht eine Kopie des Titels erhalten.
        Normalerweise wäre eine Forderung aus 2012 bereits verjährt. Bei einem vollstreckbaren Titel sieht das jedoch anders aus, in diesem Fall ist die Forderung noch durchsetzbar.
        Wenn ein P-Konto besteht, so besteht immerhin Pfändungsschutz für das Einkommen in Höhe des Pfändungsfreibetrags.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    3. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,
      zunächst danke für die Info, jedoch zielt die Frage mehr auf den Rechtsanwalt ab
      und es stellt sich die Frage wie solchen Rechtsanwälte das Handwerk gelegt
      wird ?
      Im übrigen hat das Vollstr. – Gericht schon nicht interessiert das die Zahlung erfolgt war ( denn die waren am 23.09 mit in Kenntnis, vom Schreiben an Gegenanwalt das der gestellte Antrag vom 18.09 als erledigt zu erklären ist da Zahlung 19.09 vorliegt ) und haben ungeachtet dessen am 24.09 die Vollstr. erlassen und gemäß Antrag an GV zu Bankpfändung weitergeleitet.
      Was ist gegen all die Willkür möglich ?

      Gruß Rolf

    4. Avatar
      says:

      Hallo mein Mann hat ein Pfändungs und Überweisungsbeschluss bekommen allerdings will man mein Konto pfänden, dürfen die das? Er selbst hat kein Konto. Lg

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        wenn nur Ihr Mann von der Forderung betroffen ist, darf gegen Sie nicht vollstreckt werden. Wenn Sie die Verträge gemeinschaftlich unterzeichnet haben, so kann auch Ihr Konto von der Pfändung betroffen sein.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    5. Avatar
      says:

      Hallo
      Habe von der Bank ein Brief bekommen wegen Pfändung. Kann ich das Konto noch umstellen auf PKonto?
      Gruss fr michel

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Michel,

        ja, es dürfte noch ausreichend Zeit sein, um das Konto auf ein P-Konto umzustellen.
        Sollte Ihnen ein erhöhter Pfändungsfreibetrag zustehen, beispielsweise aufgrund von Unterhaltspflichten, können wir als Kanzlei Ihnen auch gerne die entsprechende Bescheinigung gemäß § 850k InsO ausstellen. Wenden Sie sich hierzu gerne an info@anwalt.kg.de.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    6. Avatar
      says:

      Hallo,
      was tun gegen Gegner-Anwalt, der obwohl Zahlung aus KFB. erhalten, weder den 1 Tag zuvor erst gestellten Pfänd & Überw. Beschluss weder als erledigt erklärte und einfach die Kontopfändung herbei führt.
      Am 18.09 hatte er Antrag gestellt und 19.09.2019 war das Geld auf Konto, das AG hatte den Antrag am 24.09.2019 bearbeitet.
      Es wird aus volle Willkür mit voller Schädigungsabsicht betrieben

      Danke für schnelle Info
      Gruss Rolf

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        in diesem Fall, wenn die der Pfändung zugrunde liegende Forderung bezahlt wurde, haben Sie einen Anspruch auf Herausgabe des Titels. Unter Umständen bestehen auch Ansprüche auf Schadensersatz. Beim zuständigen Amtsgericht können Sie eine einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung und Freigabe des Kontos beantragen, wenn die Pfändung noch andauert.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    7. Avatar
      says:

      Ich habe seit 2001 eine Pfändung auf einem sparKonto. Zwischenzeitlich ging mein Geld auf das Konto meines Partners. Seit ca 2011 eröffnete ich erneut ein Konto. Als P Konto.
      Zwei Gläubiger pfänden seit 2001.
      Gläubiger 1 kann sich nicht an mich erinnern. Dies teilte er schriftlich meinem Schuldnerbetater mit.
      Gläubiger 2 ist seit 2008 insolvent. DInsolvenz ist scheinbar noch nicht abgeschlossen. Die Schufa hat beide Einträge bei mir entfernt. Bei der Bank liegt noch immer die Pfändung als gültig vor. Ich kann weder zahlen noch entfernen lassen. Was ist zu tun?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        Sie können die genannten Gläubiger bitten, die Pfändung aufzuheben.
        Sollten die Gläubiger nicht reagieren, können Sie eine Vollstreckungsgegenklage gemäß § 767 ZPO erheben. Dies ist allerdings riskant, da anhand Ihrer Angaben die Forderungen berechtigt sind.
        Andernfalls könnten Sie den Insolvenzverwalter des insolventen Gläubigers bitten, Ihnen eine Aufstellung der Forderung zukommen zu lassen und anschließend eine Ratenzahlung anbieten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    8. Avatar
      says:

      Ich hab ne frage ich ne Pfändug kan ich abezahlen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        falls sich die Frage darauf bezieht, ob Sie die Forderung trotz Pfändung bezahlen können, so kann ich dies mit ja beantworten. Sobald die Forderung beglichen ist, sollten Sie sich den Titel aushändigen lassen, sonst könnte der Gläubiger die Pfändung weiter betreiben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    9. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herrn,

      Es liegt eine kontopfändung Dur das Finanzamt vor, auf das Konto geht nur meine Rente ein.ich habe keine weiteren Einkünfte, und die Rente würde schon vom Finanzamt gepfändet, sodass ich nur das Existenzminimum erhalte.
      Ist dies erlaubt?
      Was kann ich tun um meinen Verpflichtungen, Miete ,Strom muss nachkommen kann

      Vielen Dank

      MFG

      Peter Schmitt

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Schmitt,

        zunächst würde ich Ihnen empfehlen, ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto (P-Konto) zu eröffnen.
        Ihre Rente ist bis zu dem Betrag unpfändbar, den die Pfändungstabelle ausweist, aktuell sind dies 1179,99 Euro.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    10. Avatar
      says:

      Hallo ich habe da mal eine frage
      Ich hatte unterhalts Schulden die ich aber letztes Jahr im Nov 018 bezahlt habe. Trotzdem habe ich eine kontopfändung dieses Jahr im Januar bekommen seid dem ist mein Konto zu. Ich habe alles unternommen Anwältin, Gericht, und mit dem Gläubiger in Verbindung gesetzt. Niemand kann mein Konto öffen.
      Meine Bank weigert sich , ich bin total verzweifelt, ich kann ab Mai demn laufendem unterhalt nicht mehr tragen
      An wem kann ich mich noch wenden oder wer kann mir noch helfen
      Gruß Iris

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Lorenzen,

        aufgrund der Eilbedürftigkeit würde ich Ihnen gerne ein kostenfreies, telefonisches Erstberatungsgespräch anbieten. Bitte kontaktieren Sie mein Sekretariat zwecks Terminvereinbarung.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    Hinterlassen Sie einen Kommentar

    Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
    Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

    Schreiben Sie einen Kommentar

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    © Copyright - KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei
    Call Now Button