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Insolvenz im EU-Ausland: unterschiedliche Dauer der Insolvenz in der EU

Bekannt aus:

Insolvenz – Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedsstaaten

Sie wollen schneller als nach 6 Jahren schuldenfrei sein? Sie können nach einem Jahr Verfahrensdauer mit unserer Begleitung durch ein Insolvenzverfahren in Großbritannien Ihre Restschuldbefreiung bekommen. So dauert ein Insolvenzverfahren in England (sogenannte EU Insolvenz) nur 1 Jahr, während man in Deutschland 6 Jahre auf die Restschuldbefreiung warten muss. Hierbei wird die englische Restschuldbefreiung in Deutschland zwingend anerkannt.

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Das deutsche/das englische Insolvenzverfahren im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten

Das deutsche Insolvenzverfahren steht im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten nicht schlecht  da. Viele bieten überhaupt keine Restschuldbefreiung oder bergen Einschränkungen wie Mindestquoten. Die schuldnerfreundliche Lösung bietet dabei eine Insolvenz in Großbritannien. Dort erhalten Sie Ihre Restschuldbefreiung bereits nach 12 Monaten.  Untenstehend einige Beispiele für die unterschiedliche Verfahrensdauer von Insolvenzverfahren  in der EU:

  • Bulgarien: keine Restschuldbefreiung.
  • England: automatische Beendigung des Verfahrens (selbstständiger Eintritt der Restschuldbefreiung) nach 12 Monaten – auf Anordnung in Einzelfällen sogar früher.
  • Griechenland: Restschuldbefreiung nach 6 Jahren.
  • Italien: keine Restschuldbefreiung.
  • Österreich: Restschuldbefreiung lediglich nach 7 Jahren und der Erfüllung einer Mindestquote.
  • Polen: Restschuldbefreiung nach 5 Jahren.
  • Schweden: Restschuldbefreiung grds. nach 5 Jahren.
  • Schweiz (kein EU-Mitglied): keine Restschuldbefreiung, lediglich ein erweiterter Vollstreckungsschutz.
  • Spanien: Restschuldbefreiung lediglich in Höhe von 50 % Ihrer Verbindlichkeiten.

Insolvenz im Ausland: Bei Verlagerung des sog. COMI „Center of Main Interest“ möglich

Ob eine Insolvenz im Ausland möglich ist, bestimmt sich nach dem sogenannten COMI – „Center of Main Interest“. Dazu ist es notwendig, dass man seinen Lebensmittelpunkt in dem Land hat, in dem das Insolvenzverfahren durchgeführt wird. Konkret heißt das für Sie, dass der Wohnsitz im Ausland darstellbar sein muss. Zudem ist es erforderlich, dass man Sprachkenntnisse, soziale Kontakte und ähnliche Umstände ggf. nachweisen kann. Hierbei unterstützen wir Sie durch eine umfassende Betreuung unserer Mandanten.

Wir beraten Sie: Bei lediglich vager Darstellung des COMI droht Ihnen die Versagung der Anerkennung einer Restschuldbefreiung

Bild vom Big Ben in London mit Pferdestatur rechts

Ob eine Insolvenz im Ausland möglich ist, bestimmt sich nach dem sogenannten COMI – „Center of Main Interest“.

Dabei ist unser Ziel, eine Versagung der Anerkennung einer Restschuldbefreiung zu verhindern. So sind nach einem Urteil des Amtsgerichts Köln nur vage Ausführungen über die tatsächliche Lebenssituation für ein eventuell günstigeres und schnelleres Insolvenzverfahren im Ausland nicht ausreichend (Amtsgericht Köln, Beschluss vom 19.0 1. 2012 – 74 IN 108/10). Mit diesem Urteil soll ein sogenanntes „Forum Shopping“ verhindert werden, d. h. ein Insolvenztourismus, in dessen Rahmen Schuldner ohne jegliche Vorbereitung und Verlegung des COMI in eine andere Rechtsordnung flüchten, um von einer vorteilhaften Verfahrensregelung zu profitieren.

Insolvenz im EU-Ausland: Wir beraten und begleiten Sie während des gesamten Insolvenzverfahrens

Hieraus folgt das Bedürfnis, eine Insolvenz im Ausland gut vorzubereiten und die persönliche Begleitung des Schuldners während des gesamten Insolvenzverfahrens sicherzustellen. Wir beraten und begleiten unsere Mandanten während eines Insolvenzverfahrens in England – dem EU-Mitgliedsstaat mit der kürzesten Verfahrensdauer. Nur hierdurch kann sichergestellt werden, dass ein redlicher Mandant in den Genuss der verkürzten Verfahrensdauer und einer kurzfristigeren Restschuldbefreiung kommt.

Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema „Insolvenz im EU-Ausland: unterschiedliche Dauer der Insolvenz in der EU“? Wir beantworten sie hier kostenlos!

8 Kommentare
  1. Avatar
    says:

    Wie ist es, wenn eine Privatperson die Möglichkeit hat, im Internet Geld zu machen und somit eigentlich für ihre Tätigkeiten örtlich unabhängig wäre?
    Nehmen wir mal an, diese Person wandert nach Lettland aus und möchte Privatinsolvenz anmelden. Sie braucht aber keinen festen Job da, da sie ja online arbeitet und zwar international. Sie hat da einen Wohnsitz, würde aber ganz oft verreisen, eventuell oft nach Deutschland.
    Kann man ihr was vorwerfen? Darf sie das?

    Und was ist mit sozialen Kontakten gemeint. Menschen, die sozial überhaupt nicht aktiv sind, sind keine Seltenheit mehr. Das kann man einer Person hierbei auch vorwerfen?

    Und ist Spanien (Mallorca) echt schlecht für eine Privatinsolvenz?
    Ich habe mitbekommen, dass man arbeitstechnisch, insbesondere als Selsbtständige, die nächsten fünf Jahre nichts mehr machen darf.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      da wir Mandanten nur bei der Insolvenz in Deutschland unterstützen, kann ich diese Fragen leider nicht beantworten.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  2. Avatar
    says:

    Privatperson Wohnsitz in Deutschland zweite Wohnsitz in Griechenland hat von gewerblichen Tätigkeit Schulden bei den Steuerschulden und Rentenbeiträge in Deutschland und in Griechenland..
    Welche Alternative im EU Recht gibt es für den Schuldner?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      die Restschuldbefreiung in Deutschland umfasst auch Steuerschulden aus dem Ausland. Diese sind zumindest in Deutschland nicht mehr vollstreckbar, so hat das Finanzgericht Baden-Württemberg in einem Prozess mit dem Aktenzeichen 1 V 2137/16 entschieden.
      Gemäß EU-Recht wäre eine Vollstreckung auch auf einem griechischen Konto nicht mehr möglich, wenn Sie Ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  3. Avatar
    says:

    Privatperson hat von gewerblichen Tätigkeit steuerschulden und Schulden bei den Rentenbeiträge
    Da in Griechenland keine Insolvenz gibt und der Schuldner die nicht begleichen kann welche Alternative im EU Recht gibt es für den Schuldner?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      leider können wir keine Personen beraten, die keinen Wohnsitz in Deutschland haben. Unsere Kanzlei führt ausschließlich Beratungen zur regulären Privat- oder Regelinsolvenz oder dem außergerichtlichen Vergleich in Deutschland durch.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  4. Avatar
    says:

    kann ein Italiener der in Italien zutiefst verschuldet ist eine Privatinsolvenz in England durchführen, sodass er eine Restschuldenbefreiung in Anspruch nehmen kann?

    Was kann er tun?

  5. Avatar
    says:

    kann ich meine schulden aus holland mit in die privatinsolvenz in deutschland mitnehmen???

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