fbpx

Erfährt mein Arbeitgeber von der Einleitung meines Insolvenzverfahrens?

Bekannt aus:
  • Insolvenz und Arbeitgeber

    Kostenfreie Erstberatung und anwaltliche Begleitung bei Ihrer Entschuldung

    Schuldenfrei in 3, 5 oder 6 Jahren ✓ Pfändungsschutz ✓ Keine Wartezeit ✓ Fachanwalt Insolvenz ✓ Geeignete Person § 305 InsO ✓

    Privatinsolvenz einleiten - News und Videos - Alle Informationen
Telefonische Erstberatung

KOSTENLOS

0221 – 6777 00 55

Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT

Kostenlosen Rückruf anfordern

    Erfährt mein Arbeitgeber von der Einleitung meines Insolvenzverfahrens?

    Das Insolvenzverfahren wirkt auf viele betroffene Schuldner und Schuldnerinnen abschreckend, obwohl es eine sehr praktische Lösungsalternative darstellt, um aus einer finanziellen Schieflage schuldenfrei hinauszugelangen.

    Die Beratungspraxis zeigt oftmals auf, dass viele Schuldner und Schuldnerinnen Angst davor haben, dass die Familie, die Freunde und durchaus auch der Arbeitgeber von der Schuldensituation und auch von der Insolvenz erfahren werden.

    Wenn Sie die Einleitung und Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt haben, wird mit der Verfahrenseröffnung eine Veröffentlichung in amtlichen Verzeichnissen durch das Insolvenzgericht vorgenommen. Allerdings erfahren die wenigsten Arbeitgeber durch diesen Vermerk in den amtlichen Verzeichnissen von Ihrer Insolvenz, da kaum ein Arbeitgeber kontrolliert und recherchiert, ob seine Angestellten das Insolvenzverfahren eingeleitet haben.

    Nachdem Sie den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim zuständigen Insolvenzgericht gestellt haben und das Verfahren daraufhin eröffnet wird, bestellt das Gericht einen Insolvenzverwalter, der Ihnen dann zugeteilt wird. Der Insolvenzverwalter kümmert sich fortan um die Abwicklung aller wesentlichen Schritte der Durchführung Ihres Insolvenzverfahrens. Selbstredend geschieht dies mit Ihrer Unterstützung, da Sie im Insolvenzverfahren Informations- und Mitwirkungspflichten beachten und erfüllen müssen. Andernfalls droht Ihnen die Versagung der Restschuldbefreiung.

    Eine wesentliche Aufgabe des Insolvenzverwalters ist es, Ihr pfändbares Einkommen festzustellen, einzuziehen und zu verteilen. Genau hier verbirgt sich dann der Grund, warum Ihr Arbeitgeber von dem Insolvenzverfahren erfährt. Wenn nämlich pfändbares Einkommen Ihrerseits vorhanden sein sollte, ist Ihr Arbeitgeber dann dazu verpflichtet, dieses Einkommen an den Insolvenzverwalter monatlich abzuführen. Somit wird Ihr Arbeitgeber durch Ihren Insolvenzverwalter über die Einleitung und Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Kenntnis gesetzt.

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Informiert der Insolvenzverwalter zwingend Ihren Arbeitgeber?

    Ihr Insolvenzverwalter kann das pfändbare Einkommen auch von Ihnen direkt einfordern. Im Rahmen dieser Vorgehensweise würde Ihr Arbeitgeber nicht zwingend von der Insolvenz erfahren. Allerdings liegt diese Entscheidung allein im Ermessen des zuständigen Insolvenzverwalters! Sie können Ihn lediglich im Rahmen des persönlichen Gesprächs darauf hinweisen und darum bitten.

    Stellt die Insolvenz einen Kündigungsgrund dar?

    Insbesondere die Sorge des Arbeitsplatzverlustes aufgrund der Insolvenz lässt viele Schuldner und Schuldnerinnen von der Einleitung eines Verfahrens zunächst abschrecken.

    Die Einleitung des Insolvenzverfahrens stellt in aller Regel aber keinen Kündigungsgrund dar!

    Zu den Ausnahmekonstellationen beraten wir Sie gerne im Rahmen unserer kostenfreien telefonischen Erstberatung.

    Tipp: Unseren Erfahrungen gemäß kann es durchaus von Vorteil sein, wenn Sie Ihrem Arbeitgeber offen und ehrlich gegenübertreten. Dies hängt häufig natürlich wieder vom Einzelfall ab. Im Rahmen eines vertraulichen Gesprächs können Sie Ihren Arbeitgeber allerdings über Ihre finanzielle Situation informieren und darauf hinweisen, dass Sie sich bereits professionelle Unterstützung beispielsweise in Form einer spezialisierten Anwaltskanzlei genommen haben, um Ihre finanzielle Situation neu zu ordnen und zu bewältigen. Viele Arbeitgeber reagieren hierauf positiver als wenn Sie durch die Kontaktaufnahme des Insolvenzverwalters überrascht werden.

    Kann Ihr Arbeitgeber auch von Ihrer Schuldensituation erfahren, wenn Sie kein Insolvenzverfahren einleiten?

    Wenn Sie in eine finanzielle Schieflage geraten sind, werden Ihre Gläubiger nach einem fruchtlos verlaufenen Mahnverfahren weitere Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen Sie einleiten. Dies geschieht dann zunächst durch die Erwirkung eines gerichtlichen Titels gegen Sie.

    Bild von Mann im Anzug der den Daumen hochhält

    Ein Fachanwalt für Insolvenzrecht kann Schuldnern schnell und kompetent helfen.

    Mit dem gerichtlichen Titel haben Ihre Gläubiger die Möglichkeit Ihr Konto sowie Ihren Lohn zu pfänden. Sind Banken unter Ihren Gläubigern vorhanden, kann es durchaus auch sein, dass Sie im Rahmen der Kreditverträge eine Lohnabtretung unterschrieben haben. Sobald Ihre Gläubiger dann vollstrecken, ist Ihr Arbeitgeber zur Überweisung des pfändbaren Teils Ihres Einkommens verpflichtet. Durch die Lohnabtretung oder Lohnpfändung erfährt Ihr Arbeitgeber dann von Ihrer finanziellen Schieflage durch die Maßnahmen Ihrer Gläubiger.

    So kann Ihr Arbeitgeber auch ohne die Einleitung eines Insolvenzverfahrens von Ihrer finanziellen Schieflage erfahren.

    Tipp: Betrachten Sie Ihre Schuldensituation im Gesamten sachlich und nüchtern. Treffen Sie aufgrund dieser Betrachtung vor allem frühzeitig eine Entscheidung für die weitere persönliche Vorgehensweise. Wenn Sie frühzeitig erkennen, dass die Situation sich immer weiter zuspitzen wird, können Sie sich vorbereitend durch eine spezialisierte Stelle beraten und betreuen lassen und somit Unannehmlichkeiten unter Umständen durch Ihr frühzeitiges Handeln vermeiden.

    Video – Arbeitgeber und Insolvenz

    Schuldenanalyse vom Fachanwalt

    ✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

    Über

    20.000

    geprüfte Fälle

    Offene Fragen? – Einfach anrufen:

    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Andre Kraus ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Gründer der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei. Seit 2012 ist er auf die Entschuldung und Beratung von Personen mit finanziellen Schwierigkeiten spezialisiert.

    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “Erfährt mein Arbeitgeber von der Einleitung meines Insolvenzverfahrens?”? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    0 Antworten

    Hinterlassen Sie einen Kommentar

    Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
    Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

    Schreiben Sie einen Kommentar

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    © Copyright - KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei
    Call Now Button