Es besteht keine gesetzlich festgesetzte Mindestschuldenhöhe. Grundsätzlich steht es daher im Ermessen des Schuldners, ob er das Insolvenzverfahren beantragen möchte.

Lediglich bei einem vorübergehenden und geringfügigen Liquiditätsengpass kann kein Insolvenzantrag gestellt werden. Als Richtwert gilt ein Betrag von 2000 €. Ab diesem Betrag wird ein Insolvenzgrund angenommen, wenn erkennbar ist, dass die Person in absehbarer Zeit Ihre Schulden nicht tilgen kann.

Um die Entscheidung für oder gegen einen Insolvenzantrag zu treffen, muss eine angemessene Prognose darüber getroffen werden, ob die Schulden in den nächsten Jahren abbezahlt werden können. Wir helfen Ihnen gerne eine richtige Einschätzung – unter der Berücksichtigung möglicher Risiken – zu treffen.

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