Beginn des Insolvenzverfahrens: Besteht Mindesthöhe der Schulden?

Das Insolvenzverfahren ist für Sie eine gute Wahl, wenn Sie nach Zahlung der Raten Ihrer Verbindlichkeiten weniger Geld zur Verfügung haben, als Ihr unpfändbares Einkommen gemäß der Pfändungstabelle betragen würde und keine oder nur geringe Aussicht besteht, dass sich dieser Zustand in absehbarer Zeit ändern wird. Eine bestimmte Mindesthöhe für die Schulden besteht nicht. Es steht also in Ihrem eigenen Ermessen, ob Sie das Insolvenzverfahren beginnen möchten.

In diesen Fällen ist der Beginn eines Insolvenzverfahrens nicht möglich

Keine Möglichkeit, ein Insolvenzverfahren zu beginnen, besteht lediglich dann, wenn

  • der Schuldner zahlungsunwillig ist, das heißt die Verbindlichkeiten zurückzahlen könnte, aber es lediglich nicht möchte
  • ein vorübergehender oder geringfügiger Liquiditätsengpass besteht, der in absehbarer Zeit beendet sein wird.

Darauf kommt es bei der Entscheidung an

Bei keinem oder nur geringem Einkommen gilt als Richtwert ein Betrag von 2000 €. Ab diesem Betrag wird ein Insolvenzgrund angenommen, wenn erkennbar ist, dass die Person in absehbarer Zeit ihre Schulden nicht tilgen kann. Bei höherem monatlichen Einkommen kommt es neben der Schuldenhöhe auch auf die monatlichen Raten an, die die Person zu zahlen hat. Zudem kommt es darauf an, ob Unterhaltspflichten gegenüber Ehepartner und Kindern vorliegen.

Um die Entscheidung für oder gegen einen Insolvenzantrag zu treffen, muss eine angemessene Prognose darüber getroffen werden, ob die Schulden in den nächsten Jahren abbezahlt werden können. Wir helfen Ihnen gerne eine richtige Einschätzung – unter der Berücksichtigung möglicher Risiken – zu treffen. Wir beraten Sie zu der Möglichkeit, einen außergerichtlichen Vergleich mit Ihren Gläubigern durchzuführen oder eine Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz zu beantragen.

42 Kommentare
  1. Avatar
    says:

    Sehr geehrter Herr Ghendler,

    Ich habe insgesamt monatlich Zahlungen an meine Gläubiger in Höhe von 560€. Die Zahlungen setzen sich zusammen aus: 6500€ Kredit, 3500€ Kreditkarte, Versandhandel 400€, privat 3000€ und einem dispo von 6000€. Ich spiele derzeit mit dem Gedanken einer Privatinsolvenz, da ich eine Umschuldung mit 10 Jahren Laufzeit nicht machen konnte. Welche Nachteile hätte ich durch ein privates Insolvenz verfahren? Ich verdiene monatlich 1400€ In Festanstellungen und durch mein Kleingewerbe/selbständigkeit kommen nochmal 200€ hinzu.
    Ich habe Angst, dass eine Privatinsolvenz mein zukünftiges Leben ggf. Mehr beeinträchtigen würde, als dies bei einer Umschuldung der Fall gewesen wäre.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      vielen Dank zunächst für Ihre Frage. Die Privatinsolvenz ermöglicht Ihnen einen finanziellen Neustart. Es gibt aber neben einer Privatinsolvenz noch andere Möglichkeiten wie z.B. einen Insolvenzplan oder einen außergerichtlichen Vergleich mit den Gläubigern. Welche Lösung für Sie angemessen ist, lässt sich erst sagen, wenn für uns die Rückzahlungsmodalitäten bekannt sind. Sie können sich gerne von unseren Schuldnerberatern kostenlos erstberaten lassen. Sie erreichen uns werktäglich unter 0211-67770055.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  2. Avatar
    says:

    Guten Tag, ich habe mal eine Frage wie stehen als Familie vor einem sehr schweren Schicksal leider ist mein Mann als Alleinverdiener so schwer erkrankt das es keine Heilung mehr geben wird wir haben vor 4 Jahren ein Haus gekauft uns leben dort mit unseren Kindern 1 Jahr und 7 Jahre wir haben keine Risiko Lebensversicherung und sollte mein Mann seiner Krankheit erliegen wird es finanziell sehr eng hier dein. Unsere gesamte Belastung beläuft sich auf 150000 € die Bank wäre bereit den Abtrag zu mindern aber ich habe Angst das ich das Haus nicht halten kann da ich auch noch in Elternzeit bin. Ich bin wirklich verzweifelt und hoffe sie können uns helfen.

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrte Frau G.,

      da in Ihrem Fall sehr viele Faktoren eine Rolle spielen, lässt sich keine pauschale Antwort geben, die Ihren Bedürfnissen gerecht wird. Wir haben jedoch ein großes Team von Entschuldungsexperten, das Ihnen gerne im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung Entschuldungsmöglichkeiten aufzeigen wird. Wir beraten Sie gern. Sie erreichen uns werktäglich bis 22 Uhr unter 0221 67770055.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  3. Avatar
    says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    aufgrund der derzeitigen Situation (Covid19) wurde meinem Ehepartner gekündigt. Er ist zu diesem Zeitpunkt noch in der Probezeit gewesen. Wir beide arbeiten in dem selben Unternehmen. Mein Glück war, dass meine Probezeit seit 01.04.2020 vorbei ist. In den kommenden Monaten ist mit einer Verbesserung der beruflichen Situation bei mir nicht zu rechnen. Da ich in der Hotellerie tätig bin.

    Somit fällt in kurzer Zeit ein weiteres Gehalt weg und mein Gehalt, welches derzeit aus Kurzarbeitergeld besteht ist auch zu wenig um 2 Personen zu unterhalten und dann noch den monatlichen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Ich weiß nicht ein und aus. Ich habe bereits einen meiner Gläubiger angeschrieben und hoffe, dass er die Leasingverträge für Produkte, die wir angemietet haben, zurück nimmt und ich ihm die Produkte wieder zurück senden kann. Jedoch habe ich mich über die letzten Jahre überschuldet. Die Summe beläuft sich bei ungefähr 41.100€.

    Die Kreditraten und meine monatlichen Verpflichtungen erdrücken mich Zunehmens und darunter leide ich sehr. Dadurch, dass nicht absehbar ist wann sich die Hotellerie erholt, rechne ich nicht damit, dass ich in den kommenden Monaten meine Verpflichtung zur Zahlung nachkommen kann. Würden Sie mir bei der Hohen Summe zu einer Prvatinsolvenz raten, oder wäre ein Vergleich angemessener?

    Ich fühle mich schlecht bei der Situation und würde gerne alle Gläubiger bedienen, wenn dies jedoch nicht möglich ist, dann bin ich bereit die 6 Jahre zu überstehen, solange ich dann einen Neustart wagen kann.

    Mein Ehepartner wird wahrscheinlich auch nicht so schnell eine Beschäftigung finden, da sein Deutsch nicht sehr gut ist und er letztes Jahr aus Brasilien nach Deutschland gezogen ist. Würde die Insolvenz ihn indirekt auch betreffen? Einen Ehevertrag/Gütertrennung haben wir nicht vereinbart.

    Ich bedanke mich für Ihre kurze Einschätzung!

    mit freundlichen Grüßen
    Florian D.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr D.,

      vielen Dank für Ihre Frage.
      Bei der Entscheidung, ob ein Vergleich oder eine Insolvenz die beste Art der Entschuldung darstellt, spielen viele Faktoren eine Rolle. Da die Höhe Ihres Einkommens in den nächsten Monaten und Jahren nicht vorhersehbar ist, wäre dies für einen Vergleich nachteilig.
      Es spielt aber auch eine Rolle, bei welchen Gläubigern die Schulden bestehen. Manche sind schwerer zu einem Vergleich zu bewegen, andere stimmen schneller zu.
      Um all diese Faktoren besser bewerten zu können, empfehle ich Ihnen ein kostenloses Erstberatungsgespräch mit unseren Schuldnerberatern. Rufen Sie uns unter 0221 – 6777 0055 an und vereinbaren Sie einen kostenlosen Termin.
      Ihr Ehepartner wird von der Insolvenz nicht betroffen sein. Bei gemeinsam unterzeichneten Verträgen wird er jedoch nicht von der Restschuldbefreiung profitieren können.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  4. Avatar
    says:

    Hallo,
    ich muss auf jeden Fall Insolvenz anmelden, da ich in tiefen Schulden bin, habe jedoch erst nächsten Monat bei der Schuldnerberatung ein Termin. Ich habe nur jetzt schon Post vom Gericht bekommen. Daher ist meine Frage ob das nicht auf anderen Wegen geht, dass ich direkt zum Gericht gehe oder brauche ich einen Berater ?
    Und wie lange dauert ca. die privatinsolvenz?
    Danke für ihre Hilfe

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      ich würde Ihnen auf jeden Fall eine Beratung empfehlen, denn ein Fehler im Insolvenzantrag kann zur Versagung der Restschuldbefreiung führen. Die Insolvenz wäre dann quasi umsonst gewesen.
      Vereinbaren Sie gerne einen kostenlosen Erstberatungstermin bei unserer Kanzlei. Wir können sofort mit der Unterstützung bei Ihrem Insolvenzantrag beginnen. Rufen Sie einfach unter 0221 – 6777 0055 an und lassen Sie sich einen Termin geben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  5. Avatar
    says:

    Hallo, es besteht folgende Situation:

    Ich befinde mich aktuell nach Paragraph 64 im Maßregelvollzug. Ich kann bald eine Arbeit aufnehmen und stehe bereits im Kontakt mit einer Leiharbeitsfirma. Aktuell belaufen sich meine Schulden auf ca. 16.000 EUR, wovon 1.875 EUR als Wertersatz geführt werden, ca. 10.000 EUR Gerichtskosten und ca. 4.000 EUR verteilen sich auf etwa 5 Gläubiger. Ich habe bereits zu sämtlichen Gläubigern Kontakt aufgenommen und Stundungen vereinbart und außerdem daraufhingewiesen, dass mir die Privatinsolvenz droht. Trotz meiner aufklärenden Briefe an Gläubiger haben einige das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet. Ich habe diesen gerichtlichen Mahnverfahren zum Teil Ganz oder Teilweise widersprochen, da einige Forderungen unbegründet sind. Ich habe wenig Hoffnung das außergerichtliche Vereinbarungen Seitens der Gläubiger akzeptiert werden bzw. bin mir auch nicht sicher ob ich so viele verschiedene monatliche Ratenzahlungen aufbringen kann, da ich vorrausichtlich einen Nettolohn von 1100 – 1300€ beziehen werde und hinterher vielleicht monatlich weniger Geld zur Verfügung hätte, als wenn ich eine Privatinsolvenz einleite. Könnten Sie mir bitte eine Einschättung geben, ob eine Privatinsolvenz für mich sinnvoll wäre. Ich würde, wenn, die Privatinsolvenz nach 3 Jahren auf Restschuldenbefreiung abschließen wollen, da ich es für möglich halte die vorrausgesetzten 35% innerhalb dieses Zeitraums aufbringen zu können. Eine weitere Frage ist, kann ich auch Schulden vom Pfändungsfreien Betrag zurückzahlen, um die 35% schneller zu erreichen. Zb. Werden jeden Monat 150 EUR gepfändet und ich bezahle freiwillig monatlich 200€ mehr. Vielen Dank.

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      bei dem von Ihnen genannten Einkommen wären nur geringe Beträge pfändbar. Vor diesem Hintergrund könnte man den Gläubigern unter Umständen einen Vergleich anbieten, wenn Sie bereit wären, aus dem unpfändbaren Einkommen noch zusätzliche Beträge zu zahlen.
      Die Verkürzung auf drei Jahre würde ich nicht empfehlen, da die Verfahrenskosten zusätzlich gezahlt werden müssen und somit ein Betrag von mindestens 50 % der Gesamtsumme erforderlich wäre, diese Summe sollte man lieber in einem außergerichtlichen vergleich anbieten.
      Gerne biete ich Ihnen eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung an. Hier können wir Ihre Möglichkeiten besprechen, danach können Sie in Ruhe über das weitere Vorgehen entscheiden. Rufen Sie einfach unter 0221 – 6777 0055 an und lassen Sie sich einen kostenlosen Termin geben.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  6. Avatar
    says:

    Hallo,Herr Ghendler.
    Ich arbeite gerade nur auf 450Euro Basis und kriege auch kein Geld vom Amt ect,da ich mit meinem Partner zusammen wohne.
    Habe aber ca 4000-5000 Euro Schulden.Habe versucht hier und da was ab zuzahlen.Nur kommt jetzt noch dazu ,dass ich meine Krankenversicherung selber zahlen muss.
    Ich denke gerade über eine Privatinsolvenz nach…..Würde dies Sinn machen in meiner Situation?

    Vielen Dank im voraus.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      zwar gibt es wie im Artikel erwähnt keine Untergrenze für die Privatinsolvenz, so dass auch bei der von Ihnen genannten Schuldenhöhe eine Insolvenz möglich wäre. Dennoch würde ich Ihnen eher zu einem außergerichtlichen Vergleich raten.
      Gerne biete ich Ihnen eine kostenlose Erstberatung zu Ihrer Entschuldung an. Rufen Sie einfach mein Sekretariat unter 0221 – 6777 0055 an und lassen Sie sich einen kostenlosen Termin geben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  7. Avatar
    says:

    Sehr Geeherter Herr Ghendler,ich bin witwer ,habe 370 euro rente,lebe in Rumenien ,habe lange in Deutschland gelebt,bin mit Deutscher Mann verheiratet gewesen,,er hat sich alle iahre gekumert um diese sachen,ich verschtehe nicht von schteuer sachen,zeit 1 iahr und 6 monaten ist meinen mann geschtorben,iezt bekomme ich briefe von Finanzamt Neuenburg briefe das ich bezahlen mus eine menge geld weil die schteuer nicht bezahlt war zeit 2011,damals hat meinen mann unter 700 euro rente gehabt,670 c.a.brauche einen gute rat,was sohl ich machen?wie sohl ich das bezahlen von das bishien geld was ich zu verfugung habe,langt nicht mal zum leben,sol ich Privat Insolwenz beantragen????kann ich von hier in Rumanien das machen ??Bite helfen sie mir sonst habe keine mench die mir helfen kann in diese DESASTER.
    Freundliche Grusse S.Romer.

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrte Frau Romer,

      leider kann ich Ihnen ohne nähere Kenntnis der Steuerforderungen keinen Ratschlag geben. Steuerforderungen aus 2011 könnten bereits verjährt sein. Zudem sollte bei der genannten Rente keine oder nur eine sehr geringe Steuerbelastung vorhanden gewesen sein. Daher würde ich Ihnen empfehlen, dass sich ein Steuerberater die Forderungen einmal genauer anschaut.
      Leider ist es ohne Wohnsitz in Deutschland nicht möglich, hier eine Privatinsolvenz zu beantragen.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  8. Avatar
    says:

    Hallo,
    Ich habe durch Handy, Internerverträge und einige Rückbuchungen vor mehreren Jahren nun einiges an Schulden, wie hoch diese genau sind weiß ich nicht, ich schätze sie auf ca 2500€. Bei einigen gab es auch gerichtliche Mahnverfahren und eine eidesstattliche Versicherung habe ich auch abgelegt.
    Ich befinde mich gerade in einer Ausbildung welche ich in 2,5 Jahren beenden werde. Danach hätte ich dann also ein höheres Einkommen mit mindestens 1800€ Netto. Macht eine Privatinsolvenz da Sinn oder eher nicht?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      ich würde Ihnen empfehlen, ein P-Konto zu eröffnen. Die Ausbildungsvergütung dürfte den Freibetrag nicht übersteigen.
      Im nächsten Schritt können Sie sich mit den Gläubigern beispielsweise auf eine Ratenzahlung einigen.
      Beim Aushandeln eines außergerichtlichen Vergleichs ist Ihnen unsere Kanzlei gerne behilflich. Gerne können Sie sich unter 0221 – 6777 0055 anrufen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  9. Avatar
    says:

    Guten Tag ich habe eine Frage und zwar habe ich ein paar 100 Euro Schulden genau kann ich es nicht sagen könnte ich jetzt auch schon privatinsolvenz anmelden

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Frau Schmitz,

      bei einer so geringen Schuldensumme ist es nicht empfehlenswert, Privatinsolvenz anzumelden. Grundsätzlich wäre es zwar möglich, aber Sie sollten lieber über das Angebot einer Ratenzahlung nachdenken.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  10. Avatar
    says:

    guten tag……ich möchte insolvenz beantragen.wie hoch die schulden jetzt genau sind weiss ich nicht.es fehlen mir auch viele unterlagen.ich weiss das einige geld vorderungen aus straftaten stammen.ist es grundsetzlich trotdem möglich in insolvens zu gehen?

    vielen dank

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Moretto,

      es ist trotzdem möglich, Insolvenz anzumelden, allerdings wird man nicht von den Schulden frei, die aus Straftaten resultieren. Fehlende Unterlagen sind zwar ärgerlich, aber letztendlich kein Hinderungsgrund, denn wir stellen sicher, dass alle Mittel genutzt werden, um alle Gläubiger wieder zu ermitteln.
      Sie können gerne mein Sekretariat zur Vereinbarung eines kostenlosen Erstberatungsgesprächs für Ihre Entschuldung kontaktieren. Rufen Sie uns einfach unter 0221 – 6777 0055 an oder schreiben Sie an info@anwalt-kg.de

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  11. Avatar
    says:

    Hallo ich habe Ein großes Problem ich bin seit ca 5 Monaten obdachlos habe mittlerweile eine obdachlosen Wohnung beckommen und beziehe ALG2 250 Euro beckomme ich jeden Monat ich habe mehr wie 2000€ Schulden weil ich meine Möbel zum Teil selberzahlen musste und ne riesige Telefonrechnung von ca 800 Euro kann ich mit so wenig ALG2 Insolvenz anmelden . Freue mich auf ne Rückmeldung

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Ratsuchende,

      auch bei geringem Einkommen ist eine Privatinsolvenz möglich, und es liegt ja nahe, dass die meisten Betroffenen ein geringes Einkommen haben. In Ihrem Fall wäre möglicherweise derzeit ein P-Konto zum Schutz Ihres Einkommens vor Pfändungen vorerst ausreichend.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  12. Avatar
    says:

    Hallo,
    Ich habe leider mit 18 begonnen Schulden zu machen und nun mit 23 jeden Tag Briefe eines Inkasso Unternehmens in meinem Briefkasten. Ich weiß nicht genau wie viele Gläubiger es sind, aber es sind definitiv zu viele um jedem eine Ratenzahlung anzubieten. Ich habe allerdings Die Aussicht auf einen guten Job, sprich 2.380€ brutto, mit Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und natürlich den Zuschlägen.
    Ich habe große Sorge in die Insolvenz zu gehen, da wie ich mich bereits informiert habe, mir nur ein Festbetrag von knapp 1.100€ bleibt. Minus Miete und allem sind es weniger als würde ich jetzt vom Amt leben.. ich bin erst 23 und würde gerne wissen ob es eventuell eine andere Möglichkeit gibt, außer der Insolvenz.
    Ich bedanke mich schon voraus für die Antwort.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      vielen Dank für Ihre Anfrage. Wenn die genannten Forderungen berechtigt sind, so werden die Inkassounternehmen vermutlich bald das gerichtliche Mahnverfahren beginnen, woran sich schließlich die Konto- oder Lohnpfändung anschließt. In diesem Fall würden Ihnen auch nur die angesprochenen ca. 1180 Euro verbleiben.
      Eine Möglichkeit, wie Sie unter Umständen mehr behalten können, bietet der außergerichtliche Vergleich. In Ihrem Fall sehe ich gute Aussichten, den Gläubigern eine geminderte Rate anzubieten und dadurch eine Insolvenz zu vermeiden.
      Ich würde Ihnen vorschlagen, Ihren Fall genauer in einer kostenlosen Erstberatung zu besprechen. Vereinbaren Sie hierzu gerne einen Termin unter der 0221 – 6777 0055 oder per E-Mail an info@anwalt-kg.de

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  13. Avatar
    says:

    Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,

    nach zwei Terminen bei der Schuldnerberatung, wird die Privatinsolvenz in meinem Falle unumgänglich sein.
    Da das Kraftfahrzeug (momentaner Marktwert zwischen 4000€ – 5000€) durch den Insolvenzverwalter einbehalten wird, stelle ich folgende Frage(n):
    Ist dies eventuell abzuwenden wenn der Schuldner unter einer anerkannten psychischen Erkrankung leidet? Grad der Behinderung ist 30% und eine Gleichstellung liegt auch vor.
    Das benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel würde für mich, anhand meiner Erkrankung, eine erhebliche Belastung bedeuten, nicht nur einer zukünftigen beruflichen Orientierung sondern auch im privaten Bereich.
    Über eine Beantwortung ihrerseits würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schon jetzt im Voraus.

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter P.

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Herr P.,

      es ist möglich, in der Insolvenz das Auto zu behalten, auch wenn man es nicht beruflich benötigt. Dies ist dann der Fall, wenn man aus gesundheitlichen Gründen seinen Alltag nicht ohne Auto bestreiten kann. Dies ist im Rahmen eines Feststellungsverfahrens nachzuweisen.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  14. Avatar
    says:

    Guten tag
    Kann ich auch insolvenz ohne einkommen beantragen da ich tief in schulden stecke
    Mit freundluchen grüßen

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      für die Insolvenz ist ein Einkommen nicht erforderlich, da kein oder geringes Einkommen einer der Hauptgründe für Schuldensitationen ist. Gerne können Sie also unter info@anwalt-kg.de einen Termin für eine kostenlose Erstberatung ausmachen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  15. Avatar
    says:

    Hallo,
    Ich habe 3 Ratenkredite (Gesamtsumme ca. 44.000€) und 3 Kurzzeitkredite( Gesamtsumme ca. 2000€) am laufen. Die Kruzzeitkredite sind bereits fällig, kann diese aber nicht begleichen. Mein Verdienst liegt bei 1860€ und meine Raten Beträgen insgesamt 620€. Hinzu kommt Miete und Nebenkosten von 740€. Zum Leben bleiben mir 240€, meine Frau hat 2 450€ Jobs. Wir haben 1 Kind. Ich komme mit dieser hohen Schuldenlast nicht mehr zurecht und die Briefe der Mahnungen stapeln sich. Würde sich eine Privatinsolvenz lohnen? Und wenn ja, wäre meine Frau involviert? Die Kredite laufen alle auf meinen Namen und teilweise weiß meine Frau garnichts davon.. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      vielen Dank für Ihre Anfrage. Laut Ihrer Angaben könnte ein außergerichtlicher Schuldenvergleich eine gute Alternative zur Privatinsolvenz darstellen. Sollte kein Vergleich darstellbar sein, ist aufgrund der hohen Gesamtsumme der Schulden sowie der untragbar gewordenen Lebenssituation vermutlich eine Privatinsolvenz ratsam.
      Zunächst würde ich Ihnen jedoch gerne ein kostenloses Erstberatungsgespräch anbieten. Melden Sie sich gerne einfach unter info@anwalt-kg.de oder unter 0221 – 6777 005 zur Vereinbarung eines kostenlosen Termins mit einem unserer spezialisierten Berater.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  16. Avatar
    says:

    Guten Tag. Ich weiß nicht mehr weiter. Mein Lohn wird bereits gepfändet von der AOK , habe nur rund 1200 Euro Netto, die Gläubiger stehen Schlange. Meine Miete kann ich nicht mehr bezahlen da meine laufenden Kosten mich erdrücken. Ich habe zwar eine neue Wohnung gefunden die günstiger ist aber ich weiß nicht wie ich die Kaution aufbringen soll. Was kann ich tun , ich brauche schnell Hilfe

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Frau Jochum,

      gerne stehe ich Ihnen für ein kostenfreies, telefonisches Erstberatungsgespräch zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie mein Sekretariat zwecks Terminvereinbarung.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler

  17. Avatar
    says:

    Guten Tag, bei mir ist es ein bissel kompliziert, finde ich. Ich bin stellvertretender Leiter in einen Hort und werde in den kommenden Jahren diesen gänzlich leiten. Ich bin im öffentlichen Dienst tätig. Würde es bei einer Pi Probleme mit den Dienstherren geben?

    Bzw. gibt es Möglichkeiten, dass man das auch ohne dessen mitwissen machen könnte?
    Ich weiß, dass in den Verträgen eine Klausel existiert, „befinden sie sich in wirtschaftlich geordneten Verhältnissen“.

    Vielen Dank

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      grundsätzlich ist die Privatinsolvenz kein Kündigungsgrund, dies gilt auch für Beamte, zumal man häufig unverschuldet in finanzielle Probleme gerät. Eine Ausnahme kann bestehen, wenn die Position besonders verantwortungsvoll oder sicherheitsrelevant ist, da die Sorge bestehen kann, eine Person könnte aufgrund der Schulden bestechlich sein. Ich kann leider nicht beurteilen, ob die von Ihnen geschilderte Leitungsposition darunter fällt.
      Ich würde Ihnen empfehlen, mein Sekretariat unter der 0221 – 6777 0055 für einen kostenlosen Beratungstermin zu kontaktieren. Denn aufgrund des sicheren Einkommens von Beamten ist es oftmals möglich, einen außergerichtlichen Schuldenvergleich zu schließen und so die Insolvenz zu vermeiden.

      Mit freundlichen Grüßen
      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  18. Avatar
    says:

    Guten Tag

    Ich hab da eine verzwickteSituation.
    Ein Bekannter von mir ist hoch verschuldet es laufen auch schon Pfändungs- und Vollstreckungsverfahren gegen ihn.
    Er kümmert sich aber nicht.
    Hab es auch diese Tage es herausgefunden das es so schlimm ist.
    Nun wollte ich fragen ob ich als aussenstehende Person für ihn ein Insolvenzverfahren aufgeben kann?oder nur er das selbst machen kann
    Mit freundlichen grüßen

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Frau Hergert,

      vielen Dank für Ihre Frage und Ihre Sorge um Ihren Bekannten. Den Insolvenzantrag müsste Ihr Bekannter selbst unterschreiben, ansonsten ist es nicht möglich, das Insolvenzverfahren zu beginnen. Alternativ müsste er eine Vollmacht erteilen und auch diese selbst unterschreiben.
      Als Gläubiger ist es ebenfalls möglich, den Insolvenzantrag für einen Schuldner zu stellen, allerdings hätte dies negative Konsequenzen für Ihren Bekannten.
      Sie könnten ihn also höchstens davon überzeugen, beispielsweise mit uns Kontakt aufzunehmen und seine Schuldensituation so zu lösen. Beispielsweise könnten Sie ihm auch sagen, dass durch die Insolvenz die Pfändungen beendet sind und er sämtliches Einkommen bis zum Pfändungsfreibetrag behalten kann.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  19. Avatar
    says:

    Guten Tag, mein Vater strebt scheinbar ein Insolvenzverfahren an. Ich habe ein Auto besitze auch den Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein welches aber auf seinen Namen versichert/angemeldet ist. Muss ich befürchten dass dieses Auto (bereits vollständig bezahlt) gepfändet wird?
    Liebe Grüße

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      in diesem Fall kann es passieren, dass der Insolvenzverwalter annimmt, dass das Fahrzeug Ihrem Vater gehört, da es auf ihn angemeldet ist. In diesem Fall wird er das Fahrzeug pfänden. Sie können dann eine sogenannte Drittwiderspruchsklage erheben. Dann wird das Gericht prüfen, wer der tatsächliche Eigentümer des Autos ist.
      Sie sollten daher in Erwägung ziehen, das Auto umzumelden. Im Falle einer Privatinsolvenz sollten Sie dem Insolvenzverwalter daher sofort mitteilen, dass Sie Eigentümerin des Autos sind und dies mittels Kaufvertrag, Fahrzeugbrief und idealerweise Rechnungen / Kontoauszügen belegen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  20. Avatar
    says:

    Guten Tag
    Ich bräuchte da mal Hilfe bei einer Einschätzung meiner Schulden zwecks Privatinsolvenz.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      eine kostenlose Einschätzung Ihrer Situation und ob eine Privatinsolvenz oder eine andere Entschuldungsalternative für Sie die richtige Strategie ist, um sich von den Schulden zu befreien, geben wir Ihnen im Rahmen unserer telefonischen Erstberatung. Sie können uns dafür unter 0221 – 6777 0055 oder info@anwalt-kg.de kontaktieren.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  21. Avatar
    says:

    Ich habe die Absicht eine GmbH & Co. KG zu schließen, auf deren Aktivseite ca. 600.000 € als Forderungen gegen Gesellschafter stehen. Einzige Gesellschafter sind die Komplementär – GmbH und ich. Die GmbH gehört auch mir. Laut meiner Steuerberaterin entsteht durch die Schließung ein steuerpflichtiger Gewinn in 6 stelliger Höhe. Die Steuer kann ich nicht bezahlen und trage mich deshalb mit dem Gedanken einer Privatinsolvenz. Weitere Gläubiger existieren nicht, außer ich würde die Kreditlinien meiner Kreditkarten voll ausschöpfen. Meine einzigen Einnahmen sind ca. 517,- € Rente. Darüber hinaus verfüge ich mit meiner Frau über ein Wohnrecht auf Lebenszeit. Meine Frau und ich haben Gütertrennung. Kann ich im Rahmen Ihrer Erstberatung einen Rat für die richtige Vorgehensweise erwarten?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Nill,

      vielen Dank für Ihre Anfrage. Im Rahmen der kostenlosen Erstberatung werden wir Ihre Situation bestmöglich einschätzen und Ihnen mitteilen, welche Vorgehensweise die richtige wäre, auch wenn es sich anhand Ihrer Angaben durchaus um einen komplexen Sachverhalt handelt.

      Mit freundlichen Grüßen
      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

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