Auf die Pfändung Ihres Geschäftskontos sollten Sie als Unternehmer bzw. Selbstständiger wie folgt reagieren:

Eröffnen Sie ein neues Konto bei einer Bank, welche nicht zu Ihren Gläubigern zählt. Sie können dieses Konto auf Ihren privaten Namen eröffnen. Dieses Konto sollten Sie nunmehr für die Abwicklungen Ihrer Zahlungseingänge nutzen. Ihre Gläubiger sollten hiervon allerdings nichts erfahren.

Dieses Konto wird im Falle einer eidesstattlichen Versicherung entdeckt werden. Sie sollten es dann in ein Pfändungsschutzkonto, ein sogenanntes „P-Konto“ umwandeln. Auf diesem bleibt der Teil der Geldeingänge, der dem pfändungsfreien Einkommen entspricht, geschützt. Beachten Sie allerdings, dass Sie nur ein einziges Pfändungsschutzkonto nutzen dürfen.

Leiten Sie die Zahlungen nicht auf das Konto eines Dritten weiter! Sie könnten sich so der Vollstreckungsvereitelung strafbar machen.

Wenn Sie GmbH-Geschäftsführer sind, sollten Sie ein neues Geschäftskonto eröffnen, da Sie sich bei der Annahme von Zahlungseingängen über ein Privatkonto wegen Untreue strafbar machen könnten. Beachten Sie allerdings, dass im Falle von Schulden beim Finanzamt das Pfändungsschutzkonto (P-Konto) Ihnen den einzigenSchutz vor einer Kontopfändung bietet.

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