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Ihre Rechte gegenüber dem Insolvenzverwalter / Treuhänder

Bekannt aus:
  • Bild Restschuldbefreiung

Bei einer Privatinsolvenz wird ein Insolvenzverwalter zur Verwertung des pfändbaren Vermögens und Einkommens eingesetzt. Dabei gilt jedoch: Der Insolvenzverwalter darf bei weitem nicht alles!

Einziehung des pfändbaren Einkommens

Der Insolvenzverwalter ist lediglich befugt, den pfändbaren Teil Ihres Einkommens zu behalten. Zu etwas weiterem darf er Sie nicht bestimmen!

Bis zu folgenden Beträgen ist Ihr Einkommen nicht pfändbar (§ 850c ZPO):

  • ohne Unterhaltspflicht (z.B. Kinder, Ex-Ehepartner): 1.139,99 Euro
  • bei 1 Unterhaltspflicht: 1.569,99 Euro
  • bei 2 Unterhaltspflichten: 1.799,99 Euro
  • bei 3 Unterhaltspflichten: 2.039,99 Euro
  • bei 4 Unterhaltspflichten: 2.279,99 Euro
  • bei 5 Unterhaltspflichten: 2.519,99 Euro

Wenn Sie also bei einem Kind ein Nettoeinkommen von 1.300 Euro haben, darf der Insolvenzverwalter keinen Cent einziehen. Bei einem Kind darf das Gehalt erst ab einem Nettoeinkommen von 1.569,99 Euro eingezogen werden. Ihnen bleibt in der Privatinsolvenz in der Regel mehr Einkommen als vor Ihrer Entschuldung.

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Kündigung von Verträgen

Der Insolvenzverwalter wird Verträge auflösen, die der Insolvenzmasse einen guten Erlös versprechen. Gemeint sind z. B. Rentenversicherungen, ein Leasingvertrag über ein Auto oder Sparbücher (§ 103 InsO). Diese haben meistens einen Rückkaufwert, oder es besteht ein Guthaben, das der Insolvenzmasse zufließt. Dabei darf er aber nicht willkürlich vorgehen. So darf er Sie nicht zwingen Ihren Handyvertrag, einen Internetprovidervertrag oder ein Zeitschriftenabo aufzulösen, falls Sie diese Verpflichtungen aus Ihrem pfändungsfreien Einkünften tragen können. Aus solchen Verträgen kann nichts werthaltiges an die Insolvenzmasse fließen. Und wie Sie über Ihr prfändungsfreies Einkommen bestimmen bleibt alleine Ihnen vorbehalten, da macht das Privatinsolvenzverfahren keine Ausnahme. Allerdings gilt das nicht bezüglich der Verträge, die den Grund für Ihre Zahlungsunfähigkeit darstellen, z. B. aufgelaufene Telefon- oder Handyrechnungen. Diese werden natürlich gekündigt und Sie von Ihren Zahlungspflichten befreit.

Verkauf und Versteigerung wertvoller Gegenstände

Der Insolvenzverwalter darf Gegenstände verwerten – versteigern oder verkaufen – die einen gewissen Marktwert haben und so einen Erlös für die Insolvenzmasse versprechen (§ 36 Abs. 3 InsO). Das bedeutet, dass Sie alle Gegenstände behalten dürfen, die keinen Marktwert, sondern/aber möglicherweise nur einen persönlichen Wert haben. Das gilt z. B. für ein altes Auto. Sie können auch die sogenannten Hausratsgegenstände behalten. Dies sind in der Regel Kleidungsstücke, Wäsche, Möbel, Haushaltsgeräte, ein Fernsehgerät sowie ein Videogerät. Wertvollere Sachen, wie z. B. kostbare Teppiche, Möbel auf dem Dachboden oder wertvolle Bilder sowie neuwertige und aufwendige Unterhaltungselektronik gehören zur Insolvenzmasse. Allerdings kann der Insolvenzverwalter natürlich nicht die Gegenstände verwerten, die im Eigentum einer anderen Person stehen. Ist beispielsweise Ihr Ehepartner Eigentümer eines wertvollen Bildes, darf dieses nicht verwertet werden. Schließlich dürfen Gegenstände nicht verwertet werden, die zur Fortführung Ihres Berufs erforderlich sind. Das sind z. B. Werkzeuge, Maschinen, Computer, Fachbücher oder Arbeitskleidung, soweit diese jeweils zur Berufsausübung benötigt werden. Ist ein solcher Gegenstand besonders wertvoll, ist es denkbar, dass der Insolvenzverwalter/Treuhänder ihn verwertet und als Austausch einen ebenso geeigneten, aber günstigeren Gegenstand erwirbt.

Finanzierung einer Immobilie in der Insolvenz

Ein sehr häufig gefragtes Thema ist die Immobilie in der Insolvenz. Gehört die Immobilie dem Schuldner, weil er sie beispielsweise abgezahlt oder geerbt hat, darf der Insolvenzverwalter sie verwerten.

In den meisten Fällen wird eine Immobilie noch finanziert. In diesen Fällen dürfen Sie eine Immobilie behalten, wenn keine sogenannte „freie Spitze“ vorhanden ist, weil die Versteigerung der Immobilie dem Insolvenzverwalter keinen Erlös bringt.

Liegt eine Immobilienfinanzierung vor, wird der Insolvenzverwalter zunächst prüfen, welchen Wert sie hat. Wenn ihr Wert den noch offenen Kreditbetrag unterschreitet, erteilt er Ihnen in der Regel die Freigabe. Sie können in diesem Fall die Finanzierung der Immobilie weiter fortsetzen, ohne dass Ihnen rechtliche Konsequenzen drohen (BGH vom 12.02.2009, IX ZB 112/06 und BGH NZI 2010, 223). In den meisten Fällen spielt bei einer Freigabe auch die Bank mit, weil sie an einer Fortsetzung der Finanzierung meistens interessiert ist. So behalten Sie ein noch finanziertes Zuhause.

Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema „Ihre Rechte gegenüber dem Insolvenzverwalter / Treuhänder“? Wir beantworten sie hier kostenlos!

74 Kommentare
  1. Avatar
    says:

    Ich habe während meiner Privatinsolvenz ein Haus geerbt, was vom Treuhänder deutlich unter dem Marktwerk verkauft wurde.
    Kann ich daraus nach 7 Jahren noch Ansprüche gem. § 530 BGB, geltend machen (für die Differenz zwischen Kaufpreis und damaligen Marktwert), da ich Sozialhilfe beziehe.
    Vielen Dank vorab.

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrte Frau Eita,

      der Insolvenzverwalter hat umfassende Befugnisse zur Verwertung der massezugehörigen Gegenstände und Immobilien. Er darf die Art der Verwertung, also Zwangsversteigerung oder freihändiger Verkauf, nach eigenem Ermessen wählen und ist nicht an den Marktwert gebunden.
      Grundsätzlich könnten in erster Linie den Gläubigern Schadensersatzansprüche zustehen, wenn der Kaufpreis eindeutig zu gering war und somit die Insolvenzmasse verringert wurde. Diese Ansprüche wären vermutlich bereits verjährt.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt

  2. Avatar
    says:

    Hallo ich habe eine frage
    Ich habe eine betriebliche Renten Versicherung und es wurde mir übertragen weil ich meinen Job gewechselt habe meine Frage ist ich habe die Versicherung gekündigt und bekomme noch Geld zurück darf der Insolvenzverwalter über dieses verfügen weil ich habe Post von der Versicherung bekommen dass sie es erstmal zu der Insolvenzverwalterin schicken?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      in der Regel ist die betriebliche Altersvorsorge nur dann vor der Insolvenz geschützt, wenn sie nicht vor dem 60. Lebensjahr ausgezahlt werden kann und vorher nicht über die Ansprüche verfügt werden kann.
      Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Beitrag zum Thema: https://anwalt-kg.de/insolvenzrecht/direktversicherung-in-insolvenz-altersvorsorge-durch-direktversicherung/.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  3. Avatar
    says:

    Guten Morgen,
    ich würde gerne Insolvenz anmelden. Leider bin ich momentan in einer sehr bescheidenen Lebenssituation und weiss nicht genau ob ich die Vorraussetzungen einer Insolvenz erfülle.
    Zum ersten bin ich getrennt lebend habe zwei unterhatspflichtige Kinder. Ich habe keinen festen Wohnsitz und komme oft bei Freunden oder im Hotel unter . Ich habe jedoch einen Vollzeitjob.
    Meine Frage ist, ob es ohne festen Wohnsitz möglich ist eine Insolvenz anzumelden?
    Und wird mein Selbstbehalt gekürzt, dadurch dass ich keine Mietkosten habe ? Ich habe ja trotzdem die Hotelkosten. Bedingt durch meine Schufa bekomme ich leider keine Wohnung auf meinen Namen und eine Kaution zu hinterlegen ist momentan auch finanziell nicht möglich.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Pedro Cortina

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Cortina,

      grundsätzlich ist dies möglich. Das zuständige Gericht wäre dann an dem Ort, an dem Sie sich Ihr derzeitiger Aufenthalt befindet.
      Die Höhe der Mietkosten hat keinen Einfluss auf den unpfändbaren Betrag. Aufgrund der zwei Unterhaltspflichten wäre Ihr unpfändbarer Grundbetrag somit bereits merklich erhöht.
      Gerne biete ich Ihnen eine kostenlose Erstberatung an, falls Sie weitere Fragen zur Privatinsolvenz haben. Rufen Sie uns dafür einfach unter 0221 – 6777 0055 an oder senden Sie eine e-Mail an info@anwalt-kg.de

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  4. Avatar
    says:

    Guten Tag,

    vielen Dank für die Auskunft ist das Zeugnis aber auch für andere Anwälte einsehbar, also für Anwälte die mit diesem Fall keine Berührungspunkte haben?
    Oder darf jeder Anwalt dieses Zeugnis einsehen und evtl. gegen den Zeugnisinhaber verwenden?

    Viele Grüße,

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Möller,

      grundsätzlich darf ein Dritter nur dann Einsicht in die Insolvenzakte nehmen, wenn ein rechtliches Interesse glaubhaft gemacht werden kann ( § 299 Abs. 2 ZPO).

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  5. Avatar
    says:

    Guten Tag,

    eine Frage: Darf das Zeugnis des Treuhänders im Verfahren des Beklagten vor dem Insolvenzgericht, ohne die Zustimmung des Beklagten an andere Anwälte gegeben werden?
    Oder kann ich es selbst einsehen?

    Viele Grüße,

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Möller,

      vielen Dank für Ihre Frage. Die Berichte des Treuhänders sind für die Gläubiger und deren Anwälte einsehbar. Auskunftspflicht gegenüber dem Schuldner besteht grundsätzlich nicht.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  6. Avatar
    says:

    Hallo,

    muss ich meinem Treuhänder monatlich meinen Gehaltszettel zusenden? Oder reicht das einmal im Jahr? Wie verhalte ich mich richtig?

    Beste Grüße Malaparte

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      grundsätzlich könnte der Treuhänder verlangen, dass Sie die Abrechnung jeden Monat zusenden. Die wenigsten Treuhänder sind jedoch so „streng“, denn eine jährliche Übermittlung reicht dem Treuhänder zur Überprüfung in der Regel aus.
      Es kommt also darauf an, was Sie mit dem Treuhänder vereinbart haben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  7. Avatar
    says:

    Sehr geehrte Herren,
    habe eine Frage bin jetzt in die Privatinsolvenz gekommen. Muß jetzt sich beim insolvenzberater melden,Ich habe ein Auto Fiesta 14 Jahre alt, habe noch dazu ein Artest von Arzt bekommen das ich das Auto brauche wegen meine Arztbesuche zu machen. Bin 64 Jahre alt und meine Beine machen das nicht mehr so mit ich frage Sie ob ich das Auto behalten kann. Im voraus besten Dank

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Frau Burbiel,

      ob Sie das Auto aus gesundheitlichen Gründen behalten dürfen, ist im Einzelfall gerichtlich zu klären. Ein einfaches Attest reicht in der Regel noch nicht aus. Es hängt auch von der Verfügbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel in Ihrer Gegend ab.
      Da es sich um einen 14 Jahre alten Kleinwagen handelt, dürfte der Restwert eher gering ausfallen, was Ihre Chancen jedenfalls verbessert. Unter Umständen müssen Sie sich von drei Gebrauchtwagenhändlern Angebote einholen, um den Wert des Autos zu bestimmen, dann können Sie es aus der Insolvenzmasse herauskaufen, sollte der Insolvenzverwalter eine Verwertung anstreben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  8. Avatar
    says:

    Ich habe eine Frage.
    Ich habe ein eigenes Konto und ein Gemeinschaftskonto mit meinem mann.ich bin seit 1jahr in der Insolvenz. Da ich eine Tochter habe liegt der Pfändungsfreibetrag bei 1629 Euro. Ich beziehe lediglich 400 Euro Kindergeld. Darf der Insolvenzverwalter 800 Euro vom Gemeinschaftskonto pfänden?
    Rechnet man mein Einkommen mit den 800 Euro zusammen ,bin ich lediglich bei 1200. Zumal das Konto auch auf meinem Mann läuft.

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      wenn das Insolvenzverfahren nur über Ihr Vermögen eröffnet wurde, dann wird grundsätzlich auch nur Ihr Vermögen in Beschlag genommen. Sollte das Gemeinschaftskonto auch unter Ihrem Namen geführt werden, dann wertet der Insolvenzverwalter das dortige Guthaben auch als Ihr Vermögen. Dies geschähe jedenfalls nicht, wenn das Gemeinschaftskonto nur unter den Namen Ihres Mannes geführt würde.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  9. Avatar
    says:

    Hallo Herr RA,

    ich bin seit Mai 2018 in der Privatinsolvenz und Rentner. Mein Einkommen ist unter der Pfändungsgrenze. Nun meine Frage: Ich habe bisher keine Zuzahlungsbefreiung bei der Krankenkasse gestellt, sondern im Folgejahr die Unterlagen eingereicht, und eine Erstattung bekommen. Musste ich dies dem Insolvenzverwalter mitteilen?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr S.,

      Sie haben Ihre Vermögensverhältnisse offen zulegen, wenn Sie Ihre Restschuldbefreiung nicht gefährden wollen. Das heißt, dass auch diese Erstattung als Vermögen anzugeben ist.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  10. Avatar
    says:

    Ich bekomme einen alten Rover Bj. 1999 von meinem Bruder geschenkt, um ihn für meinen weiten Arbeitsweg nutzen zu können. Meine Regelinsolvenz wurde im März 2017 eröffnet und ich habe mir nichts mehr zu Schulden kommen lassen.
    Alle 3 Monate wird mein Insolvenzverwalter unaufgefordert über meine Kto-Stände oder jedwedige Veränderungen von mir informiert. Momentan habe ich einen 451,-€ Job und bekomme dazu Unterstützung vom Jobcenter das sind 853-€ Netto die ich zur Verfügung habe. Nun möchte ich das Auto anmelden und Haftpflicht versichern. Kann der Insolvenzverwalter mir das Auto für die Insolvenzmasse wegnehmen?
    Mfg Nadine

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      soweit das Fahrzeug erforderlich ist, um Ihre Arbeitsstätte zu erreichen und keinen besonders hohen Verkehrswert aufweist, ist es nicht von der der Pfändung erfasst (§§ 36 InsO, 811 Abs. 1 Nr. 5 ZPO).

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  11. Avatar
    says:

    Guten Morgen, ich befinde mich seit dem 10.12.2019 in der Privatinsolvenz und es werden ca 300 Euro monatlich bei mir gepfändet.
    Darf ich eine Sterberversicherung abschließen oder kann der Treuhänder diese kündigen und die Beiträge pfänden?
    Wie sieht es mit Gutschriften auf meinem Bankkonto aus ? Darf der Treuhänder diese anfordern? Der pfändbare Betrag ist bei mir immer gewährleistet

    Gruß Anna

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      grundsätzlich können Sie eine Versicherung abschließen, wenn Sie dadurch nicht unangemessene Verbindlichkeiten eingehen. Zumeist werden Versicherungen eine Bonitätsprüfung vornehmen, sodass gewisse Versicherungen schwerlich abschließbar sind. Ihr Treuhänder hat Ihnen gegenüber einen Auskunftsanspruch gemäß § 97 InsO.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  12. Avatar
    says:

    Sehr geehrter Herr Ra.

    Ich stehe kurz vor der Privatinsolvenz. Mein Stromanbieter hat mir mitgeteilt, das ich 800 Euro in den letzten 12 Monate zu viel bezahlt habe.

    Der vom Anbieter hat mir angeboten dass das Guthaben mit den zukünftigen Abschlagszahlungen verrechnet wird sprich ich brauche erstmal überhaupt keine Abschläge zahlen….

    Wenn ich es auf meinem P Konto überweisen lassen würde wäre es ewig wegen der Kontopfändung….

    Kann mir ein zukünftiger Insolvenzverwalter das Guthaben des Stromanbieters was ich ja im Moment jetzt quasi mit meinen eigentlichen Abschlag zahlen verrechne wegnehmen bzw finden und muss ich das dem Insolvenzverwalter überhaupt melden oder bekommt ihr das überhaupt mit?

    Indirekt spar ich mir natürlich Geld weil ich durch das Guthaben keine Abschläge zahlen muss aber ich möchte das Geld auch nicht verlieren….

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      der von Ihnen geschilderte Fall weist einige Besonderheiten auf, die genau zu prüfen sind, um keine finanzielle Einbuße zu erleiden. Daher würde ich Ihnen empfehlen von unserer kostenlosen Erstberatungsmöglichkeit Gebrauch zu machen, um die ausschlaggebenden Details in Ihrem Fall nicht zu übergehen. Wir sind werktäglich für Sie unter 0221 67770055 erreichbar. Alternativ erreichen Sie uns via Mail (info@anwalt-kg.de).

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  13. Avatar
    says:

    Guten Tag,

    mein Privatinsolvenzverfahren wurde am 30.03.2020 gerichtlich eröffnet.
    Jetzt haben sich zwei Fragen ergeben:
    1. Bis heute habe ich noch nichts vom Insolvenzverwalter gehört, allerdings habe ich zwischenzeitlich noch zwei gerichtliche Mahnbescheide und eine Abgabenotiz zur Klageeröffnung erhalten. Alle drei Gläubiger stehen auf der beim Gericht vorgelegten Gläubigerliste.
    Bei Nachfrage im Büro des IV teilte man mir mit, ich solle nichts unternehmen und die entsprechenden Schriftstücke an den IV weitersenden. An anderer Stelle las ich jedoch, dass man zusätzlich den Mahnbescheiden selbst noch widersprechen sollte. Was ist nun richtig?
    Im Allgemeinen war ich davon ausgegangen, dass sich ab der Eröffnung die Gläubiger nur noch mit dem Insolvenzverwalter auseinandersetzen müssen.

    2. Es gibt noch einen Gläubiger, dessen Ansprüche zwar kurz vor der Antragstellung auf Insolvenz entstanden sind, der aber noch nicht auf der zu Gericht gegangenen Liste aufgeführt wurde. Wie gehe ich hiermit um, ohne etwas falsch zu machen?

    Vielen Dank!

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      vielen Dank für Ihre Frage. Bezüglich der Mahnbescheide würde ich Ihnen empfehlen, dem Mahnbescheid noch zu widersprechen. Hierzu muss lediglich das beigefügte Widerspruchsformular zurückgesendet werden. Lesen Sie dazu auch gerne hier unseren Beitrag zum Thema Zwangsvollstreckung im Insolvenzverfahren.
      Bezüglich des vergessenen Gläubigers ist es gut, dass Sie noch in der Anfangsphase des Insolvenzverfahrens sind. Sie sollten diesen Gläubiger Ihrem Insolvenzverwalter schnellstmöglich melden.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  14. Avatar
    says:

    sehr geehrte Damen u Herren,
    meine Fa befindet sich bereits in der Insolvenz seit einem jahr- es werden Gewinne erzielt und die Fa läuft weiter.
    Das Ende wird immer wieder herausgezögert.
    Ich habe auch keine Einsicht mehr in die Kontoauszüge des Treuhandkontos – Infos zum Zwischenbericht erhielt ich auch nicht- muss der verwalter mir einsicht bieten und macht es sinn sich kurz vor schlucc anwaltlich vetreten zu lassen ?

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Herr Klabunde,

      leider ist schnelles Handeln nicht zu erwarten, denn die Vergütung des Insolvenzverwalters steigt weiter an.
      Einen Anspruch auf Einsicht in das Treuhandkonto sieht die Insolvenzordnung nicht vor, unter Umständen erhält man weitere Informationen, indem man den zuständigen Rechtspfleger am Insolvenzgericht kontaktiert. Denn der Treuhänder vertritt lediglich die Interessen der Gläubiger.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  15. Avatar
    says:

    Meine Frau hatte heute ihren Ersttermin beim Insolvenzverwalter. Er fragte sie da, was ich beruflich mache, wo ich arbeite, wie (mit welchem Verkehrsmittel) sie zu diesem Termin gekommen wäre. In der Schuld sind auch Mietschulden von 2 Vermietern, wo er sich äußerte, das hätte den Anschein von Mietnormadentum. Es waren noch weitere Fragen und Äusserungen, die mir meine Frau berichtete.
    Ich bin der Ansciht, der Insolvenzverwalter ist hier weit über das Ziel hinausgeschossen und hat Dinge gefragt und in den Raum gestellt, zu denen er nicht berechtigt war. Kann man so einen Insolvenzverwalter ablehnen?

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Herr Rose,

      die Vorwürfe des Mietnomadentuns sind in der Tat ungehörig und man muss sich auch nicht alles vom Insolvenzverwalter gefallen lassen. Allerdings reichen die genannten Vorwürfe vermutlich noch nicht aus, um einen Wechsel des Insolvenzverwalters zu erreichen.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  16. Avatar
    says:

    Sehr geehrter Damen und Herren,

    Ich befinde mich in der Privatinsolvenz (Eröffnungsphase). Ich bin 65 Jahre alt und privat versichert – die PKV wird von einem Verwandter für mich netterweise bezahlt. (kostet pber EUR 600 monatlich). (Leide gesundheitlich unter diverse Sachen. die PKV ist unbedingt notwendig). Momentan verdiene ich lediglich durch ein Minijob. Nun habe ich ein Jobangebot für Vollzeit erhalten. Wenn ich dies annehme muss ich laut Pfändungstabelle natürlich an der Insolventverwalter einen Anteil des Verdienstes abgeben. Meine Frage – soll ich dem neuen Arbeitgeben die Einzelheiten meine PKV angeben, damit er die Hälfte zuschiesst – oder wirkt dies eher negativ auf mich – hätte ich in dem Fall die Möglichkeit die PKV beim Arbeitgeben nicht anzugeben – dies wird weiterhin von dem Verwandten für mich bezahlt. Was wäre das Beste für mich under der Verwandte insgesamt?

    Danke im voraus für Ihre geschätzte Meinung

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      den neuen Arbeitgeber sollten Sie in jedem Fall über die bestehende Krankenversicherung informieren und den Arbeitgeberzuschuss erhalten. Der Beitrag zur PKV erhöht auch Ihren unpfändbaren Betrag in der Insolvenz. Unter Umständen sollten Sie dem Insolvenzverwalter jedoch mitteilen, dass Sie Ihren Anteil an der Versicherung nicht selbst zahlen, sondern dass der Verwandte dem Betrag zahlt.
      Bitte beachten Sie, dass eine nähere Beratung zum Einzelfall in diesem Rahmen leider nicht möglich ist.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  17. Avatar
    says:

    Hallo lieber Herr Anwalt, am 10.2.2020 wird die Beantragung der Privatinsolvenz beim Amtsgericht eingereicht. Aktuell beziehe ich Krankengeld. Kann das Krankengeld rückwirkend gepfändet werden oder erst zu dem Zeitpunkt, an dem mir der Insolvenzberater zugeteilt wird.

    Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.

    Herzliche Grüße aus München

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      eine Pfändung ist vor der Insolvenz möglich, wenn ein Gläubiger die Zwangsvollstreckung betreibt. Im Rahmen einer Kontopfändung könnte sogar das gesamte Guthaben gepfändet werden, wenn kein P-Konto eröffnet wurde.
      Ansonsten beginnt mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Abtretungsfrist, in der die laut Pfändungstabelle pfändbaren Beträge Ihres Einkommens, wozu auch Krankengeld gehört, automatisch in die Insolvenzmasse fließen. Dies gilt nicht rückwirkend.

  18. Avatar
    says:

    Hallo

    Ich habe Anfang des Jahres ein Antrag auf Privatinsolvenz gestellt. Habe noch kein Schreiben vom Insolvenzgericht bekommen wegen Insolvenzverwalter! Aber der hat wohl schon meinen Arbeitgeber angeschrieben wegen der Eröffnung einer Privateninsolvez, bin etwas enttäuscht, da ich es nicht wollte! Da ich ein P Konto habe und unter dem Freibetrag liege.
    Die Mitarbeiterin von der SCHULDNERBERATUNG meinte das es auch gehen würde. Es ist eh schon kein Tolles Gefühl sowas zu mache!! Kann man auch ein Verwalter wechseln? Da ist das Vertrauen eh schon weg.

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrte Frau Hormel,

      leider ist es die Regel, dass der Insolvenzverwalter den Arbeitgeber direkt kontaktiert. Nur in Ausnahmen überlässt der Insolvenzverwalter dies dem Schuldner. Dass es in Ihrem Fall aber nicht einmal eine Kontaktaufnahme des Insolvenzverwalters zu Ihnen gab, ist jedoch ungewöhnlich und rücksichtslos. Leider ist dies aber meiner Ansicht nach kein Grund für einen Wechsel des Insolvenzverwalters, zumal die Benachtichtigung an Ihren Arbeitgeber auch nicht mehr zurückgenommen werden kann.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  19. Avatar
    says:

    Guten Tag, meine privatinsolvenz ist am 13.01.2020 eröffnet , habe im Juli 2019 mein sparbuch aufgelöst mit 2000 Euro , habe auch ein neues Konto bei anderer Bank , im September ist meine Oma gestorben , die 2000 Euro habe ich für Beerdigung bezahlt , musste ich das meinem insolvenzverwalter sagen ? Das Geld ist ja nicht mehr da , wird es das zurückholen ??? Was kann ich machen ???? Vielen Dank im Voraus

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      vielen Dank für Ihre Frage. Es ist nicht gestattet, vor der Insolvenz das Vermögen unsachgemäß zu verschwenden. Dies ist in dem Fall nicht gegeben, die Ausgabe war in dem Moment aufgrund des Verwendungszwecks angemessen.
      Es könnte sein, dass die Zahlung an das Bestattungsunternehmen anfechtbar ist. In diesem Fall müsste das Bestattungsunternehmen die Forderung dann zur Insolvenztabelle anmelden. Wie wahrscheinlich das ist, kann ich nicht zuverlässig beurteilen. Auch das hätte aber keinen unmittelbaren Nachteil für Sie.
      Grundsätzlich sind Sie verpflichtet, dem Insolvenzverwalter mitzuteilen, was Sie mit dem Geld gemacht haben. Er ist auch dazu in der Lage, Akteneinsicht zu nehmen und könnte dadurch von dem Sparbuch erfahren. Es ist daher nicht empfehlenswert, die Abhebung zu verschweigen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  20. Avatar
    says:

    Guten Tag , meine privatinsolvenz ist eröffnet , seit 13.01.2020… habe einen Sparbuch im Juli 2019 aufgelöst ..da meine Mutter und ich meine Oma beerdigt haben im September 2019 ,hat meine Mama die 2000 Euro für die Beerdigung bekommen … muss ich das meinem Verwalter sagen ? Den Sparbuch habe ich ja nicht mehr seit Juli … und was passiert wenn er das Geld haben will … das Geld ist ja nicht mehr da … wie soll ich mich verhalten ???? Ich bin total verzweifelt

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      unter Umständen könnte eine Vorsatzanfechtung gemäß § 133 InsO in Betracht kommen. Das Risiko schätze ich als nicht sehr hoch ein.
      Anfechtungsgegner wäre meines Erachtens das Bestattungsunternehmen, nicht jedoch Ihre Mutter, da diese das Geld auf Ihre Anweisung hin weitergeleitet hat.
      Bitte beachten Sie, dass es sich um eine unverbindliche Einschätzung handelt, weitere Informationen kann ich ihm Rahmen dieser Kommentare und ohne nähere Kenntnis des Sachverhaltes nicht geben.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  21. Avatar
    says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    muss ich meinem vorläufigen Insolvenzverwalter eine Krankmeldung zu senden. Ich bin Rentnerin und 61 Jahre.Meine Wohnung wurde durchsucht da man bei mir Geld vermutete. Ich bekam 2018 von einer guten Bekannten 75.000€ nach ihrem Tode. Ich pflegte sie bis zu letzt. Dafür sollte das Geld sein da sie kein Erben hat.Die Gelder hob ich von der Bank ab Hatte die Befugnis dazu. Kontovollmacht,Pflegevollmacht . Das Geld gab ich aus.Was mir nicht geglaubt wird.Der Insovenzverwalter setzt mich unter Druck. Mein verstorbener Mann war bis 2015 Selbsständig. Da vermutet er das Gelder geflossen sein was aber nicht stimmt da wir 2 Eigentumwohnung per Zwangsversteigerung verloren haben. Der Insolvenzverwalter ist in seiner Arz sehr unangenehm.ich bin nervlich total fertig.Nun soll ich am 21.1.2020 in seine Kanzlei wegen eines Gespräches.Die möchte ich aber nicht da er sehr unangenehm ismir gegenüber ist. Muss ich dort hin? Kann ich die Fragen auch schriftlich beantworten? In wie weit muss ich rede und Antwort stehen?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Frau Fitzenberger,

      grundsätzlich ist es erst einmal schade, dass Ihr Insolvenzverwalter Ihnen gegenüber ganz und gar nicht wohl gesonnen ist. Leider gibt es solche Fälle immer wieder. Allerdings sollten Sie im Verhältnis zu Ihrem Insolvenzverwalter stets kooperativ bleiben. Ich rate Ihnen daher das Treffen wahrzunehmen. Leider lässt sich aus den wenigen geschilderten Informationen nicht genau sagen, inwiefern Sie die Gelder zu Unrecht verwendet haben und ob Sie bereits dem Insovlenzbeschlag unterlegen haben können. Falls Sie dahingehend nicht zu befürchten haben, können Sie getrost über die „unangenehme Art“ des Insolvenzverwalters hinwegsehen und die offenen Fragen des Insolvenzverwalters nüchtern beantworten. Denn dieser müsste Ihnen die Vorwürfe ja erst einmal beweisen können.

      Mit freundlichen Grüßen

      V. Ghendler

  22. Avatar
    says:

    Hallo,

    In meinem Insolvenzverfahren ist 2018 die Nachtragsverteilung für zu erwartende Steuererstattungsansprüche angeordnet worden. Im März 2019 wurde mir vorzeitig die Restschuldbefreiung erteilt, da ich die Quote von 35 % erfüllt hatte. Damit ist nach meiner Meinung das Verfahren insgesamt beendet worden. Die Steuererstattung für 2018 wurde dennoch bis zur Aufhebung des Insolvenzverfahrens (Mai 2018) an den Treuhänder ausgekehrt worden. Über die Verwendung der Mittel habe ich allerdings weder vom Treuhänder noch vom Insolvenzgericht irgendetwas abrechnungsmäßig gesehen. Mich würde grundsätzlich die Frage interessieren, ob nach der Restschuldbefreiung der Treuhänder eigentlich immer noch Treuhänder ist und ob man mir nicht irgendwie auch seitens des Gerichtes irgendeine Abrechnung zukommen lassen müsste.

    Freundliche Grüße – Jörg E.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr E.,

      unter Umständen können Sie das Schlussverzeichnis noch Online einsehen oder vom Insolvenzgericht beantragen.
      Das Amt des Treuhänders endet mit dem Ende der Abtretungserklärung, da anschließend Ihr Einkommen wieder vollständig Ihnen zusteht.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  23. Avatar
    says:

    Hallo,

    ich befinde mich seit 01.2019 in der Privatinsolvenz. Und natürlich habe ich ein Pfändungsschutz Konto.
    Da ich mich in der Ausbildung befinde und nie über die Pfändungsfreigrenze kommen würde hab ich einen Nebenjob angenommen sodass ich monatlich ca. 200-300€ über der Grenze liege und meine Schulden tilgen kann. Bislang ist aber mein Insolvenz Verwalter noch nicht her gegangen und hat die Anteile gepfändet. Sie befinden sich auf meinem Konto an diese ich nie dran komme logischerweise da der Teil über der Grenze nie freigeschaltet wird von der Bank ausser ich läge im nächsten Monat drunter. Was aber nicht der Fall ist. Was tu ich jetzt? Fühle mich nicht gut aufgehoben bei meinem Insolvenz Verwalter.

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      Sie sollten die Beträge nicht abheben, da Sie davon ausgehen können, dass der Insolvenzverwalter sie einfordern wird. Solange Sie den Insolvenzverwalter rechtzeitig über die Änderungen Ihrer Einkommenssituation informieren, kommen Sie all Ihren Pflichten nach.

      Mit freundlichen Grüßen

      A. Kraus
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  24. Avatar
    says:

    Guten Tag,

    Ich stehe am Anfang eines Insolvenzverfahrens und habe folgende Frage : Ich habe bisher Teilzeit gearbeitet und bin aufgrund von Mobbing freigestellt bis Ende des Jahres. Danach wäre ich arbeitslos und würde alg 1 erhalten.
    Ich möchte mich gerne selbstständig machen. Nun habe ich mit meinem Schuldnerberater gesprochen und er sieht keine Probleme. Ich habe die Sorge, dass mich die Insolvenzverwalterin bei unserem Gespräch auf meine berufliche Zukunft ansprechen wird und mir sagt, dass ich vollzeit arbeiten muss um meinen Pflichten nachzukommen. Ich bin alleinerziehend und der Teilzeit Job war für mich an der Grenze meiner Belastbarkeit.
    Auf Fragen rät mir der Schuldnerberater mich bedeckt zu halten und nichts von der geplanten Selbstständigkeit zu erzählen, auch keine sonstigen Pläne oder Hintergründe. Ich weiß aber nicht wie ich auf konkrete Fragen reagieren soll.
    Können Sie mir da Tipps geben?
    Viele Grüße

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Frau Czeloth,

      hierzu wäre eine individuelle Beratung notwendig, da auch nähere Angaben zu der geplanten Selbstständigkeit erforderlich sind.
      Beachten Sie, dass bei Selbstständigkeit das pfändbare Einkommen anhand eines fiktiven Einkommens ermittelt wird. Es muss so viel abgeführt werden, wie bei einem abhängig Beschäftigten mit vergleichbarer Ausbildung pfändbar wäre. Es muss also sichergestellt sein, dass das Tatsächliche Einkommen ausreichend ist, um den Betrag zu decken.

      Eine kostenlose Erstberatung mit unserer Kanzlei können Sie unter 0221 – 6777 0055 vereinbaren, hier können wir Ihnen gerne unsere Einschätzung geben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  25. Avatar
    says:

    Hallo,

    eine etwas kuriose Sache hab ich da grad am laufen. Ich bin seit 07.2018 in Regelinsolvenz, meine Frau hab ich leider mitgenommen, sie ist seit Mai diesen Jahres in Privatinsolvenz.

    Soweit so gut, meinen Firmenwagen haben meine Gattin und ich bei der Postbank finanziert. Irgendwann konnten die Raten nicht mehr gezahlt werden, die Bank hat den Kredit gekündigt und an die GFKL verkauft.
    Ich habe der GFKL und der Bank schon vor einem Jahr mitgeteilt, dass sie das Auto gerne abholen können, da es damals noch einen fünfstelligen Wert hatte. Inzwischen dürfte es anders aussehen.

    Seit über einem Jahr rühren sich weder Inkasso noch Bank, es wird also nicht verwertet.
    Haben sie sowas schonmal erlebt, what to do. Die Ruheversicherung des Autos läuft noch 6 Monate.

    Danke

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr G.,

      es handelt sich um einen komplexen Fall, da es sich bei dem Kredit anhand Ihrer Angaben um einen gemeinschaftlich unterzeichneten Vertrag gehandelt hat. Somit sind sowohl Sie als auch Ihre Frau haftbar. Der Kreditgeber muss daher bei beiden Insolvenzen im jeweiligen Gläubigerverzeichnis stehen. In diesem Fall wäre die Forderung nach meiner Ansicht gegen keinen von Ihnen durchsetzbar und von der Restschuldbefreiung umfasst.
      Grundsätzlich ist es ebenfalls wichtig, dass Sie korrekte Angaben über Ihr Vermögen gemacht haben und keine Benachteiligung der Gläubiger vorliegt. Allerdings gehört das Fahrzeug ja nicht Ihnen und ich gehe davon aus, dass der Insolvenzverwalter keine Freigabe über den Autokredit erteilt hat. Somit ist es meine unverbindliche Ansicht, dass die Restschuldbefreiung nicht gefährdet sein dürfte.
      Weitere Angaben sind in diesem Rahmen leider nicht möglich.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  26. Avatar
    says:

    Hallo, folgendes Problem:
    Mein Mann hat 10/13 in Deutschland Privatinsolvenz beantragt. Nun steht 10/19 die RSB an. Er bezieht eine Firmenrente aus Deutschland, die im pfändungsfreien Bereich liegt. Unser Wohnsitz ist seit Januar 2014 Österreich. Mein Mann arbeitet in Österreich. Sein österreichischer Arbeitgeber wurde vom Treuhänder informiert ,den Teil der über dem pfändungsfreien Betrages des Gehaltes meines Mannes liegt, an den Treuhänder zu überweisen. Der Arbeitgeber hält sich aber nicht daran und zahlt überhaupt kein Gehalt mehr, weder an den Treuhänder noch an meinen Mann. Da mein Mann ja die Obliegenheit hat, einer Tätigkeit nachzugehen, möchte er seinen Chef nicht verärgern. Der Treuhänder unternimmt nichts, obwohl er kein Geld bekommt. Es sind bereits Aussenstände von ca 10.000 Euro durch die Nichtzahlung des Arbeitgebers entstanden, der sich hier in Österreich einen Anwalt genommen hat, um sich zu widersetzen. Kann es nun sein, dass die RSB gefährdet ist, weil der Treuhänder die Zahlungen des Arbeitgebers in Österreich nicht durchsetzt (Klage) und das Geld nicht avisiert? Oder kann mein Mann, der ja auch kein Geld bekommt in die Schuld genommen werden? Für eine Antwort wäre ich dankbar.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      aus der Weigerung des Arbeitgebers, die Beträge korrekt zu überweisen, kann Ihrem Mann meiner Ansicht nach keine Versagung der Restschuldbefreiung entstehen, zumal die Beträge letztendlich nach korrekter Auszahlung auch Teil der Insolvenzmasse werden dürften und somit keine Benachteiligung der Gläubiger entstehen wird.
      Für das Vorgehen gegen den Arbeitgeber um diesen dazu zu bringen, die Beträge korrekt aufzuteilen und zu überweisen, kann ich Ihnen in diesem Rahmen leider keine verbindliche Auskunft geben, da es sich um eine komplexe Frage handelt, für die weitere Angaben erforderlich sind.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  27. Avatar
    says:

    Hallo,

    meine Tochter befindet sich in Privatinsolvenz und hat für den erfolgreichen Abschluss eine Sonderzahlung des Jobcenters erhalten. Diese würde über den Selbstbehalt hinaus gehen. Darüber war der Insolvenzverwalter informiert. Seit einem Monat ist nichts passiert. . Wie ich erfahren habe, müsste im Rahmen der Privatinsolvenz ein Vollstreckungsbescheid durch den Insolvenzverwalter beim Jobcenter hinterlegt sein. Kann ich mich nun darauf verlassen das meiner Tochter die Sonderzahlung zusteht? Auf mein Anfragen an den Insolvenzverwalter teilte mir dieser mit, dass er für die Gläubiger arbeitet und eine Rechtsberatung für den Schuldner nicht in seinen Arbeitsbereich falle.
    Nun bin ich so schlau wie zuvor. Ich möchte doch nur wissen ob ich mich darauf verlassen kann , nicht das hier wieder Schulden oder Missverständnisse verstehen.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Frau Kanzler,

      bedauerlicherweise kann in diesem Rahmen keine verbindliche Aussage getroffen werden. Sofern Sie die Angelegenheit geprüft wissen wünschen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  28. Avatar
    says:

    Hallo und schönen guten Tag

    ich bin gerade ganz neu in der Insolvenz
    Meine Frage wie hoch ist mein Pfändungsfreibetrag:
    Ich lebe mit meinem Partner ( Rentner wegen Krankheit) und meinem Sohn 19 Jahre der noch zur Schule geht aber Unterhalt ( 390€) von seinem Vater bekommt Ich selber verdiene je nachdem wie viel Spätschichten ich habe ca 1400€ netto.

    ich danke im vorraus für Ihre Amtwort

    Mit freundlichen Grüßen
    Claudia M.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      zur Berechnung Ihres individuellen Pfändungsfreibetrages empfehle ich Ihnen diesen Beitrag auf unserer Homepage: https://anwalt-kg.de/insolvenzrecht/privatinsolvenz/pfaendungsrechner/

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  29. Avatar
    says:

    Hallo,
    mein Partner ist in Privatinsolvenz seit 2015 und jetzt in der Wohlverhaltensphase.
    Er musste auf Grund einer Krankheit am Arbeitsplatz aufhören. Hat erst Krankengeld und jetzt bezieht er Arbeitslosengeld. Auf Grund dass er 2 Kinder in der Ausbildung hat nichts mehr an den Insolvenzverwalter abführen müssen. Er hat aber im Februar rückwirkend eine Einmalzahlung an Übergangsgeld von der BG
    für die letzten 12 Monate erhalten für seine Krankheit. Eine Aufstockung pro Monat vom Arbeitslosengeld zum ehemaligen Nettoverdienst. Meine Frage ist, muss er das Geld was er für seine Krankheit bekommt auch an den Insolvenzverwalter abführen oder darf er das behalten. Mfg

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      die Aufstockung von der Berufsgenossenschaft zum Arbeitslosengeld ist ebenso wie Arbeits- oder Sozialeinkommen pfändbares Einkommen. Wenn er die Zahlung, die eigentlich monatlich gedacht war, als Einmalzahlung erhalten hat, könnte dies ein Problem sein. In diesem Fall wird das Geld vermutlich vom Insolvenzverwalter gepfändet, selbst wenn es bei monatlicher Zahlung unpfändbar gewesen wäre.

      Mit freundlichen Grüßen
      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  30. Avatar
    says:

    Ist es rechtmäßig, wenn ein Erbvertrag während der laufenden Insolvenz von einem Testamentsverwalter/Anwalt so aufgesetzt wird, dass der Schuldner das Erbe erst nach Beendigung der Insolvenz antreten kann ? Und geht dieser damit ein Risiko ein und wenn ja welches ? Vielen lieben Dank für Ihre Antworten

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      im Insolvenzverfahren sind Erbschaften pfändbar. In der Wohlverhaltensperiode darf man 50 % der Erbschaft behalten. Der von Ihnen geschilderte Fall wäre ein Grund für eine Nachtragsverteilung, der Insolvenzverwalter könnte also also eine nachträgliche Verteilung von 50 % der Erbmasse anordnen. Der Gesetzgeber möchte keine Umgehung der Pfändbarkeit des Erbes ermöglichen.
      Sollte das Erbe dem Insolvenzverwalter gänzlich verschwiegen werden und dies dem Treuhänder oder einem Gläubiger bekannt werden, so besteht das Risiko für eine Versagung der Restschuldbefreiung.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  31. Avatar
    says:

    Wie ist es bei der Regelinsolvenz mit der Kaution?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      Kautionen können in der Insolvenz nicht nur gepfändet werden, wenn Sie einen fälligen Auszahlungsanspruch gegen den Sicherungsnehmer haben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  32. Avatar
    says:

    Ich bin seid 2014 in einer Privatinsolvenz, mein Gehalt geht auf das konto meiner Frau. Darf der Insolvenzverwalter vob diesem Kontoauszüge ei sehen? Die insolvenz läuft nur auf meinen Namen. Und was darf ich während der Wohlverhaltens Phase an Geld behalten und was muss ich abgeben???

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Mehle,

      der Insolvenzverwalter hat ein Interesse daran, Ihre Einkünfte genau zu kennen. Hierzu reicht aber auch eine Gehaltsabrechnung. Für den Fall, dass Sie Ihre Frau als unterhaltsberechtigte Person im Sinne der Pfändungstabelle angegeben haben, darf der Insolvenzverwalter auch ermitteln, ob Ihre Frau evtl. eigene Einkünfte hat.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  33. Avatar
    says:

    Ich wohne bei meiner Freundin und bezahle da 300€ Miete habe aber keinen Mietvertrag muss ich einen Vertrag dem Verwalter vorlegen wir haben nur eine mündliche Vereinbarung weil eine Abbuchung vom Konto nicht immmer möglich war bezahle ich bar.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Kittel,

      Sie sind nicht dazu verpflichtet, einen schriftlichen Mietvertrag vorzulegen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  34. Avatar
    says:

    Hallo,

    Ich ziehe zur Zeit eine Privatinsolvenz in betracht. Ich arbeite als Handyspiel Designerin und dies auch öfter von zu Hause. ich habe dadurch eine Laptop (fast 4 Jahre), sowie ein Handy und ein ipad (beide fast 1 jahr alt) welche ich zur Arbeit benötige.

    Würden diese von der Insolvenzmasse betroffen sein?

    • V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin, die von ihnen genannten Geräte (Handy, Laptop, iPad) wären unpfändbar, wenn Sie diese zur Arbeit benötigen. Ebenso dürften alle diese Geräte unter die Gegenstände des täglichen Gebrauchs fallen, die auch unpfändbar sind. Dazu würde beispielsweise auch ein Fernsehgerät gehören.

      Mit freundlichen Grüßen
      RA Dr. V. Ghendler

  35. Avatar
    says:

    Ich bin Berufstätigkeit und meine Firma hat mein Kind nicht mit dem lohn berechnet und mir somit mehr Geld gepfändet. Nun wollte ich den zu viel gepfändeten Betrag von meinem Treuhänder erstattet haben. Darf er den zu viel gepfändeten betrag einfach einbehalten

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Schmidt,

      Sie können den Betrag nicht vom Insolvenzverwalter einfordern. Ihnen steht lediglich ein Anspruch gegen Ihren Arbeitgeber auf Erhalt des zu wenig an Sie ausgezahlten Lohns zu. Ihr Arbeitgeber wurde nicht dadurch von seiner Pflicht zur Entrichtung Ihres Arbeitslohns frei, indem er zu viel an den Insolvenzverwalter ausgezahlt hat.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  36. Avatar
    says:

    Hallo

    Ich habe mal eine Frage

    Ich bin in der Privat Insolvenz.
    Ich habe an 1.12.2017 geheiratet. Und
    Meine Frau bezieht Harz4 Grundsicherung.

    Jetzt habe ich schon mehrmals gemerkt auf Meinem Lohnzettel das Mein Insolvenzverwalter dauert Pfändet.

    Meine Frage, ist das eigentlich erlaubt. Bin
    Ich nicht Unterhalspflichig für Meine Frau.

    Laut Pfändungstabelle dürfte er doch nichts
    Pfänden. Oder sehe ich das falsch.

    Bitte mal um Rückmeldung Danke.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      da Sie Ihr Netto-Einkommen nicht beziffert haben, kann ich Ihre Frage leider nicht abschließend beantworten. Ich empfehle Ihnen aber folgenden Beitrag auf unserer Homepage: https://anwalt-kg.de/newsbeitrag/privatinsolvenz-recht/privatinsolvenz/lohnpfandung-so-verhalten-sich-als-schuldner/

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  37. Avatar
    says:

    Ich besitze einen Ford – fiesta Baujahr 2003 Kilometerstand 100,000. Kann dieses Fahrzeug gepfändet werden? Ich beziehe nur eine Rente von 857 Euro

    • Andre Kraus
      says:

      Sehr geehrter Herr Kreische,

      ein Auto können Sie in der Insolvenz behalten, sofern Sie es für Fahrten zu Ihrer Arbeit benötigen. In Ihrem Fall ist dies aufgrund der Rente leider nicht der Fall – mehr dazu hier: https://anwalt-kg.de/video/privatinsolvenz-recht/privatinsolvenz/der-pkw-in-der-insolvenz/

      Allerdings könnte Ihnen in die Karten spielen, dass Ihr Fahrzeug bereits alt ist und wahrscheinlich keinen hohen Restwert hat. Insoweit könnte es sein, dass der Insolvenzverwalter mangels Werthaltigkeit von einer Verwertung absieht, was bei Fahrzeugen von sehr geringem Wert oft vorkommt. Anderenfalls wird er Ihnen eine Ratenzahlung gewähren, sodass Sie das Auto behalten können.

      Mit freundlichen Grüßen

      RA Andre Kraus

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