Insolvenzverschleppung oder Betrug
Gegen die Aerotask GmbH wurde im Februar 2025 ein Insolvenzverfahren am Amtsgericht Wuppertal eröffnet (Az. 506 IN 10/25). Im Zusammenhang mit diesem Verfahren und dem Geschäftsgebaren des Unternehmens gibt es Vorwürfe und rechtliche Schritte bezüglich einer möglichen Insolvenzverschleppung:
Strafanzeigen: Geschädigte Kunden haben im Jahr 2025 Strafanzeigen gegen die Geschäftsführung erstattet. Die Vorwürfe umfassen neben dem Verdacht der Insolvenzverschleppung auch den Verdacht der Veruntreuung von Geldern.
Hintergrund der Vorwürfe: Kunden berichteten, dass noch kurz vor der Insolvenzanmeldung im Weihnachtsgeschäft 2024 massiv Gutscheine mit Rabatten beworben wurden, obwohl das Unternehmen kurz darauf zahlungsunfähig war. Zudem wurden geplante Termine oft ohne Information abgesagt, während das Unternehmen bereits nicht mehr erreichbar war.
Aktueller Stand (2026): Nach der Versteigerung von Unternehmenswerten im Juni 2025 befindet sich die Gesellschaft in Liquidation. Ob die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu einer Anklage wegen Insolvenzverschleppung geführt haben, ist derzeit nicht öffentlich dokumentiert.
Wie kann man das herausfinden und lohnt es sich eine Anzeige zu stellen?
(Inzwischen gibt es ca. 1200 Geschädigte – das könnte sich lohnen ;-))
VIele Grüße und vielen Dank



