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Inkasso: Was darf ein Inkassounternehmen und was nicht?

Bekannt aus:
  • Das dürfen Inkassounternehmen

    So reagieren Sie auf Schreiben von Inkassounternehmen

    Selbstständigkeit fortführen ✓ Restschuldbefreiung in 3, 5 oder 6 Jahren ✓ Pfändungsschutz ✓ Fachanwalt für Insolvenzrecht ✓

    Privatinsolvenz einleiten - Fragen und Antworten - Alle Informationen

Inkasso: Was darf ein Inkassounternehmen und was können Sie als Schuldner dagegen unternehmen?

Haben Sie auch ein Schreiben eines Inkassounternehmens erhalten und können die geltend gemachten Inkassokosten nicht nachvollziehen? Vermuten Sie, dass die Kosten überhöht sind oder handelt es sich um ein unseriöses Inkassobüro?

Andre Kraus ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und Gründer der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei. Seit 2012 ist er auf die Entschuldung und Beratung von Personen mit finanziellen Schwierigkeiten spezialisiert.

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Inkassounternehmen

Viele unserer Mandanten erhalten drohende Schreiben von Inkassobüros. Leider ist der Kontakt mit Inkassounternehmen vor allem im Vorfeld der Insolvenzanmeldung der Regelfall. Dabei handelt es sich oft nicht nur um einfache Mahnungen. Vielmals wird direkt mit Zwangsvollstreckung und dem Gerichtsvollzieher gedroht.

Nicht nur verschuldete Personen erhalten Post von Inkassobüros. Oftmals handelt es sich auch um Forderungen, die aus dubiosen Verträgen stammen, die per Internet oder am Telefon geschlossen wurden. Dem Kunden war vielfach nicht bewusst, dass es sich um ein kostenpflichtiges Angebot handelt.

Für den Gläubiger stellt die Beauftragung eines Dritten (Inkasso) den einfacheren Weg dar, um offene Rechnungen einzutreiben. Doch auch ein Inkassobüro darf nicht alles. Zu diesem Thema haben wir daher einige nützliche Informationen zusammengestellt.

Wie funktioniert ein Inkassounternehmen überhaupt – wieso kriege ich Briefe von einem Unternehmen, mit dem ich keinen Vertrag geschlossen habe?

Wenn man das Geschäftsmodell Inkasso nicht genau kennt, ist es schwer zu begreifen, wieso ein Inkassobüro Ihnen gegenüber Forderungen geltend machen kann. Schließlich haben Sie mit dieser Firma bisher nichts zu tun gehabt. Zur Einschaltung des Inkasso kommt es auf diesen zwei Wegen:

1. Beauftragung durch den Gläubiger

Das Inkassounternehmen wird regelmäßig von Ihren Gläubigern beauftragt, um als Vertreter die Forderungen im Namen der Gläubiger einzutreiben. In diesem Fall muss eine gültige Vollmacht vorliegen.

2. Gläubiger verkauft seine Forderung an das Inkassounternehmen

Es besteht auch die Möglichkeit, dass Ihre Gläubiger die Forderungen an ein Inkassobüro verkauft haben. Dann muss wiederum eine wirksame Abtretungserklärung bestehen. In diesem Fall gilt es, sich die Abtretung der Forderung vorzeigen zu lassen.

Inkassobrief in meinem Briefkasten – wie reagiere ich richtig?

Briefe mit Zahlungsaufforderungen sind unangenehm. Trotzdem sind Sie nie schutzlos. Wir haben für Sie eine Checkliste zusammengestellt, die Ihnen hilft, die Situation in Ruhe einzuschätzen und kühlen Kopf zu bewahren.

Schritt 1: Wie schütze ich mich vor unseriösen Unternehmen?

Unser Tipp: Lassen Sie sich die Vollmacht vorlegen

Euro-Scheine in der Hand

Inkassounternehmen treiben die Forderungen im Namen der Gläubiger ein.

Leider gibt es viele unseriöse Unternehmen, die es durch gekonnte und wiederholte Drohungen schaffen, den Schuldner zu Zahlungen zu bewegen, berechtigter oder unberechtigter Weise. Nehmen Sie sich in Acht vor kriminellen Betrügern.

Verlangen Sie immer als erstes, das Original der Vollmacht bzw. der Abtretungserklärung zu sehen. So können Sie sichergehen, dass Ihre Gläubiger das Unternehmen tatsächlich beauftragt haben.

Schwarze Schafe lassen sich leicht ausmachen

Seit November 2014 gelten gewisse Informationspflichten für das Inkassounternehmen selbst. Achten Sie darauf, dass aus den Schreiben folgende Punkte ersichtlich werden:

  • Name und Adresse des Auftraggebers
  • Genaue Angaben zu dem Forderungsgrund und dem zugrundeliegenden Vertrag (Datum, Vertragsgegenstand)
  • Seriöse Inkassounternehmen gewähren Ihnen regelmäßig eine angemessene Frist zur Zahlung

Wenn es schon hier Unstimmigkeiten gibt (etwa weil Sie solche Verbindlichkeiten nie eingegangen sind), empfiehlt es sich, der Sache weiter auf den Grund zu gehen.

Besonders wichtig – Überprüfen Sie die Zulassung des Inkassounternehmens

Jedes Inkassobüro muss registriert sein. Eine Zulassung erteilt der Präsident des zuständigen Amts- oder Landgerichtes  (§ 10 RDG).

Ob ein Unternehmen zugelassen ist, können Sie selbst kostenfrei im Rechtsdienstleistungsregister nachprüfen. Das Inkassounternehmen muss seinerseits auf die Registrierung hinweisen (z.Bsp. auf Briefbögen).

Schritt 2: Ist die Forderung überhaupt berechtigt?

Selbstverständlich sind Sie nur zur Zahlung verpflichtet, wenn die Forderung berechtigt ist.

Das ist beispielsweise der Fall, wenn Sie einfach vergessen haben, die Rechnung Ihres Mobiltelefonanbieters zu zahlen, obwohl schon mehrfach gemahnt wurde.

Häufig bedarf es aber auch keiner Mahnung. Bei Zahlungsverpflichtungen, die zu einem festen (z. Bsp. monatlichen) Zeitpunkt erfolgen sollen, ist regelmäßig keine Mahnung erforderlich. Oftmals können Sie in solchen Fällen selbst gut zuordnen, ob die Forderung des Gläubigers tatsächlich berechtigt ist. Sollten Sie Zweifel rechtlicher Art haben, empfehlen wir Ihnen, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Widersprechen Sie unberechtigten Forderungen

Gegen unberechtigte Forderungen sollte Widerspruch eingelegt werden. Aus der Begründung des Widerspruchs sollte ersichtlich sein, warum die Forderung nicht berechtigt ist. Den Widerspruch können Sie schriftlich und per Einschreiben mit Rückschein an das Inkassobüro schicken. Auch wenn Sie bereits der Forderung widersprochen haben, sollten Sie an dieser Stelle zumindest auf den bereits erklärten Widerspruch hinweisen. Das liegt daran, dass die Vorgänge meist automatisiert sind, sodass die Weiterleitung an ein Inkassobüro unabhängig von dem Widerspruch automatisch erfolgt und ein bereits erfolgter Widerspruch nicht berücksichtigt wird.

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Schritt 3: Sind die Inkasso-Kosten angemessen?

Zunächst einmal: Wenn Sie einer unberechtigten Forderung bereits widersprochen haben, entstehen für Sie gar keine Inkasso-Kosten, die zu begleichen sind.Anders sieht es bei berechtigten Forderungen aus. Beauftragt der Gläubiger das Inkasso mit der Eintreibung der Forderung, entstehen ihm zusätzliche Kosten. Diese Kosten sind dem Gläubiger zu ersetzen. Wie hoch diese Kosten sein dürfen, ist gesetzlich nicht genau bestimmt. Sie dürfen aber nicht höher sein als die Vergütung, die ein Rechtsanwalt für dieselbe Leistung erhalten hätte. Deshalb darf das Inkassounternehmen nicht astronomisch hohe Summen verlangen. Die Kosten müssen angemessen sein. Als Merksatz gilt: Je höher die Forderung ist, desto höher sind dementsprechend die Kosten für ein Inkasso.

Hinzu können eine sogenannte Kostenpauschale (für Portogebühren und Ähnliches), sowie laufende Zinsen kommen. In jedem Fall ist die Kostenaufstellung seitens Inkasso detailliert und plausibel darzulegen. Verlangt das Inkassounternehmen zusätzlich Zinsen, ist auch hier eine genaue Darlegung erforderlich. Die Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt, die Kostenaufstellung genau zu betrachten. Schnell werden in der Aufregung die überhöhten Kosten übersehen.

Wenn Sie Zweifel daran haben, ob die Kostenhöhe oder einzelne Kostenposten berechtigt sind, empfehlen wir Ihnen, sich professionell beraten zu lassen.

Schritt 4: Melden Sie unzulässige Drohungen –  nach einem berechtigten Widerspruch haben Sie nichts zu fürchten

Drohung mit SCHUFA-Eintrag trotz Widerspruch ist unzulässig

Ein SCHUFA-Eintrag droht Ihnen nicht, wenn Sie einer unberechtigten Forderung widersprochen haben. Bei berechtigten Einwänden ist der SCHUFA-Eintrag unzulässig. Schon die Drohung seitens des Gläubigers, es werde ein SCHUFA-Eintrag erfolgen, ist in diesem Fall rechtswidrig und stellt strafrechtlich eine versuchte Nötigung (§ 240 StGB) dar.

Betreten der Wohnung und Drohungen sind nicht erlaubt

Mitarbeiter des Inkassounternehmens dürfen Ihnen gegenüber keine Gewalt anwenden.

Bedrängende Anrufe und Befragungen in der Nachbarschaft müssen ebenfalls nicht hingenommen werden. Ein Inkassomitarbeiter darf – im Gegensatz zu dem Gerichtsvollzieher – auch Ihre Wohnung nicht betreten. Wenden Sie sich in solchen Fällen an die Schuldnerberatungsstellen bei dem zuständigen Amts- oder Landgericht. Möglicherweise kommt sogar eine Strafanzeige in Betracht.

Die Forderung ist berechtigt, ich kann aber nicht bezahlen – wie geht es weiter?

In jeder verfahrenen Situation gibt es eine Lösung. Selbst wenn Sie eine berechtigte Forderung nicht mehr bedienen können, kann man den Inkassounternehmen Einhalt gebieten. Häufig empfiehlt sich die Einleitung des Insolvenzverfahrens oder ein außergerichtlicher Schuldenvergleich. Gerne begleiten wir Sie auf diesem Weg, übernehmen die Korrespondenz mit Ihren Gläubigern und schaffen so Entlastung für Sie. Unser Ziel ist, dass Sie Ihre Schulden verlieren. Wir empfehlen Ihnen, die Möglichkeit eines kostenlosen telefonischen Erstberatungsgesprächs mit unseren Mitarbeitern zu nutzen.

Fazit

Bewahren Sie Ruhe, wenn sie ein Inkasso-Schreiben erhalten, aber reagieren Sie.

  1. Überprüfen Sie die Seriosität des Unternehmens und lassen Sie sich die Vollmacht bzw. Abtretungserklärung im Original vorlegen.
  2. Überprüfen Sie, ob die Forderung berechtigt ist. Gegen unberechtigte Forderungen kann Widerspruch eingelegt werden.
  3. Begutachten Sie die Kostenaufstellung auf eventuelle Auffälligkeiten.
  4. Melden Sie unzulässige Drohungen den zuständigen Schuldnerberatungsstellen.

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Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “Inkassounternehmen”? Wir beantworten sie hier kostenlos!

38 Antworten
  1. Avatar
    says:

    Hallo, ich bin 16 jahre alt und mir wurde von einer Streamingseite eine Rechnung in Höhe von 400€ gestellt, da ich angeblich mein Konto nicht gekündigt habe und deswegen es zu einem Premiumkonto geworden ist. Sie drohen mir mit Gerichtsverfahren und Inkasso… Was soll ich tun?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      in der Regel sind derartige Forderungen unseriös. Daher belassen diese Firmen es häufig bei Drohungen. Andererseits wissen sie auch, dass sehr viele der vermeintlichen Kunden auf die Drohungen reagieren und zahlen.
      Dennoch sollten Sie der Forderung erst einmal widersprechen und Nachweise anfordern, wenn Sie sicher sind, dass die Forderung unberechtigt war.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  2. Avatar
    says:

    Sehr geehrte Damen und Herren ich hätte mal eine Frage.. Da ich paar Monate leider meine handyrechnung nicht zahlen konnte 249 Euro an eine Gerichtsvollzieherin bezahlen die ich längst bezahlt habe und jetzt habe ich ein Brief vom Inkasso behalten wo ich darauf 310 Euro nochmal bezahlen sollte obwohl Rechnung längst an die Gerichtsvollzieherin geleistet wurde nach Nachfrage beim Unternehmen wurde mir gesagt soll noch 133 Euro ans Inkasso zahlen ist dies rechtens? Mfg Gast

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      die meisten Inkasso-Rechnungen sind zumindest überhöht und teilweise sogar komplett unberechtigt.
      Ob dies in Ihrem Fall jedoch auch so ist, kann erst nach einer Prüfung der Rechnung beurteilt werden. Zu meinem Bedauern besteht für unsere Kanzlei jedoch aktuell keine Kapazität, um einen derartigen Fall zu bearbeiten.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  3. Avatar
    says:

    Hallo, mein Mann hat eine Zahlungsaufforderung von einem inkasso Unternehmen bekommen allerdings nicht an seine Adresse, sondern an an seine Eltern. Uns ist völlig unklar woher sie diese Adresse haben. Wir haben den Brief auch erst kurz vor der Frist bekommen. Jetzt wird es vermutlich zu spät sein noch ein schreiben wegen unberechtigter Forderung oder Anforderung eines Titels zu schicken, oder?
    Danke im voraus

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      wenn die Rechnung an eine falsche Adresse zugestellt wurde, kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass die Rechnung fällig ist, selbst wenn die Rechnung aufgrund des identischen Namens auf dem Briefkasten nicht zurückgewiesen sondern zugestellt wurde.
      Sie können dem Inkassobüro den Sachverhalt sowie die aktuelle Adresse mitteilen und darauf hinweisen, dass Sie die Rechnung zwar von den Eltern erhalten haben, allerdings erst einige Tage später.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  4. Avatar
    says:

    Guten Tag
    wenn einmal eine Rate nicht bedient wurde, aber im nächsten Monat weiter gezahlt wurde(Dauerauftrag),darf das Inkassobüro eine weiter Einigungsgebühr über eine Ratenzahlung fordern?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      grundsätzlich ist Voraussetzung für eine Einigungsgebühr, dass das Inkassobüro an der Einigung mitgewirkt hat. Wenn es zu keinen erneuten Verhandlungen gekommen ist und nur die alte Vergleichsvereinbarung verzögert fortgesetzt wurde, könnte es sein, dass die Einigungsgebühr nicht erneut verlangt werden durfte.
      Allerdings sind die Voraussetzungen für eine rechtmäßige Einigungsgebühr relativ niedrig. Ich bitte um Verständnis, dass eine genaue Prüfung der Inkassokosten nötig wäre, um die Frage genau zu beantworten.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  5. Avatar
    says:

    Guten Tag,
    ich habe am 4.10 ein Schreiben eines Inkassounternehmens erhalten mit einer Zahlungsaufforderung von knapp 750€. In dem Schreiben geht ein Gläubiger hervor, den ich bereits über ein anderes Inkassounternehmen begleiche. Ich schrieb dem Inkassounternehmen ein Schreiben mit der Aufforderung zur Zusendung einer Abtretungserklärung, einer Forderungsaufstellung sowie zur Zusendung einer Kopie des Titels. Heute erhielt ich dann ein Schreiben (Ohne die angeforderten Dokumente) mit einem dubiosen Aktenzeichen und der Aussage, dass wenn der Vollstreckungsbescheid nicht in meinem Besitzt ist, ich diesen doch beim Amtsgericht selbst anfordern soll.

    Ich bin nicht bereit einer Zahlung nachzukommen bei der ich nicht weis ob sie überhaupt berechtigt ist und ob dieses Unternehmen überhaupt befugt dazu ist.

    Nun meine Frage: habe ich mich bisher korrekt verhalten & wie soll ich mich weiterhin verhalten?

    Mit Grüßen

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Lorenz,

      meiner Ansicht nach haben Sie sich bislang genau richtig verhalten.
      Auch Ihre Auffassung, dass Sie keine Zahlung leisten werden, ohne die Berechtigung der Forderung prüfen zu können, ist genau richtig. Dies sollten Sie auch dem Inkassounternehmen schreiben. Ohne die Forderungsaufstellung ist es Ihnen nicht möglich, die Forderung zuzuordnen.
      Wenn allerdings bereits ein Vollstreckungsbescheid vorliegt, ist die Situation etwas anders. Dann wurde offenbar dem Mahnbescheid nicht widersprochen und das Inkassobüro könnte somit eine Zwangsvollstreckung durchführen. Hiergegen können Sie nicht mehr viel ausrichten. In diesem Fall wäre aber vorher ein Mahnbescheid an Sie zugestellt worden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  6. Avatar
    says:

    Eine Inkassofirma hat mich angeschrieben und ich habe angeblich eine Rechnung zu zahlen die jetzt 3 Monate lang her ist . Meine Frage ist ob eine inkassofirma nach 3 Monaten immernoch ermittelt obwohl die keine Daten und antworten von mir bekommen (weil ich nie in diese email schaue)

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      das Inkassounternehmen wird nicht nach wenigen Monaten aufgeben, nur weil Sie dessen Schreiben ignorieren. Im Gegenteil werden dadurch die Gebühren weiter steigen, dies gilt jedenfalls dann, wenn die Hauptforderung berechtigt ist. Inkassounternehmen verfolgen solche Forderungen jahrelang.
      Bei einer berechtigten Forderung ist es auch rechtmäßig, wenn das Inkassobüro weitere Daten wie etwa die Adresse ermittelt.
      Handelt es sich um eine unberechtigte Forderung, ist es empfehlenswert, die Forderung zu bestreiten und Belege über die Forderung, die Abtretung der Forderung an das Inkassobüro und eine Vollmacht anzufordern.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  7. Avatar
    says:

    Hallo Herr Dr. Ghendler,

    darf ein Inkasso Unternehmen ohne richterlichen Beschluss oder amtl. Vollstreckungsbescheid Lohnpfändungen durchführen? Der Fall soll 10 Jahre her sein und jetzt wird gepfändet, der komplette Fall ist zudem fraglich.

    Danke vorab

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      grundsätzlich ist die Voraussetzung für eine Lohnpfändung, dass ein vollstreckbarer Titel vorliegt. Hierüber müssen Sie auch informiert worden sein, beispielsweise indem Sie einen Mahnbescheid erhalten haben. Sollten Sie keinen Mahnbescheid erhalten haben, können Sie die Forderung als verjährt betrachten.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  8. Avatar
    says:

    Ich habe mal ne Frage und zwar geht es darum das ich mal was über PayPal bestellt habe aber die das Geld nicht abbuchen konnten. Naja auf jeden Fall hatte ich nie ne Benachrichtigung bekommen das die Rechnung noch offen sei dies wahr im Jahr 2015.
    Seid dem habe ich die Dienste von PayPal nicht mehr benutzt und wusste nicht das noch was offen ist.
    Heute 2019 wollte ich mal wieder PayPal wieder benutzen und musste feststellen das mein Konto gesperrt worde drauf hin hätte ich Kontakt mit paypall aufgenommen die meinten zu mir das die forderung bei eine inkassobüro ist und das seit fast 4 Jahren aber ich bis heute weder ein schreiben noch kontopfändung noch ähnliches bekommen habe also ich wusste nicht mal das irgendwas noch zu zahlen ist.
    Jetzt zu meiner Frage kann ich die forderung verweigern die jetzt sehr hoch sein muss durch denn zinnzen und denn Gebühren oder muss ich alles zahlen ob wohl ich nicht informiert worde. Da zu habe ich ja immer noch nicht ein schreiben vom inkassobüro das wahr nur ne Information von PayPal das ich da denn offen Betrag von 6 Euro Habe

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      zahlreiche Mandanten melden sich bei uns, weil sich ein angeblich oder tatsächlich von PayPal beauftragtes Inkassobüro bei ihnen gemeldet hat.
      Normalerweise meldet sich PayPal zunächst telefonisch, um den Kunden an den offenen Betrag zu erinnern.
      Grundsätzlich hat PayPal aber bei ausbleibender Zahlung das Recht, ein Inkassobüro einzuschalten. Wenn Sie vermuten, dass mittlerweile Inkassogebühren aufgelaufen sind, so sind diese der Höhe und dem Grund nach zu prüfen. SOlange Sie jedoch keine Mitteilung vom Inkassounternehmen erhalten haben, sollten Sie nicht über die Höhe der Gebühren spekulieren.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  9. Avatar
    says:

    Hallo Herr Dr. V. Ghendler,

    Darf ein Inkassounternehmen, das zum selben Konzern gehört wie der Auftraggeber, aus einer Hauptforderung von 7 euro eine gesamtforderung von 79,64 euro bei der 1. Mahnung machen? (verschiedene Gebühren)

    Wenn nein, wie gehe ich dagegen rechtlich vor?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Wendler,

      es könnte sein, dass durch die Einschaltung des Inkassobüros gegen die Schadensminderungspflicht verstoßen wurde. Anhand der gemachten Angaben scheinen die Gebühren zumindest der Höhe nach sehr fragwürdig zu sein.
      Theoretisch kann man auch selbst einen Brief an das Inkassobüro schreiben, wirksamer ist in der Regel ein anwaltlich verfasster und rechtlich gut begründeter Brief.
      Leider kann unsere Kanzlei derzeit aus Kapazitätsgründen keine derartigen Mandate annehmen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
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  10. Avatar
    says:

    Guten Tag, ich habe versehentlich eine Rate zuviel überwiesen. Darf das Inkassobüro für eine Rücküberweisung 10,00 € berechnen?

    Mit freundlichen Grüßen
    A.D.

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      diese Gebühren sind leider nicht unüblich und es ist durchaus zulässig, dass eine Bearbeitungsgebühr hierfür erhoben wird. Die Höhe der Gebühr ist zwar ärgerlich, aber vermutlich lohnt es sich nicht, dagegen vorzugehen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  11. Avatar
    says:

    Guten Morgen,
    Meine Frage lautet, darf ein Inkasso Büro eine kontopfändung machen obwohl ich dem Mahnbescheid widersprochen habe?
    Da die Forderung unberechtigt ist. Es gab weder die erwartete Gerichtsverhandlung noch kam irgendetwas. Erst jetzt fast ein Jahr später drohen sie mir mit kontopfändung.
    Ich denke es ist rechtswidrig, möchte aber zur Sicherheit Ihre Meinung dazu.
    Mfg Büth

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte/r Herr/Frau Büth,

      wenn dem Mahnbescheid wirksam widersprochen wurde, so bleibt dem Inkassobüro nur die Möglichkeit eines Klageverfahrens. Die Kontopfändung ist vorher nicht möglich.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  12. Avatar
    says:

    ich habe eine kontopfändung. das inkassounternehmen nimmt aber die pfändung nicht zurück auch wenn eine ratenzahlung vereinbart ist. erst wenn alles bezahlt ist. ist das rechtens?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      dies ist leider die übliche Vorgehensweise. Würde das Inkassounternehmen die Pfändung zurücknehmen und im Falle eines Scheiterns der Ratenzahlung wieder neu beantragen, würde das Unternehmen seinen Platz in der “Warteschlange”, also der Rangfolge der Pfändungen, verlieren.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  13. Avatar
    says:

    Guten Morgen, ich versuche gerade einen außergerichtlichen Vergleich zu erzielen. Nun fordert eine der Gläubiger eine Auflistung aller Schulden sowie Einkommennachweise. Ich bin H4-Empfänger (alleinstehend) und habe Angst, dass das Inkassobüro sich ans JobCenter wendet und versucht meine H4-Leistung zu kommen
    Auch, wenn meine Leistung unterhalb der Pfändungsgrenze liegt. In wie weit darf das JC Auskunft an das Inkassobüro weitergeben, wenn ich keine Kopie meines Bewilligungsbescheids ans Inkassobüro weitergebe? Danke

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      grundsätzlich sollten Sie bei den Angaben über Ihre Einkünfte ehrlich sein, sonst droht der Vergleich unwirksam zu werden.
      Wenn sich Ihr Einkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze bewegt, haben Sie auch nicht zu befürchten, dass Ihr Einkommen gepfändet wird, sofern Sie ein P-Konto führen.
      Das Jobcenter ist nicht verpflichtet, dem Inkassobüro Angaben zu Ihren Einkünften zu machen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  14. Avatar
    says:

    Das Inkasso Unternehmen, das einen berechtigten Schuldtitel gegen mich verfolgt, hat meiner Autoversicherung die Kündigung ausgesprochen, weil nicht genug Geld von meiner Seite kommt. Dabei ist zu erwähnen, dass Pfändungen bereits erfolgen und die pfändbaren Teile abgeführt wurden. Ist es dazu berechtigt???

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrte Fragestellerin,

      das Inkasso-Unternehmen darf in Ihrem Namen grundsätzlich keine Kündigungen aussprechen, jedenfalls nicht von einer Kfz-Haftpflichtversicherung, denn diese gehört nicht zum pfändbaren Vermögen.
      Möglich wäre höchstens die Pfändung von Ansprüchen aus einer Lebensversicherung. Aber durch Zwangsvollstreckung kann eine Haftpflichtversicherung nicht gekündigt werden, zumal dies nicht dazu beiträgt, dass sich Ihr pfändbares Einkommen oder Ihr Vermögen erhöht. Auch Ihr Auto könnte theoretisch pfändbar sein, wenn Sie es nicht zur Ausübung des Berufs brauchen.
      Dennoch dürfte die Versicherung die Kündigung nicht gelten lassen, da sie nicht von Ihnen selber kam.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  15. Avatar
    says:

    Guten Tag,
    Vor meiner Privatinsolvenz wurden Bankforderungen an verschiedene. Inkassounternehen verkauft bzw. abgetreten. Die Unternehmen würden im Verzeichnis erfasst und gingen mit in die Insolvenz. Habe keine Ahnung warum das gemacht wird. Sind die Forderungen nicht bei Erteilung der Restschuldbefreiung erledigt?
    Mfg

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Fragesteller,

      häufig halten einzelne Gläubiger keine Inkasso-Abteilungen vor und verfolgen daher die Forderung nicht selbst. Dieser Umstand ändert aber tatsächlich nichts an Ihrer Restschuldbefreiung, sofern die Gläubiger ordnungsgemäß im Insolvenzantrag berücksichtigt wurden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

  16. Avatar
    says:

    Hallo,

    ich habe ein Verbraucher insolvenz beantragt, die Gläubiger sind angeschrieben und drohen trotzdem mit Pfändung. Dürfen die das, obwohl diese Kenntnisse vom verfahren haben und 2: ich bin beihilfeberechtigt und bekomme meine Krankenrechnung auf das Konto gezahlt, was ich weiter leite. Das darf doch auch nicht pefpaendet werden. Ich bin ja quasi dafür auch nur Treuhänder.
    Macht es Sinn, die Bank zu wechseln, eine neue Bankverbindung zu haben? Darf Inkasso diese wird das Finanzamt ermitteln? Bankgeheimnis?

    Ich bedanke mich jetzt schon für ihre Antwort und Mühe.
    LG Christian Rink

    LG

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Rink,

      vielen Dank für Ihre Frage. Grundsätzlich dürfen die Gläubiger bis zur Eröffnung der Insolvenz den Versuch der Pfändung unternehmen. Das so erhaltene Geld muss allerdings aufgrund der Insolvenzanfechtung an den Insolvenzverwalter zurückgezahlt werden, wenn es zur Insolvenz kommt. Dies wissen die Gläubiger in der Regel und stellen daher die Pfändungen ein.
      Zahlungen der Beihilfe dürfen nicht gepfändet werden, dies ergibt sich aus dem Beschluss des BGH mit dem Aktenzeichen IXa ZB 17/04.
      Ein Wechsel der Bankverbindung wird nur sehr kurzfristig etwas nutzen, zudem ist eine Vereitelung der Zwangsvollstreckung strafbar gemäß § 288 BGB.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  17. Avatar
    says:

    Ein Unternehmen beauftragt ein Inkassounternehmen mit dem Einzug der Forderungen. Der Schuldner erfährt von einem Angestellten des Gläubigers, das hier in der Regel keine Vollmacht ausgestellt wird. Der Schuldner fordert nun diese an und bekommet eine Generalvollmacht, die er nicht akzeptiert. Das Inkassounternehmen holt sich nun eine Vollmacht vom Gläubiger.
    Datum der Rechnung: 07.01.2019
    Zahlung der Rechnung: 28.02.2019
    1. Brief vom Inkassobüro: 14.03.2019
    Vollmacht mit Datum vom 05.05.2019, erhalten am 08.05.2019
    Wie verhält man sich in solch einem Fall? Ist die Vollmacht auch rückwirkend gültig?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Schmitz,

      wenn das Inkassobüro eine den Anforderungen entsprechende Vollmacht im Original vorgelegt hat, so ist diese zu akzeptieren.
      Wenn die Forderung bereits bezahlt wurde, so sind Inkassogebühren, die nach Zahlung noch entstanden sind, unter Umständen unberechtigt. Wenn der Schuldner mit der Zahlung in Verzug war, können jedoch Inkassogebühren in bestimmter Höhe gefordert werden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  18. Avatar
    says:

    Ich habe seid ca. 2 Jahren eine Vereinbarung mit einem Inkassounternehmen . Jetzt habe ich diesem meine Rentenerhöhung mitgeteilt und frewillig meine Rate erhöht,womit Sie auch einverstanden sind. Jetzt verlangen Sie aber eine Selbstauskunft meiner Einkünfte ,auch die meiner Frau,die aber damit nicht’s zu tun hat.Muss ich diese ausfüllen,obwohl
    diese Selbstauskunft freiwillig ist,aber Sie
    Im Schreiben darauf bestehen?

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Hennig,

      grundsätzlich raten wir davon ab, derartige Auskünfte zu geben und vor allem derartige Schriftstücke zu unterzeichnen, da sie ein unfreiwilliges Schuldanerkenntnis darstellen können.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

  19. Avatar
    says:

    Guten Tag,
    Ich mache jetzt schon Jahre mit einer Foderung von einer Inkasso Firma mit.
    Diese Inkasso Firma ging schon vor Gericht und eröffnete ein Mahnbescheid. Gegen diesen Bescheid würde fristgerecht Einspruch eingelegt. Jetzt sind min. schon 8 Monate vergangen. Das Inkasso Unternehmen hat nicht reagiert und hat somit die 6 Monate verstreichen lassen.
    Jetzt war eine Zeit lang Ruhe und man hörte nichts mehr.
    Heute bekam ich von einer anderen Inkasso Firma wieder eine Zahlungfoderung mit dem Unterschied das die fast auf die Hälfte verzichten wollen.
    Ist das jetzt überhaupt noch rechtlich? Da die andere Inkasso ja schon die Fristen verstreichen ließen.
    Es wäre sehr nett wenn Sie nur mal kurz antworten würden.
    Mit freundlichen Gruß
    Eugen Massar

    • Dr. V. Ghendler
      says:

      Sehr geehrter Herr Massar,

      die im Zwangsvollstreckungsverfahren geltenden Fristen sind nicht relevant für den Bestand einer Forderung.

      Mit freundlichen Grüßen

      Dr. V. Ghendler
      Rechtsanwalt

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