Unberechtigter Zugriff auf P-Konto durch Insolvenzverwalter?
Seit September 2025 bin ich in Privatinsolvenz und habe ein P-Konto. Mein Arbeitgeber führt Zahlungen (Pfändungen) an den Insolvenzverwalter ab bevor das Gehalt auf meinem Konto landet. Da das Konto ein P-Konto und mein Gehalt über der Freigrenze ist, wird ein weiterer Betrag X seitens der Bank blockiert. Bis Mitte Dez. 2025 waren dies knapp 4.000€. Der Insolvenzverwalter hat dann Mitte Dez.’25 knapp 3.100€ eingezogen – obwohl dies m.E.n. nicht rechtmäßig ist da es einer Doppelpfändung gleich kommt. Der Insolvenzverwalter hat nach Aufforderung meinerseits weder Stellungnahme bezogen noch das Geld zurück gezahlt obwohl durch das Amtsgericht bestätigt wurde dass das Geld mir gehört.
Ich brauche das Geld für eine dringende Neuanschaffung (Küche).
Steht mir das Geld zu? Was kann ich noch tun um das Geld zurück zu erhalten?
Vielen Dank im Voraus.




Es klingt nach einer sehr frustrierenden Situation, und ich verstehe, dass Sie dringend Klarheit und vor allem Zugriff auf Ihr Geld benötigen. In Ihrem Fall scheint es tatsächlich so, als ob eine Doppelbelastung stattgefunden hat – sowohl durch den Arbeitgeber als auch durch die Bank mittels des P-Kontos. Wenn das Amtsgericht bereits bestätigt hat, dass das Geld Ihnen zusteht, aber der Insolvenzverwalter trotz Aufforderung keine Rückerstattung vorgenommen hat, könnten Sie folgende Schritte in Betracht ziehen:
1. **Erneute Kontaktaufnahme mit dem Insolvenzverwalter:** Stellen Sie sicher, dass Sie alle relevanten Unterlagen und das gerichtliche Schreiben mit dem Vermerk, dass das Geld Ihnen zusteht, dem Insolvenzverwalter noch einmal zukommen lassen.
2. **Rechtliche Schritte:** Wenn keine Reaktion auf Ihre erneute Aufforderung zur Rückzahlung erfolgt, ziehen Sie in Betracht, rechtliche Schritte einzuleiten. Ein Anwalt oder eine Schuldnerberatungsstelle kann Ihnen hier konkrete Handlungsoptionen aufzeigen.
3. **Auskunft bei der Bank:** Klären Sie zusammen mit Ihrer Bank, ob alle Pfändungsfreibeträge korrekt berücksichtigt wurden und teilen Sie Ihre Situation und die Entscheidung des Gerichts mit.
Für eine umfassende Beratung wäre es sinnvoll, eine rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Nutzen Sie gerne unsere kostenfreie Erstberatung, um konkrete nächste Schritte zu planen: Kostenfreie Erstberatung online reservieren
Hinweis: Diese Antwort stellt keine juristische Beratung dar und wird mit Hilfe von KI generiert – Antworten können falsch sein.