Privatinsolvenz

Hallo, ich bin seit den 08.01.2018 in einer Privatinsolvenz, habe ca 120 000€ Steuerschulden.
Ich hatte ca. 55.000€ Außenstände, habe bis jetzt ca. 20. 000€ auf das Insolvenzkonto eingezahlt.

Meine Frage, da mein Konto damals gepfändet wurde habe ich alle einnahmen über das Konto meines Sohnes laufen lassen, ca.30. 000€, davon habe ich weiter für meine Mitarbeiter die Gehälter und Sozialabgaben gezahlt (kann mit Kontoauszügen bewiesen werden), trotzdem will die Insolvenzverwalterin die 30 000€ nun von meinem Sohn haben, obwohl der zu diesem Konto ja keinen Zugang mehr hatte und ich das Geld überwiesen hatte. Kann sie das verlangen? und wenn ja was kann meinem Sohn da passieren?
Lieben Dank Silvia T.

1 Antwort
  1. Andre Kraus
    says:

    Sehr geehrte Frau T.,

    die Insolvenzverwalterin könnte berechtigt sein, die 30 000 Euro von Ihrem Sohn zurückzufordern nach Maßgabe der Insolvenzanfechtung. Was die Voraussetzungen hierfür sind, erläutern wir in unserem Artikel Insolvenzanfechtung: Verteidigung gegen Anfechtungen des Insolvenzverwalters. Es muss jedoch nicht so kommen, was von den Einzelfallumständen abhängt, u.a. auch davon, ob Ihr Sohn minderjährig ist. Sie können uns gern eine Anfrage per Mail an info@anwalt-kg.de mit Ihrer Fallschilderung unverbindlich stellen. Wir kommen anschließend ggf. mit einem Angebot auf Sie zurück.

    Mit freundlichen Grüßen

    A. Kraus
    Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

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