Privatinsolvenz ab Monatsmitte

Guten Tag. Meine PI wurde am 15.6.2022 eröffnet, mir ist der Beschluss am 18.06. zugegangen. Am 15. habe ich von meinem Arbeitgeber Honorar erhalten und am gleichen Tag noch vom Konto geholt. Am 22.06. habe ich von der Insolvenzverwalterin Post bekommen u.a. mit der Aufforderung , ein P-Konto einzurichten, was ich auch mit Wirkung 29.06. erledigt habe. Ein Übertrag von rd. 300 € wurde mir von der Bank im Juli zusätzlich zu meinen unpfändbaren Bezügen ausgezahlt. Auch dies wurde vom Insolvenzgericht als richtig bestätigt, da die Bank hat den Überblick hierzu hätte.
Am 04.08. erhielt ich von der Insolvenzverwalterin ein Schreiben mit der Forderung, für den gesamten Monat Juni die pfändbaren Beträge zu überweisen. Lt. Insolvenzgericht wären aber nur Beträge für den halben Monat pfändbar. Was ist nun richtig? Ganz abgesehen davon, dass ich den Betrag rd 450€ für den halben Monat nicht auf einmal zahlen kann. Ich könnte höchstens Ratenzahlung von 40 € von meinem unpfändbaren Einkommen anbieten. Was kann ich tun, wenn die Insolvenzverwalterin dem nicht zustimmt? Vielen Dank für eine Antwort.

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