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Unterhaltspflicht in der Pfändungstabelle: So erhöhen Sie Ihren Freibetrag

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    Ihre Unterhaltspflichten i. S. d. Pfändungstabelle bestimmen

    Wie hoch ist der maximale Betrag bei einer Lohnpfändung? Um anhand der Pfändungstabelle Ihre Pfändungsfreigrenze zu bestimmen bzw. ab wann erst gepfändet werden kann, nehmen Sie das bereinigte Nettoeinkommen und bestimmen die Anzahl Ihrer Unterhaltspflichten. Den in der Tabelle ausgewiesenen Betrag können Sie behalten, da dieser nicht gepfändet werden kann und für die Rückzahlung an Gläubiger nicht berücksichtigt werden kann.

    Unterhaltspflichten können bestehen:

    1. aufgrund gesetzlicher Verpflichtung Ihrem Ehegatten gegenüber (§§1360,1360 a, 1361 BGB)
    2. gegenüber einem früheren Ehegatten (§§ 1569–1586 a BGB, 26 Abs.1, 37 Abs. 1, 39 Abs. 2 EheG)
    3. gegenüber einem Lebenspartner oder einem früheren Lebenspartner
    4. gegenüber Verwandten in gerader Linie (§ 1601 BGB). Dazu zählen:
      • Kinder
      • Eltern
      • Großeltern
      • Enkelkinder
      • nichteheliche Kinder (§§ 1615 a ff. BGB)
      • Adoptivkinder (§§ 1754 ff. BGB)
      • Mutter eines nichtehelichen Kindes (§§ 1615 l, 1615 n BGB)

    Wichtig: Damit diese Unterhaltspflicht in der Pfändungstabelle Berücksichtigung findet, müssen Sie es der Person auch gewähren oder für Dritte (z. B. Lebensgefährtin, Stiefkind) Sozialleistungen entgegennehmen. Wenn Sie weder Natural- noch Barunterhalt gewähren, wird die unterhaltsberechtigte Person in der Pfändungstabelle nicht berücksichtigt (LG Amberg JurBüro 2011, 605).

    Eine in der Pfändungstabelle zu berücksichtigende Unterhaltspflicht muss gesetzlicher (nicht vertraglicher) Natur sein

    Ihre Verpflichtung muss sich aus einem Gesetz ergeben. Tut sie es nicht, liegt keine Unterhaltspflicht i. S. der Pfändungstabelle vor. Unschädlich ist aber, wenn eine gesetzliche Verpflichtung vertraglich näher geregelt ist (OLG Frankfurt Rpfleger 1980, 198).

    Deshalb erhöht sich der Pfändungsfreibetrag nicht, wenn Sie anderen Personen Unterhalt leisten, ohne gesetzlich dazu verpflichtet zu sein – z. B.:

    1. nichtehelicher Lebenspartner (LG Osnabrück Rpfleger 1999, 34)
    2. Geschwister
    3. Schwiegereltern
    4. Stief- und Pflegekinder (OLG Köln OLGR 2009, 775)

    Dies gilt auch, wenn diese Personen in Ihrem Haushalt leben (BGH NJW 1969, 2007).

    Auch eine gegen Ihren Willen durchgesetzte Unterhaltspflicht wird in der Pfändungstabelle berücksichtigt

    Ihre Unterhaltszahlung wird in der Pfändungstabelle auch dann berücksichtigt, wenn die Angehörigen ihre Ansprüche gegen Sie als Schuldner gerichtlich oder durch das Amt durchgesetzt haben – d. h. auch falls Sie nicht freiwillig leisten (LG Münster Rpfleger 2001, 608).

    Unterhaltsberechtigte Personen erhöhen Ihre Pfändungsfreigrenze

    Eine Art der Zwangsvollstreckung ist die Lohnpfändung. Hierbei wird das Arbeitseinkommen des Schuldners gepfändet.

    Ein Teil des Einkommens ist geschützt, es darf also nicht der gesamten Lohn gepfändet werden. Wie hoch der geschützte Teil ist, richtet sich nach der Pfändungstabelle. Grundsätzlich gilt: Wer von seinem Lohn bzw. Gehalt noch weitere Personen ernähren muss, der darf mehr behalten.

    Unterhaltspflichten werden in der Pfändungstabelle berücksichtigt, so dass jede Unterhaltspflicht den Pfändungsfreibetrag erhöht – d. h. den Betrag, den Sie aus Ihrem Einkommen in der Verbraucherinsolvenz, der Regelinsolvenz oder sonst bei einer Gehaltspfändung / Lohnpfändung behalten dürfen. Dies gilt bis zu fünf Unterhaltspflichten, ab der sechsten erhöht sich der Pfändungsfreibetrag nicht mehr weiter.

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    Eine Berücksichtigung in der Pfändungstabelle findet auch statt, wenn der tatsächlich geleistete Unterhalt geringer als der Pfändungsfreibetrag ist

    Aufgrund der Pauschalierung der Unterhaltsfreibeträge kommt es für die Berücksichtigung nach der Pfändungstabelle auch nicht darauf an, ob Ihre tatsächlichen Unterhaltsleistungen den Betrag erreichen, um den sich der Pfändungsfreibetrag nach der Pfändungstabelle erhöht. So kann z. B. im Einzelfall eine Unterhaltsleistung auch dann berücksichtigt werden, wenn nur 10% des geschuldeten Unterhalts gezahlt werden. Eine Herabsetzung kann jedoch erfolgen, wenn eine Anrechnung im Einzelfall unbillig wäre (BGH NJOZ 2011, 753).

    Die Pfändungsfreigrenzen bleiben auch dann gleich hoch, wenn Ihr Ehegatte dieselben Unterhaltspflichten hat

    Wenn Ihr Ehegatte ein eigenes Einkommen hat, erfüllen Sie Ihre gesetzliche Unterhaltspflicht zum Familienunterhalt (§ 1360 S. 1 BGB), indem Sie zum Haushalt beitragen. Für die Pfändungstabelle ist es deshalb grundsätzlich egal, ob das Nettoeinkommen Ihres Ehegatten geringer oder höher ist als Ihr eigenes (BGH NZI 2011, 979). Nur wenn Sie Ihrem gut verdienenden Ehegatten überhaupt keinen Unterhalt schulden oder gewähren, entfällt der Freibetrag nach der Pfändungstabelle von vornherein. Bei eigenem Einkommen der Kinder und sonstiger Angehöriger gilt dasselbe, sofern Sie ihnen Unterhalt schulden (vgl. § 1602 BGB) und gewähren (LG Stuttgart JurBüro 2003, 156).

    Als Schuldner profitieren Sie von Pfändungsfreigrenzen nach der Pfändungstabelle auch dann, wenn Ihr Ehegatte ebenso verschuldet ist und diese in Anspruch nimmt

    Wenn sowohl Sie als auch Ihr Ehepartner vom Schuldenproblem als Schuldner betroffen sind, steht Ihnen beiden wegen Ihrer Unterhaltspflichten der erhöhte Freibetrag zu. Das bedeutet, dass Ihre Unterhaltspflichten gegen über dem jeweils anderen Ehepartner nach der Pfändungstabelle jeweils berücksichtigt werden – Sie beide kommen grundsätzlich in den Genuss des erhöhten Freibetrags, bevor es zu einer Pfändung kommen kann. Das gilt auch für die Berücksichtigung unterhaltsberechtigter Kinder (BAG FamRZ 1975, 488).

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    Dr. V. Ghendler ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und mit seinem bundesweit tätigen Team auf die Entschuldung von Privatpersonen und Unternehmern spezialisiert.

    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema „Unterhaltspflicht in der Pfändungstabelle: So erhöhen Sie Ihren Freibetrag“? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    106 Kommentare
    1. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Dr. V. Ghendler,
      Ich hätte da mal eine Frage. Mein Mann hat lohnpfändungen. Er besitzt die Steuerklasse 3, ich bin Hausfrau und nicht auf dem Arbeitsamt gemeldet da mein Mann zu viel verdient. Bei der Berechnung der Pfändungsbetrages werde ich nicht eingerechnet obwohl Steuerklasse 3. Er wird allein gerechnet dadurch ziehen sie extrem viel ab. Ich habe mit dem Arbeitgeber meines Mannes gesprochen und dort wurde mir gesagt es muss eine Bescheinigung erfolgen das ich kein Einkommen habe sonst werde ich nicht mit berechnet und nur er hat einen Freibetrag. Darauf habe ich beim Finanzamt angerufen und nach einer Bescheinigung gefragt, die Dame sagte mir das es sowas nicht gibt und es nur anhand eines Steuerbescheides aufgeführt werden kann, dies kann aber erst zum Ende des Jahres geschehen. Dann habe ich beim Amtsgericht angerufen dort wurde mir auch mitgeteilt das es auf Grund der Steuerklasse nicht nötig ist. Ich solle den Arbeitgeber darauf hinweisen das wir verheiratet sind, wir zusammen wohnen und ich kein Einkommen habe, bei einer Steuerklasse 3 wird automatisch der Ehepartner mit rein gerechnet. Dies bestreitet der Arbeitgeber und verlangt eine Bescheinigung nur leider weiß ich nicht wo ich eine solche Bescheinigung bekommen kann. Die Frau vom Gericht meinte wenn kein weg rein geht bleibt nur die Klage. Können sie mir bitte weiterhelfen.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Frau Buschner,

        bei einer Lohnpfändung ist der Arbeitgeber verpflichtet, den zu überweisenden Betrag korrekt zu berechnen. Wenn er Ihrem Mann zu wenig überwiesen hat, muss er den Betrag trotzdem auszahlen und mithin doppelt überweisen, dies ist das Risiko des Arbeitgebers.
        Anhand der Personalunterlagen kann der Arbeitgeber erkennen, dass Ihr Mann eine Unterhaltspflicht hat. Wenn ihm dies nicht ausreicht, kann er sich von Ihrem Mann schriftlich bestätigen lassen, dass die Unterhaltspflicht vorliegt.

        Bei einer Kontopfändung benötigen Sie hingegen eine Bescheinigung gemäß § 850k ZPO, die sogenannte P-Konto-Bescheinigung. Diese muss bei der Bank vorgezeigt werden, dann wird der Freibetrag unverzüglich angepasst.
        Wir als Kanzlei für Insolvenzrecht stellen diese Bescheinigung aus. Nutzen Sie einfach unser Formular unter https://p-konto.anwalt-kg.de/ um den Freibetrag Ihres Mannes auf 1.622,16 € zu erhöhen.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    2. Avatar
      says:

      Guten Tag.
      Ich würde gerne aufgrund von Überschuldung gern in die Privatinsolvenz gehen, jedoch ist sie dagegen.
      Wir sind verheiratet, haben 1 gemeinsames Kind und 1 Kind hat sie mit gebracht, welches jedoch kein Unterhalt bekommt. Ich habe circa 1650€ und Frau 1350€ monatliches Netto. Meine kreditzahlungen alleine belaufen sich monatlich auf circa 900€.
      Erste Frage muss die Frau mit in die Privatinsolvenz, wenn sie als 2.kreditnehmer in einen Kreditvertrag steht oder geht das auch ohne. Wir haben getrennte Konnten. Und wie hoch wäre der pfändungsfreibetrag und ändert sich dieser wenn man sagt man lebt getrennt???

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Kehr,

        vielen Dank für Ihre Anfrage. Zunächst einmal handelt es sich natürlich um eine Entscheidung, die in gewisser Weise auch den Ehepartner betrifft. Allerdings ist es nicht so, dass der Ehepartner dann gezwungen wäre, ebenfalls in die Insolvenz zu gehen.
        Bei gemeinsam unterzeichneten Verträgen haftet bei Insolvenz nur noch der zweite Unterzeichner. Ihre Frau müsste die Raten also weiterhin bezahlen.
        Der Pfändungsfreibetrag laut Pfändungstabelle wäre zunächst einmal bei 1.869,99 Euro, bei Ihnen wäre also gar nichts pfändbar. Sollte Ihre Frau auf Antrag unberücksichtigt bleiben, da sie ein eigenes Einkommen hat, wäre der Pfändungsfreibetrag immer noch 1629,99 Euro, bei Ihnen wären also auch dann nur ca. 14 Euro monatlich pfändbar. Es wäre also eine enorme Entlastung verglichen mit dem jetzigen Zustand.
        Wenn man getrennt lebt, aber zu Unterhaltszahlungen verpflichtet ist, ändert sich nichts am Pfändungsfreibetrag.

        Zur Beantwortung aller weiteren Fragen biete ich Ihnen ein kostenloses Erstberatungsgespräch an. Lassen Sie sich einfach einen Termin geben unter 0221 – 6777 0055. Dieser Termin ist absolut kostenlos, danach können Sie sich in Ruhe überlegen, wie Sie am besten wieder aus den Schulden kommen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    3. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,

      vielen Dank für die schnelle Antwort gestern.
      Zählen in bei den Unterhaltsberechtigten Personen auch meine Kinder aus erster Ehe, welche schon Verheiratet sind, im eigenen Haushalt leben und berufstätig sind?

      Vielen Dank für Ihre Antwort.
      Mit freundlichen Grüßen

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        ich vermute, dass Sie diesen Kindern keinen Unterhalt zahlen und diese ein eigenes Einkommen haben. Daher könnten diese nicht als Unterhaltspflicht berücksichtigt werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    4. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,

      wie lange zählen meine Kinder 9 und 16 als unterhaltsberechtigte Personen bei einer Gehaltspfändung?
      Zur Zeit habe ich noch 3 Personen, zwei Kinder und meine Frau. Nicht das die Freigrenze plötzlich nach oben schießt, wenn mein erster Sohn 18 Jahre wird.

      Vielen Dank.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        das Kind gilt auch bei Volljährigkeit noch als unterhaltsberechtigt, wenn es sich noch in einer Ausbildung oder einem Studium befindet. Bei abgeschlossener Ausbildung wäre im Einzelfall zu prüfen, ob trotzdem noch eine Unterhaltspflicht besteht.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    5. Avatar
      says:

      Hallo Herr Dr. V. Ghendler,

      vielen Dank für die schnelle und kompetente Antwort am 27.01.2020. Allerdings ergibt sich da noch die Frage: das nur nach der Pfändungstabelle 2 anstatt 3 Unterhaltspflichtige Kinder angerechnet werden!? Woran liegt dieses ? wird jedes Kind nur zu hälfte angerechnet, oder muß ich längere Zeit wieder Unterhalt für das 3 Kind zahlen, so dass das 3 Kind wieder mit angerechnet werden kann ?

      Vielen Dank

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Weiß,

        Sie haben Recht, da Sie ja für das dritte Kind ebenso wieder Unterhalt zahlen, würden bei Ihnen grundsätzlich vier Unterhaltspflichten berücksichtigt werden.
        Für den Fall, dass Ihre Frau aufgrund des eigenen Einkommens unberücksichtigt bliebe, würden immer noch drei Unterhaltspflichten für Ihre drei Kinder berücksichtigt werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    6. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      da ich mich in einer Verbraucherinsolvenz befinde und ich aus der Selbständigkeit jetzt in ein Angeselltenverhältnis wechsel, stellt sich mir die Frage was ich monatlich zur Verfügung habe.
      Ich verdiene ca 2800€ netto meine Frau 950€ (Teilzeit), wir haben 2 Kinder (6,9) die bei uns leben und für ein Kind aus einer früheren Beziehung zahle ich seit ca 6 Monaten wieder Unterhalt.

      Vielen Dank im Voraus

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Weiß,

        anhand Ihrer Angaben und anhand der aktuellen Pfändungstabelle sollten bei Ihnen rund 372,29 Euro pfändbar sein, denn ich würde ein Vorliegen von drei Unterhaltspflichten ansetzen.
        Auf Antrag könnte Ihre Frau allerdings unberücksichtigt bleiben, da sie ein eigenes Einkommen hat. Dies wird jeweils im Einzelfall entschieden. Es könnte sein, dass Ihnen dann etwas weniger übrig bleiben würde.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    7. Avatar
      says:

      Hallo,
      bin ich meinem Ehemann gegenüber Unterhaltspflichtig auch wenn er eigenes Einkommen (beider Steuerklasse4) hat, aber verschuldet ist? Muss ich Ihn dann als Unterhalsberechtigt angeben?
      Vielen Dank

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Sinne,

        Sie können ihn erst einmal als Unterhaltspflicht angeben. Es kommt auf die Höhe des Einkommens an, ob das Gericht festlegen wird, dass Ihr Ehemann unberücksichtigt bleibt. Bei einem Einkommen aus Vollzeitbeschäftigung wird er jedoch in der Regel unberücksichtigt bleiben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    8. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      Mein Mann hat mit seiner Ex – Frau zwei Kinder. Wir sind verheiratet und haben ebenfalls zwei Kinder.
      Mein Mann hat ein P Konto und einen Freibetrag für 4 Personen.
      was wäre wenn die Ex – Frau aufgrund eines vorhandenen Titels und Unterhaltsrückstand das Konto pfänden lässt?
      Dann gilt ja ein anderer Selbstbehalt.
      Was wäre mit dem Unterhalt für unsere beiden gemeinsamen Kinder?
      Müsste das Gericht diese berücksichtigen?
      Und die Bank, müsste diese meinem Mann den gerichtlich festgesetzten Unterhalt lassen sowie den Unterhalt für unsere beiden gemeinsamen Kinder?

      Vielen Dank!

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        die von Ihnen genannte Konstellation ist in § 850d ZPO geregelt. Grundsätzlich ist Ihrem Mann zunächst einmal so viel zu belassen, wie er für seinen eigenen Unterhalt benötigt, dies entspricht der Höhe der Sozialhilfe zuzüglich Wohnungs- und Heizkosten.
        Vom restlichen Betrag müssten dann alle vier Unterhaltspflichten gleichmäßig befriedigt werden. Für Ihre gemeinsamen Kinder wäre also die Hälfte des Betrags übrig, der die eigenen Lebenshaltungskosten übersteigt.
        Unterschiedlich hohe Ansprüche aufgrund des Kindesalters spielen zunächst keine Rolle, diese Einwendungen können aber vor Gericht geltend gemacht werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    9. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      ich befinde mich derzeit im Insolvenzverfahren. Ich lebe gemeinsam mit meiner Verlobten und unserer gemeinsamen Tochter (1 Jahr alt) in einem Haushalt. Bislang wurden bei der Berechnung meines Pfändungsfreibetrages 2 Person berücksichtigt. Der Insolvenzverwalter hat nun beim Amtsgericht beantragt, meine Lebensgefährtin aus dieser Berechnung heruaszunehmen, da sie über eigenes Einkommen verfügt.

      Spielt die Höhe des Einkommens innerhalb der ersten 3 Jahre nach der Geburt unserer Tochter überhaupt eine Rolle? Mein damaliger Schuldnerberater meinte, dass meine Partnerin in dieser Zeit den Regelungen einer Ehefrau gleichgestellt wird. Müsste meine Partnerin nicht weiterhin bei der Berechnung berücksichtigt werden?
      Im Mai 2020 werden wir heiraten. Falls meine Partnerin nun nicht mehr berücksichtigt werden kann, kann sie dann ab dem Tage der Hochzeit wieder berücksichtigt werden? Muss hierzu dann meinerseits ein Antrag gestellt werden?

      Mit freundlichen Grüßen
      Thomas

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        grundsätzlich wird eine Unterhaltspflicht nur dann berücksichtigt, wenn sie gesetzlicher Natur ist. In Ihrem Fall sind Sie gemäß § 1615l BGB der Mutter Ihres Kindes nur für acht Wochen nach der Geburt zu Unterhalt verpflichtet, wenn Sie nicht verheiratet sind. Diese Unterhaltspflicht kann sich auf die genannten drei Jahre verlängern, aber nur dann, wenn die Mutter keiner Erwerbstätigkeit nachgehen kann.
        Ab dem Tag der Hochzeit wäre sie dagegen wieder als Unterhaltspflicht zu berücksichtigen, dies ist dem Insolvenzverwalter mitzuteilen.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    10. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      ich bin seit 3 Jahren in der Privatinsolvenz und bei der Lohnpfändung sind meine Ehefrau und zwei Kinder als Unterhaltsberechtigte Personen mit eingerechnet. Nun verlangt meine Exfrau aufgrund einer alten Unterhaltsurkunde und gestiegenen Unterhaltssätzen einen höheren Unterhalt von monatlich 810€ für die beiden Kinder. Bei einem bereinigten Nettoeinkommen von 2660€ von dem aber noch 276€ Krankenversicherungsbeträge für meine Ehefrau und meinen Stiefsohn abgezogen werden müssten. Von meinem Lohn werden 155€ gepfändet. Bei Insolvenzeröffnung habe ich 566€ Unterhalt bezahlt und der Mindestunterhalt wäre jetzt 678€ für beide Kinder. Kann ich für die zusätzlich geforderten 132€ Unterhalt eine Erhöhung der Pfändungsfreigrenzen auf meine Lohnpfändung beantragen?

      Vielen Dank

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr Börner,

        unter Umständen können Sie aufgrund der Krankenversicherungszahlungen eine Erhöhung erhalten. Gerne können Sie uns unter 0221 – 6777 0055 anrufen, wir beantworten diese Frage am besten telefonisch.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    11. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      seit Juli diesen Jahres lebe ich mit unseren beiden gemeinsamen minderjährigen Kindern
      getrennt von meiner Ehefrau. Bis jetzt sind 3 unterhaltspflichtige Personen vermerkt.
      Ich zahle meiner noch Ehefrau keinen Unterhalt, sie hat auch bis jetzt keinen Unterhalt eingefordert.
      Wie muss ich mich jetzt verhalten?

      Vielen Dank

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        im Insolvenzverfahren müssen Sie den Insolvenzverwalter über alle Umstände informieren, die Einfluss auf die Insolvenzmasse haben könnten. Wenn Sie Ihrer Exfrau keinen Unterhalt zahlen, so darf sie auch nicht als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle berücksichtigt werden. Im schlimmsten Fall könnte das Verschweigen Ihre Restschuldbefreiung gefährden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    12. Avatar
      says:

      Hallo,
      Mein Mann eröffnet demnächst ein Insolvenzverfahren. Wir sind nicht verheiratet. Haben aber 2 Kinder zusammen unter 8 Jahre im Haushalt wohnen und eine Tochter aus vorheriger Beziehung die eine Ausbildung (Im Einzelhandel) macht, 23 jahre ist und 300€ monatlich von meinem Mann bekommt und eine eigene Wohnung hat. Ich bin dann erstmal arbeitslos da ich mit in der Firma arbeite. Wieviel Freibehalt steht uns zu?

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        für Ihren Mann müssten alle drei Kinder als Unterhaltspflichten im Sinne der Pfändungstabelle anzurechnen sein. Ob die älteste Tochter aufgrund ihres eigenen Einkommens ganz oder teilweise unberücksichtigt bleibt, entscheidet das Insolvenzgericht nach eigenem Ermessen unter Betrachtung des Einzelfalls, daher kann ich keine Vorhersage treffen.
        Nach meiner Ansicht müssten Ihrem Partner im Insolvenzverfahren 1.869,99 Euro unpfändbares Einkommen zustehen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Andre Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    13. Avatar
      says:

      Guten Tag.stehe kurz vor der Privatinsolvenz.doch vorher soll noch beim Arbeitgeber Lohnabtretung vom nicht gezahlten Kredit erfolgen.1.Frage lautet vom Arbeitgeber ob meine Frau überhaupt als unterhaltsberechtigte Person mit zu berechnen ist.meine Frau hat 3 jahre Elternzeit.ein jahr ist schon rum.das kind kommt August 2020 in den Kindergarten und wäre dann 2 jahre alt.wir bekommen 299 Euro elterngeld bis mai 2020.es liegt im ermessen des gerichts,aber wer stellt den antrag und wie schnell antwortet das gericht weil der Arbeitgeber möcht ja schnell wissen ob die Ehefrau jetzt unterhaltsberechtigt ist oder nicht?und der Gläubiger kann ja schlecht meine Ehefrau vorher zwingen oder erwarten das sie eher anfangen soll zu arbeiten.Elternzeit zu nehmen ist ja ihr gutes Recht oder etwa nicht? Mit freundlichen Grüßen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        anhand Ihrer Angaben ist davon auszugehen, dass Ihre Frau als Unterhaltspflicht berücksichtigt wird, dies können Sie Ihrem Arbeitgeber so mitteilen. Der Gläubiger kann dann immer noch eine Nichtberücksichtigung wegen des eigenen Einkommens verlangen, allerdings gehe ich aufgrund Ihrer Angaben davon aus, dass dies keinen Erfolg hätte.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    14. Avatar
      says:

      Hallo liebes Team ich habe mal eine Frage ich gehe jetzt ab den 15.11 2019 Arbeiten und verdiene 1600 € brutto ich lebe alleine und soll jetzt Unterhalt für meinen 15 jährigen Sohn bezahlen wie viel bleiben mir dann von den 1600 € brutto in Netto ?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        wenn Sie die steuerliche Belastung meinen, so kann ich hierüber keine Auskunft geben, da dies unter anderem von Ihrer Kirchenzugehörigkeit sowie weiteren Faktoren abhängt. Einen Brutto-Netto-Rechner findet man jedoch auch im Internet.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    15. Avatar
      says:

      Guten Tag,
      mein Mann hat durch eine verlorene Klage nun eine Lohnpfändung. Er verdient sehr gut,ich (Ehefrau) bin Hausfrau und habe einen Minijob (unter 450€). Wir haben eine gemeinsame Tochter (12). Sein AG hat dem Gläubiger zu viel vom Lohn entrichtet,da er mich nicht berücksichtigt hat. Wie beweisen wir dem AG und Gläubiger,das auch ich eine unterhaltspflichtige Person bin? Kann ich die zu viel gezahlten Beträge zurückfordern bzw eine Korrektur der Abrechnung anfordern?
      Vielen Dank im Voraus!

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Herms,

        dem Arbeitgeber weisen Sie die Unterhaltspflicht nach, indem Sie ihm Kopien der entsprechenden Dokumente.
        Der Arbeitgeber hätte allerdings selbst ermitteln müssen, dass Ihr Mann eine Unterhaltspflicht gegenüber Ihnen besitzt. Somit wäre der Arbeitgeber verpflichtet, das zu viel an den Gläubiger ausgezahlte Einkommen an
        Ihren Mann zu überweisen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    16. Avatar
      says:

      Guten Morgen,
      Ich habe am 25.10 eine Frage bezüglich der Lohnpfändung und unterhaltsberechtigten Personen gestellt (Eltern im Ausland). Da haben Sie geschrieben, dass Ihre Kanzlei mit eine entsprechende Bescheinigung erstellen kann. Welche Vorraussetzungen müssen erfüllt werden um diese Bescheinigung erstellen zu können und was würde mich diese Kosten? Vielen Dank im voraus.

    17. Avatar
      says:

      Hallo,
      ich bin noch bis 2022 in der PI, habe ein Bruttoverdienst von 2600€.
      Ich habe 4 Kinder, 3 leben noch bei mir. Wir leben in Berlin.
      Die Größte, 23 Jahre jung, ist seit September in einer Ausbildung und verdient Netto ca 860 €
      Zählt sie dann in der Pfändungstabelle als unterhaltsberechtigt oder wird sie nicht mehr berücksichtigt?

      Liebe Grüße
      M.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        diese Frage wird vom Insolvenzgericht auf Antrag eines Gläubigers nach eigenem Ermessen beantwortet und kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Zu berücksichtigen ist, in wie weit Sie Ihre Tochter trotz ihres eigenen Einkommens finanziell unterstützen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    18. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      ich bin seit 2016 in Privatinsolvenz und befinde mich aktuell in der Wohlverhaltensphase. Meine Frau habe ich 2017 geheiratet und wir haben notariell eine Gütertrennung vereinbart. Ich habe die Lohnsteuerklasse 4 und für meine Stieftochter eine Kinderfreibetrag Faktor 0,5. Ihr leiblicher Vater zahlt keinen Unterhalt und somit komme ich gemeinsam mit meiner Frau für meine Stieftochter auf. Ich arbeite in Vollzeit und der pfändbare Betrag wird direkt von meinem Arbeitgeber an meinen Insolvenzverwalter abgeführt. Nun meine Frage: Kann ich beim Gericht einen Antrag stellen, damit meine Tochter als unterhaltsberechtigte Person angerechnet wird und somit mein Pfändungsfreibetrag steigt?

      Danke

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        anhand Ihrer Angaben gilt Ihre Stieftochter nicht als Unterhaltspflicht, da keine gesetzliche Unterhaltspflicht besteht, diese existiert nur gegenüber leiblichen Kindern.
        Möglicherweise könnten Sie dennoch einen Antrag auf Erhöhung des Pfändungsfreibetrags gemäß § 850f ZPO stellen, nicht aufgrund der Unterhaltspflicht, aber aufgrund einer außergewöhnlichen Mehrbelastung. Hierbei kommt es auch auf das Einkommen Ihrer Frau an. Die Tatsache, dass der leibliche Vater keinen Unterhalt zahlt, ist jedenfalls ein mögliches Argument.
        Unsere Kanzlei prüft kostenlos, ob die Voraussetzungen für die Anhebung des Pfändungsfreibetrags vorliegen, wenn Sie sich an info@anwalt-kg.de wenden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    19. Avatar
      says:

      Bei mir liegt eine Vollstreckung ( Jobcenter ) vor, sind zwar nur 400€, fraglich ist aber ob der Zoll erfolg haben wird. Meine Frau und ich arbeiten, man könnte sagen wir verdienen In etwa gleich viel sprich so um die 1300€ ( Netto ) zudem haben wir noch 3 Kinder im Ausland ( nicht EU ) die wir jeden Monat mit mindestens 500€ unterstützen

      Werden die Kinder meiner Frau mit angerechnet ?

      Bei einer Lohn Pfändung hätte die Behörde ja kein Erfolg richtig ? Wie sieht es bei einer Kontopfändung aus da muss man sich ja nicht an die Freigrenze halten wenn man kein P-Konto hat oder ?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        bei der Frage, ob die Unterhaltspflicht anerkannt wird, kommt es darauf an, ob es sich um eine gesetzliche Pflicht handelt. Nur dann wird sie im Sinne der Pfändungstabelle anerkannt. Grundsätzlich müssen Eltern aber auch für im Ausland lebende Kinder Unterhalt zahlen, somit wäre eine Anerkennung sehr wahrscheinlich möglich.
        Wenn Sie jedoch nicht der Vater sind, so gilt die Unterhaltspflicht nicht für Sie, aber für Ihre Frau schon.

        Sie haben genau Recht, dass der Gläubiger von einem Konto, welches kein P-Konto ist, den kompletten Betrag pfänden kann, also auch das gesamte eingegangene Gehalt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    20. Avatar
      says:

      Hallo,
      Bei mir liegt bereits eine Lohpfändung vor, der pfändbarer Betrag beträgt 28€/monatlich (2 Unterhaltsberechtigte Personen im Haushalt) Eine Aufhebung der Pfändung wegen Ratenzahlung von 100€/ monatlich hat der Gläubiger trotzdem abgelehnt. Ich Unterstütze meine Eltern im Ausland mit monatlich 150,- bis 250,-€. Zählen sie auch zu den Unterhaltsberechtigte Personen? Wenn ja, Kann ich meine Erklärung bzgl. der Unterhaltsberechtigte Personen beim Arbeitgeber zurücknehmen bzw. ändern? Muss die Unterhaltszahlung an meine Eltern gesetzlich geregelt sein? oder Reicht wenn ich dies schriftlich bestätige? Ich erhalte vom Arbeitgeber Sonderzahlungen, Entschädigung, (Weihnachtsgeld Brutto 2500,-€) usw.. der Pfändbarer Betrag ändert sich je Nachdem. Für eine Erklärung bzw. Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
      mit freundlichen Grüßen,
      E.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr E.,

        anhand Ihrer Angaben würde ich davon ausgehen, dass gegenüber Ihren Eltern keine Pflicht für diese Zahlung besteht. Es handelt sich also um freiwillig geleisteten Unterhalt, dieser ist nicht für eine Erhöhung des Pfändungsfreibetrags zu berücksichtigen.
        Sollte es sich doch um eine rechtliche Verpflichtung handeln, so kann eine geeignete Stelle wie beispielsweise unsere Kanzlei Ihnen eine entsprechende Bescheinigung ausstellen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    21. Avatar
      says:

      Guten Tag.

      Mein Mann und ich arbeiten beide, sind verheiratet mit einem Kind. Ich bin in der Privatinsolvenz. Wie sieht das mit der Unterhaltspflicht beim Kind. Ist dass Kind nur zu 50% Unterhaltspflichtig? Oder gar nicht? Die Rechtssprechung hat mich verwirrt.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrte Frau Schulze,

        zunächst einmal gilt Ihr Kind als volle Unterhaltspflicht. Es könnte sein, dass auf Antrag eine Herausrechnung erfolgt, das heißt dass das Kind nur zu 50 % berücksichtigt wird, wenn Ihr Partner eigenes Einkommen hat und angenommen wird, dass das Kind daraus versorgt wird. Dies erfolgt aber nur auf Antrag.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    22. Avatar
      says:

      Hallo Herr Dr. V. Ghendler,

      Danke für die Beantwortung meiner Fragen vom 02. Oktober. Eine Frage hätte ich noch. Muss ich meiner Bank (P-Konto) oder meinem Insolvenzverwalter noch etwas amtliches vorlegen, damit eingehendes Kindergeld und Kindesunterhalt, die ja dann über der dem Freibetrag liegen, nicht von der Bank eingezogen werden, oder sind diese Zahlungseingänge auf dem P-Konto automatisch „geschützt“, damit sie meinem Kind zugute kommen?

      Mit freundlichen Grüßen
      M. Berger

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Berger,

        hierfür benötigen Sie tatsächlich eine spezielle Bescheinigung zur Erhöhung des Grundfreibetrags, eine sogenannte 850k-Bescheinigung.
        Auch unsere Kanzlei als geeignete Stelle gemäß § 850k ZPO kann Ihnen eine solche Bescheinigung ausstellen. Wenden Sie sich hierfür gerne per E-Mail an uns unter info@anwalt-kg.de

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    23. Avatar
      says:

      Hallo Herr Dr. V. Ghendler,

      mein Mann verdient um die 1500€ monatlich, ich aktuell auch, jedoch bin ich ab November im Mutterschutz (unser 1. Kind soll im Dezember auf die Welt kommen) ich nehme mir aufgrund von Kita Platz Mangel 3 Jahre Elternzeit, somit bleibt mir monatlich 500€ plus 204€ Kindergeld. Wie hoch ist bei uns dann der Pfändbare Betrag bei einer Insolvenz? und zählen Kinder, die bei uns im Haushalt leben (Das Neugeborene ab Dezember) als Unterhaltspflichtig? ich habe das noch nicht so ganz verstanden.

      Lieben Dank für Ihre Hilfe.

      VG

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Peter,

        das von Ihnen genannte Einkommen in der Elternzeit wäre unpfändbar. Kindergeld zählt ebenfalls nicht zum pfändbaren Einkommen und ist im Rahmen des P-Kontos geschützt. Beachten Sie bitte, dass unter Umständen Ihre Erwerbsobliegenheit verletzt sein könnte, sollten Sie während einer Privatinsolvenz die Elternzeit in Anspruch nehmen. Zumindest haben einzelne Gerichte bereits so entschieden, wenn das Kind älter als ein Jahr war und die Möglichkeit eines Kita-Platzes bestand. Sollten Sie nicht in einer Privatinsolvenz sein, so spielt dies keine Rolle.
        Leibliche Kinder, die in Ihrem Haushalt wohnen, zählen als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle, ab dem Zeitpunkt der Geburt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    24. Avatar
      says:

      Guten Tag
      ich befinde mich in der Privatinsolvenz.
      Ich lebe mit meiner Partnerin und 2 Kindern im selben Haushalt.Wir arbeiten beide. Ich verdiene 2000 EUR Netto meine Freundin 1500 Netto.Entsprechend werden 2 Kinder aktuell noch voll berücksichtigt.
      Nun hat der Insolvenzverwalter auf einmal beantragt , dass ein Kind unberücksichtigt bleiben soll wegen des anzunehmenden Naturalunterhalts der Mutter.Frage : Ist meine Freundin nicht auch unterhaltsberechtigt und steht dies dann nicht im Widerspruch zur Herranziehung ihres Einkommens?
      Ich habe gegen den Antrag des I-Verwalters Einspruch eingelegt. Dieser hat in in einem Schreiben angeregt ,dass meine Freundin ihr Einkommen offen legen soll. Ist diese dazu verpflichtet?
      Sie hat selber hohe monatliche feste finanzielle Belastungen -könnten diese berücksichtigt werden ?
      Vielen Dank im Voraus!!
      Grüße

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr A.,

        es kann vorkommen, dass das Kind zur Hälfte unberücksichtigt bleibt, wenn der andere Elternteil Naturalunterhalt leistet. In der Tat sind die hohen finanziellen Aufwendungen, die Ihre Partnerin hat, ein gutes Argument. Denn so kann gezeigt werden, dass das Kind nur in geringem Maße von dem Einkommen Ihrer Partnerin profitiert, da nur wenig übrig bleit.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    25. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,
      ich habe zwei Kinder (Zwillinge) und bin geschieden. Der Staat zahlt uns seit 2 Monaten einen Unterhaltsvorschuss. Nun wurden 490 € von meinem Lohn gepfändet ich verdiene 1890 € und erhalte Kindergeld. Mein Arbeitgeber besteht drauf den Kompletten Pfändungsbetrag abzuziehen, da er nicht einsieht, dass ich zwei Unterhaltspflichtige Kinder habe. Sie geht davon aus, dass wenn ich Unterhalt beziehe, der Anspruch auf Unterhaltsverpflichtung entfällt. In der Pfändungstabelle ist ersichtlich, dass bei zwei Kindern die in meinem Haushalt leben nur 8,29 € gepfändet werden dürfen.
      Habe ich das richtig verstanden oder hat mein Arbeitgeber recht?
      Ich habe 7 Gläubiger die mein Lohn pfänden wollen wem würde das Geld zu stehen?
      Liebe Grüße

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        anhand der gemachten Angaben hört es sich an, als ob Ihre Kinder durchaus als Unterhaltspflicht berücksichtigt werden müssten. Zwar erhalten Sie als Vorschuss den von Ihrer Frau geschuldeten Unterhalt, dabei handelt es sich jedoch nur um eine Hälfte des Unterhalts. Die andere Hälfte leisten Sie weiterhin, indem Sie Naturalunterhalt gewähren, da Sie den Kindern ein Dach über dem Kopf bieten.
        Grundsätzlich wäre Ihr Arbeitgeber dann sogar verpflichtet, Ihnen das Geld nachträglich zu überweisen. Im ersten Schritt können Sie sich von unserer Kanzlei eine Bescheinigung ausstellen lassen, die Ihren erhöhten Pfändungsfreibetrag nachweist. Wenden Sie sich hierfür am besten per E-Mail an info@anwalt-kg.de

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    26. Avatar
      says:

      Hallo,
      Ich habe eine Frage. Vor einem Jahr habe ich ein Privatinsolvenzverfahren eröffnet. Demnächst steht die Trennung von meiner Ehefrau an. Ein eheliches Kind bleibt bei mir und unser zweites Kind wird bei meiner Ex leben. Wenn ich nun für dieses Kind (2J.) Unterhalt (288€) zahlen werde und meine Ehefrau für das Kind (6J.), das bei mir bleibt Unterhalt (304€) zahlen wird, habe ich dann doch zwei unterhaltspflichtige Personen die mir angerechnet werden und wird mir das von meiner Ehefrau gezahlte Unterhaltsgeld für meinen Sohn als pfändbares Einkommen voll angerechnet? Ich verdiene ca. 2400€ netto, meine Ehefrau ca. 1400€ netto. Mein unpfändbares Einkommen liegt derzeit bei 2205€. Wie hoch wird es nach der Trennung in der Konstellation sein?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Berger,

        grundsätzlich dürfte sich in dem geschilderten Fall durch die Trennung nichts an den Unterhaltspflichten im Sinne der Pfändungstabelle ändern. Ihre Kinder müssten weiterhin als Unterhaltspflicht berücksichtigt werden, da Sie dem einen Kind Barunterhalt und dem anderen Kind Naturalunterhalt gewähren.
        Der von Ihrer Frau gezahlte Unterhalt ist für das Kind gedacht und erhöht Ihr pfändbares Einkommen daher nicht.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    27. Avatar
      says:

      Sehr geehrtes Team,

      ich habe eine konkrete Frage, ab wann einer Person im Rahmen einer Pfändung als Unterhaltspflichtig zählt.

      Und zwar: Meine Ehefrau ist ernst erkrankt und seit ca. 1 Jahr arbeitsunfähig. Es besteht zwar grundsätzlich noch ein Arbeitsvertrag, doch dieser ruht ja momentan und die Lohnfortzahlung ist längstens beendet.

      Jedoch erhält Sie von der Krankenkasse jeden Monat noch Krankengeld.

      Nun die eigentliche Frage: Zählt der Bezug von Krankengeld als Einkommen im Sinne das meine Frau NICHT unterhaltsberechtigt ist und es für mich somit KEINE Erhöhung der Freigrenze gibt oder zählt der Bezug von Krankengeld nicht als Einkommen, so dass ich meine Frau als Unterhaltsberechtigt angeben kann und sich somit die Freigrenze erhöht?

      Vielen lieben Dank für Ihre Antwort vorab, für Rückfragen stehe ich natürlich zur Verfügung.

      MfG

      Dennis

      • Avatar
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        ja, das Krankengeld zählt als Einkommen. Ob dadurch Ihre Frau nicht mehr als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle zählt, kommt auf die Höhe des Krankengeldes an. Dies ist dann eine Ermessensentscheidung des zuständigen Gerichts. Es kann auch sein, dass Ihre Frau noch als „halbe Unterhaltspflicht“ zählt und Ihren Freibetrag dann etwa um die Hälfte des normalen Betrags erhöhen würde. Wie gesagt kommt es dabei auf die Entscheidung des Gerichts an. Wenn das Krankengeld jedoch eine gewisse Höhe erreicht, ist es unwahrscheinlich, dass die Unterhaltspflicht anerkannt wird.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    28. Avatar
      says:

      Hallo sehr geehrter Herr Gendler,

      Ich habe ein Nettoeinkommen von ca 2400€ (inkl Firmenwagen 1%Regel und 340€)
      Habe eine Gehaltspfändung und Kontopfänung(P-Konto)
      Meine Frau Verdient ca 1400€, geht aber demnächst in Mutterschaftsurlaub und bekommt nur noch 60%, dh knapp 850€. Wir haben bereits eine Tochter, deren Kitagebühren sie zahlt.
      Gilt sie dadurch als unterhaltsberechtigt und würde somit meine Pfändungsfreigrenze von 1 Person(Tochter) nach der Geburt auf 3 Personen erhöhen(Tochter+Sohn+Frau)?

      Wie kann ich im übrigen meinen Freibetrag für das Konto sukzessive anpassen lassen?

      Vielen lieben Dank

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Brosowksi,

        vielen Dank für Ihre Frage. Ob Ihre Frau für die Erhöhung des Pfändungsfreibetrags anerkannt wird, liegt im Ermessen des Insolvenzgerichts. Ein Unterhaltsberechtigter mit eigenem Einkommen kann auch teilweise, beispielsweise zur Hälfte, mit berücksichtigt werden. In diesem Fall hätten Sie beispielsweise 2,5 Freibeträge. Die Berechnung kann nach unterschiedlichen Modellen erfolgen und liegt wie gesagt im Ermessen des Gerichts. Dabei haben Sie die Möglichkeit, selbst darzulegen, warum Ihre Frau ihren Lebensbedarf nicht aus dem Einkommen des Elterngeldes decken kann und daher für Sie ein erhöhter Pfändungsfreibetrag erforderlich ist.
        Das Kindergeld gilt übrigens nicht als Einkommen Ihrer Frau.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    29. Avatar
      says:

      Hallo,
      meine Frage ist: Ich selbst habe eine Tochter (fast 4 Jahre) und wohnt bei der Kindesmutter (Hauptwohnsitz). Bei mir ist sie als Nebenwohnsitz gemeldet.
      Wir nutzen das Wechselmodell. Vor der Regelinsolvenz hatte ich eine Lohnpfändung. Meine Tochter war in der Lohnbuchhaltung als Unterhaltspflichtiges Kind nicht eingepflegt. Nachfrage beim Arbeitgeber ergab, es fehlten Dokumente vom Kind. Dies alles vorgelegt (Geburtsurkunde, Vaterschaft), aber dennoch werden von meinem Nettolohn 1350€ immer an meinen Treuhänder (Insolvenzverwalter), vom Nettolohn 80 – 120€ gezahlt. Wieder beim Arbeitgeber nachgefragt und die sagten mir, ich müsse Nachweise erbringen, das ich ein Unterhaltspflichtiges Kind habe. Erst dann setzten sie die Pfändungsfreigrenze auf 1622,16€. Ist das rechtens oder was muss ich noch dem Arbeitgeber vorlegen, damit sie die Pfändungsgrenze anheben?

      Vielen Dank.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        der Pfändungsfreibetrag wird nur dann erhöht, wenn der Unterhalt auch tatsächlich gezahlt wird, das alleinige Vorliegen der Unterhaltspflicht reicht nicht aus. Daher müssen Sie im Zweifel auch nachweisen, dass der Unterhalt tatsächlich geleistet wird. Dieser Nachweis ist beispielsweise durch Kontoauszüge zu erbringen.
        Zweifelt der Arbeitgeber dies weiterhin an, verlangen Sie vom Insolvenzgericht eine Bestätigung bzw. Klarstellung der Unterhaltspflicht.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    30. Avatar
      says:

      Hallo,

      nach der Scheidung Zahl ich Unterhalt, Kind lebt natürlich bei Mutter. Wird das Kind als unterhaltsplichtige Person angerechnet obwohl es nicht bei mir lebt? Was ich meine ist, wird mir nach Abzug von Unterhalt noch was gepfändet. Sagen wir mir bleiben nach Abzug 1380 Euro, wird dann noch gepfändet oder nicht?

      Mit freundlichen Grüßen
      Andreas

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        wenn Sie für das Kind finanzielle Unterstützung, also Unterhalt, zahlen, und dazu auch verpflichtet sind, dann wird im Sinne der Pfändungstabelle eine Unterhaltspflicht angerechnet.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    31. Avatar
      says:

      Hallo,

      meine Frau wird in Folge einer Tumor-OP im Hirn wohl für längere Zeit nicht mehr arbeiten können. Die Operation war letzte Woche, die Regeneration wird länger dauern. Es ist eine Folge einer früheren OP, seit damals bezieht sie bereits eine BU-Rente. Ihr Gehalt wird nun erstmal durch Krankheitsfall weitergezahlt, bis die Krankenkasse übernimmt. Berechtigt diese Situation zur Aussage, dass sich meine Unterhaltspflicht über meine Kinder aus erster Ehe hinaus erweitert?

      Viele Grüße
      Klaus

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        es kommt darauf an, ob Sie den Unterhalt auch tatsächlich gewähren. In diesem Fall liegt jedoch die Annahme nicht fern, dass eine Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle vorliegen könnte, insbesondere, wenn Sie sich auch persönlich um die Kinder kümmern. Die abschließende Entscheidung trifft das zuständige Insolvenzgericht.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    32. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      Ich zahle Unterhalt an mein leiblichliches Kind. Wird das Kind bei einer Pfändung als Unterhaltsberechtigt anerkannt? Das Kind lebt bei seiner Mutter. Also was bleibt mir bei 1610 Euro netto? Abzüglich Unterhalt bleiben mir 1353 Euro.

      Mit freundlichen Grüßen

      Andreas

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        in der von Ihnen genannten Konstellation würde das Kind als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle anerkannt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    33. Avatar
      says:

      Wie verhält es sich nun ab den 01.07.2019 mit der Pfändung für einen Kinderfreibetrag von 0,5?
      Da man diesen nicht mehr aus der Pfändungstabelle errechnen kann.

      Mit freundlichen Grüßen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Will,

        da haben Sie Recht, leider kann man die halbe Unterhaltspflicht nicht aus der Pfändungstabelle ablesen. Die Berechnung ist außerdem sehr kompliziert. Wir haben in Planung, in Kürze weitere Informationen zur „halben“ Unterhaltspflicht und der Berechnungsmethode auf unserer Webseite zu platzieren.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    34. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      ist ein Kind, für das eine Unterhaltspfändung vorliegt, die auch bedient wird, als unterhaltsberechtigte Person für gewöhnliche Pfändungen zu berücksichtigen?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        Unterhaltspflichten können im Rahmen einer Pfändung nur dann berücksichtigt werden, wenn diese auf aktiv bedient werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    35. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      ich werde zum nächsten Monat hin eine neue Arbeit Stelle Besetzen und habe dort einen Nettoverdienst in Höhe von 2200 €. Meine Frau arbeitet halbtags im öffentlichen Dienst und hat einen Nettoverdienst in Höhe von 1150 €.
      Wir haben drei gemeinsame Kinder im Alter von 5 , 10 und 13 Jahren, mit denen wir zusammen in einem gemeinsamen Haushalt in Niedersachsen zur Miete wohnen.
      Wir sind beide von Pfändungen bedroht. Wie hoch liegen die jeweiligen Pfändungsfreigrenzen?

      Vielen Dank im voraus

      Gruß Tobias

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        in Ihrem Falle können lediglich Ihre Kinder als unterhaltsberechtigte Personen anerkannt werden. Dies führt in der Konsequenz dazu, dass bei Ihnen ca. 25,00 € zu, bei Ihrer Ehefrau – so bei dieser überhaupt eine Pfändung relevant würde – nichts zu pfänden wäre.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    36. Avatar
      says:

      Heute erhielt ich eine Lohnpfändung wegen rückständigen Unterhalt für meine Tochter aus erster Ehe. Darin steht, dass mir 890€ Selbstbehalt bleiben. Regelsatz für mich. Aufwendungen für den Arbeitsweg und Mietkosten in Höhe von 360 Euro. Ich lebe aber nun mit meiner zweiten Ehefrau (erwerbslos) und dem gemeinsamen Sohn in einer 84qm großen Wohnung zur Miete. Warmmiete 670€. Wie soll ich denn eine Dreiköpfige Familie mit 890€ ernähren? Wieviel darf mir eigendlich bleiben? Weiss jetzt schon nicht, wie ich ab 01.07.2019 alles bewerkstelligen soll.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        bei der Pfändung wegen Unterhaltsansprüchen können unter Umständen andere Freibeträge gelten, wenn es sich um sogenannte unmittelbare Unterhaltsansprüche handelt. Gemäß § 850d ZPO kann dann mehr gepfändet werden, als in der Pfändungstabelle vorgesehen.
        In diesem Fall überschneidet sich das Rechtsgebiet Insolvenzrecht mit dem Familienrecht. Gerne beraten wir Sie dennoch kostenlos zu Ihren Möglichkeiten. Rufen Sie einfach unser Sekretariat zur Terminvereinbarung an.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    37. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      Mein Ehemann verdient Brutto ca. 2000 Euro, netto 1400 Euro

      Ich beziehe derzeit ALG1 in Höhe von 900 Euro.

      Da mein Mann eine Pfändung hat, werden monatlich ca. 214 Euro abgezogen.

      Ich werde nicht als unterhaltspflichtige Person berücksichtigt. Laut Arbeitgeber meines Mannes, sei das nicht möglich.

      Ich habe dabei Bedenken. Ich bin davon ausgegangen, dass ich als unterhaltspflichtige Person für meinen Ehemann gelte und seine Pfändungsgrenze somit bei über 1500 Euro liegen müsste.

      Dann dürfte nichts gepfändet werden.

      Wie ist es korrekt?
      Gelte ich tatsächlich nicht als unterhaltspflichtige Person mit meinem Alg1 von 900 Euro?

      Wir leben gemeinsam, sind beide Stkl 4.

      Herzlichen Dank für eine Information!

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        tatsächlich befinden Sie sich mit einem Einkommen in Höhe von 900€ wohl knapp über der Unterhaltsgrenze, welche rund um 800€ liegt. Diese ist aber von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Es gibt jedoch keinen gesetzlich festgesetzten Betrag, ab wann eine Person als unterhaltsberechtigt gilt. Diese ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    38. Avatar
      says:

      Ich habe das Problem das ich Pfändungen über meinen Arbeitgeber habe und auch auf meinem Konto gepfändet wird.
      Ich bin Verheiratet und meine Frau hat eine 17 jährige Tochter die allerdings nicht von mir ist, aber der Vater keinen Unterhalt zahlt. Kann ich sie mit in die Pfändungsfreigrenze bei meinem Arbeitgeber und für mein Konto mit rechnen lassen da ich zu 100% für sie aufkommen da ich Alleinverdiener bin.
      Was muss ich tun damit sie bei der Berechnung mit ein errechnet wird. Mfg

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        leider gibt es keine Möglichkeit, für ein nicht leibliches Kind einen erhöhten Pfändungsfreibetrag zu erhalten. Eine Ausnahme gibt es nur, wenn Sie das Kind adoptieren würden. Leider gilt der gezahlte Unterhalt als freiwillig, da der leibliche Vater rechtlich dafür verantwortlich ist. Freiwillig gezahlter Unterhalt erhöht nicht den Pfändungsfreibetrag.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    39. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      Mein Vater ist Unterhaltspflichtiger Rentner für einen Sohn. Da mein Vater im Ausland lebt, wird direkt in die Rente gepfändet. Die Rente liegt bei mtl. 1.597 €. Nach Steuern in Höhe von 24 € werden im 623 € vom LRA mtl. gepfändet, womit ihm nur noch 950 € im Monat verbleiben. Gilt hier nicht ein höherer Pfändungsfreibetrag?

      Vielen Dank im Voraus.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Baur,

        gemäß der aktuellen Pfändungstabelle sollten Ihrem Vater mindestens 1.139,99 Euro unpfändbares Einkommen verbleiben. Bei einer Unterhaltspflicht für ein Kind würden sogar 1.569,99 Euro verleiben.
        Diese Beträge werden zum 01.07.2019 erneut angehoben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    40. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      wie verhält es sich bei einer Lohnpfändung bei 2 Kindern im Haushalt, plus 2 weiteren Kindern außerhalb meines Haushalts, für die ich unterhaltspflichtig bin, aber keinen Unterhalt leiste. Wieviele Unterhaltspflichtige Personen kann ich geltend machen.

      Mit freundlichen Grüßen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Stapfer,

        bei einer Pfändung können lediglich Unterhaltspflichten zu Ihren Gunsten berücksichtigt werden, denen Sie auch nachkommen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    41. Avatar
      says:

      Guten Tag, ich hätte da mal eine Frage.Ist meine Frau mit einem 450euro Job unterhaltsbedürftig?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        mit 450€ Einkommen gilt Ihre Frau als unterhaltsberechtigt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    42. Avatar
      says:

      Guten Morgen

      ich befinde mich im letzten Jahre der Wohlfahrtsperiode des Insolvenzverfahrens. Ich beziehe das Haupteinkommen in unserer Familie.

      Nun meine Frage

      Mein Ehepartner nahm vor einem Monat eine geringfügige Beschäftigung auf – ist er weiterhin als Unterhaltspflichtige Person anzusehen?

      Und mein Stiefsohn ist bei mir mit 0,5 auf der Lohnsteuerkarte angegeben – zählt dieser generell als Unterhaltspflichtige Person?

      Danke schon im Voraus

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Meier,

        eine geringfügige Beschäftigung lässt die Unterhaltsverpflichtung nicht entfallen. Des Weiteren dürfte Ihr Stiefsohn zumindest zur Hälfte als Unterhaltsberechtigter gelten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    43. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      Ich befinde mich im Insolvenzverfahren. Derzeit liegen der Berechnung des Pfändungsfreibetrags 2 Kinder zugrunde. Im Mai erwarten wir ein weiteres Kind, nachdem sich auch der Freibetrag erhöhen müsste. Wie und wo ist die Erhöhung des Freibetrags von 2 auf 3 unterhaltsberechtigte Personen zu beantragen?
      Vorab herzlichen Dank.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        Sie sollten sowohl dem Insolvenzverwalter ggü einen Nachweis erbringen, als auch ggü. dem zuständigen Rechtspfleger.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    44. Avatar
      says:

      Guten Tag,
      Ich habe folgende Situation.
      Ich bin jetzt gerade in der Privatinsolenz.
      Ich bin Verheiratet habe 2 eigene Kinder und eine Stieftochter und bin der allein Verdiener der Familie.
      Der Vater /Erzeuger meiner Stieftochter kommt seiner Unterhaltspflicht nochnicht einmal zu 50% im Monat nach, somit werde ich logischer weise mit in die Verantwortung gezogen. Was ich auch sehr gerne mache aber rein rechtlich habe mit diesem Kind nichts zu tun und habe auch keine Verantwortung. Dies sieht im realen Leben aber anders aus .
      Gibt es irgentwelche möglichkkeiten meinen Selbstbehalt durch meine Stieftochter zu erhöhen? zumindesten anteilig.
      Eine adopption stimmt der Ereuger /Vater nicht zu und mehr zahlen kann/will er nicht .
      Unterhaaltsvorschuss bekommen wir nicht mehr da wir geheiratet haben.
      d.H. da werde ich in die Pflicht gerufen habe aber nichts davon.
      Vielleicht haben Sie ja einen Tipp wie ich meine Stieftochter doch in den Selbstbehalt einfliessen lassen kann.
      vielen dank
      Pascal

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        bedauerlicherweise erkennt der Gesetzgeber nur rechtliche Unterhaltsverpflichtungen an. Auch wenn Sie sich moralisch zum Unterhalt verpflichtet fühlen, ist dadurch keine Erhöhung Ihre Selbstbehalts möglich. Es käme tatsächlich nur eine Adoption in Frage.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    45. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      eine kurze Frage. Kann ich meinen Mann als unterhaltspflichtige Person (Rechner) beim Antrag auf die Insolvenz miteinbeziehen!. Er verdient weniger als ich. Die Schulden lasten nur auf meinem Namen. Von meinen Bezügebescheinigungen wurde schon über ein halbes Jahr gepfändet und mein Arbeitgeber hat meinen Mann als unterhaltspflichtige Person mitberechnet.
      Für eine Rückantwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

      MfG
      A. Wittig

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Wittig,

        sofern Ihr Mann im Umfang eines geringfügig Beschäftigten verdient, kann er als Unterhaltsberechtigter gelten. Liegt der Verdienst darüber hinaus, wird eine Berücksichtigung schwerlich erfolgen können.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    46. Avatar
      says:

      Hallo Zusammen,
      ich habe eine Pfändung auf meinem Lohn.
      Habe jetzt die Vaterschaftsanerkennung und die Geburtsurkunde an meinen Arbeitgeber weitergeleitet reicht das für die erhöhung der Freibetragsgrenze ?
      Oder brauche ich auch eine Bescheinigung vom Amtsgericht ?

      Danke schonmal für ihre Antwort.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        in der Regel sollten die beiden von Ihnen genannten Nachweise ausreichen, um den Freibetrag zu erhöhen. Der Arbeitgeber kommt der Bitte aber nicht immer nach. Dann müssen Sie die Unterlagen beim zuständigen Amtsgericht vorlegen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    47. Avatar
      says:

      Hallo,
      Ich bin in der privaten insolvenz. Bin verheiratet, zur Zeit Berufstätig und habe eine 10 jährige tochter. Nun ist meine Ehefrau Schwanger. Meine frage ist: Wenn Sie im Mutterschutz bzw. Erziehungsurlaub ist, gehört Sie dann ebenfalls zu fen Unterhaltspflichtigen Personen?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Ömer,

        sofern Ihre Ehefrau dann Bezüge in der Höhe einer geringfügigen Beschäftigung bezieht, kann dies zu einer Anrechnung für Ihre Pfändungsfreigrenzen führen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    48. Avatar
      says:

      Ich pflege meinen Vater auf Grund einer schweren Erkrankung.Ich wechsel zweimal am Tag die Kanüle eines Tracheostomas. Das Pflegegeld bekomme ich nicht.
      Kann ich die zusätzlichen Kilometer nach §850 f Abs.1 für die Erhöhung des unpfändbaren Einkommens angeben?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        dies wäre sicherlich möglich.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    49. Avatar
      says:

      Guten Tag,
      Ich habe da mal eine Frage.
      Ich habe eine Lohnpfändung auf meinen Lohn. Ich habe nun unsere zuständige Sachbearbeiterin gebeten meine 3 Kinder bei der Berechnung meines mir verbleibenden Lohnes zu berücksichtigen. Diese meinte nun ich bräuchte eine Bescheinigung vom zuständigen Amtsgerichts damit sie meine Kinder berücksichtigen kann.ist dies so richtig. Sie sieht doch anhand meiner Kinderfreibeträge,dass ich 3 Kinder habe. Und wie wäre das wenn 2 Lohnpfändungen vorliegen würden,müsste dann von jedem einzelnen Amtsgericht eine Bescheinigung her?
      Vielen Dank für die Auskunft

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        es ist richtig, dass Sie zur Erhöhung des Pfändungsfreibetrags eine sogenannte Bescheinigung nach § 850k InsO (850k-Bescheinigung) benötigen. Diese Bescheinigung können beispielsweise wir als Anwaltskanzlei ausstellen, aber auch andere Stelle können Ihnen die Freibeträge bescheinigen.
        Eine Bescheinigung reicht grundsätzlich aus, mehrere sind nicht erforderlich. Empfehlenswert wäre in Ihrem Fall vermutlich die Eröffnung eines Pfändungsschutzkontos (P-Konto).

        Mit freundlichen Grüßen

        • Avatar
          says:

          Wie verhält es sich in folgendem Fall:
          Seit 09/2013 Insolv-V. und seit 1/14 Beschluss das meine Frau nicht berücksichtigt
          werden kann, da zuviel eigenes Einkommen.
          Seit 18.03.2019 jedoch keinerlei eigenes Einkommen mehr. Gem. Aussage meines Treuhänders könnte sie berücksichtigt werden bzw. meine Frau sogar bis zu 520,- € minijob-mäßig dazu verdienen könnte. Jedoch sagte mir mein Arbeitgeber das erst der Beschluss aufgehoben werden muss. Daraufhin habe ich am 04.04.2019 einen Aufhebungsantrag gestellt mit Wirkung z. 19.03.2019. War das falsch ? Hab seitdem noch nichts vom AG gehört.
          Reicht dann trotzdem das o.g. Schreiben von Ihnen. Wenn ja, was kostet das ?
          Wie lange muss ich mich bzgl. einer Entscheidung d. Gerichts gedulden ?
          Würden Sie mich ggf. vertreten ?

          Vielen Dank im Voraus verbleibe ich mit freundlichen Grüssen,

          • Dr. V. Ghendler
            says:

            Sehr geehrter Fragesteller,

            da es sich hier um eine umfangreiche Frage handelt, wird einer unserer Berater Ihnen per E-Mail dazu antworten.

            Mit freundlichen Grüßen
            Dr. V. Ghendler
            Rechtsanwalt

    50. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      ich bin verheiratet, habe 2 Kinder und zahle freiwillig jeden Monat 200 Euro an meine Eltern als Hilfeleistung (Unterhalt), da die Rente zu niedrig ist.
      Muss ich im Pfändungsrechner 3 unterhaltsberechtigte Personen angeben oder 5 (Ehefrau, 2 Kinder + Eltern).
      Vielen Dank!

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        wenn der Unterhalt an Ihre Eltern nicht aus einer gesetzlichen Pflicht resultiert, so gelten diese Zahlungen nicht als Unterhaltspflicht im Sinne der Pfändungstabelle. Anhand Ihrer Angaben sind die Zahlungen freiwillig, somit gelten für Sie nur die drei restlichen Unterhaltspflichten.

        Mit freundlichen GHrüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    51. Avatar
      says:

      Hallo ,
      zur Zeit wird mal wieder die Unterhaltspflicht von meinem Insolvenzverwalter überprüft.
      Meine Frage ist, ob meine 21jährige Tochter, die noch bei uns zu Hause wohnt und aktuell ein FSJ macht auch als eine unterhaltspflichtige Person angerechnet wird?
      Vorab vielen Dank für Infos
      MfG
      Christian

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        Ihre Tochter wird noch als unterhaltsberechtigte Person anerkannt, wenn das freiwillige soziale Jahr der beruflichen Orientierung oder zur Vorbereitung auf ein angestrebtes Studium dient. Wenn Sie dies dem Insolvenzverwalter nachweisen können, so muss er das akzeptieren.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    52. Avatar
      says:

      Wie ist es den wenn nur 0,5 Kind auf der Lohnsteuerkarte ist????
      Leider finde ich dazu kein § oder eine Auskunft wie hoch die Freigrenze dann ist.

    53. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      was ich dabei nicht ganz verstehe! Ich habe eie unterhaltspflicht gegenüber der Kindesmutter (nicht verheiratet) meines Kindes! Diese hat eine 20Stunden Stelle! Ist diese nun als unterhaltspflichtig anzurechnen?

      Vielen Dank!

    54. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren, genau diesen Bericht habe ich gesucht. Er trifft mein Problem gegenüber dem FA nahezu perfekt.
      Meine Note: eine glatte 1
      Hartmut

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