Privatinsolvenz, Wohlverhaltensperiode nach ca. 3 Jahren (Start 12.2010) erreicht

Nach einer ‚komplexeren‘, aber nicht unkontrollierbaren, Insolvenz-Phase (mit Einbeziehung des europäischen Auslands, Gesellschaften, öffentlichen Institutionen u.a.) wurde nun die Wohlverhaltensphase erreicht. Man muss ggf. anmerken, dass der größte Teil der eigenen Verbindlichkeiten als Haftungsschuld Dritter entstanden war, wozu keine persönliche Schuldfrage zu stellen ist.

Während der Insolvenz gab es ganz spartanischen Kontakt mit dem Treuhänder (gesamt ggf. 5 Kontakte binnen 3 Jahren), aber Fragen kamen auch nicht auf, da ich durchaus gut organisiert und beruflich aktiv bin.
Persönlich kennengelernt haben wir uns nicht (es liegen auch ca. 900 km dazwischen), gesprochen haben wir auch noch nie.
Es scheint aber alles Eingesandte immer sehr wohlwollend aufgenommen worden zu sein, denn Beanstandungen gab es nicht. Auch in dem Sonderfall, dass keine deutsche Steuererklärung eingereicht wird, konnte gut nachvollzogen werden, dass es sich um Tatsachen handelt. Zumindest kam auch hierzu keinerlei weitere Rückmeldung oder Vorgabe. Ein geführtes Postausgangsbuch weißt auch auf meiner Seite sehr gut nach, dass alle Abrechnungen und Informationen (wenn von meiner Seite aus vonnöten), eingereicht wurden.

Es sind jetzt nun die Kleinigkeiten und Abänderlichkeiten zur Wohlverhaltensphase (es liegen schlichtweg Wissenslücken vor):

1)
Einsendung von monatlichen Abrechnungen – weiterhin notwendig?

2)
Anzeige von Zuwendungen, Gelder und oder wirtschaftliche Hilfestellungen privater Dritter – ist dies jetzt grundsätzlich notwendig?

3)
Aufwands-Erstattungen (KM-Geld, Erstattung von geldlichen Bar-Vorlagen) – sind diese jetzt grundsätzlich anzeigeflichtig?

4)
Bisher wurden noch keinerlei Gelder einbehalten bzw. vom Treuhänder angefordert (dies liegt unter anderem an der Kombination zwischen geringem Einkommen und der Anzahl von unterhaltspflichtigen Personen) – welche Gebühren kommen in Zukunft auf mich zu? Was ist mit den Kosten für das Insolvenzverfahren, wann werden diese abgerufen? Kann man dazu bereits jetzt eine Ansparung betreiben und ohne, dass Zugriff entsteht?

5)
Wenn Ansparungen betrieben werden, ggf. im Rahmen einer Risiko-Absicherung/Bausparvertrag, sind diese für den Treuhänder zugreifbar ab einer Höhe X? Man könnte in diesem Zusammenhang auch von einer Zweckgebundenheit/ Altersvorsorge (bspw. wenn ein Unfall mit Todesfolge eintreten würde, wären die Hinterbliebenen in der Lage die Kosten daraus zu leisten) sprechen?

6)
Ist der Wechsel von diesem Treuhänder zu einer anderen, geeigneten Person (Rechtsanwalt, Steuerberater o.a.) möglich?
Wie wird dies beantragt?
Muss dieser Antrag ggf. besondere Gründe vorweisen, welchen das Gericht erst stattgeben muss?
Was wären relevante Gründe für einen Wechsel?
(anfänglich wurde in einem Formular-Teil abgefragt, ob der Treuhänder zur Insolvenz ggf. auch die Wohlverhaltensperiode begleiten soll – dies wurde verneint, allerdings ist noch keinerlei neue Information hierzu erfolgt; somit ergibt sich diese Frage unter Punkt 6)

Vielen Dank für die Beantwortung bereits im Vorfeld.

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