Regelinvolvenz

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 23.12.2019 stellte ich den Antrag auf Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens und musste diesen formlos umwandeln in einen Antrag auf Eröffnung eines Regelinsolvenzverfahrens. Die Eröffnung des Verfahrens war am 16.01.2020.
Meine Schuldensumme ohne Treuhänderkosten und Gerichtskosten beliefen sich auf ca. 22.500,00 Euro, ca. 17 Gläubiger.
Durch meine Tätigkeit als Angestellte sind monatlich der pfändbare Anteil des Gehaltes sowie sind Einmalzahlungen von Weihnachtsgeld, Coronaprämie, Einkommensteuerrückerstattungen in die Insolvenzmasse geflossen.
Nach 2 Jahren habe ich bereits 13.100,00 Euro der Schuldensumme durch das pfändbare Einkommen getilgt und wird mit Ablauf des 3. Jahres auf insgesamt ca. 17.100,00 Euro ansteigen (dies entspricht einer Rückzahlung der Schuldensumme von ca. 75 %).
Was kann und muss ich tun, um nach 3 Jahren vorzeitig die Restschuldbefreiung zu erlangen? Wer stellt den Antrag – formlos oder gibt es ein Formular beim Insolvenzgericht – mein Treuhänder oder ich? Bis wann muss der Antrag auf vorzeitige Restschuldbefreiung beim Insolvenzgericht eingegangen sein? Wie verhält es sich dann mit der Zahlung der Gerichtskosten und der Anwalts- bzw. Treuhänderkosten?
Kann ich bei meinem Treuhänder Auskunft erlangen, wie er meine pfändbaren Anteile auf die Gläubiger verteilt hat und welche Pflichten hat er mir gegenüber?
Ich würde mich auf eine Rückantwort ihrerseits freuen und bedanke mich bereits jetzt im Voraus.

1 Antwort
  1. Annette Vollmers-Stich
    says:

    Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
    in diesem Forum können Nutzer zwar gerne eine allgemeine Frage stellen. Wir bitten aber um Verständnis, dass hier keine Rechtsberatung im Einzelfall erteilt und eine Fülle von individuellen Fragen Ihres Falles beantwortet werden kann und darf. Beste Grüße

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