Schulden und Insolvenz

Sehr geehrte Damen und Herren, ich war im Jahr 2015 bis 2016 selbständig mit einen souvenir Geschäft in Stralsund und habe diese aber aufgeben müssen wegen zu hoher Belastungen, leider habe ich bis dato keine Insolvenz eröffnen können da mir jegliche Hilfe fehlt, ich bin angestellter Fleischer wieder in Hamburg und wohne in Buxtehude, ich bin selbständig nebenbei im Verkauf von Fleisch und Wurstwaren in Buxtehude. Gerne würde ich ihre Hilfe in Anspruch nehmen, bin leider telefonisch aber schlecht zu erreichen durch meinen Job. Gerne würde ich den Ablauf per Email wissen und auch gerne die bevorstehenden Kosten die auf mich zukommen. Eine eidesstattliche Versicherung habe ich ich schon länger abgegeben.

Über eine positive rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen grüßen
Patrick S.

Restschuldbefreiungsverfahren/wg. Unternehmensinsolvenz, nach Beschluss Restschuldbefreiung wie geht es weiter?

Guten Tag, ich habe eine Frage zu meiner Restschuldbefreiungsverfahren/wg. Unternehmensinsolvenz, nach dem Beschluss der Restschuldbefreiung wurde
meinem Arbeitgeber nicht mitgeteilt dass die Pfändungen eingestellt werden
müssen bzw. können, es ist jetzt nach dem Beschluss weiter der pfändbare
Betrag von meinem Gehalt abgezogen worden und dem Konto des Treuhänders
zugeführt worden.

Mir wurde auf Nachfrage bei meinem Treuhänder/Insolvenzverwalter, von der
Sachbearbeiterin mitgeteilt dass es erst von meinem Arbeitgeber eingestellt
werden darf wenn sie ihn informiert haben, was bisher nicht geschehen ist.
Wie lange wird das den dauern, muss ich weiterhin dem Verwalter alle
Veränderungen mitteilen?? Den Beschluss zur Restschuldbefreiungsverfahren/wg. Unternehmensinsolvenz habe ich am 20.10.2020 erhalten.

Vielen Dank im Voraus, Ihre Seite hat mir immer sehr geholfen, vielen Dank
Dafür.

Regelinsolvenz

Im Mai habe ich mich als Dozent selbständig gemacht. Bin im Juni 2020 in die Regelinsolvenz gegangen und arbeite als Freiberufler, mit einem Zuschuss vom Jobcenter, was mir ca. 1500 Euro (594,- davon vom Jobcenter) einbringt. Ich habe keinen Führerschein und bin auf einen Chauffeur angewiesen, den ich mit 0,30 Euro p.km in Abzug bringe. Da ich meinen Führerschein im März 2021 wieder machen möchte, möchte ich fragen, ob ich für diesen Rückstellungen bilden darf und was mit einer evtl. Steuerrückstellung ist, da meine Dozententätigkeit auf Dauer sicher mehr abwirft. Ausserdem habe ich meine alte Bankverbindung gekündigt, da auf dem dortigen P – Konto 2 Gläubiger saßen und habe nun ein neues Konto (kein P Konto) bei einer anderen Bank eröffnet. Da alle meine Gläubiger vom Insolvenzverwalter vertreten werden, benötige ich doch kein P Konto, oder doch? Was ist dann mit den o.a. Ausgaben / Rückstellungen?
Benötige ich einen Anwalt?

verspätete Forderungsanmeldung

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Commerzbank hat ihre titulierte Forderung in der Planinsolvenz nicht angemeldet, der Insolvenzplan wurde mit Beschluss vom 2. Januar 2020 rechtskräftig. Nun fordert die Bank eine Zahlung gemäß Quote. In einer Richtlinie steht, dass verspätet angemeldete Forderungen beim Insolvenzverwalter angemeldet werden müssen. Die Bank behauptet es nicht zu müssen. Nun habe ich Angst, wenn ich die Zahlung leiste, dass ich später nochmals an den Insolvenzverwalter zahlen muss.

MfG
P.M.

Hausbesuch des Insolvenzverwalters

Hallo! Ich bin seit Juni in der Regelinsolvenz mit einer Gaststätte, die der Insolvenzverwalter freigegeben hat. Nach Einigung mit dem Objekteigentümer (einer der Gläubiger) habe ich bis auf Möbel und E-Geräte das Lokal und alle Nebenräume geleert. Ich habe nicht die Absicht, etwas zu verkaufen, habe auch bisher alles nur verschenkt. Trotzdem platzen unsere privaten Räume nunmehr aus allen Nähten. Mitten in diesem Chaos hat sich jetzt der IV zu einem Hausbesuch angekündigt. Ich habe gelesen, dass das zwar erlaubt, aber nicht üblich ist. Ich bin verheiratet und wir nutzen alle Räume gemeinsam. Was verspricht sich der IV von diesem Hausbesuch? Was darf er und was nicht? Ich finde die unterschiedlichsten Informationen… Vielen Dank und bleiben Sie gesund!

Krankenkassenforderungen

Hallo, ich habe ein Problem, das bestimmt viele betrifft, die einmal in der Insolvenz gelandet sind.
Ich hatte einen Baubetrieb und bin 2002 durch nicht bezahlte Rechnungen in die Insolvenz geraten.
Die Restschuldbefreiung erfolgte nach 8 Jahren. Da ich wegen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde, gab es keine Restschuldbefreiung für die Krankenkassenbeiträge. Das Insolvenzverfahren dauerte 17 Jahre. Dementsprechend ist die Quote sehr gering ausgefallen. Die Kosten für den Insolvenzverwalter waren dementsprechend sehr hoch. Zwischenzeitlich habe ich versucht dagegen etwas zu unternehmen. Ich hatte natürlich keinen Erfolg. Mit der Insolvenz wurde alles was ich besaß, Haus, private Rentenversicherung, angesparter Bausparvertrag usw. zu Geld gemacht und verwertet. Jetzt kommen die Krankenkassen und alles geht von vorn los. Ich bin
jetzt 66 Jahre und habe keine große Chance mehr mir für das Alter was zurückzulegen. Ich weiß nicht weiter.

Regelinsolvenz und Corona Bonus

Hallöchen meine Frage ist…ich habe eine Regelinsolvenz und arbeite in der Pflege. Ist der Corona Bonus in meinem Fall komplett pfändbar? Vielen Dank für die Antwort.

Schritt 5: Einstellen der Zahlungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Frage zu Schritt 5: „beenden Sie auf der Stelle alle weiteren Zahlungen an Ihre Insolvenzgläubiger“

Ich habe eine Kredit bei meiner Hausbank, die die Tilgung und Zinsen von meinem Kontokorrentkonto auch bei der gleichen Bank einzieht. Wie kann ich diese Zahlung des Kredits stoppen (weil es ja von der gleichen Bank ist)? Genügt da ein Widerruf und was wäre Ihre Antwort für die Bank, falls diese nachfragt?
Wäre es sinnvoll, den Kontokorrent für „Bargeschäfte“ bis zum Limit auszuschöpfen, um die 2-3 Monate private Lebenskosten bis zur Eröffnung zu überbrücken?

Ich danke für eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Regelinsolvenz

Können in der zwischenzeit nicht auch Privatpersonen die Regelinsolvenz beantragen, mir kommt vor ich habe das irgendwo gelesen.

Pfändung in der Wohlverhaltensperiode durch den INsolvenzverwalter obwohl keine Abtretungserklärung unterschrieben?

Guten Tag,

eine Krankenkasse hat vor etwa 3 Jahren einen Insolvenzantrag (Regelinsolvenz) gegen mich gestellt. Ich habe keinen eigenen Insolvenzantrag und keine Abtretungserklärung eingreicht. Nun wurde ich in der Wohlverhaltensperiode vom Insolvenzverwalter angeschrieben. Er will jetzt mein pfändbares Einkommen von etwa 350 Euro monatlich pfänden (verdiene etwa 1.400 euro netto). Steht ihm das Geld zu wenn ich keine Abtretungerklärung abgegeben habe? Falls ja, woraus ergibt sich das?
Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

MFG
Raul