Gläubiger

Sehr geehrtes Team,
mein Regelinsolvenzverfahren läuft seit 04/20. Am 08.04.20 habe ich vom Gericht den Bescheid über die Eröffnung des Verfahrens erhalten. Seit dem nichts mehr.
Ist es normal, dass man als Schuldner über keine weiteren Vorgänge eine Information erhält?

Sind die Gläubiger über die Höhe der gesamten Schulden informiert und kennen die Gläubiger
die Namen der anderen Betroffenen?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

GmbH Insolvenz/ Privatschulden

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einigen Wochen lese ich hier sehr viele interessante Dinge und bin auf der Suche nach einer Einschätzung zu meiner Situation.

Ich hoffe das Sie mir eventuell ein wenig Licht ins dunkel bringen können.

Ich habe 2016 eine GmbH gegründet inkl. Staatlich geförderten Darlehen.
2019 habe ich den Entschluss getroffen die Tätigkeiten einzustellen.
Zusammen mit dem Steuerberater und Wirtschaftsteam strebten wir die liquidation an.
Ich habe aus der wirtschaftliche Situation raus die selbstständigkeit aufgegeben.
Die Vermögensgegenstände wurden nach Rücksprache mit der Bank freigegeben und veräußert.

09.2019 wurde das Gewerbe angemeldet seit dem alle Verbindlichkeiten gezahlt und monatlich die Steuern.

Ich habe bis zum jetzigen Zeitpunkt mein komplettes privatvermögen zur liquidierung in die GmbH gesteckt, lediglich die Rechnung vom Steuerberater (knapp 10k euro) sind noch offen würden auf mich privat schon geschrieben.

Es gibt weder verbindlcihkeiten noch Forderungen und wertvermögen.

Nach Rücksprache mit dem Amtsgericht wurde die Löschung abgelehnt was mich nun vor eine schwierige Situation stellt.

Das 2. Problem ist das die neuen Eigentümer die Vermögenswerte übernommen haben und der Zahlung nicht mehr nach kommen (damals musste ich als Bürge unterschreiben sonst wären die Sicherheiten nicht überschrieben wurden).

Nun stehe ich privat bereits mit der Schuldnerberatung in Kontakt und möchte die GmbH in irgendeiner Form los werden.

Da keine liquiden Mittel mehr zur Verfügung stehen und ich privat auch noch vor Vergleich etc. Stehe würde ich gerne wissen wie ich mit der nun seit 2 Jahren laufenden GmbH umgehen soll.

Mein Steuerberater hat mich ziemlich im Stich gelassen und mit praktisch nicht mehr geholfen.

Vielen Dank für Ihr Hilfe!

Laufende Insolvenz

Hallo, ich habe ein paar Fragen zur Insolvenz: ich habe die Insolvenz im letzten Jahr angemeldet, seit Juni 2020 läuft sie- somit noch die 7Jahresregel. die Schuldensumme beträgt 10300€ 2500 sind durch die Pfändung schon beglichen und zusätzlich sind auf dem Auskehrungskonto nochmal 2500€ jetzt meine Frage: Wann kann ich welchen Antrag stellen um die Insolvenz zu verkürzen. – hier hat sich aktuell ja einiges geändert. Welche Kosten kommen dann zusätzlich auf mich zu (Verfahrenskosten?) mir ist es nicht möglich vom Pfändungsfreien Betrag noch Geld beiseite zu legen. Vielen Dank für Ihre Mühe Besten Gruß Edgar

Kosten des INSOVerwalters in der Wohlverhaltensperiode/wer muss diese bezahlen?

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Kosten des Insoverfahrens werden ja aus der Insolvenzmasse getragen.
Muss der Schuldner dann den INSOVerwalter in der Wohlverhaltensperiode bezahlen, auch wenn alle Verfahrenskosten durch die Insolvenzmasse gedeckt worden sind? der Verwalter bekommt ja mit Abschluss des INSOVerfahrens seine Schlussrechnung bezahlt? Sind die weiteren Kosten des INSOVerwalters für die Wohlverhaltensperiode hierin schon enthalten? der Schuldner kommt evtl nur noch 4 Monate in die Wohlverhltensperiode, bevor er RSB beantragen kann. Wieviel kosten muss er in dieser Zeit tragen?

MfG

Insolvenzanfechtung

Sehr geehrte Damen&Herrn,
Ich bin seid 2019 in der Regelinsolvenz. Der Insolvenzantrag wurde von mir am 25.04.2019 gestellt.
Im Januar 2021 hat mein Insolvenzverwalter aufgrund geltend gemachter insolvenzanfechtungsrechtlicher Rückgewähransprüche einen Betrag in Höhe von €2.081,21 an die Insolvenzmasse ausgekehrt.
Den Betrag hat er direkt von meiner Privaten Krankenversicherung bekommen. Mein Beitragskonto bei der PKV, ist somit ins minus gekommen.
Ich hatte am 27.12.2018 eine Zwangsvollstreckungsbescheid von meiner PKV. Der mir am 05.01.2019 zugestellt worden ist.
Die 2087,41€ habe ich am 26.03.2019 von meinem Gemeinschaftskonto(Kontoinhaber Ich & meine Frau) an den Gerichtsvollzieher überwiesen.
Ger Gerichtsvollzieher hat die Zahlung an meine PKV weitergeleitet.
Kann ich den Betrag vom Insolvenzverwalter zurück fordern? Kann der Insolvenzverwalter Beträge fordern, die so nicht vorhanden sind. Mit dem Soll auf meinem Beitragskonto bin ich in erhebliche Zahlungsschwierigkeiten geraten.
Bitte um Ihre Einschätzung.
MfG

Anwaltshonorar richtig berechnet?

Sehr geehrte Damen und Herren, 2019 musste ich wegen Krankheit meine Firma schließen und Insolvenz beantragen und wurde durch eine Empfehlung an einen Anwalt verwiesen, der das Inso-Verfahren eingeleitet hat. Im Nov.2019 bekam ich dann eine Rechnung über 3.800 € wo er sein Honorar VV3313 und VV3318 von meinen Schulden 114.000 € berechnet hatte. Einen Hinweis darauf gab er mir bei Beratungsbeginn nicht und teilte nur mit, dass ich eine Anzahlung über 1.500 €mitbringen sollte. Ich lese jedoch, dass eine Abrechnung nach der Masse vorzunehmen ist. Mein Insolvenzverwalter schrieb mir, dass ich nichts unternehmen bräuchte, da die Rechnung überzogen ist und er sie mit einreichen sollte zur Gläubigerliste. (Ich: Regelinsolvenz mit 14 Gläubigern) Ein Insolvenzplan wurde laut Verwalter nicht erstellt bzw. eingereicht, da niemand interesse hatte den Warenbestand und die Einrichtungen Wert netto 80.000 € zu veräußern um somit die Schulden zu vermindern. Welche Abrechnung ist zulässig?

Dauer der Regelinsolvenz – Verfahren wurde am 31.07.2019 eröffnet

Sehr geehrte Damen und Herren,

wegen Zahlungsunfähigkeit wurde am 31.07.2019 das Verfahren über mein Vermögen eröffnet. Liegt die Dauer meiner Regelinsolvenz in diesem Fall noch bei 5-6 Jahren? Oder besteht die Möglichkeit diese auf 3 Jahre zu verkürzen? Besten Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen
B.

Privat- oder Regelindolvenz?

Hallo Herr Kraus,
nehmen wir an jemand hat vor 10+ Jahren als “Strohmann” kurzzeitig als Geschäftsführer für GmbHs fungiert. Diese sind längst liquidiert. Er wurde allerdings nach Paragraf 64 GmbH Gesetz vom Insolvenzverwalter in Haftung genommen, woraus einige 10.000 € Schulden resultieren. Weiterhin fordert aus einer anderen GF eine Krankenkasse zigtausend Euro.
In der Folgezeit sind dann Privat hohe Schulden hinzu gekommen. In den letzten Jahren Festanstellung und ein Nebengwerbe als Einzelgewerbetreibender. Aus diesem Gewerbe keine Schulden, aber die Altlasten hängen halt nach. Das Gewerbe soll nun abgemeldet werden und sich auf die Festanstellung konzentriert werden. (Von 2017 und 2018 wurden hier höhere Umsätze gemacht, so dass Umsteuerpflicht bestand.)

Welches Insolvenzverfahren wäre hier richtig? Privat- oder Regelinso? Gehen wir davon aus, dass es mehr als 50 Gläubiger gibt…
Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen!
Besten Dank!

Sofern der Beitrag hier doppelt ist, bitte ich um Entschuldigung. Hatte es gestern schon mal versucht, finde meinen Beitrag aber nicht …

Insolvenzverfahren abgeschlossen / Nachhaftungen

Das Insolvenzverfahren (eröffnet 2009) wurde im Jahre 2014 abgeschlossen und die Gesellschaft 2015 im HR gelöscht.
Nun zwei Fragen

-wie lange müssen relevante Unterlagen vorgehalten werden?
-gibt es eine persönliche Nachhaftung des Geschäftsführer und ggf. gegen wem (z.B. Finanzamt) und bis wann kann die Nachhaftung geltend gemacht werden?

Mit freundlichen Grüßen
Jürgen J.

Schulden und Insolvenz

Sehr geehrte Damen und Herren, ich war im Jahr 2015 bis 2016 selbständig mit einen souvenir Geschäft in Stralsund und habe diese aber aufgeben müssen wegen zu hoher Belastungen, leider habe ich bis dato keine Insolvenz eröffnen können da mir jegliche Hilfe fehlt, ich bin angestellter Fleischer wieder in Hamburg und wohne in Buxtehude, ich bin selbständig nebenbei im Verkauf von Fleisch und Wurstwaren in Buxtehude. Gerne würde ich ihre Hilfe in Anspruch nehmen, bin leider telefonisch aber schlecht zu erreichen durch meinen Job. Gerne würde ich den Ablauf per Email wissen und auch gerne die bevorstehenden Kosten die auf mich zukommen. Eine eidesstattliche Versicherung habe ich ich schon länger abgegeben.

Über eine positive rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen grüßen
Patrick S.