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PKV Beitragserhöhungen zurückerhalten

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    PKV-Hammer-Urteil: Beitragserhöhungen der letzten Jahre unwirksam

    Vor dem Kölner Oberlandesgericht erstritt unsere Kanzlei einen gewaltigen Erfolg für die Kunden der Privaten Krankenversicherungen. Das Urteil gegen die AXA Versicherung ist eine Premiere. Erstmals ging ein Verfahren wegen fehlerhafter Begründungen von Beitragserhöhungen vor ein Oberlandesgericht. Die prozessführenden Anwälte von KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ haben eine Rückerstattung von über 3.000 Euro für den Kläger erreicht und damit den Weg für nachfolgende Klagen geebnet. Da Verfahren gegen die AXA stets in Köln geführt werden, ist der Ausgang weiterer Prozesse vorprogrammiert.

    Urteil erschüttert die PKV-Branche

    Es ist ohne Übertreibung ein absolutes Hammer-Urteil, das für unzählige Kunden von Bedeutung ist. Bei privaten Versicherern wie der AXA dürfte jetzt das große Zittern beginnen, denn Millionen von Verträgen wurden auf diese Art unrechtmäßig verteuert. Da unsere Kanzlei schon viele Verfahren gegen Versicherungen geführt hat, wissen wir, dass die meisten anderen Versicherer ebenso unzureichend begründet haben. Neben Kunden der AXA können daher viele weitere Versicherte mit hohen Rückzahlungen rechnen. Das Urteil vor dem OLG Köln mit dem Aktenzeichen 9 U 138/19 besitzt somit Signalwirkung und wird nach Ansicht unserer Experten für Versicherungsrecht eine Lawine auslösen.

    Ilja Ruvinskij ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und Partner unserer Kanzlei. Mit seinem auf Versicherungsrecht spezialisierten Team setzt er bundesweit Verbraucherrechte gegen Großkonzerne durch.

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    Für Beamte und freiwillig Privatversicherte sind sie immer wieder Thema: Beitragserhöhungen bei den Privaten Krankenversicherungen. „Anpassungen“, wie die Versicherer zu sagen pflegen. Aufgrund von steigenden Gesundheitskosten und Inflation erfolgen diese „Anpassungen“ in der Regel in nur eine Richtung – nach oben. Für viele Privatversicherte wird die Gesundheit damit zur Kostenfalle.
    Kein Wunder, dass sich regelmäßig die Gerichte mit Beitragserhöhungen und deren Rechtmäßigkeit auseinandersetzen müssen.

    Die Kernpunkte

    Unwirksame PKV Beitragsanpassungen: Die Kernpunkte

    • Nahezu jedes Jahr erhöhen die privaten Krankenversicherer ihre Beiträge.

    • Um wirksam zu sein, muss die Beitragserhöhung plausibel und ausführlich begründet sein.

    • In der Praxis entsprechen die meisten Versicherer diesen Anforderungen nicht. Sie begründen die Beitragserhöhungen pauschal und floskelhaft.

    • Dies hat zur Folge, dass die Beitragserhöhung nicht wirksam wird. Sie können daher die zu viel gezahlten Beiträge zurückerhalten. Dies bestätigte das OLG Köln im Urteil vom 28.01.2019. Mit diesem wegweisenden Urteil ist der Boden für die Kunden bereits geebnet.

    • Die Überprüfung Ihrer Beitragserhöhungen übernehmen wir kostenfrei und unverbindlich.

    Beitragsanpassungen mangelhaft begründet

    Willkürlichen Beitragserhöhungen wird gesetzlich bereits seit 25 Jahren der Riegel vorgeschoben. Die Versicherer sind verpflichtet, bei geplanten Erhöhungen auch umfassende und ordnungsgemäße Begründungen abzugeben. In schöner Regelmäßigkeit erhalten Privatversicherte daher Post von ihrem Versicherer. Eine erneute Anpassung des Beitrags sei nötig. Grund: Die Gesundheitskosten seien gestiegen.

    Durchschnittlich liegt diese Erhöhung zwar bei nur drei Prozent. Die Schere geht jedoch weit auseinander. Während einige Versicherer weitgehend beitragsstabil sind, kann es bei anderen Versicherern – je nach Tarif – schmerzhaft hohe „Anpassungen“ geben. Ein Großteil dieser Beitragserhöhungen ist jedoch nicht nachvollziehbar begründet.

    Zwar müssen dem Kunden nicht die genauen, versicherungsmathematischen Zusammenhänge mitgeteilt werden – diese füllen ganze Lehrbücher. Aber so allgemein gehalten, wie die Kundeninformationen der Versicherungen aus den letzten Jahren waren, darf die Begründung auch nicht sein. Jahrelang haben Unternehmen wie die AXA nicht einmal die einfachsten Berechnungsgrundlagen mitgeteilt.

    Näheres zum Aktuellen Urteil gegen die AXA erläutert unser Rechtsanwalt und Partner Ilja Ruvinskij in einem Interview mit der WirtschaftsWoche:

    Logo der Wirtschaftswoche

    So umgehen Sie die Beitragsexplosion

    Fakt ist, dass die Versicherer transparent sein müssen. Der Versicherungsnehmer muss für jede Erhöhung nachvollziehen können, warum der Beitrag in seinem Tarif nun wieder steigen soll. Zumal viele Versicherungsnehmer kaum eine Wahl haben. Entweder, sie nehmen die Preisexplosion hin, oder sie wechseln den Tarif und nehmen Einbußen bei der Versorgung in Kauf. Ein Wechsel zur „Gesetzlichen“ ist spätestens ab einem Alter von 55 Jahren ausgeschlossen.

    Die Privaten Krankenversicherer sind deswegen dazu angehalten, jede Erhöhung ordnungsgemäß zu begründen. In der Realität sieht es meist anders aus. Floskelhafte Wiedergaben des Gesetzestexts umrahmt von kryptischen Hinweisen auf steigende Gesundheitskosten. Was genau der konkreten Erhöhung faktisch zugrunde liegt, bleibt meist ein Geheimnis.

    Fehlende Begründung – Rückzahlungen in vierstelliger Höhe

    Darin aber liegt ein klarer Verstoß gegen § 203 Abs. 5 VVG. Durch das OLG Köln wurde nun erstmals durch ein Oberlandesgericht festgestellt, dass die aktuelle Praxis der Privaten Krankenversicherung zu einer Unwirksamkeit der Beitragserhöhungen führt. Betroffene Kunden können die zu viel gezahlten Beiträge deswegen zurückverlangen. Es bestehen Rückzahlungsansprüche in vierstelliger Höhe.

    OLG Köln schließt sich vergangenen Urteilen an

    Viele Gerichte haben sich zuvor bereits auf die Seite der Kunden geschlagen. So urteilte das LG Frankfurt/Oder (Az.: 14 O 203/16) am 18.01.2018: „Es wird festgestellt, dass folgende Erhöhungen des Monatsbeitrags […] unwirksam sind. […] Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 4.938,03 € nebst Zinsen […] zu zahlen.“ Begründet wird diese Entscheidung mit der Tatsache, dass der Versicherer seine Erhöhungen nur allgemein mit steigenden Gesundheitskosten begründet hatte. Dies erwecke die Vorstellung, dass die Prämien bei jeder Änderung beliebig von dem Versicherer angepasst werden könnten.
    Auch das LG Berlin (Az. 23 O 78/16) spricht dem Kläger einen Rückzahlungsanspruch in vierstelliger Höhe zu. Die Richter der 23. Zivilkammer sind sich einig: „Ohne Begründung gegenüber dem Versicherungsnehmer keine wirksame Beitragsanpassung, mag sie inhaltlich auch noch so sehr geboten sein.“ (Link zum Urteil) Es wird also nicht geprüft, ob die Erhöhung sachlich gerechtfertigt war, sondern nur, ob die Begründung den Anforderungen entsprochen hat.

    Treuhänderstreit vom Tisch – Rückforderung aber weiterhin möglich

    Der Effekt ist damit der gleiche, wie sich ihn viele im Rahmen des Treuhänderstreits erhofft hatten. Kernpunkt dieses Konflikts war die Frage, ob der Treuhänder, der die Erhöhungen im Interesse des Kunden prüfen soll, wirklich unabhängig ist. Das nämlich sieht das Versicherungsgesetz vor – einen Treuhänder, bei dem keine wirtschaftliche Abhängigkeit von der Versicherung vorliegt. Faktisch allerdings beziehen die meisten Treuhänder weit mehr als 50 % ihrer Jahreseinnahmen von der jeweiligen Versicherung und sind ihr über viele Jahrzehnte hinweg eng verbunden – fast wie ein normaler Arbeitnehmer.
    Der Bundesgerichtshof hat sich mit der Frage der Abhängigkeit jedoch inhaltlich gar nicht befasst – er war schon zu einem früheren Zeitpunkt ausgestiegen. Die Bundesrichter sind der Auffassung, eine Prüfung der Unabhängigkeit des Treuhänders dürfe gar nicht durch Gerichte durchgeführt werden. Sie obliege einzig und allein der BaFin. Die Kompetenzen der zivilen Gerichte beschränkten sich darauf, zu prüfen, ob richtig gerechnet und ordnungsgemäß begründet wurde.

    Lassen Sie jetzt kostenlos überprüfen, ob auch Ihre Beiträge zur privaten Krankenversicherung zu unrecht erhöht wurden.

    So gehen wir für Sie vor

    So gehen wir für Sie vor

    • Benachrichtigungen über Beitragsanpassungen der letzten Jahre zusenden

      Senden Sie uns Ihre PKV-Unterlagen per Post oder E-Mail zu oder laden Sie diese über unseren sicheren Dokumenten-Upload hoch.

    • Kostenfreie Überprüfung Ihrer Police und Erstberatung

      Wir überprüfen kostenfrei und für Sie unverbindlich, ob die Erhöhungen der letzten Jahre wirksam waren. Das Ergebnis unserer Überprüfung teilen wir Ihnen in einer ebenfalls kostenfreien und unverbindlichen telefonischen Erstberatung mit und empfehlen Ihnen ein weiteres Vorgehen.

    • Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung

      Wir stellen kostenfrei die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung. 

    • Rückforderung der Prämien

      Wir fordern für Sie die zu viel gezahlten Prämien der letzten Jahre zurück. Wir suchen zunächst immer den friedlichen Weg.

    • Vertretung vor Gericht

      Falls notwendig, setzen unsere prozesserfahrenen Anwälte Ihre Interessen selbstverständlich auch vor Gericht durch.

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    Ihr Anwaltsteam im Bereich PKV-Beitragserstattung:

    Ilja Ruvinskij
    Rechtsanwalt und Partner
    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

    Jessica Robens
    Rechtsanwältin für Versicherungsrecht

    Dr. Veaceslav Ghendler
    Rechtsanwalt und Partner

    René Brustmann
    Rechtsanwalt für Versicherungsrecht

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    Ihre Fragen und unsere Antworten zur PKV-Beitragsrückerstattung

    Habe auch ich zu hohe Beiträge an die private Krankenversicherung gezahlt?

    Von der Rückforderung der Versicherungsbeiträge können möglicherweise bis zu 8 Millionen Kunden profitieren, die einen Vertrag mit einer der privaten Krankenversicherungen in Deutschland besitzen. Kunden der AXA und der DKV können mit besonders hoher Wahrscheinlichkeit ihre Beiträge zurückerhalten. Das gleiche gilt auch für Kunden der DBV.

    Potentiell könnten auch alle weiteren privaten Versicherungsanbieter betroffen sein, denn sie alle haben in den letzten Jahren ihre Beiträge angehoben und sind dabei vermutlich rechtswidrig vorgegangen.

    Allerdings muss jeder Versicherte seine Rechte einzeln geltend machen, da es keine Möglichkeit einer „Sammelklage“ o.ä. gibt. Aufgrund unserer Spezialisierung auf Bank- und Versicherungsrecht setzen wir Ihre Ansprüche kompetent und sachkundig durch.

    Warum sind die Beitragsanpassungen unwirksam?

    Der Rückzahlungsanspruch gegen die Krankenversicherung besteht, weil die Versicherungen die Voraussetzungen für eine wirksame Beitragsanpassung nicht erfüllt haben. Grundsätzlich dürfen Versicherungen natürlich ihre Beiträge anheben, wenn ein Grund vorliegt. Diese Gründe müssen dem Versicherungsnehmer mitgeteilt werden, so dass dieser sie verstehen und nachvollziehen kann.

    Beitragserhöhungen werden nicht plausibel begründet

    Mittlerweile haben das OLG Köln sowie zuvor bereits mehrere Landgerichte (z.B. LG Neuruppin und LG Frankfurt/Oder) festgestellt, dass die Erhöhungen formal unwirksam waren, weil dem Versicherten im Zuge der Beitragserhöhung nicht die maßgeblichen Gründe für diese Erhöhung mitgeteilt worden sind. Eine solche Mitteilung sieht nämlich § 203 Abs. 5 VVG vor. Der Versicherte muss nachvollziehen und zumindest grob prüfen können, warum seine Versicherung es für nötig hielt, die Beiträge zu erhöhen.

    Diesen relativ niedrigen Anforderungen genügen viele Ankündigungen der Beitragserhöhungen nicht. Häufig erschöpfen sich die entsprechenden Mitteilungen in Floskeln oder in schlichter Wiederholung des Gesetzeswortlauts. Das reicht für eine wirksame Mitteilung nicht aus. Daher wurden dem Versicherten in dem Verfahren vor dem LG Neuruppin ca. 10.000 EUR zugesprochen.

    Es lohnt sich also, sich die Ankündigungen von Beitragserhöhungen genauer anzuschauen. Vermissen Sie eine plausible Begründung der Erhöhung, stehen die Chancen gut, dass die Erhöhungen rechtswidrig gewesen sind. Ihnen steht in diesem Fall ein Rückforderungsanspruch zu.

    Zu beachten ist hier allerdings die Verjährungsfrist. Diese ist noch nicht abschließend geklärt, jedoch werden zum 31.12. eines jeden Jahres zahlreiche Ansprüche verjähren.

    Welche Versicherungen sind betroffen?

    Unserer Einschätzung nach sind die folgenden privaten Krankenversicherungen von dem Problem einer unzureichenden Begründung der Beitragserhöhung betroffen: AXA, DKV und DBV. Bei anderen großen Versicherern – wie etwa der Allianz – sind die Erfolgsaussichten hingegen noch nicht bekannt. Bislang gibt es keine gerichtlichen Urteile zu diesen Versicherern. Auch hier lohnt sich jedoch immer eine kostenfreie anwaltliche Überprüfung. Eindeutiger ist es bei der DBV, der DKV und der AXA privaten Krankenversicherung. Tausende Fälle unzureichender Begründungen sind wahrscheinlich.

    Grundsätzlich haben alle privaten Krankenversicherungen in den letzten Jahren ihre Beiträge angehoben und sind dabei ähnlich vorgegangen wie AXA und DKV. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis auch gegen andere Versicherungen die ersten Urteile ergehen.

    Welche Auswirkungen haben die unwirksamen Beitragserhöhungen?

    Bei einer unwirksamen Beitragserhöhung muss der Versicherer die Beiträge zurückerstatten, die Sie zuviel gezahlt haben (§ 812 BGB). Hinzu kommen die über die Jahre aufgelaufenen Zinsen für diesen Betrag.
    Die Verjährungsfrist für derartige Ansprüche beträgt dabei grundsätzlich drei Jahre. Somit könnten Sie also Beitragserhöhungen aus dem Zeitraum seit 2015 unwirksam sein.
    Außerdem haben Sie den Vorteil, dass Sie für die Zukunft wieder Ihren ursprünglich vereinbarten Beitrag zahlen. Die Höhe richtet sich nach dem Beitrag, den Sie vor der unwirksamen Erhöhung gezahlt haben. Somit kommen für Sie weitere monatliche Ersparnisse hinzu. Die kostenfreie Prüfung Ihrer Beitragserhöhungen kann sich also gleich doppelt lohnen.

    Wie kann ich die zuviel gezahlten Versicherungsbeiträge zurückfordern?

    Im ersten Schritt können Sie die Beitragsanpassung überprüfen lassen. Wir überprüfen, ob der Versicherer die gesetzlichen Anforderungen für die Prämienerhöhung erfüllt hat oder nicht. Wenn wir Anhaltspunkte finden, dass die Erhöhung rechtswidrig war, kontaktieren wir Ihre Versicherung.

    Die Erfahrung in diesem Bereich hat jedoch gezeigt, dass außergerichtliche Einigungen mit den Versicherungen relativ selten sind. Dies liegt auch daran, dass es bisher kein richtungsweisendes Gerichtsurteil gibt. Als spezialisierte Anwaltskanzlei mit Erfahrung und Fachkenntnis im Bereich Bank- und Versicherungsrecht vertreten wir Ihre Ansprüche gegen die Versicherung auch vor dem Zivilgericht. Vor Gericht muss die Versicherung darlegen und beweisen, dass sie die Voraussetzungen erfüllt hat. Hierbei kann es dazu kommen, dass ein Sachverständiger eingeschaltet wird, der die Preiserhöhung untersucht. Dieser wird bewerten, ob der Versicherer die Preiserhöhung ausreichend begründet hat.

    Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

    Die Erstberatung und die erste Prüfung Ihrer Ansprüche und Erfolgsaussichten übernehmen wir kostenfrei. Für den Fall, dass Sie sich im Anschluss für ein weiteres Vorgehen gegen den Krankenversicherer entscheiden, fallen anwaltliche Gebühren an. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, sind die Überprüfung und das Vorgehen gegen die Krankenversicherung besonders empfehlenswert. Ihre Rechtsschutzversicherung wird in den meisten Fällen alle Kosten abdecken. Somit entfällt für Sie jegliches Kostenrisiko, auch im Hinblick auf einen möglichen Gerichtsprozess.  Wir stellen für Sie die Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung.

    Brauche ich anwaltliche Vertretung?

    Bei diesem Sachverhalt handelt es sich um eine komplexe juristische Materie. Auf keinen Fall sollten Sie sich voreilig und ohne anwaltliche Beratung an Ihre Versicherung wenden. Unsere Kanzlei bietet Ihnen Erfahrung und Spezialisierung auf dem Gebiet des Bank- und Versicherungsrechts. Durch die Bündelung mehrer Mandate zu diesem Sachverhalt können wir diese Erfahrungen nutzen und für Sie Kosten und Aufwand minimieren.

    Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Versicherer bisher noch selten zu einer außergerichtlichen Einigung bereit sind. Wir vertreten Sie daher vor dem Zivilgericht, falls dies notwendig sein sollte.

    Wird die Versicherung meinen Vertrag kündigen oder die Leistungen kürzen?

    Nein, Ihre Versicherung wird Ihren Versicherungsvertrag nicht kündigen. Eine Versicherung hat gar nicht die rechtliche Möglichkeit dazu, den Vertrag zu kündigen, nur weil Sie Ansprüche auf Beitragsrückerstattung geltend machen. Ein Kündigungsrecht würde nur entstehen, wenn Sie Ihre Beiträge nicht fristgemäß zahlen würden. Daher sollten Sie natürlich weiterhin Ihre Beiträge in voller Höhe zahlen, bis das Verfahren abgeschlossen ist.

    Auch die Sorge, dass Ihre Versicherung möglicherweise schlechter regulieren und weniger Kulanz zeigen wird, können wir Ihnen nehmen. Im Gegenteil ist Ihr Versicherer nun darüber informiert, dass Sie von einer auf Versicherungsrecht spezialisierten Kanzlei vertreten werden. Daher wird er ggf. sogar noch schneller und kulanter auf Ihre Versicherungsfälle reagieren.

    Habe ich auch nach dem BGH-Urteil eine Chance auf Beitragsrückzahlungen?

    Ja. Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs betraf lediglich die Frage, ob die gesetzlichen Vorschriften zur Unabhängigkeit des Treuhänders erfüllt waren. Dessen Abhängigkeit darf jedoch kein Gericht, sondern nur die BaFin als zuständige Behörde feststellen.

    Gleichzeitig stellten die Bundesrichter aber fest, dass eine Beitragserhöhung aus anderen Gründen unwirksam sein kann – und dies dürfen die Gerichte durchaus selbst prüfen und entscheiden. Dazu zählt eine fehlerhafte Begründung. Wer überlegt, Klage einzureichen, sollte sich dementsprechend nicht länger auf den Vorwurf eines wirtschaftlich abhängigen Treuhänders stützen. Empfehlenswert ist es vielmehr, überprüfen zu lassen, ob die Begründung in ausführlicher und plausibler Form abgegeben wurde. Ein Rückzahlungsverlangen kann allein auf diesen Fehler gestützt werden. Die Rechtsprechung des BGH bezieht sich nur auf die Treuhänderproblematik. Gleichzeitig klärte der BGH, dass Klagen wegen unzureichender Begründung weiterhin möglich sind.

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    Sie haben noch eine Frage zum Thema PKV-Beitragserhöhung? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    9 Kommentare
    1. Avatar
      says:

      Bin gespannt auf den möglichen Ergebnis

    2. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      auch ich habe Ihnen per Upload Funktion meinen Versicherungsschein der AXA zukommen lassen. Eine Bestätigungsmail habe ich leider nicht erhalten, ( auch nicht im Spam).
      Ich hoffe das alles angekommen ist, und Sie eine Empfehlung des Weiteren Vorgehens aussprechen können.
      Herzliche Grüße, Karsten Vulic

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Vulic,

        zunächst vielen Dank für das Übersenden der Unterlagen und Ihr entgegengebrachtes Vertrauen.
        Leider gibt es aktuell Probleme beim automatischen Versenden der Bestätigung. Unsere Techniker arbeiten daran, es zu beheben. Ich kann Ihnen aber bestätigen, dass wir Ihre Dokumente erhalten haben.
        Aufgrund der zahlreichen Anfragen kann es leider zu Wartezeiten kommen, ich bitte Sie um Verständnis.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    3. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      ich habe gestern, 01.02.2020 über Ihr Portal Ihr Angebot zur Überprüfung der Beitragsanpassungen meiner PKV wahrgenommen und Ihnen die zugehörigen Dokumente über Ihrer Upload-Funktion in der von Ihnen beschriebenen Weise zur Verfügung gestellt. Zum Abschluss des Vorgangs wurde mit auf der Webseite angezeigt, dass der Vorgang erfolgreich beendet worden ist. Gleichzeitig wurde mir eine Bestätigungs-E-Mail avisiert. Leider habe ich die E-Mail nicht erhalten, auch
      nicht im Spam-Ordner. Können Sie mir bitte den Erhalt bestätigen?
      Mit freundlichen Grüßen
      Rainer Voigtmann

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Voigtmann,

        vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich habe Ihre Anmerkung bezüglich der fehlenden Bestätigung an die IT-Abteilung weitergeleitet.
        Zudem bestätige ich Ihnen gerne, dass Ihre Unterlagen angekommen sind. Wir werden uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen. Bitte beachten Sie, dass aktuell eine hohe Nachfrage im Bereich PKV besteht.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    4. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren.

      ich war 10 Jahre lang bei der Axa privat krankenversichert, bin aber seit 12/2018 gesetzlich krankenversichert.
      Kann ich trotzdem Beitragserhöhungen zurückfordern?

      Mit freundlichen Grüßen
      Rainer Schrepfer

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Schrepfer,

        auch bei einem Wechsel der Versicherung können die erhöhten Beiträge zurückgefordert werden. Fordern Sie gerne die kostenlose und unverbindliche Erstberatung an.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    5. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      ich habe letzte Woche ein Schreiben meiner PKV erhalten. Die Erhöhung ab nächstem Jahr beträgt 95,39/mon, von 590,90 auf 686,29. Unter Angaben allgemeiner Gründe. Ist das rechtens oder macht es Sinn dagegen etwas zu unternehmen?

      Danke und Gruss
      Tom Wild

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Wild,

        gerne prüfen wir kostenlos die Erfolgsaussichten für ein Vorgehen gegen die Erhöhung Ihrer Beiträge. Dafür scannen Sie einfach die Dokumente, die Sie erhalten haben, ein und laden sie über unsere Upload-Funktion hoch. Sie erhalten Ihre kostenlose Ersteinschätzung innerhalb weniger Tage.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

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