Konto und Lohnpfändung

Sehr geehrte Damen und Herren,
In meinem Falle ist seit Mai das Verfahren zur Privatinsolvenz bereits eröffnet und ich werde durch einen Insolvenzverwalter betreut. Bei Verfahrenseröffnung wurde mir seitens der Bank erklärt das mein Konto mit einer Art „Pseudopfändung“ belegt wurde und ich somit natürlich nur über den festgelegten Freibetrag verfügen kann.

Mit der Lohnabrechnung im Juni wurde dann auch der pfändbare Anteil durch den Arbeitgeber an den Insolvenzverwalter überwiesen und der Rest auf mein Konto.
Dennoch kann ich „nur“ über den Freibetrag verfügen welcher das P-Konto erlaubt.

Ist dies so rechtens ?
Viele Grüße

Privatinsolvenz – Scheidung (Zugewinn)

Hallo und guten Tag,

zunächst einmal möchte ich Ihnen einen großen Lob für die sehr informative Seite zum Thema Privatinsolvenz aussprechen.

Da ich in 2018 leider Privatinsolvenz anmelden musste, habe ich hier die folgenden Fragen:

1. In 2018 (Dezember 2018) wurde meine Privatinsolvenz vom zuständigen Insolvenzgericht eröffnet, wie lange läuft dann meine Privatinsolvenz?
2. Ich habe vor einigen Tagen Post vom Insolvenzgericht erhalten, hier wurde mir mitgeteilt, dass der sog. Schlusstermin im Oktober 2020 ist. Der Insolvenzverwalter hat dem Gericht mitgeteilt, dass seine Kosten auf 800 EUR festgesetzt werden, hat das irgendeine Auswirkung auf meine Privatinsolvenz?
3. Hinsichtlich der Insolvenzverwalter- und Verfahrenskosten habe ich eine Frage: Von meinem bescheidenen Gehalt wurde seit 2018 schon ca. 2.000 EUR gepfändet, werden mit diesen Beträgen eigentlich zunächst die Insolvenzverwalter- und Verfahrenskosten beglichen? Für mich wäre das ja von Vorteil, da dann meine Privatinsolvenz auf 5 Jahre verkürzt würde.

Nun zu meiner aus meiner Sicht her kompliziertesten Frage. In 2014 (also vor der Privatinsolvenz) haben meine Exfrau und ich (jeder hat einen Scheidungsantrag bei Gericht eingereicht) die Scheidung eingereicht. Seitdem streiten wir uns leider zum Thema Zugewinn. Ich bin der Meinung das der mögliche Zugewinn doch in meiner Privatinsolvenz berücksichtigt wird, auch wenn hier noch kein Scheidungsurteil ergangen ist. Oder fällt dies nicht mehr in die Privatinsolvenz. Mein Anwalt hat dem Insolvenzverwalter hier eine symbolische „0 EUR“ gemeldet.

Schon jetzt danke ich Ihnen für eine kurze Info.

Abtretungsfrist

Ich würde gerne wissen ob von meinem Gehalt noch gepfändet werden darf wenn die restschuldbefreiung zum 29.06.2020 erteilt wurde ? Darf der pfändbare Betrag dafür am 29.06.20 noch abgezogen werden oder nicht?

Steuerbescheide werden während PI rechtskräftig

Sehr geehrtes KG Team,
mir droht wegen Hinzuschätzung durch das Finanzamt die Privatinsolvenz.
Ich war von 2010 bis 2017 selbständig. Wegen Steuernachzahlungen aus 2016 und 2017 droht nun die Privatinsolvenz. Ich versuche, das ganze bis Oktober hinauszuzögern, damit ich die 3 jährige Variante einschlagen kann.
Nun meine Frage. Es laufen noch Betriebsprüfungen für die Jahre 2010-2012 sowie 2013-2015. Diese sind noch nicht rechtskräftig, da die Einspruchsverfahren laufen. Müssen die daraus resultierenden Steuerbescheide (wo auch mit hohen Nachzahlungen zu rechnen ist) vor Beginn der Privatinsolvenz rechtskräftig werden, um in die Restschuldbefreiung zu gelangen oder können sie auch danach rechtskräftig werden. Steuerstraftat liegt keine vor. Genauso verhält es sich mit eigenen Krankenkassenbeiträgen. Wenn die Bescheide rechtskräftig werden, muss ich wohl Kranenkassenbeiträge nachzahlen, da mein angeblicher Verdienst höher als angegeben war und ich somit an die Beitragsbemessungsgrenze komme.
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Carsten

Fristen des Löschens der Restschuldbefreiung

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für diese Möglichkeit hier evtl. meine dringlichste Frage zu beantworten.

Am 30.09.2019 wurde mir die Restschuldbefreiung erteilt. Ist nach dem neuesten Gesetz entschieden das auch die Speicherung ab sofort nur noch ein Jahr beträgt?

Kann ich davon ausgehen das der Eintrag Ende dieses Jahres gelöscht wird?

Vielen Dank für Ihre Antwort und viele Grüße

Private Insolvenz

Sehr geehrter Damen und Herren,

im Jahre 2017 habe ich meinem Exmann, welcher sich seit 2016 in der PI befindet, ein Darlehen gewährt, dieses hat er mir quittiert. Seit 2019 , nach mehrmaliger pers. Ansprache und schriftlicher Aufforderung mir den Betrag zurückzuzahlen, bzw. mir eine schriftl. Rückzahlungsverpflichtung zu erteilen, bin ich jetzt ratlos. Denn nach meiner letzten Bitte sich einvernehmlich mit mir zu einigen, habe ich nur die Info erhalten, das zum Ende des Jahres die Restschuldbefreiung ansteht und er erst danach an einer Einigung interessiert ist. Nun habe ich die Befürchtung, dass ich mein Geld nicht wiedersehe. Leider betrachtet er seine Insolvenz mittlerweile als Kavaliersdielikt, denn der PI ist eine Firmeninsolvenz (GF) vorangegangen. Vlt. können Sie mir einen Rat geben, wie ich mich verhalten sollte, bzw. welchen Weg ich beschreiten kann.

Vielen Dank und freundliche Grüße,

S. Schmitt

vorzeitige Restschuldbefreiung

Guten Tag, meinem Mann wurde die vorzeitige Restschuldbefreiung nach 5 Jahren erteilt.Der Beschluss ist vom 30.06.2020 Ab wann ist dieser Beschluss rechtskräftig ? Wie bekommt der Arbeitgeber Bescheid, dass keine Pfändungsgelder mehr an den Treuhänder abgeführt werden müssen? Bekommt der Arbeitgeber auch diesen Beschluss zu geschickt und von wem( Gericht oder Treuhänder? Danke für ihre Antwort
freundliche Grüße

Berufsbegleitende Ausbildung angefangen & Schwangerschaft der Freundin

Vorab erstmal ein großes Lob an Sie, die Hilfesuchenden so professionell zu beraten.
Leider tut dies mein Insolvenzverwalter nicht und ist im Grunde gar nicht mehr für mich erreichbar. Außer wenn er mich höflichst schriftlich „bittet“ meinen Lohnsteuerjahresausgleich zu machen. Verständlich, denn die Rückerstattung geht ja direkt an ihn…
Ich befinde mich seit März 2017 offiziell mit Titel in der Privatinsolvenz und arbeite seit April 2017 Vollzeit. Nun habe ich am 01.04.2019 eine berufsbegleitende Ausbildung (Duales System = Theorie- & Praxiszeit) angefangen unterstützt durch die WeGeBAu bzw. Arbeitsamt. Ich habe daher keinerlei Einkommensvor- oder Nachteile. Außer das ich Fahrgeld bisher 4x vom Amt zur Berufsschule erhalte.
Auf meinen Verdienstbescheinigungen, die ich im mtl. zur Info zukommen lasse, steht davon nichts, auch an meinem Arbeitsvertrag nichts geändert hat. Ich habe nur eine Zusatzbescheinigung vom AG bekommen, das ich die Ausbildung machen darf.
Meine Freundin ist mittlerweile im 8 Monat schwanger. Von beiden Tatsachen weiß der Insolvenzverwalter noch nichts.
Ich habe Angst ihm das mit der Ausbildung (endet Aril 2022) mitzuteilen & vor möglichen Konsequenzen im Bezug auf meine Restschuldbefreiung, Verstoß gegen die Mitwirkungspflicht.
Mit jedem Tag fühle ich mich schlechter.
Dieses Jahr hat er sich noch nicht gemeldet.
Ich weiß nicht wie ich mich jetzt verhalten soll, um nicht alles noch schlimmer zu machen.
Können Sie mir bitte einen Ratschlag geben?

Gruß
M.M

Privatinsolvenz/Arbeitgeberwecher

Guten Tag!

Ich befinde mich seit fast einem Jahr in der Wohlverhaltensphase. Ich habe aktuell eine 30 Stunden Stelle und dort kein pfändbares Einkommen. Ich wurde aber auch nicht durch die Treuhänderin zur Annahme einer Vollzeitstelle aufgefordert.

Nun habe ich ein Angebot für eine Vollzeitstelle in einer anderen Firma angeboten bekommen und möchte diese gerne annehmen, vor allem, da es mir mit der aktuellen nicht so gut geht und ich würde darüber hinaus gern mehr verdienen. Ich würde dort dann auch einen pfändbaren Anteil haben. Also durchaus im Sinne der Gläubiger.

Allerdings müsste ich dann sofort meinen aktuellen Job kündigen, ohne den neuem Vertrag bereits unterschrieben zu haben (Bürokratie dauert etwas länger), um die Kündigungsfrist zu wahren.

Die Treuhänderin habe ich schriftlich per Mail angefragt aber sie antwortet wenn, dann meist erst nach sehr langer Zeit (teils Wochen) und diese Zeit habe ich nicht.

Meine Fragen lauten deshalb:

Darf ich eine festes Arbeitsverhältnis kündigen, wenn ich noch keinen Vertrag unterschrieben habe, aber eine mündliche wie schriftliche (per Mail) Zusage erhalten habe und auch schon Unterlagen zum Anstellungsprozedere ausgehändigt bekommen habe.

Muss die Treuhänderin vorab ihre Zustimmung geben?

Kann mir die Restschuldbefreiung evtl. versagt werden, falls der neue Vertrag, warum auch immer, doch nicht zustande kommen sollte?
Ich bin sehr besorgt.

Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichem Gruß

Emely

P-Konto Corona-Soforthilfe

Hallo!

Ich bin selbstständig, habe aber wegen privater Schulden bei der Krankenkasse in P-Konto. Nun hab ich die Soforthilfe des Landes Baden-Württemberg erhalten, denke aber dass die Bank alles über dem Freibetrag auskehrt.

Was kann ich tun?

Danke