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Nach der Restschuldbefreiung – Was Sie jetzt noch beachten sollten

Bekannt aus:
  • Gesetzbuch aufgeschlagen im Insolvenzrecht
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    Insolvenz vorbei und Restschuldbefreiung erhalten? Diese Dinge sind noch zu beachten

    Zum Abschluss des Insolvenzverfahrens wurde Ihnen die Restschuldbefreiung erteilt. Erfahren Sie, was Sie jetzt beachten müssen.

    Nachdem Ihnen am Ende des Regelinsolvenzverfahrens oder der Privatinsolvenz die Restschuldbefreiung erteilt wurde, sind Sie schuldenfrei. Das bedeutet unter anderem:

    • von fast allen Verbindlichkeiten, die vor der Insolvenz bestanden haben, sind Sie nun endgültig befreit
    • Forderungen, die nach der Insolvenz eingetreten sind, sollten Sie jedoch begleichen
    • alte Einträge über Gläubigerforderungen bei der Schufa werden entfernt, der Eintrag über die Privatinsolvenz bleibt jedoch noch ca. drei Jahre bestehen
    • die gestundeten Verfahrenskosten werden entweder in Raten beglichen werden oder weiterhin gestundet und schließlich erlassen

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    Restschuldbefreiung – was ist das?

    Eine Privat- oder Regelinsolvenz endet mit der Restschuldbefreiung (§§ 286 ff. InsO). Haben Sie innerhalb der Wohlverhaltensphase nach dem Insolvenzverfahren keine weiteren Schulden gemacht und sind Sie Ihren Obliegenheiten vollständig nachgekommen, so wird dem bereits gestellten Antrag auf Befreiung von Ihrer Restschuld beim Insolvenzgericht stattgegeben. Das bedeutet, dass Sie Ihre restlichen Schulden, die gegenüber Ihren Gläubigern noch bestehen, nicht mehr bezahlen müssen. Voraussetzung für eine solche Befreiung ist, dass die Restschuldbefreiung nicht versagt worden ist.
    Eine Restschuldbefreiung können Sie auch vorzeitig beantragen, wenn der Rückzahlungsbetrag einen bestimmten Anteil an allen Kosten für das Insolvenzverfahren, den sonstigen Masseforderungen (§ 55 InsO) und Gläubigerforderungen erreicht hat. Schon nach drei Jahren können Sie eine Befreiung von der Restschuld beantragen, nachdem Sie innerhalb von 36 Monaten den Forderungen Ihrer Gläubiger zu 35 Prozent nachgekommen sind. Haben Sie alle Verfahrenskosten innerhalb von fünf Jahren beglichen, können Sie einen Antrag auf die Befreiung von der Restschuld nach fünf Jahren stellen.

    Was passiert mit den noch offenen Forderungen Ihrer Gläubiger?

    Mit dem Erhalt der Restschuldbefreiung (§ 300 InsO) sind Sie von allen Ihren Schulden gegenüber Ihren Gläubigern befreit. Ausgenommen sind nur Forderungen, die aus einer verbotenen Handlung resultieren, wie beispielsweise Geldstrafen oder hinterzogene Steuern (§ 302 Nr. 1 InsO). Auch Bürgschaften, die Dritte für Sie übernommen haben, bleiben weiterhin bestehen.

    Die Restschuldbefreiung betrifft nur Forderungen von Gläubigern, die bereits vor dem Insolvenzverfahren bestanden haben. Verlangt einer dieser Gläubiger, dass Sie eine noch offene Forderung bezahlen, müssen Sie darauf nicht reagieren. Um zu beweisen, dass der Gläubiger keine Ansprüche Ihnen gegenüber mehr hat, können Sie ihm den Beschluss des Amtsgerichts zukommen lassen. Sollte der Gläubiger mit Gericht drohen, müssen Sie sich darüber keine Sorgen machen. Sie sind von Ihrer Restschuld befreit und der Gläubiger kann seine Forderung nicht durchsetzen.

    Von der Regelung ausgenommen: Forderungen nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens

    Forderungen von Gläubigern, die Ihnen gegenüber während des Insolvenzverfahrens neu entstanden sind, sollten Sie bezahlen. Diese Forderungen sind nämlich von der Restschuldbefreiung ausgeschlossen. Wenn nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens neue Verbindlichkeiten entstehen, kann der Schuldner erneut in die Schuldenfalle geraten. Eine erneute Befreiung von der Restschuld kann der Schuldner in den kommenden Jahren nicht beantragen.

    Was Sie bei der Schufa beachten sollten

    Bild von Ordner, Taschenrechner und rotem Kugelschreiber

    Man sollte sein Girokonto nach dem Eröffnen des Insolvenzverfahrens in ein Pfändungskonto umwandeln.

    Ist die Privatinsolvenz mit der Restschuldbefreiung beendet, werden Sie sich fragen, wie es mit Ihrem negativen Eintrag bei der Schufa aussieht. Ein negativer Schufa-Eintrag wird erst ca. drei Jahre nach dem Ende des Insolvenzverfahrens gelöscht. Eine vorzeitige Löschung des Eintrags lehnt die Schufa in der Regel ab.

    Haben Sie die Restschuldbefreiung erhalten, können Sie bei der Schufa zumindest die sofortige Löschung der alten Einträge über Gläubigerforderungen beantragen. Sie sollten eine Kopie des Beschlusses des Amtsgerichts an die Schufa senden. Die Löschung der Einträge über Gläubigerforderungen können Sie auch dann beantragen, wenn Sie die Forderungen der Gläubiger beglichen haben und das nachweisen können.
    Wurde Ihnen eine Restschuldbefreiung erteilt, besteht bei der Schufa ein Eintrag darüber. Die Löschung dieses Eintrages nimmt die Schufa erst drei Jahre nach der Restschuldbefreiung, also oft erst neun Jahre nach Beginn des Insolvenzverfahrens vor. Mittlerweile gibt es erste Gerichtsurteile, in denen die Schufa auch den Eintrag über die erteilte Restschuldbefreiung vorzeitig löschen musste, da der Antragsteller wichtige Gründe dafür geltend machen konnte.

    Umwandlung des Pfändungsschutzkontos in ein normales Girokonto

    Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens sollten Sie Ihr Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umwandeln. Ein Girokonto, auf das Sie Zugriff haben, ist auch nach der Eröffnung der Privatinsolvenz unerlässlich, damit Sie am täglichen Leben teilnehmen und den künftigen Forderungen Ihrer Gläubiger nachkommen können. Bei bestehenden Unterhaltspflichten erhöht sich dieser Freibetrag.
    Nach der Restschuldbefreiung können Sie dieses Pfändungsschutz-Konto wieder in ein normales Girokonto umwandeln lassen. Haben Sie nach der Eröffnung der Insolvenz keine weiteren Schulden mehr gemacht und sind Sie den Forderungen Ihrer neuen Gläubiger nachgekommen, ist eine solche Umwandlung sinnvoll.

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    Was wird mit den gestundeten Verfahrenskosten?

    Beim Insolvenzverfahren entstehen Verfahrenskosten. Diese sind Grundsätzlich vom Schuldner zu tragen. Da bei einer Privatinsolvenz jedoch häufig kein Geld mehr vorhanden ist, um die Verfahrenskosten zu zahlen, gibt der Gesetzgeber die Möglichkeit zur Stundung. Nach § 4a InsO haben Sie die Möglichkeit, bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung einen Antrag auf Stundung der Verfahrenskosten zu stellen. Solle sich das Einkommen während der Insolvenz so weit erhöhen, dass pfändbare Beträge abgeführt werden, dann werden die Verfahrenskosten hieraus bezahlt.
    Haben Sie Ihre Restschuldbefreiung erhalten, ohne etwas zurückgezahlt zu haben, stellt sich für Sie die Frage: Was wird nun mit den gestundeten Verfahrenskosten? Der Staat möchte diese Kosten nun zurückbekommen. Da das Verfahren der Verbraucherinsolvenz beendet ist, wird davon ausgegangen, dass Sie wieder Geld haben könnten. Daher wird das Gericht regelmäßig bei Ihnen anfragen, ob Sie die Kosten nun tragen können.

    In der Realität kann das ganz anders aussehen und auch nach der Insolvenz liegt Ihr Einkommen unter dem Pfändungsfreibetrag. Sie haben dann die Möglichkeit, beim Gericht einen Antrag auf Verlängerung der Stundung zu stellen oder eine Rückzahlung in Raten zu vereinbaren. Ändern sich Ihre finanziellen Verhältnisse, können Sie eine Anpassung der Raten festlegen.
    Haben Sie während der Verbraucherinsolvenz nur ein geringes Einkommen erzielt und sind Sie auch nach Erteilung der Restschuldbefreiung noch vermögenslos, werden Ihnen die gestundeten Verfahrenskosten vollständig erlassen.

    Fazit:

    Mit der Restschuldbefreiung ist die Privatinsolvenz beendet. Sie müssen den Forderungen der Gläubiger, die bereits vor der Insolvenz bestanden, nicht mehr nachkommen. Die gestundeten Verfahrenskosten werden entweder komplett oder in Raten bezahlt. Bei weiterhin bestehender Vermögenslosigkeit werden Ihnen diese Verfahrenskosten erlassen.

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    Dr. V. Ghendler ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und mit seinem bundesweit tätigen Team auf die Entschuldung von Privatpersonen und Unternehmern spezialisiert.

    Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “Nach der Restschuldbefreiung – Was Sie jetzt noch beachten sollten”? Wir beantworten sie hier kostenlos!

    114 Antworten
    1. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,

      auch ich habe eine Frage zu meiner RSB.
      Obwohl hier schon viele offen ??? In meinem Kopf beantwortet werden konnten.
      Im September 2016 endete bei mir die WVP , aber die Schufa hat erst am 7.1.2017 den Vermerk “Restschuldberfreiung erteilt” eingebucht.
      Ist das rechtens bzw. warum dauerte es fast 4 Monate ?
      Sowie ich es aus vielen Antworten von Ihnen rauslesen konnte, müsste dies doch schon im September 2016 erfolgt sein, oder bin ich da auf dem Holzweg?

      Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus und verbleibe

      mit freundlichen Grüßen
      S.B.

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        zumindest sollte die Löschung taggenau drei Jahre nach Erteilung der Restschuldbefreiung erfolgen. Dies ist auch in den Verhaltensregeln der Schufa so festgelegt.
        Sollte der Eintrag noch bestehen, könnten Sie also die Löschung beantragen. Zum 7.1. sollte der Eintrag dann spätestens entfernt sein.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    2. Avatar
      says:

      Hallo,
      ich darf eine merkwürdige Insolventes Geschichte berichten:

      Ursprünglich wurde mir vom Insolvens Verwalter gesagt das mein Verfahren 3 Jahre dauern würde. Nach 3 Jahren (Emails vorhanden) wurde mir immer geschrieben das mein Verfahren sich im Abschluss befinde und bald beim Gericht eingereicht sei. 6 Jahre später wird mir vom Insolvenz Verwalter geschrieben das mein Verfahren abgeschlossen sei und bald die Restschuldbefreiung vom Gericht komme müsse. 6 Jahre und 3 Monate Es fehlen Unterlagen Antwort vom Gericht und Insolvenz Verwalter. 6 Jahre und 6 Monate das Gericht schreibt das ein Gutachter bestimmt wird um das Insolvens Verfahren zu Überprüfen. Auf die Frage beim Insolvents Verwalter was das für mich heißt und wie lange ich noch warten müssen kam: Die Prüfung habe nichts mit mir zu tun und betreffe nur den Insollvenzverwalter.
      Jetzt zu meinen Hilfe Ruf:
      Hat jemand schon mal von sowas gehört und wie lange muss ich noch warten bis ich endlich frei bin? Ich möchte mich als Künstler selbstständig machen und alles ist komplizierter so lange ich noch im Insolvenzverfahren bin. Sollte ich mich noch auf eine weitere lange warte Zeit einstellen? Ich habe nicht falsch gemacht in den 6 Jahren. Noch schlimmer ist das ich nicht unfreiwillig in das Insollventsverfahren gegangen bin aber wenn der Gegner ein großer Immobilen Konzern ist hat man keine Change auch wenn alle Beweise auf meiner Seite waren.
      Ich währe sehr Glücklich wenn Sie mir ein paar Tips geben könnten bezw. wie lange ich noch warten muss konnte nichts im Internet finden.
      Mit freundlichen Grüßen Jens

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        grundsätzlich muss der Antrag auf Verkürzung auf drei Jahre vom Schuldner selbst gestellt werden. Aber da bei Ihnen bereits sechs Jahre vergangen sind, müssten Sie tatsächlich längst die Bestätigung der Restschuldbefreiung erhalten haben.
        Die Nachricht, dass das Verhalten des Insolvenzverwalters überprüft wird, ist allerdings für Sie positiv, denn anscheinend besteht kein Grund zur Annahme, dass Sie Auskunfts- und Mitwirkungspflichten verletzt haben. Näheres kann ich leider ohne genaue Kenntnis der Sachlage nicht beurteilen.

        Mit freundlichen Grüßen

        A. Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    3. Avatar
      says:

      Hallo,

      mein Vater hat vom Amtsgericht ein Schreiben über die Erteilung der Restschuldbefreiung erhalten. Nun wollte er einen Dispokredit bei seiner Hausbank haben. Die meinten, dass die Schufa den Eintrag “Reschuldbefreiung erteilt” löschen muss damit er einen Dispo freigeben kann.

      Was bedeutet das genau? Kann ich das irgendwie seitens Schufa beschleunigen und wie lange steht so ein Eintrag denn bis zur Löschung?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        es handelt sich um einen Eintrag, der besagt, dass die betreffende Person in einer Privatinsolvenz war. Leider dauert es drei Jahre ab Erteilung der Restschuldbefreiung, bis die Schufa diesen Eintrag wieder löscht.
        Bei Vorliegen besonderer Gründe kommt eine frühere Löschung unter Umständen in Betracht. Hier muss jedoch der Einzelfall genau berücksichtigt werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    4. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren

      Ich habe auch eine Frage.
      Mir wurde die Restschuldbefreiung am 04.12.2012 erteilt und erlangte am 06.02.2013 ihre Rechtskraft.
      Meine Schufa ist seit langem bereinigt und und ich konnte auch schon wieder am Finanzleben teilnehmen.
      Nun möchte ich eine Immobilie finanzieren und in der Selbstauskunft der Finanzierungsbank wird gefragt ob in den letzten 10 Jahren !!!!! ein Insolvenzverfahren bestand. Das tat es ja. Aber nun frage ich mich, ob das für die Bank nachzuverfolgen ist. Haben Sie dazu Erkenntnisse ?? Ich möchte mir die Finanzierung mit diesem alten Thema nicht versauen.
      Wenn ich hier “nein” ankreuze und die Bank das irgendwie herausbekommt, hat dann die informierende Stelle gegen den Datenschutz verstoßen ??
      Denn mit Löschung aus der Schufa sollte ich ja ein unbeschriebenes Blatt sein.
      Können Sie mir raten, ob es “ungefährlich” ist, hier “nein” anzukreuzen ??

      Vielen Dank für Ihre Hilfe
      Grüße

      • Andre Kraus
        says:

        Sehr geehrter Herr M.,

        leider ist eine solche Frage, die den Zeitraum der letzten zehn Jahre betrifft, relativ üblich.
        Eine unwahre Aussage, also das Ankreuzen von “nein”, könnte die Bank zu einer Anfechtung des Vertrags wegen arglistiger Täuschung berechtigen, falls die Bank nachträglich davon erfahren sollte. Daher ist ein solches Vorgehen auf jeden Fall mit hohem Risiko verbunden. In diesem Fall wäre ein eventueller Verstoß gegen Datenschutzvorschriften zweitrangig.
        In erster Linie nutzen auch die Banken Auskunfteien wie die Schufa oder Crif Bürgel. Diese dürften keine Auskünfte mehr gespeichert haben. Allerdings wird auch immer wieder berichtet, dass die Banken noch eigene Listen führen, in denen die gängigen Speicherfristen nicht beachtet wären. Ob die Bank also tatsächlich noch davon erfahren kann, halte ich für unwahrscheinlich, kann es jedoch nicht ausschließen.
        Ich werde Ihren Kommentar anonymisieren, denn ansonsten könnte er per google auffindbar sein.

        Mit freundlichen Grüßen

        Andre Kraus
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    5. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. Ghendler,
      Im September 2020 endet meine Insolvenz. Nun meine Frage, da mein Arbeitgeber mir verspätet einen Arbeitsvertrag ausgehändigt hat lastet mir das Insolvenzgericht dies als nicht mitwirkend und es könnte sein dass ich am Ende die gesamten Gerichtskosten tragen muss. Gibt es eine Möglichkeit dies zu umgehen? Freundliche Grüße

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Herzog,

        eine genaue Einschätzung ist in diesem Rahmen nicht möglich, denn wenn tatsächlich Ihre Restschuldbefreiung auf dem Spiel steht, ist eine genauere Beratung notwendig.
        Grundsätzlich müsste es für Sie jedoch ausreichend gewesen sein, wenn Sie sich redlich darum bemüht haben, dem Treuhänder rechtzeitig die Auskünfte zu erteilen und den Gläubigern kein Nachteil durch die Verspätete Mitteilung entstanden ist.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    6. Avatar
      says:

      Hallo Herr Helfen,

      Vielen Dank für die Antwort

      Noch eine Frage die Restschulbefreiung ist im Dez 2017 erteilt worden, deswegen verstehe ich nicht warum der Eintrag noch in der Auskunft ist.

      -alte Einträge über Gläubigerforderungen bei der Schufa werden entfernt, der Eintrag über die Privatinsolvenz bleibt jedoch noch ca. drei Jahre bestehen

      das die Erteilung der Restschuldbefreiung noch in der Auskunft steht ist verständlich nur dürfte doch kein Abwicklungskonto mehr in der Auskunft sein?

      Mit freundlichem Gruß
      D.Sandfuchs

    7. Avatar
      says:

      Guten Abend,

      seit dem 21.12.17 ist bei mir die RSB erteilt worden. Es steht aber immer noch ein Abwicklungskonto in der Auskunft.

      Nach Ihrer Aufzählung hier auf der Seite müssten doch alle alten Eintragungen gelöscht werden.
      WIe kann ich jetzt die Löschung des Eintrags einfordern

      • Avatar
        says:

        Sehr geehrter Herr Sandfuchs,

        dieser Eintrag wird leider erst drei Jahre nach Erledigung der Forderung gelöscht, die Forderung gilt erst mit der Restschuldbefreiung als erledigt.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    8. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. Ghendler,
      eine Mandantin fragt bei mir an, ob sie nach erteilter Restschuldbefreiung wieder unbegrenzt Einnahmen erzielen kann, ohne Gefahr zu laufen, dass der Insolvenzverwalter oder ehemalige Gläubiger einen Zugriff haben. Meines Erachtens müssten doch sämtliche Einnahmen pfändungsfrei sein.
      Für eine kurzfristige Antwort wäre ich dankbar.
      Mit freundlichen Grüßen
      Jürgen Bremes
      Steuerberater

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Bremes,

        es besteht grundsätzlich kein Grund zur Annahme, dass das Einkommen Ihrer Mandantin gepfändet werden könnte. Die häufigsten Ausnahmen davon sind:
        – Gestundete Kosten des Insolvenzverfahrens, sofern diese noch nicht aus der Insolvenzmasse berichtigt wurden. Wenn Einkommen vorhanden ist, müssen diese Kosten beglichen werden.
        – Forderungen aus unerlaubter Handlung, oder sonstige nicht von der Restschuldbefreiung umfasste Forderungen
        – Verbindlichkeiten, die nach Eröffnung des Verfahrens neu entstanden sind

        Beachten Sie, dass dies keine abschließende Aufzählung ist, allerdings handelt es sich um Ausnahmen die in den meisten Fällen nicht gegeben sind.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    9. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,

      ich bin seit dem 8.11.16 in der Insolvenz, lt dem Insolvenzverwalter ist der 8.11.19 Stichtag der Insolvenz. Die Gerichtskosten sind gedeckt, sowie 51% der Forderungen. Sollte das Gericht nicht vor dem 8.11.19 die Restschuldbefreiung erteilen, wird dann weiterhin gepfändet?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr G.,

        in der Tat wird vermutlich noch eine gewisse Zeit lang weiter gepfändet, bis Ihnen der Beschluss über die Restschuldbefreiung zugeht. Das Geld, das nach dem 8.11. noch gepfändet wird, können Sie aber zurückfordern.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    10. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Dr.V. Ghendler,

      mein Partner ist seit August 2019 fertig mit der Privatinsolvenz. Nun ist folgende Situation: im Mai diesen Jahres hat die Firma wo er 32 Jahre tätig war auch noch geschlossen ( die Firma ist nicht Pleite sondern schliesste hier in Berlin) nun haben wir heute erfahren das die Firma ein Rechnungsfehler tat und meinem Partner eine Abfindung noch zu stehe. Müssen wir das bei der ehemaligen Treuhändlerin Melden!? obwohl mein Partner die Restschuldbefreiung hat seit August 2019. Wir hoffen Sie können uns eine Antwort bzw. ein Rat geben. Wir bedanken uns im vorraus und verbleiben Mit freundlichen Grüßen Nowald

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Nowald,

        bei dem von Ihnen geschilderten Fall gibt es diverse mögliche Konstellationen. Es könnte durchaus sein, dass die Abfindung noch aufgrund einer Nachtragsverteilung in die Insolvenzmasse fällt. In diesem Fall können sie aber einen Antrag auf Pfändungsschutz gemäß § 850i ZPO stellen. Wenn die Abfindung bisher nicht vereinbart wurde, könnte man auch argumentieren, dass der Anspruch auf die Abfindung erst nach Ablauf der Insolvenz entstanden ist und somit die Abfindung nicht pfändbar ist.
        Da es sich hier um einen komplexen Sachverhalt handelt, kann ich leider keine verbindliche Auskunft geben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    11. Avatar
      says:

      Hallo,
      Ich habe im Januar nächsten Jahres nach nach 4,5 Jahren alle Schulden die angemeldet wurden abbezahlt + Verfahrenskosten. Wie geht es weiter wenn ich die letzte Zahlung an meinen Insolvenzverwalter leiste? Muss ich dann trotzdem weiter Zahlen und wenn ja, was passiert mit dem überschüssigen Geld?
      Wann kann ich einen Antrag auf vorzeitige Restschuldbefreiung stellen oder muss das mein Insolvenzverwalter machen? Muss ich ihn darauf hin weisen?
      Ich freue mich auf Antworten.
      Mit freundlichen Grüßen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        in der Regel werden zunächst weiterhin die pfändbaren Beträge einbehalten. Diese können Sie aber nach der endgültigen Beendung des Insolvenzverfahrens zurückfordern.
        Den Antrag müssen Sie selbst beim zuständigen Amtsgericht stellen. Hierin müssen Sie darlegen, dass nunmehr sämtliche Verbindlichkeiten und die Verfahrenskosten bezahlt sind. Falls möglich können Sie eine Bestätigung darüber vom Insolvenzverwalter erhalten und beifügen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    12. Avatar
      says:

      Hallo, meine Frage wäre wenn ich die private Insolvenz beantrage und am Ende eine restschulderteilung zugeteilt kriege, bin ich dann auch von den Kreditschulden der Bank die ich nicht bezahlen konnte befreit ?

      Lg jörg

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        Kreditschulden bei der Bank sind eine der häufigsten Schuldenarten und sind in aller Regel von der Restschuldbefreiung umfasst.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    13. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. Ghendler,

      meine Restschuldbefreiung wurde mir am 01.10.2018 erteilt, ich bin noch im besitz eines Sparbuch auf dem sich ein kleiner Betrag in Höhe von 70€ befindet. Heute, ein Jahr nach meiner Restschuldbefreiung wollte ich dieses Sparbuch bei der Sparkasse auflösen. Man sagte mir dass es nicht möglich wäre, da es in ihrem System noch einen Gläubiger gäbe. Ich hatte den Beschluß vom Gericht vorgelegt und trotz Abfrage bei der Schufa haben sie es verweigert. Was bitte kann ich unternehmen ?

      mit freundlichen Grüßen
      Peter Franken

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Franken,

        Sie können nur den entsprechenden Gläubiger auffordern, die Pfändung zurückzunehmen, da sie sowieso nicht mehr vollstreckt werden kann. Wenn er dies nicht freiwillig tut, müssten Sie Klage erheben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    14. Avatar
      says:

      Hallo,
      mir wurde die Restschuldbefreiung nach 16 Monaten mit keinerlei Rest forderung erteilt. Hat das Auswirkungen auf den Eintrag der Restschuldbefreiung bei der Schufa oder stehen in meinem Fall auch die 3 Jahre an ?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        grundsätzlich bleibt leider auch in diesem Fall der Eintrag über die Restschuldbefreiung drei Jahre lang bestehen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    15. Avatar
      says:

      Hallo,

      ich habe diesen Monat meine Restschuldbefreiung erteilt bekommen. Jetzt lese ich immer mal wieder das es eine Möglichkeit gegen die Eintragung weiterer 3 Jahre bei der Schufa vorzugehen und die Löschung sofort zu beantragen (per Anwalt). Es gab wohl auch schon Erfolge, setzt aber voraus das man Probleme durch den Eintrag haben würde. Wir wollen gemeinsam 2020 bauen und ich möchte gerne mit im Baukredit aufgenommen werden, reicht das als Grund aus?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        diese Möglichkeit besteht tatsächlich. Allerdings sollte die Löschungsaufforderung an die Schufa sorgfältig begründet sein, dies kann in der Regel nur ein geschulter Anwalt leisten. Leider kann unserer Kanzlei derzeit aus Kapazitätsgründen keine derartigen Fälle übernehmen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    16. Avatar
      says:

      Guten Morgen Herr Dr. Ghendler,
      meine Restschuldbefreiung endete bzw. wurde am 10.09.2016 erteilt. Somit müsste ja zum Ablauf des 10.09.2019 der Eintrag gelöscht sein.
      Die Schufa aber hat Ihn bis dato noch nicht gelöscht, da diese erst die Meldung zur Erteilung am 24.10.2016 erhalten haben und sich somit an dieses Enddatum halten wollen! Meine Frage:
      Ist dies rechtens was die Schufa da veranstaltet oder kann ich dagegen vorgehen?

      Viele Grüße aus NRW

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr H.,

        vielen Dank für Ihre Frage. Da es sich um “nur” ca. sechs Wochen handelt, wären die Kosten für ein anwaltliches Vorgehen in dieser Sache vermutlich nicht lohnenswert.
        Grundsätzlich hat die Schufa sich aber verpflichtet, die Daten taggenau drei Jahre nach Beendigung des Insolvenzverfahrens oder der Erteilung der Restschuldbefreiung zu löschen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    17. Avatar
      says:

      Hallo,

      ich erwarte in Kürze vom Amtsgericht die Erteilung der Restschuldbefreiung nach drei Jahren, alle Obliegenheiten sind erfüllt. Das dauert leider ein wenig, da ja noch Stellungnahmen und Fristen bezüglich sofortiger Beschwerde seitens der Insolvenzgläubiger abzuwarten sind. Es finden also noch weiter Abtretungen von meinem Gehalt an meinem Insolvenzverwalter statt.

      Kann ich diese mit Beschluss des Amtsgerichts rückwirkend zurückfordern, ich habe mal gelesen, dass er diese separat führen muss, ich hatte auch mit der Kanzlei bezüglich des Antrags auf vorzeitige Restschuldbefreiung gesprochen, also die wissen auch Bescheid, dass die drei Jahre jetzt im Oktober vorbei sind!

      Mit freundlichen Grüßen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        ja, diese Beträge muss der Insolvenzverwalter Ihnen wieder zurückerstatten, dies ergibt sich aus § 300 Abs. 4 Satz 3 InsO in Verbindung mit § 300a InsO.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    18. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      wie lange ist die vom Gericht erteilte Restschuldbefreiung im Verbraucherinsolvenzverfahren von den Gläubigern anfechtbar?
      Im Internet findet man unterschiedliche Angaben zwischen 6-12 Monaten. Könnten Sie mir hier bitte weiterhelfen?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        es hängt davon ab, aus welchem Grund die Restschuldbefreiung widerrufen werden soll. Dies ergibt sich aus § 303 InsO.
        Normalerweise beträgt die Frist für die Gläubiger 12 Monate ab der rechtskräftigen Erteilung der Restschuldbefreiung. Nur in dem Ausnahmefall, dass das Insolvenzverfahren nach sechs Jahren immer noch nicht abgeschlossen ist und nach dieser Zeit eine Mitwirkungspflicht verletzt wird, beträgt die Frist nur 6 Monate.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    19. Avatar
      says:

      Hallo,
      ich habe eine Frage zur Löschung des Schufaeintrages. Das Gesetz ist ja im Moment etwas widersprüchlich, wegen der DSGVO.
      Meine Restschuldbefreiung war am 06.10.2016 durch. Das heißt die 3 Jahre danach sind in 3 Tagen abgelaufen.
      Wird der Eintrag bei der Schufa genau an dem Tag gelöscht?
      Wie kann ich herausfinden, ob er gelöscht wurde und was tue ich, sollte dies nicht der Fall sein?

      Vielen Dank.
      Mit freundlichen Grüßen
      Anika

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        ja, der Antrag müsste taggenau mit Ablauf der drei Jahre gelöscht werden.
        Sie können eine kostenlose Selbstauskunft bei der Schufa anfordern. Sollte der Eintrag nicht gelöscht sein, können Sie dies der Schufa schriftlich mitteilen und die Löschung beantragen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    20. Avatar
      says:

      Hallo, ich bin mit meiner Privatinsolvenz und der Restschuldbefreiung nun durch. Ich habe hier in einer Antwort von Ihnen gelesen das die Restschuldbefreiung noch 3 Jahre in der Schufa drin steht. Kann ich somit während dieser 3 Jahre keinen Kredit oder Ratenkauf vornehmen?
      Frage aus dem Grund, da sich mein Mann nun von mir trennt und scheiden lassen will und ich mir gegebenfalls neue Möbel/Küche kaufen müsste und ich nun nicht weiss darf ich das jetzt dann überhaupt, bzw. was Verträge dürfte ich jetzt wieder machen? Ich würde mich für eine schnelle Antwort freuen.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        es stimmt, dass ein Schufa-Eintrag noch drei Jahre bestehen bleibt. Dies bedeutet aber nicht automatisch, dass man gar keine Ratenkredite mehr erhält. Dies hängt dann auch vom Einkommen ab. Grundsätzlich sind viele Anbieter von Krediten jedoch durchaus vorsichtiger.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    21. Avatar
      says:

      Meine Frage
      Ich bin mit der Insolvenz fertig muss jetzt noch die ķosten für das Verfahren zahlen
      Kann ich Lohnsteuer einreichen und wie viele Jahre rückwirkend
      Gehe seit der insolvenz arbeiten hab aber noch nie Lohn Steuern eingereicht

      Mit freundlichen Gruß

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        grundsätzlich kann eine Steuerrückerstattung ein Fall der Nachtragsverteilung sein, also noch in die Insolvenzmasse fallen.
        Dem Insolvenzgericht ist während der Dauer der Stundung mitzuteilen, wenn sich bei Ihrem vermögen signifikante Änderungen ergeben haben, so auch, wenn Sie eine Summe Geld erhalten.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    22. Avatar
      says:

      Hallo,

      Ich habe im Juli 2019 meine Privatinsolvenz mit Restschuldbefreiung hinter mich gebracht.
      Wie kann oder soll ich nun vorgehen um meine Einträge bei der Schufa zu löschen?
      Können Sie mir da weiterhelfen?

      Mit freundlichen Grüßen
      Mathias

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        Grundsätzlich beträgt die Löschfrist drei Jahre, nur auf Antrag kann der Eintrag vorzeitig bereinigt werden.
        Diesem Antrag wird die Schufa nur nachkommen, wenn eine sorgfältige und stichhaltige Begründung vorliegt. Hierbei ist anwaltliche Unterstützung stark zu empfehlen.
        Leider hat unsere Kanzlei aktuell keine freien Kapazitäten zur Bearbeitung derartiger Fälle.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    23. Avatar
      says:

      Guten Morgen Herr Ghendler,
      ich möchte Sie um eine Antwort bitten, da ich etwas irritiert bin, wann genau ich nun aus der Privatinsolvenz raus und damit wieder voll schuldenfrei bin.
      Ich möchte demnächst umziehen und in die Gehaltserhöhungsgespräche gehen. Möchte aber vorher die Gewissheit haben, dass ich zum einen, bei dem künftigen Vermieter ruhigen Gewissens eine saubere Schufaauskunft vorlegen kann, zum anderen aber auch einen “Stichtag” für meine Gehaltserhöhung anvisieren kann.
      Für Ihr verständliche Antwort danke ich jetzt schon mal und hoffe, Sie können mich erhellen.
      Hier meine Eckdaten:
      28.06.2014 Privatinsolvenz gestellt
      22.03.2016 aufgehoben (was auch immer das bedeuten man…)
      ca. 21.03.2020 kommt die letzte Datenabfrage, wo ich all meine Daten angeben soll.
      15.07.2020 ist der wahrscheinliche Enddatum der gesamten Insolvenzzeit?

      Seit wann befinde ich mich in der Restschuldbefreiung und was genau bedeutet das für mich?
      Wie lange dauert diese noch an?
      Laienhaft gefragt; wann genau also bin ich mit dieser Thematik “Privatinsolvenz” durch und kann es endlich hinter mir lassen?
      Viele Grüße

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        das “Aufheben” des Insolvenzverfahrens bedeutet, dass Sie sich nunmehr in der Wohlverhaltensperiode befinden. Die Restschuldbefreiung erhalten Sie voraussichtlich zu dem von Ihnen genannten Enddatum der Insolvenz. Von einer Gehaltserhöhung könnten Sie also erst ab diesem Datum in voller Höhe profitieren, allerdings könnten Sie bis dahin bereits rund 30 Cent von jedem mehr verdienten Euro behalten.
        Die Schufa wird leider den Eintrag über die Privatinsolvenz bis zum Juli 2023 speichern.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    24. Avatar
      says:

      Guten tag,
      Ich habe meinen privatinsolvenz am 2011 eingereicht und ihabe am oktober 2017 mein restschulbefreung beschluss bekommen, meine frage währe am oktober 2020 sind die 3 jahre im eintrag bei der Schufa vorbei es wird am taggenau die löschung durchlaufen wird mein score wert wieder auf 97prozent gestuft kann ich mir eine Immobilie eigenheim bzw finanzieren ohne probleme wenn sie dazu was kommentieren würden währe ich ihnen sehr dankbar mein alter ist 39. Mfg

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        grundsätzlich dürfte sich ab Oktober 2020 die Privatinsolvenz bzw die Restschuldbefreiung nicht mehr negativ auf Ihre Bonität auswirken und damit auch dem Kredit nicht mehr im Wege stehen.
        Immer wieder hören wir jedoch von Mandanten, dass Banken ohne erkennbaren Grund den Kredit dennoch nicht gewähren. Grund dafür könnte sein, dass Banken neben der Schufa noch auf andere Datenbanken zurückgreifen.
        Außerdem hängt die Kreditwürdigkeit natürlich noch von anderen Faktoren ab.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    25. Avatar
      says:

      meine insolvenz ist jetzt 6 monate vorbei und 2 gläubiger haben immer noch bei meinem sparkassen konto einen eintrag. ich bat diese gläubiger jetzt zum widerholten mal dies dort löschen zu lassen,damit ich endlich vom p-konto auf ein normales girokonto umsteigen kann, aber die löschen es einfach nicht. die melden sich nicht einmal! frechheit.
      selbst die bank hat schon aufforderungen geschickt, auf die einfach nicht reagiert wird!

      was kann ich tun?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        leider können Sie in diesem Fall lediglich eine Vollstreckungsgegenklage gemäß § 767 ZPO androhen und, falls weiterhin jegliche Reaktion ausbleibt, diese durchführen. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht, wenn die Gläubiger nicht bereit sind, die mittlerweile sinnlos gewordene Pfändung aufzuheben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    26. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      Ich hätte eine Frage was das Restschuldbefreiung betrifft.
      Wenn die 7 Jahre Privat Insolvenz abgelaufen ist und vom Gericht eine Restschuldbefreiung erteilt bekommen hat kann der Gläubiger trotzdem sein Geld verlangen trotz Restschuldbefreiung?
      Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Kaan Can

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        sofern die Forderung des Gläubigers von der Restschuldbefreiung umfasst war, kann er die Summe nicht länger von Ihnen verlangen. Die Restschuldbefreiung stellt dann auch ein echtes Vollstreckungshindernis dar, welches beispielsweise einem Gerichtsvollzieher entgegengehalten werden kann.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    27. Avatar
      says:

      Hallo! Ich habe die Restschuldbefreiung bekommen. Die Insolvenz wurde Anfang 2013 gestellt, da ich gegenüber dem Finanzamt Steuerschulden hatte. Es gab und gibt keine weiteren Gläubiger. Steuerberater und Anwälte, haben mir zu einer Privatinsolvenz geraten. Nun erhalte ich den Beschluss, in welchem auf § 302 Inso. hingewiesen wird. Mit erschrecken lese ich im Internet, das es 2014 eine Änderung im Gesetz gab. Nun soll die Steuerschuld nicht in der Restschuldbefreiung berücksichtigt sein? Warum bin ich dann 6 Jahren in die Insolvenz gegangen? Ist dies korrekt, das die Steuerschulden nicht erlassen sind? Wie muss und kann ich jetzt verfahren. Meine Ängste werden noch größer, da ich keinerlei Kenntnis der diesen § hatte. Weder Steuerberater, noch Insolvenzanwalt haben mich darüber informiert. Wie Handel ich jetzt. Wie komme ich nun überhaupt von diesen Schulden runter?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        bitte lesen Sie § 302 Nr. 1 InsO (Insolvenzordnung) genau. Einzig wenn es sich um Verbindlichkeiten handelt, die in Zusammenhang mit einer Steuerstraftat stehen, werden diese nicht von der Restschuldbefreiung umfasst. Normale, rückständige Steuerforderungen sind selbstverständlich umfasst.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    28. Avatar
      says:

      Hallo,

      auch ich strebe das Insolvenzverahren nach drei Jahren zu Beenden an. Die Voraussetzungen hierfür liegen vor. Kann ich mit Erhalt der Restschuldbefreiung dann wieder auf mein volles Gehalt zugreifen, also keine Abgaben mehr an den Treuhänder zu leisten habe (Verfahrens- und Gerichtskosten samt Treuhänderkosten sind beglichen). Dann würde doch eine Vorlage des Beschlusses des Amtsgerichts beim Arbeitgeber reichen oder?

      Mit freundlichen Grüßen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        auch wenn Sie die Voraussetzungen für die Verkürzung erfüllen, wird noch während der gesamten, dreijährigen Laufzeit der pfändbare Betrag bei Ihnen eingezogen werden. Erst mit deren Ablauf wird Ihnen die vorzeitige Restschuldbefreiung erteilt werden. Mit diesem Beschluss können Sie dann auch Ihren Arbeitgeber informieren. Des Weiteren darf ich Sie darauf hinweisen, dass der Antrag auf Verkürzung innerhalb der dreijährigen Frist zu stellen ist. D.h., die Voraussetzungen müssen regelmäßig vor deren Ablauf vorliegen und nachgewiesen werden.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    29. Avatar
      says:

      Hallo, bekommt man eine Restschuldbefreiung vor 3 Jahren gelöscht? Natürlich mit einem Anwalt? Wie hoch stehen die Chancen und wurden sie das übernehmen? Danke.

      Mit freundlichen Grüßen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        eine vorzeitige Entfernung dieses Merkmals aus der Schufa ist nach momentaner Rechtslage schwerlich möglich.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    30. Avatar
      says:

      Hallo,
      laut meiner Insolvenzverwalterin bin ich am 11.02.2020 mit meiner Insolvenz nach fünf Jahren fertig.
      Jetzt steht allerdings noch ein Erbe aus, welches meine Restschulden begleichen würde. Selbstverständlich
      weiß meine Insolvenzverwalterin sowie die Gläubiger davon.
      Ich warte eigentlich schon lange auf dieses Erbe, es müsste eigentlich jeden Monat ausgezahlt werden.
      Meine Frage dazu: Sollte ich nun über den 11.02.2020 hinaus auf mein Erbe warten müssen, kann mir dann die Restschuldbefreiung
      untersagt werden?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        es kann nicht zu Ihrem Nachteil ausgelegt werden, wenn das Erbe verzögert ausgezahlt wird. Allerdings könnte es unter Umständen zu einer Nachtragsverteilung kommen und das Erbe doch noch zur Hälfte an den Insolvenzverwalter fallen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    31. Avatar
      says:

      Guten Tag, meine Restschuldbefreiung ist nun zwei Jahre her. Ich hatte zwischenzeitlich kein Bankkonto. Nun lehnen alle Banken eine Kontoeröffnung ab. Haben Sie eine Idee, was ich tun könnte?
      Danke und viele Grüße
      Andreas

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        Sie besitzen zumindest das Recht, ein sogenanntes Basiskonto oder “Jedermann-Konto” zu eröffnen. Dieses darf die Bank nur unter besonderen Umständen ablehnen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    32. Avatar
      says:

      Hallo,habe im Juni meine Restschuldbefreiung erhalten,aber auf meinen Konto ist immer noch ein Gläubiger der eine Pfändung hat,was kann ich machen.Frau Trintwedel

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Trintwedel,

        in diesem Fall können Sie mit dem Gläubiger Kontakt aufnehmen und ihn bitten, die mittlerweile sinnlos gewordene Pfändung aufzuheben.
        Sollte er nicht dazu bereit sein, können Sie die Pfändung nur noch mit einer Vollstreckungsabwehrklage gemäß § 767 ZPO entfernen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    33. Avatar
      says:

      Guten Tag,

      meine Insolvenz mit Restschuldbefreiung ist jetzt fast 10 Jahre her.

      Heute hatte ich Post von Anwälten, die sich auf eine alte Forderung beziehen. Sie schreiben zwar: “Sie ist bereits rechtskräftig tituliert, so daß Einwände gegen das Bestehen der Forderung an sich nicht mehr maßgeblich sind” – fordern aber dennoch die Zahlung ein.

      Jetzt habe ich meine alten Insolvenz-Unterlagen immer noch und mit Schrecken festgestellt, daß ich diesen Gläubiger darin nicht finden kann. Aber sie muß ja mit dabei sein, wenn sich die Anwälte darauf beziehen …

      Wie muß ich denn jetzt reagieren ?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        gem. § 301 Abs. 1 InsO (Insolvenzordnung) gilt die Restschuldbefreiung auch ggü. Gläubigern, deren Forderung nicht zur Tabelle angemeldet wurden. Sofern die Forderung aus der Zeit vor der Antragstellung stammt und Sie den Nachweis erbringen können, dass Sie den Gläubiger unverschuldet nicht im Insolvenzantrag berücksichtigt haben, können Sie dem Gläubiger den Beschluss über die erteilte Restschuldbefreiung entgegenhalten. Sollte der Gläubiger die Zwangsvollstreckung gegen Sie betreiben, müssten Sie eine Vollstreckungsabwehrklage gem. § 767 ZPO erheben.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    34. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Dr Ghendler!

      Die Restschuldbefreiung habe ich erst jetzt,9 Jahre nach Insolvenzeröffnung am 1.7.10 erhalten. Kann ich aufgrund dieser Tatsache bei der Schufa auf eine komplette Löschung bestehen? Also nicht nur der Gläubiger, sondern auch der Eintrag generell? Wie sind da die Chancen?
      Denn sonst muss ich ja noch bis 1.7.22 warten! Davon abgesehen, wird dann automatisch gelöscht oder muss man das beantragen?
      Über eine Rückantwort würde ich mich freuen! P.S.: Ich hatte eine Regelinsolvenz.

      Freundliche Grüße

      Carl Helmut Balser

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Balser,

        bedauerlicherweise ist für die Schufa der Erhalt der Restschuldbefreiung maßgeblich. Eine Löschung müsste des Weiteren automatisiert erfolgen. Ich rate Ihnen jedoch dazu, jedes Jahr von Ihrem Recht auf eine kostenfreie Selbstauskunft Gebrauch zu machen und die Schufa zu überprüfen. Sollte nach Ablauf der drei Jahre ab Erhalt der Restschuldbefreiung noch eine Eintragung vorhanden sein, so können Sie die Schufa aktiv zur Löschung auffordern.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    35. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      in meiner Schufa steht nur Insolvenz aufgehoben, keine Info das die Restschuldbefreiung erteilt wurde, heißt das für mich das die 6 Jahre umsonst waren bzw. geht es noch eine weitere Zeit weiter?
      Vielen Dank vorab für die Information.

      Mit freundlichen Grüssen

    36. Avatar
      says:

      Das Insoverfahren wurde im Juli 2014 eröffnet und Im Januar 2019 war Abschlusstermin und die Restschuldbefreiung wurde erteilt laut Beschluss vom Amtsgericht. Was muss ich jetzt noch an den Insolvenzverwalter abführen? Ich bekomme laut Finanzamt eine Rückzahlung und erhalte im November ein 13. Monatsgehalt.
      Leider ist mein Verwalter ein sehr schlechter und kommt nur wenn er was will.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        mit der Erteilung der Restschuldbefreiung ist die Insolvenz in aller Regel beendet. Evtl. könnte der Insolvenzverwalter ein Teil Ihrer Rückzahlung vom Finanzamt pfänden, wenn dieses aus dem Insolvenszeitraum beruht.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    37. Avatar
      says:

      Hallo,

      Meine Insolvenz befand sich nach 3 Jahren immer noch im Insolvenzverfahren. Mit Stichtag 3 Jahre und Antrag bei Gericht habe ich die 35% sowie Verfahrenskosten aufgebracht. Jetzt 3 Wochen später schreibt mir das Gericht, dass 1. Restschuldbefreiung nach Ablauf einer Frist von 3 Wochen erteilt wird, wenn kein Gläubiger dem widerspricht. Soweit so gut. Aber es kam noch ein Schreiben, dass ich ab jetzt in der WVP bin. Ist das denn richtig vom Gericht? Und muss ich jetzt im Folgemonat weiter zahlen und der IV kassiert 119 Euro für nix?

      Vielen Dank für Ihre Bemühungen

      MfG G.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        leider ist ohne Einsicht in die Dokumente zu nehmen eine seriöse Antwort nicht möglich. Ich bitte daher um Ihr Verständnis und verbleibe

        mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    38. Avatar
      says:

      Hallo,
      Meine Restschuldbefreiung war Anfang 2017 mein Arbeitgeber hat allerdings immer noch die Pfändungen von damals im System und will diese nicht löschen da die insolvenzverwalterin Ihnen nichts zugeschickt hat. Ich hatte meinen Arbeitgeber den Beschluss vom Amtsgericht vorgelegt was aber nicht reicht. Nun ist eine gehaltspfändung von fast 100 Euro rausgegangen die nicht mehr gerechtfertigt ist. Meine damalige Insolvenz Verwalterin kann ich nicht mehr erreichen da sie dort nicht mehr tätig ist. Was kann ich noch tun damit die Gehaltspfändung entlieh rausgenommenen wird .
      Mit freundlichen Grüßen
      Angela

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        in diesem Falle sollten Sie nochmals höflich auf Ihren Arbeitgeber einwirken. Sollte dies nicht zum gewünschten Erfolg führen, bleibt Ihnen wohl nur die Hinzuziehung anwaltlicher Hilfe.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    39. Avatar
      says:

      Hallo, ich war in der privatinsolvenz 2007, jetzt ist es durch und bei der Schufa liegt immer noch eine negativ Auskunft vor. Da ich vor 2 Wochen eine Haftpflicht abschließen wollte und das aufgrund der Schufa aber nicht möglich .
      Meine Frage wäre,warum ist es noch nicht gelöscht. Da ich leider meine Unterlagen über die restschuldbefreiung vom Amtsgericht nicht habe , kann ich das nicht nachweisen. Wo erhalte ich den Beschluss über die Restschuldbefreiung .
      Und wo kann ich die Löschung der Schufa beantragen ?
      Danke….

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        der Schufa-Eintrag über die Insolvenz sollte drei Jahre nach Ende des Insolvenzverfahrens gelöscht werden. Eine Kopie der Bescheinigung über die Restschuldbefreiung kann Ihnen das zuständige Insolvenzgericht, also das Amtsgericht Ihres damaligen Wohnortes, ausstellen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    40. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. Ghendler,
      meine Restschuldbefreiung wurde am 10.05.16 beschlossen und laut Schufa wurden die negativen Einträge auch gelöscht. Nachdem ich aber einen Kreditantrag gestellt habe, wurde dieser abgelehnt weil die komplette Löschung noch nicht abgeschlossen ist. Der Termin wurde auf den 27.07.19 gesetzt. Könnten Sie mir bitte erklären worum es sich handelt und warum laut Schufa alles ok ist aber bei den Banken noch nicht?

      Viele Grüße
      Beatrice

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        in der Regel sollte die Schufa nach genau drei Jahren den Eintrag löschen. Warum es in Ihrem Fall über zwei Monate länger dauert, kann ich leider ohne nähere Informationen nicht beurteilen.
        Unter Umständen kann man bei der Schufa die Löschung bewirken, doch auch dieser Prozess dauert seine Zeit. Immerhin haben Sie ja die Aussage erhalten, dass der Eintrag ab dem 27.07. gelöscht sein wird.
        Möglicherweise hat die Bank auch bei anderen Auskunfteien eine Abfrage gestartet.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    41. Avatar
      says:

      Sehr geehrter Herr Dr. V. Ghendler,
      meine Insolvenz und die folgenden drei Jahren sind bereits beendet, alle Einträge bei der Schufa, Infoscore und bei allen anderen Auskunfteien sind vollständig gelöscht. Meine Schufa-Score beträgt jetzt 96,4 %. Meine Frau und ich haben vor zwei Wochen nach Baufinanzierungen recherchiert und dabei festgestellt dass die Deutsche Bank und Targobank die Anfrage sofort ohne weiteres abgelehnen, es hieß dass ich vor 11 Jahren Probleme hatte und die Bank mich auf sogenannten Blacklist hat. Meine Frage; dürfen die Banken bei denen ich Schulden hatte und durch Insolvenz auch nicht zurückbezahlt habe, mich auf sogenannten Blacklist speichern? Müssen diese Banken meine Daten nicht vollständig löschen?

      Ich würde mich auf ein feedback freuen.
      Beste Grüße

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        die Banken sind sogar verpflichtet, eine Liste bestimmter Personen zu führen, bei denen bestimmte Risiken vorliegen. Dies sind jedoch eigentlich nur Fälle, in denen beispielsweise Geldwäsche vermutet wird. Da es sich bei Ihnen jedoch nur um finanzielle Schwierigkeiten handelt, dürften die Banken diese Daten eigentlich nicht weiter speichern. So sieht es auch die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vor. Möglicherweise könnte ein rechtliches Vorgehen gegen die Bank daher erfolgreich sein und die Bank zur Löschung der Daten gezwungen werden.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

      • Avatar
        says:

        Konnte ich mir denken, dass gewisse Banken schwarze Listen führen.
        Hier müsste es doch möglich sein, dass eine Grundsatzklage gegen solche Banken mit Erfolg durchgeführt wird.
        Denn so macht eine Insolvenz in Deutschland keinen Sinn. In praktisch allen anderen Ländern kann man seine “Pleite” viel schneller durchziehen.
        Hier ist man schon rund 10 Jahre gebrandmarkt und erhält nicht mal mehr einen Mietvertrag.
        Das ist auch so ein Witz. Wenn jemand durch gewisse Umstände einen Autokredit nicht mehr bedienen kann, aber so klug ist alle anderen Dinge wie Gas, Wasser, Strom, Miete, Nebenkosten, Versicherungen usw. zu bedienen, erhält bei Pfändung des Autokredites keine Wohnung mehr.
        Das Scoring ist nicht realitätsbezogen.
        Schon ein negativer Eintrag aufgrund eines Handyvertrags führt zur Verweigerung eines Mietvertrages.

        Mal Städte wie Gelsenkirchen ausgenommen, wo die Vermieter eine Mietschuldfrei-Bescheinigung verlangen, weil dort jeder zweite Mensch in der Schufa einen negativen Eintrag besitzt.

        Und andererseits kann ich bei positiver Bonität etliche Kreditkarten und Kleinkredite über Kaufhäuser und Versandhäuser laufen lassen.

        Das System stimmt vorne und hinten nicht. Die Leute sollen sich verschulden. Vorher wird keine Bremse gezogen. Bei Überschuldung wird sich “geeinigt”, weil keiner einen negativen Eintrag haben will und aus 5.000 Euro werden 10.000 Euro plus Zinsen (!!!!) , die die Inkassogesellschaft dann mit 50 Euro lächelnd 20 Jahre bedienen lässt, weil sie die Forderung für 2000 angekauft hat und nach 40 Monaten schon glatt ist.
        Wenn aber einer dann sagt “Ich kann nicht mehr” wird aus allen Rohren geschossen.
        – lange Zeit der gesamten Insolvenzgesamtabwicklung (bis überhaupt die Insolvenz eröffnet ist, vergeht ja auch noch Zeit)
        – drei Jahre in der Schufa danach
        – schwarze Listen
        Dazu kommen noch unsere immer geringer werdenden Löhne und dass wir uns das dringend benötigte Geld (dann leihen müssen, um überhaupt zur Arbeit zu kommen.
        – PKW Finanzierung
        – PKW Reparatur Finanzierung
        Plus die horrenden Mieten und bei Umzügen die Makler und Kautionskosten.
        Vom Umzug mal ganz zu schweigen.

        Es ist sicherlich auch der leichtfertige Konsum. Aber viele Menschen werden arm durch Arbeit.

        • Dr. V. Ghendler
          says:

          Sehr geehrter Fragesteller,

          ich stimme Ihnen grundsätzlich zu. Das System krankt an vielen Ecken. Wir sind stets bemüht, für unsere Mandanten die schnellste und effektivste Entschuldungsmöglichkeit durchzusetzen und führen selbstverständlich auch Verfahren gegen Banken und Finanzierer. Dennoch muss hier der Gesetzgeber tätig werden. Wir erwarten mit der Verkürzung der Laufzeit der Insolvenz auf drei Jahre bereits eine deutliche Entlastung für unsere Mandanten: https://anwalt-kg.de/newsbeitrag/privatinsolvenz-recht/privatinsolvenz/dauer-der-privatinsolvenz-soll-einheitlich-auf-drei-jahre-verkuerzt-werden/

          Mit freundlichen Grüßen

          Dr. V. Ghendler
          Rechtsanwalt

    42. Avatar
      says:

      Hallo meine privat Insolvenz ist seit einen halben Jahr beendet. Gibt es eine Möglichkeit sich vorzeitig aus der Insolvenz löschen zu lassen?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        bislang lautet die Rechtslage, dass der Eintrag drei Jahre ab der Restschuldbefreiung noch bei der Schufa gespeichert bleibt. Nur in Einzelfällen konnte bislang eine frühere Löschung erreicht werden, und dies erst nach einer Klage vor Gericht.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        • Avatar
          says:

          Womit kann ich so eine Klage begründen? MfG W. Richter

          • Dr. V. Ghendler
            says:

            Sehr geehrter Herr Richter,
            begründet wird die Klage damit, dass die Schufa eben kein berechtigtes Interesse an der Speicherung der Daten mehr hat, bzw. dass das Interesse des Betroffenen an einer wiederhergestellten Kreditwürdigkeit schwerer wiegt, als das Gewinnerzielungsinteresse der Schufa und das Interesse am Schutz für Kreditgeber.
            Ein spezialisierter Anwalt kann diese Begründung für Sie formulieren und dabei alle Erwägungen ins Feld führen, die Ihnen dienen könnten.

            Mit freundlichen Grüßen
            Dr. V. Ghendler
            Rechtsanwalt

    43. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      ich habe eine frage bezüglich der SCHUFA Einträge. Ich befinde mich in den letzten Zügen meiner Insolvenz. Abschluss und Schuldenfrei bin ich am 16.07.2019 (Eröffnung war am 16.07.2013)
      Ich bin jedoch nicht in der Privatinsolvenz sondern in der Regelinsolvenz und habe mich auch recht schnell wieder Selbständig gemacht (ende 2013)
      Meine frage ist ob die Schufa auch bei der Regelinsolvenz die Negativeinträge weitere 3 Jahre also bis 2022 Speichert?

      Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
      Mit freundlichen Grüßen Marcel Brosen

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Brosen,

        vielen Dank für Ihre Frage. Leider gilt auch für die Regelinsolvenz, dass im Anschluss noch drei Jahre lang ein negativer Schufa-Eintrag bestehen bleibt. Wir kritisieren diese lange Speicherfrist, da sie es einem redlichen Schuldner erschwert, wieder am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Aber derzeit gilt noch die Löschfrist von drei Jahren, also in Ihrem Fall zum Juli 2022.

        Mit freundlichen Grüßen

        Ihre KGR Anwaltskanzlei

    44. Avatar
      says:

      Hallo…
      Meine Restschuldbefreiung habe ich 06.2018 bekommen.
      Ich beziehe Erziehungsrente und bekam heute von der Rentenanstalt ein Schreiben das man mir eine Nachzahlung bzw ein Teil meiner Rente zur Verrechnung kürzen würde.
      Ist dieses rechtens? Ich meine das Wort Restschuldbefreiung besagt doch das man mir kein Geld mehr abziehen kann bzw das ich keine Schulden mehr habe. Der Gläubiger ist von 95/96…

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Hallo, an die erteilte Restschuldbefreiung sind alle Gläubiger gebunden, deren Schulden vor der Eröffnung der Insolvenz entstanden sind. Daher sollten Sie die Rentenanstalt und Ihren Gläubiger darauf hinweisen. Die Rentenanstalt darf das Geld nicht an Ihren Gläubiger auszahlen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    45. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      kurze Frage zur endgültigen Löschung des Insolvenzeintrages.

      Was ich nicht ganz verstehe, der Insolvenzeintrag ist aus meiner Schufa gelöscht, jedoch ist dieser laut meiner Bank immer noch bei der Bank sichtbar und wird laut Bank, erst nach 10 Jahren gelöscht.

      Bei Bonify ist mein Score hervorragend, jedoch sehe ich den Eintrag als Gerichtsdaten vermerkt.
      Mein Score bei der Schufa beträgt 99,07 und es ist kein Eintrag zu finden.

      Ich bitte Sie um einen Rat.

      Beste Grüße
      Thomas R.

      Besteht die Möglichkeit diese Lösung voranzutreiben?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr R.,

        Ihre Bank dürfte diesen Eintrag eigentlich nicht mehr sehen, wenn die Löschfrist bei der Schufa abgelaufen ist. Zumindest dürfte die Bonität nicht mehr negativ durch den Eintrag beeinflusst sein.
        Verweigert die Bank Ihnen einen Kredit oder haben Sie andere negative Auswirkungen dadurch erlitten?

        Mit freundlichen Grüßen

        Ihre KGR Anwaltskanzlei

        • Avatar
          says:

          Die Banken, u.v.a. Auskunfteien, haben eigene Datenbanken, da wird man nie gelöscht. Man müsste extra überall die Löschung beantragen. Restschuldbefreiung und Privatinsolvenz ist nur eine Farce. Die Schufa ist nicht der einzige Player auf diesem Markt!

        • Avatar
          says:

          Hallo Herr Dr. Ghendler,
          mir geht es genauso wie Thomas R.
          Meine Bank sagte mit, das selbst nach der 3 Jahre der negativ Eintrag zu sehen sei. Somit sind /werden mir negative Auswirkungen meine Zukunft belasten.
          Was kann ich dagegen tun?
          Grüße
          Andrea Z.

          • Dr. V. Ghendler
            says:

            Sehr geehrte Frau Zimmermann,

            grundsätzlich darf die Bank Ihnen kein Konto auf Guthabenbasis verweigern. Zur Aufnahme eines Kredits sollten Sie es zunächst bei einer anderen Bank versuchen. Grundsätzlich ist es äußerst schwierig, sich gegen dieses negative Scoring bei der Bank zu wehren, da es sich ja offenbar nicht um einen Schufa-Eintrag handelt, sondern um eine andere Auskunftei. Zunächst müsste man herausfinden, in welcher Datenbank der Eintrag noch gespeichert ist und dann dort eine Löschung aufgrund des Ablaufs der Speicherfrist beantragen.

            Mit freundlichen Grüßen
            Dr. V. Ghendler
            Rechtsanwalt

    46. Avatar
      says:

      Guten Morgen,

      am 25.08.2018 bekam ich die Restschuldbefreiung. Alle Pfändungen auf meinem Konto wurden von den Gläubigern zurück genommen, bis auf eine. Ich schrieb den Gläubiger und auch dessen Anwalt an, mit der Bitte diese von meinem Konto zu nehmen. Bis heute reagiert keiner von beiden auf meine Anfragen und die Bank kann nicht tätig werden, sagt Sie. Gibt es noch Möglichkeiten die Pfändung von meinem Konto zu bekommen ?
      Die Schuld ist, welche die Pfändung betrifft, ist teil des Insolvenzverfahrens gewesen und ist keine Steuerschuld oder ähnliches. Neue Schulden, nach der Befreiung gibt es nicht.

      Über einen Hinweis bin ich Ihnen sehr dankbar.

      Viele Grüße
      Michael Wagner

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Wagner,

        in diesem Falle können Sie eine Vollstreckungsgegenklage erheben. Dies dürfte Abhilfe schaffen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    47. Avatar
      says:

      Guten Tag.
      Ich war am 1.12.2016 fertig mit meine Insolvenz jedoch beglich ich alle gerichtskosten erst zum 01.08.2017 wegen ratenzahlung.
      Daher meine Frage wann steht meine Insolvenz nicht mehr in der Schufa? Löschung Ende 2019 oder 2020? Sie steht ja drei Jahre drin?

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Fragesteller,

        Ihr Schufa-Eintrag verjährt nach drei Jahren. Die Verjährung beginnt mit Ablauf desjenigen Jahres, in welchem Ihre Restschuldbefreiung in der Schufa vermerkt wurde.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    48. Avatar
      says:

      Hallo, meine Privat Insolvenz war am 10.07.2016 mit Restschuldbefreiung beendet. Meine Frage: wann erfolgt die Löschung bei der Schufa. Ich möchte eine neue Wohnung beziehen.

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Peters,

        gemäß der Verhaltensregeln, die der Verband der Wirtschaftsauskunfteien festgelegt hat, sollte Ihr Schufa-Eintrag über die Privatinsolvenz zum 11.07.2019 gelöscht sein.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        • Avatar
          says:

          Hallo,
          Dazu habe ich auch eine Frage, ich habe gelesen das der Eintrag Restschuldbefreiung bei der Schufa nach drei Jahren gelöscht wird… Aber erst nach Ende des Kalenderjahres. Ich habe das selbe Problem meine Restschuldbefreiung habe am 6.6. 2016 bekommen also müsste der Eintrag nächsten Monat gelöscht werden… Die Schufa aber sagt erst nach dem 31.12.2019.
          Was kann ich tun? Ich habe eine Rechtsschutzversicherung.. Können Sie mir evtl. Helfen?

          • Dr. V. Ghendler
            says:

            Sehr geehrter Herr Weiß,

            bis vor Kurzem war es so, dass der Eintrag erst nach drei Jahren zum Ablauf des Kalenderjahres gelöscht wurde.
            Mittlerweile hat sich aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung eine taggenaue Löschung nach genau drei Jahren etabliert. Geregelt ist dies in den “Verhaltensregeln für die Prüf- und Löschfristen von personenbezogenen Daten durch die deutschen Wirtschaftsauskunfteien vom 25.05.2018”. Diese Regeln hat die Schufa selbst mit beschlossen.
            Sollten Sie mit dem Hinweis auf die gerade vereinbarte, taggenaue Löschfrist bei der Schufa nichts erreichen, können sich aber gerne mit Ihren Kontaktdaten unter kontakt@anwalt-kg.de melden und wir rufen Sie umgehend für ein kostenloses Erstberatungsgespräch zurück.

            Mit freundlichen Grüßen

            Dr. V. Ghendler
            Rechtsanwalt

    49. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      mir wurde die Restschuldbefreiung zum 19.5.2017 erteilt. Heißt das nun das erst Ende 2020 mein Eintrag bei der Schufa gelöscht wird. Mir wurde damals immer etwas vom Ende des zweiten Jahres also zum 31.12.2019 gesagt. Ursprünglich bin ich sogar von Mai 2019 ausgegangen. Und gibt es hierfür überhaupt eine gesetzliche Grundlage?

      Vielen Dank!

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrter Herr Kulla,

        leider ist es richtig, dass der Eintrag in der Schufa noch drei Jahre lang bestehen bleibt. Die Löschung erfolgt aber drei Jahre nach Ende der Insolvenz, also in Ihrem Fall im Mai 2020.
        Die gesetzliche Grundlage bildet die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Schufa ist nach Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO berechtigt, die Daten zu speichern und an Dritte weiterzugeben.
        Es könnte möglich sein, eine vorzeitige Löschung des Schufa-Eintrags zu erreichen, wenn man belegen kann, dass ein “besonderes Interesse” an der vorzeitigen Löschung besteht (Art. 11 Abs. 1 lit. c) DSGVO). Allerdings kann ich nicht beurteilen, wie gut die Erfolgsaussichten hierfür stehen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

        • Avatar
          says:

          Vielen Dank!

    50. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      die Restschuldbefreiung wurde mir im November 2016 erteilt. Ich möchte nun ( Stand Mai 2019) einen Kredit für die Immobilienfinanzierung aufnehmen. Muss ich noch damit rechnen, dass es einen Eintrag in der Schufa immer noch stehen könnte und ich somit keine Finanzierungszusage von der Bank bekomme?

      Vielen Dank!

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        die auch von uns häufig kritisierte Löschfrist bei der Schufa beträgt leider drei Jahre. Daher ist damit zu rechnen, dass der Eintrag erst Ende dieses Jahres gelöscht wird und aktuell noch besteht. Sie können auch eine kostenlose Schufa-Selbstauskunft einholen.
        Es ist aber nicht gesagt, dass die Bank deswegen den Kredit verweigern wird. Vermutlich wird sie jedoch weitere Sicherheiten verlangen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht

    51. Avatar
      says:

      Guten Tag ich habe eine Frage zu meinem Insolvenz das Gericht schickt mir dieses Schreiben ende Mai kann ich sie dann anrufen wenn ich das Schreiben habe Mit freundlichen Grüßen Regine Kraska

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Kraska,

        vielen Dank für Ihre Frage. Eine kostenlose telefonische Beratung bieten wir nur im Vorfeld einer Insolvenz oder eines Schuldenvergleichs an. Ich bitte Sie um Verständnis, dass zur Beantwortung von Fragen zu einer bereits abgeschlossenen Insolvenz nur ein kostenpflichtiges Beratungsgespräch möglich ist.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    52. Avatar
      says:

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir eine Frage kurz beantworten könnten
      1992 und 1995 nahm ich je einen Kredit bei einer großen Bank auf . Den ersten Kredit musste ich absichern , indem ich eine Lebensversicherung in Höhe des Kredites abschloss. Den kleinen Kredit musste ich von Beginn an Abtreten . Aufgrund einer schweren Krankheit musste ich schon 3 Jahre später meine Selbstständigkeit aufgeben. Da in der kurzen Zeit der große Kredit noch längst nicht abgetragen war würde meine Versicherung gepfändet. Der kleine Kredit war eh abgetreten. Von 2002-2008 durchlief ich eine Insolvenz wo ich am Ende die Restschuldbefreiung bekam. Die Bank war von Anfang an dabei .
      Zum 1.2. lief meine Versicherung aus und ich müsste mein Geld ausbezahlt bekommen. Bei der Versicherung steht aber die Pfändung und die Abtretung da. Die Versicherung braucht jetzt von der Bank eine Freigabe über die Pfändung und die Abtretung. Nun erteilt die Bank keine Freigabe und besteht auf die komplette Versicherungssumme. Mir wurde jetzt eine „ Rechnung „ zugestellt wo sogar im Nachhinein komplette Zinsen neu berechnet wurden . Es ist jetzt so das ich keine Versicherung ausbezahlt bekomme und jetzt noch Geld an die Bank zurück zahlen soll . Meine Frage . Befindet die Bank im Recht ?
      Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir mitteilen könnten ob die Bank hier im Recht ist .
      Zwischen der Restschuldbefreiung und dem heutigen Stand sind 11 Jahre vergangen. Selbst wenn die Bank Recht hat, dann hätte diese sich doch längst melden können um Forderungen zu stellen.
      Vielen Dank für Ihre Antwort.
      Mit freundlichen Grüßen
      Marina Wende

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Frau Wende,

        vielen Dank für Ihre Frage. Hierbei handelt es sich allerdings um einen äußerst komplexen Sachverhalt, der sich anhand Ihrer Angaben nicht in Kürze beantworten lässt. Um die Frage zu beantworten, sind noch weitere Informationen erforderlich, beispielsweise wie die Kündigungsbedingungen der Lebensversicherung waren. Auch ob die Forderung der Bank schon verjährt ist oder nicht möchte ich ohne weitere Angaben nicht abschließend beantworten.
        Ich würde Ihnen empfehlen, bei meinem Sekretariat unter 0221 – 6777 0055 einen Termin zu vereinbaren.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

    53. Avatar
      says:

      Hallo,
      mein Verfahren wurde am 3.5.13 eröffnet und 3/2015 aufgehoben. Meine Wohlverhaltensphase endet nun in ein paar Tagen.
      Der Erteilung der Restschuldbefreiung dürfte nichts im Wege stehen, so dass ich mich schon freue, bald endlich schuldenfrei zu sein.
      Nun habe ich in Wikipedia folgenden Abschnitt gelesen und mache mir Gedanken darüber, ob mir weitere Pfändungen meiner Rente drohen können, trotz Restschuldbefreiung.
      Hier der Wikipediaeintrag:

      Wird die Restschuldbefreiung erteilt, so erlöschen die Forderungen gegen den Schuldner nicht; die Bezeichnung als Restschuldbefreiung ist also missverständlich. Der Schuldner kann aber den Insolvenzgläubigern gegenüber die Leistung verweigern. Die Forderungen werden also zu sogenannten unvollkommenen Verbindlichkeiten (Naturalobligationen), die zwar freiwillig erfüllt, aber nicht durchgesetzt werden können. Daraus ergeben sich unter anderem folgende Konsequenzen:

      Zahlungen, die der Schuldner an den Gläubiger geleistet hat, können nicht zurückverlangt werden (siehe § 301 Abs. 3 InsO). Dies gilt auch, wenn ein Dritter (zum Beispiel Arbeitgeber oder Rententräger) gezahlt hat. Dem Schuldner verbleibt dann nur ein Schadensersatzanspruch gegen den Dritten (Drittschuldner).

      • Dr. V. Ghendler
        says:

        Sehr geehrte Fragestellerin,

        Sie müssen sich keine Sorgen machen. Durch den Restschuldbefreiungsbeschluss kann keiner Ihrer Gläubiger mehr eine Pfändung der Rente oder von sonstigem Vermögen betreiben. Die einzige Konsequenz ist die, dass Sie, wenn Sie einem Schuldner trotzdem Geld zahlen, dieses nicht mehr zurückfordern könnten. Dies könnte beispielsweise eine Rolle spielen, wenn Sie erneut eine Rechnung bei einem der alten Gläubiger hätten und diese bezahlen. Dann sollten Sie bei der Zahlung genau angeben, dass sich die Zahlung nicht auf die alte, sondern auf die neue Rechnung bezieht.
        Dies ist aber ein äußerst seltener Sonderfall.

        Mit freundlichen Grüßen

        Dr. V. Ghendler
        Rechtsanwalt

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