Steuererklärung während Insolvenz

Guten Tag,
seit 9.1.25 bin ich in der Regelinsolvenz. Steuererklärung 2022-2024 sind noch nicht gemacht. War vom 1.4.22-30.06.23 in einer GbR Gesellschafter und vom 1.1.22-31.12.22 zusätzlich Solo Selbständiger. Steuer 22- 24 kann ich leider nichts für einen Steuerberater bezahlen und der Insolvenzverwalter macht die Erklärung nicht, weil kein Geld da ist. Für 22 und 23 rechne ich mit einer Erstattung vom Finanzamt von ca. 8-10.000 €, die ja in die Masse einfließen. Kann ich die Erklärung selbst machen – wenn ich sie hinbekomme? Danke. Freundliche Grüße

Gerichtsvollzieher / Ratenzahlung

Guten Abend,
ich bin mit einer Teilforderung von meinem Gläubiger über den GV konfrontiert: Zahlen oder Vermögensauskunft.
Die Forderung sind 1000 Euro, ich habe eine Ratenzahlung in Höhe von 200 Euro pro Monat angeboten / die sind auch gut von mir zu leisten. Nun will aber der GV plötzlich dazu meine Gehaltsabrechnung sehen, angeblich um die Ratenhöhe zu kontrollieren…im Prinzip kein Problem, nur würde ich gern die Daten des Arbeitgebers schwärzen…die Arbeitgeberdaten gehen ihn ja prinzipell erstmal nix an. Eigentlich dachtre ich immer, das hierbei die 12 Raten Regel gilt. Ich habe den Verdacht, dass er den AG herausfinden will.
Kann mir jemand dazu was sagen?

Neue Regelungen Insolvenz

Liebes Team,
ich habe bei Google mal neue Gesetze Insolvenz 2025 eingegeben und das kam dabei raus:
Die deutsche Umsetzung gilt aber auch für Verbraucher. Dies bedeutet, egal wann man in 2020 bis August 2022 in die Insolvenz geht, das Insolvenzverfahren ist immer im August 2025 beendet.

Meine Insolvenz begann im Juni 2022 und wäre eigentlich am 08.06. 2025 fertig. Der Satz macht mir aber Sorge, dass ich jetzt auf einmal drei Monate dann länger in Insolvenz bin.

Ich freue mich über eine Antwort zu der Frage.

Vielen Dank !!!

20 Jahre eine einzige Privatinsolvenz

Sehr geehrte Damen und Herren

wenn eine Immobilie aus der Insolvenzmasse frei gegeben wurde und dann 3 Jahre später die Restschuldbefreiung erteilt worden ist beim zuständigen Insolvenzgericht.

Damit ist doch die freigebebe Immobilie aus der Insolvenzmasse wieder zurück in das insolvenzfreie Vermögen des Schuldners und seit der Freigabe fortan unpfändbar ?

Und mit der Restschuldbefreiung in der Verbraucherinsolvenz damit Streichung aller noch offen stehenden Forderungen die mit in der Insolvenz angemeldet waren ?

Und nach einen jahr nach der erteilten Restschuldbefreiung ist diese unanfechtbar ?

Und man ist schuldenfrei und der Start frei für einem wirtschaftlichen Neustart und die Gläubiger können keine alte Forderungen mehr durchsetzen ?

Vielen Dank im voraus.

Doppelte Vollstreckung

Schönen guten Tag,
mein Mann hat ein Problem mit der UMB GmbH und wir fragen uns, ob Sie uns hierbei eventuell helfen können.
Mein Mann wollte sich im Jahr 2009 selbstständig machen und brauchte hierfür auch eine Private Krankenversicherung. Als er merkte, dass das mit der Selbstständigkeit nicht so klappt, suchte er sich wieder einen Angestellten-Job und war hierdurch wieder gesetzlich versichert. Die Private Krankenversicherung wurde gekündigt, aber hier gab es dann Unstimmigkeiten mit der Versicherung wegen der noch ausstehenden Beiträge bzw. dem Kündigungstermin. Die Versicherung gab die Forderung an die UMB GmbH ab. Es gab eine Gerichtsverhandlung und ein Urteil. Dieses ging ihm auch zu und es ist noch in seinen Akten.
Der Obergerichtsvollzieher kam und es wurden Ratenzahlungen vereinbart. Die erste Rate erfolgte am 20.05.2011 per Überweisung, danach wurde sofort ein Dauerauftrag gestartet, immer monatlich zum 15. des Monats, da hier der Lohn einging, damit es zu keinen Rückbuchungen kommt. Die Zahlungen müssten im August 2013 beendet gewesen sein. Nun kam 2017 eine erneute Aufforderung zur Zahlung für genau diese Versicherung und wir dachten, das vielleicht noch etwas gefehlt hat. Hierauf haben wir wieder eine Ratenzahlung vereinbart. Nun habe ich, weil ja nun schon fast 9 Jahre bezahlt wurde, das sind € 5400,-, eine Forderungsaufstellung verlangt, die nun auch eingegangen ist. Hierbei fiel mir als erstes auf, dass hier immer noch Säumniszinsen berechnet wurden, obwohl die Raten immer 15 Tage vor Zahlungstermin eingingen. Danach habe ich mir das ganze genauer betrachtet.
Dabei stellte ich fest, dass das Aktenzeichen von den Zahlungen an den Obergerichtsvollzieher nicht mit den Aktenzeichen übereinstimmt, das auf der Kostenübersicht ist. Hierfür haben wir auch kein Urteil vom Gericht zugestellt bekommen. Auch sind hier wiederum nochmals andere Aktenzeichen vom Gericht in Hünfeld aufgezeigt, die sich mir nicht erschließen. Auch für diese haben wir nichts vom Gericht bekommen. Wir schauen auch ob wir die alten Kontoauszüge noch haben, auf denen die Zahlungen an den Obergerichtsvollzieher zu sehen sind. Wie müssen wir weiter vorgehen, was können wir tun um das zu viel bezahlte Geld wieder zubekommen, da ja alles schon bis August 2013 über den Obergerichtsvollzieher bezahlt wurde.
Vielen Dank für ihre Antwort.

Privatinsolvenz

guten Tag Heinz Marchner hir ich habe vor 16 Monaten über ihre Kanzlei Privatinsolvenz beantragt die leider noch nicht läuft woran liegt es weil ein Gerichtsvollzieher wissen wollte warum es so lange dauert und wo das Problem liegt ich hatte schon einige Email an ihnen geschiegt aber es meldet sich niemand von ihnen wo ran liegt es Gruß Heinz Marchner.

Altersvorsorge während der Wohlverhaltensphase

Guten Tag,

Ich würde gerne wissen, wenn ich mich in der Wohlverhaltensphase einer Privatinsolvenz befinde, ob ich dann von meinem unpfändbaren Einkommen eine ETF-basierte Rentenversicherung besparen darf ? Es soll keine Rürup-Rente sein.
Oder könnten Gewinne dann gepfändet werden ?
Zusätzlich hätte ich gerne nur ein ETF Depot, das ich mit kleinen Beträgen besparen möchte.

Vielen Dank

Saniert entlassen und direkt zahlungsunfähig

Die GmbH meiner Frau wurde im Rahmen der Regelinsolvenz saniert. Im Dezember 2024 wurde das Vermögen der Insolvenzmasse vom Insolvenzverwalter entnommen und nunmehr sind nicht genug liquide Mittel vorhanden um Löhne und Sozialabgaben zu bezahlen. Die bestehenden offenen Forderungen der GmbH sind jedoch Kostendeckend. Durfte der Insolvenzverwalter unter solchen Bedingungen überhaupt die Beendigung der Insolvenz initiieren? Der nunmehr bestehende Sachverhalt war durchaus absehbar. Wie sollten wir jetzt reagieren?

Verfahrensende

Guten Tag,
ich finde keine passende Antwort zu meiner Frage bzw. meinem Problem.
Im Netzt ist überall zu lesen, nach 3 Jahren ist alles vorbei.. Restschuld wird erteilt und man kann neu durchstarten. Meine Privatinsolvenz aus 2021 ist nach 3 Jahren am 19.10.24 beendet gewesen (Ende der Abtretungsfrist). Meinen Beschluss über die Erteilung der Restschuldbefreiung habe ich erhalten, diese wurde am 3.12.24 erteilt und ist auch mittlerweile rechtskräftigt. Es wird trotzdem noch weiter gepfändet, sprich der AG ist noch nicht informiert worden ect. Das Büro des IV ist wohl maßlos überlastet, immerhin war man so nett mir auf eine E-Mail von Anfang Dezember wie es jetzt weiter geht am 30.12.24 zu antworten, bzw. konnte ich auch ein kurzes Telefonat führen. Die Dame sagte ich bekomme alles was nach Abtretungsfrist (19.10.24) eingegangen ist zurück, wenn die Schlussrechnung gemacht ist. Bedeutet wohl auch die Gläubiger sind noch nicht abgefunden worden. Sie meinte das wird wohl alles im Januar passieren, und dann sei das Verfahren erst abgeschlossen und man bekommt nochmals vom Gericht Bescheid. Meine Frage ist, gibt es hier nicht irgendwelche Fristen? Wie soll so ein Neustart möglich sein? Es wäre ja zumindest schön, wenn der AG informiert wird und die Pfändung weg wäre, wie viele Monate kann das so noch gehen? Überall liest man 3 Jahren, dann ist das Ziel erreicht. Ich habe heute beim Gericht angerufen. Die konnten mir auch nicht helfen, sagten nur sie sehen da was in den Akten mit irgendeiner Frist bis Juni 25 noch ! Bis dahin muss wohl der IV Berichte vorlegen und alles müsste geprüft werden. Ich verstehe es nicht wirklich. Denn ich dachte es ist mit der Erteilung der Restschuld alles durch ? Kann man da jetzt nur hoffen, das der IV alles möglichst schnell abschließt? Ich dachte eigentlich auch, das er sein Amt mit Ende der Abtretungsfrist oder Erteilung der Restschuld verliert?
Mein IV bekommt über 16.000 € als Vergütung. Es wurden knapp 28.000€ gepfändet über den Lohn. Dazu wäre meine Frage noch was mit den Verfahrenskosten ist? Ich habe es so verstanden, das diese nach Abzug der Vergütung aus dem gepfändeten Betrag entnommen werden, und der Rest geht dann die Gläubiger?
Danke für die Beantwortung im Voraus.

Anerkennung der Restschuldbefreiung in Deutschland

Hallo,
ich habe die Restschuldbefreiung in Ireland bereits erhalten aber eine Meldung der Vollstreckung am Flughafen von Staatsanwaltschaft Köln bleibt bestehen. Das heißt, meine Schulden aus Steuerhinterziehung beim Finanzamt bleiben bestehen, vermute ich Mal zumindest.
Nun, was soll ich bitte machen ? Deutschland für immer verlassen oder gibt es da noch einen Ausweg?. Das irische Verfahren in Ireland war sehr hart für mich und COMI wurde genau überprüft und nach dem ich alles hinter mir habe, Deutschland will es nicht anerkennen anscheinend sonst gäbe die Meldung der Vollstreckung am Flughafen nicht. Eine Kopie und Übersetzung der Restschuldbefreiung habe ich an Staatsanwaltschaft Köln bereits geschickt. Trotzdem sagen sie nein, wir löschen die Meldung nicht, es wird erstmal bleiben.
Was empfehlen Sie mir bitte in diesem Fall?.

Vielen Dank für die Rückmeldung.

Beste Grüße
Khalid