2 Gesamtschuldner, 1 Gläubiger, Vergleich 1 Gläubiger

Sehr geehrtes RA Team,
ich benötige dringend eine Unterstützung, da ich unterschiedliche Aussagen zu meinem Rechtsfall habe.
Wurde in 2012 geschieden. Es gab Rest-Gesamtschulden nach den Inmobilienverkäufen von ca. 160.000 Eur incl. Kosten, Zinsen,aus der Ehezeit.
Die Rest-Schulden beruhen aus 2 Immobilien, welche in der Ehezeit verkauft wurden. Am 06.03.2013 hat mein Exmann über einen RA einen Gesamtschuldenvergleich über alle 3 Konten über einen RA beantragt. Dieser wurde von dem Gläubigern wie folgt angenommen.
Ich zitiere: Zur Abgeltung der Forderung, die per heute EUR 160.028,02 beträgt, zahlt Herr…
H…..eine Vergleichssumme in Höhe von EUR 117.000,00. Der Erledigungsvermerk von dem Inkassobüro wurde zum 30.07.2018 bestätigt. Mein Exmann rief mich an und sagte, jetzt sind wir endlich alles los. Leider nicht. Denn jetzt kommt das Inkassobüro zu mir und will von mir noch einmal aus einem der 3 Konten welche verglichen wurden noch einmal 14.401,92 EUR aus einer Hauptforderung zzgl. Zinsen und Kosten sind es seit 1996 20.497,52 EUR. Nach einem Telefonat mit dem Inkassobüro habe ich nebenbei heraus gehört, dass dies noch nicht alles sei. Denn die Kosten und Zinsen welche Sie meinen Exmann erlassen haben, wollen Sie auch noch einmal ca. 23.000 EUR. Dies habe ich allerdings noch nicht schriftlich. Daraufhin hat mir mein Exmann gesagt, dass es nicht sein kann, denn schließlich hat er den Vergleich bewusst über die Gesamtforderung angefordert, weil Er ja wusste, dass ich das eh nicht zurück zahlen kann. Daraufhin hat Er sich mit seinem RA in Berlin wieder in Verbindung gesetzt und es kam die Antwort. Herr…. das ist richtig, der Vergleich wurde nur mit Ihnen durchgeführt. Ganz klar, dass sich das Inkassobüro nun an den zweiten Gesamtschuldner erinnert, in diesem Fall an Ihre Exfrau.
Das war aber nicht der Plan von meinem Exmann,. Der Plan war, dass ich nach seinem Vergleich auch schuldenfrei bin. Nun kommt das Inkassobüro zu mir und will über eine Notarurkunde aus 1996 vollstrecken, wo wir uns beide der Zwangsvollstreckung unterwerfen mussten. In 2012 hatte ich das Amtsgericht angeschrieben, ob auf die Grundbücher noch Grundschulden für die Bank eingetragen wurden bzw. es eine Schuldenkartei gibt. Darauf habe ich die Antwort vom Amtsgericht bekommen, dass die Grundschuld für die 2 Grundbücher von der Bank in 2007 gelöscht wurden. Kann die Bank aus einer Urkunde aus 1996 bei mir noch vollstrecken, obwohl ein Vergleich von meinem Exmann für beide Immobilienkredite getätigt wurden ? Bzw. eine beglaubigte Kopie von der Notarurkunde mir auch nicht von dem Inkassobüro vorliegt, sondern nur eine Abtretungserklärung der Bank an das Inkassobüro. Bin verzweifelt, weil mir eine Frist bis zum 21.10.18 von dem Inkassobüro vorliegt.
Ich bedanke mich im Vorfeld für Ihre schnelle Rückantwort.

MfG
Angela Th.

Außergerichtliche Schuldenregulierung

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Rentner und habe Schulden in Höhe von 50.000 Euro bei 7 Gläubigern. Bislang habe ich noch keine Mahnschreiben etc. erhalten, da ich es immer noch geschafft habe, dir Raten zu bezahlen. Jedoch werde ich demnächst nicht mehr in der Lage sein die Raten zu bedienen, da ich sonst für den Lebensunterhalt für mich und meine Frau keine Geldmittel mehr auftreiben kann, da die Raten meine gesamte Rente auffrisst.. Hier eine Frage: Ist jetzt schon ratsam alle Ratenzahlungen einzustellen und die Rente auf ein neues Konto (ich habe noch zweites Girokonto) überweisen zu lassen? Ich danke Ihnen im Voraus für ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
K.Wagner

Außergerichtlicher Schuldenvergleich

Guten Tag,
ich habe “ nur “ einen Gläubiger, und zwar meine Hausbank mit einem Kredit in Höhe von 22.900 Euro mit einer monatlichen Rate von 399,00 Euro. Die Raten werden von mir regelmäßig korrekt bezahlt. Mein monatliches Nettoeinkommen beträgt derzeit 2400,00 Euro. Ich habe aber mein Girokonto aktuell schon wieder um 3700,00 Euro überzogen. Anderweitige Verpflichtungen oder Forderungen gibt es nicht. Um das Konto auszugleichen würde nur wieder ein neuer Kreditvertrag mit der Hausbank in Frage kommen. Meine Frage: kommt in einem solchen Fall überhaupt ein Schuldenvergleich in Frage? Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
A.R.

Außergerichtlicher Vergleich

Hallo,

ich habe eine Zahlungserinnerung bekommen von Mietschulden der Gewofac aus dem Jahr 2006. Dies ist mit Amtsgericht Titel. Der Betrag wäre 9.429, 75 euro. Ich arbeite zwar, aber das könnte ich Grad mal in 15 Jahren abzahlen. Zumal ich nebenher noch studiere. Daher meine Frage was mich das kostet das sie einen Vergleich für mich aushandeln?
DANKE vorab

Mir freundlichen Grüßen

Marion Huber

Vergleich mit dem Finanzamt

Wie sind Ihre Erfahrungen mit einem Vergleich mit dem Finanzamt betr. Steuerschulden ESt und USt ?
Die Person ist seit drei Jahren ALG2 Empfänger (kein pfändbares Vermögen), geringe Einkünfte aus Selbständigkeit. Steuerschulden resultieren aus einem Steuerstrafverfahren. Einmalzahlung durch Finanzierung von einem Dritten wurde bereits abgelehnt.
Es gibt keine weiteren Gläubiger. Sechs Gläubiger wurden durch die Schuldenberatung des DRK bereits durch Vergleiche geregelt.

Außergerichtliche Einigung

Guten Tag,
ich habe eine Frage bezüglich der außergerichtlichen Einigung.
Wenn ich im Jahr 2016 den Gläubigern die Möglichkeit gegeben habe, die außergerichtliche Einigung anzunehmen und sie dies abgelehnt haben. Können Sie nun im Jahr 2018 die außergerichtliche Einigung annehmen?
Die Zahlfrist der Einigung die im Jahr 2016 4 Jahre betrug, startet die Frist erst ab Annahme des Angebotes ? Oder beginnt die Zahlfrist ab dem Angebot ?
Sprich muss ich jetzt dann wenn die Gläubiger annehmen nun 4 Jahre zahlen oder 4 Jahre abzüglich der Zeit nach dem Angebot?

Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe. Lieben Gruß Sandra

insolvenz meiner Zahnarztpraxis

Hallo, meine Praxis läuft nicht gut und ich muss aufgrund von hohen Krediten und immer mehr Schulden Insolvenz anmelden. Ich habe innerlich mit der Praxis abgeschlossen und möchte wieder angestellt sein und die ganzen bürokratischen und kostspieligen Verpflichtungen einer eigenen Praxis von mir werfen. Meine Frage ist: darf ich selber entscheiden, dass ich nicht mehr die Praxis betreiben kann und möchte, weil es sehr schwer ist, die fortzuführen und das ich ab jetzt wieder angestellt sein möchte? Oder muss es unbedingt der Insolventverwalter entscheiden? Und was für eine Insolvenz beantrage ich? Regel-oder Privat? Vielen Dank im Voraus!

Außergerichtlicher Vergleich

Guten Tag,

ich möchte die Ratenzahlung des Vergleichs vorzeigt mit einer Einmalzahlung des Restbetrags beenden, wie gehe ich vor.
Kann ich da?
Wenn ja:
Schriftlich Ankündigen und zahlen ?
Ist noch etwas zu beachten ?

Desweiteren würde mich interessieren, was passiert wenn man im Vergleich den Job wechselt und dadurch mehr verdient, ist man hier auch verpflichtet dies mitzuteilen, so das sich die Raten erhöhen oder der zurückzuzahlende Betrag sich verändert. ( Ähnlich der Insolvenz und der Pfändungsfreigrenze ).

Ich möchte keinen Fehler machen und dann doch noch in der Insolvenz landen:-(

Danke für Ihre Anwort.

MfG C.S.

Warum braucht man für den außergerichtlichen Vergleich einen Anwalt?

Ihr Rechtsanwalt ist Ihr unabhängiger Berater und steht auf Ihrer Seite. Der außergerichtliche Vergleich sollte nicht ohne einen Anwalt versucht werden. Ein Anwalt verbessert die Erfolgsaussichten des außergerichtlichen Vergleichs deutlich. Bei einem Scheitern bleibt nur noch die Alternative einer Privatinsolvenz übrig. Da es um Ihre Existenz geht, sollten Sie das weitere Vorgehen unbedingt mit einem spezialisierten Anwalt besprechen.

Erst das Einschalten eines spezialisierten Anwalts signalisiert den Gläubigern, dass Sie es ernst meinen. Dies ist ein entscheidender psychologischer Unterschied in den Verhandlungen mit den Gläubigern. Nur so können Sie die Gläubiger wirksam davon überzeugen, dass sie es nicht einfach mit einem säumigen Schuldner zu tun haben, sondern in einer Privatinsolvenz noch deutlich schlechtere Aussichten hätten. Daher zeigen sich Gläubiger erst bei anwaltlicher Begleitung wirklich verhandlungsbereit. Zudem kennt Ihr Anwalt die besten Argumente und kann das richtige Maß an Druck auf die Gläubiger ausüben.

Zudem unterstützt der Anwalt Sie im komplexen Prozess der Vergleichsverhandlungen. Sie selbst sind in Ihrer eigenen Sache nicht objektiv. So treffen Sie womöglich nicht immer die beste Entscheidung. Die Kalkulation des Vergleichsvorschlags ist fein abgestimmt und berücksichtigt zahlreiche Interessen, je nach Anzahl Ihrer Gläubiger. Hier ist es wichtig, den Überblick zu behalten.

Ihr Anwalt kann auch als Ansprechpartner für die Gläubiger fungieren, so dass Sie mit diesen nicht mehr in Berührung kommen.

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