Verbindlichkeiten bei FA und Sozialamt

Ich habe nur zwei Gläubiger FA ca. 60.000€, Sozialamt ca. 10000€, kein Vermögen, mein regelmäßiges Einkommen liegt unter der Pfändungsgrenze, habe aber die Möglichkeit einer kleinen Einmalzahlung durch dritten Geldgeber. Bei Insolvenzverfahren erhalten die Gläubiger gar nichts.
Welche Erfahrungen haben sie bei außergerichtlichem Vergleich mit Finanzamt und Sozialamt in Bezug auf eine Untergrenze bzw. Mindestzahlung?
Vielen Dank

Schuldenvergleich

Meine Nichte hat 4 Lohnpfändungen, liegt mit ihrem Verdienst kurz über der Pfändungsgrenze. Eine Lohnpfändung wird bedient, die anderen nicht. Die Familie möchte helfen. Ist ein Schuldenvergleich auch bei Pfändungsbeschlüssen erlaubt? Müssen alle Gläubiger parallel zustimmen oder darf man Gläubiger sukzessive einen Schuldenvergleich vorschlagen?

Schuldenvergleich-Konto

Sehr geehrte Damen und Herren,

habe mir ein P-Konto angelegt,benötige ich für mein Arbeitgeber eine P-Konto bescheinigung.
Das bestehende Girokonto kündigen.

Mit freundlichen Grüßen
V.L.

Vergleich nach Erbschaft

Hallo!

Ich habe bei verschiedenen Gläubigern Schulden in Höhe von ca. 50.000 Euro.

Nun werde ich demnächst eine Erbschaft machen und etwas mehr als diesen Betrag erhalten.

Nun könnte ich zwar alle meine Schulden bezahlen, es wäre aber vom Erbe fast nichts mehr übrig

Gibt es die Möglichkeit mit den Gläubigern einen Vergleich auszuhandeln und somit Geld zu sparen?

Vielen Dank!

Individueller Vergleich, wo finde ich passende Musterschreiben zum Anpassen?

Guten Tag,
ich bin maßlos verschuldet.
Meine Schulden liegen im hohen 5-stelligen Bereich sodass wenig bis gar keine Aussicht besteht, Diese je zurückzuzahlen.
Insofern wäre, so auch mein Schuldenberater, für mich nur die Insolvenz sinnvoll.
Nun dauert eine Insolvenz ja bekanntlich bis zu 6 Jahre (die Verfahrenskosten könnte ich durch Ratenzahlung vielleicht noch stemmen sodass es 5 Jahre wären).

Dies ist eine sehr lange zeit, die man dann unter totaler Überwachung steht in jeglicher Hinsicht.
Deshalb würde ich an sich gerne den Gläubigern einen vergleich schmackhaft machen.
Tatsache ist dass ich Hartz 4 beziehe und keinerlei Ausbildung habe.
Von daher habe ich, zumindest ohne große Anstrengungen zu unternehmen, nur recht geringe Chancen, einen Job zu erlangen, der mehr als der Pfändungsfreibetrag abwirft, geschweige denn diesen Job über 6 Jahre lang zu halten ohne dass was schief läuft.

Insofern sähe ich da wenig Chancen, dass was für den Gläubiger abfällt.

Jedenfalls würde ich gerne der Gläubigergemeinschaft eine Art Vergleich anbieten:
Zu Beginn gibt es einen (3stelligen, also geringen) Einmalbetrag.
Ebenso gibt es für die Dauer von bspw. 3 Jahren jeden Monat einen 2stelligen Betrag, also eine Art Ratenzahlung.
Ansonsten kriegen die Gläubiger in den 3 Jahren das, was über den Pfändungsfreibetrag hinausgeht.

sie kriegen also zu dem üblichen pfändbaren Einkommen vom pfändungsfreien Geld eine Ratenzahlung+Einmalzahlung on top angeboten. klar ist es nicht allzu viel was sie da angeboten bekommen (vll. 5% oder so) aber das wäre ihnen sicher. (nicht zu vergessen was an pfändbarem vielleicht reinkommt)

bei einer Insolvenz hingegen würden sie eventuell nix pfändbares bekommen, aus dem pfüändungfreien würde ich naheliegenderweise auch nix zahlen.
und bliebe was pfändbares übrig, ginge das primär für Verfahrenskosten drauf.
Sodass der Gläubiger am Ende bei +-0 rauskäme.

Bei meinem Vorschlag bekäme der Gläubiger direkt das Pfändbare (also nicht erst Verfahrenskosten bezahlen oder so) und bekäme den Einmalbetrag sowie Ratenzahlung.
klar ist es nicht die Welt, aber in einer Insolvenz käme der Gläubiger womöglich noch schöechter davon.
gegenforderungen in dem Sinne wäre halt eben die Laufzeit des Ganzen von 3 Jahren und natärlich Einstellen sämtlicher Vollstreckungsdingen und Co.

Also im Endeffekt die gleichen bedingungen wie in der Insolvenz aber verkürzt auf 3 Jahre, es kostet dafür keine verfahrenskosten und es gibt (etwas) geld aus dem Unpfändbaren dazu.

Kein idealer Deal aber ich würde es gerne der Gegenseite anbieten.

Ohne jetzt an Erpressung zu denken, würde ich der Gegenseite auch gerne diskret zukommen lassen dass ich auch kein Problem damit hätte, noch zu warten bis die 3 Jahres Insolvenz umgesetzt ist und eben dann 3 Jahre Insolvenz zu machen.
Bis dahin hat dann der Gläubiger sicherlich erfolgslos noch Kosten vorgestreckt (eidesstattliche, regelmässiger Gerichtsvollzieher, etc.) und bleibt dann nahc 3 JHahren doch auf Allem sitzen.

Diese perspektive als Alternative zu meinem Vorschlag möchte ich ihm auch verdeutlichen.

Jedenfalls würde ich gerne einen solchen Vergleichsvorschlag verfassen.

Gibt es irgendwo im Internet Muster für sowas, ideal wäre ein Muster, wie auch ein typischer gerichtlicher Vergleich aussieht.

So ein Muster hätte ich gerne und würde es auf meine speziellen Bedingungen
anpassen.
Wo findet man sowas?

Außergerichtlicher Vergleich als Eheleute

Guten Tag,

wir können die monatlichen Raten nicht mehr lange an die Banken zahlen, wir haben die Kredite als Eheleute aufgenommen.
Es steht mal die Frau und mal der Mann als 1. Kreditnehmer in den Verträgen.
Können wir da gemeinsam einen Außergerichtlichen Vergleich angehen oder müssen
wir da beide einen Vergleich starten. Wir wohnen in einer Wohnung und haben ein Kind.

Danke für Ihre Antwort
MFG

Unterhaltspflichtige Personen

Guten Tag,
gilt mein Ehemann auch als Unterhaltspflichtige Person,obwohl er ein eigenes Einkommen hat? Wird er bei einer Lohnpfändung berücksichtigt?

Vielen Dank.

Schuldenvergleich

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mit meinen Gläubigern einen Schuldenvergleich anstreben.

Welche voraussetzungen brauche ich,

damit Sie für mich kostenfrei tätig werden können? (Beratungshilfe)

Was ist wenn die Gläubigern einen Vergleich ablehnen,

und ich danach eine Privatinsolvenz bzw. Regelinsolvenz bei Ihnen in Auftrag gebe.

Wie werden die Kosten berechnet? kommen dann zu den Kosten (Schuldenvergleich)

nochmal fast die selben Kosten, für eine Privatinsolvenz bzw. Regelinsolvenz dazu?

Mit freundlichen Grüßen
V. Schmid

Schuldenvergleich

Guten Tag ,
leider habe ich Ihre Kanzlei erst säter kennengelernt . Somit werde ich derzeit von Advoneo vertreten, diese handeln mit meinen Gläubigern einen Vergleich aus dies jetzt schon 2 Jahre ohne Ergebnis .Jetzt würde ich gern wissen wie lange so etwas dauert ich werde immer nur hingehalten und zahle 150€ monatlich nur an die ca 700€ werden von meinem Gehalt gepfändet.kann das wirklich so lange dauern?
Gruß
T . Weber

Außergerichtlicher Vergleich für offene Beitragsforderung

Ich bin auf Ihre Seite aufmerksam geworden und hoffe, dass Sie mir mit einer Auskunft weiterhelfen können!
Mein Bruder (27)hat offene Krankenbeiträge bei der AOK Bayern, die er begleichen muss. Die Schulden sind durch Arbeitslosigkeit entstanden. Er ist zahlungsunfähig, macht eine schulische Ausbildung seit 2018, hat keinerlei Einkommen oder finanzielle Unterstützung. Daher hat er seit März 2018 per E-Mail Kontakt zur AOK aufgenommen, seine private und finanzielle Situation offen dargelegt und um eine Ratenzahlung gebeten. Auf jede E-Mail und Nachfrage, kam nur die Antwort: Das Anliegen wird bearbeitet – die Bearbeitung nimmt noch etwas Zeit in Anspruch- Das zog sich immer weiter durch – Statt der Bearbeitung, hat er immer mehr Verzugszinsen erhalten. Seine E-Mails und die protokollierten Antworten der AOK hat er schriftlich mit einem Anschreiben per Post (mit Einschreiben/ Rückschein) an die AOK geschickt. Er hat immer nur Zahlungsaufforderungen der gesamten Summe mit weiteren Verzugszinsen erhalten. Ihm wurde trotz Bemühungen seinerseits nie die Möglichkeit einer Ratenzahlung gegeben. Nun haben wir uns durchgekämpft am Telefon, zur Rechnungsabteilung der AOK. Die Bemühungen eine Lösung zu finden, konnte Herr E. von der AOK im System nach verfolgen. Es kam nur eine müde Entschuldigung für die fehlende Bearbeitung. Es ist allerdings der AOK nicht möglich die Gesamtsumme über 2420,89 Euro in Raten von 30 Euro begleichen zu lassen. Die Abzahlung würde zu lange dauern. Darüber hinaus kämen bis zur Abzahlung, immer weitere Zinsen hinzu. Um aus der Misere einen Ausweg zu finden, haben wir einen “Vergleich” im Dezember angeboten! Die Summe in Höhe von 2000 Euro statt 2429,89 Euro. Herr E. ging am Telefon darauf ein- mit der Bedingung dass es noch vor Neujahr 2019 (!) überwiesen wird- er musste sich die Summe noch von seinem Vorgesetzten absegnen lassen. Aber bis zum 29.12.2018 passierte nichts. Weder per Telefon noch per E-Mail kam eine Rückmeldung. Also kontaktierten wir Herr E, der sagte, dass er noch keine Rückmeldung erhalten habe. Der Vergleich wäre aber eine “gute Quote” für die AOK. Es bliebe dabei selbst wenn der Brief erst im Januar käme. Das Problem ist, dass wir nur im Dezember die Möglichkeit hatten 2000 Euro geliehen zubekommen. Der Brief mit der Zusage der AOK kam aber entgegen der Abmachung mit Herrn E., der selbst auf die Überweisung vor Neujahr bestand, erst am 07.01.2019.
Wir möchten einen Vergleich. Aber wir sind wiederum unverschuldet, durch den Verzug der AOK, nicht mehr in der Lage 2000 Euro zu zahlen! Da wir diese Summe schlichtweg im Januar nicht mehr bekommen. Wie hoch darf bei einem Vergleich die Forderung sein? Mein Vater bekommt nur wenig Rente wegen Erwerbsminderung, meine Mutter Sozialhilfe, weil sie meine schwer-behinderte Schwester seit 41 Jahren pflegt. Ich will meinem Bruder helfen und einen neuen Vergleich vorschlagen. Aber durch den Verzug der schriftlichen Einwilligung seitens der AOK komme ich nicht mehr an 2000 Euro, der ursprünglichen Vergleichssumme. Wie kann ich argumentieren? Was ist das Mindeste von 2420,89 Euro was ich bei einer Forderung anbieten kann? Ich hoffe, dass Sie mir helfen können. Vielen herzlichen Dank,!!