Inkasso: Abzocke mit System

Anwaltliche ErstberatungKOSTENFREI0221 – 6777 00 55Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEITKostenfreien Rückruf anfordern Geldbuße für unseriöses Inkassounternehmen Erst kürzlich war Rechtsanwalt Ghendler im Verbrauchermagazin „Volle Kanne“ im ZDF zu Gast (Hier können Sie den Beitrag in voller Länge sehen). Im Rahmen einer Diskussion um überhöhte Inkassogebühren klärte er über berechtigte und unberechtigte Forderungen auf und warnte vor den schwarzen Schafen der Branche. Ein solches wurde vom Amtsgericht München verurteilt (Az.: 1123 OWi 231 Js 242208/15). Gegenstand des Verfahrens war der Vorwurf der vorsätzlichen Zuwiderhandlung gegen Vorschriften des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Die Geschäftsführerin

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Kann das Inkassounternehmen einen SCHUFA-Eintrag bewirken?

Oft drohen Inkassounternehmen mit SCHUFA-Einträgen. Ein Inkassobüro kann einen solchen Eintrag bewirken. In der Praxis handelt es sich aber meistens nur um Drohungen, die nicht in die Tat umgesetzt werden. Die SCHUFA ist ein privates Unternehmen, das nicht automatisch mit allen anderen Unternehmen zusammenarbeitet. Für eine Zusammenarbeit muss ein Vertrag zwischen der SCHUFA und dem Inkassobüro bestehen. Schließen Inkassofirmen solche Verträge mit der SCHUFA müssen sie regelmäßig Geld dafür bezahlen. Aus diesem Grund werden unseriöse Inkassounternehmen schon abgeschreckt sein. Diese Inkassobüros drohen zwar mit SCHUFA-Einträgen, möchten Sie aber nur einschüchtern und zur Zahlung drängen. Wenn auch Sie von einem Inkassobüro

Was mache ich, wenn ich den Vertrag gar nicht geschlossen habe?

In der Praxis erhalten Verbraucher häufig Rechnungen über unbekannte Verträge. Sollten Sie davon betroffen sein, sind Sie selbstverständlich zunächst nicht zur Zahlung verpflichtet. Unseren Mandanten raten wir immer dazu den unbekannten Vertragspartner schriftlich zu kontaktieren. Folgende Punkte sollten Sie dabei berücksichtigen: Machen Sie dem unbekannten Vertragspartner deutlich, dass Ihnen die Forderung und das angebliche Vertragsverhältnis völlig unbekannt sind Widersprechen Sie der Forderung Verweigern Sie die Zahlung Fordern Sie die vertragliche Grundlage, aus der sich der angebliche Rechnungsbetrag ergibt Achten Sie darauf, dass Ihre Unterschrift auf der Kopie des angeblichen Vertrags deutlich zu erkennen ist, wenn das unbekannte Unternehmen Ihnen diese

Was passiert, wenn ich gegen einen Mahnbescheid nichts unternehme?

Wenn Sie den Widerspruch gegen den Mahnbescheid nicht innerhalb der zweiwöchigen Frist oder gar nicht erst einlegen, wird Ihnen als nächstes der Vollstreckungsbescheid zugestellt. Der Vollstreckungsbescheid ist die zweite Stufe des gerichtlichen Mahnverfahrens. Mit diesem Bescheid kann Ihr Gläubiger die Forderung von Ihnen verlangen. Das Besondere dabei ist, dass der Gläubiger dies über 30 Jahre lang kann. Die Verjährungsfrist wird deutlich verlängert. Zahlen Sie Ihre Schulden weiter nicht, kann der Gläubiger Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einleiten. Die berühmtesten Zwangsvollstreckungsmaßnahmen sind: Die Beauftragung eines Gerichtsvollziehers, der in Ihr Vermögen vollstrecken wird Lohn- und Gehaltspfändungen Kontopfändungen Der Vollstreckungsbescheid ist gleichzusetzen mit einem vollstreckbaren Urteil. Erreicht

Was mache ich gegen einen gerichtlichen Mahnbescheid?

Finden Sie einen gelben Umschlag mit Zustellungsvermerk in Ihrem Briefkasten handelt es sich dabei oftmals um einen gerichtlichen Mahnbescheid. Auf dieses unangenehme Schreiben des Amtsgerichts sollten Sie schnell reagieren. Wir raten unseren Mandanten grundsätzlich zum sofortigen Widerspruch gegen den gerichtlichen Mahnbescheid. Das Amtsgericht sendet mit dem Mahnbescheid ein extra dafür vorgesehenes Widerspruchsformular mit. Dabei handelt es sich in aller Regel um ein rosa Formular. Somit ist es leicht zu erkennen. Für einen rechtlich wirksamen Widerspruch reicht das ausgefüllte Formular vollkommen aus. Eine zusätzliche Begründung ist nicht erforderlich. Für den Widerspruch wird Ihnen eine Frist von 2 Wochen eingeräumt, die Sie

Wie versende ich den Widerspruch?

Wir raten unseren Mandanten immer den schriftlichen Widerspruch als Brief per Einschreiben mit Rückschein per Fax mit Sendeberichtsbestätigung per E-Mail mit anschließender Archivierung der gesendeten E-Mail zu versenden und / oder das Widerspruchsschreiben persönlich zu übergeben Mit Kopie, auf der Sie den Zugang beim Unternehmen schriftlich mit Datum bestätigen lassen. Zum Beispiel durch den Eingangsstempel des Unternehmens und der Unterschrift des zuständigen Mitarbeiters Mit Zeuge, der im Zweifelsfall zu einem späteren Zeitpunkt für Sie aussagen kann. Wichtig ist, dass Ihr schriftlicher Widerspruch das Inkassounternehmen tatsächlich erreicht. In jedem Fall sollten Sie die Bestätigungen gut aufbewahren. Nur so können Sie den

Wie gehen Inkassounternehmen vor?

Die Vorgehensweise der unterschiedlichen Inkassounternehmen kann sich in einzelnen Punkten immer wieder unterscheiden. Im Großen und Ganzen zeigt sich eine immer wiederkehrende Auflistung von Handlungsweisen. Auf Grundlage der Erfahrungen, die wir mit unseren Mandanten gesammelt haben, lässt sich folgendes Muster erkennen: Inkassoschreiben Stellungnahme Vergleichs- und Ratenzahlungsangebote Außergerichtliche Mahnverfahren Gerichtliches Mahnverfahren Einstellungsbescheid Die Vorgehensweise hängt natürlich stark von Ihren Reaktionen ab und ob die Forderung berechtigt oder unberechtigt ist. Das Inkassoschreiben Haben Sie die Rechnung des ursprünglichen Unternehmens nicht bezahlt und auf dessen Mahnungen nicht reagiert, kann dieses Unternehmen ein Inkassobüro einschalten. Das Inkassobüro wird Sie mit einem Inkassoschreiben kontaktieren. Mit

Was mache ich gegen einen Inkassobrief?

Wenn Sie einen Inkassobrief erhalten, sollten Sie zunächst überprüfen, ob die Forderung gegen Sie berechtigt oder unberechtigt ist. Nach der gründlichen Überprüfung kommen Sie zu einem Ergebnis. Anhand von diesem Ergebnis raten wir unseren Mandanten zu folgender Vorgehensweise: 1. Ergebnis: Die Forderung ist unberechtigt Verlangt das Inkassobüro zu Unrecht Geld von Ihnen, sollten Sie der Forderung umgehend schriftlich widersprechen. Den Widerspruch sollten Sie als Brief per Einschreiben mit Rückschein per Fax mit Sendeberichtsbestätigung per E-Mail an das Inkassobüro versenden. Sicherheitshalber können Sie Ihren Widerspruch auf allen drei Wegen verschicken. Eine Kopie Ihres Schreibens und die Bestätigungen für den Versand sollten

Was mache ich, wenn die Inkassoforderung berechtigt ist?

Ist eine Inkassoforderung berechtigt, sollten Sie diese umgehend bezahlen. Befinden Sie sich erst einmal in Verzug fallen weitere Verzugskosten an. Dies können beispielsweise Inkassogebühren, Verzugszinsen und Mahngebühren sein, die dann von Ihnen zu bezahlen sind.  Diese gilt es zu vermeiden!

Weshalb werden viele falsche Inkassobriefe verschickt?

Sehr oft werden in Deutschland Inkassobriefe mit überhöhten Gebühren oder über Forderungen verschickt, die gar nicht erst bestehen. Für das Verschicken dieser falschen Inkassobriefe gibt es folgende Gründe: Oft handelt es sich um unseriöse Inkassounternehmen. Diese versuchen durch Betrugsmaschen, Drohungen und Einschüchterung illegal an das Geld der Betroffenen zu gelangen. Diese Betrüger verschicken tausende von falschen Inkassobriefen und Mahnungen – wohl wissentlich, dass eine Forderung überhaupt nicht besteht. In der rechtlichen Grauzone befinden sich Inkassounternehmen, welche die Forderungseintreibung als Massengeschäft betreiben. Sie überprüfen meistens Forderungen nicht oder treten Forderungen untereinander ab. Dadurch entstehen auf unberechtigte Weise überhöhte Inkassogebühren, gegen die