Woraus ergibt sich die Möglichkeit, einen Mercedes-Kredit zu widerrufen?

Geht es um die Kreditvergabe, ist die Bank dem Verbraucher meilenweit überlegen. Sie verfügt über das wirtschaftliche und finanzielle Know-How, Routine und Personal, um Risiken für sich auszuschließen und Fehler zu vermeiden. Dem Kunden selbst fehlt es oft an dieser Expertise. Nicht selten kommt er zum ersten Mal mit einer solchen Situation in Berührung. Dieses Ungleichgewicht hat der Gesetzgeber auszugleichen versucht, indem er für Verbraucherkredite ein Widerrufsrecht einführte – die Möglichkeit, sich innerhalb einer bestimmten Frist ohne finanzielle Nachteile von dem Darlehen zu lösen, wenn man die vertragliche Bindung nicht mehr will.
Seit Einführung des Widerrufsrechts muss der Kunde umfassend über die Vertragsinhalte aufgeklärt werden. Er muss außerdem verstehen, was ein Widerruf bedeutet, unter welchen Voraussetzungen er erklärt werden kann und was die Folgen sind. Passiert das nicht oder nicht korrekt, ist ein ewiges Widerrufsrecht die Folge.
Und genau das ist bei zahlreichen Kreditverträgen der Mercedes-Bank geschehen. Die Aufklärung erfolgte nicht ordnungsgemäß und so können vor Jahren geschlossene Verträge noch heute widerrufen und mit ihnen der gesamte Fahrzeugkauf rückabgewickelt werden.

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