Alles Wissenswerte zum Insolvenzplan oder der einjährigen Privatinsolvenz / Regelinsolvenz

Insolvenzplan

Inwieweit ist der Ehepartner, wenn keine Gütertrennung vorliegt, von dem Verfahren betroffen?

Was passiert, wenn der Insolvenzplan scheitert?

Die Planinsolvenz eines Schuldners gilt als gescheitert, wenn der Insolvenzplan durch die Gläubiger im Abstimmungstermin abgelehnt wird (§ 244 InsO) oder durch das Gericht nicht bestätigt wird (§ 248 InsO). In diesem Fall wird das zuvor eingeleitete Insolvenzverfahren durch den Insolvenzverwalter fortgeführt. Planangebot verbleibt dem Zuwender Ihrer Planinsolvenz In der Praxis befürchten viele von einem gescheiterten Insolvenzplan betroffene Schuldner, dass das vom Zuwender für den Insolvenzplan bereitgestellte Planangebt der Insolvenzmasse zufließt und verloren geht. Häufig besteht die Angst auch seitens der Dritten Person, die als Zuwender  auftritt. Unsere Mandanten sowie Ihre Geldgeber können wir in dieser Situation beruhigen. Das

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Was passiert, wenn der Insolvenzplan nicht erfüllt wird?

Grundsätzlich hat der Schuldner einer Planinsolvenz mit rechtskräftigem und bestätigtem Insolvenzplan die angepassten Gläubigeransprüche fristgerecht zu erfüllen. In der Praxis sind allerdings unterschiedliche Ausnahmen von diesem Grundsatz denkbar. Typische Konstellationen der Nichterfüllung eines Insolvenzplans sind: Der Schuldner gerät mit der Erfüllung des Insolvenzplans erheblich in Rückstand Der Schuldner eröffnet ein neues Insolvenzverfahren vor der Planerfüllung Die Verpflichtungen aus dem Insolvenzplan werden nicht bestritten  In allen drei Fällen entfaltet der Insolvenzplan unterschiedliche Konsequenzen für den Schuldner. In den Konstellationen 1 und 2 greift die sog. „Wiederauflebensklausel“ (§ 255 InsO). In der dritten Situation, in der die Verpflichtungen aus dem Insolvenzplan nicht

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Was passiert, wenn der Insolvenzplan erfüllt wird?

Mit der Erfüllung aller Bedingungen Ihres Insolvenzplans erreichen Sie das Ziel Ihrer Planinsolvenz – die Restschuldbefreiung. Durch sie werden Sie schuldenfrei und von den „restlich“ gegen Sie bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Ihren Gläubigern befreit. Die Restschuldbefreiung wird Ihnen kraft Beschluss durch das Insolvenzgericht erteilt. Vollständige Befriedigung Ihrer Gläubiger gemäß Vereinbarung im Insolvenzplan Ist im Insolvenzplan nichts anderes bestimmt, werden Sie mit der im gestaltenden Teil vorgesehenen Befriedigung Ihrer Insolvenzgläubiger von Ihren restlichen Verbindlichkeiten gegenüber diesen Gläubigern befreit (§ 227 Absatz 1 InsO). Voraussetzung für die Schuldenfreiheit ist, dass die vollständige Befriedigung der vereinbarten Gläubigerquoten für alle Gläubiger vorgenommen wurde. Werden einzelne

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Was passiert mit Forderungen, die nicht angemeldet worden sind?

In der Praxis der Planinsolvenzen kommt es immer wieder vor, dass einzelne Insolvenzgläubiger ihre Forderungen nicht angemeldet haben oder Beteiligte dem vorgelegten Insolvenzplan widersprochen haben. Die kurzfristigen Bedenken, die auf Seiten unserer Mandanten in solchen Fällen aufkommen, lassen sich schnell beschwichtigen. Grundsätzlich treten mit der Rechtskraft der Bestätigung des Insolvenzplans die im gestaltenden Teil festgelegten Wirkungen für und gegen alle Beteiligten ein (§ 254 Abs. 1 InsO). Die Wirkungen Ihres erfolgreich abgeschlossenen Insolvenzplans gelten also auch gegen Forderungen, die nicht angemeldet wurden (§ 254b Var. 1 InsO) und gegen einzelne Beteiligte, die dem Insolvenzplan widersprochen haben (§ 254b Var. 2

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Sollte ich persönlich zum Abstimmungstermin kommen?

Ja. Grundsätzlich besteht für Sie als Schuldner keine Pflicht zur persönlichen Teilnahme am Abstimmungstermin Ihrer Planinsolvenz. Wir empfehlen unseren Mandanten aber stets die persönliche Teilnahme. Auf diese Weise können Sie die Ernsthaftigkeit Ihrer Entschuldung klar zum Ausdruck bringen. Ihre Gläubiger werden durch Ihre persönliche Anwesenheit merken, dass Ihnen die Entschuldung sehr wichtig ist. Sollten Sie jedoch aus wichtigen persönlichen Gründen zur Teilnahme verhindert sein entschuldigen wir Sie als Ihr anwaltlicher Vertreter im Abstimmungstermin. Fanden Sie dieses FAQ hilfreich? Geben Sie eine Bewertung ab! (Noch keine Bewertungen) Loading…

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Wie geht man mit sicher ablehnenden Gläubigern um?

Der richtige Umgang mit sicher ablehnenden Gläubigern in einer Planinsolvenz ist besonders wichtig, da ansonsten der Erfolg des gesamten Insolvenzplans gefährdet werden kann. Für den richtigen Umgang sind einige Informationen wichtig. Durch die Kommunikation mit unseren Mandanten, die Kontaktaufnahme zu den Gläubigern während der Vorbereitung und die „inoffizielle“ Abspracherunde, die wir in einer Planinsolvenz durchführen, wissen wir in der Regel wie viele und welche Gläubiger Ihrem Insolvenzplan zustimmungsbereit oder ablehnend gegenüberstehen. Durch unsere Forderungsabfragen wissen wir zudem die exakten Schuldenstände. Diese Informationen sind für den richtigen Umgang mit einem sicher ablehnenden Gläubiger sehr wichtig. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten taktisch

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Wie stelle ich sicher, dass ein mir wohlgesonnener Gläubiger für mich stimmt?  

Für Ihre Gläubiger besteht keine persönliche Pflicht zur Anwesenheit im Abstimmungstermin. Erscheint kein Gläubiger zum Abstimmungstermin gilt ein Insolvenzplan als gescheitert. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig einen wohlgesonnen Gläubiger zu finden, der sicher für Ihren Insolvenzplan stimmt. Bereits in der Vorbereitungsphase Ihrer Planinsolvenz machen wir uns auf die Suche nach sicher zustimmenden Gläubigern. Von diesen Gläubigern fordern wir in den inoffiziellen Abspracherunden schriftliche Zustimmungserklärungen. Die eingeholten Erklärungen reichen wir mit Ihrem Insolvenzplan bei Gericht ein und verhindern auf diese Weise eine Zurückweisung des Plans aufgrund „offensichtlicher Aussichtslosigkeit“ (§ 231 Abs. 1 Nr. 2 InsO). Unmittelbar vor dem Abstimmungstermin

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Welche Mehrheiten braucht man, damit der Insolvenzplan erfolgreich ist?

Ein erfolgreicher Insolvenzplan setzt in seiner Abstimmung die „doppelte Mehrheit“ in jeder Gläubigergruppe voraus (§ 244 InsO). Doppelte Mehrheit meint dabei, dass in jeder von uns gebildeten Gläubigergruppe die Kopf- und Summenmehrheit erreicht wird. Kopfmehrheit: die Mehrheit der abstimmenden Gläubiger einer Gruppe stimmt dem Insolvenzplan zu (§ 244 Abs. 1 Nr. 1 InsO) Summenmehrheit: Die Summe der Ansprüche der zustimmenden Gläubiger einer Gruppe betragen mehr als die Hälfte der Summe der insgesamt abstimmenden Gläubiger (§ 244 Abs. 1 Nr. 2 InsO). Während der Abstimmung über Ihren Insolvenzplan herrscht das sog. Obstruktionsverbot (§ 245 InsO). Stellen sich einzelne Gläubigergruppen gegen einen

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Wie läuft die Abstimmung ab?

Die Abstimmung über Ihren Insolvenzplan findet im Abstimmungstermin statt (§ 235 InsO). Hierbei handelt es sich um einen Termin, der durch das zuständige Insolvenzgericht festgesetzt wird. In der Praxis finden Erörterungs- und Abstimmungstermin regelmäßig einheitlich statt – nur bei großen Planinsolvenzen wird ein gesonderter Abstimmungstermin angesetzt (§ 241 InsO). Der Erörterungs- und Abstimmungstermin dient der gemeinsamen Erörterung Ihres Insolvenzplans und der Stimmrechte aller Beteiligten (Erörterungsteil) sowie der Abstimmung über Ihren Insolvenzplan (Abstimmungsteil) (§ 235 Abs. 1 InsO). Der Erörterungs- und Abstimmungstermin ist ein streng strukturierter und sehr formalistisch geführter gerichtlicher Termin. Zu Beginn des Termins überprüft das Insolvenzgericht die Identität

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