Ehemann als Unterhaltspflichtige Person anerkennen lassen

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich befinde mich seit Juni 22 in der Privatinsolvenz.
Im August 22 hatte mein Treuhänder bei Gericht beantragt , das mein Ehemann als Unterhaltspflichtige Person aberkannt wird. Dadurch wurde meine Freigrenze nachträglich erniedrigt. Kinder sind keine vorhanden, sodass ich nur den generellen Freibetrag habe. Mein Ehemann arbeitet 30 Std die Woche ins verdient knapp 1200 Netto und hätte dadurch die Möglichkeit sich selbst zu Verpflegen und darum hat das Gericht so entschieden das er bei mir aberkannt wird.

Nun zu meinem Problem: seit September 22 bezieht mein Ehemann Krankengeld. Dieses sind 39 Euro pro Kalendertag. So wie es aussieht ist ein Wiedereinstieg nicht mehr so schnell möglich aufgrund eine posttraumatischen Belastungsstörung. Er befindet sich seitdem in Behandlung und bezieht das Krankengeld von 39 Euro pro Tag.

Dadurch das er medikamentös mit bestimmten Medikamenten behandelt wird, die ihm von den Ärzten verschrieben vor Ort verschrieben werden, aber diese leider nicht von der Krankenkasse übernommen werden , muss er diese aus eigener Tasche von dem wenigen Krankengeld bezahlen. Monatlich sind dieses immer um die 500 Euro. Alles per Quittung der Apotheke nachweisbar.

Ich habe vor Gericht, aufgerund dieser finanziellen Belastung seiner Seits, weil ich dadurch Miete und alles an Lebensmittel und Nebenkosten bezahlen muss und ihm sozusagen dann doch Unterhaltspflichtig werde, beantragt das meine Ehemann mir erneut als Unterhaltspflichtige person anerkannt wird. Weil ich sonst grade in dieser Zeit wo alles grade so unglaublich teuer geworden ist, meine Grundexistens nicht mehr sichern kann.

Mein Treuhänder hat dieses , nach Nachfrage des Gerichts abgelehnt. Angeblich würde das Krankengeld mit meinem Geld reichen. Aber er hat ja nicht diese 1200 Euro mehr ganz zur Verfügung sondern durch die Medikamentenkosten immer um die 500 bis 600 Euro weniger.

Ist das rechtens das mein Treuhänder das verhindern will. Eine andere Meditation ohne Selbstbeteiligung gibt es nicht.

Nun soll ich für das Gericht erneut Stellung beziehen und dann entscheidet das Gericht ob sie meinem Antrag genehmigen oder dem Veto des Treuhänder. Wie kann ich das gut formulieren das ich auf die höhere Freigrenze angewiesen bin??

Über einen Rat wäre ich sehr dankbar

Pfändungsfreibetrag

Guten Freitag,

darf ein Gegenstand (vor Einreichung Insolvenzantrag) gepfändet werden, der mit dem pfändungsfreien Betrag auf dem Pfändungsschutzkonto gekauft wurde?

Was, wenn man den Lohn auf ein Auslandskonto überweisen lässt? (vor Lohnpfändungsbeschluss) Gibt es dann trotzdem den Schutz dieses Gegenstandes (falls er überhaupt nicht gepfändet werden darf, was eben die erste Frage erfragte)?

Danke für den Fall, dass Sie diese Frage vielleicht beantworten werden.

Pfändungsfreie Zahlungen

Sehr geehrtes Anwaltsteam

Ich habe eine Frage zur Auszahlung der Energiepreispauschale in höhe von 300 Euro die der Arbeitgeber mit der September Lohnzahlung auszahlen soll.
Ist diese Zahlung ebenfalls zum Pfändbaren Teil des Lohnes hinzu zurechnen ? Wenn der Betrag von 300 Euro auch mit der Pfändung belegt wird, dann bringt er mir keine Erleichterung zum Zahlen meiner Energiekosten.
Mfg

Immobilienmakler

Guten Tag.
Ich bin seit einem Jahr in der Insolvenz. Nun habe ich das Angebot als angestellter Immobilienmakler bei festem Gehalt zu arbeiten. Darf ich das, oder bräuchte ich dazu auch als Angestellter die Erlaubnis nach 34c?
Mit freundlichen Grüßen
Jörg S.

Insolvenzantrag UG

Guten Abend,

Ich bräuchte eine Beratung und gegebenfalls einen Partner der mir beim Insolvenzantrag und Verfahren hilft. Meiner Meinung nach könnte der Antrag mangels Masse abgewiesen werden.

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße

Dani laios

Liquidation Löschung GmbH

Sehr geehrte Damen und Herren,

Eine GmbH ist vermögenslos und hat lediglich 20 tsd Euro Darlehen Verbindlichkeiten welche qualifiziert nachrangig sind. Gesellschaftereinlage ist vollständig erbracht. Verlustvortrag beläuft sich auf 104 tsd, finanziert durch Gesellschafter als Gesellschafter Einlage. Gmbh soll schnellstmöglich gelöscht werden. Aktuell kein Konto vorhanden. Kosten werden durch Geschäftsführer privat beglichen. Umsatzsteuer nullmeldungen seit zweitem Quartal 2020.
Ist Liquidation bei lediglich qualifiziert nachrangigen Schulden möglich?

Haus mit ´Grundstück 908 Quadratmetervon 1954

Bei einen Antrag von Privatinsolvenz wird das Privateigentum (Grundstück) als Insolvenzmasse mit berechnet.

Ratenzahlung

Am 19.07. ist die Verhandlung mit den Gläubigern wonach ich dann in die Wohlverhaltensperiode komme. Im März 2022 habe ich die Telekom Rechnung nicht ganz bezahlt und da sind 50 Euro entstanden für den Anruf bei einer Astrologie-Hotline. Nun bekam ich Schreiben eines Inkassounternehmens daß die Kosten sich aufgelaufen haben auf 116 Euro. Ich habe gebeten mir Ratenzahlung auf 2 mal zu gewähren. Mit Einigungsgebühr wären das dann 150 Euro ab 1.08. Ist das erlaubt oder verliere ich dann meine Restschuldbefreiuung

Vorzeitige Restschuldbefreiung

Sehr geehrte Damen und Herren

am 12.09.2019 wurde das Privatinsolvenzverfahren über mein Vermögen und Einkommen eröffnet. Das Regelverfahren dauert 6 Jahre.
Aufgrund höheren Einkommens durch Tätigkeit in der Schweiz (Grenzgänger) konnte ich von meinem monalichem Nettoentgelt entsprechend hohe pfändbare Beträge erzielen und an den Insolvenzverwalter abführen.

Dementsprechend möchte ich die vorzeitige Restschuldbefreiung nach drei Jahren beantragen. Dazu müssen alle Verfahrenskosten und 35% der angemeldeten Forderungen getilgt sein.
Ich warte nun seit einiger Zeit auf Auskunft des Insolvenzverwalters über die Höhe der Verfahrenskosten – um eben den Antrag fristgerecht stellen zu können. Bis heute liegen mir keine Informationen vor.
Können Sie mir mitteilen, wie ich im laufenden Verfahren in Erfahrung bringe, wie hoch die Verfahrenskosten genau sind und ob ich die vorgenannten Voraussetzungen erfülle?
Für ihre Beratungstätigkeit bin ich selbstverständlich, nach Rücksprache, bereit ein Honorar zu zahlen.

Info: für die Gerichtskosten wurde mit dem Antrag auf Eröffnung des Verfahrens ein Antrag auf Stundung der Kosten gestellt.

Ich danke Ihnen für eine Rückmeldung im Voraus und verbleibe

Mit freundlichem Gruß
Tobias P

Forderungskauf durch neues Inkassounternehmen

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Deutsche Bank hatte in 2020 eine Forderung in Höhe von ca. 46000 € gegen mich. Diese wurde bereits durch ein Inkassounternehmen(Intrum) betreut.
Mit der Firma Intrum hatte ich schriftlich vereinbart die Hälfte der Summe(23000 €) in monatlichen Raten á 300 € zu bezahlen. Nach Bezahlung dieser 23000 € würde mir dann der Rest erlassen(ich würde es klassisch einen Vergleich nennen). Heute erhielt ich Post von einem neuen Inkassounternehmen(Lowell=>Forderungskauf) die jetzt die komplette Forderung abzüglich der bisher gezahlten Raten aufruft. Des Weiteren natürlich auch noch ca. 600 Geschäftsgebühr.

Meine Frage, ist das rechtens das eine Vereinbarung mit Intrum einfach so über den Haufen geworfen wird und ich jetzt die komplette Summe bezahlen muss?

Vorab vielen Dank für Eure Rückmeldung