Was ist ein geschlossener Umweltfonds?

Emissionshäuser haben auf den Wunsch nach nachhaltigen Geldanlagen mit Umwelt- und Klimaschutzgedanken reagiert und geschlossene Umweltfonds aufgelegt. Typische Investitionsobjekte für Umweltfonds sind beispielsweise Wind- und Solarparks oder Wasserkraftanlagen. Ebenso zählen Beteiligungen an Biogasanlagen oder Holzplantagen dazu. Um die Beteiligungen zu finanzieren, können Anleger dem Fonds beitreten. Nach Erreichen der Investitionssumme oder nach Ablauf einer Frist wird der Fonds geschlossen und es werden keine weiteren Gesellschafter aufgenommen. Zusätzlich zum Kapital der Anleger werden in der Regel auch Darlehen zur Finanzierung aufgenommen. Wie bei allen anderen geschlossenen Fonds gilt auch bei Umweltfonds, dass die Kommanditisten mit den Fondsanteilen in der Regel unternehmerische Beteiligungen erwerben. Das bedeutet, dass sie nicht nur an den Renditen partizipieren, sondern eben auch im unternehmerischen Risiko stehen. Dies kann dazu führen, dass die Anleger den Totalverlust ihrer Einlage erleiden können.

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