• Facebook
  • Linkedin
  • Twitter
  • Youtube
  • Instagram
  • Kanzlei
    • Team
    • Büros
      • Büros Köln
      • Büros Berlin
      • Büros Essen
      • Büro Frankfurt
      • Büro Hamburg
      • Büro München
      • Büro Wien
    • Presse und Publikationen
    • Karriere
  • Rechtsgebiete
    • Schuldnerberatung
      Insolvenzrecht
    • Unternehmensrecht
      • Gesellschaftsrecht
      • Reputationsrecht
      • Vertragsrecht
      • Markenrecht
    • Weitere Tätigkeitsgebiete
      • Banken-, Versicherungs- und
        Schadensersatzrecht
      • Verkehrsrecht
      • Arbeitsrecht
      • Sozialrecht
  • Kontakt
  • Suche
0221 – 6777 00 55
KRAUS GHENDLER
  • Büros
  • Beiträge
  • Videos
  • Forum
  • Rechtsgebiete
    • Schuldnerberatung
      und Insolvenzrecht
    • Banken-, Versicherungs-
      und Schadensersatzrecht
    • Unternehmensrecht
    • Verkehrsrecht
  • Privatinsolvenz
    • Privatinsolvenz Ablauf
    • 11 Tipps zur Privatinsolvenz
    • So gehen wir für Sie vor
    • Pfändungsrechner
    • Pfändungstabelle
    • P-Konto
    • Privatinsolvenz Lexikon
    • Fragen und Antworten
    • Erste Hilfe bei Gläubigerantrag
    • Kosten
  • Regelinsolvenz
    • Regelinsolvenz Ablauf
    • 11 Tipps zur Regelinsolvenz
    • So gehen wir für Sie vor
    • Fragen und Antworten zur Regelinsolvenz
    • Regelinsolvenz Lexikon
    • Erste Hilfe beim Gläubigerantrag
    • P-Konto
    • Kosten
  • Außergerichtlicher
    Vergleich
    • Schuldenvergleich Ablauf
    • 11 Tipps zum Schuldenvergleich
    • So gehen wir für Sie vor
    • Vorzeitige Entschuldung: Vergleich in der Insolvenz
    • P-Konto
    • Fragen und Antworten
    • Kosten
  • Insolvenzplan
    • Insolvenzplan Ablauf
    • 7 Tipps zum Insolvenzplan
    • So gehen wir für Sie vor
    • Fragen und Antworten
  • Schuldner-
    beratung
    • Schuldnerberatung Ablauf
    • So gehen wir für Sie vor
    • Kosten der anwaltlichen Schuldnerberatung
    • Aktuelle
      Pfändungstabelle
  • Weitere
    Leistungen
    • UG Insolvenz
      • Kosten
    • GmbH Insolvenz
      • Kosten
    • Eigenverwaltung
    • Schutzschirmverfahren
    • Verbraucherinsolvenz
    • Insolvenzarbeitsrecht
    • Auffanggesellschaft
    • Vorinsolvenzliche Sanierung
    • Insolvenzanfechtung
    • EU Insolvenz
      • Englische Insolvenz
      • Französische Insolvenz
      • Irische Insolvenz
      • Spanische Insolvenz
  • Menü

Archiv für die Kategorie: Regelinsolvenz

Du bist hier: Startseite1 / Insolvenzrecht2 / Regelinsolvenz

Schlecker-Prozess: Verurteilungen wegen Bankrott

27. November 2017/0 Kommentare/in Insolvenzrecht, Regelinsolvenz, Schuldnerberatung /von Andre Kraus
  • Regelinsolvenz einleiten - News und Videos - Alle Informationen

UPDATE: Keine Restschuldbefreiung für Anton Schlecker

Update vom 27.01.2018: Anton Schlecker wird vorerst keine Restschuldbefreiung erhalten. Grund dafür ist seine Verurteilung zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe wegen Bankrotts. Beim Bankrott handelt es sich um eine der Straftaten, die eine Versagung der Restschuldbefreiung nach sich ziehen, wenn ein Gläubiger einen entsprechenden Antrag stellt. Anton Schlecker hat rund 23.000 Gläubiger. Davon hat theoretisch jeder, der seine Forderung zur Insolvenztabelle angemeldet hat, das Recht, den Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung zu stellen. Der Antrag kann jedoch nicht vom Insolvenzverwalter oder dem Insolvenzgericht gestellt werden. Um dem Gläubigerantrag zuvorzukommen, hat Anton Schlecker jetzt selbst den Antrag auf Restschuldbefreiung zurückgezogen.



Mehr Informationen, wie und warum die Restschuldbefreiung versagt werden kann


Inhalt dieser Seite:

  • Keine Restschuldbefreiung für Schlecker
  • Regelinsolvenz als Einzelunternehmer
  • Ihre Fragen und unsere Antworten


Schuldenanalyse vom Fachanwalt



✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL   ✔ UNVERBINDLICH

Über


20.000

geprüfte Fälle


Jetzt kostenlos den besten Entschuldungsweg finden!

Offene Fragen? – Einfach anrufen:



0221 – 6777 00 55



(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Regelinsolvenz als Einzelunternehmer

Anton Schlecker hat nach der Insolvenz seines Unternehmens Schulden in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro. Er hatte sein Firmen-Imperium nämlich als Einzelunternehmen geführt. Hier besaß er nicht die Pflicht, den Jahresabschluss des Unternehmens offenzulegen, wie etwa bei einer GmbH. So konnte die Konkurrenz ihm nicht “in die Bücher schauen”. Doch der große Nachteil: Die Haftung für Verbindlichkeiten des Unternehmens mit seinem Privatvermögen.

Doch selbst der enorme Schuldenberg von einer Milliarde Euro wäre für sich genommen kein Hindernis, die Restschuldbefreiung nach sechs Jahren zu erreichen. Auf die Höhe der Schulden oder die Anzahl der Gläubiger kommt es nicht an. Bei Rückzahlung von 35% der Schuldensumme zurückzahlen, also rund 350 Millionen Euro, wäre sogar eine Restschuldbefreiung nach drei Jahren möglich gewesen. Einzig die Verurteilung wegen einer Insolvenzstraftat steht der Restschuldbefreiung im Wege.

Hier geht es weiter mit dem ursprünglichen Beitrag vom 27.11.2017:


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von ProvenExpert.com. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Gründer und seine Kinder wegen Insolvenzstraftaten verurteilt

Das Urteil gegen den ehemaligen Drogeriekönig Anton Schlecker steht fest. Der 73-Jährige muss nicht hinter Gitter. Er erhält aber eine zweijährige Bewährungsstrafe. Seine Kinder, die ebenfalls wegen Insolvenzstraftaten angeklagt waren, müssen aber ins Gefängnis.

Der Katalog der Vorwürfe war lang. Im Mittelpunkt stand der Straftatbestand des vorsätzlichen Bankrotts. Die Staatsanwaltschaft warf Anton Schlecker vor, bereits im Vorfeld der Unternehmensinsolvenz Geld im großen Stil auf Seite geschafft zu haben. Dies geschah laut Staatsanwaltschaft zu einem Zeitpunkt, an dem Anton Schlecker die drohende Zahlungsunfähigkeit bereits erkannt hat oder hätte erkennen müssen. Dafür, dass er Geld beiseite schaffte, das eigentlich zur Befriedigung der Gläubiger dienen müsste, wurde Anton Schlecker nun verurteilt.

Rechtsform des Schlecker-Imperiums

Als Patriarch leitete Anton Schlecker seine Firma als eingetragener Kaufmann (e.K.) selbst. Diese Rechtsform ermöglichte ihm verschleierte Aktionsmöglichkeiten, allerdings mit dem großen Nachteil der privaten Haftung mit dem kompletten Privatvermögen. Folglich gilt Anton Schlecker nach der Pleite als mittellos. Seine Ehefrau Christa besitzt jedoch ein beträchtliches Vermögen.

Gerade bei Unternehmensinsolvenzen ist es nicht ungewöhnlich, dass bei komplexeren Unternehmensgeflechten im Anschluss an die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens um das Thema der Insolvenzverschleppung gestritten wird.  Durch die rechtzeitige Umwandlung seines Unternehmens in eine GmbH hätte er sein privates Vermögen aus der Insolvenz heraushalten können.


Schuldenanalyse vom Fachanwalt



✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL   ✔ UNVERBINDLICH

Über


20.000

geprüfte Fälle


Jetzt kostenlos den besten Entschuldungsweg finden!

Offene Fragen? – Einfach anrufen:



0221 – 6777 00 55



(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Insolvenzprozess gegen Anton Schlecker

Die Schulden von Schlecker betrugen nach der Insolvenz über eine Millionen Euro.

Nachdem eine der größten Unternehmensinsolvenzen der deutschen Nachkriegsgeschichte eingeleitet wurde, kam Schlecker nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus. Kurz nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens leitete die Staatsanwaltschaft Stuttgart im Juli 2012 das Ermittlungsverfahren gegen Anton Schlecker seine Familienmitglieder ein. Der hierfür ausschlaggebende Verdacht lag auf Untreue, Insolvenzverschleppung und Bankrott. Konkret ging es um rund 16 Millionen Euro, die Schlecker vor dem Zugriff des Insolvenzverwalters und somit der Gläubiger beiseite geschafft hatte. Die Gläubiger hatten insgesamt über eine Milliarde an ausstehenden Forderungen angemeldet, auf die sie aber fast gänzlich verzichten müssen.

Strafe für Schleckers Kinder

Etwa zwei Drittel der Summe, die der Insolvenzmasse entzogen wurde, ging an Schleckers Kinder. Diese besaßen eine eigene Firma und stellten Schlecker überhöhte Summen in Rechnung. Noch schlimmer wog der Vorwurf, dass sie sich aus dieser Firma eine Summe von sieben Millionen Euro auszahlen ließen und nur zwei Tage später die Insolvenz anmeldeten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Kinder damit bewusst die Insolvenz Ihres Unternehmens herbeigeführt haben, was den Tatbestand des vorsätzlichen Bankrotts erfüllt.

Die Vorgeschichte: Schlecker – das einstige Drogerieimperium

Anton Schlecker e.K. (eingetragener Kaufmann) war ein Unternehmen mit gewerblichem Schwerpunkt im Drogeriebereich. Mit Sitz im baden-württembergischen Ehingen (Donau) wurde das Unternehmen 1975 von Anton Schlecker gegründet. Das Einzelunternehmen galt gemessen an seinen Milliardenumsätzen – zu besten Zeiten knapp 7 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr – und an seinen knapp 36.000 Mitarbeitern als einstiger Gigant in der hiesigen Drogeriebranche, der auch international Fuß fassen konnte.

Doch dann kam das Aus. Begleitet von hohen Unternehmensverlusten gipfelte die Geschichte der Drogeriekette in einer der spektakulärsten Unternehmensinsolvenzen der deutschen Handelsgeschichte.


Schuldenanalyse vom Fachanwalt



✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL   ✔ UNVERBINDLICH

Über


20.000

geprüfte Fälle


Jetzt kostenlos den besten Entschuldungsweg finden!

Offene Fragen? – Einfach anrufen:



0221 – 6777 00 55



(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Die Insolvenz 2012: Schlecker – eine der aufsehenerregendsten Unternehmensinsolvenzen der vergangenen Jahrzehnte

Anfang 2012 war es so weit. Begleitet durch eine enorm mediale Berichterstattung musste die Drogeriemarkt-Kette Schlecker Insolvenz anmelden.

Betroffen waren neben dem Mutterkonzern Anton Schlecker e.K. mit dem alleinigen Inhaber Anton Schlecker auch die Konzerntöchter „Schlecker XL GmbH“ & „Schlecker Home Shopping GmbH“. Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde beim Amtsgericht Ulm am 23. Januar 2012 wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt. Das Insolvenzverfahren wurde schließlich am 28. März 2012 eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Arndt Geiwitz bestellt.

Mitte des Jahres erfolgte die zuvor durch den Gläubigerausschuss beschlossene Zerschlagung der insolventen Drogeriemarkt-Kette Schlecker. Unmittelbar nach der Schließung der Schlecker-Filialen folgte die Auflösung des bekannten Tochterunternehmens „Ihr Platz“. Dieses stellte Ende Januar 2012 ebenfalls einen Insolvenzantrag.

Mit der Insolvenz und den Filialschließungen gingen unangenehme Konsequenzen für die Mitarbeiter einher. Insgesamt verloren mehr als 25.000 Mitarbeiter in mehreren Schließungswellen ihre Jobs. Betroffen waren vor allem weibliche Mitarbeiter, die medial als die sog. „Schlecker-Frauen“ bekannt wurden.

Die Steuervorwürfe: Steuernachforderungen auf rund 68 Millionen € sollen erhoben werden

Der Strafprozess ist nur eine der juristischen Folgen der Insolvenz. Wie durch Informationen des Nachrichtenmagazins „Spiegel Online“ über ein Schreiben des Finanzamts bekannt wurde, soll die Familie Schlecker 68 Millionen Euro nicht versteuert haben. Das Finanzamt Ehingen soll auf diesen Betrag nun Steuernachforderungen auf Kapitalerträge erheben. Das Schreiben des Finanzamts soll gerade noch rechtszeitig Ende 2016 zugestellt worden sein, bevor die Ansprüche verjährt wären.

Die Hintergründe der Steuervorwürfe: Möglicherweise nicht versteuerte verdeckte Gewinnausschüttungen

Laut Spiegelinformationen waren Meike und Lars Schlecker bis 2012 in Gesellschafterpositionen eines Logistik- und Dienstleistungsunternehmens namens „LDG mbH“ tätig. Hauptkunde der LDG mbH soll Anton Schlecker gewesen sein. Als dieser mit seinem Unternehmen in die finanzielle Schieflage geriet, sollen seine beiden Kinder ihrem Vater über das besagte Unternehmen dem Augenschein nach ein Darlehen in Höhe von über 50 Millionen Euro gewährt haben. Darüberhinaus stand Anton Schlecker bereits mit 18 Millionen Euro in der Schuld. Diese sollen aus „Werkleistungen“ der LDG mbH resultieren, die Anton Schlecker beanspruchte, aber nie vergütet haben soll.

Nach Angaben von „Spiegel Online“ vertritt die Finanzbehörde die Ansicht, dass es sich bei dem Gesamtbetrag von 68 Millionen Euro nicht um einen echten Kredit handelt. Vielmehr wäre in ihm eine „verdeckte Gewinnausschüttung“ zu sehen, die die Kinder von Anton Schlecker in ihrer Funktion als Gesellschafter privat an ihren Vater weitergereicht haben sollen. Solche Gewinnausschüttungen unterliegen der Besteuerung durch die Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 %. Die Zahlung „erfolgte bisher nicht“ wie es laut „Spiegel Online“ in dem Schreiben des Finanzamts heißt.


Schuldenanalyse vom Fachanwalt



✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL   ✔ UNVERBINDLICH

Über


20.000

geprüfte Fälle


Jetzt kostenlos den besten Entschuldungsweg finden!

Offene Fragen? – Einfach anrufen:



0221 – 6777 00 55



(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)


Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “Schlecker-Prozess: Verurteilungen wegen Bankrott”? Wir beantworten sie hier kostenlos!


The last comment and 1 other comment(s) need to be approved.

Mehr zur Regelinsolvenz:
  • Insolvenzrechtliche News
  • Fragen und Antworten zur Regelinsolvenz
  • Ablauf der Regelinsolvenz

https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png 0 0 Andre Kraus https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png Andre Kraus2017-11-27 15:28:552019-09-18 12:15:52Schlecker-Prozess: Verurteilungen wegen Bankrott

Was passiert mit dem freiwillig bezahlten Überschuss nach der Inso

6. November 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz /von Frage Steller

Hallo ich habe ein Frage.

Seit dem 26.9 ist meine 6 jährige Insolvenz beendet.

Nun habe ich ein Schreiben erhalten von meinem Treuhänder.
Durch meine monatliche freiwillige Zahlung + Lohnpfändung hat sich einiges angehäuft. Verfahrenskosten und Treuhänderkosten sind gedeckt und werden beglichen. Unterm Strich sind ca.500€ übrig .

Laut dem Schreiben soll ich jetzt zustimmen oder nicht , das der TH den Überschuss verteilt.

Meine Frage : eigentlich dachte ich ja, es sein normal das Guthaben verteilt wird. Aber ….,,
Wenn ich nicht zustimme, hätte ich dadurch einen Nachteil? Was würde passieren? Komme ich das Geld zurück ?

Danke schonmal im Voraus

https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png 0 0 Frage Steller https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png Frage Steller2017-11-06 16:03:072017-11-06 16:03:07Was passiert mit dem freiwillig bezahlten Überschuss nach der Inso

450,-€ Job neben dem Hauptjob

8. Oktober 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz /von Frage Steller

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich befinde mich seit knapp 21/2 Jahren in einer Regelinsolvenz, dass Verfahren wurde geschlossen und die Wohlverhaltensphase hat begonnen.

Nun würde ich gerne nebenbei einen 450,-€ Job ausüben. Muss man hierfür auch einen pfändbaren Betrag abführen!? Wenn ja, muss ich das dann selber ermitteln und abführen oder muss das mein Arbeitgeber machen!?

In meinem Verfahren belaufen sich die anerkannten Forderungen auf 52.504,54€, die Bar Masse beläuft sich auf derzeit 18.228,-€ und von meinem Gehalt werden monatlich 330,-€ gepfändet. Mein IV hat ein Auslagen Betrag in Höhe von 10.589,65€ geltend gemacht.

Meine Frage beruht darauf, dass ich das Verfahren gerne nach drei Jahren beenden würde.
Wie hoch wäre der Betrag den ich noch aufbringen müsste um auf den entsprechenden Betrag zu kommen!? Und wie hoch wäre der Gesamt Betrag= 35% + Gerichtskosten + IV!? Wann muss das Geld auf dem Konto sein und wann muss man den Antrag gestellt haben!?

Ich hoffe Sie können mir weiter helfen, denn ich weiß nicht weiter.

Für Ihre Mühe, danke ich Ihnen im Voraus und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Bengel

https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png 0 0 Frage Steller https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png Frage Steller2017-10-08 16:06:182017-10-08 16:06:18450,-€ Job neben dem Hauptjob

Insolvenz

25. September 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz /von Frage Steller

Ich betreibe ein Café seit 6 Jahren. Eine Krankenkasse hat nun Insolvenzantrag gegen mich gestellt und es wurde vom Gericht ein Gutachter zur Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Dieser möchte nun ein Gläubiger Verzeichnis oder die Unterlagen dafür. Diese liegen jedoch derzeit bei einer Schuldnerberatung, die nicht immer gut erreichbar ist. Außerdem möchte meine Freundin das Café übernehmen mit neuem Namen und dafür eine UG gründen. Ich würde dann natürlich mein Gewerbe entsprechend abmelden. Ist das so möglich und was müssen wir beachten?
Grüße A.D.

https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png 0 0 Frage Steller https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png Frage Steller2017-09-25 17:37:372017-09-25 17:37:37Insolvenz

Insolvenz GmbH

21. September 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz /von Frage Steller

Hallo,

ich war 16 Geschäftsführer einer GmbH. Damals unterschrieb ich eine Bürgschaft privat haftend bei einer Bank. Nach meinem Ausstieg us dieser Firma , entliess mich allerdings die Bank nicht aus dieser Bürgschaft.
Inzwischen musste die Firma Insolvenz beantragen, wobei ich nach dieser Zeit leider immer noch mithaftend bin.
Meine Frage jetzt: Die Kosten, welche mir jetzt entstehen( Anwalt, Ratenzahlungen etc.)
sind diese privat absetzbar?

https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png 0 0 Frage Steller https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png Frage Steller2017-09-21 16:58:312017-09-21 16:58:31Insolvenz GmbH

Mehrwertsteuer bei regelinsolvenz

21. September 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz /von Frage Steller

Hallo bin gerade an der Berechnung für die 3 jahresregelung.jetzt die Frage: bezahle ich bei den Verfahrenskosten auch die Mehrwertsteuer? Ist bei ihrem Rechner nicht aufgelistet.bin ehemals selbstständig und im Angestelltenverhältnis

https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png 0 0 Frage Steller https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png Frage Steller2017-09-21 08:57:492017-09-21 08:57:49Mehrwertsteuer bei regelinsolvenz

Toys ‘R’ Us meldet Insolvenz an

19. September 2017/0 Kommentare/in Regelinsolvenz /von Dr. V. Ghendler
  • Bild Restschuldbefreiung

Spielzeughersteller Toys ‘R’ Us stellt Insolvenzantrag

Mit dem amerikanischen Unternehmen Toys ‘R’ Us meldet ein Gigant der Spielzeugbranche Insolvenz an. Kurz vor dem Beginn des Weihnachtsgeschäfts war die Belastung durch die hohen Schulden nicht mehr tragbar. Die Entwicklung zeigt: Der Betrieb großer Filialen rentiert sich im Vergleich zu Online-Anbietern wie Amazon nicht mehr. Was die Gründe für die Insolvenz sind und welche Auswirkungen sie auf die Läden in Deutschland hat.


Dr. V. Ghendler ist Fachanwalt für Insolvenzrecht und mit seinem bundesweit tätigen Team auf die Entschuldung von Privatpersonen und Unternehmern spezialisiert.

Inhalt dieser Seite:

  • Toys ‘R’ Us stellt Insolvenzantrag
  • Insolvenz betrifft USA und Kanada
  • Leid unter Konkurrenz durch Online-Händler
  • Ihre Fragen und unsere Antworten


Schuldenanalyse vom Fachanwalt



✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL   ✔ UNVERBINDLICH

Über


20.000

geprüfte Fälle


Jetzt kostenlos den besten Entschuldungsweg finden!

Offene Fragen? – Einfach anrufen:



0221 – 6777 00 55



(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Toys ‘R’ Us-Insolvenz betrifft Geschäfte in USA und Kanada

Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft, in dem die Spielzeugbranche den größten Teil ihres Jahresumsatzes verbucht, hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Der Insolvenzantrag wurde im US-Bundesstaat Virginia nach amerikanischem Recht gestellt. Hier gibt es das sogenannte Verfahren nach Chapter 11. Ein solches Verfahren bietet die Möglichkeit, Schutz vor den Gläubigern zu beantragen. Dies hat Toys ‘R’ Us gemacht. In der zeitlich begrenzten Schutzperiode soll sich die Firma reorganisieren. Es wird in der Regel zusammen mit den Gläubigern ein Sanierungskonzept erarbeitet, um dem Unternehmen wieder auf die Beine zu helfen. Das Verfahren bei Toys ‘R’ Us läuft in Zusammenarbeit mit der US-Bank JP Morgan, die einen Kredit in Höhe von drei Milliarden Dollar zur Verfügung stellen soll. Dieser hängt noch von der Zustimmung des Insolvenzgerichts ab. Der Kredit wird im Genehmigungsfall vorrangig vor allen anderen Verbindlichkeiten zurückgezahlt. Durch das Schutzschirmverfahren ist auch gewährleistet, dass die Filialen in den USA weiter geöffnet bleiben.

Sanierung als zweite Chance für das Unternehmen

Viele Unternehmen sind von der Konkurrenz durch Online-Händler betroffen. Jetzt hat es auch Toys R Us getroffen.

In den USA wird die Möglichkeit der Sanierung häufiger genutzt als in Deutschland, wo häufig erst Insolvenz angemeldet wird, wenn es für Sanierungsbemühungen schon zu spät ist. Dann kann der Insolvenzverwalter nur noch die Liquidierung des Unternehmens durchführen. Bei einer rechtzeitigen Reaktion und Beratung durch externe Ratgeber kann dagegen noch eine Sanierung angestrebt werden, bei der im Rahmen eines Vergleichs mit den Gläubigern die Entscheidungsbefugnisse weitgehend bei der alten Geschäftsführung verbleiben. Damit ist eine schnelle und diskrete Entschuldung und ein Fortbestand des Unternehmens möglich.

Geschäfte in Deutschland nicht betroffen

Laut der Pressemitteilung von Toys ‘R’ Us betrifft die Insolvenz nicht die operativen Gesellschaften in Europa, Asien und Australien. Damit sind die 66 Filialen in Deutschland ebenfalls nicht betroffen und stehen den Kunden weiter zur Verfügung. Somit wird das Weihnachtsgeschäft hierzulande planmäßig durchgeführt.


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von ProvenExpert.com. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Toys ‘R’ Us leidet unter Konkurrenz durch Online-Händler

Es hatte sich bereits seit längerem angekündigt, dass der Spielzeughändler in der Krise steckt. Zulieferer hätten aus Sorge vor Zahlungsschwierigkeiten bereits ihre Liefermengen begrenzt, wie die Financial Times berichtete. Zuletzt verzeichnete das Unternehmen laut der Geschäftszahlen besorgniserregende Verluste. Allein im zweiten Quartal dieses Jahres betrug der Verlust rund 164 Millionen Dollar. Darüber hinaus wurde der Konzern im Jahr 2005 von Finanzinvestoren übernommen, die die Investitionskosten dem Unternehmen als Schulden aufgebürdet hatten. Dies ist bei Übernahmen durch spekulative Investoren üblich.

“Heute bricht eine neue Ära an”

Toys ‘R’ Us-Chef Dave Brandon

Durch das Chapter 11-Verfahren und den Kredit besteht die Möglichkeit, die Geschäfte zu besseren Bedingungen weiterzuführen. Toys ‘R’ Us muss seine Gläubiger derzeit nicht mehr fürchten und ist vorerst weitgehend von seinen Schulden befreit. Das Unternehmen kann damit die Preise im Weihnachtsgeschäft senken und die Konkurrenz unterbieten. Dies zeigt, dass ein mit einer Sanierung verbundener Insolvenzantrag auch bei einem Milliardenunternehmen wie Toys ‘R’ Us ein Schritt nach vorne sein kann.


Schuldenanalyse vom Fachanwalt



✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL   ✔ UNVERBINDLICH

Über


20.000

geprüfte Fälle


Jetzt kostenlos den besten Entschuldungsweg finden!

Offene Fragen? – Einfach anrufen:



0221 – 6777 00 55



(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)


Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “Toys R Us meldet Insolvenz an”? Wir beantworten sie hier kostenlos!



Das könnte Sie auch interessieren:
  • Wissenswertes zur GmbH-Insolvenz
  • Ablauf und Ziele der Regelinsolvenz
  • Ablauf der Privatinsolvenz - Das sollten Sie wissen

https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png 0 0 Dr. V. Ghendler https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png Dr. V. Ghendler2017-09-19 11:03:292020-05-14 09:54:59Toys 'R' Us meldet Insolvenz an

Gesamtaufstellung der Schulden

10. September 2017/1 Kommentar/in Regelinsolvenz /von Frage Steller

Guten Tag. Am 01.07.2016 wurde das Regelinsolvenzverfahren gegen mich eröffnet. Im Zuge des Insolvenzverfahrens wurden auch einige Immobilien durch den Treuhänder verkauft.
Bis heute wurde ich jedoch nicht über die Höhe der Verkaufserlöse informiert. Ich habe keine Ahnung wie hoch meine restlichen Verbindlichkeiten bei den Gläubigern , noch wie hoch die Verfahrenskosten sind . Der Treuhänder weigert sich, mir eine Aufstellung über die Verbindlichkeiten zukommen zu lassen. Da ich gerne die 35% Regel anwenden würde um das Verfahren zu verkürzen, würde ich gerne wissen, ob das Verhalten des Treuhänders rechts konform ist?
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich bereits im Voraus.
Viele Grüße

https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png 0 0 Frage Steller https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png Frage Steller2017-09-10 14:52:102017-09-10 14:52:10Gesamtaufstellung der Schulden

StudiVZ meldet Insolvenz an

8. September 2017/0 Kommentare/in Regelinsolvenz /von Dr. V. Ghendler
  • Bild Restschuldbefreiung

Soziales Netzwerk StudiVZ stellt Insolvenzantrag

StudiVZ war eines der ersten sozialen Netzwerke in Deutschland. Die Seite wurde im Jahr 2005 ins Leben gerufen. Damals war Facebook nur auf Englisch verfügbar und in Deutschland noch weitgehend unbekannt. StudiVZ orientierte sich am Design und am Funktionsumfang des Vorbildes Facebook und wurde so zu einem der erfolgreichsten Onlinemedien in Deutschland mit über 16 Millionen angemeldeten Nutzern. Doch diese Zeiten sind lange vorbei, schon vor Jahren war absehbar, dass das Rennen für das “Studentenverzeichnis” verloren war.

Gründer verkauften das Unternehmen gewinnbringend an Holtzbrinck-Verlag

Nur zwei Jahre nach der Gründung wurde StudiVZ 2007 vom Stuttgarter Verlag Holtzbrinck aufgekauft. Der Kaufpreis wurde nicht veröffentlicht, betrug aber zwischen 70 und 100 Millionen Euro. Nur ein Jahr später startete Facebook seinen deutschen Auftritt und damit seinen Siegeszug in Deutschland. Gleichzeitig fielen die Benutzerzahlen von StudiVZ ins Bodenlose. Der Holtzbrinck-Verlag stieß das Unternehmen im Jahr 2012 deutlich unter dem Kaufpreis wieder ab. Das werbefinanzierte Geschäftsmodell war bei sinkenden Nutzerzahlen nicht mehr profitabel.


Inhalt dieser Seite:

  • StudiVZ stellt Insolvenzantrag
  • Unternehmen war bereits überschuldet
  • Ihre Fragen und unsere Antworten


Schuldenanalyse vom Fachanwalt



✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL   ✔ UNVERBINDLICH

Über


20.000

geprüfte Fälle


Jetzt kostenlos den besten Entschuldungsweg finden!

Offene Fragen? – Einfach anrufen:



0221 – 6777 00 55



(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Unternehmen war bereits überschuldet

Bild von mehreren Personen versammelt mit Unterlagen

StudiVZ gehörte zu einem der ersten sozialen Netzwerke in Deutschland und wurde 2005 gegründet. Doch mittlerweile sind sie insolvent.

Betreibergesellschaft von StudiVZ ist die Poolworks Germany Ltd. mit Sitz in Berlin. Die Limited ist eine Kapitalgesellschaft, bei der die Haftung auf das Grundkapital beschränkt ist. Laut den jeweiligen Jahresabschlüssen überstiegen die Schulden des Unternehmens schon länger das Vermögen. Im Jahr 2013 war Poolworks mit 22,8 Millionen und 2015 mit 45 Millionen verschuldet. Gemäß § 15a Abs. 1 InsO ist der gesetzliche Vertreter einer juristischen Person bei einer Überschuldung des Unternehmens verpflichtet, einen Insolvenzantrag zu stellen. Der Insolvenzantrag kann jedoch unterbleiben, wenn eine positive Fortbestehensprognose für das Unternehmen vorliegt. Dies war bei dem StudiVZ-Betreiber augenscheinlich eine Zeit lang der Fall, denn das Unternehmen lief trotz des Schuldenbergs weiter.

Insolvenzgrund Zahlungsunfähigkeit

Zuletzt kam es jedoch zu einem Gerichtsurteil, in dem Poolworks verpflichtet wurde, drei Millionen Euro an den ehemaligen Eigentümer Holtzbrinck zu zahlen. Bereits bei der Verhandlung im Jahr 2016 äußerte der Richter den Verdacht, das Unternehmen sei zahlungsunfähig. Neben der Zahlungsverpflichtung durch das Urteil nannte StudiVZ auch ausstehende Schulden beim Finanzamt als Grund für den Insolvenzantrag.

Insolvenzverwalter will Weiterbetrieb des sozialen Netzwerks sichern

Im Jahr 2015 hatte das Unternehmen 15 Mitarbeiter, derzeit sind es noch sieben. Nach deutschem Recht erhalten Arbeitnehmer im Falle der Insolvenz ihres Arbeitgebers ein Insolvenzgeld als Ersatz für das ausfallende Arbeitsentgelt. Dies wird von der Bundesagentur für Arbeit übernommen. Laut dem vorläufigen Insolvenzverwalter, Jesko Stark, sei dies eine starke Entlastung des Unternehmens, da die Gehälter einen großen Teil der Fixkosten ausgemacht haben. Nun soll StudiVZ im Rahmen der Insolvenz saniert und fortgeführt werden. Der Insolvenzverwalter zeigte sich “zuversichtlich, dass der Betrieb weitergehen kann”.


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von ProvenExpert.com. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren


Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “StudiVZ meldet Insolvenz an”? Wir beantworten sie hier kostenlos!



Das könnte Sie auch interessieren:
  • Ablauf der Privatinsolvenz - Das sollten Sie wissen
  • Wissenswertes zur GmbH-Insolvenz
  • Ablauf und Ziele der Regelinsolvenz

https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png 0 0 Dr. V. Ghendler https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png Dr. V. Ghendler2017-09-08 17:32:492019-10-01 11:34:16StudiVZ meldet Insolvenz an

Air Berlin meldet Insolvenz an

15. August 2017/0 Kommentare/in Regelinsolvenz /von Andre Kraus
  • Bild Restschuldbefreiung

Deutsche Fluglinie bricht unter Schuldenlast zusammen

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat Insolvenz beantragt. Man sehe „keine positive Fortbestehensprognose mehr“, teilte die zweitgrößte deutsche Airline mit rund 7200 Mitarbeitern mit. Die Rechtsform der Air Berlin ist eine Limited & Co. KG, ihr größter Aktionär ist die arabische Airline Etihad Airways. Etihad hatte Air Berlin immer wieder mit Finanzspritzen über Wasser gehalten. Doch nun hat Etihad offenbar den Geldhahn zugedreht, wodurch der Insolvenzantrag unvermeidlich wurde. Der Börsenkurs der Unternehmensaktie gab um rund 40% nach. Air Berlin hatte zuletzt Jahr für Jahr höhere Verluste eingefahren, trotz vieler Versuche zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. So hatte man die gesamte Flugzeugflotte verkauft und flog nur noch mit geleasten Maschinen.


Inhalt dieser Seite:

  • Air Berlin bricht unter Schuldenlast zusammen
  • Was passiert mit bereits gebuchten Tickets?
  • Wie sieht die Zukunft aus?
  • Rechtlicher Hintergrund
  • Insolvenz in Eigenverwaltung
  • Ihre Fragen und unsere Antworten


Schuldenanalyse vom Fachanwalt



✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL   ✔ UNVERBINDLICH

Über


20.000

geprüfte Fälle


Jetzt kostenlos den besten Entschuldungsweg finden!

Offene Fragen? – Einfach anrufen:



0221 – 6777 00 55



(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Was passiert mit bereits gebuchten Flugtickets?

Um den Flugbetrieb aufrechterhalten zu können, sichert die Bundesregierung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Gewährung eines Kredites in Höhe von 150 Millionen Euro zu. Dies gab Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries bekannt. Gerade in der Ferienzeit seien viele Urlauber auf ihre Rückflüge angewiesen. Ohne den Eingriff sei nicht gewährleistet, dass diese Flüge stattfinden könnten. Der Kredit soll jetzt die Geschäftstätigkeit für die nächsten drei Monate absichern. Zumindest bis zum Ende der Sommerferien in Deutschland kann der Flugbetrieb also wie geplant weitergehen. Was danach geschieht, entscheidet sich im Insolvenzverfahren.

Nach unserer Einschätzung hat die Bundesregierung hat den Fluggästen durch den Kredit zahlreiche Unannehmlichkeiten erspart. Ein Insolvenzantrag einer Fluggesellschaft führt grundsätzlich dazu, dass sie ihre Geschäftstätigkeit einstellen muss und die Flugzeuge am Boden bleiben. Kunden, die sich zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Besitz eines Tickets befinden, werden dann zu Insolvenzgläubigern gemäß § 38 InsO. Damit hätten Ticketbesitzer Anspruch auf einen Teil der Insolvenzmasse. Dies wäre für Kunden jedoch ungünstig. Erfahrungsgemäß beträgt die Insolvenzquote, also der Anteil der Forderung, die durch die Insolvenzmasse gedeckt werden kann, kaum mehr als einen winzigen Teil der ursprünglichen Forderung. Außerdem müssten die Kunden einige Zeit auf ihr Geld warten.
Bei Air Berlin kann der Flugbetrieb jedoch weitergehen, so dass sich Fluggäste nicht mit dieser Thematik auseinandersetzen müssen. Eine Stornierung bereits gebuchter Tickets ist aber nach unserer Meinung ohne Zahlung einer Stornogebühr nicht möglich. Bei Ausfällen oder Verspätungen werden betroffene Kunden die fälligen Ausgleichszahlungen aber wohl nicht erhalten, sondern als Insolvenzgläubiger fast leer ausgehen.

Wie sieht die Zukunft für Air Berlin aus?

Die Gewerkschaft Ver.di sprach von einem harten Schlag für die rund 7200 Mitarbeiter der Airline. Einzige Hoffnung sind die Gespräche zwischen Air Berlin und Lufthansa, die einer Übernahme von Teilbereichen des insolventen Unternehmens zustimmen könnte. Für diese Verhandlungen hat der Überbrückungskredit der KfW etwas zeitlichen Spielraum geschaffen. Durch den Insolvenzantrag könnte die Lufthansa Air Berlin schlucken, ohne die Schuldenlast in Höhe von 1,2 Milliarden Euro mit übernehmen zu müssen.

Die Passagierzahlen von Air Berlin waren in den letzten Monaten schon stark eingebrochen. Grund dafür war auch, dass der Ruf unter zahlreichen Flugausfällen und Verspätungen gelitten hatte. Dafür musste die Airline hohe Erstattungszahlungen leisten. Neue Buchungen sind zwar weiterhin möglich, doch aufgrund des laufenden Insolvenzverfahrens ist davon abzuraten.


Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von ProvenExpert.com. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen
Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Rechtlicher Hintergrund des Insolvenzverfahrens

Die Rechtsform der Air Berlin ist eine Sonderform der Kommanditgesellschaft (KG). Eigentlich handelt es sich dabei um eine Personengesellschaft, doch sie ist so ausgestaltet, dass als persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) eine Public Limited Company (PLC) nach britischem Recht eingesetzt ist. Daher gelten für sie dieselben insolvenzrechtlichen Regelungen wie für Kapitalgesellschaften. In § 15a InsO ist geregelt, dass der Insolvenzantrag zu stellen ist, sobald ein Insolvenzgrund vorliegt. Zeitlich ist hier ein enger Rahmen gesetzt, der Antrag muss ohne schuldhaftes Zögern, spätestens innerhalb von drei Wochen gestellt werden. Im Fall von Air Berlin lag der Insolvenzgrund vor, nachdem Etihad eine vereinbarte Überweisung in Höhe von 50 Millionen Euro bereits letzte Woche nicht ausführte, wie aus Unternehmenskreisen verlautete. Anschließend erklärte Etihad, keine Unterstützung mehr für Air Berlin leisten zu wollen. Dadurch war eine positive Prognose für die Fortführung des Unternehmens nicht mehr gegeben. Somit begann die dreiwöchige Frist.

Insolvenz in Eigenverwaltung

Dadurch, dass man keine positiven Fortbestehensprognosen sehen konnte, beantragte Air Berlin die Insolvenz.

Air Berlin hat ein Regelinsolvenzverfahren in Eigenverwaltung gemäß § 270 InsO beantragt. Daraus folgt, dass die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über die Vermögenswerte beim schuldnerischen Unternehmen selbst verbleibt, wenn der Gläubigerausschuss dem zustimmt. Sonst müsste dafür ein Insolvenzverwalter bestellt werden.

Hierbei kommt die Regelung für das Schutzschirmverfahren des § 270b InsO zur Geltung. Für den Fall, dass die angestrebte Sanierung nicht aussichtslos ist, muss innerhalb von drei Monaten ein Insolvenzplan, eine Art Vergleich mit allen Gläubigern, vorgelegt werden. Dem Insolvenzplan muss eine Bescheinigung eines mit Insolvenzsachen erfahrenen Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers oder Rechtsanwalts beiliegen, die bestätigt, dass keine Zahlungsunfähigkeit vorliegt und die Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos ist. Dann hat das Unternehmen die Möglichkeit, die Sanierung über einen Insolvenzplan vorzubereiten, wobei das Insolvenzgericht und die Gläubiger mit einbezogen werden.


Schuldenanalyse vom Fachanwalt



✔ KOSTENLOS   ✔ SCHNELL   ✔ UNVERBINDLICH

Über


20.000

geprüfte Fälle


Jetzt kostenlos den besten Entschuldungsweg finden!

Offene Fragen? – Einfach anrufen:



0221 – 6777 00 55



(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)


Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “Air Berlin meldet Insolvenz an”? Wir beantworten sie hier kostenlos!


The last comment needs to be approved.

Das könnte Sie auch interessieren:
  • Ablauf der Privatinsolvenz - Das sollten Sie wissen
  • 3-Jahres Insolvenz rechnen - erforderlichen Betrag berechnen
  • Pfändungsrechner – Pfändungsfreibetrag und Pfändungsgrenzen berechnen

https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png 0 0 Andre Kraus https://anwalt-kg.de/wp-content/uploads/2025/06/KG_Logo-300x56.png Andre Kraus2017-08-15 19:09:532019-09-03 11:42:48Air Berlin meldet Insolvenz an
Seite 13 von 38«‹1112131415›»
Kostenrechner

Kosten der anwaltlichen Begleitung. Auf Basis von Beratungshilfe bereiten wir Ihre Entschuldung kostenlos vor.

0,- €

Unsere Preise enthalten die MwSt.
Pfändungsrechner

Zufriedene Mandanten

Erfahrungen & Bewertungen zu KRAUS - GHENDLER - RUVINSKIJ Anwaltskanzlei

So gehen wir für Sie vor
  1. Ausführliche Erstberatung kostenfrei / ohne Wartezeit
  2. Vergleichsverhandlungen mit Ihren Gläubigern
  3. Ihre Entschuldung durch Vergleich oder Insolvenz
Unsere Prinzipien
  1. Anwaltliche Gewähr - Wir gewähren Ihnen anwaltliche Hilfe, bis Sie Ihr Ziel erreichen - zu einem Festpreis
  2. Vergleich vor Insolvenz - Wir geben alles, um einen Vergleich mit Ihren Gläubigern zu erreichen
  3. Preistransparenz - Unsere Preise sind Festpreise incl. MwSt., die auch bei erhöhtem Arbeits- und Beratungsaufwand gleich bleiben
  4. Vier-Augen-Prinzip - Durch unsere anwaltlichen Zusatzleistungen schützen wir Sie vor einer Versagung der Restschuldbefreiung
  5. Schnelligkeit - Eine Wartezeit sehen wir nicht vor
Aktuelle Beiträge
  • Fälschungssichere P-Konto-Bescheinigungen durch neue Sicherheitsfunktion17. Mai 2023 - 10:51
  • Gründe für Schulden – Die Unterschiede zwischen Jung und Alt4. Juni 2019 - 17:27
  • Schuldneratlas 2018 – Immer mehr Deutsche sind überschuldet5. Dezember 2018 - 12:05
  • Schuldenampel – Das sind die Kennzeichen für Überschuldung5. November 2018 - 16:43
Anwaltliche Erstberatung

Kostenfrei

0221 – 6777 00 55

Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT

Kostenlosen Rückruf anfordern

    Schnellnavigation

    • Kontakt
    • Büros
    • Stellenangebote
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung

    Insolvenzrecht

    • Privatinsolvenz
    • Regelinsolvenz
    • Außergerichtlicher Vergleich
    • Insolvenzplan
    • P-Konto
    • GmbH Insolvenz
    • Übersicht Insolvenzrecht

    Unternehmensrecht

    • GmbH Gründung
    • UG Gründung
    • GmbH Beendung
    • UG Beendung
    • DE Markenanmeldung
    • Bewertungsentfernung
    • Übersicht Unternehmensrecht

    Mitgliedschaften

    Kontakt

    Telefon: 0221 – 6777 00 55
    E-Mail: kontakt@anwalt-kg.de

    Social Media

    YouTube
    Twitter
    Facebook
    Instagram

    Hinweis

    KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ ist eine Kooperation der folgenden unabhängigen und rechtlich selbständigen Rechtsanwaltskanzleien: KRAUS GHENDLER Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB,  GHENDLER RUVINSKIJ Rechtsanwaltsgesellschaft mbH und KRAUS Anwaltskanzlei (Rechtsanwalt Andre Kraus).

    © Copyright - KRAUS GHENDLER Anwaltskanzlei
    KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei 3225 Bewertungen auf ProvenExpert.com
    Nach oben scrollen