Regelinsolvenz
Guten Tag,
was passiert mit der Regelinsolvenz, wenn der Geschäftsführer einer GmbH währenddessen verstirbt? Tragen die Erben, in diesem Fall die Tochter, diese Schulden? Vielen Dank für Ihre Antwort.
Guten Tag,
was passiert mit der Regelinsolvenz, wenn der Geschäftsführer einer GmbH währenddessen verstirbt? Tragen die Erben, in diesem Fall die Tochter, diese Schulden? Vielen Dank für Ihre Antwort.
Hallo,
ich bin bei einer Schuldenberatung und mein Schuldenberater möchte demnächst den außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan bei den Gläubigern einreichen .Jetzt zu meiner Frage , Ich erhalte im Moment mein volles Gehalt , da ich ja keine Gläubiger mehr bezahle.
Steht mir jetzt mein gesamtes Gehalt zur Verfürgung oder muss ich davon Geld zurücklegen für den Insolvenzverwalter ?
Über eine Antwort würde ich mich freuen .
mfg
Guten Tag,
meine Frage bezieht sich auf die Tilgungsfolge während der Insolvenz.
Werden die nicht zu erlassende titulierten Unterhaltsschulden bei einem geringen Pfändungsbetrag bevorzugt getilgt, die anderen Gläubiger bekommen in dieser Zeit nichts, oder wird der Pfändungsbetrag prozentual auf alle Gläubiger verteilt , oder setzt die Unterhaltsschuld aus und wird erst anschließend nach 6 Jahren weitergeführt? Die Unterhaltsschuld beträgt ca. 60 Protzent und die restschuldbefreiende Schulden ca. 40 Protzent der Schulden!
Danke im voraus
Guten Tag,
wenn während der Wohlverhaltensperiode eine Kontopfändung eingeht, wird dann der pfändbare Betrag des Einkommens an den Insolvenzverwalter abgeführt oder an den Pfändungsgläubiger (Dieser hat seine Forderung nicht zur Insolvenztabelle angemeldet da die Forderung erst später entstanden ist). Erfährt der Pfändungsgläubiger dann von der Insolvenz?

Der ehemalige Tennisstar und jetzige Experte und Trainer (Novak Djokovic) Boris Becker ist pleite. Am heutigen Tag hat das Insolvenzgericht in London das Insolvenzverfahren über das Vermögen des ehemaligen Wimbeldon Siegers eröffnet.
Boris Becker wird nun ein Privatinsolvenzverfahren in England durchlaufen (sogenannte England-Insolvenz). Dabei wird er nach spätestens drei Jahren von seinen Schulden befreit sein. Die englische Restschuldbefreiung – die sogenannte Discharge – führt zum Verlust aller Verbindlichkeiten des Schuldners gegenüber seinen Gläubigern. Boris Becker dürfte hiervon letztlich profitieren. Als englischer “resident” wird er hierbei kein Problem haben, als “Insolvenztourist” keine Restschuldbefreiung zu erhalten. Sein Wohnsitz befindet sich (auch medial) nachweisbar in England.
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Das Insolvenzverfahren wurde auf Antrag der Londoner Privatbank Arbuthnot Latham & Co. eröffnet (sogenannter Gläubigerantrag). Die Anwälte Boris Beckers konnten dabei im Rahmen der in England obligatorischen persönlichen Schuldneranhörung nicht nachweisen, dass eine Zahlungsunfähigkeit nicht Vorliegt und die Schulden demnächst bezahlt werden könnten. Insbesondere sahen sie das Argument Boris Beckers nicht als stichhaltig an, durch den Verkauf einer Immobilie in Mallorca die Schuldenlast zu begleichen.

Boris Becker durchläuft sein Insolvenzverfahren in England.
Für andere deutsche Mandanten wird das englische Privatinsolvenzverfahren aus unserer Sicht immer weniger empfehlenswert. Seit dem Brexit und der mit ihm aufkommenden Unsicherheit für alte und neue Verfahren empfehlen wir unseren Mandanten zumeist eine “klassische” Entschuldung in Deutschland. Bei einem Austritt Englands aus der EU könnte die englische Restschuldbefreiung in Deutschland nicht mehr anerkannt werden. In diesem Fall wären Verbindlichkeiten in Deutschland weiterhin vollstreckbar. Das Verfahren wäre umsonst.
Zudem beurteilen englische und deutsche Gerichte den angestiegenen “Insolvenztourismus” immer strenger. Hat ein Schuldner seinen Wohnsitz künstlich nach England verlagert, eröffnen englische Richter oftmals das Verfahren nicht. Unseriöse Umzugsagenturen haben zu diesem Zeitpunkt allerdings meist den Großteil ihres Honorars bereits vom Schuldner erhalten. Noch schlimmer ist das Szenario, dass ein deutscher Richter die englische Restschuldbefreiung nicht anerkennt, nachdem das englische Insolvenzverfahren durchlaufen worden und viel Zeit verstrichen ist. Dies geschieht bereits in Deutschland, wenn der Schuldner sich “in Sicherheit wähnt”.
Während die Entschuldung Boris Beckers keine Probleme durch eine Auslandsinsolvenz bereiten wird, bekommen viele deutsche “Insolvenztouristen” keine Rechtssicherheit. Wir empfehlen aus diesem Grund eine Entschuldung im Staat der Verbindlichkeiten. Die Restschuldbefreiung wäre dann unter keinen Umständen gefährdet. Diese beiden Alternativen werden von uns meistens empfohlen:
Hallo mein Nachbar ist in insolvens ( ehmalige Autoverwertung )
aber das treiben und verwertung geht weiter wie vorher auch
wird dort nicht konntroliert !
Hallo, meine Frage bezieht sich auf etwas, worüber ich nirgends Infos finde und auch von meiner Insovenzverwalterin keinerlei Info erhalte. Ich bin in der Wohlverhaltensphase und Mitte 2019 steht die Restschuldbefreiung an. Nun ist es aber so, dass noch kurz vor Insolvenzeröffnung eine Kontopfändung auf mein Konto einging, aber seither nur auf “inaktiv” oder “ruhend” gestellt wurde. Kann nach der Restschuldbefreiung der Gläubiger diese Pfändung wieder einfach so prompt aktivieren und versuchen weiter zu pfänden? Meine Insolvenzverwalterin und ich baten sie schon (ein weit bekanntes und dubioser Inkassounternehmen), die Pfändung zurück zu ziehen, aber er reagiert nicht darauf, daher liegt sie seither nur auf “ruhend”. Was kann ich dagegen tun, um nach der Restschuldbefreiung diese Pfändung wieder vom Konto zu bekommen, damit sie nicht auf die Idee kommen trotz RSB gleich wieder erneute Pfändungsversuche zu starten? MFG Matthias
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich befinde mich seit Juni 2013 in der Privatinsolvenz. Die Wohlverhaltensphase endet am 26.06.2019.
Seit dem 23.03.2017 habe ich einen Grad der Behinderung von 50(fünfzig).
Ich arbeite bereits seit 2014 nur noch täglich 6 Stunden ( GdB 30). Ich könnte aufgrund der Behinderung bereits dieses Jahr mit Abzüge in Rente gehen. Dies möchte ich zwar nicht, aber ich würde gerne Mitte bis Ende 2018 in Rente gehen, habe da natürlich auch Abzüge. Müsste natürlich dann auch dementsprechend frühzeitig bei meinem AG kündigen ( 4 Monate Kündigungsfrist) . Ich bin 1956 geboren und bin seit 1974 (Ausbildung) bis heute ständig beschäftigt gewesen. Besteht für mich die Möglichkeit vorzeitig in Rente zu gehen oder gefährde ich meine Restschuldbefreiung damit.
Ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen.
Vielen herzlichen Dank
Hallo, der Schlußbericht meiner Verbrauerinsolvenz war am 23.05.17. Jetzt würde ich gern mein Pkonto wieder in ein normales umwandeln. Bank wert sich aber ohne eine schriftliche Bestätigung vom Treuhänder oder Amtgericht. Was kann ich machen?
Guten Morgen,
ich habe da mal ein Anliegen wozu ich gerne Ihre Meinung höhren möchte was möglich ist in meinem Fall.
Ich habe mit meiner Frau zusammen etwa 30.000,- Euro Schulden und ich allein etwa 7,000,- Euro. wir waren auch schon bei einer Schuldnerberatung um eine Insolvenz zu machen, da geht leider noch nicht da wir schon mal eine Insolvenz hatten 2003 und da müssen 16 Jahre dazwischen liegen sate man uns.
Bis jetzt konnten wir unsere Raten immer gerade so zahlen aber ab den Monat Juli geht das nicht mehr da ich in Rente wegen Schwerbehinderung gehe und ich nur eine Rente von etwa 727,- Euro bekommen werde, jetzt fehlen uns natürlich dier 700,-Euro die ich mehr Verdient hatte um die Raten zu begleichen.
Vileicht ist es möglich das Sie uns da irgend wie weiter Helfen könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Detlef Dubben
Telefon: 0221 – 6777 00 55
E-Mail: kontakt@anwalt-kg.de
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