Beitragserhöhung der KV

Wenn jetzt gegen meine Versicherung geklagt wird, und mir Beiträte erstattet werden, kann es mir dann passieren, dass die
Versicherung mir kündigt?

Beitragserhöhung Krankenkasse

Sehr geehrte Damen und Herren,
ab wann ist eine “Beitragserhöhung „unmoralisch“? Mein Mann ist seit dem 01.07.2017 Altersrentner und erhält eine Rente in Höhe von jetzt 731,94 €. Der Krankenkassenbeitrag hat sich im Laufe der Jahre erhöht und ist trotz mehrmals selbst gewählter Tarifanpassung (niedrigerer Tarif) inzwischen bei 726,23 € angekommen. Es bleiben also ganz 5,71 € übrig. Er hat keine zusätzlichen Einkünfte. Sein ursprüngliches Einzelunternehmen existiert zwar noch, generiert aber seit 2018 keine Einnahmen mehr. Was können wir tun?
Vielen Dank für Ihre Zeit. Mit freundlichen Grüßen
Brigitta und Reinhard Nocke

Erhöhung Gesetzl.Pfleg-VS i. d. PKV

Ich bin Behindert (G) underhalte Grundsicherung im Alter.
Ist die Erhöhung (48,16€) der Pfegeversicherung in der PKV getrennt von der Krankenversicherung zu verstehen?
Es wird von mir erwartet diesen Betrag von dem Erhalt der Grundsicherung zu zahlen.

Habe ich auch nach dem BGH-Urteil eine Chance auf Beitragsrückzahlungen?

Ja. Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs betraf lediglich die Frage, ob die gesetzlichen Vorschriften zur Unabhängigkeit des Treuhänders erfüllt waren. Dessen Abhängigkeit darf jedoch kein Gericht, sondern nur die BaFin als zuständige Behörde feststellen.

Gleichzeitig stellten die Bundesrichter aber fest, dass eine Beitragserhöhung aus anderen Gründen unwirksam sein kann – und dies dürfen die Gerichte durchaus selbst prüfen und entscheiden. Dazu zählt eine fehlerhafte Begründung. Wer überlegt, Klage einzureichen, sollte sich dementsprechend nicht länger auf den Vorwurf eines wirtschaftlich abhängigen Treuhänders stützen. Empfehlenswert ist es vielmehr, überprüfen zu lassen, ob die Begründung in ausführlicher und plausibler Form abgegeben wurde. Ein Rückzahlungsverlangen kann allein auf diesen Fehler gestützt werden. Die Rechtsprechung des BGH bezieht sich nur auf die Treuhänderproblematik. Gleichzeitig klärte der BGH, dass Klagen wegen unzureichender Begründung weiterhin möglich sind.