Zinsklau – Wie die Banken sich ungerechtfertigt an Kreditnehmern bereichern

Anwaltliche ErstberatungKOSTENFREI0221 – 6777 00 55Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEITKostenfreien Rückruf anfordern Zinsklau – So bereichern sich Kreditinstitute ungerechtfertigt an ihren Kunden Nicht wenige Kreditnehmer kommen im Laufe der Vertragslaufzeit mit ihren Raten in Verzug. Viele Betroffene befürchten jederzeit, von ihrem Kreditinstitut eine Kündigung zu erhalten. Kann man die Forderung langfristig nicht mehr bedienen, steht dem Kreditgeber ein Kündigungsrecht zu. Welche Gründe zu dem finanziellen Engpass geführt haben, bleibt zweitrangig. Und das obwohl in jüngster Zeit immer mehr Fälle bekannt werden, in denen eine fehlerhafte Zinsberechnung erst zur Schieflage geführt hat.

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Wie ein variabler Zinssatz Ihr Unternehmen in die Insolvenz treiben kann

Anwaltliche ErstberatungKOSTENFREI0221 – 6777 00 55Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEITKostenfreien Rückruf anfordern Falsche Berechnung der Zinsen beim variablen Zinssatz Die Wirtschaftswoche berichtete jüngst über einen Unternehmer, dessen Firma in die Insolvenz ging. Weil die Bank die Zinsen falsch berechnete – wie er behauptet. Ein Gutachten sollte das beweisen. Doch das Gericht winkte ab. Bei so hohen nicht beglichenen Forderungen, könnten angeblich falsch berechnete Zinsen nicht mehr ins Gewicht fallen. Aber entspricht diese Aussage der Wahrheit? Insolvenz durch Zinsschwindel? Zwar handelte es sich in dem von der Wirtschaftswoche dargestellten Fall nicht um einen

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Variabler Zinssatz – Teure Kredite für Arztpraxen und Apotheken

Haben Sie ein Darlehen mit variablem Zinssatz aufgenommen? Gerade Ärzte oder Apotheker, aber auch andere Unternehmer wählen ein solches Darlehen, um Betriebsmittel langfristig zu finanzieren. Ein variabler Zinssatz bietet viele Vorteile, birgt aber auch das Risiko, dass Sie womöglich über Jahre hinweg zu hohe Zinsen gezahlt haben. Diese können Sie nun zurückverlangen. Unsere Kanzlei bietet Ihnen jahrelange Erfahrung aus Hunderten gewonnenen Prozessen gegen Kreditinstitute und kann Sie auf Ihrem Weg kompetent unterstützen. Das Darlehen mit variablem Zinssatz: Aber von vorne: Ein Darlehen mit variablem Zinssatz zeichnet sich dadurch aus, dass der Zinssatz an einem Referenzzins orientiert ist. Steigt dieser, wird

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Mein Anspruch ist bereits verjährt- gibt es dennoch Möglichkeiten?

Doch selbst wenn der Anspruch verjährt sein sollte, was bei länger zurückliegenden Falschberechnungen meistens der Fall ist, besteht weiterhin die Möglichkeit, die erlittenen finanziellen Nachteile auszugleichen. Hier kommt Betroffenen die Rechtsfigur der Aufrechnung zur Hilfe. Das Gesetz sieht nämlich vor, dass eine verjährte Forderung zwar nicht aktiv verlangt, jedoch mit einer noch bestehenden, nicht verjährten Gegenforderung verrechnet werden kann. Relevant wird diese Möglichkeit in erster Linie für noch laufende Kredite. Hier kann der Kunde durch Aufrechnung mit seinen Ansprüchen wegen Falschberechnung gegen die noch offene Darlehensvaluta seine Verbindlichkeiten reduzieren. Bei bereits abgelösten Verträgen besteht diese Möglichkeit nicht.

Droht meinem Anspruch die Verjährung?

Die Verjährungsfrist beginnt nach § 199 BGB mit dem Ende des Jahres, in welchem der Anspruchsinhaber von den anspruchsbegründenden Tatsachen Kenntnis erlangt. Ab diesem Zeitpunkt läuft die dreijährige Verjährungsfrist nach § 195 BGB. Das heißt, Darlehensnehmern, die 2014 einen Darlehensvertrag abgeschlossen haben, müssen bereits Ende 2017 mit der Verjährung ihrer Ansprüche rechnen. Deswegen gilt es, keine Zeit zu verlieren, um einer etwaigen Verjährung vorzubeugen.

Wie lässt sich feststellen, ob ein Rückforderungsanspruch besteht?

Ein Rückforderungsanspruch wegen falscher Zinsanpassung kann auf zwei verschiedenen Konstellationen beruhen. 1. Unwirksame Zinsanpassungsklausel: Ob eine Zinsanpassungsklausel wegen fehlender Transparenz unwirksam ist, lässt sich in der Regel recht schnell feststellen. Hier hat die Rechtsprechung bereits zahlreiche Kriterien für die Beurteilung entwickelt. Gerade zu bis etwa in das Jahr 2014 flächendeckend verwendeten Klauseln der Apo-Bank sind bereits mehrere deutliche Urteile des zuständigen Landgerichts sowie des Oberlandesgerichts Düsseldorf ergangen. Auf der Grundlage dieser Rechtsprechung können eine Neuberechnung der der Zinsen und eine entsprechende Rückforderung erwirkt werden. 2. Falschberechnung auf korrekter Grundlage: Anders gestaltet sich die Situation, wenn zwar eine korrekte vertragliche Gestaltung für

Wie hoch kann der Anspruch sein?

Wie hoch der konkrete Anspruch ist, lässt sich erst nach einer sachverständigen Kreditprüfung feststellen und hängt maßgeblich von der Höhe des Darlehens, der Zinsentwicklung auf dem Markt und der bisherigen Laufzeit ab. Üblicherweise liegt der Rückforderungsanspruch im mittleren fünfsechsstelligen Bereich. Es geht aber auch wesentlich höher. So wurde 2014 die BW-Bank vom Landgericht Stuttgart zu einer Erstattung von 291.791,88 EUR verurteilt. Hier handelte es sich um mehrere Darlehen mit einem Gesamtvolumen von über zwei Millionen Euro. Ähnlich hoch fiel der Rückforderungsanspruch eines Apo-Bank Kunden aus (254.419,13 EUR) zu dessen Gunsten jüngst das Landgericht Düsseldorf geurteilt hatte.

Welche Ansprüche bestehen gegen das Kreditinstitut?

Kreditnehmer können die zu viel gezahlten Zinsen zurückverlangen. Dieser Anspruch ist unabhängig davon, ob der Zinsberechnung eine unwirksame Zinsanpassungsklausel zugrunde liegt oder ob sie auf einer korrekten rechtlichen Grundlage falsch berechnet wurden. Ein Rückzahlungsanspruch besteht auch hinsichtlich der geleisteten Zinsbegrenzungsprämien, der sogenannten CAP-Gebühren. Denn wenn die Vereinbarung über die Zinsanpassung unwirksam ist und die zu Lasten des Kunden festgelegten Grenzen nicht gelten, entfällt auch die Grundlage für die Zins-Cap-Prämien. Außerdem können auch die bei Vertragsabschluss erhobenen Kreditbearbeitungsgebühren nach der neusten Rechtsprechung zurückverlangt werden. Schließlich steht den Betroffenen eine Verzinsung der zu viel geleisteten Zahlungen, der sogenannte Nutzungsersatz, zu.

Welche Darlehensverträge sind betroffen?

Betroffen sind Darlehensverträge mit variablem Zinssatz. Zahlreiche Freiberufler, insbesondere aber Ärzte und Apotheker haben in der Vergangenheit zur Finanzierung ihrer Praxisausstattung und der Betriebsmittel entsprechende Verträge geschlossen. Dabei wurde ein variabler Zinssatz vereinbart, der sich an einem allgemeinen Referenzzins (z.B. Euribor) orientierte. Das variabel verzinste Darlehen wird bei steigendem Referenzzinssatz teurer, bei sinkendem günstiger. Allerdings sind zahlreiche Klauseln, die solche Anpassungen vorsehen, intransparent und benachteiligen die Kunden unangemessen. Außerdem erfolgen in der Praxis Zinsanpassungen oft falsch oder gar nicht, sodass der Darlehensnehmer von einem sinkenden Zinssatz nicht oder nicht vollumfänglich profitieren konnte. Es gab auf der Grundlage von intransparenten Zinsanpassungsklauseln