Warum braucht man für den außergerichtlichen Vergleich einen Anwalt?

Ihr Rechtsanwalt ist Ihr unabhängiger Berater und steht auf Ihrer Seite. Der außergerichtliche Vergleich sollte nicht ohne einen Anwalt versucht werden. Ein Anwalt verbessert die Erfolgsaussichten des außergerichtlichen Vergleichs deutlich. Bei einem Scheitern bleibt nur noch die Alternative einer Privatinsolvenz übrig. Da es um Ihre Existenz geht, sollten Sie das weitere Vorgehen unbedingt mit einem spezialisierten Anwalt besprechen.

Erst das Einschalten eines spezialisierten Anwalts signalisiert den Gläubigern, dass Sie es ernst meinen. Dies ist ein entscheidender psychologischer Unterschied in den Verhandlungen mit den Gläubigern. Nur so können Sie die Gläubiger wirksam davon überzeugen, dass sie es nicht einfach mit einem säumigen Schuldner zu tun haben, sondern in einer Privatinsolvenz noch deutlich schlechtere Aussichten hätten. Daher zeigen sich Gläubiger erst bei anwaltlicher Begleitung wirklich verhandlungsbereit. Zudem kennt Ihr Anwalt die besten Argumente und kann das richtige Maß an Druck auf die Gläubiger ausüben.

Zudem unterstützt der Anwalt Sie im komplexen Prozess der Vergleichsverhandlungen. Sie selbst sind in Ihrer eigenen Sache nicht objektiv. So treffen Sie womöglich nicht immer die beste Entscheidung. Die Kalkulation des Vergleichsvorschlags ist fein abgestimmt und berücksichtigt zahlreiche Interessen, je nach Anzahl Ihrer Gläubiger. Hier ist es wichtig, den Überblick zu behalten.

Ihr Anwalt kann auch als Ansprechpartner für die Gläubiger fungieren, so dass Sie mit diesen nicht mehr in Berührung kommen.

Grundsicherung und selbständige Tätigkeit

Wenn man Grundsicherung bezieht und noch “Luft” bis zur Pfändungsgrenze lt. §850 ZPO ist, die man mit einer selbständigen Tätigkeit auffüllen könnte, woran der Insolvenzverwalter Interesse hat, findet aber aus Sicht des Sozialamts eine Überzahlung statt, die spätestens im kommenden Jahr wieder zurückgeführt werden muss. Es ist aber verboten, während der Insolvenz/Wohlverhaltensperiode neue Schulden zu machen. Wie verhält man sich richtig, nur Grundsicherung, Gewerbe abmelden und mit 10 € / Tag leben oder doch neue Schulden machen?

Wohlverhaltensphase

Ich befinde mich bereits in der Wohlverhaltensphase und bin Ende Juli 2018 fertig mit der Insolvenz. Gegen meine Frühere Lebensgefährtin Bestanden zu diesem Zeitpunkt erhebliche Forderungen die Sie veranlasst haben in Insolvenz zu gehen. Durch diesen Gang wurde ich auch in die Insolvenz gezwungen. Nach dem Ihre Insolvenz Beendet war wurden die eingezahlten Gelder an die Gläubiger (auch Ich) verteilt. Darf ich nun das Geld behalten oder muss dieses Geld auch in meine Insolvenzmasse einfließen.

Reform Insolvenzrecht 2014

Gilt die Verkürzung der Regelinsolvenz auf 5 Jahre gem. Insolvenzrecht 2014 für alle oder nur für ab 2014 beantragten Insolvenzverfahren? Mein Regelinsolvenzverfahren wurde im Juni 2013 eröffnet. Muss ich, falls die Neuregelung für mich zutrifft, die Verkürzung beantragen?

Gerichtskosten im Privatinsolvenzverfahren

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wiederhole meine Frage vom 25.02.2018.
Für meinen Lebenspartner wurde im Dezember 2013 die Restschuldbefreiung erteilt. Stundung der Gerichtskosten war zu Verfahrensbeginn beantragt. Nach Erteilung der Restschuldbefreiung wurde er aufgefordert, Nachweise (Einnahmen/Ausgaben) vorzulegen. Bis zum Sommer vorigen Jahres gab es zur Rückzahlung keine Entscheidung (mangels ausreichendem Einkommen). Erst im Juli erhielt er den Bescheid, Raten zu zahlen.

Meine Frage: wie lange muss er die Raten zahlen?
Zählen die 48 Monate nach Restschuldbefreiung von Dezember 2013 bis Dezember 2017 oder beginnt diese Frist erst mit Bescheid zur Rückzahlung?

P.S. Die Rechtspflegerin ist der Auffassung, dass die Ratenzahlung auf 48 Monate beschränkt ist, d.h. ab Juli 2017 bis Juli 2021 („…da die Anordnung der Ratenzahlung vor Ablauf des 48 Monatszeitraum am 25.07.2017 erfolgte verbleibt es beim Beschluss…“).

Ich danke Ihnen schon jetzt für Ihre Antwort.

Milchkuh

Ich habe es langsam satt die Milchkuh von den Firmen zu sein. Sie habe mir 3.000 € schon gepfändet und sie wollen immer noch mehr, obwohl die Forderungen schon erledigt wären.Wäre da eine Privatinsolvenz zu machen eine Möglichkeit?

35% Quote erfüllt

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe die 35% Quote in diesem Monat erreicht und einen Antrag zur Restschuldbefreiung beim Amtsgericht gestellt.

Muss ich im Monat März trotzdem weiterhin meinen Pfändungsbetrag an den Treuhänder abführen? Die 35% Quote ist ja erfüllt und dem zuständigen Gericht, als auch dem Treuhänder die Restschuldbefreiung angezeigt.
Daher müsste ja der Insolvenzmasse keine weiteren Mittel in Form der Gehaltspfändung einfließen.

Privatinsolvenz

Meine Tochter geht ab mitte März in Privatinsolvenz.sie hat jetzt eine Nachzahlung von Abeitsloseng.2 welche sich von2013-2015ergab nachgezahlt bekommen.einBescheid liegt noch nicht vordieser Betrag von 5700€ ist auf ein P-Konto gezahlt.gibt es einenPfändungsschutz.Lg.und Danke

Schuldnerberatung

Ich bin der geschäftsführender Gesellschafter der UG, die ich 2013 gegründet habe.
Jetzt muß ich für meine Schulden aus früherer Selbsständigkeit eine Vermögensauskunft abgeben.
Der Gerichtsvollzieher verlangt, daß ich auch Angaben über Vermögen, Bankverbindung, Umsatz der UG abgebeb muß.
Meine Frage: Muß ich das tun?

Privatinsolvenz

meine Frage an Sie wäre: warum werde ich weiterhin gepfändet obwohl ich meine 35 % bezahlt habe und ich Antrag auf Verkürzung (3Jahre) gestellt habe?
Ich habe nicht 35 % sodern schon 45 % bezahlt, wenn das so weiter geht bin ich mit meinen Schulden fertig und die teuere Insolvenz war überflüssig.