Was ändert sich durch die Psychotherapie-Richtlinienreform vom 01.04.2017 bei der Kostenübernahme?

Die Reform der Psychotherapie-Richtlinie hat unter Psychotherapeuten große Unsicherheiten über die Zukunft des Kostenübernahmeverfahren hervorgerufen. Die Kassen nutzen aktuell diese Unsicherheiten aus. Sie argumentieren, dass durch die Einführung der Sprechstunden und der Akutbehandlungen ausreichende Hilfemaßnahmen eingerichtet worden seien. Dabei wurde erst kürzlich in einer aktuellen Stellungnahme des Bundestags klar und deutlich dargestellt, dass die Reformen der Psychotherapie-Richtlinie und die Einführung neuer Leistungen keinen Einfluss auf den Anspruch auf Kostenübernahme haben. Patienten haben also weiterhin das Recht auf die Übernahme der Kosten für eine Therapie in einer privaten Praxis.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Unsere Kanzlei zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine faire und durchsichtige Preispolitik verfolgt. Wir zeigen Ihnen die anstehenden Kosten im Vorhinein an und berechnen keine versteckten Kosten. Die Abrechnung unserer Tätigkeit geschieht erfolgsbasiert und ist somit für Sie und Ihre Praxis risikofrei. Nur bei vollständiger Kostenübernahme durch die Krankenkassen fällt unser Honorar an.

Welche Auswirkungen hat die Einführung der psychotherapeutischen Sprechstunden auf die Kostenübernahme?

Seit April 2017 sind Vertragspsychotherapeuten verpflichtet, wöchentlich eine Sprechstunde anzubieten. Das Ziel der Reform sollte ein schneller, niedrigschwelliger Zugang zu psychotherapeutischen Dienstleistungen sein. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass das gewählte Mittel seinen Zweck verfehlt. Zwar erhalten Patienten einen Erstkontakt und eine diagnostische Einschätzung, jedoch können die Praxen meist keine Behandlungsplätze anbieten. Im Gegenzug führt die Mehrbelastung durch psychotherapeutischen Sprechstunden dazu, dass noch weniger reguläre Therapieplätze bereitgestellt werden können. Zudem ist die Vergütung der Sprechstunden wie auch der Akutbehandlungen geringer als die der Regelleistungen, sodass den Praxen Einnahmequellen fehlen. Nach erfolgter Beanstandung prüft das BMG momentan die Sätze für

Welche Vorteile ergeben sich durch eine Kooperation?

Durch eine Kooperation mit unserer Kanzlei können wir Sie und Ihre Patienten in der Durchsetzung Ihres Rechtsanspruchs unterstützen. Während wir den Patienten die Voraussetzungen für eine notwendige therapeutische Behandlung schaffen, können wir für Sie den Anspruch auf eine Kostenübernahme in voller Höhe durchsetzen. Durch unsere Beauftragung schaffen Sie sich Freiräume, die Sie zur Behandlung Ihrer Patienten nutzen können. So wird eine bessere Arbeitsauslastung gefördert und der Umsatz der Praxis gesteigert. Durch unsere Erfahrung kennen wir die individuellen Anforderungen der jeweiligen Krankenkassen und können Sie und Ihre Patienten passgenau beraten. Im Gegensatz zu Patientenanträgen erfolgt eine Kostenzusage mit Unterstützung einer Anwaltskanzlei

Wie wird meine Praxis Kooperationspartner der Kanzlei?

Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben oder sich über das konkrete Vorgehen informieren möchten, können Sie uns gerne kontaktieren und sich von unserer Leistung überzeugen. Dabei gehen Sie keine Risiken ein. Eine Beauftragung erfolgt erfolgsbasiert.

Wo liegen die Schwierigkeiten des Kostenübernahmeverfahrens?

Trotz des eindeutigen gesetzlichen Anspruchs der Patienten auf eine rechtzeitige notwendige Behandlung versuchen viele Krankenkassen, ihrer Pflicht zur Kostenübernahme für die Psychotherapie zu entgehen. Meist antworten sie mit pauschalen Ablehnungsschreiben oder gewähren nach monatelangem Papierkrieg nur Leistungen nach einem zu geringen Bemessungssatz. Dies geschieht auf dem Rücken der Patienten, die so noch längere Wartezeiten und eine Verschlimmerung ihrer Symptomatik in Kauf nehmen müssen. gerade psychisch erkrankte Menschen lassen sich von einer pauschalen Ablehnung schnell entmutigen. Außerdem müssen die Patienten selbst beweisen, dass eine Therapie bei einem Kassentherapeuten mit einer unzumutbaren Wartezeit verbunden ist. Bei diesen bürokratischen Hürden helfen wir Ihnen

Warum sollte ich die Hilfe eines Rechtsanwalts in Anspruch nehmen?

Die Erstellung des Antrags auf Kostenübernahme ist mühevoll und umfangreich und für Sie als Patienten mit Stress verbunden. Gerade psychisch erkranken Menschen fällt es häufig schwer, die dafür erforderlichen Telefonate zu führen und die notwendigen Unterlagen zu beschaffen und auszufüllen. Doch die Beweislast dafür, dass die Wartezeiten bei einem Kassentherapeuten unzumutbar lang sind, liegt beim Patienten. Wir möchten psychisch erkrankten Menschen an dieser Stelle den Rücken stärken und sie durch den bürokratischen Dschungel begleiten. Für Sie fallen dabei keine Risiken an. Unsere Kosten werden entweder von Ihrer Rechtsschutzversicherung gedeckt, oder Sie zahlen selbst – aber ausschließlich im Erfolgsfall. Darüber hinaus möchten

Wann kann ich die Psychotherapie beginnen?

Sie können die Psychotherapie beginnen, sobald die Krankenkasse dem Kostenübernahmeverfahren stattgegeben hat. Den Bescheid hierüber erhalten Sie per Post. Ihr Psychotherapeut wird  darüber nicht separat informiert. Daher sollten Sie zeitnah nach Erhalt des (positiven) Bescheids Ihren Therapeuten kontaktieren und einen Termin für den Beginn der Therapie vereinbaren. Kosten, die vor dem Bescheid der Krankenkasse anfallen, werden in der Regel nicht erstattet. In manchen Fällen kann es vorkommen, dass Psychotherapeuten das Erstgespräch abrechnen. Darüber müssen Sie jedoch im Vorhinein informiert werden. Nach spätestens 5 Wochen muss ein Bescheid über die Kostenübernahme oder die Ablehnung bei Ihnen eingegangen sein. Ist dies nicht

Welchen Betrag muss die Krankenkasse übernehmen?

Die Krankenkassen versuchen meist, die Kosten lediglich in Höhe des sogenannten EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab) zu erstatten. Dieser gilt aber nur für Kassenpsychotherapeuten und nicht für privat abrechnende Psychotherapeuten. Der Anspruch auf Kostenübernahme gilt jedoch für alle tatsächlich entstandenen Kosten, wenn bei erforderlicher Therapie nachgewiesenermaßen kein Kassenpsychotherapeut verfügbar ist.  Die Beschränkung der Kosten auf den EBM ist daher eindeutig rechtswidrig. Wir verhelfen Ihnen und Ihrem Psychotherapeuten dazu, die abrechenbaren Gebühren für eine Privatbehandlung in der vollen Höhe nach GOP/GOÄ zu erhalten. Der Widerspruch muss auch hier wieder im Namen des Patienten erfolgen, da nur er den Anspruch auf Kostenübernahme gegenüber der

Wie soll ich bei der Antragstellung vorgehen?

Das exakte Vorgehen hängt von den Interna Ihrer jeweiligen Krankenkasse ab. Durch die Strukturreform der Psychotherapie-Richtlinien im April dieses Jahres haben die Krankenkassen noch keine einheitlichen Vorgehensweisen beschlossen. Hierzu können wir Sie gerne individuell beraten. Im Folgenden stellen wir exemplarisch die wichtigsten Schritte dar. 1. Notwendigkeitsbescheinigung des Hausarztes Viele Krankenkassen verlangen trotz des neu eingeführten Formular PV11 weiterhin eine Notwendigkeitsbescheinigung eines Hausarztes oder Psychiaters. Darin wird aufgeführt, dass eine Psychotherapie für Sie dringlich und unaufschiebbar ist, weil sich z.B. lange Wartezeit auf Ihre Arbeitsfähigkeit auswirken und Ihre Symptome verschlechtern könnte. 2. Besuch einer „Psychotherapeutischen Sprechstunde“ Seit dem 01.04.2017 sind alle