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GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr & Liquidation löschen oder auflösen

Bekannt aus:
  • GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr beenden

    Wir kümmern uns um die Auflösung Ihrer GmbH & Co. KG. Sie konzentrieren sich alleine auf Ihr Geschäft.

    Auflösung ohne Sperrjahr ✓ Beendung in 2 Monaten ✓ Kosten für inaktive Gesellschaft vermeiden ✓

    Gesetzbuch aufgeschlagen bei Paragraph 60 HGB

GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr auflösen oder löschen

Jährlich werden in Deutschland bis zu 300.000 gewerbliche Unternehmen liquidiert. Die Ursachen hierfür sind nicht ausschließlich negativer Natur.

Eine Auflösung einer GmbH & Co. KG kann durchaus strategische und unternehmerisch-sinnvolle Gründe haben, wie:

  • Der Betriebszweck ist nicht mehr existent und das Unternehmen soll nach langer Ruhephase liquidiert werden. Die Vermögenswerte der GmbH & Co. KG wurden erfolgreich veräußert.
  • Die Gesellschaft soll verkauft werden, doch es finden sich keine passenden Interessenten am Markt. Um laufenden Aufwendungen Einhalt zu gebieten, wird das Unternehmen liquidiert.
  • Die wirtschaftlichen Erfolge des Unternehmens sind nicht wie geplant eingetreten. Die langfristige Profitabilität erscheint unrealistisch und eine Beendigung der Geschäftstätigkeit wirtschaftlich.
  • Die Löschung oder Auflösung der GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr scheint gerade wegen der doppelten Belastung durch den Verwaltungsaufwand beider Gesellschaften attraktiv.

Auflösung Ihrer GmbH & Co. KG stoppt Ihre Haftung und laufende Kosten

  1. Die Auflösung ohne Sperrjahr ohne Vermögenslosigkeitsvermerk  (§ 60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG) oder
  2. Die Löschung ohne Sperrjahr wegen Vermögenslosigkeit (§ 60 Abs. 1 Nr. 7 GmbHG, § 394 FamFG)

gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre „überflüssige“ Firma schnell und kostengünstig aufzulösen. Dies beendet Ihre Haftung als Geschäftsführer und stoppt weitere Betriebskosten.

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Löschung Ihrer GmbH & Co. KG minimiert Haftungsrisiko und senkt Kosten

Die klassische Liquidation einer GmbH und Co. KG nach §§66 ff. GmbHG erfordert ein kostspieliges Verfahren mit einer einjährigen Prozessdauer. Die Kosten des Verfahrens liegen bei mindestens 3.000 Euro. Der Verwaltungsaufwand fällt zudem doppelt an, da es sich bei der GmbH & CO. KG de Facto um zwei Gesellschaften handelt.

Die Löschung der Gesellschaft hingegen, wie wir sie unseren Mandanten empfehlen, kommt ohne die einjährige Sperrfrist aus.

Zusätzlich ist der bürokratische Aufwand deutlich geringer.

GmbH & Co. KG kann ohne Sperrjahr beendet werden

Eine Auflösung oder Löschung einer Firma ohne Sperrjahr ist bei den gängigsten Gesellschaftsformen möglich:

  • GmbH oder UG
  • GmbH & Co. KG oder UG & Co. KG
  • OHG oder die Firma eines eingetragenen Kaufmannes

Entgegen der herrschenden Meinung gibt es weitere Möglichkeiten zur Auflösung Ihrer Firma. Diese können weniger zeitaufwendig und sogar kostengünstiger sein. Zahlreiche Steuerberater empfehlen Ihren Klienten die aufwendige Liquidation.

Wir verfügen über spezifischeres Fachwissen bezüglich möglicher Liquiditationsverfahren für Ihre GmbH & Co KG. Daher können wir unter gegeben Voraussetzungen ein besseres Verfahren anbieten.

Beachten Sie: Steuerberater sind meistens der erste Anlaufpunkt im Falle der Schließung einer Firma. Dennoch kennen die meisten Steuerberater das Verfahren der Löschung ohne Sperrjahr nicht. Deshalb empfehlen viele Steuerberater (aufgrund dieser konkreten Wissenslücke) sofort die „klassische“ Liquidation – trotz ihrer Langwierigkeit und Kosten.

Wir übernehmen für Sie die Auflösung oder Löschung Ihrer GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr – zu einem Festpreis.

Ziele der Löschung einer GmbH & Co. KG

Ziele der GmbH & Co. KG Löschung

  • Schnelle Auflösung

    Anstatt auf Ablauf des Sperrjahres zu warten, kann die Auflösung oder Löschung ohne Sperrjahr der GmbH & Co. KG den Prozess der Entfernung der Gesellschaft aus dem Handelsregister auf 4 bis 12 Wochen verkürzen. Die herkömmliche Liquidation würde diesen Zustand etwa nach 13 Monaten herstellen.

  • Kostenminimierendes Verfahren

    Die weit verbreitete Liquidation einer GmbH & Co. KG geht mit Kosten von mindestens 3000 € einher. Da es sich bei der GmbH & Co. KG um zwei Gesellschaften handelt, fällt der Verwaltungsaufwand doppelt an. Es bedarf eines intensiven Beratungsprozesses während des Sperrjahres, der mit mehrfachen verpflichtenden Notarterminen einergeht. Zusätzlich müssen Liquidationsbilanzen, Jahresabschlüsse und steuerrechtlich-korrekte Steuererklärungen aufbereitet werden. Eine vermögenslose GmbH & Co. KG kann deutlich günstiger gelöscht werden.

  • Beendigung der Haftung als Geschäftsführer und der Kommanditisten

    Als Geschäftsführer haften Sie auch bei der GmbH und Co. KG im besonderen Maße nach §64 GmbH mit persönlichen Pflichtverletzungen. Es gibt keinen Grund, sich als Geschäftsführer einer eingeschlafenen Gesellschaft diesen persönlichen Risiken auszusetzen. Auch als Kommanditist haften Sie weiterhin mit Ihrer Haftsumme ohne Erträge erwarten zu können.

  • Ausklang der doppelten laufenden Kosten

    Eine laufende GmbH & Co. KG erzeugt laufende Kosten, die sich aufgrund der Rechtsform laufende Betriebskosten sowohl aus der GmbH als Komplementär, als auch der KG als ergeben. Ab dem Zeitpunkt der Auflösung oder Löschung entfallen alle buchhalterischen Pflichten, wie Buchführung, Bilanzierung, Steuererklärung oder Abgaben zur IHK. Zudem fallen die Kosten doppelt an, da es sich letztendlich um zwei Gesellschaften handelt.

  • Rechtssicherheit

    Die Beendigung einer GmbH & Co. KG abseits der gesetzlichen Regelungen kann drastische Folgen haben. Tatsächlich existiert ein Markt für rechtswidrige Unternehmensauflösung durch dubiose Anbieter. Oftmals wird eine Umwandlung der Haftungspflichten durch Austausch der Gesellschafter oder Geschäftsführer vorgeschlagen. In der Realität wird weder die rechtskräftig Gesellschaft aufgelöst, noch die teilhabenden Parteien von Ihren Pflichten entbunden. Ein derartiges Fehlverhalten kann dramatische zivil- und strafrechtliche Folgen mit sich bringen.

  • Minimale formale Anforderungen

    Unsere erfahrene und im Unternehmensrecht spezialisierte Anwaltskanzlei begleitet sie rechtssicher durch den fachmännischen Prozess der Auflösung oder Löschung. Durch die professionelle Begleitung bleiben die formalen Anforderungen für Sie minimal, während wir Ihnen beratend zur Seite stehen.

Anleitung zur Löschung oder Auflösung einer GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr – Schritt für Schritt

Ziele der Löschung oder Auflösung einer UG ohne Sperrjahr

  • Schnellere Löschung

    Der Wunsch nach der Auflösung oder Löschung einer UG kann besonders groß sein, sobald die Unwirtschaftlichkeit zur Regel wird. Die laufenden Betriebskosten fallen auch dann an, wenn keine Profite eingefahren werden. Die Liquidation nach §§ 66 ff. GmbHG geht mit einem Sperrjahr einher, sodass der gesamte Löschungsprozess bis zu 13 Monate dauert. Die Löschung oder Auflösung ohne Sperrjahr hingegen ist bereits nach 4 bis 12 Wochen abgeschlossen. Neben dem zeitlichen Gewinn fallen die laufenden Betriebskosten deutlich geringer aus.

  • Kostengünstige Beendigung

    Die Löschung oder Auflösung einer UG ohne Sperrjahr fällt deutlich kostengünstiger aus, als die Liquidation. Wir bieten die Verfahren zum Festpreis an. Sind die Voraussetzungen gegeben, fällt lediglich ein einmaliges Honorar für die Begleitung zum Notartermin an, der im Rahmen der Auflösung ohne Sperrjahr notwendig wird. Die herkömmliche Liquidation mit Sperrjahr erfordert mehrere Prozesse, sodass eine intensive Begleitung in diesem Zeitraum notwendig ist. Hinzu kommen mehrere Notartermine, die Erstellung aller erforderlichen Unternehmensunterlagen wie Liquidationsbilanzen, Jahresabschlüssen und Steuererklärungen durch Ihren Steuerberater. Die Kosten betragen mindestens 3.000 Euro, neben den laufenden Betriebskosten für die UG im Sperrjahr.

  • Ende Ihrer Haftung als Geschäftsführer

    Die UG ist grundsätzlich eine haftungsbeschränkte Rechtsform. Der Geschäftsführer einer UG haftet unter Umständen trotzdem mit seinem Privatvermögen. Auch bei einer inaktiven UG besteht ein wirtschaftliches Risiko durch Haftung aufgrund der Pflichten des Geschäftsführers, das gerade durch fehlendes Monitoring und unbemerkte Gesetzesänderungen verstärkt wird. Die Auflösung oder Löschung der UG enthaftet den Geschäftsführer ab dem Zeitpunkt der Austragung aus dem Handelsregister.

  • Stopp der laufenden Betriebskosten

    Der Betrieb einer UG geht mit buchhalterischen und steuerrechtlichen Pflichten einher. Bei Unwirtschaftlichkeit einer UG können diese Anforderungen für Gründer besonders nervenaufreibend sein. Bei Auslagerung entstehen laufende Kosten, etwa durch den Buchhalter, den Steuerberater oder die Begleichung der IHK-Gebühren.

  • Rechtssicherheit

    Die Löschung oder Auflösung der UG ohne Sperrjahr kann mit uns als anwaltlicher Beistand in einem gesetzlich geregelten Gerichtsverfahren abgehalten werden. Nach Abschluss wird die UG aus dem Handelsregister gelöscht und die Haftung des Geschäftsführers gesetzeskonform und nachhaltig beendet.

    Der unangenehme Zustand des Betriebs einer unwirtschaftlichen UG geht mit dem Wunsch der schnellstmöglichen Beendigung der rechtlichen Pflichten einher. Es hat sich zum Nachteil der Betroffenen ein Markt entwickelt, in dem dubiose „Unternehmensbestatter“ mit Angeboten werben, den Zustand schnellstmöglich zu beenden. Sie beinhalten etwa den Austausch der Geschäftsführer, die Übertragung des Unternehmens an eine andere Gesellschaft oder die Liquidation nach ausländischer Rechtsordnung. Tatsächlich fehlt es diesen Unternehmensberatern an der tiefgründigen Rechtskenntnis und praktischen Erfahrung, die für eine rechtskonforme Auflösung oder Löschung einer UG ohne Sperrjahr erforderlich ist. Straf- und zivilrechtliche Folgen können drohen, wenn derart illegale Praktiken aufgedeckt werden.

  • Keine Formalitäten

    Wenn Sie uns mit den Anliegen der vorzeitigen Löschung oder Auflösung der UG beauftragen, wird der formale Aufwand für Sie minimiert. Wir bieten Ihnen das passende Verfahren bei bestehenden Voraussetzungen zum Festpreis an. Sprechen Sie uns an und lassen Sie sich von unserem erfahrenen Team an Anwälten für Unternehmensrecht kostenlos erstberaten.

So gehen wir für Sie vor

  • 1. Kostenfreie Erstberatung

    Unsere Kanzlei berät Sie im kostenlosen Erstgespräch, ob die Löschung oder Auflösung Ihrer GmbH & Co. KG in Ihrem Fall in Frage kommt. Wir erörtern gerne Ihre Fragen und planen mit Ihnen den Ablauf und die Kosten des Prozesses.

  • 2. Erstellung der Löschungs- oder Auflösungsunterlagen

    Nach Auftragserteilung analysieren wir die Ihr Unternehmen tiefgründig und arbeiten Ihre individuelle Beendungsstrategie Strategie für Sie aus. Nach Analyse der Ausgangssituation und der Festlegung auf entweder das Löschungs- oder Auflösungsverfahren (§§ 60 Abs. 1 Nr. 2 oder 60 Abs. 1 Nr. 7 GmbHG, 394 FamFG), bereitet unser Anwalts-Team die Beendungsunterlagen Ihrer GmnH & Co. KG entsprechend der rechtlichen Anforderungen vor. Wir konzentrieren uns die umfassende Darstellung der Vermögenslosigkeit anhand Ihrer Unternehmensunterlagen. Dank einer entsprechenden Planung und unserer fachlichen Erfahrung können wir Ihre GmbH und Co. KG deutlich schneller aus dem Handelsregister löschen lassen.

  • 3. Abklärung steuerlicher Unbedenklichkeit

    Die meisten Steuerberater scheuen die Konfrontation bezüglich der steuerlichen Unbedenklichkeit mit dem Finanzamt. Wir kennen die Rechtslage genau und können die steuerrechtliche Bedenken mit Ihrem zuständigen Finanzamt anhand Ihrer Unternehmensunterlagen legitim abklären.

  • 4. Beurkundungstermin

    Im Fall der Auflösung ohne Vermögenslosigkeitsvermerk vereinbaren wir einen Beurkundungstermin zur Auflösung Ihrer GmbH & Co. KG.

  • 5. Einleitung und Vertretung bei der Löschung der GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr

    Alle rechtlichen und formalen Anforderungen sind vorbereitet. Wir vertreten Sie bei Ihrem zuständigen Gericht und führen die Beendung ohne Sperrjahr schnellstmöglich durch.

  • 6. Löschung aus dem Handelsregister

    Die GmbH & Co. KG wird erfolgreich aus dem Handelsregister gelöscht (§ 19 HRV). Alle beteiligten Parteien werden von ihren Pflichten entbunden. Die laufenden Kosten sind gestoppt.

Die Auflösung oder Löschung Ihrer GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr im Detail:

So gehen wir für Sie vor - im Detail:

  • 1. Kostenfreie Erstberatung

    Bevor wir Ihnen das kostengünstigere Verfahren der Löschung oder Auflösung Ihrer GmbH & Co. KG anbieten können, klären wir in einem kostenlosen Erstgespräch, ob die Voraussetzungen gegeben sind. Wichtige Fragen betreffen die Identität des Geschäftsführers und der Kommanditisten. Weiterhin sollte eine schuldenfreie Vermögenslosigkeit vorhanden sein. Bei einer Zahlungsunfähigkeit, sprich einer drohenden Insolvenz könnte ein entsprechendes Insolvenzverfahren für Ihre GmbH & Co. KG (interner Link) rechtlich erforderlich sein. Auch hierbei können wir Sie anwaltlich durch den Prozess begleiten. Sind jedoch die Bedingungen gegeben, können wir gemeinsam mit dem angenehmeren und kostengünstigeren Beendigungsprozess durch Löschung oder Auflösung Ihrer GmbH & Co. KG fortfahren.

  • 2. Erstellung der Löschungs- oder Auflösungsunterlagen

    Nach der Auftragserteilung wird die Erfolgsaussicht der Abwicklung Ihrer GmbH & Co. KG vertieft analysiert und Ihre individuelle Beendigungsstrategie ausgearbeitet, mit dem Ziel ihren finanziellen und zeitlichen Aufwand zu minimieren und gleichzeitig den Geschäftsführer der GmbH & Co. KG rechtsgültig zu enthaften.

    Erarbeitung der richtigen Strategie maßgeblich für den Erfolg

    Durch die sorgfältige Analyse der Ausgangssituation und vorausschauende Planung kann von Beginn auf das richtige Verfahren gesetzt werden. So ist es etwa möglich, dass die Löschung oder Auflösung von den Gerichten abgelehnt wird. Beide Verfahren beruhen auf einer gerichtlichen Rechtsprechung. Daher bedarf es einer fachmännischen Bewertung der Sachlage, damit festgestellt werden kann, ob die Ablehnung des Verfahrens bei Ihnen unwahrscheinlich ist. Folgende Punkte werden bei uns besonders beachtet:

    • Betriebseinstellung
    • Gewinnsituation seit Gründung der GmbH & Co. KG
    • Besonderheiten bei mehreren Gesellschaftern
    • Gewinnsituation seit Abgabe der letzten Steuererklärung
    • Erledigung der steuerlichen Angelegenheiten
    • Ablauf bei mehreren Gesellschaftern – Notartermin
    • Vorhandenes Vermögen der Gesellschaft
    • Verbindlichkeiten der Gesellschaft
    • Eidesstattliche Versicherung
    • Verhalten nach erfolgreicher Löschung – insbesondere die Aufbewahrungspflichten nach §§ 74 Abs. 2 und 257 Abs. 4, 5 HGB sowie § 147 AO

    Konzeption einer individuellen GmbH & Co. KG Beendigungsstrategie zur rechtsgültigen Enthaftung

    Unser primäres Ziel ist die Überzeugung des zuständigen Registergerichts von der Zulässigkeit der Löschung oder Auflösung der GmbH & Co.KG ohne Sperrjahr. Vor allem hinsichtlich des Gläubigerschutzes, der bei der normalen Liquidation nach §§ 66 ff. GmbHG durch das Sperrjahr realisiert werden soll, beäugen die Registergerichte die Unterlagen kritisch. Der Fokus unserer Arbeit liegt daher auf der detaillierten und nachvollziehbaren Darstellung der Vermögenslosigkeit Ihrer UG. Wir stellen dem Gericht gegenüber umfassend und plausibel dar, dass Ihr rechtlicher Anspruch auf beschleunigte Entfernung Ihrer GmbH & Co. KG aus dem Handelsregister berechtigt ist.

  • 3. Abklärung steuerlicher Unbedenklichkeit

    Eine Hürde bei der Auflösung oder Löschung ist die Erklärung der steuerlichen Unbedenklichkeit gegenüber dem Finanzamt. Sie erfolgreich zu meistern ist dafür entscheidend, damit das Finanzamt der vorzeitigen Löschung ohne Sperrjahr zustimmt. Die Zustimmung erfolgt regelmäßig dann, wenn die steuerlichen Pflichten der GmbH & Co. KG als überflüssig betrachtet werden. Wird die steuerliche Unbedenklichkeit ausgestellt, entfallen mit sofortiger Wirkung alle steuerlichen Pflichten, wie die Erstellung von Bilanzen oder die Einreichung von Steuererklärungen. Ist sie einmal erteilt, kann das restliche Löschverfahren zügig durchgeführt werden.

  • 4. Beurkundungstermin

    Damit Ihre GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr aufgelöst werden kann und gleichzeitig der Vermerk “aufgelöst wegen Vermögenslosigkeit” im Handelsregister vermieden werden soll, ist ein Beurkundungstermin erforderlich. Der Vermerk der “Auflösung wegen Vermögenslosigkeit” hat für die meisten Unternehmer einen faden Beigeschmack. Unter §60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG ist das möglich. Für den Termin müssen Geschäftsführer, Gesellschafter und Kommanditisten den von uns vorbereiteten Beschluss unterzeichnen und gemeinsam beim Notar vorstellig werden. Neben der Vorbereitung der formalen Anforderungen samt rechtsgültigen Gesellschafterbeschluss, übernehmen wir den organisatorischen Part der Terminvorbereitung und der Zustellung der Unterlagen zum Notar.

  • 5. Einleitung und Vertretung bei der Löschung der GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr

    Je nach rechtlicher Ausgangslage leiten wir das Auflösungs- oder Löschungsverfahren Ihrer GmbH & Co. KG ein. Als Ihr anwaltlicher Beistand vertreten wir Ihre Interessen gegenüber dem Registergericht. Der Fokus unserer Arbeit liegt dabei auf der Überzeugung des Gerichts des Vorliegens des rechtlichen Anspruches auf eine Löschung oder Auflösung. Die Vertretung unserer Kanzlei umfasst auch die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung.

  • 6. Löschung aus dem Handelsregister

    Ihre GmbH & Co. KG ist nun aus dem Handelsregister ausgetragen (§ 19 HRV). Nach erfolgreichen Abschluss des Verfahrens, informieren wir Sie und übermitteln die entsprechenden Urkunden. Sie sind als Geschäftsführer oder Kommanditist mit sofortiger Wirkung von Ihrer Haftung und Verpflichtung erlöst. Es fallen keine weiteren Betriebskosten mehr an.

Die Voraussetzungen für die Auflösung oder Löschung der GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr

Voraussetzungen

  • Die GmbH & Co. KG wird nicht mehr aktiv betrieben. Sie verursacht lediglich Betriebskosten und stellt ein wirtschaftliches Risiko aufgrund der Haftpflichten dar.

  • Wird eine Auflösung der GmbH & Co. KG ohne Vermögenslosigkeitsvermerk nach §60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG angestrebt, bedarf es eines notariellen Beurkundungstermins. Die erfolgreiche Auflösung entbindet Geschäftsführer und Kommanditisten von Ihren Pflichten, während im Handelsregister auf den Eintrag “Gelöscht wegen Vermögenslosigkeit” verzichtet wird.

  • Die Löschung der GmbH & Co. KG wegen Vermögenslosigkeit nach § 60 Abs. 1 Nr. 7 GmbHG erlöst Gesellschafter, Kommanditisten und Geschäftsführer ebenfalls schnell und ohne Sperrjahr von ihren Pflichten. Eine notarielle Beurkundung ist dabei nicht erforderlich. Nach erfolgreicher Löschung verbleibt der Vermerk “Gelöscht wegen Vermögenslosigkeit” im Handelsregister.

  • Für eine Beendigung der GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr und Liquidation ist eine Vermögenslosigkeit vorausgesetzt. Diese wiederum besteht bei folgenden Konditionen. Die GmbH & Co. KG hat:

    • Keine Schulden
    • Keine laufenden Verpflichtungen
    • Kein Vermögen und
    • es besteht steuerliche Unbedenklichkeit.

  • Die Löschung oder Auflösung einer GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr ist kosten- und zeiteffizienter als die Liquidation nach § 66 GmbHG, die von vielen Steuerberatern vorgeschlagen wird.

Eine GmbH & Co. KG, die nicht mehr aktiv betrieben wird, verursacht vermeidbare Kosten und stellt für Gesellschafter, Geschäftsführer und Kommanditisten ein wirtschaftliches Risiko dar:

  • Geschäftsführer einer GmbH & Co. KG sind pflichtgebunden und haften persönlich, solange die Firma aktiv im Handelsregister eingetragen ist. Kommanditisten haften weiterhin mit ihrer Einlagesumme.
  • Auch die inaktive GmbH & Co. KG hat laufende Betriebskosten, die sich buchhalterischen und steuerrechtlichen Pflichten ergeben.

Die erfolgreiche Löschung oder Auflösung gewährt laufenden Kosten sofort Einhalt und entbindet alle beteiligten Parteien von Ihren Pflichten.

Zwei Wege der Beendung ohne Sperrjahr

Die Gmbh & Co. KG kann auf zwei rechtlich zulässigen Wegen gelöscht oder aufgelöst werden:

1. Die Auflösung ohne Sperrjahr ohne Vermögenslosigkeitsvermerk (§ 60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG)

Die GmbH & Co. KG besteht im Grunde aus zwei Gesellschaften: der Komplementärs-GmbH und der KG. Die Löschung beider Gesellschaften gemeinsam ist rechtlich zulässig. Die Löschung der KG wird in §§ 131 Abs. 2 Nr. 2, 161 Abs 2 HGB geregelt. Für die Löschung der GmbH & Co. KG ohne Vermerk der Vermögenslosigkeit ist § 60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG entsprechend anzuwenden. Erwähnenswert ist, dass für die Vermeidung des Vermerks ein notarieller Beurkundungstermin mit allen beteiligten Parteien der Gesellschaft erforderlich ist. Weiterhin basiert die Auflösung ohne Sperrjahr und ohne Vermögenslosigkeitsvermerk auf einer Ausnahmerechtsprechung (OLG Hamm, Beschluss vom 02.09.2016 – 27 W 63/16 oder OLG Jena, Urteil vom 20.05.2015, ZIP 2016, 25 f.). Daher wird die Auflösung nicht von allen Registergerichten anerkannt. Im Rahmen unserer Betreuung legen wir einen starken Fokus bei unserer Arbeit darauf, dass Registergericht vom rechtlichen Anspruch der Auflösung ohne Sperrjahr und Vermögenslosigkeitsvermerk zu überzeugen.

2. Die Löschung ohne Sperrjahr wegen Vermögenslosigkeit (§ 60 Abs. 1 Nr. 7 GmbHG, 394 FamFG)

Die Löschung ohne Sperrjahr wegen Vermögenslosigkeit setzt keinen Notartermin voraus. Es ist in § 60 Abs. 1 Nr. 7 GmbHG, § 394 FamFG für die GmbH sowie §§ 131 Abs. 2 Nr. 2, 161 Abs. 2 HGB für die KG gesetzlich verankert und kann regelmäßig durchgeführt werden. Wenn Sie Ihre unternehmerische Tätigkeit aufgeben möchten, sollte der Vermerk “aufgelöst wegen Vermögenslosigkeit” im Handelsregister keine langfristigen Folgen für Sie haben.

Bei beiden Verfahren ist jedoch die Vermögenslosigkeit erforderlich.

Die Vermögenslosigkeit stellt sowohl für die Löschung, als auch für die Auflösung der GmbH & Co. KG die substantielle Anforderung dar. Durch die zügige Löschung oder Auflösung mit Verzicht auf das Sperrjahr aus (§ 73 GmbHG) wird potenziellen Gläubigern theoretisch die Möglichkeit genommen, offene Forderungen gegen die Gesellschaft geltend zu machen. Dementsprechend hoch sind die juristischen Hürden für den vorzeitigen Austrag aus dem Handelsregister, welche die Gerichte an den Prozess stellen.

Unsere juristische Arbeit fokussiert sich daher auf eine detaillierte, glaubhafte und begründete Darstellung der Vermögenslosigkeit Ihrer GmbH & Co. KG.

Die Vermögenslosigkeit ist gegeben

Folgende Bedingungen sind an die Vermögenslosigkeit zur Auflösung oder Löschung einer GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr gestellt:

  • Keine Schulden – Es dürfen keine Schulden bestehen. Ein nachrangiges Gesellschafterdarlehen, auch wenn nachträglich abgeschlossen, ist zwar eine bilanzierte Verbindlichkeit, aber aufgrund des Innenverhältnisses der Gesellschaft kein Insolvenzgrund.
  • Keine laufenden Verpflichtungen und Verbindlichkeiten – Es dürfen keine laufenden Verbindlichkeiten in Form von Verträgen bestehen. Sie sollten alle Verträge zu Versicherungen, Mitarbeitern, Büros und Software-Lizenzen gekündigt haben, bevor Sie den Prozess einleiten. Nach §§ 51a, 51b GmbHG sind laufende Auskunftsansprüche in der Vollstreckung keine laufenden Verpflichtungen.
  • Kein Vermögen – Es darf sich kein Vermögen mehr in der Gesellschaft der GmbH & Co. KG befinden. Folgende Beispiele sollen die Grenze zum Vermögen beschreiben:
    • Generell Vermögen, wie etwa Barbestände unter 250 Euro, etwa als Bankguthaben (OLG Köln FGPrax 1995, 41; zur Bagatellgrenze: Kögel, GmbHR 2003, 460, 461)
    • Verjährte Forderungen (OLG Saarbrücken JBISaar 1960, 131)
    • Know-How, Goodwill (OLG Frankfurt Rpfleger 1978, 22)
    • Internetdomains
  • Steuerliche Unbedenklichkeit – Das Registergericht ist im Prozess erst die zweite Anlaufstelle. Zunächst erfragen wir beim Finanzamt die steuerliche Unbedenklichkeit der Löschung. Dafür überprüfen wir Ihre steuerrechtlich-relevanten Unterlagen, wie Jahresabschlüsse, Steuererklärungen oder ausstehende Steuerzahlungen. Steuerliche Unbedenklichkeit ist beispielsweise gegeben, wenn
    • Ein Verlustvortrag zu erwarten ist (MüKo, FamF, Krafka § 394 R. 433)
    • Der Betrieb mit Vermögenslosigkeit vollständig eingestellt ist, allerdings das Steuerrechtsverhältnis noch nicht vollständig abgeschlossen ist, da beispielsweise noch Verwaltungsakte wie Steuerbescheide ausstehen (OLG Hamm, Beschl. v. 22.4.2015 – 27 W 46/15; OLG Hamm FGPrax 2015, 260; OLG Jena, Urteil vom 20.05.2015, ZIP 2016, 25 f.)

Die Vermögenslosigkeit ist nicht gegeben

Die folgenden typischen Fälle stellen Szenarien der Vermögenslosigkeit dar:

  • Schulden – Die GmbH & Co. KG hat weiterhin Schulden. In diesem Fall ist der Geschäftsführer dazu verpflichtet, einen Insolvenzantrag zu stellen. Auch geringfügige Verbindlichkeiten, wie 250 Euro für eine Handwerkerrechnung werden als Schulden wahrgenommen.
  • Bestehende Verpflichtungen – Das Unternehmen sollte keine offenen laufenden Verträge, wie Büromietungen, Versicherungen, Arbeitsverträge oder Lizenzverträge haben. Wenn sie gekündigt werden können, ohne weitere Schulden zu verursachen, kann trotz bestehender Verpflichtung die Vermögenslosigkeit festgestellt und die Löschung der GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr durchgeführt werden.
  • Vermögen – Bereits kleine Geldbeträge können als Vermögen definiert werden, wie etwa:
    • Bankguthaben in einer Höhe von mehr als 300 Euro (OLG Frankfurt FGPRax 2006, 83; OLG Düsseldorf FGPRax 2011, 134, OLG Düsseldorf FGPrax 2014, 175; zur Bagatellgrenze Kögel, GmbHR 2003, 460, 461)
    • Die GmbH & Co. KG hat eine Schadensersatzforderung (BAG NJW 1988, 2637).
    • Die Gesellschaft unternimmt Bestrebungen, wertlose oder unbegründete Forderungen einzutreiben (BayObLG NJW-RR 1995, 103; KG FGPrax 2007, 237)
    • Die Gesellschaft hat offene und vollstreckbare Forderungen (LG Berlin WM 1958, 882)
  •  Steuerliche Verbindlichkeiten oder Forderungen – Ihr zuständiges Finanzamt hat offene Steuernachforderungen oder Verbindlichkeiten gegen die Gesellschaft.

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Die Vorteile und Nachteile der Löschung einer GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr

Vorteile Auflösung oder Löschung ohne Sperrjahr

  • Beendung der Haftung der Geschäftsführer und Kommanditisten

    Der Geschäftsführer und die Kommanditisten werden nach der Austragung der Gesellschaft aus dem Handelsregister von Ihren persönlichen Pflichten entbunden. Der Geschäftsführer wird vollständig von seinen persönlichen Haftungspflichten entbunden und haftet weiterhin nicht mehr persönlich für sein Handeln. Die Kommanditisten der KG müssen nicht weiter mit ihrer persönlichen Einlagesumme haften. Auch die restlichen Gesellschafter werden entbunden. Für alle Arten der Stakeholder bedeutet das neben der Beendigung der Haftung auch dem Einhalt der persönlichen Kosten der Beteiligung an dem Unternehmen.

  • Stopp fortlaufender Betriebskosten

    Weitere Betriebskosten der GmbH & Co. KG werden mit der vorzeitigen Löschung oder Aufhebung ohne Sperrjahr direkt unterbunden. Typische laufende Kosten einer GmbH & Co. KG sind beispielsweise:

    • Die Pflege der fortlaufenden Buchhaltung
    • Die Erstellung von Bilanzen
    • Die Erfüllung steuerrechtlicher Pflichten wie die Erstellung und Abgabe von Steuererklärungen
    • IHK und sonstige Beiträge.

    Jede dieser Pflichten verursacht laufende Kosten oder zumindest einen zeitlichen Eigenaufwand. Wenn Sie Ihre überflüssige GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr löschen lassen, haben Sie schnellstmöglich wieder Zeit für profitablere oder angenehmere Unternehmungen.

  • Kostengünstigeres Verfahren

    Ein signifikanter Vorteil der Löschung oder Auflösung einer GmbH & Co. KG ist die Kostenersparnis. Anstatt eines umfangreichen Prozesses mit mehreren Notwendigkeiten der anwaltlichen Vertretung fällt lediglich ein einmaliges Honorar zum Festpreis für die Begleitung während des Löschzeitraums von maximal drei Monaten und wenn notwendig zum Notartermin an. Die Liquidation einer GmbH & Co. KG nach §§ 66 ff. GmbHG erfordert eine intensive anwaltliche Begleitung über einen Zeitraum von einem Jahr, einschließlich zweier Notartermine und der Erstellung zahlreicher umfangreicher Unterlagen.

    Die herkömmliche Liquidation einer Gesellschaft bedeutet für den Inhaber der Gesellschaft auch ohne anwaltliche Begleitung einen finanziellen Aufwand von 3.000 Euro. Neben unserem Honorar zum Fixpreis entstehen Notarkosten in Höhe von mindestens 240 Euro.

  • Zeitersparnis

    Die Zeitersparnis der Löschung oder Auflösung einer GmbH & Co. KG gegenüber der Liquidation ist nicht zu unterschätzen. Als Inhaber können Sie sich deutlich zügiger und mit weniger Verpflichtungen neuen Unternehmungen widmen. Anstatt das gesamte Sperrjahr nach § 73 GmbHG abzuwarten, ist die Löschung oder Auflösung bereits nach 4 bis 12 Wochen abgeschlossen. Das Sperrjahr dient dem Gläubigerschutz. Vor der Austragung durch Liquidation wird für 12 Monate ein Vermerk „i.L.“ ins Handelsregister eingetragen, sodass Gläubiger sich melden können, um potenzielle Forderungen gegen die Gesellschaft geltend machen zu können. Mit Vorbereitung dauert der Prozess somit 13 Monate. Durch die Auflösung oder Löschung kann der Prozess auf maximal drei Monate verkürzt werden.

  • Legalität

    Eine unprofitable und überflüssige Gesellschaft kann schnell zur Belastung für Unternehmer werden. Kommt dazu noch eine wirtschaftliche Krisensituation, ist der Drang, schnell zu handeln, groß. Dubiose Unternehmensbestatter nutzen diese Situation für ihre Geschäfte und verkaufen Dienstleistungen mit unzureichenden rechtlichen Zulassungen. Die angebotenen Verfahren beinhalten

    Geschäftsführeraustausch
    Liquidation nach einer fremden Rechtsordnung oder
    die Verschmelzung zweier Gesellschaften.

    Meistens fehlt es dabei nicht nur an den juristischen Kenntnissen, um derartige Verfahren durchzuführen, sondern auch an der anwaltlichen Zulassung (§ 2 RDG). Zwar scheinen die Angebote verlockend, da sie mit Schnelligkeit und Preisgünstigkeit werben. Bei Aufdeckung können Sie dem Inhaber der GmbH & Co. KG jedoch teuer zu stehen kommen. Es besteht das Risiko, Beschuldigter in einem strafrechtlichen Verfahren zu werden. Sogar Geld- oder Freiheitsstrafen können die Folge dessen sein. Letztendlich wird weder die Haftung aufgehoben, noch die Firma rechtsgültig aus dem Handelsregister ausgetragen. Egal, wie groß der zeitliche Druck sein mag, er ist niemals das Risiko wert, ein dubioses Verfahren durchzuführen.

Vor- und Nachteile der Auflösung einer GmbH & Co. KG

Vorteile der Auflösung ohne Sperrjahr

  • Kein Vermerk der Vermögenslosigkeit und weiter verbreitetes Verfahren

    • Wenn Sie Ihre GmbH & Co. KG nach § 60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG auflösen lassen, wird die Gesellschaft ohne den Vermerk der Vermögenslosigkeit aus dem Handelsregister ausgetragen. Von Unternehmern im B2B-Bereich sollte dieser Vermerk aus Reputationsgründen wenn möglich umgangen werden.

    • Zusätzlich wird das Verfahren der Auflösung von allen Registergerichten anerkannt.  Die kostengünstigere Löschung wird von einigen Registergerichten abgelehnt. In diesen Fällen stellen wir automatisch und ohne Kostennachteil auf eine Auflösung um. Wir wollen das Angebot der Löschung dennoch aufrechterhalten, um unseren Mandanten, die keine Auflösung betreiben wollen, eine möglichst kostengünstige Alternative anbieten zu können.

Nachteile der Auflösung ohne Sperrjahr

  • Beurkundungstermin und Ausnahmecharakter

    Für die Auflösung ohne Sperrjahr bedarf es eines Notartermins mit Anwesenheit der beteiligten Parteien, also dem Geschäftsführer, der Kommanditisten und der Gesellschafter, was einen zusätzlichen Organisationsaufwand darstellt.

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20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Vor- und Nachteile der Löschung einer GmbH & Co. KG

Vorteile der Löschung ohne Sperrjahr

  • Kostengünstiger

    Die Löschung ohne Sperrjahr der GmbH & Co. KG nach § 60 Abs. 1 Nr. 7 GmbHG, § 394 FamFG kann ohne einen Notartermin durchgeführt werden. Zeitlicher und finanzieller Aufwand fallen dadurch geringer aus.

Nachteile der Löschung ohne Sperrjahr

  • Vermerk der Vermögenslosigkeit und Ausnahmecharakter

    • Ist die Löschung der GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr erfolgt, wird sie rechtsgültig aus dem Handelsregister ausgetragen. Es bleibt allerdings der Handelsregister-Vermerk „gelöscht wegen Vermögenslosigkeit“. Dieser ist für Dritte einsehbar. Wenn Sie jedoch keine Selbstständigkeit im B2B-Bereich mehr anstreben oder im Ausland tätig sein wollen, kann der Eintrag für Sie irrelevant sein.

    •  Obwohl rechtlich zulässig, wird die Löschung von einigen Registergerichten abgelehnt (beispielsweise bei den Registergerichten in Frankfurt oder Duisburg). Wir führen dann eine Auflösung durch. Dennoch wollen wir das Angebot weiter aufrecht erhalten, um im Fall vieler noch das Löschungsverfahren durchführender Gerichte (beispielsweise Köln) weiterhin eine kostengünstigere Lösung anbieten zu können.

Dauer der Auflösung oder Löschung ohne Sperrjahr

Auflösung oder Löschung ohne SperrjahrLiquidation (§§ 66 ff. GmbHG)
Dauer1-3 Monate vergehen im Durchschnitt bis zur Löschung aus dem HandelsregisterMindestens 13 Monate. Der Vorbereitung durch Erstellung aller Bilanzen etc. folgen 12 Monate des Sperrjahres

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Beendung der GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr

Die GmbH & Co. KG fällt im Zustand der Unwirtschaftlichkeit allen Beteiligten finanziell doppelt zur Last, da es sich de facto um zwei eingetragene Gesellschaften handelt.

  • Die GmbH als Komplementärgesellschaft sowie
  • die KG

Es bedarf daher eines doppelten verwaltungstechnischen und buchhalterischen Aufwandes. Auch müssen jeweils IHK Jahresbeiträge gezahlt werden.

Die GmbH & Co. KG kann ohne Liquidation und Sperrjahr gelöscht werden

Unsere Kanzlei wendet regelmäßig zwei Verfahren zur Liquidation einer GmbH & Co. KG an, die tiefer Fachkenntnis der Materie bedürfen. Das liegt zumal daran, dass eines der Verfahren keiner gesetzlichen Grundlage entspricht, sondern auf einer gerichtlichen Rechtsprechung beruht. So besteht die Möglichkeit

  • Der Auflösung der GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr und ohne Vermögenslosigkeitsvermerk im Handelsregister nach § 60 Abs. 1 Nr. 7 für die Komplementärs-GmbH sowie §§ 131 Abs. 2 Nr. 2, 161 Abs. 2 HGB Für die KG.
  • Der Löschung mit Vermögenslosigkeitsvermerk nach § 60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG, § 394 FamFG sowie §§ 131 Abs. 2 Nr. 2, 161 Abs. 2 HGB für die KG.

Trotz des Bestehens zweier Gesellschaften ist die gemeinsame Löschung oder Auflösung ohne Sperrjahr rechtlich zulässig, wenn das Verfahren korrekt durchgeführt wird. In der Regel ist das Verfahren nach 4 bis 12 Wochen abgeschlossen.

3 Wege der Beendung einer GmbH & Co. KG

3 Arten der Beendung

  • 1 Auflösung oder Löschung ohne Sperrjahr nach § 60 Abs. 1 Nr. 7 GmbHG

    Das Unternehmen hat weder Vermögen noch Schulden (“überflüssige Gesellschaft”). Oftmals wird auch hier die Liquidation inkl. Sperrjahr durchgeführt (§§ 66 ff., 73 GmbHG). Diese ist aber zu teuer und langwierig

  • 2 Regelinsolvenz nach § 60 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG

    Die Gesellschaft hat Schulden (“zahlungsunfähige Gesellschaft”)

  • 3 Liquidation mit Sperrjahr nach §§ 66, 73 GmbHG

    Die Firma hat Vermögen (in der Praxis selten – Praxisfall: Gesellschafterstreit trotz “gesundem” Unternehmen). Möglich ist unter Umständen ein Verbrauch bzw. rechtmäßige Übertragung des vorhandenen Vermögens und eine anschließende Beendung ohne Sperrjahr zur Zeit- und Kostenersparnis

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Die Beendung einer GmbH & Co. KG kann auf drei Arten vorgenommen werden:

  • Auflösung oder Löschung ohne Sperrjahr nach § 60 Abs. 1 Nr. 7 GmbHG oder § 60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG, § 394 FamFG
  • Regelinsolvenz nach § 60 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG
  • Liquidation mit Sperrjahr nach §§ 66, 73 GmbHG

1. Auflösung oder Löschung ohne Sperrjahr nach §60 Abs. 1 Nr. 7 GmbHG oder §60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG, §394 FamFG

Ihre GmbH & Co. KG sollte aus unternehmerischer Sicht gelöscht werden, wenn Gewinne in Zukunft unwahrscheinlich erscheinen. Sollten darüber hinaus kein Vermögen und keine Schulden bestehen, kann anstatt der Liquidation die Löschung oder Auflösung ohne Sperrjahr in Betracht gezogen werden. Neben deutlich günstigeren Verfahrenskosten kann einer dieser Wege günstiger und sogar ohne Vermögenslosigkeitsvermerk im Handelsregister realisiert werden.

Zur Auswahl stehen dabei:

  • Die Auflösung ohne Sperrjahr ohne Vermögenslosigkeitsvermerk (§60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG) oder
  • die Löschung ohne Sperrjahr wegen Vermögenslosigkeit (§60 Abs. 1 Nr. 7 GmbHG, §394 FamFG)

Voraussetzungen für die Auflösung oder Löschung ohne Sperrfrist

Im Vergleich zur häufig auftretenden Liquidation eines Unternehmens ist die Auflösung oder Löschung einer GmbH & Co. KG ohne Sperrfrist eine drastischere Maßnahme. Das Sperrjahr dient dem Gläubigerschutz, wird allerdings aufgehoben, wenn berechtigtes Interesse besteht. Es ist unsere Aufgabe als anwaltlicher Beistand, gegenüber den Gerichten die Erlöschensgründe nachvollziehbar darzustellen. Es bedarf daher der genauen Fachkenntnis, der praktischen Erfahrung sowie der qualifizierten Vorbereitung der Unternehmensunterlagen. Die GmbH & Co. KG darf weder Schulden noch Vermögen besitzen. Daneben muss die steuerliche Unbedenklichkeit abgeklärt werden.

Ende der Haftung und der doppelten Verwaltungskosten

Die GmbH & Co. KG ist eine Rechtsform, die letztendlich aus zwei Gesellschaften besteht. Dementsprechend entsteht ein doppelter Verwaltungsaufwand, der sich in buchhalterischen Pflichten sowie der Zahlung von Gebühren äußert. Zudem können Gesellschafter, Kommanditisten und Geschäftsführer ihren Pflichten entsprechend haftbar gemacht werden. Beiden Zuständen wird durch die Löschung oder Auflösung Einhalt geboten, indem die Gesellschaft aus dem Handelsregister gelöscht wird.

Das klassische Liquidationsverfahren ist nicht empfehlenswert

Der klassische Weg der Löschung einer GmbH & Co. KG wäre die Liquidation nach §§ 66 ff. GmbHG, welche regelmäßig bei Vermögenslosigkeit und ohne Schulden verwendet wird. Als Anwaltskanzlei mit Erfahrung im Unternehmensrecht empfehlen wir jedoch, einen unserer vorgetragenen, alternativen Lösungswege zu verwenden. Die klassische Liquidation geht mit einem Sperrjahr einher, was in höheren Kosten von 3.000 Euro mündet.

2. Regelinsolvenz nach § 60 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG

Der Zustand der Insolvenz einer GmbH & Co. KG tritt dann ein, wenn mehr Schulden bestehen, als Vermögen vorhanden ist. Die Fortführung ist ausgeschlossen, sobald für die bestehenden Verbindlichkeiten keine Stundungen mehr möglich sind. Der Geschäftsführer der GmbH ist in diesem Fall verpflichtet den Antrag auf Regelinsolvenz zu stellen (§ 15 Abs. 1 InsO).

Die private Haftung entfällt bei Regelinsolvenzantrag innerhalb von 3 Wochen

Der Geschäftsführer muss seinen Pflichten entsprechend einen Insolvenzantrag stellen, um die GmbH & Co. KG (§ 60 Abs. 1 Nr. 4 InsO) aufzulösen. Alle beteiligten Parteien werden dadurch von ihren gesetzlichen Pflichten entbunden.

Zahlreiche Methoden gängiger “Unternehmensbestatter” sind illegal

Der Zustand der Insolvenz einer Gesellschaft kann für einen Unternehmer die Krise bedeuten, wenn er keine weiteren erfolgreichen Unternehmungen hat. Dubiose Unternehmensberater, auch als “Unternehmensbestatter” bezeichnet, nutzen diese Krisensituation häufig aus und versprechen mehr, als die rechtliche Lage zulässt. Sie schlagen zweifelhafte Methoden, wie etwa die Verschmelzung mit anderen Gesellschaften, den Wechsel des Geschäftsführers oder den Verkauf von Anteilen vor, um die Insolvenz zu verschleppen oder zu verschleiern. Hierbei besteht die Gefahr, dass aufgrund der Verschleppungshaftung das private Vermögen der Geschäftsführer haftbar gemacht wird. Es ist empfehlenswert, diese Unternehmensberater zu vermeiden, um nicht in die Illegalität abzurutschen. Meistens handelt es sich bei diesen Dienstleistern nicht um Anwälte, sodass es an der fachlichen Kenntnis und anwaltlicher Haftungsübernahme mangelt. Wir schlagen Ihnen den anwaltlichen Beistand mit einer legalen, transparenten und fachgerechten Lösung, etwa der Auflösung oder Löschung ohne Sperrjahr, vor.

3. Liquidation mit Sperrjahr nach §§ 66, 73 GmbHG und §§ 155,161 HGB

Sollte Ihre GmbH & Co. KG einen Vermögensüberschuss vorweisen, ist sie wahrscheinlich wirtschaftlich erfolgreich. Eine Beendung der Gesellschaft kommt dennoch in manchen Fällen in Frage:

  • Es gibt persönliche Schwierigkeiten zwischen Gesellschaftern, Kommanditisten und Geschäftsführern (Gesellschafterstreit). Daher soll die GmbH & Co. KG aufgelöst werden.
  • Das Vermögen der Gesellschaft ist so gering, dass es nur knapp oberhalb der Bagatellgrenze für die Löschung der Vermögenslosigkeit liegt. Der Betrieb soll daher eingestellt werden.

Liquidation aufgrund eines persönlichen Konflikts (§§ 66 ff. GmbHG)

Sind Kommanditisten und Gesellschafter einer GmbH & Co. KG persönlich zerstritten und möchten die Gesellschaft einvernehmlich auflösen, wird in der Regel nach §§ 66 ff. GmbHG liquidiert. Es folgt ein zeitintensiver und kostspieliger Prozess. Der Geschäftsführer leitet den Prozess ein und wird als Liquidator im Handelsregister angemeldet. Im Anschluss an die Anmeldung wird ein Notartermin vereinbart, der die Einleitung der offiziellen Auflösung beim Registergericht voraussetzt. Es bedarf eines Auflösungsbeschlusses entsprechend den rechtlichen Anforderungen.

Die Liquidation der GmbH & Co. KG Schritt-für-Schritt

Das Ziel der Liquidation ist neben der Auflösung der Gesellschaft die vereinbarte Verteilung des Restvermögens zwischen den beteiligten Gesellschaftern (§ 72 GmbHG). Der Liquidator muss dafür folgende Schritte durchführen (§ 70 Satz 1 GmbHG).

  1. Die verantwortlichen Geschäftsführer werden im Anschluss an den Notartermin im Handelsregister als Liquidatoren eingetragen
  2. Die Auflösung der GmbH & Co. KG wird im Handelsregister angemeldet
  3. Die Eröffnungsbilanz sowie ein Lagebericht werden erstellt (§71 GmbHG). In der Regel übernimmt ein Steuerberater diesen Aufgabenbereich.
  4. Die jährlichen Jahresabschlüsse werden im selben Prozess erstellt und vorbereitet.
  5. Anstatt GmbH & Co. KG treten die Liquidatoren an Stelle des Briefkopfes §§ 71 Abs. 5 68 Abs. 1 2 GmbHG.
  6. Die Auflösung wird durch die Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger publik gemacht. Der Gläubigeraufruf räumt Gläubigern die Möglichkeit ein, der Gesellschaft gegenüber bestehende Forderungen einzuholen. (§ 12 S. 1 GmbHG)
  7. Alle laufenden Geschäfte der Gesellschaft werden unterbunden.
  8. Bestehende Verpflichtungen und Verbindlichkeiten werden erfüllt.
  9. Offene Forderungen der Gesellschaft werden eingeholt.
  10. Bestehendes gesellschaftliches Vermögen wird veräußert, um in Geld auszahlbar zu sein
  11. Das Sperrjahr wird abgewartet (§ 73 GmbHG)
  12. Nach Ablauf des Sperrjahres, welches ab der Veröffentlichung im Handelsregister läuft, werden zunächst alle Verbindlichkeiten erfüllt und die Liquidationserlöse an Gesellschafter und Kommanditisten verteilt. Es wird Kapital in Höhe der restlichen Löschungskosten einbehalten
  13. Es wird nach §74 Abs. 1 S 1 GmbHG eine Schlussrechnung erstellt.
  14. Nach einem letzten Notartermin wird der Abschluss der Liquidation im Handelsregister bekannt gegeben.
  15. Die GmbH & Co. KG wird endgültig aus dem Handelsregister gelöscht.

Die Liquidation der GmbH & Co. KG “zur Versilberung”

Als Liquidationszweck kommt die Versilberung der GmbH & Co. KG in Frage. Hierunter versteht man die Liquidation einer Gesellschaft, die noch aktiv betrieben wird. Ziel ist es, durch die Veräußerung der Vermögenswerte einen größtmöglichen, einmaligen Profit zu erzielen, anstatt das Unternehmen wie gewohnt weiterzuführen (“Versilberung”).

Sperrjahr nach § 73 GmbHG

Nach der Veröffentlichung der Liquidation im Handelsregister beginnt ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung das Sperrjahr. Hierbei muss die GmbH & Co. KG wie gewohnt mit allen buchhalterischen Pflichten weitergeführt werden, was weiterhin in den doppelten fortlaufenden Kosten mündet. Dieses gesetzliche Sperrjahr dient dem Gläubigerschutz. Die Gläubiger werden durch die Veröffentlichung dazu aufgerufen, bei der Gesellschaft offene Forderungen einzutreiben. Offene Verbindlichkeiten der Gesellschaft werden sogar dann hinterlegt, wenn sich die dazugehörigen Gläubiger nicht melden. Selbst strittige Forderungen müssen nach der Austragung im Handelsregister hinterlegt werden.

Löschung ohne Sperrfrist bei Auszahlung bei einem ordentlichen Gewinnverteilungsplan

Ist bei der GmbH & Co. KG kein Vermögen jenseits der Bagatellgrenze vorliegend, können die Gesellschafter und Kommanditisten sich gegenseitig auszahlen. Es wird eine Entnahme nach einem ordentlichen Gewinnplan durchgeführt. Dabei sollte das Vermögen bestmöglich soweit unter die Bagatellgrenze fallen, dass eine gesetzlich-konforme Löschung der GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr möglich ist. Sie können den gerade beschriebenen, langwierigen Liquidationsprozess dabei umgehen. Sprechen Sie uns an!

2. Weg: Regelinsolvenz nach § 60 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG – Gesellschaft mit Schulden

Eine Gesellschaft mit mehr Schulden als Vermögen wird durch eine Insolvenz aufgelöst und beendet. In der Regel besteht im Falle nicht weiter zu stundender Verbindlichkeiten keine Möglichkeit der Fortführung. In diesem Fall stellt der Geschäftsführer einen sogenannten Antrag auf “Regelinsolvenz” (§ 15 Abs. 1 InsO).

Keine private Haftung bei Regelinsolvenzantrag innerhalb von 3 Wochen

Diesen sollte er als Geschäftsführer eine UG oder GmbH innerhalb von maximal 3 Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit stellen (§ 15a Abs. 1 InsO) stellen. Damit schließt er aus, privat wegen Insolvenzverschleppung (§ 15a Abs. 4 InsO) zu haften.

Auflösung und private Enthaftung durch Insolvenz

Durch den Insolvenzantrag wird die GmbH oder UG aufgelöst (§ 60 Abs. 1 Nr. 4 InsO). Die Gesellschafter juristischer Personen wie GmbH oder UG entgehen dadurch ihrer privaten Haftung für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft.

Illegale Alternativen (Bestatter) führen zur privaten Haftung

Sehr oft lassen sich Unternehmer in der Schuldensituation von dubiosen Unternehmensberatern – sogenannten “Bestattern” – täuschen. Sie denken, durch undurchdringliche Verschmelzungen, Geschäftsführerwechsel oder Anteilsverkäufe einer privaten Haftung entgehen zu können. Dabei wird die meist schon eingetretene Verschleppungshaftung nicht beseitigt und der Umstand ignoriert, dass diese weiter besteht und eine ernsthafte Gefahr für das private Vermögen des Unternehmers darstellt. Die Berater sind dabei ausnahmslos keine Anwälte, sodass keinerlei Haftung für das Ergebnis übernommen wird. Aus diesen Gründen raten wir immerzu von diesen “Lösungen” der Auflösung und Beendigung ab.

3. Weg: Liquidation nach § 66 ff. GmbHG mit Sperrjahr oder Löschung ohne Sperrjahr – Gesellschaft mit Vermögen

Eine Gesellschaft mit Vermögensüberschuss wird gewöhnlich nicht aufgelöst und beendet. Sie ist wirtschaftlich erfolgreich und wird von den Inhabern in der Regel fortgeführt. Einige Ausnahmen bestehen jedoch in seltenen Fällen:

  • Die Gesellschafter haben sich zerstritten und wollen eine Firma trotz wirtschaftlichem Erfolg nicht weiter fortführen.
  • Die Gesellschaft hat ein geringes “Restvermögen” oberhalb der Bagatellgrenze zur Löschung wegen Vermögenslosigkeit. Die Inhaber haben den Betrieb eingestellt.

Liquidation bei Gesellschafterstreit (§§ 66 ff. GmbHG)

Streiten sich die Gesellschafter und beschließen einvernehmlich die Liquidation, wird ein langwieriger und kostenaufwändiger Prozess in Gang gesetzt. Die Liquidation wird von den sog. Liquidatoren durchgeführt. Normalerweise sind es die Geschäftsführer. Die Liquidatoren werden durch die Geschäftsführer zum Handelsregister angemeldet. Die Erstanmeldung der Liquidatoren wird gleichzeitig mit der Auflösung zum Registergericht angemeldet. Dazu wird der erste Notartermin vereinbart und der entsprechende Auflösungsbeschluss sowie die Anmeldung vorbereitet.

Auflösung und Beendigung durch Liquidation Schritt für Schritt

Ziel der Liquidation ist die Verteilung des noch vorhandenen Gesellschaftsvermögens unter den Gesellschaftern (§ 72 GmbHG). Dazu führen die Liquidatoren die folgenden Schritte durch (§ 70 Satz 1 GmbHG):

  1. Die Liquidatoren werden nach einem Notartermin durch die Geschäftsführer zum Handelsregister angemeldet.
  2. Nach einem Notartermin wird auch die Auflösung der Gesellschaft zum Handelsregister angemeldet.
  3. Es werden eine Eröffnungsbilanz sowie eine Bericht erstellt(§ 71 GmbHG) – Gewöhnlich übernimmt dies der Steuerberater kostenpflichtig.
  4. Sie stellen die jährlichen Jahresabschlüsse sowie Lageberichte auf – Auch das wird gewöhnlich kostenpflichtig vom Steuerberater übernommen.
  5. Sie ändern die Briefköpfe: “GmbH / UG i.L.” und geben die  Liquidatoren an §§ 71 Abs. 5, 68 Abs. 1, 2 GmbHG.
  6. Sie veranlassen die Bekanntmachung der Auflösung und den Aufruf der Gläubiger im elektronischen Bundesanzeiger – Durch den “Gläubigeraufruf” machen die Liquidatoren die Auflösung der Gesellschaft in den Gesellschaftsblättern bekannt und fordern die Gläubiger auf, sich bei der Gesellschaft zu melden (auf bundesanzeiger.de vgl. § 12 S. 1 GmbHG).
  7. Sie sorgen für die Beendigung aller laufenden Geschäfte der Gesellschaft.
  8. Sie erfüllen alle offenen Verpflichtungen der Gesellschaft.
  9. Sie ziehen die Forderungen der Gesellschaft ein.
  10. Sie veräußern das gesellschaftliche Vermögen, um es in Geld umzusetzen.
  11. Abwarten des Sperrjahres (§ 73 GmbHG).
  12. Nach Ablauf des Sperrjahres (ab Veröffentlichung im Handelsregister) und Erfüllung aller Verbindlichkeiten verteilen Sie den Liquidationserlös an die Gesellschafter unter Zurückbehaltung der Löschungskosten.
  13. Sie erstellen eine Schlussrechnung am Ende der Abwicklung (§ 74 Abs. 1 S. 1 GmbHG)
  14. Nach einem Notartermin melden sie den Abschlusses der Liquidation zur Eintragung in das Handelsregister an
  15. Die Gesellschaft wird daraufhin aus dem Handelsregister gelöscht.

Liquidation zur „Versilberung der Gesellschaft“

Die Liquidation zeichnet sich durch eine komplette Beendigung der Geschäfte die noch im Gange sind (sogenannte “Schwebende Geschäfte”) aus. Ihr Ziel ist es, das Vermögen der Unternehmung in Geld umzuwandeln („versilbern“). Hierzu gehört auch die Veräußerung des Unternehmens.

Sperrjahr nach § 73 GmbHG

Mit dem Aufruf an die Gläubiger beginnt das sogenannte Sperrjahr. Während dieses Jahres erfolgt keine Verteilung des Vermögens an die Gesellschafter. Diese gesetzliche Sperrfrist gilt der Sicherstellung der Befriedung der Gläubiger der Gesellschaft. Meldet sich ein Gläubiger nicht und ist der Gesellschaft bekannt, dann wird ein Betrag in Höhe der Verbindlichkeit gegenüber diesem Gläubiger zu dessen Befriedigung hinterlegt. Ähnliches gilt auch bei streitigen Verbindlichkeiten.

Verteilung des Erlöses der Liquidation

Nach Ablauf des Sperrjahres erfolgt die Verteilung des übrig gebliebenen Vermögens an die Gesellschafter. Er wird Liquidationserlös genannt.  Nach der Verteilung des Vermögens findet die Abwicklung der Gesellschaft ihr Ende. Dieser Schluss der Liquidation wird von den Liquidatoren im Handelsregister angemeldet (§ 74 Abs. 1 S. 1 GmbHG). Damit ist die Gesellschaft aufgelöst und beendet.

Löschung ohne Sperrfrist bei Auszahlung bei einem ordentlichen Gewinnverteilungsplan

Liegt allerdings kein wesentliches Vermögen vor, können Gesellschafter dieses unter Umständen wirksam aneinander übertragen (“Entnahme nach einem ordentlichen Gewinnverteilungsplan”). In diesem Fall fällt es gegebenenfalls so weit unter die gesetzliche Bagatellgrenze, dass eine Löschung ohne Sperrfrist möglich ist und der langwierige Liquidationsprozess entbehrlich wird.

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Typische Betriebskosten einer inaktiven GmbH & Co. KG

Einer der größten Vorteile der Löschung oder Auflösung Ihrer GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr ist die Ersparnis der Kosten, die ansonsten durch das Weiterlaufen der beiden Gesellschaften im Rahmen des Sperrjahres anfallen. Die Verwaltungskosten für den Betrieb einer GmbH & Co. KG sind wegen der doppelten Belastung durch die Art der Rechtsform nicht unerheblich.

BeschreibungBetrag
Industrie und Handelskammer Doppelter jäjhrlicher Beitrag für die IHK, da einerseits für die Komplementärs-GmbH, andererseits für die KG gezahlt werden muss. Pro Gesellschaft fallen jährlich durchschnittlich 469 Euro an.
Mindestbetrag liegt bei 155 € pro Gesellschaft. Der bundesweite Durchschnitt jedoch 469 € x 2 = Bis zu 938 € Beitragskosten für das Sperrjahr
BundesanzeigerJährlicher Beitrag 2 x 39 € Mindestbeitrag = 78 €
BuchführungBei Inaktivität als Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a HGB) jährliche Übermittlung der Angaben aus der Bilanz. Als Kleinkapitalgesellschaft (§ 267 HGB) Bilanzierungspflicht. Meistens kostenpflichtig durch den Steuerberater. Jährliche KostenVariable Steuerberaterkosten nach der StBVV
KontoführungGebühren für die Kontoführung beider GesellschaftenJe nach Konto

Löschung vs. Liquidation im Vergleich

Liquidation (§§ 66 ff. GmbHG) vs Auflösung ohne Sperrjahr (§ 60 Abs. 1 Nr 2 GmbHG) vs Löschung ohne Sperrjahr (§ 60 Abs. 1 Nr. 7 GmbHG, § 394 FamFG):

LiquidationAuflösung ohne SperrjahrLöschung ohne Sperrjahr
Auflösungsbeschluss und Anmeldung der Liquidatoren – Beurkundungstermin NotarJaJaNein
Antrag auf Wegfall des Sperrjahres aufgrund von VermögenslosigkeitNeinJaJa
Eröffnungsbilanz und Bericht (§ 71 GmbHG) – SteuerberaterJaNeinNein
Alle Jahresabschlüsse und Lageberichte – SteuerberaterJaNein – nach Vermögenslosigkeit verzichten die meisten Finanzämter nach anwaltlicher Klärung auf Abschlüsse und Lageberichte während inaktiver GeschäftsjahreNein – nach Vermögenslosigkeit verzichten die meisten Finanzämter nach anwaltlicher Klärung auf Abschlüsse und Lageberichte während inaktiver Geschäftsjahre
Bekanntmachung der Auflösung und den Aufruf der Gläubiger im elektronischen BundesanzeigerJaNeinNein
Sperrjahr (§ 73 GmbHG)JaNeinNein
Verteilung des Liquidationserlöses und Erstellung der Schlussrechnung (§ 74 Abs. 1 S. 1 GmbHG) – SteuerberaterJaNeinNein
Anmeldung des Abschlusses der Liquidation – 2 Beurkundungstermin NotarJaNeinNein
Vermerk im Handelsregister“Die Gesellschaft wurde am 11.07.2012 geschlossen”“Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Liquidation ist beendet. Die Firma ist erloschen.”“Die Gesellschaft ist gemäß § 394 Abs. 1 FamFG wegen Verrmögenslosigkeit von Amts wegen gelöscht”
DauerMindestens 13 MonateDurchschnittlich 1-3 MonateDurchschnittlich 1-3 Monate
KostenSteuerberaterkosten im hohen Bereich, 2 Notartermine, anwaltliche Begleitung1 Notartermin, anwaltliche BegleitungAnwaltliche Begleitung

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Kosten Löschung oder Auflösung einer GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr – Zahlung nach erfolgreicher Austragung der UG

Bei der Löschung oder Auflösung einer GmbH & Co. KG ohne Sperrjahr entstehen folgende Kosten – Sie zahlen erst nach der erfolgreichen Austragung der UG aus dem Handelsregister:

BeschreibungKosten (Nettobeträge)
Kosten der GmbH & Co. KG Löschung wegen Vermögenslosigkeit
Löschungsberatung, Prüfung des Löschungsunterfangens und -strategie, Eidesstattliche Versicherung, Löschungsunterlagen Registergericht; Beratung und Vertretung während des Löschungsverfahrens – Honorar fällig erst nach erfolgter Löschung1599,- € – fällig erst nach erfolgter Löschung
Kosten der GmbH & Co. KG Auflösung ohne VermögenslosigkeitsvermerkAuflösungsberatung, Prüfung des Auflösungsunterfangens und -strategie, Organisation Beurkundung beim Notar, Eidesstattliche Versicherung, Auflösungsunterlagen Registergericht; Beratung und Vertretung während des Auflösungsverfahens – Honorar fällig erst nach erfolgter Auflösung1649,- € – fällig erst nach erfolgter Auflösung
Optional: Kosten des Unbedenklichkeitsverfahrens FinanzamtKlärung der steuerlichen Unbedenklichkeit beim zuständigen Finanzamt zur Beschleunigung des Löschungs- oder Auflösungsverfahrens beim Registergericht369,- €
Nur bei Auflösung: BeurkundungskostenNotarielle Beurkundung des Auflösungsbeschlusses
Durchschnittlich 480,- €
Weitere Kosten
Gerichtliches Löschungsverfahren, Löschung der Gesellschaft aus dem Handelsregisterkostenfrei

Sehr starke Kostenersparnis zur Liquidation

Es besteht eine besonders hohe Einsparung gegenüber der Liquidation (§§ 66 ff. GmbHG). Sie erfordert

  • eine intensive und langanhaltende anwaltliche Begleitung über den Zeitraum von über einem Jahr,
  • mindestens zwei Notartermine und
  • die kostenaufwändige Erstellung von Bilanzen und Abschlüssen durch den Steuerberater.

Ihre Gesamtkosten liegen deshalb üblicherweise mindestens bei einem Betrag von 3.000 €. Dies ist ihren zahlreichen Abschnitten und Schritten geschuldet:

  • Aufstellung der Eröffnungsbilanz durch den Steuerberater- § 71 Abs. 1, 2 GmbHG §§ 316 ff. HGB – entfällt bei der Löschung
  • Aufstellung der Steuererklärungen / Jahresabschlüsse durch den Steuerberater- § 71 Abs. 1, 2 GmbHG, §§ 316 ff. HGB – bei der Löschung kann die letzte max. 8 Monate alte Steuererklärung verwendet werden
  • Gläubigeraufruf  – § 65 Abs. 2 GmbHG – entfällt bei der Löschung
  • Beschluss über die Feststellung der Eröffnungsbilanz – § 71 Abs. 2 GmbHG – entfällt bei der Löschung
  • Anmeldung des Abschlusses der Liquidation zur Eintragung in das Handelsregister – § 74 Abs. 1 S. 1 GmbHG – entfällt bei der Löschung
  • 2 Notartermine – mindestens 450 € – bei der Löschung höchstens  1 Notartermin mit üblichen Kosten von 240 €

Festpreis und Zahlung nur nach erfolgreicher Löschung oder Auflösung der GmbH & Co. KG

Unser anwaltliches Honorar ist ein einmaliger Festbetrag, der nur bei erfolgreicher Löschung oder Auflösung der GmbH & Co. KG zu bezahlen ist: weitere Kosten werden für Sie nicht anfallen. Insbesondere werden Sie

  • keine höhere anwaltliche/notarielle Gebühr nach RVG für die Beratung
  • keine höhere anwaltliche/notarielle Gebühr nach RVG für die Erstellung des Löschungsbegehrens
  • keine höhere anwaltliche/notarielle Gebühr nach RVG für die Organisation Ihrer Löschung und Ihre Vertretung während des Löschungsprozesses

zahlen müssen. Diese Kosten stehen nicht von Anfang an fest und können sehr stark ausufern. Bei uns bleibt es bei einem Festhonorar, das unabhängig von der  Komplexität oder Langwierigkeit Ihres Falles ist (Preistransparenz). Als auf Unternehmensrecht spezialisierte Kanzlei haben wir die notwendige Erfahrung, um unseren Aufwand einzuschätzen und unseren Mandanten einen transparenten Pauschalpreis und eine Zahlung im Falle einer erfolgreichen Löschung oder Auflösung anzubieten.

Schnelle Liquidation wenn die Löschung/Auflösung nicht möglich ist

Für den Fall, dass eine Beendung Ihrer Gesellschaften aufgrund von Vermögenslosigkeit ohne Sperrjahr nicht möglich ist, ist die klassische Liquidation die einzige Möglichkeit Ihre Gesellschaften zu beenden. Wir helfen Ihnen schnellstmöglich den Liquidationsprozess zu beginnen und begleiten Sie während der gesamten Dauer der Abwicklung. Wir übernehmen den ganzen Prozess der Liquidation und das zum Festpreis.

Sollte das Handelsregistergericht bei dem Ihre Gesellschaften eingetragen sind die Auflösung und Löschung der Gesellschaft ablehnen, gehen wir sofort zur klassischen Liquidation Ihrer GmbH & Co. KG über, damit Sie keine Zeit verlieren.

LeistungBeschreibungKosten (Nettobeträge)
Kosten der GmbH & Co. KG LiquidationLiquidationsberatung, Organisation Notartermine, Liquidationsunterlagen (Liquidationsbeschluss, Anmeldung Liquidation, Bekanntmachung, Anmeldung Liquidationsabschluss), für beide Gesellschaften, Organisation und Begleitung des Liquidationsverfahrens vor dem Registergericht während der Gesamtdauer des Sperrjahres (>12 Monate), 2 Stunden Beratung im Sperrjahr und bei der Verteilung
1.959,00- €
Optional: Kosten des Unbedenklichkeitsverfahrens FinanzamtVerfahren beim zuständigen Finanzamt zur Beschleunigung der Liquidationseröffnung und Vermeidung von Beanstandungen des Registergerichts369,- €
BeurkundungskostenNotarielle Beurkundung des Liquidationsbeschlusses, Notarielle Beurkundung des Liquidationsabschlusses am Ende des Sperrjahrs
Durchschnittlich jeweils 240,- €
Weitere Kosten
Gerichtliches Liquidationsverfahren, Entfernung der Gesellschaft aus dem Handelsregister70 € zuzüglich 40 € pro Liquidator, nach Ermessen des Gerichts

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GmbH & Co. KG Unterlagen Download

Übersicht Unterlagen Download

  • Folgende Unterlagen stehen Ihnen weiter unten zum Download bereit:

    • ✓ GmbH & CO. KG Beendung Unterlagen
    • ✓ Beendung wegen Vermögenslosigkeit Infoblatt

GmbH & Co. KG Beendung Beauftragung

Gerne begleitet unsere Kanzlei Ihre GmbH & Co. KG Beendung- Wir übernehmen dabei den gesamten Prozess für Sie.

Laden Sie sich die Auftragsunterlagen runter und  lassen Sie

  • die Beauftragung
  • die Vollmacht
  • die Angaben zu Ihrem Unternehmen
  • alle Unterlagen zur Beendung

uns ausgefüllt zukommen:

  • per E-Mail (unternehmer@anwalt-kg.de) oder
  • per Fax (0221 – 6777 005-9) oder
  • per Post (KRAUS I GHENDLER Anwaltskanzlei, Aachener Straße 1, 50674 Köln).

Um uns die Prüfung der Vermögenslosigkeit zu ermöglichen, übersenden Sie uns bitte die folgenden Unterlagen:

  • Den ausgefüllten Bogen „03 – Vertiefte Angaben“
  • Letzte Abschlüsse
  • Kontoauszüge der Gesellschaftskonten
  • Kopien weiterer Gesellschaftsunterlagen/Buchhaltungsunterlagen

Wir Prüfen Ihre Unterlagen kostenlos und geben Ihnen eine Einschätzung zur Möglichkeit der Beendung Ihrer Gesellschaft wegen Vermögenslosigkeit.

GmbH & Co. KG Unterlagen zum Download

Infoblatt zur Vermögenslosigkeit

Immer wieder ist die Rede von der Vermögenslosigkeit als Voraussetzung zur Beendung. Was dies überhaupt bedeutet können Sie in unserem Infoblatt nachlesen. Hier zum Download:

Infoblatt zur Vermögenslosigkeit

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Unsere Prinzipien

Prinzipien

  • Kostenfreie Überprüfung und Erfolgshonorar

    Kostenfreie anwaltliche Überprüfung der Erfolgsaussicht der Beendung ohne Liquidation & Sperrjahr – BUNDESWEIT. Bezahlung erst nach erfolgreicher Austragung aus dem Handelsregister.

  • Schnell & einfach

    Wir kümmern uns um Ihre inaktive UG – Sie konzentrieren sich alleine auf Ihr Geschäft. Eine Wartezeit oder lange Bearbeitungsdauer sehen wir nicht vor.

  • Rechtssicherheit

    Ihre Rechtssicherheit steht für uns an erster Stelle. Wir erfüllen den anwaltlichen Vorbehalt der Rechtsberatung (§ 2 Abs. 1 RDG) und übernehmen die volle anwaltliche Gewähr.

  • Preistransparenz

    Wir begleiten Sie zu einem feststehenden Festpreis – ohne komplexe Gebühren und zu bezahlen erst nach erfolgreicher Austragung aus dem Handelsregister (Erfolgshonorar).

  • Spezialisierung

    Durch unsere Spezialisierung auf bestimmte Kerngebiete und den Verzicht auf alle anderen Rechtsgebiete bieten wir Ihnen eine besonders hohes Fachniveau zu einem verhältnismäßig geringen Festpreis.

  • Langfristigkeit

    Die persönliche Beratung ist unsere Investition in eine langfristige Zusammenarbeit auf den Gebieten des Unternehmens– und Verbraucherrechts.

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Nach der Auflösung oder Löschung einer GmbH & Co.KG

Übersicht Nach der GmbH & Co. KG Beendung

  • Nach der Beenung Ihrer Gesellschaft können Sie zahlreiche rechtliche Fragestellungen erwarten: Von der Gewerbe- und Steueranmeldung über eine Markenanmeldung und die Erstellung von AGB bis hin zur Entfernung einer schlechten Bewertung im Internet.

Das können Sie als Unternehmer typischerweise erwarten:

Das erwartet Sie nach der GmbH & Co. KG Schließung – im Detail:

BeschreibungLösung
Produktnamen schützenEine DE, EU oder IR Marke schützt Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vor Nachahmern. Nachdem ein Markenschutz angemeldet worden ist, dürfen Konkurrenten ihren Namen nicht mehr nutzenWir führen eine DE, EU oder IR Markenanmeldung durch
AGB erstellenAllgemeine Geschäftsbedingungen stellen sicher, dass die Abwicklung Ihrer Dienstleistung gleichmäßig und nach Ihren Regeln erfolgt. Sie kommen mit jedem Ihrer Kunden oder Auftraggeber zur Anwendung und verhindern, dass wichtige und für Sie vorteilhafte rechtliche Bestimmungen immer wieder neu verhandelt werden müssenWir erstellen individuelle AGB sowie Impressum und Datenschutzerklärung
Unternehmen finanzierenSie benötigen zusätzliches Kapital und wollen Investoren an Ihrem Unternehmen beteiligen. Je nach Wunsch und Ihrer Verhandlungsposition können Sie den Investor mit vielen Mitbestimmungsrechten ausstatten oder lediglich am Unternehmenserfolg beteiligenWir erstellen eine stille Beteiligung oder ein partiarisches Darlehen
Mitarbeiter einstellenSie wollen einen Mitarbeiter (beispielsweise Fest-, Teilzeit-, 450, €, Werkstudent, AZUBI, Praktikanten) einstellen oder einen Freelancer beauftragenWir erstellen einen Mitarbeiter- oder Freier-Mitarbeiter-Vertrag
Bewertung entfernenSie sind bei Google, Facebook, Jameda & Co. unberechtigt schlecht bewertet wordenWir gehen gegen die Bewertung vor

Firmenbeendung vom Rechtsanwalt

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  • GmbH & Co. KG Löschung

GmbH & co kg

Wi kann Mann sie man besten erreichen ?

gmbh&co.Kg schließen

hallo, wir sind ein ein UN mit 35 Mitarbeitern und möchten zum ende diesen jahres die firma schließen, was genau kommt auf uns drauf zu? hat es für den geschäftsführer folgen??? was passiert mit den Mitarbeitern?

Löschung einer GmbH & Co. KG und einer GmbH

Guten Tag, wir sind 3 Gesellschafter, die eine “Familien-GmbH” zur Verwaltung von Grundstücken gegründet haben. Diese Grundstücke bestehen nicht mehr. Es liegt aber Gesellschaftsvermögen vor (Bankvermögen, vermietete Wohnung). Aus Altersgründen wollen alle 3 Gesellschafter die 2 Firmen auflösen/löschen. Was wäre die geschickteste und richtige Lösung. Ich habe Ihre Seite so verstanden, dass eine Löschung ohne […]

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