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Einzelunternehmen Gründung

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Einzelfirma gründen: Was ist ein Einzelunternehmen?

Wenn Sie eine Geschäftsidee haben und diese alleine verwirklichen möchten, gibt es zwei Möglichkeiten um diese umzusetzen. Entweder Sie gründen eine

Das Einzelunternehmen: Beliebte, aber risikoträchtige Unternehmensform

Das Einzelunternehmen ist in Deutschland mit Abstand die beliebteste Rechtsform, mit der Unternehmer in die Selbständigkeit starten. Meistens machen sich Gründer über ihren rechtlichen Status keine besonderen Gedanken. Das gilt insbesondere für Kleingewerbetreibende. Sie melden einfach ein Gewerbe an, eröffnen ein Geschäft und sind dann automatisch Einzelunternehmer. Für Einsteiger reicht es häufig auch aus. Allerdings birgt diese Rechtsform einige Nachteile: Gegenüber der GmbH oder UG ist dies vor allem die persönliche Haftung des Einzelunternehmers für alle geschäftlichen Verbindlichkeiten. Je nachdem wie riskant das Geschäft ist, kann eine falsche Entscheidung oder eine ungünstige Entwicklung schnell auch die persönliche Existenz bedrohen. Prominente Beispiele finanziell gescheiterter Einzelunternehmer, die mit ihrem privaten Vermögen haften mussten sind z. B. Anton Schlecker oder Thomas Middelhoff.

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Was ist ein Einzelunternehmen?

Es gibt drei Arten von Einzelunternehmen: die Kaufleute, die Freiberufler und die Landwirte. Welcher Berufsgruppe der einzelne Selbständige zuzuordnen ist, hängt davon ab, welches Geschäft dieser betreibt.

  1. Der Kleingewerbetreibende und der (Voll-) Kaufmann

Jeder Gewerbetreibende kann ein Kaufmann sein. Ein Gewerbe liegt vor, wenn der Zweck der Tätigkeit darin liegt, Waren herzustellen, Produkte zu verkaufen oder Dienstleistungen nicht selbst zu erbringen, sondern hauptsächlich zu vermitteln. Dazu gehören z.B. Einzelhändler, Handwerksbetriebe, Makler.

Unterschieden werden die Gewerbetreibenden danach, ob ihr Gewerbe eine kaufmännische Organisation erfordert („Ist-Kaufmann“ bzw. „Voll-Kaufmann“) oder nicht (Kleingewerbetreibender).

Der Kleingewerbetreibende

Der Großteil der Einzelunternehmer beginnt als Kleingewerbetreibender. Denn wenn Sie beispielsweise einen Kiosk, ein Blumengeschäft oder ein Nagelstudio eröffnen, benötigen Sie zunächst keine nennenswerte Organisation. Weder erzielen Sie hohe Umsätze, die eine umfangreiche Buchhaltung erfordern, noch beschäftigen Sie viele Mitarbeiter, die eine Personalplanung erfordern. Auch die Zahl Ihrer Niederlassungen beschränkt sich meist auf Eine. Zudem gibt es weitere Kriterien, anhand derer sich bestimmen lässt, ob der Betrieb einen kaufmännischen Umfang hat bzw. erfordert (z.B. Betriebsvermögen, Kredithöhe, internationale Tätigkeit u.ä.). Entscheidend ist stets das Gesamtbild.

Als Kleingewerbetreibende müssen Sie sich nicht in das Handelsregister eintragen lassen. Sie können sich aber eintragen lassen und werden dadurch zum Kaufmann. Dann trägt Ihr Geschäft die Bezeichnung „eingetragener Kaufmann (e.K.).“ Eine solche Bezeichnung wirkt natürlich repräsentativer, jedoch gehen damit auch Pflichten einher, z.B. die Pflicht der doppelten Buchführung und Bilanzierung.

Der (Voll-) Kaufmann

Erreicht Ihr Geschäftsbetrieb einen Umfang, der eine kaufmännische Organisation erfordert, werden Sie automatisch zum Vollkaufmann. In diesem Fall sind Sie verpflichtet, sich in das Handelsregister eintragen zu lassen, ob eine Eintragung tatsächlich erfolgt oder nicht, ändert nichts an Ihrem Status.

Durch die Eintragung und den Zusatz “e.K.”, erscheint Ihr Unternehmen solider. Andererseits gehen damit einige Pflichten einher, z.B. nach den Vorgaben des Handelsgesetzbuches Bücher und Bilanzen zu führen.

  1. Freiberufler

Freiberufler haben klare Vorteile gegenüber gewerbetreibenden Kaufleuten. Als Freiberufler müssen Sie weder ein Gewerbe anmelden, noch eine Gewerbesteuer entrichten. Auch besteht keine doppelte Buchführungspflicht und Sie sind von der Zwangsmitgliedschaft in der IHK (Industrie- und Handelskammer) befreit. Ferner können Sie mit anderen Freiberuflern eine besondere Form der Gesellschaft, die sog. Partnerschaftsgesellschaft (PartG), gründen.

Allerdings für die Gründung des Einzelunternehmens eine Anmeldung beim Finanzamt erforderlich.

Welche Berufsgruppen als Freiberufler gelten, ist in verschiedenen Gesetze (vgl. § 1 Abs. 2 Partnerschaftsgesellschaftsgesetz (PartGG), § 18 Abs. 1 Einkommensteuergesetz (EStG)) festgelegt.

Grundlage der freien Berufe ist meistens eine besondere berufliche Qualifikation oder eine künstlerische Begabung des Berufsträgers. Freiberufler erbringen eigenverantwortlich und fachlich unabhängig Dienstleistungen höherer Art. Zum „harten Kern“ der Freiberufler zählen z.B. Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten oder Journalisten. Aber auch Dienstleister des kreativen Bereiches (Werbetexter, Webdesigner u.ä.) oder im Bereich der Heilberufe (z.B. Masseur, Ergotherapeut etc.) gehören dazu.

Weitere freie Berufe sind in diesem gesetzlichen Katalog aufgelistet.

Der Kreis der Freiberufler ist nicht abschließend festgelegt. Mit neuen Entwicklungen im Bereich der Forschung, Wissenschaft oder Kultur entstehen neue Berufe, die unter die oben genannten Kriterien fallen.

Sollten Sie Zweifel über Ihren beruflichen Status haben, so können Ihnen folgende Fragen bei der Orientierung helfen:

  • Haben Sie einen akademischen Abschluss oder eine höhere Bildung?
  • Sind die Stundensätze erfahrungsgemäß hoch?
  • Ist Ihre Tätigkeit inhaltlicher/konzeptioneller Natur?
  • Haben Sie aufwendige Zusatzausbildungen absolviert, die für Ihre Tätigkeit erforderlich sind?
  • Besteht zwischen Ihnen und Ihren Kunden ein besonderes Vertrauensverhältnis?
  • Ist der kreative Anteil Ihrer Dienstleistung besonders hoch?

Sollten Sie die meisten Fragen mit Ja beantworten, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie einen freien Beruf ausüben.

  1. Landwirte

Auch Landwirte sind keine Kaufleute und betreiben kein Gewerbe im Sinne der Gewerbeordnung. Landwirt ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, der sich mit der Herstellung pflanzlicher oder tierischer Erzeugnisse auf einer bewirtschafteten Fläche beschäftigt. Dazu gehören Betriebe der Tierzucht, der Land- und Forstwirtschaft, des Garten- und Weinbaus sowie der Fischerei und des Bergbaus. Diese Betriebe dürfen ihre Erzeugnisse verkaufen ohne ein Gewerbe anzumelden. Jedoch unterliegen Landwirte der Pflicht sich bei den Landwirtschaftskammern anzumelden.

Vorteile eines Einzelunternehmens

Vorteile Einzelunternehmen

Die Gründung eines Einzelunternehmens bietet Ihnen einige Vorteile:

  • Einfache Gründung

Jeder kann ein Einzelunternehmen gründen. Es gibt hier keine Hürden und kaum Formalien. Eine Gewerbeanmeldung genügt meistens.

  • Kein Stammkapital

Anders als z.B. bei einer GmbH, gibt es bei einem Einzelunternehmen kein erforderliches Mindestkapital.

  • Keine Gründungskosten

Wenn man von der Gebühr für die Gewerbeanmeldung absieht, ist die Gründung eines Einzelunternehmens kostenfrei. Dies gilt zumindest für Kleingewerbetreibende. Lassen Sie sich als Kaufmann eintragen oder vergrößert sich der Betrieb, ist eine Eintragung in das Handelsregister erforderlich (§ 29 HGB). In diesem Fall kommen Notar- und Gerichtskosten in Höhe von 200-300 € hinzu.

  • Steuervorteile durch Kleinunternehmerregelung

Viele Einzelunternehmen können von der Kleinunternehmerregelung profitieren. Wenn ein Betrieb im ersten Jahr seiner Geschäftstätigkeit weniger als 17.500 € umsetzt, wird er von der Umsatzsteuer befreit (§ 19 UStG). Die Befreiung gilt auch für das Folgejahr, wenn ein Umsatz von weniger als 50.000 € erwartet wird. Die Kleinunternehmerregelung kommt für viele Kleingewerbetreibende in Betracht.

  • Keine Gewinnaufteilung

Anders als bei einer Gesellschaft, müssen die Gewinne eines Einzelunternehmens nicht unter den Gesellschaftern  aufgeteilt werden. Als Einzelunternehmer können Sie auch frei entscheiden, wie viel Kapital Sie in der Gesellschaft belassen wollen und zu welchem Zweck dieses eingesetzt werden soll.

Nachteile Einzelunternehmen

Die Gründung eines Einzelunternehmens ist jedoch auch mit erheblichen Risiken verbunden.

  • Persönliche Haftung

Für die Schulden seines Betriebs haftet der Einzelunternehmer persönlich und mit seinem gesamten Vermögen. Das ist der Hauptnachteil gegenüber der GmbH und der UG, welche auch von einer Einzelperson gegründet werden können und Ihre persönliche Haftung einschränken. Eine ungünstige Entwicklung der Geschäfte kann daher im schlimmsten Fall auch die private Existenz bedrohen.

  • Keine Körperschaftssteuer

Durch die Errichtung einer UG oder GmbH können im Verhältnis zu einem Einzelunternehmen in bestimmten Fällen Steuern gespart werden. Kapitalgesellschaften haben auf die Gewinne, solange diese im Unternehmen verbleiben, keine Einkommen-, sondern eine Körperschaftssteuer zu entrichten. Diese beträgt nur 15,6 % und ist daher deutlich niedriger als die Einkommensteuer, die einen Spitzensteuersatz von 45% aufweist.

  • Bilanzierungspflicht (für eingetragene Kaufleute)

Wer als Kaufmann im Handelsregister eingetragen wird (e.K.), ist dazu verpflichtet, seine Bücher nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches zu führen und Handelsbilanzen aufzustellen (§ 140 Abgabenordnung (AO)). Dies erfordert in der Regel einen höheren Verwaltungsaufwand.

  • Eingeschränkte Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung

Wer seine Gewinne nicht mit anderen zu teilen braucht, muss sich auch alleine mit Verlusten auseinandersetzen. Benötigt der Betrieb in Krisenzeiten eine Finanzspritze, kann sich der Einzelunternehmer nur auf seine eigenen Quellen verlassen. Gesellschaften haben in solchen Angelegenheiten den Vorteil, dass der Kreditgeber immer mehrere Schuldner hat, die er in Anspruch nehmen kann und somit das Risiko gestreut ist.

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Anleitung für eine Einzelunternehmen Gründung: Schritt für Schritt

Das Einzelunternehmen bedarf keines Gründungsprozesses. Es reicht die bloße Aufnahme der Geschäftstätigkeit. Für einen ordnungsgemäßen Betrieb sollten allerdings einige Schritte berücksichtigt werden.

Als erstes wird zur ein individueller Gründungsplan ausgearbeitet. Jede Gründung ist anders. Alle Schritte der nun folgenden Gründung werden von Anfang an gut geplant, um nachträgliche Änderungen zu vermeiden/den Gründungsvorgang nicht wiederholen zu müssen. Wir prüfen Ihren Firmennamen bei Ihrer IHK- / HKW. Danach folgen Beurkundung, Kontoeröffnung und die Anmeldung zum Handelsregister. Schließlich erhalten Sie eine Vielzahl von Musterverträgen für Ihre Firma (Geschäftsführervertrag, Arbeitsvertäge usw.) und eine Abschlussberatung zur Klärung aller offenen Fragen und Anpassung der Verträge.

1. Auswahl des Namens des Einzelunternehmens – bei einem Kaufmann überprüfen wir den Firmennamen bei Ihrer IHK – / HKW

Was die Bezeichnung eines Einzelunternehmens anbelangt, so ist zwischen Kleingewerbetreibenden, Kaufleuten und Freiberuflern zu unterscheiden. In diesem Zusammenhang wird der Begriff der Firma nicht wie im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet, sondern meint damit den Handelsnamen.

Kleingewerbetreibende – wählen Sie eine Geschäftsbezeichnung

Da Kleingewerbetreibende, die sich nicht in das Handelsregister haben eintragen lassen, keine Kaufleute sind, führen sie auch keine Firma im handelsrechtlichen Sinne. Sie haben also keinen „Handelsnamen”. Sie können ihren Betrieb lediglich mit dem Vor- und Familiennamen führen. Jedoch dürfen sie zusätzlich eine Geschäftsbezeichnung wählen, die die Geschäftstätigkeit beschreibt, z.B. Dieter Durst – Getränkelieferungen. Möglich sind auch zusätzliche Buchstabenkombinationen und Fantasiebegriffe.

Kaufleute – beachten Sie die rechtlichen Anforderungen an eine Firma / wir führen eine firmenrechtliche Abfrage bei der IHK durch

Gewerbetreibende, die im Handelsregister eingetragen sind, dürfen ihre Firma als Namens-, Sach- oder Fantasiefirma führen. Auch Mischformen dieser Arten sind erlaubt. Wichtig ist dabei, dass die Firma zur Kennzeichnung des Kaufmanns geeignet ist. Anhand dieses Handelsnamens sollte das Unternehmen im Rechtsverkehr unterscheiden lassen können (§ 18 Abs. 1 HGB). Mithilfe der Firma darf keine Täuschung über die geschäftlichen Verhältnisse erfolgen (§ 18 Abs. 1 HGB). Gleichzeitig sollten Sie darauf achten, dass der Name nicht bereits von einer anderen Firma verwendet wird (§ 30 Abs. 1 HGB). Die Klärung dieser Frage mit Ihrer zuständigen IHK ist Bestandteil unserer Dienstleistung für Sie.

Wer als Einzelkaufmann im Handelsregister eingetragen ist, ist dazu verpflichtet, im Geschäftsverkehr die Bezeichnung „eingetragener Kaufmann“ bzw. die Abkürzungen „e.K.“, „e.Kfm.“ oder „e.Kfr.“ zu verwenden.

Freiberufler – Sie können auch einen Fantasienamen wählen

Freiberufler dürfen Fantasie- oder Branchennamen verwenden. Allerdings müssen sie diesem Namen ihren eigenen Namen beifügen. Die Unternehmensbezeichnung sollte den Geschäftsverkehr klar über die angebotene Dienstleistung informieren. Wichtig ist außerdem, dass durch die Verwendung eines Namens keine Verwechslungsgefahr entsteht.

2. Geschäftskonto für die Einzelunternehmung eröffnen

Die privaten und geschäftlichen Finanzen sollten strikt voneinander getrennt sein. Daher ist es empfehlenswert, von Beginn der selbständigen Tätigkeit an, ein Geschäftskonto zu eröffnen. Auch die Buchhaltung am Ende des Jahres wird auf diese Weise erleichtert. Die Kontoführungsgebühren variieren hier teilweise erheblich, weshalb es sich empfiehlt, verschiedene Angebote einzuholen.

3. Nur bei einem Kaufmann: Wir erstellen alle notwendigen Gründungsunterlagen, die sodann Notar in Ihrer Nähe beurkundet werden

Der Kaufmann ist eine besondere Form des Einzelunternehmers ist, lässt sich der Besuch bei einem Notar nicht vermeiden (§ 106 HGB). Der Notar

  • erhält Ihre Anmeldung zum Handelsregister, die wir für Sie erstellen
  • erhält die Bescheinigung der IHK über die Eintragungsfähigkeit Ihres Firmennamen, die wir für unsere Mandanten einholen

Nach ausführlicher Gründerberatung vereinbaren wir bei Ihnen vor Ort einen Notartermin. Dafür erstellen und leiten wir dem Notar die für die notarielle Beurkundung erforderlichen Unterlagen zu (Anmeldung zum Handelsregister, IHK Bescheinigung).

Zum Notartermin sollten Sie zwingend erscheinen (§ 108 HGB). Bringen Sie Ihren gültigen Personalausweis bzw. Reisepass mit. Sollten Sie ein zulassungsbedürftiges Gewerbe ausüben wollen, sollten Sie die entsprechende Zulassung mitbringen – fragen Sie bitte im Rahmen unserer Beratung danach.

Bringen Sie dem Notar den Kostenvorschuss für das Registergericht mit. So stellen Sie sicher, dass es bei der Überprüfung dessen Einzahlung durch das Registergericht bei Ihrer Handelsregisteranmeldung nicht zu Verzögerungen kommt.

4. Nur bei einem Kaufmann: Anmeldung zum Handelsregister

Wir erstellen Ihre Handelsregisteranmeldung. Sie gelten erst mit Eintragung Ihrer Firma ins Handelsregister als Kaufmann (§ 106 HGB). Die Anmeldung erfolgt den Notar. Er ist das notwendige Bindeglied in der Kommunikationskette zwischen der zu gründenden Firma und dem Registergericht, bei dem das Handelsregister geführt wird. Wir begleiten Sie bis zur endgültigen Gründung.

5. Abschlussberatung

Sie erhalten eine ausführliche anwaltliche Abschlussberatung. Häufig kommen während des Gründungsprozesses der Einzelunternehmung Fragen auf. Dadurch stellen wir sicher, dass keine Fragen offen bleiben. Wir klären Sie darüber auf, welche Schritte nach der Gründung auf Sie zukommen. Typische Gründerstolpersteine sind beispielsweise: Impressum, Briefbögen, Start-Up-Betrüger., steuerliche Anmeldung oder auch die Gewerbeanmeldung.

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Die Besteuerung eines Einzelunternehmens

Steuerliche Erfassung

Einige Wochen nach der Gewerbeanmeldung erhalten Sie Post vom Finanzamt mit einem Formular zur steuerlichen Erfassung. Falls Sie jedoch freiberuflich tätig/ein Landwirt sind, sollten Sie sich selbst beim Finanzamt anmelden. Erst dann teilt man Ihnen nämlich eine Steuernummer zu. Diese ist notwendig, weil Sie nur damit Rechnungen stellen können.

Als Einzelunternehmer werden Sie mit unterschiedlichen Steuern konfrontiert. Im Folgenden erfahren Sie, welche Steuerpflichten Sie konkret treffen.

Gewerbesteuer

Wenn Sie ein Kaufmann sind und ein Gewerbe ausüben,unterliegen Sie als ein „stehender Betrieb“ der Gewerbesteuer (§ 2 GewStG). Die Höhe dieser Steuer orientiert sich am Gewerbeertrag. Das ist der Gewinn abzüglich bestimmter gesetzlicher Kürzungen bzw. zuzüglich einiger Ergänzungen. Die Gewerbesteuer wird unter Anwendung einer Steuermesszahl und eines sog. Hebesatzes ermittelt. Dieser Hebesatz ist von Kommune zu Kommune unterschiedlich und beträgt im Durchschnitt ca. 15 %. Als Einzelunternehmer erhalten Sie einen Gewerbesteuer-Freibetrag in Höhe von 24.500,00 € (§ 11 GewStG).

Umsatzsteuer

Sofern Sie kein Kleinunternehmer sind und von den Steuervergünstigungen profitieren, werden Sie auch die Umsatzsteuer entrichten. Grundsätzlich werden der gesamte inländische Handel und Dienstleistungen mit einer Umsatzsteuer belegt. Diese beträgt im Regelfall 19 %, für bestimmte Waren (z.B. Bücher, Lebensmittel) und Dienstleistungen gelten Ermäßigungen (z.B. 7% bei Büchern und Zeitschriften). Auch sind gewisse Lieferungen und Dienstleistungen, vor allem im grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr, steuerfrei (§ 4 UStG).

Einkommensteuer

Außerdem unterliegen Sie als eine natürliche Person im Gegensatz zu einer juristischen Person (GmbH, UG) der Einkommensteuer. Als Unternehmer gelten für Sie in diesem Zusammenhang die folgenden Besonderheiten:

  • Ab dem zweiten Jahr der Geschäftstätigkeit setzt das Finanzamt vierteljährliche Vorauszahlungen Einkommenssteuer fest. Diese werden jeweils am 10.3/10.6/10.9/10.12 fällig.
  • Der Grundfreibetrag für Ledige beträgt 8.472,- €, für Verheiratete 16.944,- € – liegt Ihr Unternehmensgewinn unterhalb dieses Wertes, sind Sie nicht steuerpflichtig
  • Ab einem Einkommen von mehr als 250.000 (ledig)/500.000 (verheiratet) EUR steigt der Spitzensteuersatz auf 45 %.
  • Wenn Ihr Einzelunternehmen Bilanzen aufstellt (Kaufmann), können nicht entnommene Gewinne pauschal mit 28,25 % versteuert werden. Sollen jedoch Gewinne in den darauffolgenden Jahre (insgesamt) entnommen werden, kann eine „Strafsteuer“ von bis zu 48 % erhoben werden.

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Gewerbeanmeldung des Einzelunternehmens

Wenn Sie kein Freiberufler oder Landwirt sind, sondern ein Gewerbe ausüben, verlangt das Gesetz (§ 14 GewO), dass Sie dieses Gewerbe bei der zuständigen Behörde anzeigen. Grundsätzlich ist das örtliche Gewerbeamt für Gewerbeanmeldungen zuständig. Je nach Gemeinde kann dies jedoch variieren. Das Anmeldungsverfahren ist in der Regel unkompliziert. Hierfür ist meist nur der Personalausweis erforderlich. Die Kosten für die Anmeldung variieren von Gemeinde zu Gemeinde und liegen meist zwischen 10-60 Euro. Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Gewerbeschein.

Es gibt allerdings einige Gewerbezweige (z.B. Gaststätten-, Makler- oder Bewachungsgewerbe), deren Betrieb eine besondere Genehmigung erfordert (§§ 29-38 GewO). Welche Voraussetzungen für den Erhalt einer solchen Genehmigung zwingend vorliegen müssen, können Sie bei der zuständigen Behörde anfragen – gerne beraten wir Sie hierzu.

Häufige Gründungsfehler

Die bekanntesten Gründungsfehler liegen im betriebswirtschaftlichen Bereich.

Zu den häufigsten betriebswirtschaftlichen Gründungsfehlern zählen:

  • Qualifikationsmängel – vor allem fehlende kaufmännische Kenntnisse
  • Fehlende Marktkenntnisse
  • Fehlende Wettbewerbskenntnisse
  • Finanzierungsmängel – kein Überblick über Finanzbedarf und Eigenkapital
  • Schwache Gründungsplanung

Rechtliche Gründungsfehler sind vermeidbar

Häufig verkennen Unternehmer die rechtliche Risiken einer Gründung. Dabei sind sie, im Gegensatz zu den klassischen betriebswirtschaftlichen Fehlern, vermeidbar: Hierbei geht es nicht um Ihre Fähigkeit, eine Unternehmung aufzubauen und diese zu führen. Es geht alleine darum, den herrschenden rechtlichen Rahmen zu kennen und zu befolgen. Dabei sind rechtliche Gründungsfehler nicht nur lästig, sondern birgen auch ein hohes finanzielles Risiko in sich. Allerdings sind diese typischen Fehler gerade aufgrund Ihrer häufigen Vorkommnis leicht zu vermeiden – sofern Ihnen der rechtliche Rahmen bekannt ist.

Daher sehen wir unsere Hauptaufgabe darin, Ihre Gründung so zu gestalten, dass Sie sich allein auf den betriebswirtschaftlichen Teil Ihrer Unternehmung konzentrieren können. 

Um Ihnen den Weg in die Selbstständigkeit zu erleichtern, möchten wir Ihnen die häufigsten Gründungsfehler aufzeigen:

  • Wettbewerbsrecht: So werben Sie rechtssicher
  • Urheberrecht: So gehen Sie richtig mit fremden Bildern, Texten, Inhalten um
  • Start-Up-Betrüger: Auf Gründer spezialisierte Verbrecher
  • Nachfolgehaftung § 25 Abs. 1 HGB

Wettbewerbsrecht – So werben Sie rechtssicher

Selbständige, Freiberufler und Unternehmen verfolgen ein Ziel: Sie möchten Kunden gewinnen und Umsatz machen. Um dieses Ziel zu erreichen ist eine gute Werbung unverzichtbar. Dabei sollten Sie rechtlich einige wichtige Feinheiten beachten. Anderenfalls drohen kostspielige Abmahnungen und unnötiger Ärger mit der Konkurrenz. Dabei gibt es bestimmte Regeln, die bei den relevantesten Arten der Werbung zu beachten sind:

  • Werbung über Telefon
  • Werbung über Fax
  • SMS Werbung
  • E-Mail Werbung
  • Werbung per Brief

Für jede dieser Werbearten gilt es zu beachten, dass Sie lediglich rechtlich zulässige vergleichende Werbung und keine irreführende Werbung machen.

Im Bereich der vergleichenden Werbung geht es um die Frage: Was dürfen Sie über Ihre Konkurrenten sagen? Es ist für Unternehmer oft verlockend, sich bereits bei der Werbung von seinen Konkurrenten abzusetzen, indem man seine Allein- und Besserstellungsmerkmale offenlegt und sie den schwachen Seiten der Konkurrenten gegenüberstellt. Vergleichende Werbung ist zulässig: Es gibt rechtlich zulässige und verbotene vergleichende Werbung. Für Sie gilt deshalb: Wenn Sie vergleichende Werbung machen wollen, sollten Sie sich ein Bild über diese Kriterien gemacht haben, um eine Abmahnung zu vermeiden. Vergleichende Werbung ist dann verboten, wenn sie sittenwidrig  ist (§ 6 Abs. 2 UWG).

Unternehmer sollten insbesondere darauf achten, ihre Werbung nicht irreführend zu gestalten. Das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) verlangt, dass Werbung deutlich und wahrheitsgemäß ist (§ 5 UWG). Dies bedeutet für Gründer: Es ist unzulässig, durch Worte oder durch Bilder Aussagen zu treffen, die von den Angesprochenen falsch verstanden werden könnten.

Bei Verstößen kann die Konkurrenz Unterlassung verlangen, indem sie den Werbenden abmahnt und zur Not sein Recht auch vor Gericht erstreitet. Hohe Anwalts- und Gerichtskosten und ggf. Strafzahlungen sind die Folge.

Im Rahmen der Gründungsberatung helfen wir Ihnen dabei, geeignete Werbemaßnahmen zu finden.

Lesen Sie hier Beispiele erlaubter/unerlaubter Telefon-, Fax-, SMS-, E-Mail- und Briefwerbung sowie die von Gründern zu beachtenden Grenzen vergleichender und irreführender Werbung

Urheberrecht – Schutz des geistigen Eigentums

Der Schutz des geistigen Eigentums war schon immer ein großes, auch medial geführtes Thema. Auch Sie als Gründer sollten auf diesem Feld in Grundzügen informiert sein.

Besonders wichtig ist das Urheberrecht beim Betrieb von Internetseiten, aber auch beim Erstellen von Werbeflyern oder Produktbeschreibungen. Wer gegen das Urheberrecht verstößt, kann von Mitbewerbern abgemahnt werden, was mit hohen Kosten verbunden ist. Zudem sind sie leicht beweisbar: Ein Konkurrent hätte durch einen einfachen Screenshot bzw. eine Broschüre den Verstoß bereits nachgewiesen.

Urheber eines Werkes ist einer Ihrer Konkurrenten – alle Urheber von Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst genießen für ihre Werke Schutz durch das Urheberrechtsgesetz (§ 1 UrhG). Zu solchen Werken gehören Bilder, Fotos, Grafiken, Logos, Texte, Software, Filme, Musikstücke, Tabellen und vieles mehr (§ 2 UrhG). Wenn Sie also einen bestimmten Inhalt nutzen („kopieren“) wollen, indem Sie z. B. fremde Bilder oder Texte auf Ihre Internetseite einsetzten, brauchen Sie dafür im Vorfeld die Zustimmung des Urhebers, eine sog. Nutzungslizenz.

Besonders häufig wird die ungenehmigte Benutzung fremder Bilder zum Stein des Anstosses. Egal um welches Foto es sich handelt, ob um ein aufwendig bearbeitetes Bild eines Profi-Fotografen oder eine spontane Aufnahme mit der Handy-Kamera, in jedem Fall steht eine Benutzung ohne die Zustimmung des Urhebers (hier: Fotografen) einen urheberrechtlichen Verstoß da.

Auch bei (Websiten-)Texten ist das Urheberrecht streng. Das kann für Sie als Gründer besonders dann relevant sein, wenn fremde Produktbeschreibungen ohne Zustimmung des Verkäufers herauskopiert und für eigene Produkte verwendet werden.

Das Urheberrecht gilt auch für Werke Ihrer Angestellten oder freier Mitarbeiter. Denn obwohl diese von Ihnen für ihre Leistung bezahlt werden, bleiben sie Urheber von ihnen geschaffener Werke. Normalerweise stellt diese Situation kein Problem dar, da das Gesetz dem Arbeitgeber auch ohne eine besondere Vereinbarung, das Recht einräumt, Werke seiner Mitarbeiter wirtschaftlich zu verwerten (§ 43 UrhG).

An dieser Stelle gilt es, mit einem verbreiteten Irrtum aufzuräumen: Wer ein fremdes Foto oder einen fremden Text ohne Zustimmung nutzt, kann sich nicht dadurch von der Haftung befreien, weil er den Urheber nennt. Die Zustimmung braucht man trotzdem.

Wer einen geschäftlichen Internetauftritt betreibt, braucht in aller Regel ein Impressum (§ 5 TMG). Zu solchen Auftritten gehören neben Webseiten auch Auktionsangebote bei eBay, E-Mail-Newsletter, aber auch Auftritte bei Facebook, Google + und gegebenenfalls auch XING. Notwendig ist hier eine hinreichende kommunikationsbezogene Eigenständigkeit.

Lesen Sie hier näheres zum Umfang des Urheberrechtes (Bilder, Fotos, Grafiken, Logos, Texte, Software, Filme, Musikstücke, Tabellen), den Voraussetzungen für das Vorliegen einer ungenehmigten Nutzung sowie den Voraussetzungen für eine wirksame Erlaubnis sowie den dazugehörigen Praxistipps, dem rechtlich richtigen Verhalten gegenüber Ihren Arbeitnehmern, der Urheberbezeichnungsregel sowie der genauen Ausgestaltung der Impressumspflicht.

Start-Up-Betrüger: Auf Gründer spezialisierte Betrüger und ihre typischen Handlungsweisen

Wer sich als Gründer neu auf den Markt positioniert, hat häufig oftmals nicht viel Erfahrung gesammelt. Diesen Umstand nutzen Kriminelle bewusst aus. Sie nutzen gezielt die Eintragung Ihrer Firma in das Handelsregister, um an Ihre Konbtaktdaten zu kommen.  Dabei erfolgt eine Bekanntmachung im Bundesanzeiger. Aufmerksame Leser können daran sehen, dass ein neues Start-Up gegründet worden ist. Und manche versuchen dann ihr zweifelhaftes Glück, indem sie an das junge Unternehmen betrügerische Post versenden.

esonders häufig handelt es sich um Briefe mit Zahlungsaufforderungen – häufig über mehrere hundert Euro – die mit einer Eintragung in irgendwelche, nicht existierenden oder irrelevanten Verzeichnisse verbunden ist. Häufig soll das Schreiben den Eindruck erwecken, es handele sich um eine Rechnung des Handelsregisters/einer offiziellen Stelle.

Auch mit Internetwerbung werden Gründer gezielt in die Falle gelockt. Beispielsweise werden Werbeplätze auf Webseiten verkauft, deren User-Frequentierung nur simuliert wird. Durch Programme werden Besucher-Impressions und Klicks nur simuliert, tatsächlich hat sie noch kein potentieller Kunde jemals zu Gesicht bekommen. Es gibt zudem selbsternannte Marketing „Experten“, die versprechen, schnellen Erfolg durch besonders effiziente SEO-Maßnahmen (Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung) anbieten. Tatsächlich werden dabei aber Methoden genutzt, die Google bzw. andere Suchmaschinenbetreiber verbieten („Black SEO“). Wenn Sie Ihre Website auf solche Weise „optimieren“ lassen, verlieren Sie alsbald jedes Ranking und fügen Ihrer Unternehmung einen erheblichen Schaden zu.

Lesen Sie hier mehr zu den typischen Vorgehensweisen von spezialisierten Start-Up Betrügern: Kostenrechnungen unter Schaffung des Anscheines einer Amtlichkeit sowie schädlichen SEO-Werbemethoden („Black SEO“)…

§ 25 HGB: Nachfolgehaftung für eine übernommene Firma

In vielen Fällen erwerben Gründer den Firmennamen einer bereits bestehenden Unternehmung. Oder ein Gründer-Investor erwirbt bei entsprechender Liquidität eine wird eine komplette Unternehmung und somit auch den Kundenstamm, die Lieferanten und ggf. auch die sonstigen Geschäftskontakte. In diesen Fällen sollten Sie sich als Gründer auf eine harsche Rchtsfolge achten: Es gilt zu vermeiden, dass Sie als Gründer für die Altschulden Ihres Vorgängers einstehen (§ 25 Abs. 1 HGB).

Wird nämlich das Handelsgeschäft eines Kaufmanns übernommen, dabei sein Geschäft fortgeführt und auch der Firmenname übernommen, kommt es zur Haftung nach § 25 Abs. 1 HGB – Sie als Gründere haften dann für alle in der übernommenen Firma begründeten Verbindlichkeiten.

Es gibt zwei Wege, die Haftung wegen Firmenfortführung nach § 25 Abs. 1 HGB zu vermeiden: Entweder wählen Sie als Gründer einen anderen Firmennamen – hierbei beraten wir Sie gerne zu den Grenzen. Der zweite Weg ist es, einen entsprechenden Ausschluss mit dem Veräußerer zu vereinbaren und diesen auf handelsübliche Weise bekannt zu machen – dies funktioniert aber nicht bei der Gründung einer sogenannten „unechten Auffanggesellschaft“ im Entschuldungsfall.

Es existiert im Zusammenhang mit der Firmenfortführung noch ein besonderer Bereich der Haftung (§ 25 Abs. 3 HGB): Danach gehen bei jedem Betriebsübergang alle Rechte und Pflichten aus den Arbeitsverhältnissen des übernommenen Unternehmens automatisch auf den neuen Betriebsinhaber über. Auch hier gibt es vertragliche Ausgestaltungen, die Ihre Haftung begrenzen können.

Lesen Sie hier mehr zu der Nachfolgehaftung (§ 25 Abs. 1 HGB): Die Voraussetzungen, die beiden Wege der Vermeidung sowie den arbeitsrechtlichen Besonderheiten.

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Einzelunternehmen Gründung Kosten

Bei der Gründung eines Einzelunternehmens entstehen die folgenden Kosten:

BeschreibungKosten (Nettobeträge)
GründungskostenRechtsformwahlberatung, Gründungsberatung, Organisation der Gründung, Vertretung während des Gründungsprozesses, Verträge, AbschlussberatungFestpreis: 290,- €
Beurkundungskosten (e. K.)Notarielle Anmeldung100,- €
Handelsregistereintragung (e. K.)Regelmäßig 70,- €
GewerbeanmeldungGilt nicht für Freiberufler.Je nach Stadt/Gemeinde 10,- bis 60,- €
IHK BeitragGilt nicht für Freiberufler.Ab 80,- €
Steuerliche AnmeldungKostenfrei

Gründung einer Einzelunternehmung zum Festpreis

Unser anwaltliches Honorar ist dabei ein einmaliger Festbetrag: weitere Kosten werden für Sie nicht anfallen. Insbesondere werden Sie

  • keine höhere anwaltliche/notarielle Gebühr nach RVG für die Gründungsberatung sowie die Abschlussberatung
  • keine höhere anwaltliche/notarielle Gebühr nach RVG für die Organisation Ihrer Gründung/Ihre Vertretung während des Gründungsprozesses

zahlen müssen. Diese Kosten stehen nicht von Anfang an fest und können sehr stark ausufern. Bei uns bleibt es bei einem Festhonorar, das unabhängig von der Komplexität oder Langwierigkeit Ihres Falles ist (Preistransparenz).

Gründungskosten steuerlich absetzbar

Sparen Sie nicht an der falschen Stelle – eine anwaltlich begleitete und rechtssichere Gründung hilft Ihnen, Aufwand und später viel Zeit und Geld zu sparen. Beachten Sie allerdings, dass die Gründungskosten als berechtigte Betriebsausgabe in voller Höhe steuerlich absetzbar sind. Deshalb werden Sie im Ergebnis mindestens 25% (Mindeststeuersatz) Ihrer Gründungskosten wieder einsparen.

Rabatt für Seriengründer oder Holdings

Oftmals werden mehrere Gesellschaften gegründet. Das geschieht vor allem bei Seriengründern oder bei der Errichtung mehrer Gesellschaften im Rahmen eines Holdingmodells. In diesem Fall gewähren wir ab der zweiten Gesellschaft einen Rabatt von 20 % auf unseren jeweils gültigen Festpreis.

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Unsere Prinzipien

Prinzipien

  • Kostenfreie anwaltliche Erstberatung

    Kostenfreie anwaltliche Erstberatung zu Ihrer Firmengründung und Ersteinschätzung Ihres Start-Ups oder Unternehmens – BUNDESWEIT.

  • Schnell & einfach

    Wir kümmern uns um die Formalitäten Ihrer Gründung – Sie konzentrieren sich alleine auf Ihr Geschäft. Eine Wartezeit oder lange Bearbeitungsdauer sehen wir nicht vor.

  • Rechtssicherheit

    Ihre Rechtssicherheit steht für uns an erster Stelle. Wir erfüllen den anwaltlichen Vorbehalt der Rechtsberatung (§ 2 Abs. 1 RDG) und übernehmen die volle anwaltliche Gewähr.

  • Preistransparenz

    Wir begleiten Sie zu einem feststehenden Festpreis – ohne komplexe Gebühren oder indirekt umgelegte Kosten von Vermittlungsportalen.

  • Spezialisierung

    Durch unsere Spezialisierung auf bestimmte Kerngebiete und den Verzicht auf alle anderen Rechtsgebiete bieten wir Ihnen eine besonders hohes Fachniveau zu einem verhältnismäßig geringen Festpreis.

  • Langfristigkeit

    Die Gründungsberatung ist unsere Investition in eine langfristige Zusammenarbeit auf den Gebieten des Unternehmens– und Verbraucherrechts.

Nach der Gründung

Übersicht Nach der Gründung

  • Nach der Gründung können Sie zahlreiche rechtliche Fragestellungen erwarten: Von der Gewerbe- und Steueranmeldung über eine Markenanmeldung und die Erstellung von AGB bis hin zur Entfernung einer schlechten Bewertung im Internet.

Das erwartet Sie nach der Gründung:

Einzelfirma-Gründung vom Rechtsanwalt

✔ GÜNSTIG  ✔ SCHNELL    RECHTSSICHER

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Das erwartet Sie nach der Gründung – im Detail:

BeschreibungLösung
Gewerbe anmeldenFast jede Firma benötigt eine Gewerbeanmeldung. Lediglich Freiberufler (§ 18 EStG) müssen ihr Unternehmen nicht gewerblich anmeldenWir erstellen die Gewerbeanmeldung
FinanzamtsanmeldungJedes Unternehmen muss beim Finanzamt angemeldet werden. Es werden eine Steuernummer und die USt.-ID benötigtWir erstellen die Anmeldung beim Finanzamt
Eröffnungsbilanz erstellenJede UG, GmbH, UG & Co. KG oder GmbH Co. KG benötigt eine Eröffnungsbilanz zur vollständigen steuerlichen AnmeldungWir erstellen eine Eröffnungsbilanz
Gründungsfehler vermeidenFast jeder Gründer wird nach der Gründung von dubiosen Unternehmen angeschrieben. Viele Gründer haben zudem Fragen zu typischen Themen wie den Pflichten und der Haftung des Geschäftsführers, der rechtlich zulässigen Werbung, dem Schutz ihrer Marke oder der Beschäftigung von MitarbeiternWir beraten Sie bei der Abschlussberatung
Geschäftsführer bestellenJede UG, GmbH, UG & Co. KG oder GmbH & Co. KG ist verpflichtet, einen Geschäftsführer zu bestellen. Insbesondere bei mehreren Gründern oder einem Fremdgeschäftsführer sollte der Geschäftsführervertrag zudem umfassend ausgestaltet werden, um die Rechte und Pflichten des Geschäftsführers zu bestimmenSie erhalten immer einen Muster-Geschäftsführervertrag und auf Wunsch einen indivividuell angepassten Geschäftsführervertrag
Produktnamen schützenEine DE, EU oder IR Marke schützt Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vor Nachahmern. Nachdem ein Markenschutz angemeldet worden ist, dürfen Konkurrenten ihren Namen nicht mehr nutzenWir führen eine DE, EU oder IR Markenanmeldung durch
AGB erstellenAllgemeine Geschäftsbedingungen stellen sicher, dass die Abwicklung Ihrer Dienstleistung gleichmäßig und nach Ihren Regeln erfolgt. Sie kommen mit jedem Ihrer Kunden oder Auftraggeber zur Anwendung und verhindern, dass wichtige und für Sie vorteilhafte rechtliche Bestimmungen immer wieder neu verhandelt werden müssenWir erstellen individuelle AGB sowie Impressum und Datenschutzerklärung
Unternehmen finanzierenSie benötigen zusätzliches Kapital und wollen Investoren an Ihrem Unternehmen beteiligen. Je nach Wunsch und Ihrer Verhandlungsposition können Sie den Investor mit vielen Mitbestimmungsrechten ausstatten oder lediglich am Unternehmenserfolg beteiligenWir erstellen eine stille Beteiligung oder ein partiarisches Darlehen
Mitarbeiter einstellenSie wollen einen Mitarbeiter (beispielsweise Fest-, Teilzeit-, 450, €, Werkstudent, AZUBI, Praktikanten) einstellen oder einen Freelancer beauftragenWir erstellen einen Mitarbeiter- oder Freier-Mitarbeiter-Vertrag
Bewertung entfernenSie sind bei Google, Facebook, Jameda & Co. unberechtigt schlecht bewertet wordenWir gehen gegen die Bewertung vor

Ihre Fragen und unsere Antworten zum Einzelunternehmen

Stellen Sie hier Ihre Frage

  • Einzelunternehmen Gründung

Einzelunternehmer

Sehr geehrter Herr Kraus, vielen Dank für den informativen Artikel. Ich möchte eine Einzelunternehmung gründen und mit medizinische Geräten sowie Zubehören handeln. Brauche ich dafür bestimmte Studienbescheinigungen oder Ausbildungen? Mit freundlichen Grüßen Alba

Einzelunternehmen gründen

Guten Tag, ich bin daran interessiert, ein Einzelunternehmen zu gründen. Welche Besonderheiten muss ich diesbezüglich aufgrund meiner Minderjährigkeit beachten? Kann ich mein Einzelunternehmen für einen gemeinnützigen Zweck gründen? Auf wie viel Euro belaufen sich die Kosten einer solchen Gründung? Ich freue mich auf Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen Katrin Schreckenberger

Gründung eines Einzelunternehmens für nicht EU-Ansässige

Sehr geehrte Damen und Herren, leider kann ich alleine keine Infos zu diesem Thema finden, deshalb bitte ich Sie um eine Aufklärung. Ich bin in Republik Moldova als Freiberufler eingetragen und repariere moderne Fernseher. Das würde ich gerne auch in Deutschland ausüben, weil auch die Nachfrage besteht. Ich habe vor, nach Deutschland ab und zu […]

Umwandeln in e.K

Guten Tag, Ich möchte meine Einzelunternehmung in eine e.K umwandeln und mein Geschäftsfeld erweitern sowie die Adresse ändern. Alles Beginn 01.01.19. Was kommt an Kosten auf mich zu?

Niederlassung in Deutschland

Guten Tag Wir sind uns am überlegen in Deutschland eine Niederlassung zu gründen. Mein Gedanke dahinter ist eigentlich nur, Waren (Drucksachen, Werbematerial und ähnliches) in Deutschland zu bestellen, an meine Adresse in Deutschland zu versenden und dann meiner “schweizer” Firma weiterzuverkaufen. Wäre so etwas möglich? Besten Dank für Ihr Feedback.

E:K

ek gründen brauchen prüfung or ausbildung ? Danke vgf azad

Gründung

Wenn ich jetzt ein Einzelunternehmen gründe und ich werde damit circa 6 Monate nichts verdienen. Was wird auf mich zukommen bzw. was wird passieren. Bedanke mich im vorraus.

Kann man Freelancer als Einzelunternehmen beschäftigen?

Hallo, Ich bin Software Entwickler und würde gerne ein Gewerbe anmelden. Ich arbeite in meiner Freizeit oft mit (unter anderem auch minderjährigen) Personen zusammen an Projekten und helfe Ihnen diese zu realisieren. Ich würde zukünftig gerne bezahlte Aufträge annehmen und die Aufgaben verteilen. Wäre es möglich die Beteiligten für deren Leistung zu bezahlen? Ich habe […]

Wechsel von Kleinunternehmer zur Regelbesteuerung: Rückwirkende Auswirkungen?

Hallo, ich bin seit 14.10.2017 Kleinunternehmer und überlege aus verschiedenen Gründen, trotz eines Jahresumsatzes von unter 17.500EUR im nächsten Jahr zur Regelbesteuerung zu wechseln. Ich habe dazu mit meiner Steuerberaterin gesprochen und habe Zweifel bzw. Schwierigkeiten, eine ihrer Aussagen nachzuvollziehen. Sie meint, wenn ich ab Januar 2018 zur Regelbesteuerung wechsle, müsste ich alle Rechnungen seit […]

Einzelunternehmen/ Gewerbeanmeldung

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Name ist Emma Löser, wohnhaft in Ungarn. Ich habe vor, in der Zukunft als Einzelunternehmerin in Deutschland zu arbeiten. Ich backe und verkaufe frisch aus dem Ofen “Kürtőskalács” – eine ungarische Backwarenspezialität, die mit deutschem Baumstriezel in Verbindung gebracht wird. Meine Frage wäre, was benötige ich zur Anmeldung des […]

Individuelle Kosmetikherstellung

Ich ziehe von England nach Deutschland zurück. Ich bin in England selbständig und stelle individuelle Kosmetik auf Bestellung her. Ausserdem verkaufe ich dazun Accessoires wie Haarbürsten und Kämme. Ist dies in Deutschland ein Gewerbe oder melde ich mich als Freiberuflerin an?

Einzelunternehmensgründung – aus dem Ausland?

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe mit Interesse die Details auf Ihrer Websetie gelesen, da ich im Begriff bin mich selbständig zu machen. Dazu brauche ich generell nur einen Firmennamen, eine Steuernummer und ein Geschäftskonto. Ich bin Deutscher, habe auch in Deutschland noch meinen Wohnsitz angemeldet, aber lebe seit Jahren in Vietnam. Nun möchte […]

Anmeldung Gewerbe bei Handelsvertretung

Ich übernehme die handelsvertreung für einen österreichischen Hersteller von Verbindungssystemen in Deutschland. Als freier Handelsvertreter führe ich Beratungsgespräche und vermittle Kaufverträge. Ich möchte in diesem Zusammenhang der Einfachheit halber eine Einzelunternehmeung beim Gewerbeamt anmelden. Ist dies korrekt

Freiberufler oder eingetragener Kaufmann

Sehr geehrtes Team, Als allererstes möchte ich mich recht herzlich für den tollen Artikel bedanken. Ich will eine Einzelunternehmung gründen. Ich möchte kleinen Unternehmen bei der Vermarktung im Internet helfen. Dazu will ich Soziale Medien, Internetauftritt, Emailmarketing etc. nutzen. Jetzt stellt sich mir eine Frage. Kann ich mir einfach einen Gewerbeschein holen und als Freiberufler […]

Risiko (Einzelunternehmung) staatliche Förderung und rechtliche Standards (AGB/Impressum)

Sehr geehrte Damen und Herren, wenn ich mehr oder weniger ein Hobby betreiben werde (Verkauf verschiedenster Artikel über Auktionsplattformen) und als Verheirateter konsequent unter 16.900 EUR Gewinn/Jahr bleibe, dann wird KEINE Steuerbelastung für mich / meine Einzelunternehmung anfallen, ist das korrekt? Welche rechtlich vorgeschriebenen Daten muss ich im Impressum nennen und was gilt dbzgl. als […]

er öfnung eine Kiosk mit einen an-und verkauf von unterhaltungs technik wie taplet labtop frensegeräte alles gebraucht

kann man bei der jobcom oder arbeitsamt eine gründer handgeld beantragen und wie schnell geht das

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