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  • Jahresabschluss: Bundesweit vom Anwalt

    Wir übernehmen Ihren Jahresabschluss – Sie konzentrieren sich allein auf Ihr Geschäft

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    Die Erstellung des Jahresabschlusses gehört zu den wichtigsten Verwaltungsaufgaben eines Unternehmers zum Jahresende. Er ist nicht nur aus steuerrechtlicher Sicht relevant, sondern muss auch im Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

    Die grundlegenden Elemente eines Jahresabschlusses sind:

    • Die Schlussbilanz
    • Die Gewinn- und Verlustrechnung
    • Der Anhang.

    Da die Erstellung des Jahresabschlusses sowie die Korrektheit der Daten in den Verantwortungsbereich des Geschäftsführers fällt, entscheiden sich viele Unternehmer für die Auslagerung dessen an einen professionellen Dienstleister.

    Wenn Sie sich Fragen stellen, wie “Wer darf einen Jahresabschluss erstellen?” oder “Was kostet ein Jahresabschluss?“, haben Sie den richtigen Artikel gefunden.

    Als erfahrene Kanzlei im Unternehmensrecht mit über 1.000 Mandanten, bieten wir die Erstellung des Jahresabschlusses für Unternehmer mit anwaltlicher Gewähr an. Der nachfolgende Artikel fasst unsere Erfahrungen zusammen und klärt praxisnahe Fragestellungen auf.

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    Ziele des Jahresabschlusses

    1. Auf A-Aufgaben konzentrieren
    2. Laufende Kosten senken
    3. Formalitäten vermeiden
    4. Steuerliche Sicherheit
    5. Kennzahlen im Blick
    6. Kostentransparenz

    1. Auf A-Aufgaben konzentrieren

    Im Sinne eines komparativen Vorteils sollten Unternehmen sich auf die Aufgaben konzentrieren, wo sie ihre Kompetenzen haben. Sollten Sie nun nicht etwa ein Steuerberatungsbüro oder einen Buchhaltungsservice führen, liegen Ihre A-Kompetenzen nicht im Bereich der Erstellung des Jahresabschlusses.

    Durch die Ausgliederung dessen können Sie sich auf die einkommensproduzierenden Faktoren Ihres Unternehmens konzentrieren. Der zeitliche und formale Aufwand für das Nachkommen der steuerrechtlichen Pflichten wird auf ein Minimum reduziert, was meistens geschäftsfördernd ist.

    2. Laufende Kosten senken

    Professionelle Dienstleister hingegen gehen ihren A-Kompetenzen nach. Sie verfügen über weitreichende Erfahrungen. Meistens können sie daher ihren Kunden einen optimierten Prozess zur Verfügung stellen, der den Gesamtaufwand mindert und daher die Kosten minimiert. Als erfahrene Kanzlei im Unternehmensrecht bieten wir hochwertige Dienstleistungen durch juristisches Fachpersonal zu fixen Niedrigpreisen an.

    3. Formalitäten vermeiden

    Mit der Auslagerung des Jahresabschlusses an einen professionellen Dienstleister verringern Sie die unternehmensinternen Formalitäten. Durch die Schaffung von Kapazitäten kann ein Fokus auf das Kerngeschäft und produktive Faktoren gelegt werden.

    4. Steuerliche Sicherheit

    Wir übernehmen die Erstellung Ihres Jahresabschlusses mit anwaltlicher Gewähr. Dadurch generieren Sie eine steuerlicher Sicherheit, da wir die Haftung für Fehler und somit die steuerrechtlichen Folgen übernehmen,

    5. Kennzahlen im Blick

    Anstatt sich fortlaufend mit dem Jahresabschluss und den dazugehörigen Daten und Zahlen beschäftigen zu müssen, erhalten Sie zum Ende des Jahres einen Überblick über das Jahresergebnis Ihres Unternehmens. Monatliche Kennzahlen können mit einer ausgegliederten Buchhaltung überwacht werden.

    6. Kostentransparenz

    Indem der Jahresabschluss ausgelagert wird, können Unternehmer eine einmalige Kostentransparenz erzeugen. Wir bieten beispielsweise die Erstellung des Abschlusses zu einem Fixpreis an. Bei einer unternehmensinternen Erstellung können die eingesetzen Arbeitsstunden nicht genau prognostiziert werden, da es sich um einen ergebnisorientierten Prozess handelt.

    Daraus besteht ein Jahresabschluss

    Die Kernpunkte

    • Der handelsrechtliche Jahresabschluss besteht aus drei oder vier Elementen:

      • Abschlussbilanz
      • Gewinn- und Verlustrechnung
      • Anhang
      • Lagebericht

      Aktiengesellschaften sind zudem an weitere Pflichten aus dem AktG gebunden.

    • Sämtliche externe Stakeholder des Unternehmens, also Geschäftspartner, Angestellte, Anteilseigner, Journalisten und auch der Fiskus sollen einen Überblick über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens erhalten. Zudem stellt der Jahresabschluss die Grundlage für die Berechnung der jährlichen Steuerlast dar. Die Offenlegung der Geschäftszahlen soll die beschränkte Haftung eines Unternehmens begründen.

    Der Jahresabschluss ist eine handelsrechtliche Pflicht für alle Unternehmen und Kaufleute, die im Handelsregister eingetragen sind. Er wird zum Ende eines Geschäftsjahres aufgestellt. Viele Unternehmen müssen ihn veröffentlichen, um ihre Finanzlage transparent darzustellen.

    Definition: Was ist ein Jahresabschluss?

    Der Jahresabschluss ist die handelsrechtliche Rechnungslegung eines Unternehmens oder Kaufmanns mit Eintrag im Handelsregister. Er stellt die Dokumentation aller Geschäftsvorfälle innerhalb des Unternehmens dar. Betrachter könnten dank ihm die Mittelherkunft und die Mittelverwendung eines Unternehmens nachvollziehen.

    Die drei verpflichtenden Bestandteile des Jahresabschlusses sind:

    • Abschlussbilanz
    • Gewinn- und Verlustrechnung
    • Anhang
    • ggf. Lagebericht

    Welchen Zweck hat der Jahresabschluss?

    Der Jahresabschluss stellt die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens dar. Ausgehend von der laufenden Buchhaltung, werden genaue Informationen über die Mittelherkunft und die Mittelverwendung gegeben. Durch die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufschlussreich dargestellt, welche Gewinne und Verluste das Unternehmen erwirtschaftet hat.

    So gehen wir vor – Schritt-für-Schritt

    1. Erstellung der Bilanz und GuV-Rechnung

    Basierend auf den Daten der laufenden Buchhaltung erstellen wir Ihre Abschlussbilanz sowie Ihre GuV-Rechnung. Dabei beachten wir alle Besonderheiten, die mit Ihrer Rechtsform und Ihrer Unternehmensgröße einhergehen.

    2. Ableitung der Steuerbilanz aus der Handelsbilanz

    Nachdem wir Ihre Handelsbilanz erstellt haben, leiten wir die Steuerbilanz aus den Ergebnissen dieser Erstellung ab. die Steuerbilanz dient als Ermessungsgrundlage für Ihre jährliche Steuerlast.

    3. Öffentliche Bilanz

    Nicht immer muss die komplette Handelsbilanz offengelegt werden. Wir erstellen basierend auf den beiden vorherigen Schritten Ihre Offenlegungsbilanz, die im Bundesanzeiger zu veröffentlichen ist.

    4. Aufstellung des Anhangs

    Wir erstellen Ihren Anhang und werden dabei den rechtlichen Anforderungen gerecht. Wir beachten die Pflichtangaben aus §§284, 285 HGB und verwenden ein übersichtliches Format.

    5. Erstellung und Übermittlung der elektronischen Bilanz

    Nachdem alle zu übermittelnden Dokumente erstellt wurden, nehmen wir uns der elektronischen Bilanz an. Wir übertragen die Daten und übermitteln Ihre E-Bilanz fristgerecht an das zuständige Finanzamt.

    6. Aufstellung der handelsrechtlichen Anlagenbuchhaltung

    Zum neuen Geschäftsjahr stellen wir für Sie die handelsrechtliche Anlagenbuchhaltung auf.

    7. Führung des handelsrechtlichen Verzeichnisses

    Fortlaufend führen wir für Sie das handelsrechtliche Verzeichnis im laufenden Geschäftsjahr.

    8. Erstellung steuerrechtliche Anlagenbuchhaltung

    Zudem stellen wir zum neuen Geschäftsjahr ebenso die steuerrechtliche Anlagenbuchhaltung auf.

    9. Führung der steuerrechtlichen Anlagenbuchhaltung

    Die Führung und Pflege der steuerrechtlichen Anlagenbuchhaltung können wir für Sie während des laufenden Geschäftsjahres übernehmen.

    10. Datensicherung des Jahresabschlusses

    Sie sind verpflichtet eine angemessene Datensicherung Ihres Jahresabschlusses zu erstellen. Wir übernehmen diese Aufgabe gerne für Sie!

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    Die Kernpunkte

    • Grundsätzlich müssen alle handelsrechtlichen Unternehmen einen Jahresabschluss erstellen. Alle Kapitalgesellschaften sowie Personengesellschaften ab einem bestimmten Umsatz sind dazu verpflichtet.

    • Die Anforderungen an den Jahresabschluss sind von der Rechtsform und der Unternehmensgröße abhängig. Dabei werden die Kategorisierungen von § 264 Abs. 1 HGB herangezogen. Aktiengesellschaften müssen ab einer bestimmten Größe zusätzliche Pflichten erfüllen.

    • Personengesellschaften können von den Erleichterungen für Kleinkapitalgesellschaften nicht profitieren und sind daher im Nachteil.

    Grundsätzlich gilt, dass alle Unternehmen einen Jahresabschluss erstellen müssen, sobald sie zur Eintragung ins Handelsregister verpflichtet sind.

    Demnach müssen nicht nur Kapitalgesellschaften, sondern auch Personengesellschaften und  Einzelunternehmer  ab einer bestimmten Umsatzgröße einen Abschluss erstellen.

    Ausnahmeregelung für Einzelunternehmer

    Einzelunternehmer und Einzelkaufleute müssen keinen Jahresabschluss einreichen, sofern in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren der Umsatz weniger als 600.000 € und der Jahresüberschuss weniger als 60.000 € aufweist.

    Freiberufler und Kleinunternehmer sind von der Pflicht ausgenommen.

    Jahresabschluss verpflichtend für Kapitalgesellschaften

    Kapitalgesellschaften sind Ist-Kaufleute und daher stets zur Erstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet (§ 264 Abs. 1 HGB).

    Der genaue Umfang und die Bestandteile des Jahresabschlusses sind dabei von Größe und Umsatz des Unternehmens abhängig.

    Größenklassifikation bestimmt Anforderungen an JA

    Kapitalgesellschaften werden nach §267 HGB in drei unterschiedliche Größen eingeteilt.

    • Eine “Kleinstkapitalgesellschaft” hat eine Bilanzsumme von weniger als 350.000 € einen Jahresumsatz von maximal 700.000 € und im Jahresdurchschnitt weniger als zehn Mitarbeiter.
    • Kapitalgesellschaften sind als “klein” zu kategorisieren, wenn ihre Umsatzerlöse nicht über 12.000.000 € und die Bilanzsumme nicht über 6.000.000 € liegt. Zudem dürfen nicht mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigt sein.
    • Mittelgroße Kapitalgesellschaften, erfüllen die Grenzkriterien der kleinen Kapitalgesellschaft und erwirtschaften zudem nicht mehr als 40.000.000 € Umsatz und ihre Bilanzsumme beträgt nicht mehr als 20.000.000 €. Zudem sind nicht mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigt.
    • Große Kapitalgesellschaften erfüllen zwei der drei Grenzkriterien der mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

    Welche Bestandteile gehören in den Jahresabschluss?

    Grundsätzlich besteht der Jahresabschluss aus drei oder vier Bestandteilen:

    • Abschlussbilanz
    • Gewinn- und Verlustrechnung
    • Anhang
    • ggf. Lagebericht

    Rechtliche Grundlage sind §§ 242 ff. HGB. Wie konkret diese Bestandteile ausgestaltet sein müssen, hängt jedoch von der Rechtsform und von der Unternehmensgröße ab.

    Grundsätze des Jahresabschlusses

    Im Handelsgesetzbuch sind Grundsätze festgelegt, welche die Anforderungen an die Jahresabschlüsse definieren:

    • Klarheit und Übersichtlichkeit: Rechtliche Gliederungsvorschriften müssen beachtet werden.
    • Bilanzwahrheit: Alle Angaben im Jahresabschluss müssen wahrheitsgemäß, unter Beachtung gegebener Wahlrechte, gemacht werden.
    • Vorsichtsprinzip: Bewertungen von Vermögensgegenständen und Prognosen für Gewinnentwicklung sind mit maximalem Pessimismus zu treffen. Risiken und erwartete Verluste hingegen müssen ebenfalls tendenziell zu hoch als zu niedrig angesetzt werden.
    • Realisationsprinzip: Gewinne dürfen nur im Jahresabschluss eingebracht werden, wenn sie dem Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Gleichzeitig müssen für erwartete Verluste Rückstellungen gebildet werden.
    • Imparitätsprinzip: Ähnlich wie das Realisationsprinzip, zielt das Imparitätsprinzip auf die tatsächliche Realisierung von Gewinnen ab. Nur wenn Gewinne tatsächlich entstanden sind, dürfen sie eingebracht werden. Theoretische Gewinne sind auzuschließen. Verluste hingegen müssen berücksichtig werden, wenn ihr Eintritt wahrscheinlich ist.
    • Bilanzkontinuität: Aufeinanderfolgende Jahresabschlüsse müssen ähnlich und vergleichbar formatiert sein. Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens muss nachvollzogen werden können.

    Erleichterungen für Klein- und Kleinstkapitalgesellschaften

    Klein- und Kleinstkapitalgesellschaften dürfen bei der Erstellung des Jahresabschlusses Erleichterungen in Anspruch nehmen.

    Die Kleinstkapitalgesellschaft

    • muss den Jahresabschluss nicht im Bundesanzeiger publizieren, sondern lediglich im Unternehmensregister hinterlegen.
    • Zudem muss kein Anhang angefügt, kein Lagebericht erstellt und nicht von einem externen Prüfer geprüft werden.
    • Gewinn- und Verlustrechnung mit nur 8 Positionen (§ 275 Abs. 5 HGB).
    • Bilanzgliederungsschema  nach (§ 266 Abs. 1 Satz 4 HGB).

    Die Kleinkapitalgesellschaft

    • muss lediglich einen verkürzten Jahresabschluss und Anhang beim Bundesanzeiger offenlegen.
    • Die Gewinn- und Verlustrechnung muss in verkürzter Form nur 20 Stellen vorweisen.
    • Kein Lagebericht notwendig.
    • Keine externe Prüfung

    Besonderheiten für Aktiengesellschaften

    Aktiengesellschaften unterliegen nicht nur den Anforderungen des Handelsrechts, sondern auch den des Aktienrechts (AktG). Mittelgroße und Große Aktiengesellschaften sind demnach zu folgenden Maßnahmen verpflichtet:

    • Bericht des Aufsichtsrats muss veröffentlicht werden
    • Erklärung des Jahresabschlusses muss veröffentlicht werden (§ 161 AktG)
    • Gewinnverwendungsvorschlag muss offengelegt werden
    • Jahresabschluss muss durch externen Prüfer geprüft werden. Sein Prüfungsbericht ist offenzulegen.

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    Vorteile

    Die Kernpunkte

    • ✓ Auf A Aufgaben konzentrieren, B Aufgaben outsourcen
      ✓ Kosten senken
      ✓ Formalien vermeiden
      ✓ Steuerliche Sicherheit
      ✓ Zahlen im Blick behalten
      ✓ Kostentransparenz

    • Auf A Aufgaben konzentrieren, B Aufgaben outsourcen

    Im Sinne des komparativen Vorteils sollten Unternehmer sich auf A-Aufgaben konzentrieren und B-Aufgaben outsourcen. A-Aufgaben sind die einkommensproduzierenden Aufgaben, die den Kompetenzen des Unternehmens entsprechen. Mit der Auslagerung der B-Aufgaben wiederum vertraut der Unternehmer auf ein professionellen Dienstleister, der seinen A-Kompetenzen nach handelt. Dadurch wird insgesamt die Produktivität erhöht, da sie sich auf das Kerngeschäft fokussieren können.

    • Kosten senken

    Durch die Auslagerung des Jahresabschlusses an einen professionellen Dienstleister, können die Gesamtkosten minimiert werden. Der professionelle Dienstleister setzt seine A-Kompetenzen um und kann daher optimierte Prozesse und Kostenstrukturen anbieten. Meistens ist die Auslagerung deutlich günstiger, als die interne Erstellung des Jahresabschlusses. Daher macht die Auslagerung im Sinne der Kosteneffizienz Sinn.

    • Formalien vermeiden

    Formalitäten sind unangenehm und zeitraubend.  Um sich auf das Kerngeschäft fokussieren zu können, sollte es das Ziel eines jeden Unternehmers sein, seine eigenen Formalitäten zu minimieren.  Mit der Auslagerung des Jahresabschlusses werden sie dessen gerecht und minimieren Ihre unternehmensinternen Formalitäten.

    • Steuerliche Sicherheit

    Mit der Auslagerung des Jahresabschlusses erzeugen Sie steuerliche Sicherheit für Ihr Unternehmen. Da der berechnete Gewinn Bemessungsgrundlage für die zu zahlenden Steuern sind, können Fehler im Jahresabschluss auch Jahre später hohe Steuernachzahlungen mit sich bringen. Lagern Sie aus, sollten professionelle Dienstleister die Haftung dafür übernehmen.

    • Zahlen im Blick behalten

    Als Geschäftsführer müssen Sie strategische und operative Entscheidungen, basierend auf den Ergebnissen des Jahresabschlusses treffen. Lagern Sie Ihren Jahresabschluss aus, erhalten Sie die Zahlen in der Regel schneller. Anstatt sich mit dem Jahresabschluss abmühen zu müssen, erhalten Sie die Zahlen auf einen Schlag und können darauf basierend gute Entscheidungen treffen.

    • Kostentransparenz

    Als professioneller Dienstleister bieten wir die Erstellung des Jahresabschlusses zum Festpreis an. Dadurch erhalten Sie eine volle Kostentransparenz, da Sie vor der Beauftragung wissen, was der Jahresabschluss kostet. Eine unternehmensinterne Abwicklung kann diese Kostentransparenz meistens nicht bieten.

    Nachteile

    Die Kernpunkte

    • Die Ausgliederung des Jahresabschlusses hat folgende Nachteile ➤  Diese Alternativen sind dann einschlägig

      X Laufender Kostenpunkt ➤ Jahresabschluss intern organisieren

      X Bei eigener A-Kompetenz ➤  Jahresabschluss intern organisieren

    X Laufender Kostenpunkt ➤ Jahresabschluss intern organisieren

    Die Auslagerung des Jahresabschlusses bedeutet einen laufenden Kostenpunkt und damit eine finanzielle Verpflichtung. Somit müssen finanzielle Mittel bereitgestellt werden, um die Einhaltung der Frist zu berücksichtigen.

    Alternative: Wenn Sie Ihren Jahresabschluss selber erledigen oder unternehmensintern organisieren, haben sie keinen zusätzlichen Kostenpunkt. Dadurch müssen zwar keine finanziellen Ressourcen aufgebraucht werden, aber Sie müssen Zeit investieren oder Ihre Mitarbeiter von ihren alltäglichen Aufgaben abziehen.

    X Bei eigener A-Kompetenz ➤  Jahresabschluss intern organisieren

    Sollten Sie selber ein Buchführungsbüro leiten oder aus anderen Gründen Ihre A-Kompetenzen im Bereich des Jahresabschlusses liegen, macht eine Ausgliederung nur bedingt Sinn. Lediglich die Minimierung der Haftungsrisiken wären ein verständliches Argument.

    Alternative: Sollten Sie selber über A-Kompetenzen verfügen, kann es Sinn machen, Ihren Jahresabschluss unternehmensintern zu organisieren.

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    Jahresabschluss für Selbstständige

    Die Kernpunkte

    • Selbstständige Einzelpersonen können zur Erstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet sein. Kapitalgesellschaften sind dazu immer verpflichtet, während ein eingetragener Kaufmann zunächst gewisse Umsätze und Gewinne erwirtschaften muss.

    • Da viele Selbstständige zunächst als Kleinstkapitalgesellschaft agieren, können sie von den Erleichterungen des Jahresabschlusses nach §267a HGB profitieren.

    • Nicht nur im Sinne der Kosteneffizient, sondern auch zur Minimierung des juristischen Risikos kann die Aussonderung an einen Dienstleister Sinn ergeben. Wir übernehmen Ihren Jahresabschluss mit anwaltlicher Gewähr.

    Selbstständige Einzelpersonen können durchaus zur Erstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet sein. Gängige Rechtsformen sind dabei:

    • Ein-Mann-GmbH
    • Ein-Mann-UG
    • Einzelunternehmen bei HR-Eintrag
    • Ein-Mann-GmbH & Co. KG
    • Ein-Mann-UG & Co. KG

    Die Pflicht dazu ergibt sich teilweise aus der Rechtsform selber, teils aus den erwirtschafteten Umsätzen. Gerade als Einzelperson sollte die Ausgliederung des Jahresabschlusses erwägt werden. Die Ressourcen müssen gezielt eingesetzt werden. Sollten Ihre A-Kompetenzen als Selbstständiger nicht im Bereich der Buchführung liegen, dann ist eine Ausgliederung meistens sinnvoll.

    Welche Selbstständigen müssen keinen Jahresabschluss erstellen?

    Nicht in jeder Konstellation müssen Selbstständige eine Jahresabschluss erstellen. Generell davon ausgenommen sind:

    • Kleingewerbetreibende
    • Freiberufler

    Einzelunternehmen nur bei HR-Eintrag

    Als Einzelunternehmer müssen Sie nur einen Jahresabschluss erstellen, wenn Sie im Handelsregister eingetragen sind. Dadurch werden Sie zum eingetragenen Kaufmann. Allerdings kann es dennoch eine Ausnahme geben. Diese ist in §241a HGB definiert. In zwei aufeineranderfolgenden Geschäftsjahren müssen die beiden folgenden Bedingungen gegeben sein:

    • Umsatz darf 600.000 € nicht überschreiten
    • Jahresüberschuss darf 60.000 € nicht überschreiten

    Sind beide Bedingungen gegeben, darf die Gewinnermittlung auch für Einzelkaufleute per Einnahmen-Überschussrechnung stattfinden.

    Erleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften

    Die Kapitalgesellschaften vieler selbstständiger Einzelpersonen können nach § 267a HGB als Kleinstkapitalgesellschaft kategorisiert werden. Dadurch entstehen einige Erleichterungen bezüglich des Umfangs des Jahresabschlusses. Um als Kleinstkapitalgesellschaft kategorisiert zu werden, müssen zwei der drei folgenden Bedingungen erfüllt sein:

    • Die Bilanzsumme darf 350.000 € nicht überschreiten (§ 268 ABs. 3 HGB)
    • Der Umsatz der letzten zwölf Monate darf nicht über 700.000 € liegen.
    • Durchschnittlich dürfen nicht mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt werden.

    Jahresabschluss fällt knapper aus

    Ist Ihre Kapitalgesellschaft als Kleinstkapitalgesellschaft einzustufen, kann der Jahresabschluss um folgende Aspekte verkürzt werden.

    • Das Bilanzgliederungsschema kann deutlich verkürzt werden (§ 266 Abs. 1 Satz 4 HGB)
    • Der Anhang kann komplett entfallen, sofern in der Bilanz einige Angaben geführt werden (§ 264 Abs. 1 Satz 5 HGB)
    • Die Gewinn- und Verlustrechnung muss lediglich acht Stellen umfassen (§ 275 Abs. 5 HGB)
    • Anstelle einer Veröffentlichung im Bundesanzeiger, reicht eine Hinterlegung. Interessenten können diese gegen Bezahlung abrufen.

    Wir empfehlen: Jahresabschluss aussondern

    Nicht nur im Sinne des komparativen Vorteils und der Kostenoptimierung, sondern auch für die Minimierung juristischer Risiken kann die Aussonderung des Jahresabschlusses an einen professionellen Dienstleister Sinn machen. Wir übernehmen Ihren Jahresabschluss und erstellen diesen mit anwaltlicher Gewähr.

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    Jahresabschluss für Gründer

    Die Kernpunkte

    • Gründer sind in der Startup-Phase ihres Unternehmens mit dem Aufbau des operativen Geschäfts beschäftigt. Eine zeitliche Minimierung der formalen Anforderungen ist geboten.

    • Mit der Unternehmensgründung geht zudem ein nicht zu missachtendes wirtschaftliches Risiko einher. Geschäftsführer haften für Fehler des Jahresabschlusses mit Geld- oder Freiheitsstrafen. Eine Ausgliederung minimiert das wirtschaftliche und rechtliche Risiko eines Gründers.

    • Wir empfehlen Gründern daher den Jahresabschluss auszugliedern. Als spezialisierte Kanzlei für Unternehmensrecht bieten wir die Erstellung des Jahresabschlusses mit anwaltlicher Gewähr an.

    Gründer müssen sich gerade in der Phase nach der Neugründung auf den Aufbau ihres Geschäftes fokussieren. Die formalen Aufwendungen sollten daher bestmöglich minimiert werden. Der Jahresabschluss zum Ende des Geschäftsjahres gehört zu diesen umfangreichen Formalitäten und sollte in erfahrener Hände abgegeben werden.

    Warum sollten Gründer ihren Jahresabschluss aussondern?

    Die Auslagerung des Jahresabschlusses macht für viele Gründer Sinn. Drei Punkte stechen dabei besonders hervor:

    1. Kostenkontrolle

    Startups verfügen in der Regel nicht über ausgiebige finanzielle Mittel. Daher ist die Kostenkontrolle umso wichtiger. Im Vergleich zur hausinternen Erstellung ist daher vorher bekannt, mit welchen Kosten zu rechnen ist. Wir bieten Ihnen die Erstellung des Jahresabschlusses zum Fixpreis an.

    2. Fristgerechte Erstellung

    Durch die Auslagerung des Jahresabschlusses an einen professionellen Dienstleister, können Sie als Gründer sicherstellen, dass der Jahresabschluss fristgerecht eingereicht wird. In der Gründungsphase werden Formalitäten schnell vernachlässigt. Verstreicht jedoch die Frist, werden Ordnungsgelder verhängt, die mindestens 500 bis 1000 € betragen. Mit der Auslagerung ist Ihr Jahresabschluss garantiert fristgerecht eingereicht.

    3. Schnelle Entscheidungsfindung

    Gründer müssen strategische und finanzielle Entscheidungen basierend auf ihrem Jahresabschluss treffen. Umso eher die Zahlen zur Verfügung stehen, umso schneller können bessere Entscheidungen für die operative Ausrichtung des Unternehmens getroffen werden. Wir können Ihnen optimierte Prozessstrukturen und daher eine schnelle Lieferung Ihres Jahresabschlusses anbieten.

    Wir empfehlen: Jahresabschluss ausgliedern

    Gründer unterliegen gerade in der Startup-Phase einem erhöhten Risiko. Gerade im steuerrechtlichen Bereich warten nicht zu unterschätzende Risiken. Wir empfehlen daher die Ausgliederung des Jahresabschlusses als Gründer. Als erfahrene Kanzlei im Unternehmensrecht übernehmen wir dieses Risiko für Sie.

    GmbH Jahresabschluss

    Die Kernpunkte

    • Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist eine der beliebtesten Rechtsformen in Deutschland. Als Kapitalgesellschaft ist sie handelsrechtlich zur Erstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet.

    • Die genauen Anforderungen an den Jahresabschluss richten sich nach der Unternehmensgröße nach §267 HGB. In der Regel besteht der Jahresabschluss mindestens aus (§§242 ff. HGB):

      • Abschlussbilanz
      • Gewinn- und Verlustrechnung
      • Lagebericht
    • Klein- und Kleinstkapitalgesellschaften können nach §267a HGB Erleichterungen bezüglich des Umfangs des Jahresabschlusses auf sich nehmen.

    Die GmbH unterliegt nach §§ 242 ff. HGB der Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses. Er besteht aus:

    • Bilanz
    • Gewinn- und Velustrechnung
    • Anhang

    Anforderungen richten sich nach Unternehmensgröße

    Welche Anforderungen an den Jahresabschluss genau gestellt werden, ist abhängig von der Größe der GmbH. In §267 HGB sind die Kategorisierungen festgelegt, die sich nach Größe, Umsatz und Mitarbeiterzahl richten.

    Kleinstkapitalgesellschaft (§267a HGB)Kleinkapitalgesellschaft (§267 Abs. 1 HGB)Mittelgroße Kapitalgesellschaft (§267 Abs. 1 HGB)Große Kapitalgesellschaft (§267 Abs. 3 HGB)
    Weniger als 10 MitarbeiterWeniger als 50 MitarbeiterWeniger als 250 MitarbeiterMehr als 250 Mitarbeiter
    Bilanzsumme < 350.000 €Bilanzsumme < 6.000.000 €Bilanzsumme < 20.000.000 €Bilanzsumme > 20.000.000 €
    Umsatzerlöse < 700.000 €Umsatzerlöse < 12.000.000 €Umsatzerlöse < 40.000.000 €Umsatzerlöse > 40.000.000 €

    JA für GmbH als Kleinstkapitalgesellschaft verkürzt sich

    Als Kleinstkapitalgesellschaft muss eine GmbH einen deutlich kürzeren Jahresabschluss einreichen (Quelle):

    • Verkürzte Bilanz nach §266 Abs. 1 HGB
    • Unterschrift §245 HGB
    • Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses §328 HGB
    • Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung mit 8 Stellen (§ 275 Abs, 5 HGB)
    • Keine Offenlegung, nur Hinterlegung

    Erleichterungen für die GmbH als Kleinkapitalgesellschaft

    Auch als Kleinkapitalgesellschaft fällt der Jahresabschluss geringfügiger aus. Er muss lediglich folgende Elemente umfassen:

    • Verkürzte Bilanz (§ 266 Abs. 1 HGB)
    • Anhang (§§ 284, 285 HGB)
    • Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung mit 20 Posten
    • Unterschrift (§ 245 HGB)
    • Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses (§ 328 HGB)
    • Keine Offenlegung, nur Hinterlegung

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    UG Jahresabschluss

    Die Kernpunkte

    • Seit ihrer Einführung im Jahr 2008 erfreut sich die Unternehmergesellschaft großer Beliebtheit. Als Kapitalgesellschaft unterliegt sie den Anforderungen des Handelsrechts, weshalb sie einen Jahresabschluss erstellen muss.

    • Die Anforderungen und der Umfang an den Jahresabschluss ist abhängig von der Größe des Unternehmens. Kleine und Kleinstkapitalgesellschaften können mit enormen Erleichterungen rechnen.

    • Wir empfehlen die Ausgliederung des Jahresabschlusses. Nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch zur Minimierung des Haftungsrisikos. Wir übernehmen Ihren Jahresabschluss mit anwaltlicher Gewähr.

    Die rechtlichen Anforderungen für den Jahresabschluss der UG finden sich in §§ 242 ff. HGB. Für die korrekte Erstellung und fristgerechte Einreichung ist der Geschäftsführer der UG verantwortlich. Der Abschluss besteht aus mindestens drei Elementen:

    • Abschlussbilanz
    • Gewinn- und Verlustrechnung
    • Anhang
    • ggf. Lagebericht

    Erstellung basierend auf den Daten der Buchführung

    Der Jahresabschluss wird basierend auf den Daten der laufenden Buchhaltung erstellt. Als Kapitalgesellschaft ist die UG zur doppelten Buchführung verpflichtet. Zum Ende des Geschäftsjahres werden die Konten abgeschlossen. Die Informationen und Daten werden in die Abschlussbilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang umgewandelt.

    Anforderung richten sich nach Größe des Unternehmens

    Wie genau der Jahresabschluss der UG aufgebaut ist, hängt auch von der Größe des Unternehmens ab. Da die UG juristisch ähnlich der GmbH aufgebaut ist und ihre Rechtsgrundlage im GmbHG findet, sind auch die Regelungen für den Jahresabschluss hier simultan anzuwenden. Welche Anforderungen Ihre UG bezüglich des Jahresabschlusses treffen, können Sie folglich hier entnehmen. 

    Auslagerung mindert das juristische Risiko

    Im Sinne des GmbHG haftet der Geschäftsführer einer Unternehmergesellschaft für die korrekte und fristgerechte Einreichung des Jahresabschlusses. Wenn Sie die Erstellung des Jahresabschlusses an einen externen Dienstleister auslagern, minimieren Sie Ihr persönliches Haftungsrisiko. Professionelle Dienstleister können eine volle Haftungsübernahme bieten.

    Wir empfehlen: UG-Jahresabschluss auslagern

    Wenn Sie nicht selbst ein Steuerberatungs- oder Buchführungsbüro besitzen und leiten, ist die Auslagerung des Jahresabschlusses an einen Dritten in der Regel wirtschaftlicher. Nicht nur können Sie sich auf die einkommensproduzierenden Faktoren Ihres Unterenehmens konzentrieren. Sie verringern auch das Gesamtrisiko, indem ein wichtiges Rechtsrisiko an einen Dritten ausgelagert wird.

    GmbH & Co. KG Jahresabschluss

    Die Kernpunkte

    • Die GmbH & Co. KG ist mittlerweile eine etablierte Unternehmensform, die auf zahlreichen bestätigenden Urteilen basiert. Da sie aber keine eigene Rechtsform, sondern vielmehr ein juristisches Konstrukt aus zwei Unternehmen darstellt, müssen zwei Jahresabschlüsse erstellt werden.

    • Der Aufwand ist dadurch ungleich größer, als bei einer reinen GmbH. Agiert die GmbH jedoch nur als Geschäftsführerunternehmen, beschränken sich die laufenden Buchungen auf  dessen Gehalt sowie die Abführung der IHK-Beiträge. Dadurch bleibt der Aufwand überschaubar.

    • Durch die Verknüpfung beider Unternehmen, ist auch bei der Erstellung der beiden Jahresabschlüsse besondere Acht zu geben. Es bedarf juristischem Fachwissens, um den Anforderungen gerecht zu werden. Die Fehleranfälligkeit ist ungleich höher, weshalb die Auslagerung für die GmbH & Co. KG zu empfehlen ist.

    Die GmbH & Co. KG ist keine eigene Rechtsform, sondern vielmehr ein juristisches Konstrukt. Da sie aus zwei Unternehmen zusammengesetzt wurde, muss sie zwei Jahresabschlüsse erstellen und einreichen. Auch wenn sie per se einen Personengesellschaft ist, ist zu zur Erstellung der Jahresabschlüsse verpflichtet. Er besteht aus:

    • Abschlussbilanz
    • Gewinn- und Verlustrechnung
    • Anhang

    GmbH & Co. KG wird als Kapitalgesellschaft eingeordnet

    Die GmbH & Co. KG ist keine eigene Rechtsform, sondern vielmehr ein juristisches Konstrukt. Sie besteht aus Kommanditgesellschaft und GmbH, die durch Anpassung der Gesellschaftsverträge miteinander verschmolzen sind. Die Kommanditgesellschaft ist eine handelsrechtliche Firma und ist daher auch alleine zur Erstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet. Dass die GmbH & Co. KG als Mischform als Kapitalgesellschaft eingeordnet werden kann, hat zur Folge, dass der Jahresabschluss geringfügiger ausfallen kann.

    Als reine Personengesellschaft kann eine KG von diesen Erleichterungen keinen Gebrauch machen.

    Gleiche Regelungen wie bei GmbH

    Da die GmbH & Co. KG als Mischform als Kapitalgesellschaft eingestuft werden kann, gelten hier dieselben Kategorien, wie bei der GmbH. Die Einordnung und die Folgen finden Sie hier.

    Wir empfehlen: Jahresabschluss der GmbH & Co. KG outsourcen

    Die rechtlichen Anforderungen an den Jahresabschluss einer GmbH & Co. KG sind deutlich höher als bei einer reinen GmbH. Das ist vor allem dem Umstand zu schulden, dass zwei Gesellschaften aufeinander abgestimmt sind.  Es ist eine hohe Fachexpertise gefordert. Nicht zuletzt deswegen empfehlen wir den Jahresabschluss auszusondern. Zudem lagern Sie das Haftungsrisiko aus. Wir übernehmen Ihren Jahresabschluss mit anwaltlicher Gewähr.

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    UG & Co. KG Jahresabschluss

    Die Kernpunkte

    • Die UG & Co. KG ist eine vereinfachte Form der GmbH & Co. KG. Dank der Einführung der UG in 2008 und der bestätigenden Rechtsprechung bezüglich der GmbH & Co. KG, kann die UG & Co. KG als etablierte Unternehmensform betrachtet werden. Als handelsrechtliche Personengesellschaft ist sie zur Erstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet.

    • Da es sich faktisch um zwei Gesellschaften handelt, muss die UG & Co. KG zum Ende des Geschäftsjahres zwei Jahresabschlüsse erstellen. Der Aufwand ist somit höher als bei einer reinen UG und zudem fachlich anspruchsvoller. Bei einer angemessenen Ausgestaltung der Gesellschaftsverträge und Unternehmensausrichtung, kann der Aufwand jedoch minimiert werden.

    • Da der fachliche Anspruch an den Jahresabschluss der UG & Co. KG ungleich höher ist, empfehlen wir zur Aussonderung des Haftungsrisikos den Jahresabschluss outzusourcen. Wir übernehmen Ihren UG & Co. KG Jahresabschluss mit anwaltlicher Gewähr.

    Da die UG & Co. KG aus zwei Gesellschaften besteht, ist die zur Erstellung jeweils eines Jahresabschlusses verpflichtet. Der Umfang ist somit ungleich höher, als bei einer reinen UG. Die handelsrechtlichen Anforderungen sehen vor, dass der Jahresabschluss aus mindestens folgenden Bestandteilen besteht:

    • Abschlussbilanz
    • Gewinn- und Verlustrechnung
    • Anhang
    • Ggf. Lagebericht

    UG & Co. KG kann als Kapitalgesellschaft kategorisiert werden

    Die UG & Co. KG ist zwar faktisch eine Personengesellschaft, da die Kommanditisten durch die UG ersetzt werden. Bezüglich des Jahresabschlusses wird jedoch eine Ausnahme gemacht und die Unternehmensform nach §§264 HGB als Kapitalgesellschaft eingeordnet. Dadurch kommen die entsprechenden Regelung zum Tragen, was zur Folge hat, dass auch eine UG & Co. KG von den Erleichterungen für kleine und Kleinstkapitalgesellschaften profitieren kann.

    Eine Kommanditgesellschaft in Reinform ist eine Personengesellschaft. Sie muss demnach, unabhängig von der Größe des Unternehmens, einen Jahresabschluss in vollem Umfang einreichen.

    Selbe Erleichterungen wie bei GmbH

    Da die UG & Co. KG bezüglich ihres Jahresabschlusses als Kapitalgesellschaft betrachtet werden kann, darf sie von den Erleichterungen nach §§264 HGB profitieren. Je nach Größe des Unternehmens, fällt der Umfang des Jahresabschlusses geringer aus. Eine genaue Einordnung finden Sie hier.

    Wir empfehlen: UG & Co. KG Jahresabschluss outsourcen

    Die UG & Co. KG ist eine fortgeschrittene Rechtsform, die besonderer juristischer Betreuung bedarf. Für die Korrektheit und fristgerechte Einreichung des Jahresabschlusses ist der Geschäftsführer verantwortlich. Bei Fehlern kann er mitunter mit seinem Privatvermögen haftbar gemacht werden. Wir empfehlen daher die Ausgliederung des Jahresabschlusses an einen professionellen Dienstleister mit Haftungsübernahme, wie wir.

    OHG Jahresabschluss

    Die Kernpunkte

    • Die offene Handelsgesellschaft ist als handelsrechtliche Firma im Handelsregister einzutragen. Daher muss sie einen Jahresabschluss einreichen.

    • Anders als die Kapitalgesellschaften, ist die OHG nicht zur Offenlegung der Bilanzen verpflichtet. Die Offenlegungspflicht aus §§ 325 – 329 HGB ist nur für Kapitalgesellschaften bestimmt.

    • Da es bei der OHG keine Haftungsbeschränkung gibt, trifft alle Gesellschafter das gleiche Haftungsrisiko. Mit der Ausgliederung des Jahresabschlusses der OHG wird das Haftungsrisiko an einen professionellen Dienstleister übertragen.

    Als handeslrechtliche Firma ist die OHG zur Erstellung und Einreichung eines Jahresabschlusses verpflichtet. Anders als bei Kapitalgesellschaften, haften alle Gesellschafter für den Jahresabschluss. Die Anforderungen sind in §§ 242 ff. HGB geregelt. Folgende Elemente sind enthalten:

    • Abschlussbilanz
    • Gewinn- und Verlustrechnung
    • Anhang

    Keine Erleichterungen im Sinne des MiMoG

    Kapitalgesellschaften können durch das in 2008 geschaffene Modernisierungsgesetz des GmbH-Rechts von Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses profitieren. Allerdings werden darunter nur Kapitalgesellschaften erfasst.

    Personengesellschaften, wie die OHG eine ist, können diese Erleichterungen nicht in Anspruch nehmen. Unabhängig von der Größe der OHG muss deshalb ein vollständiger Jahresabschluss im Sinne der §§ 242 ff. HGB erstellt und fristgerecht eingereicht werden.

    Keine Offenlegungspflicht für Personengesellschaften

    Die Offenlegungspflichten aus §§ 325 – 329 HGB betreffen nur Kapitalgesellschaften. Die OHG ist daher nicht zur Publizität verpflichtet.

    Wir empfehlen: OHG Jahresabschluss ausgliedern

    Die offene Handelsgesellschaft kennt keine Haftungsbegrenzung. Daher haften alle Gesellschafter in vollen Umfang mit ihrem Privatvermögen für Fehler im Jahresabschluss. Das dadurch entstehende Risiko lässt sich mit der Ausgliederung des Jahresabschlusses abfedern. Wir übernehmen Ihren OHG-Jahresabschluss mit Haftungsübernahme und anwaltlicher Gewähr.

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    Einzelunternehmen Jahresabschluss

    Die Kernpunkte

    • Einzelunternehmen sind nur bilanzierungspflichtig, wenn sie als eingetragene Kaufleute agieren. Durch den Eintrag ins Handelsregister entsteht diese Pflicht. §241a HGB gewährt Einzelunternehmen jedoch eine Ausnahme von dieser Pflicht.

    • Liegt der Umsatz und der Gewinn in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren unter 600.000 € und 60.000 €, so ist das Einzelunternehmen von der Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses befreit.

    • Einzelunternehmer haften mit ihrem Privatvermögen für Verbindlichkeiten aus dem Unternehmen. Daher sind sie auch für die Erstellung und Korrektheit des Jahresabschlusses verantwortlich, was in einem hohen juristischem Risiko mündet.

    Einzelunternehmen müssen einen Jahresabschluss erstellen, wenn sie als eingetragene Kaufleute agieren. Das ist der Fall, wenn sie gewerbetreibend sind und nicht der Kleinunternehmerregelung unterliegen bzw. als Kleingewerbe agieren. Der Jahresabschluss des Einzelunternehmens muss folgende Bestandteile enthalten:

    • Abschlussbilanz
    • Gewinn- und Verlustrechnung
    • Anhang

    Keine Bilanzpflicht für Freiberufler und Kleingewerbetreibende

    Freiberufler und Kleingewerbetreibende sind zwar Einzelunternehmer, doch sie müssen keinen Jahresabschluss erstellen. Freiberufler sind unabhängig von ihren erzielten Umsätzen und Gewinnen ausgeschlossen. Kleingewerbetreibende erwerben jährlich maximal einen Gewinn von 17.500 €. Dadurch müssen sie auch kein Inventar erstellen.

    Ausnahmen für eingetragene Kaufleute

    Auch als eingetragener Kaufmann können Sie von der Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses ausgenommen sein. Dafür müssen in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren die nachfolgenden Bedingungen erfüllt sein:

    • Der Gewinn beträgt nicht mehr als 60.000 €
    • Der Umsatz beträgt nicht mehr als 600.000 €

    Ausgliederung minimiert persönliches Haftungsrisiko

    Mit der Auslagerung des Jahresabschlusses an einen externen Dienstleister minimieren Sie Ihr persönliches Haftungsrisiko. Als Einzelunternehmer haften Sie generell mit Ihrem Privatvermögen. Die Minimierung möglicher Risiken ist daher nur geboten. Wir erstellen Ihren Jahresabschluss und übernehmen die Haftung.

    Holding Jahresabschluss

    Die Kernpunkte

    Eine Holding bestehst aus mindestens zwei Unternehmen, wobei ein Mutterunternehmen einen beherrschenden Einfluss auf ein Tochterunternehmen hat. In diesem Szenario kann man auch von einem Konzern sprechen, da zwei selbstständige Unternehmen unter einer einheitlichen Handlung zusammengefasst werden.

    Dementsprechend sind für den Jahresabschluss einer Holding die Regelungen zum Konzernabschluss anzuwenden. Er ähnelt dem handelsrechtlichen Jahresabschluss eines Unternehmens. Nur fasst er die einzelnen Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen zu einem Jahresabschluss zusammen.

    Was gehört zum Holding-Jahresabschluss?

    Der Abschluss einer Holding besteht aus folgenden Elementen:

    • Konzernbilanz
    • Konzern-GuV
    • Konzernanhang
    • Konzernlagebericht

    Worin besteht der Unterschied handelsrechtlichem und Konzernabschluss?

    Der Konzernabschluss fasst die Ergebnisse aller zusammenhängenden Unternehmen zusammen. Sie werden in einem fiktiven, einheitlichen Unternehmen konsolidiert. Die Konsolidierung ist das Hauptmerkmal des Holding-Jahresabschlusses. Es besteht aus folgenden Elementen:

    • Kapitalkonsolidierung: Die Kapitalkonsolidierung bezeichnet die Verrechnung des Eigenkapitals mit den Beteiligungen an den Tochterunternehmen, damit diese nicht doppelt erfasst werden. Zugelassen sind hierbei die Erwerbsmethode und die Neubewertungsmethode.
    • Zwischenerfolgseliminierung: Konzerninterne Lieferungen und Leistungen werden durch das Herausrechnen eliminiert. Dadurch wird das Konzernergebnis hergestellt, da Gewinne und Verluste, die zwischen den Unternehmen entstanden sind, ergebnisneutral sind.
    • Schuldenkonsolidierung: Verbindlichkeiten und Forderungen, die zwischen den Unternehmen der Holding bestehen, werden herausgerechnet. Sie sind für den Konzern ergebnisneutral, da jeder Verbindlichkeit eine Forderung in gleicher Höhe in einem anderen Unternehmen gegenübersteht.
    • Aufwands- und Ertragskonsolidierung: Alle Aufwendungen und Erträge, die innerhalb der Holding entstanden sind, werden herausgerechnet. Ansonsten wird der Gesamtumsatz der wirtschaftlichen Einheit der Holding verfälscht. Durch eine Konzern-GuV kann dieser Umstand bereinigt werden.

    Aufgabe des Holding-Abschlusses

    Da die Holding als wirtschaftliche Einheit betrachtet wird, müssen die Verpflechtungen der Unternehmen untereinander aufgeschlüsselt und bereinigt werden. Durch den Holding-Abschluss können sich Stakeholder einen Gesamteindruck über die Finanz-, Ertrags-, und Vermögenslage machen. Einzelne Tochterunternehmen können zwar ertragreich auf ihrem Jahresabschluss erscheinen, allerdings können diese Ergebnisse neutral sein, wenn sie nur mit anderen Unternehmen der Holding erwirtschaftet werden.

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    Jahresabschluss selber machen oder outsourcen?

    Die Kernpunkte

    • Es herrschen unterschiedliche Argumente vor, die gegen und für eine Auslagerung des Jahresabschlusses sprechen. In den meisten Fällen überwiegen jedoch die Argumente für eine Ausgliederung. Unternehmer, die sich dagegen entscheiden, “sparen oft am falschen Ende”.

    • Viele Unternehmer profitieren von der Ausgliederung des Jahresabschlusses, wenn ihre A-Kompetenzen nicht im Bereich des Steuerrechts liegen. Durch die Auslagerung an optimierte Strukturen, können meistens Kosten gespart werden.

    • Die meisten Unternehmen können in der gesparten Zeit mehr Geld erwirtschaften, als der Jahresabschluss kostet. Daher ist die Auslagerung sinnvoll.

    • Um alle rechtlichen Aspekte eines Jahresabschlusses zu erfassen, bedarf es rechtlicher Expertise. Die Wahlrechte lassen Spielraum zur Ausgestaltung, die meistens nur von einem professionellen Fachmann wahrgenommen werden können.

    Pauschal kann nicht beantwortet werden, ob die Ausgliederung des Jahresabschlusses Sinn macht. Für die meisten Unternehmen bedeutet die Ausgliederung einen wirtschaftlichen Vorteil bei Minimierung der Haftung. Dennoch sollten Sie alle Aspekte in Erwägung ziehen, bevor Sie sich dafür oder dagegen entscheiden.

    Nachteile überwiegen nur in bestimmten Konstellationen

    Gegen die Ausgliederung des Jahresabschlusses bestehen einige Argumente, die abgewogen werden müssen. Betrachten Sie die aufgeführten Argumente aus Ihrer Perspektive, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

    • Hauseigenes Know-How wird vernichtet

    Mit der Auslagerung des Jahresabschlusses an einen externen Dienstleister, vernichten Sie die Chance auf den Aufbau von hausinternen Know-hows. Für die meisten Unternehmen stellt dies jedoch kein Nachteil dar, da hausinternes Buchhaltungswissen kein Verkaufsmerkmal ihrer Leistung darstellt.

    • Kontrollverlust

    Sie verlieren ein gewisses Maß an Kontrolle über Ihr Unternehmen, indem Sie den Jahresabschluss auslagern. Sie sind auf einen professionellen Dienstleister angewiesen, der zuverlässig, fristgerecht und mit Haftungsübernahme Ihren Jahresabschluss erstellt. Wir übernehmen Ihren Abschluss mit anwaltlicher Gewähr.

    • Geringfügige Abhängigkeit

    Ihr Unternehmen begibt sich in eine gewissen Form der Abhängigkeit. Um ihre rechtlichen Pflichten zu erfüllen, müssen Sie sich auf einen Dritten verlassen.

    Vorteile überwiegen häufig

    Den Nachteilen stehen jedoch einleuchtende Vorteile gegenüber, die sich meistens positiv auf Ihr Geschäft auswirken.

    • Mehr Zeit für Tagesgeschäft und Kernaufgaben

    Durch die Ausgliederung des Jahresabschlusses erschaffen Sie sich selbst mehr Zeit für die wichtigen Aufgaben in Ihrem Unternehmen. Die meisten Unternehmer schaffen es, in der zusätzlich gewonnen Zeit, mehr Geld zu erwirtschaften, als der Jahresabschluss kostet. Somit ist die Auslagerung eine ertragreiche Investition in Ihr Geschäft.

    • Auslagerung des Haftungsrisikos

    Sie sollten Ihren Jahresabschluss an einen Dienstleister auslagern, der Ihr Haftungsrisiko übernehmen kann. Dadurch minimiert sich das Gesamtrisiko Ihres Unternehmens. Wir übernehmen Ihren Jahresabschluss mit anwaltlicher Gewähr.

    • Dank optimierter Prozesse von geringeren Kosten profitieren

    Ein professioneller Dienstleister hat seine Strukturen bereits optimiert. Daher kann er in der Regel die Leistung zu günstigeren Konditionen anbieten, als Sie die Leistung unternehmensintern erbringen können.

    • Schutz vor Personalausfall

    Mit der Auslagerung des Jahresabschlusses sind Sie gegen personelle Ausfälle geschützt. Sollten Ihre Mitarbeiter krank werden, ist davon die fristgerechte Einreichung des Jahresabschlusses nicht gefährdet. Der Dienstleister übernimmt die Verantwortung und gewährleistet ebenso eine fristgerechte Anfertigung unabhängig von den äußeren Umständen.

    Fazit: Wirtschaftliche und finanzielle Vorteile überwiegen

    Für die meisten Unternehmen überwiegen die finanziellen und wirtschaftlichen Vorteile, was für eine Auslagerung des Jahresabschlusses spricht. In den meisten Fällen kann in der geschaffenen Zeit mehr erwirtschaftet werden, als Auslagerung kostet. Zudem wird das juristische Gesamtrisiko minimiert, da der Dienstleister die Haftung übernimmt.

    Steuererklärung

    Die Kernpunkte

    • Zum Ende des Geschäftsjahres müssen neben den Jahresabschluss auch Steuererklärungen eingereicht werden. Die Ergebnisse aus dem Jahresabschluss sind die Grundlage für die notwendigen Steuererklärungen zum Jahresende, da erst nach Kontoabschluss die zugehörigen Zahlen feststehen.

    • Als Kapitalgesellschaft sind folgende Steuererklärungen zum Jahresabschluss relevant:

      • Umsatzsteuererklärung
      • Gewerbesteuererklärung
      • Körperschaftssteuererklärung
    • Nicht nur zur Berechnung der Steuern, sondern auch muss den Steuererklärungen eine Abschrift der Bilanz zugefügt werden.

    Kapitalgesellschaften sind dazu verpflichtet eine

    • Umsatzsteuererklärung
    • Gewerbesteuererklärung
    • Körperschaftssteuererklärung

    einzureichen. Gewerblich agierende Personengesellschaften, die zur Erstellung des Jahresabschlusses verpflichtet sind, müssen lediglich Gewerbesteuererklärung und Umsatzsteuererklärung einreichen. Die Steuerlast ergibt sich jedoch aus den Ergebnissen des Jahresabschlusses. Daher bieten wir unseren Mandanten nicht nur die Ausgliederung dessen, sondern auch die dazugehörigen Steuererklärungen an.

    Umsatzsteuererklärung und Umsatzsteuervoranmeldung

    Alle Unternehmen sind zur Anmeldung der Umsatzsteuer verpflichtet. Je nach Absprache mit dem Finanzamt hat diese monatlich oder vierteljährlich zu erfolgen. Jährlich müssen Unternehmen eine Umsatzsteuererklärung einreichen, sobald der Jahresabschluss erklärt wurde. Die Fristen verstreichen dabei zum selben Zeitpunkt. Handelsrechtliche Unternehmen müssen allerdings Rückstellungen für die Steuern bilden.

    Gewerbesteuererklärung

    Die Gewerbesteuererklärung wird basierend auf dem jährlichen Jahresüberschuss erstellt. Die Höhe der Steuerzahlung richtet sich nach dem Standort des Unternehmens. Zudem sind im Jahresabschluss entsprechende Rückstellungen zu bilden.

    Körperschaftssteuererklärung

    Handelsrechtliche Kapitalgesellschaften sind zur Abführung von Körperschaftssteuern verpflichtet. Die Ermittlung geschieht im Rahmen der Erstellung der Steuerbilanz. Die Handelsbilanz muss dementsprechend angepasst werden, in dem entsprechende Rückstellungen gebildet werden.

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    Bilanz

    Die Kernpunkte

    • Die Bilanz ist ein wichtiger Bestandteil des Jahresabschlusses. Alle handelsrechtlichen Firmen müssen zu Beginn des Geschäftsjahres eine Eröffnungsbilanz und zum Ende eine Abschlussbilanz erstellen, die Teil des Jahresabschlusses ist. Sie wird basierend auf den Daten der doppelten Buchführung erstellt.

    • Durch die Bilanz kann genau festgestellt werden, wie Mittel verwendet wurden und woher die Mittel stammen. Man spricht von der Aktiv- und Passivseite. Es werden Vermögen und Kapital gegenübergestellt. Durch den Vergleich der Bilanz aus diesem Jahr und der aus dem Vorjahr kann der Gewinn eines Unternehmens ermittelt werden.

    • Die Abschlussbilanz ist fester Bestandteil des Jahresabschlusses. Auf ihrer Grundlage werden Gewinne und dementsprechend Steuer ermittelt. Für die Korrektheit der Steuern ist der Geschäftsführer verantwortlich. Daher ist ihre Erstellung mit einem gewissen juristischem Risiko verbunden.

    Die Bilanz ist der Bestandteil des Jahresabschlusses. Alle handelsrechtlichen Firmen sind zu seiner Erstellung verpflichtet. Durch die Gegenüberstellung von Kapital und Vermögen, können Mittelverwendung und Mittelherkunft bestimmt werden. Zum Abschluss des Geschäftsjahres müssen Geschäftsführer oder Gesellschafter bei Personengesellschaften verantworten, dass eine Abschlussbilanz erstellt wird.

    Definition: Was ist eine Bilanz?

    Die Bilanz ist eine Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital zu einem gewissen Zeitpunkt, meistens dem Beginn des Jahres (Eröffnungsbilanz) und dem Ende eines Geschäftsjahres (Abschlussbilanz).  Sie wird in Kontoform aufgestellt. Die Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahres, also die Berücksichtigung aller Geschäftsvorfälle in der doppelten Buchführung, werden zum Zeitpunkt des Bilanzstichtages zusammengefasst. Folgende Elemente umfasst die Bilanz:

    • Bruttovermögen: Geldwerte, Rechte, Sacheigentum,immaterielles Vermögen, wie Patente, Forderungen und Marken
    • Schulden
    • Nettovermögen: Bruttovermögen – Schulden

    Bilanz hat zwei Seiten: Aktiv- und Passivseite

    Die Bilanz besteht aus zwei Seiten, der Aktiv- und der Passivseite. Die Aktivseite befindet sich auf der linken Seite der Übersicht und spiegelt die Vermögensstruktur eines Unternehmens wieder. Auf der rechten Seite befinden sich die Schulden, oder Mittelherkunft, die Passivseite.

    Dabei müssen sich beide Seiten ausgleichen, im Sinne der doppelten Buchführung. Für jeden Vermögenswert auf der linken Seite, sollte eine Mittelherkunft auf der rechten Seite zu finden sein. In der Summe ist die Bilanz immer “gleich null”, da sich Aktiv- und Passivseite ausgleichen. Demnach muss für jede Buchung eine Gegenbuchung auf der anderen Seite erfolgt sein. Das Vorbild für die Bilanz ist eine mechanische Waage, die stets ausgeglichen ist.

    Zum Vermögen gehören materielle Wertgegenstände, wie etwa Immobilien oder Maschinen. Die Passivseite kann aus Eigen- oder Fremdkapital bestehen. Eigenkapital kann aus Kapital- oder Gewinnrücklagen bestehen. Fremdkapital sind etwa kurzfristige Verbindlichkeiten oder Kredite.

    Die Bilanzstruktur nach Vorschriften des HGB

    AktivseitePassivseite
    • Anlagevermögen
      • Immaterielle Vermögensgegenstände
        • Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte;
        • Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten;
        • Geschäfts- oder Firmenwert (GoFW);
        • geleistete Anzahlungen;
      • Sachanlagen
        • Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken;
        • technische Anlagen und Maschinen;
        • andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung;
        • geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau;
      • Finanzanlagen:
        • Anteile an verbundenen Unternehmen;
        • Ausleihungen an verbundene Unternehmen;
        • Beteiligungen
        • Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht;
        • Wertpapiere des Anlagevermögens;
        • sonstige Ausleihungen.
    • Umlaufvermögen
      • Vorräte/Vorratsvermögen
        • Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe;
        • unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen;
        • fertige Erzeugnisse und Waren;
        • geleistete Anzahlungen.
      • Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
        • Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (LuL), (F.a.L.L.), (FLL);
        • Forderungen gegenverbundene Unternehmen;
        • Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht;
        • sonstige Vermögensgegenstände.
      • Wertpapiere
        • Anteile an verbundenen Unternehmen;
        • sonstige Wertpapiere;
      • Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
    • Rechnungsabgrenzungsposten
    • Aktive latente Steuern
    • Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
    • (ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
    • Bilanzsumme
    • Eigenkapital
      • Gezeichnetes Kapital
      • Kapitalrücklage
      • Gewinnrücklagen
        • gesetzliche Rücklagen;
        • Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen;
        • satzungsmäßige Rücklagen;
        • andere Gewinnrücklagen;
      • Gewinnvortrag/Verlustvortrag;
      • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag,
    • (ggf.) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
    • Rückstellungen
      • Rückstellungen für Pensionenund ähnliche Verpflichtungen
      • Steuerrückstellungen
      • sonstige Rückstellungen
    • Verbindlichkeiten
      • Anleihen, davon konvertibel;
      • Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten;
      • erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen;
      • Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (LuL), (V.a.L.L.), (VLL);
      • Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel;
      • Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen;
      • Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht;
      • sonstige Verbindlichkeiten,
      • davon aus Steuern,
      • davon im Rahmen der sozialen Sicherheit.
    • Rechnungsabgrenzungsposten
    • Passive latente Steuern
    • Bilanzsumme

    Inhaltsanforderungen können variieren

    Die genauen Gliederungsvorschriften der Bilanz hängen von der Rechtsform und auch von der Unternehmensgröße ab. Eine Kapitalgesellschaft etwa, findet seine Vorschriften in §§ 266 bis 274a HGB. Zudem können Erleichterungen in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens zum Tragen kommen.

    So müssen Kleinst- und Kleinkapitalgesellschaften etwa eine verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 Satz 4 und §267a HGB aufstellen. In §265 HGB finden sich zudem einige Wahlrechte. Einzelunternehmer sind nicht ein eine fixe Gliederung gebunden §247 HGB.

    Wir empfehlen: Bilanzerstellung ausgliedern

    Die Bilanzerstellung ist Pflicht des Geschäftsführers. Er hat ihre Richtigkeit sicherzustellen und haftet dafür persönlich. Um sich auf das Kerngeschäft fokussieren zu können und das juristische Risiko zu minimieren, empfehlen wir die Ausgliederung der Bilanzerstellung.

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    Einnahmen-Überschussrechnung

    Die Kernpunkte

    • Alle Unternehmen, die nicht zur Eintragung ins Handelsregister verpflichtet sind, können eine Einnahmen-Überschussrechnung erstellen. Im HR eingetragene Unternehmen können eine Bilanz erstellen, wenn ihm Umsatz nicht 600.000 € und ihr Gewinn nicht 60.000 € überschreitet.

    • Freiberufler können immer eine Einnahmen-Überschussrechnung erstellen.

    • Wie der Name erahnen lässt, werden bei der EÜR Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt, um den Gewinn zu ermitteln. Sie ist zudem für die Steuererklärung relevant.

    Ist ein Unternehmen nicht im Handelsregister eingetragen und daher zur Bilanzerstellung verpflichtet, muss es eine Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) erstellen. Sie ist eine vereinfachte Form der Gewinnermittlung, da lediglich Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt und so der Gewinn ermittelt wird. Ihre Rechtsgrundlage findet sich in §4 Abs. 3 EStG.

    Definition: Was ist die EÜR?

    Die Einnahmen-Überschussrechnung ist die einfache Form der Gewinnermittlung für Unternehmen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind. Sie funktioniert nach dem Zufluss- und Abflussprinzip. Es werden somit nur Beträge berücksichtigt, die tatsächlich auf ein Konto zu- und abgeflossen sind. Die Mittelherkunft oder die Entstehung spielt keine Hoffnung, sowie bei der Bilanz.

    Einnahmen abzüglich ausgaben sind der Gewinn

    Der Gewinn wird nicht etwa durch den Vergleich von Vermögensgegenständen ermittelt, sondern nur durch tatsächlich geflossene Finanzströme. Daher werden von den Einnahmen, Ausgaben abgezogen, um das Gewinnergebnis zu berechnen. Das Ergebnis ist zudem Grundlage für die Berechnung unterschiedlicher Steuern:

    • Einkommenssteuer
    • Gewerbesteuer
    • Umsatzsteuer

    Besonderheiten der EÜR

    Im Gegensatz zur doppelten Buchführung und Bilanzerstellung, sind für die EÜR einige Besonderheiten zu beachten:

    • Hochwertige abnutzbare Betriebsgüter können über den Nutzungszeitraum abgeschrieben werden.
    • Für Darlehen gezahlte Zinsen können als Betriebsausgaben gewinnmindernd berücksichtigt werden.
    • Zugeflossene Cashflows von Darlehen und Krediten werden nicht als Einnahmen, rückgezahlte Tilgungen nicht als Ausgaben berücksichtigt werden.

    EÜR ausgliedern kann sinnvoll sein

    Die EÜR ist die einfachste Form der Gewinnermittlung für Unternehmen. Für die Korrektheit haftet der jeweilige Gesellschafter des Unternehmens. Für Freiberufler ist die EÜR überschaubar. Gewerbliche Betriebe mit hochwertigen abnutzbaren Wirtschaftsgüter, kann die EÜR komplizierter werden. Aufgrund des hohen Haftungsrisikos bei Personengesellschaften empfehlen wir die Ausgliederung an einen professionellen Dienstleister mit Haftungsübernahme.

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    Gewinn- & Verlustrechnung

    Die Kernpunkte

    • Alle handelsrechtlichen Firmen und Unternehmen sind zur Erstellung einer Gewinn- und Verlustrechnung verpflichtet. Sie gehört zum Jahresabschluss und muss daher auch veröffentlicht werden.

    • Sie dient zur Darstellung aller Erträge und Aufwendungen sowie des wirtschaftlichen Erfolgs eines Unternehmens innerhalb eines Geschäftsjahres.

    • Es sind gesetzlich zwei Verfahren zugelassen: Das Umsatzkostenverfahren und das Gesamtkostenverfahren.

    Die Gewinn- und Verlustrechnung ist Bestandteil des Jahresabschlusses eines jeden handelsrechtlichen Unternehmens (§242 HGB). Sie soll durch die Verrechnung von Erträgen und Aufwendungen den Erfolg eines Unternehmens innerhalb eines Geschäftsjahres (§ 242 Abs. 2 HGB).

    Was beinhaltet die Gewinn- und Verlustrechnung?

    Prozesse innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung sind:

    • Buchung von Aufwendungen und Erträgen
    • Abschluss der Erfolgskonten
    • Saldierung aller Konten
    • Buchung des Gewinns oder des Verlustes auf das Eigenkapitalkonto
    • Abschluss des Eigenkapitalkontos / Schlussbilanz

    Alle handelsrechtlichen Unternehmensformen sind zur doppelten Buchführung, Gewinn- und Verlustrechnung und Jahresabschluss verpflichtet. Die GuV-Rechnung unterliegt ebenfalls der Doppik, sodass jeder Buchungssatz auf zwei Konten vermerkt werden muss.

    Jährliche Erstellung und Offenlegungspflicht

    Um der rechtlichen Pflicht nachzukommen, sollte die Gewinn- und Verlustrechnung mindestens einmal im Jahr erstellt werden. Aus unternehmerischer Sicht kann es auch Sinn machen, die Erstellung monatlich durchzuführen. So kann die wirtschaftliche Entwicklung überwacht und ggf. Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

    Nicht verpflichtend für OHG

    Alle Kapitalgesellschaften, ihre Mischformen (GmbH & Co. KG, etc.) und die Kommanditgesellschaft müssen ausnahmslos eine Gewinn- und Verlustrechnung erstellen und veröffentlichen. Die offene Handelsgesellschaft und Einzelkaufleute, die handelsrechtlich eine GuV-Rechnung erstellen müssen, sind nicht zur Veröffentlichung verpflichtet.

    Zwei Varianten der Staffelform

    Nach §275 HGB muss die GuV-Rechnung in Staffelform erfolgen. Es stehen dafür zwei rechtlich zulässige Verfahren zur Verfügung: Das Gesamtkostenverfahren und das Umsatzkostenverfahren. Unternehmen können frei zwischen beiden Methoden unterscheiden.

    Gesamtkostenverfahren (GKV)

    Das GKV verwendet die Daten der laufenden Buchhaltung als Berechnungsgrundlage. Sie ist dem externen Rechnungswesen zuzuordnen. Dieses Verfahren berücksichtigt alle Kosten, die innerhalb einer Rechnungsperiode entstanden sind. Den Kosten aus der Periode werden jeweils die Einnahmen gegenübergestellt.

    Da finanzielle Kosten und Erlöse nicht immer in eine Periode fallen, müssen auch Bestandsänderungen in die Ertragsrechnung einbezogen werden. Bestandsminderungen werden als Aufwendungen verbucht, während Bestandserhöhungen als Ertrag verbucht werden. Verbuchte Kosten werden nach ihren Kostenarten gruppiert.

    Folgende Posten werden im GVK ausgewiesen:

    1. Umsatzerlöse
    2. Bestandsveränderungen und -erhöhungen von fertigen und unfertigen Erzeugnissen
    3. Sonstige aktivierte Eigenleistungen
    4. sonstige betriebliche Erträge
    5. Materialaufwand
      1. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren
      2. Aufwendungen für bezogene Leistung
    6. Personalaufwendungen
      1. Löhne und Gehälter
      2. Sozialabgaben und Versicherungen
    7. Abschreibungen
      1. Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
      2. Vermögenswerte des Umlaufvermögens
    8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
    9. Erträge aus Unternehmensbeteiligungen
    10. Erträge aus Wertpapieren und Finanzanlagen
    11. Zinsen und ähnliche Erträge
    12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
    13. Einkommens- und Ertragssteuern
    14. Ergebnis nach Steuern
    15. Sonstige Steuern
    16. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (Unternehmensergebnis)

    Umsatzkostenverfahren (UKV)

    Das UKV arbeitet ebenfalls mit den Daten des internen Rechnungswesens. Allerdings werden hier ausschließlich die Kosten für tatsächlich verkaufte Waren und Dienstleistungen den Erträgen gegenübergestellt. Anders als bei der GKV werden Bestandsänderungen halbfertiger Produktionen nicht berücksichtigt. Für kurzfristige Ergebnisrechnungen ist die UKV daher aussagekräftiger. Die Posten werden wie folgt gruppiert:

    1. Umsatzerlöse
    2. Herstellungskosten zur Erzielung der Umsatzerlöse
    3. Bruttoergebnis des Umsatz
    4. Vertriebskosten
    5. Verwaltungskosten
    6. Sonstige betriebliche Erträge
    7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
    8. Erträge aus Unternehmensbeteiligungen
    9. Erträge aus Wertpapieren und anderen Verleihungen von Finanzvermögen
    10. Zinsen und ähnliche Erträge
    11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens
    12. Zinsen und andere Aufwendungen
    13. Einkommens- und Ertragssteuern
    14. Ergebnis nach Steuern
    15. Sonstige Steuern
    16. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (Unternehmensergebnis)

    Ergebnisse der GuV

    Unabhängig von dem gewählten Kostenverfahren entstehen auf dem Weg zur Berechnung des Jahresüberschusses einige Zwischenergebnisse. Sie deuten auf die Quellen des Unternehmenserfolgs hin. So können ertragreiche Bereiche des Unternehmens identifiziert werden, was im Rahmen der Offenlegung für Kunden, Partner und externe Stakeholder interessant ist.

    Die Ergebnisvarianten sind:

    • Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit: Im Rahmen des Unternehmenszwecks entstandenen Aufwendungen und Erträge.
    • Außerordentliches Geschäftsergebnis: Außerhalb des Unternehmenszwecks entstandene Erträge und Aufwendungen, die nicht zum Kerngeschäft gehören und deren Wiederholung nicht berücksichtigt wird.

    Das Unternehmensergebnis wird letztendlich im Eigenkapital-Konto dargestellt. Der Überschuss befindet sich also auf der rechten Seite.

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    Anhang

    Die Kernpunkte

    • Der Anhang ist ein angehängtes Dokument des Jahresabschlusses. Für die meisten Kapitalgesellschaften ist er verpflichtend.

    • Ob eine Kapitalgesellschaft tatsächlich einen Anhang anhängen muss, ist von der Größe der Gesellschaft abhängig. Kleinstkapitalgesellschaften können auf die Erstellung eines Anhangs verzichten.

    • Inhaltlich soll der Anhang die Bestandteile des Jahresabschlusses erklären. Insbesondere enthält er ergänzende Informationen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung. Durch ihn sollten Dritte den Jahresabschluss und seine Inhalte besser nachvollziehen können.

    Der Anhang ist Bestandteil des Jahresabschlusses. Er liefert ergänzende Informationen zur Aufstellung der Bilanz oder zur Berechnung der Gewinn- und Verlustrechnung. Die meisten Kapitalgesellschaften sind zur Erstellung eines Anhangs verpflichtet. Allerdings müssen nicht alle Unternehmen ihrem Jahresabschluss einen Anhang beifügen.

    Wer muss einen Anhang dem Jahresabschluss beifügen?

    Die folgende Tabelle zeigt, welche Unternehmen, die einen Jahresabschluss erstellen müssen, einen Anhang hinzufügen müssen. Manche Unternehmen dieser Rechtsformen müssen keinen Anhang und auch überhaupt keinen Jahresabschluss erstellen.

    RechtsformAnhang?
    Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG)Ja
    Haftungsbeschränkte Kapitalgesellschaften (GmbH & Co. KG, etc.)Ja
    GenossenschaftenJa
    PersonengesellschaftenNein
    EinzelkaufleuteNein
    VereineNein

    Folgende Kapitalgesellschaften müssen keinen Anhang hinzufügen

    Nach §267 HGB existieren vier Größenklassen von Kapitalgesellschaften. Sie treffen unterschiedliche Anforderungen zum Jahresabschluss.

    • Große Kapitalgesellschaften müssen uneingeschränkt einen Anhang hinzufügen.
    • Mittelgroße Kapitalgesellschaften müssen nur einen verkürzten Anhang erstellen.
    • Kleine Kapitalgesellschaften benötigen nur einen verkürzten Anhang.
    • Kleinstkapitalgesellschaften müssen keinen Anhang erstellen.

    Aufgaben des Anhangs

    Der Anhang soll die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanz und die dazugehörigen Berechnungsmethoden erklären. Zudem liefert er qualitative und quantitative Informationen ergänzend zum Jahresabschluss.

    Durch die Betrachtung des Anhangs soll eine klare Interpretation der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ermöglicht werden. So wird einer Fehlinterpretation bei der rein numerischen Betrachtung vermieden werden.

    Pflichtangaben nach §§284 u. 285 HGB

    Der Inhalt des Anhangs ist im HGB vorgegeben. Nach §§284, 285 HGB müssen folgende Bestandteile enthalten sein.

    • Ergänzungen, Korrekturen und Einzelposten der GuV und der Bilanz
    • Erklärung zur Methodik und weitere Interpretationshilfen
    • Erklärung zur Entwicklung des Anlagevermögens
    • Angaben zu individuellen Bilanzposten:
      • Verbindlichkeiten
      • Sonstige risikobehaftete Geschäfte
      • Finanzielle Verpflichtungen zur Beurteilung der Finanzlage
      • Umsatzerlöse, sowie deren Herkunft
      • Mitarbeiter
      • Umsatzkostenverfahren, wenn vorhanden
      • Alle Bezüge der Geschäftsführung
      • Erwähnung der Mitglieder der Geschäftsführung oder des Aufsichtsrats
      • Am Unternehmen beteiligte Unternehmen
      • Unternehmensbeteiligungen des Unternehmens
      • Beteiligungen über die Börse
      • Erläuterungen zu Rückstellungen
      • Erläuterungen zu Abschreibungen
      • Mutterunternehmen, falls Tochterunternehmen
      • Bei Personengesellschaften: Erwähnungen der Gesellschafter
      • Erklärungen nach §161 AktG bei AGs
      • Gesamthonorar des Abschlussprüfers bei AGs
      • Finanzinstrumenten, sowie Annahmen auf die ihre Bewertungen fußen
      • Beschreibung von Geschäften, die nicht zum Marktwert zustandegekommen sind
      • Aktivierte immaterielle Vermögenswerte (§ 248 Abs. 2 HGB)
      • Erklärung zur Bildung von Bewertungseinheiten (§ 254 HGB)
      • Erklärung zum Berechnungsverfahren von Pensionsrückstellungen
      • Erklärung zur Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB)
      • Anteile von Sondervermögen und Anlagen in Investmentfonds oder ähnliches
      • Latente Steuern
      • Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung
      • Außerordentliche Vorgänge finanzieller Art mit zu berücksichtigenden Auswirkungen
      • Geplante Verwendung des Betriebsergebnisses.

    Keine gesetzliche Form vorgesehen

    Eine generelle Form ist vom Gesetzgeber nicht vorgesehen. Dennoch existieren einige Stellen, deren Form genau vorgeschrieben ist. Generell müssen alle Angaben den Prinzipien der doppelten Buchführung entsprechen. Wahrgenommene Wahlrechte der Bilanz müssen im Anhang erklärt werden.

    Verkürzter Anhang für mittelgroße und kleine Kapitalgesellschaften

    Nach §§ 267 ff. HGB müssen mittelgroße und kleine Kapitalgesellschaften lediglich einen verkürzten Anhang einreichen. Ergänzende Erläuterungen zur GuV sind daher nicht erforderlich.

    Kleinstkapitalgesellschaften können auf Anhang verzichten

    Ist eine Kapitalgesellschaft nach §267a HGB als Kleinstkapitalgesellschaft zu kategorisieren, kann auf den Anhang komplett verzichtet werden. Es müssen jedoch einige ergänzende Angaben in der Bilanz hinzugefügt werden.

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    Gewinnverteilung / Gewinnausschüttung

    Die Kernpunkte

    • Zum Ende eines Geschäftsjahres ziehen Unternehmer Bilanz und berechnen mit Hilfe des Jahresabschlusses Ihren Gewinn oder Verlust.

    • Je nach interner Regelung, wird der Gewinn an die Gesellschafter ausgeschüttet oder teilweise oder komplett in das Unternehmen reinvestiert.

    • Je nach Rechtsform ist die Gewinnausschüttung an unterschiedliche Anforderungen geknüpft. So muss die UG beispielsweise gesetzliche Rücklagen bilden, bevor sie einen Gewinn an Gesellschafter ausschütten kann.

    Alle Unternehmen, die zur Erstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet sind, müssen Gewinne an Gesellschafter oder Aktionäre ausschütten. Dabei fallen unterschiedliche Regelungen an, die es zu beachten gilt.

    Gesetz oder Satzung sind maßgebend

    Wenn keine außerordentliche Regelung in der Satzung festgelegt wurde, gelten die Regelungen des Gesetz. Für die GmbH und UG bedeutet das, dass die Gewinnverteilung nach Unternehmensanteilen stattfindet. Besitzt ein Gesellschafter 25% des Unternehmens, so hat er ein Anrecht auf 25% des Gewinns nach Steuern.

    Wird in der Satzung hingegen etwas anderes festgelegt, so spricht man von einer inkongruenten Gewinnverteilung. Manche sprechen auch von einer disquotalen Gewinnverteilung.

    Unternehmensanteilige Gewinnverteilung

    Die unternehmensanteilige Gewinnverteilung sieht vor, dass Gesellschafter einen Anteil des Gewinns in Höhe ihrer prozentualen Beteiligung am Unternehmen erhalten.  Besitzt ein Gesellschafter 50% an einer GmbH, die einen Gewinn nach Steuern von 100.000€ erwirtschaftet hat, erhält er 50.000€.  Ein anderer Gesellschafter hat 20% und erhält deshalb 20.000€. Ein dritter 30% und dementsprechend 30.000€.

    Inkongruente Gewinnverteilung

    Mittlerweile hat die GmbH eine inkongruente Gewinnverteilung durch Änderung der Satzung eingeführt. Alle drei Gesellschafter erhalten im nächsten Geschäftsjahr bei einem Gewinn von 150.000 €, jeweils 50.000€ ausgezahlt.

    Berechnung der Kapitalgertragssteuer

    Gesellschafter müssen auf ihre Erträge aus der Beteiligung von Kapitalgesellschaften Kapitalertragssteuer zahlen, die auch Abgeltungssteuer bezeichnet wird. Da sie bei jedem Gesellschafter einzeln anfällt, beeinflusst sie nicht das Betriebsergebnis vor oder nach steuerlichem Abzug. Die rechtliche Grundlage findet sich in §§ 44 ff. EStG.

    Der Basissatz der Kapitalertragssteuer beträgt 25%. Allerdings werden auch hierauf der Solidaritätszuschlag sowie die Kirchsteuer hinzugefügt.

    • Ohne Kirchsteuer: 26,735%
    • 8% Kirchsteuer: 27,8186%
    • 9% Kirchsteuer: 27,9951%

    Alternative: Teileinkünfteverfahren

    Gesellschafter könnten auf die Kapitalertragssteuer verzichten. Dafür kann das Teileinkünfteverfahren angewandt werden. Allerdings muss der Gesellschafter 25 Prozent einer UG oder einer GmbH besitzen (§ 32 EStG). Zudem muss das Verfahren beim Finanzamt beantragt werden.

    Der Gesellschafter kann auf die Abführung der Kapitalertragssteuer verzichten, wenn er 60% der Gewinnausschüttung in Höhe seines Einkommenssteuersatzes versteuert.

    Zudem kann der Gesellschafter eine “Günstigerprüfung” beantragen. Das Finanzamt prüft, welche Methode die geringere Steuerlast mit sich bringt und verwendet dann diese.

    Keine verdeckte Gewinnausschüttung zulässig

    Keineswegs dürfen Gewinne bei Kapitalgesellschaften oder Mischform verdeckt ausgeschüttet werden. Eine verdeckte Gewinnausschüttung wäre ein Geldfluss an die Gesellschafter, ohne dass diese steuerrechtlich erfasst und dementsprechend versteuert werden. Häufig geschieht dies auch unwissentlich.

    Typische Fälle der verdeckten Gewinnausschüttung sind:

    • Geschäftsführergehalt über das angemessene Maß hinaus
    • Zinslose Kredite an Gesellschafter
    • Private Nutzung von Sachanlagen, wie Fahrzeugen
    • Finanzierung privater Feiern

    Drei Möglichkeiten der Gewinnverwendung

    Eine handelsrechtliche Firma hat in der Regel drei Optionen zur Gewinnverwendung:

    • Gewinnausschüttung
    • Gewinnvortrag
    • Gewinnrücklage

    Die Gewinnausschüttung wurde bereits behandelt. Der Gewinnvortrag wäre eine Übernahme des Jahresüberschusses ins nächste Geschäftsjahr. Die Bildung von Gewinnrücklagen kann teilweise sogar vorgesehen sein.

    Besonderheiten der UG

    Die UG ist zur Bildung einer Pflichtrücklage in Höhe von 25% verpflichtet, bis sie ein Stammkapital von 25.000 € angespart hat. Dementsprechend kann sie nur 75% des Gewinns verteilen. Wird keine Rücklage gebildet , so ist der Jahresabschluss unzulässig und der Geschäftsführer haftet persönlich. Bereits ausgeschüttete Gewinne müssen zurückgezahlt werden.

    Gewinnverwendungsbeschluss

    Der Gewinnverwendungsbeschluss wird in der Gesellschafterversammlung gefällt und zwar zum Ende des Geschäftsjahres.  Beachtet werde muss, dass durch die Verteilung des Gewinns das Stammkapital nicht unterschritten wird.

    Muss das Unternehmen einen Anhang erstellen, muss das Ergebnis des Beschlusses im Anhang veröffentlicht werden.

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    Offenlegung

    Die Kernpunkte

    • Der Gesetzgeber gewährt Unternehmen eine beschränkte Haftbarkeit im Austausch von Transparenz der internen Finanzen. Teil dieser Transparenz wird in der Offenlegungspflicht des Jahresabschlusses verkörpert.

    • Der Umfang der Offenlegungspflichten ist von der Rechtsform und der Unternehmensgröße abhängig. Umso größer das Unternehmen und umso leichter die öffentliche Zugänglichkeit zu Beteiligungen, umso umfangreicher fallen die Offenlegungspflichten aus.

    Die Offenlegungspflicht variiert je nach Größe des Unternehmens. Kapitalgesellschaften werden nach §266 ff. HGB kategorisiert. Sie werden unterteilt in:

    • Kleinstkapitalgesellschaft
    • Kleinkapitalgesellschaft
    • Mittelgroße Kapitalgesellschaft
    • Große Kapitalgesellschaft

    Umfang der Offenlegungspflicht variiert

    Alle handelsrechtlichen Firmen sind zu einer Offenlegung in gewisser Form verpflichtet. Jedoch gibt es Erleichterungen für kleinere Gesellschaften. Der genaue Umfang richtet sich also nach der Kategorisierung nach §267 HGB. Die Einordnung ist dabei wie folgt vorzunehmen:

    Kleinst-KleinMittelGroß
    Mitarbeiter1050<250>250
    Jahresumsatz700.000€12.000.000€40.000.000€>40.000.000€
    Bilanzsumme350.000€6.000.000€20.000.000€>20.000.000€

    Offenlegungspflichten bei Kapitalgesellschaften

    Je nachdem, wie groß Ihr Unternehmen ist und in welche Einordnung es nach §267 HGB fällt, fällt die Offenlegungspflicht unterschiedlich aus. Grundsätzlich sind alle zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses, also zur Veröffentlichung von:

    • Jahresabschluss
    • Anhang
    • Lagebericht

    verpflichtet. Zudem ergeben sich Erleichterungen oder zusätzliche Anforderungen.

    Offenlegungspflicht für Kleinstkapitalgesellschaften

    Als Kleinstkapitalgesellschaft kann Ihr Unternehmen von folgenden Einschränkungen der Offenlegungspflicht profitieren:

    • Veröffentlichung einer verkürzten Bilanz.
    • Keine Veröffentlichung eines Anhangs, wenn die Bilanz um bestimmte Angaben ergänzt wird.
    • Kein Lagebericht
    • Keine Prüfungspflicht (bei AGs)
    • Gesamt: Keine Veröffentlichung, sondern Hinterlegung beim Bundesanzeiger

    Offenlegungspflicht für Kleinkapitalgesellschaften

    Die Veröffentlichungspflicht einer kleinen Kapitalgesellschaft bestehen nur aus:

    • Veröffentlichung der Bilanz
    • Veröffentlichung eines Anhangs (ohne GuV-Rechnung)
    • Kein Lagebericht
    • Keine externe Prüfungspflicht (bei AGs)

    Offenlegungspflicht bei mittleren Kapitalgesellschaften

    Mittlere Kapitalgesellschaften sind zu folgendem verpflichtet:

    • Jahresabschluss (verkürzt) (Bei AGs: Prüfung durch Abschlussprüfer)
    • Anhang (verkürzt)
    • Lagebericht (verkürzt)
    • Bericht des Aufsichtsrats (bei AGs)
    • Erklärung nach Corporate Governance Kodex (§ 161 AktG)
    • Gewinnverwendungsvorschlag und -beschluss
    • Externe Prüfung durch externen Prüfer und Veröffentlichung dessen Berichts

    Veröffentlichungspflichten bei großen Kapitalgesellschaften

    Große Kapitalgesellschaften sind im Rahmen der Veröffentlichungspflicht zu Folgendem verpflichtet:

    • Veröffentlichung von Jahresabschluss sowie
    • Anhang
    • Lagebericht
    • Bericht des Aufsichtsrats (bei AGs)
    • Erklärung nach Corporate Governance Kodex (§ 161 AktG)
    • Gewinnverwendungsvorschlag und -beschluss
    • Externe Prüfung durch externen Prüfer und Veröffentlichung dessen Berichts

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    Wichtige Begriffe

    Die Kernpunkte

    • Die wichtigsten Begriffe zum Jahresabschluss:

      • Abweichendes Geschäftsjahr
      • Außerplanmäßige Abschreibungen
      • BWA
      • Garantierückstellungen
      • Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
      • GuV-Konto
      • Immaterielle Vermögenswerte
      • Inventar und Inventur
      • Lagebericht
      • Mezzazine Kapital
      • Negatives Eigenkapital
      • Rücklagen und Rückstellungen
      • Vorbereitende Abschlussbuchungen
      • Werbungskosten

    Abweichendes Geschäftsjahr

    Inhaber von Unternehmen können sich zwischen einem normalen und abweichenden Geschäftsjahr entscheiden. Im Handelsgesetzbuch ist festgeschrieben, dass ein Geschäftsjahr zwölf Monate hat. Herkömmlich endet es zum gleichen Datum wie ein Kalendarjahr, also zum 31.12. Im Musterprotokoll der Gesellschaft kann auch ein abweichendes Geschäftsjahr festgelegt werden, das etwa zum 30.6 endet.

    Daraus ergibt sich der Vorteil, dass der Jahresabschluss nicht zum Ende des Jahres beschäftigt, wenn normalerweise die umsatzstärkste Zeit ist. Der Jahresabschluss kann bis zum Sommer aufgeschoben werden. Vereinnahmte Gelder aus der Hauptsaison können zunächst ins Unternehmen fließen. Die Festlegung eines abweichenden Geschäftsjahres geht allerdings mit zusätzlichen Notarkosten einher.

    Außerplanmäßige Abschreibungen

    Im Rahmen der doppelten Buchführung werden Vermögensgegenstände jährlich planmäßig abgeschrieben. Dadurch wird ihr Wertverlust in der Bilanz erfasst. Erleidet der Vermögensgegenstand jedoch unvorhergesehen einen Wertverlust, ist eine außerplanmäßige Abschreibung notwendig. Dies könnte etwa der Unfall eines Firmenfahrzeugs sein.

    Bei außerplanmäßigen Abschreibungen, gilt das Niederstwertprinzip (§ 325 HGB). Dabei kann das gemilderte oder das strenge Niederstwertprinzip zum Einsatz kommen.

    Vermögensgegenstände aus dem Anlagevermögen werden generell mit dem gemilderten Niederstwertprinzip außerplanmäßig abgeschrieben. Ist der außerplanmäßige Wertverlust nicht von Dauer, kann zwischen Beibehaltung des alten Werts und Abschreibung auf den neuen Wert entschieden werden. Bei einem dauerhaften planmäßigen Wertverlust ist stets auf den neuen Wert abzuschreiben.

    Bei außerplanmäßigen Wertverlust des Umlaufvermögens ist stets der niedrigere Wert anzusetzen.

    BWA

    Die betriebswirtschaftliche Auswertung ist ein Bericht, der basierend auf den aktuellen Daten der Finanzbuchhaltung erstellt wird. Sie soll einen Überblick über die aktuellen Kennzahlen liefern und ist rechtlich nicht vorgeschrieben. Meistens wird sie monatlich erstellt. Zudem gibt es unterschiedliche Formate der BWA, die stets auf die Darstellung eines bestimmten Blickwinkels auf die Kennzahlen abzielt.

    So gibt es etwa branchenspezifische BWA, welche die rechtlichen Besonderheiten jeder Branche berücksichtigt. Eine Qualitäts-BWA beispielsweise zielt auf die Darstellung der Kreditwürdigkeit eines Betriebs ab.

    Garantierückstellungen

    Unternehmen müssen Garantierückstellungen bilden, wenn sie auf ihre Produkte oder Leistungen eine Garantie anbieten. Durch die Vergabe einer Garantie entsteht ein gewisses Risiko der Erlösminderung in der Zukunft. Durch die Bildung von Garantierückstellungen kann diesem vorgebeugt werden.

    Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung

    Die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB) sind handelsrechtliche Vorschriften für die Erstellung einer doppelten Buchführung und dementsprechend auch eines Jahresabschlusses. Sie sind stets anzuwenden. Ihre Missachtung kann zu Steuernachzahlungen und Geld- oder Freiheitsstrafen führen.

    Im Einzelnen sind Sie:

    • Grundsatz der Richtigkeit und Unwillkürlichkeit: Alle Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss müssen der Wahrheit entsprechen. Die Bewertung hat nach objektiven Maßstäben und ohne Willkür zu erfolgen.
    • Grundsatz der Klarheit und Übersichtlichkeit: Die Bilanz und die GuV müssen dem klar und übersichtlich sein. Das bedeutet insbesondere, dass Änderungen klar erkennbar (§ 239 HGB) und der Jahresabschluss auf Deutsch mit €-Symbolen erstellt werden muss (§ 244 HGB).
    • Grundsatz der Einzelbewertung: Alle Vermögensgegenstände und Schulden müssen einzeln und voneinander unabhängig bewertet werden.
    •  Grundsatz der Vollständigkeit: Alle Geschäftsvorfälle müssen im Jahresabschluss erfasst werden. Zudem auch alle Bestandsänderungen, die nicht im Rahmen eines Geschäftsvorfalles anfallen. Zudem müssen Rückstellungen erfasst werden.
    • Grundsatz der Ordnungsmäßigkeit: Buchungen müssen in chronoligischer Reihenfolge und zeitnah erfolgen. Zudem müssen alle Angaben in der Bilanz vollständig und korrekt sein.
    • Grundsatz der Sicherheit: Alle notwendigen Daten und Aufzeichnungen müssen abgesichert werden. Der Verlust geht zu Lasten des Unternehmens.
    • Belegprinzip: Jeder Buchung muss mit einem Beleg nachgewiesen werden können. Der Beleg kann sowohl fremd als auch intern erstellt werden, je nachdem , was der Buchung zugrunde liegt.

    GuV-Konto

    Das GuV-Konto ist ein Unterkonto des Eigenkapitalkontos der Abschlussbilanz. Durch den Abschluss dieses Kontos wird der Jahresüberschuss (Gewinn) oder Jahresfehlbetrag (Verlust) ermittelt. Nachdem alle Aufwendungen und Erträge auf die Erfolgskonten gebucht wurden, werden diese geschlossen und der Saldo auf dem GuV-Konto gebildet. Danach wird der Verlust auf das Eigenkapitalkonto gebucht und dieses geschlossen.

    Immaterielle Vermögenswerte

    Immaterielle Vermögenswerte sind Bestandteil des Anlagevermögens. Die rechtlich Definition findet sich in IAS 38. Demnach ist ein immaterieller Vermögenswert ein identifizierbares, nicht-monetäres Wirtschaftsgut ohne physischen Bestand. Praktisch wären dies etwa Lizenzen, Patente oder Geschäftswerte.

    Inventar und Inventur

    Inventar und Inventur sind zwei naheliegende Begriffe, die gerne der Verwechslung unterliegen. Das Inventar bezeichnet ein Verzeichnis, das die Werte und Mengenanzahlen aller Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens erfasst. Es ist zwar nicht mit der laufenden Buchführung verknüpft, doch ist stellt die Grundlage für die Bilanz dar.

    Die Inventur bezeichnet den Erfassungsprozess des Inventars. Er ist von jedem Kaufmann oder handelsrechtlichen Unternehmen entweder jährlich sowie zur Eröffnung oder Auflösung seines Betriebs durchzuführen.

    Lagebericht

    Der Lagebericht ist ein zusätzlicher Teil des Jahresabschlusses, der vor allem für mittelgroße und große Unternehmen verpflichtend ist. Er soll die gelieferten Daten und Informationen des Jahresabschlusses konkret beschreiben und somit bei der Erfassung eines Lagebildes des Unternehmens helfen (§289 HGB). Insbesondere soll er um folgende Umstände aufklären:

    • Risikomanagementmethoden
    • Risiken durch Preisänderung, Zahlungsausfälle, Illiquidität, Zahlungsstromschwankungen
    • Überblick über die Forschung und Entwicklung
    • Informationen über bestehende Zweigniederlassungen
    • Erläuterungen zu §160 Abs. 2 Nr. 2 AktG im Anhang

    Um diesem Ziel gerecht zu werden, wird der Lagebericht in folgende Bestandteile unterteilt:

    • Nachtragsbericht
    • Prognosebericht
    • Chancenbericht
    • Risikobericht
    • Forschungsbericht
    • Umweltbericht
    • Bericht zu Zweigniederlassungen

    Ist ein Lagebericht zu erstellen, so muss dieser mit dem Jahresabschluss veröffentlicht werden.

    Mezzazine Kapital

    Mezzazine-Kapital ist eine besondere Form der Unternehmensfinanzierung. Da rechtlich nicht festgelegt ist, ob es sich dabei um Eigen- oder Fremdkapital handelt, bedarf es im Rahmen der Bilanzerstellung besonderer Aufmerksamkeit. Es zeichnet sich dadurch aus, dass der Gläubiger in einem nachrangigen Verhältnis zu allen anderen Kreditgebern steht. Zudem Ist er am Verlust bis zur vollen Höhe beteiligt. Die Überlassung des Kapitals ist meistens langfristiger Natur.

    Typische Beispiele für Mezzazine-Kapital sind:

    • Stille Gesellschafterbeteiligung ohne gesonderte Informations- und Kontrollrechte
    • Genussrechte
    • Partialische Darlehen
    • Nachrangdarlehen

    Behandlung des Mezzanzine-Kapitals im Jahresabschluss

    Mezzazine-Kapital unterliegt der Einzelfallbewertung. Somit muss festgestellt werden, ob die vorliegende Art von Mezzazine-Kapital eher einen Fremdkapital- oder Eigenkapitalcharakter hat. Erhält der Kapitalgeber etwa Genussrechte, ähnlich wie Dividenden, überwiegt der Eigenkapitalcharakter. Hat es eher einen kreditartigen Charakter, wie etwa ein Nachrangdarlehen, ist es wie Fremdkapital zu bilanzieren.

    Negatives Eigenkapital

    Negatives Eigenkapital bezeichnet einen wirtschaftlichen Zustand eines bilanzierendes Unternehmens, indem die Passivseite einer Bilanz größer ist als die Aktivseite. Das Unternehmen hat mehr Schulden als Vermögen. Dieser Zustand ist unbedingt zu vermeiden, da er die Vorstufe zur Insolvenz ist.

    Rücklagen und Rückstellungen

    Rücklagen und Rückstellungen sind zwei wichtige bilanzrechtliche Begriffe, die es nicht zu verwechseln gilt. Auch wenn sie beide eine ähnliche Funktion erfüllen, ist der Unterschied doch drastisch.

    Rücklagen sind als Eigenkapital zu bilanzieren. Sie sind zwar nicht zweckgebunden und können variabel eingesetzt werden, doch werden meistens aufgrund einer gesetzlichen Anforderung oder einer Satzung gebildet. Zudem werden sie ausschließlich aus Gewinnen gebildet. Offene Rücklagen sind ausgewiesenes Kapital auf der Passivseite und offen erkennbar. Stille Rücklagen sind erfolgsneutral und bestehen etwa aus der Unterbewertung von Aktiva oder Überbewertung von Passive. Beide sind als finanzielles Polster zu verstehen.

    Rückstellungen hingegen sind gewinnmindernd und werden auf der Fremdkapitalseite verzeichnet. Zudem sind sie zweckgebunden und basieren auf einer gesetzlichen Vorschrift. So muss ein Unternehmen etwa Gewährleistungsrückstellungen bilden, wenn es für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen eine Garantie ausgibt. Ein weiteres geläufiges Beispiel sind Steuerrückstellungen für zu erwartende Steuerzahlungen.

    Vorbereitende Abschlussbuchungen

    Bevor der Jahresabschluss erstellt werden kann, müssen sogenannte vorbereitende Abschlussbuchungen durchgeführt werden. Sie dienen der Korrektur und des Abschlusses noch offener Geschäftsvorfälle zum Bilanzstichtag. Die Besonderheit dabei ist, dem Abschluss lediglich interne Vorgänge zugrunde liegen, weshalb für diese Eigenbelege erstellt werden müssen. Typische Abschlussbuchungen sind:

    • Abschluss aller Unterkonten auf Hauptkonten
    • Buchung der Abschreibungen
    • Bildung von Rückstellungen

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    (Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

    Buchhaltung

    Jahresabschlüsse werden basierend auf den Daten der laufenden Buchhaltung erstellt. Die doppelte Buchführung ist ein wichtiger Bestandteil der unternehmerischen Pflichten. Sie gehört zu den komplexen Formalitäten und fordert einen enormen zeitlichen Aufwand. Da das Haftungsrisiko groß und die fachlichen Anforderungen ebenfalls hoch sind, empfiehlt sich für die meisten Unternehmer die Auslagerung der internen Buchführung.

    Wir übernehmen Ihre Buchhaltung mit anwaltlicher Gewähr

    Als erfahrene Kanzlei im Unternehmensrecht bieten wir unseren Mandanten einen Buchhaltungsservice samt Haftungsübernahme an. Wenn Sie Ihr Haftungsrisiko minimieren und Ihre unternehmensinternen Ressourcen fokussiert auf Ihr operatives Tagesgeschäft anwenden möchten, lesen Sie unseren Artikel zur Buchhaltung. 

    Lohnabrechnung

    Wenn Sie in Ihrem Unternehmen Mitarbeiter beschäftigen, ist die Lohnabrechnung ein bekannter formaler Begleiter. Sie nimmt zeitliche Ressourcen in Anspruch und lenkt Ihre Mitarbeiter von ihren Kernaufgaben ab. Sollten Sie Ihre Lohnabrechnung momentan noch unternehmensintern durchführen, sollten Sie eine Ausgliederung in Erwägung ziehen.

    Wir übernehmen Ihre Lohnabrechnung mit anwaltlicher Gewähr

    Als etablierte Kanzlei mit Spezialisierung auf Unternehmensrecht, bieten wir unseren Mandanten an, von unserer Fachexpertise zu profitieren. Auf Wunsch erstellen wir Ihre monatliche Lohnabrechnung zum fairen Fixpreis. Lesen Sie unseren Artikel “Lohnabrechnung ausgliedern”. 

    Unsere Prinzipien

    Prinzipien

    • Kostenfreie anwaltliche Erstberatung

      Kostenfreie anwaltliche Erstberatung zu Ihrer Gründung und Ersteinschätzung Ihres Start-Ups oder Unternehmens – BUNDESWEIT.

    • Schnell & einfach

      Wir kümmern uns um die Formalitäten Ihrer Gründung – Sie konzentrieren sich alleine auf Ihr Geschäft. Eine Wartezeit oder lange Bearbeitungsdauer sehen wir nicht vor.

    • Rechtssicherheit

      Ihre Rechtssicherheit steht für uns an erster Stelle. Wir erfüllen den anwaltlichen Vorbehalt der Rechtsberatung (§ 2 Abs. 1 RDG) und übernehmen die volle anwaltliche Gewähr.

    • Preistransparenz

      Wir begleiten Sie zu einem feststehenden Festpreis – ohne komplexe Gebühren oder indirekt umgelegte Kosten von Vermittlungsportalen.

    • Spezialisierung

      Durch unsere Spezialisierung auf bestimmte Kerngebiete und den Verzicht auf alle anderen Rechtsgebiete bieten wir Ihnen eine besonders hohes Fachniveau zu einem verhältnismäßig geringen Festpreis.

    • Langfristigkeit

      Die Begleitung bei der Gründung Ihrer GbR oder OHG ist unsere Investition in eine langfristige Zusammenarbeit auf den Gebieten des Unternehmens– und Verbraucherrechts.

    Telefonische Erstberatung

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