fbpx

AGB für kostenloses Portal, Forum oder Blog erstellen oder prüfen lassen

Bekannt aus:
  • Gratisportal AGB erstellen: Bundesweit vom Anwalt

    Wir erstellen die AGB für Ihr Portal. Sie konzentrieren sich allein auf Ihre Community.

    Haftungsausschluss ✓ Ablaufoptimiert ✓ Schnell ✓ Einfach ✓ Rechtssicher ✓ Abmahnsicher ✓ Persönlich vom Anwalt ✓ Festpreis ✓

    Bild Paragraph 305 Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen

Gratisportal AGB erstellen oder prüfen lassen

Ein Gratisportal im Internet ist eine Internetseite, die für die Benutzer kostenfrei ist. Dennoch kann mit einem Gratisportal Geld verdient werden, beispielsweise durch das Schalten von Werbebannern oder Affiliate-Links zu kostenpflichtigen Webseiten. Daher sind zumindest ein Impressum und eine Datenschutzerklärung auch für ein Gratisportal Pflicht. Auch ein Freemium-Modell, bei dem eine kostenpflichtige Mitgliedschaft zusätzliche Inhalte freischaltet, ist denkbar. In diesem Fall sind auch allgemeine Geschäftsbedingungen für das Internetportal notwendig. Beliebte Gratis-Portale bzw Gratis-Webseiten sind Internetforen und Blogs.

Internetforum-AGB

Ein Internetforum, auch Webforum, Online-Diskussionsforum, Online-Forum oder Bulletin Board ist eine Internetseite zur Diskussion und zum Meinungsaustausch zu allen denkbaren Themen . Die Diskussion in Online-Foren findet mittels Forenbeiträgen statt, die jeder Teilnehmer verfassen kann. In die Forums-Beiträge können oftmals auch Bilder oder Videos eingebunden werden. User können anhand ihres Benutzernamens und je nach Forum anhand ihres Avatars identifiziert werden. Teilweise können auch unregistrierte Nutzer nahezu anonym Beiträge in Webforen verfassen. Oft gibt es Unterforen für spezifische Themen. Beispiele für häufige Themen in Internetforen sind

  • Hilfestellung zu Computerproblemen
  • Diskussion über Finanzen
  • Austausch zu Beziehungsthemen
  • Politikforum
  • “Offtopic-Forum” ohne festgelegtes Thema

Telefonische Erstberatung

✔ KOSTENLOS  ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Es gibt Anbieter für Forensoftware, so dass die Einrichtung eines Online-Diskussionsforums keine eigenen Programmierkenntnisse erfordert. Die Beliebtheit von Foren nimmt immer mehr zu, einige Foren haben mehrere tausend aktive Nutzer. Foren dienen dem Wissens- und Meinungsaustausch, dem Lösen von Problemen oder der allgemeinen Unterhaltung.

Vorteile eigener Online-Forums-AGB

Es ist sehr empfehlenswert, Nutzungsregeln bzw. Forenregeln aufzustellen. Diese werden dem Nutzer bei der Registrierung angezeigt und von diesem vor der Registrierung und dem Posten im Forum bestätigt bzw. angenommen. Forenregeln fallen damit unter die Definition für allgemeine Geschäftsbedingungen. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. Nutzungsregeln für Ihr Forum dienen dazu,

  • Ihre Verantwortung und Haftung für Beiträge der Nutzer soweit es geht auszuschließen
  • Prävention, also der Vorbeugung vor rechtlichen Auseinandersetzungen
  • einen für Sie günstigen Rechtsrahmen zu schaffen
  • Rechtssicherheit für den Betrieb Ihres Forums zu erhalten
  • Ihre Pflichten bezüglich Kontrolle der Beiträge so gering wie möglich zu halten
  • Urheberrechtsverletzungen Ihres Forums auszuschließen
  • Einen angenehmen Umgangston in Ihrem Forum sicherzustellen

Durch Ihre individuellen Online Forums AGB erhalten Sie rechtliche Regelungen, die für Sie als Betreiber oder Anbieter eines Webforums vorteilhaft sind. Insbesondere sorgen wir dafür, dass Ihr Forum die Kriterien der Blogspot-Rechtsprechung des BGH sowie des Heise-Urteils des BGH erfüllt. Mit unserer rechtlichen Beratung reagieren Sie garantiert richtig auf

  • Verletzungen des Persönlichkeitsrechts durch beleidigende Postings
  •  Urheberrechtsverletzungen in Ihrem Webforum
  • Ausgehende Links in Forenbeiträgen

Wir erstellen Foren-AGB individuell für Ihr Online-Forum – rechtssicher und zu einem Festpreis. 

Ziele Ihrer Onlineforums-AGB

  • Stellen Sie die Regeln Ihres Forums auf

    Die Verwendung eigener individuell angepasster Forums-AGB bzw. Nutzungsbedingungen ermöglicht es, das Forum nach Ihren eigenen Regeln zu betreiben. Die Nutzungsbedingungen stellen klar, wie sich die Nutzer Ihres Forums verhalten sollten.

  • Ihr Onlineforum optimieren

    Vollständige AGB bzw. Nutzungsbedingungen optimieren Ihr Forum. So vermeiden Sie rechtliche Probleme und Ihre Nutzer haben verbindliche Regeln, an die sie sich halten. Regeln Sie Registrierung im Forum, Geltungsbereich der Regeln und Pflichten der User nach Ihren Vorstellungen.

  • Rechtliche Risiken minimieren

    Die Nutzungsbedingungen Ihres Forums minimieren Ihr rechtliches Risiko. Bezüglich der Persönlichkeitsrechte Dritter sowie Urheberrechtsverletzungen schließen wir Ihre Haftung soweit es möglich ist aus, zudem informieren wir Sie über Ihre Pflichten. Mit klaren und deutlichen Nutzungsbedingungen können Sie ggf. verhindern, dass Nutzer beleidigende Inhalte oder gesetzlich geschützte Inhalte posten.

  • Rechtssicherheit

    Ihr Online-Forum sollte auf jeden Fall über angemessene und individuelle allgemeine Geschäftsbedingungen bzw. Nutzungsbedingungen verfügen, um Sie so weit wie möglich von Ihrer Haftung als Forenbetreiber zu befreien. Wir achten für Sie darauf, dass alle Klauseln rechtssicher und gültig sind. Veraltete Klauseln können sogar eine mit Kosten verbundene Abmahnung zur Folge haben. Auch kopierte AGB bzw. Nutzungsbedingungen können ohne Einwilligung des Urhebers abgemahnt werden.

  • Abmahnsicherheit

    Durch unsere Beratung zu den Blogspot-Kriterien des BGH stellen wir sicher, dass Ihr Forum keine Persönlichkeitsrechte Dritter verletzt. Dies ist einer der häufigsten Abmahngründe für Online-Foren. Außerdem beraten wir mit Ihnen, wie Sie verhindern, dass in Ihrem Forum urheberrechtlich geschützte Inhalte gepostet werden. Zudem sind unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. Nutzungsbedingungen für Ihr Forum garantiert sicher.

  • Anwaltliche Gewähr

    Als zur Rechtsberatung zugelassene Kanzlei (§ 2 RDG) übernehmen wir die Gewähr für Ihre Forums-Nutzungsbedingungen bzw. Foren-AGB. Als Anwaltskanzlei sind wir zur Haftungsübernahme verpflichtet. Diese Garantie erhalten Sie nur bei Nutzungsbedingungen vom Anwalt. Andere AGB wie Muster-AGB oder AGB-Generatoren haften in keiner Weise bei durch Fehler entstandenen Schäden oder Abmahnungen.

  • Keine Formalitäten

    Wie übernehmen die komplette Gestaltung der Nutzungsbedingungen für Ihr Online-Forum. Außerdem kümmern wir uns um die weiteren Rechtstexte, also das Impressum und die Datenschutzerklärung. Bezüglich Ihrer Website kümmern wir uns darum, dass die Rechtstexte korrekt eingebunden sind. Somit sind Sie komplett vor Abmahnungen geschützt, solange Sie an die Blogspot-Kriterien berücksichtigen.

AGB für Ihren Blog erstellen oder prüfen lassen

AGB oder Nutzungsbedingungen für Ihren Blog

Ein Blog, auch Weblog oder Online-Blog, ist eine öffentliche Website mit Tagebuch-ähnlichen Einträgen, die von einem oder mehreren Autoren verfasst wurden. Blog-Einträge sind häufig in einem umgangssprachlichen Stil geschrieben und haben vielfältige Inhalte. Typische Blog-Inhalte sind

  • Wiedergabe von persönlichen Gedanken
  • Tagebuch-ähnliche Einträge von Erlebnissen im Alltag
  • Berichte von besonderen Ereignissen
  • Themenbezogene Beiträge
  • Poetische oder künstlerische Einträge
  • und vieles mehr

Wer selbst einen Blog betreibt und Blog-Beiträge schreibt, wird als “Blogger” bezeichnet. Oft sollen Blog-Beiträge auch zur Diskussion anregen. die Leser des Blogs können dann Kommentare verfassen und ihre Meinungen zu den jeweiligen Themen austauschen. Doch auch beim Bloggen sind rechtliche Regeln zu beachten, ansonsten können rechtliche Konflikte die Folge sein. Was Sie beim Bloggen rechtlich beachten sollten und warum Ihr Blog auch AGB verwenden sollte, erfahren Sie hier.

Vorteile eigener Blog-AGB

Es ist sehr empfehlenswert, Nutzungsregeln für Ihren Blog aufzustellen. Diese sichern Ihre Rechtsposition und garantieren einen Störungsfreien Betrieb Ihres Blogs. Falls Ihr Blog eine Kommentarfunktion besitzt, die auch für anonyme Nutzer zugänglich ist, sollten Sie Ihr mögliches Risiko genau kennen. Rechtlich empfehlenswert ist es, keine anonymen Kommentare zuzulassen. Ihre Blog-AGB bieten unter anderem die folgenden Vorteile:

  • Sichere Gestaltung des Verhältnisses zwischen Ihnen als Betreiber, den Nutzern und Dritten
  • Ihre Rechte an den von Ihnen verfassten Texten und veröffentlichen Inhalten zu schützen
  • Ihre Haftung für die Beiträge, ausgehende Links, Kommentare von Nutzern oder ähnlichem zu reduzieren
  • Rechtssicherheit für den Betrieb Ihres Online-Blogs zu erhalten
  • Ihre Pflichten vollständig zu erfüllen und soweit möglich zu reduzieren
  • Mögliche Einkünfte aus Ihrem Blog rechtssicher zu gestalten
  • Das Impressum Ihres Blogs vollständig anzugeben

Ihre individuellen Online Blog AGB sind rechtliche Regelungen für Ihren Blog, die für Sie als Betreiber oder Anbieter eines Blogs vorteilhaft sind. Mit unseren Blog-AGB und unserer Rechtsberatung zu Blogs stellen Sie sicher, dass Ihr Online-Blog die Kriterien der Blogspot-Rechtsprechung des BGH erfüllt. So wird das Bloggen für Sie nicht zur rechtlichen Falle.

Wir erstellen allgemeine Geschäftsbedinungen und Nutzungsbedingungen individuell für Ihren Online-Blog – rechtssicher und zu einem Festpreis. 

Ziele Ihrer Blog-Nutzungsbedingungen

  • Regeln Ihres Online-Blogs aufstellen

    Mit den Nutzungsbedingungen für Ihren Blog schaffen Sie eine Umgebung, die nach Ihren Vorstellungen geregelt ist.

  • Größtmögliche Rechtssicherheit

    Den Inhalt Ihrer Blog-Beiträge können Sie selbst bestimmen. Doch auf die hinterlassenen Kommentare haben Sie zunächst keinen Einfluss. Daher sollten Sie zumindest durch Ihre Nutzungsbedingungen größtmögliche Haftungsfreiheit für die Kommentare auf Ihrem Blog regeln.

  • Rechtliche Risiken minimieren

    Die speziell auf Ihren Blog angepassten allgemeinen Geschäftsbedingungen schließen wann immer möglich Ihre Haftung aus. Haftung aufgrund von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit kann jedoch in AGB bzw. Nutzungsbedingungen nicht ausgeschlossen werden.

  • Abmahnsicherheit

    Blog-Betreiber, deren AGB fehlerhaft sind, gehen ein Abmahnrisiko ein. Bereits einzelne falsche Klauseln in den allgemeinen Geschäftsbedingungen können kostenpflichtig abgemahnt werden. Damit dies nicht eintritt, nehmen wir Klauseln mit auf, die rechtssicher und speziell auf Ihren Blog bezogen sind.

  • Anwaltliche Gewähr

    Als zur Rechtsberatung zugelassene Kanzlei (§ 2 RDG) übernehmen wir die Gewähr für die Erstellung Ihrer Blog AGB. Im Unterschied zu AGB-Generatoren, Muster-AGB oder sogenannten gewerblichen “AGB-Paketen” haben Sie damit einen großen Vorteil. AGB aus diesen Quellen bieten Ihnen keine Haftungsübernahme und garantieren nicht für deren Richtigkeit.

  • Keine Formalitäten

    Wenn Sie uns beauftragen, übernehmen wir alle Aufgaben, die mit Ihren AGB bzw. Nutzungsbedingungen für Ihren Blog zu tun haben. Sie müssen sich daher nicht mehr als nötig mit der Materie beschäftigen und sparen sich damit viel Zeit und Aufwand. Wir beraten Sie auch zu Ihren Prüfpflichten und wann Sie als Blog-Betreiber aktiv werden sollten.

Was sind Blog- und Forums-AGB?

Überblick Blog und Forums-AGB

  • Das Betreiben eines Online-Forums oder das Bloggen sind beliebt. Das Internet zu nutzen, um mit anderen Menschen zu Kommunizieren, Erfahrungen und Meinungen zu teilen sowie Fragen zu stellen und Probleme zu lösen macht Spaß. Sogar Geld lässt sich mit einem beliebten Forum oder Blog verdienen.

  • Wer ein Online-Forum oder einen Blog betreibt, überschreitet sehr schnell die in § 5 Telemediengesetz vorgegebene Grenze zur Geschäftsmäßigkeit. Es muss kein Geld mit dem Blog oder Forum verdient werden, es reicht bereits aus, wenn Werbung dort geschaltet ist. Diese Unterscheidung muss jeweils im Einzelfall getroffen werden. Aus diesem Grund benötigen Online-Foren und Blogs regelmäßig ein Impressum.

  • Außerdem sind Sie als Anbieter verpflichtet, unter bestimmten Umständen kommentare der Nutzer zu überprüfen und zu entfernen. Zumindest wenn Sie auf einen verletzenden, beleidigenden oder gegen das Urheberrecht verstoßenden Beitrag aufmerksam gemacht worden sind, müssen Sie als Betreiber des Blogs oder Forums reagieren.

  • Grundlage für die Prüfpflichten des Foren- oder Blog-Betreibers sind die Kriterien, die der BGH in der sogenannten Blogspot-Entscheidung festgelegt hat. Diese Kriterien wenden wir auch in Ihren Foren- oder Blog-AGB an.

  • Jeden Tag starten in Deutschland neue Internet-Foren und Blogs
  • Als Blogger oder Foren-Betreiber bewegen Sie sich nicht in einer rechtlichen Grauzone, sondern können unter Umständen rechtlich haftbar sein
  • Abmahnsichere und vorteilhafte AGB sind für Blogger und Foren-Betreiber ein Grundbaustein der rechtssicheren Internetseite.

Nutzungsbedingungen und AGB für Ihren Blog oder Ihr Forum

Die Nutzungsbedingungen Ihres Forums bilden den Rahmen, in dem sich die Nutzer Ihrer Seite bewegen sollen. Bei Verstößen gegen diese Bedingungen haben Sie das Recht, Nutzer zu sperren. Außerdem haben Sie das Recht oder vielfach sogar die Pflicht, Beiträge zu löschen, die gegen diese Bedingungen verstoßen. Vor allem wenn in Ihrem Forum oder Blog Meinungen und Kommentare zu Produkten, Firmen oder Dienstleistungen veröffentlicht werden, können Sie schnell ins Blickfeld rücken. Unternehmen achten genau darauf, wie ihre Produkte im Internet bewertet werden.

Ihre Verantwortung als Betreiber eines Blogs oder Forums

Als Betreiber eines Forums oder Blogs sollten Sie genau wissen, wofür Sie verantwortlich sind und wofür nicht. Für Blogger gilt, dass Sie für Ihre eigenen Beiträge stets verantwortlich und haftbar sind. Das heißt, beleidigende Inhalte und Verstöße gegen das Persönlichkeitsrecht sollten Sie auf Ihrem Blog unbedingt unterlassen. Darüber hinaus können Sie auch für fremde Beiträge verantwortlich sein, wenn Sie sich diese zu eigen machen. Dies kann beispielsweise durch eine Zitierung erfolgen, ohne sich von dem Inhalt zu distanzieren. Auch beim Verlinken ist der Hinweis sinnvoll, dass Sie sich von den Inhalten, auf die Sie linken, distanzieren. Denn der Inhalt der verlinkten Seite kann sich ohne Ihr Wissen verändern.

Verpflichtungen gemäß Blogspot-Rechtsprechung des BGH

Als Betreiber eines Forums oder eines Blogs mit Kommentar-Funktion sind Sie nicht verpflichtet, Ihre Plattform andauernd zu überprüfen und nach möglichen Rechtsverstößen zu durchsuchen (§ 7 Abs. 2 TMG). Dies wäre unzumutbar, je nachdem wie viele Beiträge in dem Forum gepostet werden. Ihr Haftungsrisiko beginnt jedoch dann, wenn jemand Sie auf einen Rechtsverstoß hinweist, der in Ihrem Forum oder Blog veröffentlicht wurde. Nach einem solchen Hinweis müssen Sie relativ schnell handeln. Eine genaue Frist ist nicht gesetzt, aber da Ihr Forum oder Blog per Internet von überall zugänglich ist, hält die Rechtsprechung eine Löschpflicht für Kommentare innerhalb weniger Stunden nach Kenntnis für zumutbar.

Keine Verpflichtung zur Herausgabe von Nutzerdaten

Gemäß eines Urteils des BGH (Az. VI ZR 345/13) sind Sie als Betreiber eines Forums oder Blogs nicht sofort verpflichtet, Nutzerdaten herauszugeben, wenn beispielsweise ein Nutzer einen anderen Nutzer beleidigt hat. Hier ist die Anonymität des Nutzers ein schutzbedürftiges Interesse. Allerdings müssen Sie Nutzerdaten dann herausgeben, wenn die Staatsanwaltschaft eingeschaltet wurde, außerdem zur Gefahrenabwehr sowie bei der Verletzung von Urheberrechten.

AGB und Rechtstexte für Ihren Blog und Onlineforum

Da in der Regel ein Blog oder Internetforum als geschäftsmäßig angesehen wird, benötigen Sie als Betreiber die folgenden Rechtstexte:

  • AGB (Nutzungsbedingungen, Forumsregeln bzw. Forensatzung)
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

Inhalt der AGB Ihres Blogs oder Forums

Ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen, Nutzungsregeln für Ihren Blog oder Forenregeln sollten auf das Thema Ihres Forums oder Blogs angepasst sein. Die Rechte und Pflichten der Mitglieder des Forums bzw. registrierten User des Blogs können ganz nach Ihren Wünschen gestaltet werden. Forenregeln sollten Sie selbst auch nach Erfahrungswerten und Userbasis anpassen. beispielsweise ein Forum oder Blog, das sich mit Finanzthemen befasst, wird andere User haben, als ein Forum oder Blog über Beauty-Produkte.

  • Geltungsbereich
  • Registrierungsprozess: Wichtig ist, dass die Registrierung für das Forum bzw. den Blog mit einer Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen einhergeht.
  • Vertragsgegenstand: Dies ist in der Regel die kostenfreie Nutzung des Accounts, mit dem der User Beiträge verfassen kann.
  • Kein Rechtsanspruch auf Freischaltung: Es sollte Ihnen vorbehalten sein, wen Sie als Nutzer für das Forum bzw. den Blog freischalten und wen nicht.
  • Nutzung des Foren- oder Blog-Accounts: Es sollte geregelt sein, dass der registrierte User keinen Dritten Zugang zu seinem Account gewähren darf
  • Beitragsregeln: Die User sollten verpflichtet sein, bei Ihren Beiträgen bzw. Kommentaren auf beleidigende Inhalte sowie Spam zu verzichten
  • Folge von Regelverletzungen: Als Forenbetreiber bzw. Blogger behalten Sie sich das Recht vor, bei unpassenden Beiträgen den user zu sperren. Sie müssen dem user dabei kein Fehlverhalten direkt nachweisen.
  • Freistellung von Ansprüchen Dritter: Die Forumsregeln sollten klar vorsehen, dass der Betreiber von Ansprüchen Dritter freigestellt wird, falls ein Nutzer für das Entstehen dieser Ansprüche verantwortlich ist
  • Urheberrecht und Nutzungsrecht: Es ist vorteilhaft, wenn Sie sich kein nutzungsrecht an den beiträgen Ihrer user einräumen lassen, denn das könnte so ausgelegt werden, dass Sie sich dessen Beiträge zu eigen machen und somit unmittelbar für die Beiträge haftbar werden
  • Haftung: Als Betreiber sollten Sie nicht die jederzeitige Verfügbarkeit des Forums bzw. Blogs gewährleisten
  • Vorgehen bei rechtswidrigen Inhalten: Regeln Sie, dass Sie für die Verletzung von Rechten Dritter nur verantwortlich im Sinne der Blogspot-Kriterien sind, also wenn Sie Kenntnis von dem verstoß haben sowie es technisch und wirtschaftlich möglich ist, die Inhalte vor weiteren Zugriffen zu sperren. Regeln Sie auch, wie die Ansprüche mitzuteilen sind (schriftlich, in Textform, Ansprechpartner)
  • Haftungsfreistellung beispielsweise bei “Hilfestellungen” durch User, die sich als schädlich bzw. falsch erweisen, bzw. für alle informationen, die von Dritten in das Forum bzw. den Blog gepostet werden
  • Abmeldung: Beschreibung, wie ein User seinen Account im Forum bzw. Blog löschen kann
  • Moderatoren: Viele Online-Foren haben bestimmte Nutzer, die das Recht haben, Beiträge zu löschen (Moderatoren bzw. Administratoren)

3 Tipps für rechtssichere Forums- und Blog-AGB

  • Keine AGB anderer Foren oder Blogs kopieren – Auch allgemeine Geschäftsbedingungen können urheberrechtlich geschützt sein. Ein Kopieren stellt eine Urheberrechtsverletzung dar und kann abgemahnt werden.
  • Keine vorgefertigten Muster AGB verwenden – Per Generator erstellte Forums-AGB oder ein Mustertext für Blog-AGB sind nicht ideal an Ihr Webforum angepasst
  • Nutzungsbedingungen und Blog AGB individuell erstellen lassen – So erhalten Sie einen rechtssicheren online-Auftritt für Ihren Blog oder Ihr Webforum.

Telefonische Erstberatung

✔ KOSTENLOS  ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Das kommt nach der AGB-Erstellung

Nach der AGB Erstellung

Das können Sie als Unternehmer typischerweise erwarten:

Das erwartet Sie typischerweise als Unternehmer – im Detail:

BeschreibungLösung
Fima gründenZur privaten Enthaftung oder zum Zusammenschluss mit anderen Unternehmern wird eine UG oder beispielsweise eine GmbH, UG & Co. KG oder GmbH Co. KG gegründetWir gründen für Sie eine Gesellschaft
Produktnamen schützenEine DE, EU oder IR Marke schützt Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vor Nachahmern. Nachdem ein Markenschutz angemeldet worden ist, dürfen Konkurrenten ihren Namen nicht mehr nutzenWir führen für Sie eine DE, EU oder IR Markenanmeldung durch
Unternehmen finanzierenSie benötigen zusätzliches Kapital und wollen Investoren an Ihrem Unternehmen beteiligen. Je nach Wunsch und Ihrer Verhandlungsposition können Sie den Investor mit vielen Mitbestimmungsrechten ausstatten oder lediglich am Unternehmenserfolg beteiligenWir erstellen eine stille Beteiligung oder ein partiarisches Darlehen
Mitarbeiter einstellenSie wollen einen Mitarbeiter (beispielsweise Fest- oder Teilzeit, 450 Euro-Job, Werkstudent, AZUBI, Praktikanten) einstellen oder einen freien Mitarbeiter beauftragenWir erstellen einen Arbeitsvertrag oder einen Vertrag über freie Mitarbeit
Bewertung entfernenSie sind bei Google, Facebook, Jameda & Co. unberechtigt schlecht bewertet wordenWir gehen gegen die Bewertung vor

Impressum und Datenschutzerklärung für Gratisportale

Überblick Impressum und Datenschutzerklärung

  • Auch ein Gratisportal benötigt ein Impressum, welches die Informationen über den Anbieter des Portals enthält. Damit können beispielsweise Betroffene, die etwa Ihre Rechte durch einen Beitrag auf dem Portal verletzt sehen, mit dem Betreiber in Kontakt treten.

  • Ein Gratisportal erfordert auch eine Datenschutzerklärung. Sie gibt an, in welchem Umfang und zu welchem Zweck Informationen und Daten der Benutzer gespeichert und verarbeitet werden.

Besonders wichtig für ein Gratisportal sind die Informationstexte für die Nutzer. Das Impressum ist nur für rein private Seiten entberhrlich. Es reicht bereits ein Werbebanner, und die Seite gilt nicht mehr als rein privat. Daher gilt die Impressumspflicht für sämtliche Foren und nahezu alle Blogs.

Die Datenschutzerklärung ist ebenfalls sehr wichtig, denn die meisten Gratisportale nutzen Tools von Drittanbietern wie Google Analytics oder Social-Media-Plugins. In diesem Fall muss die Datenschutzerklärung dies berücksichtigen.

Impressum

Das Impressum Ihres Gratisportals, Blogs oder Online-Forums enthält Ihre wesentlichen Kontaktinformationen. Somit hat ein Nutzer oder ein von den Inhalten Ihres Portals Betroffener die Möglichkeit, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Die Pflicht dazu, dieses Impressum zur Verfügung zu stellen, ergibt sich aus dem Telemediengesetz (TMG). Eine Impressumspflicht trifft demnach fast jeden Websitebetreiber. Betreiben Sie also kein Internetforum, Blog oder sonstiges Gratisportal ohne ein Impressum.

Zu den Pflichtangaben im Impressum zählen:

  • Vollständiger Name und Anschrift
  • Rechtsform
  • Vertretungsberechtigte Personen
  • E-Mailadresse, Telefon, ggf. Fax
  • Handelsregister, Vereinsregister, Partnerschaftsregister oder Genossenschaftsregister, falls Ihr Unternehmen dort eingetragen ist
  • entsprechende Registernummer
  • Steuer-Identifikationsnummer

Ist Ihr Impressum unvollständig, kann dies eine Geldbuße zur Folge haben. Daneben stellt auch das unvollständige Impressum eine Abmahngefahr dar.

Hier erfahren Sie ausführlich alles zum Impressum.

Datenschutzerklärung

Die Datenschutzerklärung, die Sie zum rechtssicheren Betreiben eines Gratisportals, insbesondere eines Online-Forums oder Blogs mit Kommentarfunktion benötigen, enthält die gemäß Telemediengesetz (TMG) notwendigen Informationen über

  • Art
  • Umfang und
  • Zweck

der Erhebung und Verwendung von personenbezogenen Daten.

Das Datenschutzgesetz wird laufend aktualisiert. Aus diesem Gesetz ergibt sich, dass nahezu jeder Betreiber einer Webseite eine Datenschutzerklärung mit oben genanntem Inhalt auf seiner Webseite vorhalten muss.  Der Nutzer soll darin aufgeklärt werden, was mit seinen Daten geschieht. Je nachdem, welche Tools, Plugins und CMS-Systeme Ihr Gratis-Portal verwendet und welche Cookies genutzt werden sowie welche Registrierungsmöglichkeiten Sie anbieten, unterscheidet sich die Art der gesammelten Daten. Außerdem muss der Nutzer informiert werden, was er zur Löschung seiner personenbezogenen Daten tun kann bzw. muss. Daher ist es gar nicht so einfach, eine rechtssichere und ausreichende Datenschutzerklärung zu erstellen. Es erhebt praktisch jedes Gratisportal, Forum oder Blog Nutzerdaten.

Wichtig ist außerdem, dass die Datenschutzerklärung leicht zu erreichen ist und vom Nutzer jederzeit gefunden werden kann.

Lesen Sie hier mehr zu Impressum, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung für Ihren Online-Auftritt.

Die wichtigsten Tipps und häufigsten Fehler

Allgemeine Geschäftsbedingungen – oder AGB genannt – ermöglichen es Ihnen, den gesetzlichen Rahmen voll auszuschöpfen. Sie können Ihr Gratisportal, Ihren Blog oder Ihr Internetforum rechtssicher betreiben, ohne Haftungsrisiken fürchten zu müssen.

Falsche AGB auf Ihrer Gratis-Webseite hingegen können Abmahnungen und hohe Kosten zur Folge haben. Wir nennen Ihnen die wichtigsten Tipps für AGB für ein Gratisportal und weisen Sie auf die häufigsten Fehler hin.

Die wichtigsten Tipps zur AGB Erstellung

Eine optimale Gestaltung der AGB für Ihr Online-Forum, Ihren Blog oder Ihr Gratis-Portal erreichen Sie, wenn Sie eine AGB-Erstellung durch einen Anwalt durchführen lassen. Diese lohnt sich, denn Sie erhalten AGB, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Für den Fall, dass Sie von einem Nutzer oder einem Dritten in Anspruch genommen werden, können Sie mit den AGB Ihre Haftung verringern oder ausschließen. Professionelle AGB halten einer rechtlichen Überprüfung stand. Für eventuelle Fehler in diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen haftet der Anwalt.

  • AGB RICHTIG PRÄSENTIEREN

  • AGB INDIVIDUELL EINBEZIEHEN

  • LIEFERZEIT VERBINDLICH REGELN

  • ÜBERGANG DER TRANSPORTGEFAHR REGELN

  • RÜGEFRISTEN BESTIMMEN

  • VERJÄHRUNG VERKÜRZEN

  • B2B UND B2C UNTERSCHEIDEN

  • RECHTSWAHL TREFFEN

  • GERICHTSSTAND VEREINBAREN

  • VERTRAGSSPRACHE REGELN

  • SALVATORISCHE KLAUSEL AUFNEHMEN

  • AGB INDIVIDUELL VOM ANWALT ERSTELLEN LASSEN

  • AGB REGELMÄSSIG ÜBERPRÜFEN LASSEN

Die häufigsten Fehler bei der Verwendung von AGB für ein Gratisportal

Ein häufigstes Missverständnis bei der Nutzung von AGB, nicht nur bei einem Gratisportal, einem Forum oder einem Blog ist, dass der Anbieter glaubt, es würde reichen, die AGB irgendwo auf dem Gratisportal zu verlinken. Doch  dies ist falsch, die AGB müssen für den Nutzer in zumutbarer Weise einsehbar sein. Somit ist die richtige Einbindung der AGB in das Gratisportal ein sehr fehleranfälliger Bereich.

Die häufigsten Fehler werden jedoch immer noch beim Inhalt der Gratisportal-AGB gemacht. Viele Admins bzw. Seitenbetreiber nutzen unzulässige AGB-Klauseln in den Nutzungsbedingungen. Diese Fehler passieren durch ungeprüftes Übernehmen von Mustern oder fremden AGB. beide Arten von Fehlern haben zur Folge, dass die AGB die Haftung des Betreibers des Gratisportals nicht ausschließen sondern im Gegenteil das Haftungsrisiko deutlich erhöhen.

  • ÜBERRASCHENDE KLAUSELN AUFNEHMEN

  • MEHRDEUTIGE KLAUSELN NUTZEN

  • UNVERSTÄNDLICHE FORMULIERUNG

  • ÜBERMÄSSIG BENACHTEILIGENDE AGB

  • AGB BEI KONKURRENTEN KOPIEREN

  • WIDERRUFSBELEHRUNG SELBST AUSGESTALTEN

  • HAFTUNG PAUSCHAL BESCHRÄNKEN

  • GEWÄHRLEISTUNG GEGENÜBER VERBRAUCHERN AUSSCHLIESSEN

  • VERBRAUCHERN MÄNGELRÜGEPFLICHTEN AUFERLEGEN

  • EINVERSTÄNDNIS FÜR DIE ZUSENDUNG VON WERBEMAILS

  • WEITERGABE VON NUTZERDATEN

Beispiele typischer AGB Klauseln

Klauseln von AGB für Gratisportale enthalten Rechte und Pflichten des Verwenders und Nutzers. Die AGB für ein Gratisportal wie ein Webforum oder einen Blog unterscheiden sich naturgemäß von den AGB für einen Onlineshop oder Webshop. Doch das zugrunde liegende Recht ist identisch. Auch die Rechtsfolgen bei falschen AGB-Klauseln sind ähnlich.

Nachfolgend finden Sie einige typische Beispiele von AGB-Klauseln sowie die Analyse ihrer rechtlichen Zulässigkeit:

AGB KlauselErgebnisGründe
„Die AGB gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht erneut ausdrücklich vereinbart werden.“B2B und B2C: UnzulässigAGB müssen in jeden Vertrag neu eingezogen werden.
„Wir schulden nur die rechtzeitige, ordnungsgemäße Ablieferung der Ware an das Transportunternehmen und sind für vom Transportunternehmen verursachte Verzögerungen nicht verantwortlich.“B2C: Unzulässig
B2B: Zulässig
Im Handel mit Verbrauchern trägt der Händler das Versandrisiko. Das Transportunternehmen gilt als Erfüllungsgehilfe.
„Die Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.”B2C: Unzulässig
B2B: Zulässig
Gegenüber Verbrauchern darf keine strengere Form als die Textform zur Abgabe von Erklärungen erforderlich sein. Dies gilt nicht nur für Kündigungen, sondern auch für Mängelanzeigen.
„Verlangt der Verkäufer Schadensersatz, so beträgt dieser 10 % des Kaufpreises. Der Schadensersatz ist höher oder niedriger anzusetzen, wenn der Verkäufer einen höheren oder der Käufer einen geringeren Schaden nachweist.“B2C und B2B: ZulässigEine Pauschalierung des Schadensersatzes ist nur zulässig, wenn ausdrücklich der Nachweis gestattet ist, dass der real entstandene Schaden geringer war (BGH, Urteil vom 14.04.2010, Az. VIII ZR 123/09).
“Im Falle eines berechtigten Rücktritts vom Vertrag können wir einen pauschalen Schadensersatz wegen Nichterfüllung in Höhe von 20% verlangen.”B2C: Unzulässig
B2B: In der Regel unzulässig
Es muss der Beweis eines tatsächlich niedrigeren Schadens möglich sein. Dies gilt auch bei Unternehmern, allerdings ist die Abgrenzung zwischen zulässiger Vertragsstrafe und einem unzulässigem pauschalen Schadensersatz schwierig.
“In den AGB einer Textilreinigung: “Bei Schäden, die aus leichter Fahrlässigkeit resultieren, ist die Haftung auf das 15-Fache des Bearbeitungspreises beschränkt.”B2B und B2C: UnzulässigDer berechnete Preis für die Reinigung stellt keinen zulässigen Maßstab für die Höhe der Entschädigung dar, weil er in keinem Zusammenhang zum Wert des beschädigten Kleidungsstückes steht (BGH, Urteil vom 04.07.2013, Az. VII ZR 249/12).
“Anwendbar ist das Recht der Bundesrepublik Deutschland.”B2B und B2C: In der Form unzulässigDeutsches Recht regelt, dass auf internationale Verträge das UN-Kaufrecht anzuwenden ist (Art. 3 Abs. 2 EGBGB). Daher muss die Klausel bspw. den Zusatz “unter Ausschluss des UN-Kaufrechts” tragen.
„Der Kunde ist damit einverstanden, dass ihn der Anbieter auch telefonisch zu seinen Produkten und Dienstleistungen sowie weiteren Angeboten, die im Zusammenhang mit seinen Produkten stehen, informieren und beraten kann.“B2B und B2C: UnzulässigEine Einwilligung in Telefonwerbung muss immer gesondert abgegeben werden und darf nicht in AGB enthalten sein. Auch in einer Einwilligungserklärung ist diese Klausel unwirksam, da sie nicht hinreichend transparent ist.
„Eine Aufrechnung … ist nur mit einer unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderung zulässig“B2B und B2C: UnzulässigDiese Klausel ist unzulässig, da auf diese Art eine Aufrechnung von Forderungen durch Bestreiten einer berechtigten Forderung verhindert werden kann (BGH, Urteil vom 07.04.2011, Az. VII ZR 209/07).
„Etwaige offensichtliche Mängel sind unverzüglich spätestens jedoch 2 Wochen nach Übergabe des Kaufgegenstandes dem Anbieter gegenüber schriftlich anzuzeigen.“B2C: Unzulässig
B2B: Unter bestimmten Voraussetzungen zulässig
Diese Klausel stellt eine unangemessene Benachteiligung von Verbrauchern dar, weil sie die Rechte des Verbrauchers bei Mängeln unzulässig beschränkt. Zumindest wird der Eindruck erweckt, die Rechte wären nach 2 Wochen verjährt.
In Einkäufer-AGB: “Es wird vermutet, dass ein Mangel bereits zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs vorhanden war, wenn seit Gefahrübergang nicht mehr als 12 Monate vergangen sind”B2B und B2C: UnzulässigGegenüber Verbrauchern ist klar geregelt, dass die Beweislastumkehr nach 6 Monaten erfolgt. Hiervon kann nicht abgewichen werden. Dies gilt auch für Verträge zwischen Unternehmern.
Beim Verkauf gebrauchter Sachen: KLAUSEL-4.: Ansprüche des Käufers wegen Sachmängeln verjähren in einem Jahr ab Ablieferung des Kaufgegenstandes an den Kunden. … KLAUSEL-7.:. Hat der Verkäufer aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nach Maßgabe dieser Bedingungen für einen Schaden aufzukommen, der leicht fahrlässig verursacht wurde, so haftet der Verkäufer beschränkt: Die Haftung besteht nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten und ist auf den bei Vertragsabschluss vorhersehbaren typischen Schaden begrenzt. Diese Beschränkung gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. …“B2C: UnzulässigHier wurde sowohl die Frist für Sachmängelhaftung als auch die Frist für Haftung für leichte Fahrlässigkeit auf ein Jahr verkürzt. Es hätte in beiden Fällen in erkennbarer Weise darauf hingewiesen werden müssen, dass diese Verkürzung nicht für Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit gilt. Der Hinweis geschah jedoch auf verkannbare Art und Weise nur in Klausel 7, nicht in Klausel 4.
“Die Verjährung der Haftung bei Mängeln an Gebrauchtware ist auf 1 Jahr beschränkt”B2B und B2C: ZulässigEine Klausel zur Verkürzung der Verjährungsfrist bei Gebrauchtwaren auf 1 Jahr ist zulässig. Hingegen ist eine Verkürzung der Verjährung bei Neuwaren gegenüber Verbrauchern unzulässig. Im B2B Handel ist die Verkürzung der Verjährung auf 1 Jahr bei Neu- und Gebrauchtwaren zulässig.
„… Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Das Schriftformerfordernis kann nur schriftlich abbedungen werden …“B2B und B2C UnzulässigEine Klausel zur Abbedingung der Schriftform für Vertragsänderungen und der Schriftform selbst verstößt gegen den Grundgedanken des § 305 b BGB.

Unsere Prinzipien bei der AGB Erstellung für Ihr Forum oder Gratis-Portal

Prinzipien

  • Kostenfreie anwaltliche Erstberatung

    Kostenfreie anwaltliche Erstberatung zu den Anforderungen an Ihre AGB und Ersteinschätzung Ihrer Webseite – BUNDESWEIT.

  • Schnell & einfach

    Wir kümmern uns um Ihre AGB – Sie konzentrieren sich alleine auf Ihr Geschäft. Eine Wartezeit oder lange Bearbeitungsdauer sehen wir nicht vor.

  • Rechtssicherheit

    Ihre Rechtssicherheit steht für uns an erster Stelle. Wir erfüllen den anwaltlichen Vorbehalt der Rechtsberatung (§ 2 Abs. 1 RDG) und übernehmen die volle anwaltliche Gewähr.

  • Preistransparenz

    Wir begleiten Sie zu einem feststehenden Festpreis – ohne komplexe Gebühren oder indirekt umgelegte Kosten von Vermittlungsportalen.

  • Spezialisierung

    Durch unsere Spezialisierung auf bestimmte Kerngebiete und den Verzicht auf alle anderen Rechtsgebiete bieten wir Ihnen eine besonders hohes Fachniveau zu einem verhältnismäßig geringen Festpreis.

  • Langfristigkeit

    Die Erstellung Ihrer Portal-AGB ist unsere Investition in eine langfristige Zusammenarbeit auf den Gebieten des Unternehmens– und Verbraucherrechts.

Ihre Fragen und unsere Antworten zur AGB-Erstellung für Foren, Blogs und andere Gratisportale

Stellen Sie hier Ihre Frage

  • Gratisportal AGB

Datenschutzerklärung & AGB für ein kostenloses Portal auf Englisch

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich plane und entwickle eine ähnliche Online-Plattform wie www.cardmarket.com (AGB der Seite: https://www.cardmarket.com/de/Policies/GeneralTermsAndConditions) für das Kartenspiel Magic The Gathering, mit dem einzigen Unterschied, dass auf meiner Plattform keine Kosten anfallen (völlig kostenloser Service für die Nutzer) und mit einer “Bestellung”/”Kaufanfrage” der Mitglieder untereinander, kein Zahlungsabschluss erfolgt, sondern lediglich die Kontaktdaten […]

Blog

Hallo, anscheinend brauchen wir AGB‘s , Datenschutz und Impressum für unseren Mutter/ Tochter Blog? Was kostet sowas, wenn Sie das erstellen?

Telefonische Erstberatung

✔ KOSTENLOS  ✔ SCHNELL    UNVERBINDLICH

Über

20.000

geprüfte Fälle

Offene Fragen? – Einfach anrufen:

(Mo. – So. von 9 – 22 Uhr / BUNDESWEIT –  Dt. Festnetz)

Sie haben eine allgemeine Frage zum Thema “AGB für kostenloses Portal, Forum oder Blog erstellen oder prüfen lassen”? Wir beantworten sie hier kostenlos!

© Copyright - KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei
Call Now Button