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Start-Up-Betrüger: Auf Gründer spezialisierte Betrüger und ihre typischen Tricks
Ein zuletzt besonders häufig auftretender Fallstrick sind Start-Up-Betrüger: Wer sich als Gründer neu auf den Markt positioniert, hat häufig vorher nicht viel Erfahrung gesammelt. Diesen Umstand nutzen Kriminelle bewusst aus. Sie nutzen gezielt die Eintragung Ihrer Firma in das Handelsregister: Dabei erfolgt eine Bekanntmachung im Bundesanzeiger. Aufmerksame Leser können daran sehen, dass ein neues Start-Up gegründet worden ist. Und manche versuchen dann ihr zweifelhaftes Glück, indem sie an das junge Unternehmen betrügerische Post versenden.
Zahlungsaufforderungen vermeintlich offizieller Stellen
Die Kriminellen sind hier sehr erfindungsreich. Besonders häufig handelt es sich bei diesen Briefen um Zahlungsaufforderungen, häufig über mehrere hundert Euro, die mit einer Eintragung in irgendwelche, nicht existierenden oder irrelevanten Verzeichnisse verbunden ist. Häufig soll das Schreiben den Eindruck erwecken, es handele sich um eine Rechnung des Handelsregisters/einer offiziellen Stelle. Bevor Sie auch nur einen Cent überweisen, sollten Sie unbedingt überprüfen, um wen es sich bei dem Empfänger handelt. Es gibt einige schwarze Schafe. Bekannt geworden sind bisher:
- Industrie und Gewerbeverwaltung
- Handels- und Gewerberegister
- Das BDL – Bundesregister der Länder
- Gewerbe Register
Ganz grundsätzlich gilt: überprüfen Sie Ihre Rechnungen auf ihre Richtigkeit hin. Besonders junge Unternehmer bekommen hin und wieder Posten in Rechnung gestellt, die da nicht rein gehören.
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Betrug bei Onlinewerbung
Die Werbebranche im Internet boomt. Plötzlich können Werbebotschaften gezielt Kunden erreichen. Dieses Potential wurde von vielen Start-Ups erkannt, und so fließen beträchtliche Teile des Werbebudgets ins Online-Marketing. Und dort wo sich Geld verdienen lässt, finden sich schnell Betrüger. Die Methoden sind vielfältig und raffiniert. Beispielsweise werden Werbeplätze auf Webseiten verkauft, deren User-Frequentierung nur simuliert wird. Durch Programme werden Besucher-Impressions und Klicks nur simuliert, tatsächlich hat sie noch kein potentieller Kunde jemals zu Gesicht bekommen. Es gibt auch Marketing „Experten“, die versprechen, schnellen Erfolg durch besonders effiziente SEO-Maßnahmen (Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung) anbieten. Tatsächlich werden dabei aber Methoden genutzt, die Google verbietet. Nach Entdeckung wird die Seite „abgestraft“ und verliert nahezu jegliche Chance, jemals „nach oben“ zu kommen. Manch andere programmieren sogenannte Bots, die automatisch das Internet durchforsten und beliebig Anzeigen anklicken. Der Unternehmer zahlt pro Klick, bekommt aber dafür keinen neuen Kunden. Stattdessen erhalten die Webseiten, auf denen die Anzeigen geschaltet sind, das Geld der Werbetreibenden. Hier gibt es häufig wenig, was man dagegen unternehmen kann. Es kann nur empfohlen werden, sich in Fragen des Online-Marketing von kundigen und seriösen Agenturen vertreten zu lassen.





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