Digitalisierungsförderung über die Überbrückungshilfen III

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Digitalisierungsförderung über die Überbrückungshilfen III beantragen

Investition in Digitalisierung werden jetzt auch über die Corona-Überbrückungshilfen III gefördert. Bezugsberechtigte Unternehmen können dabei einmalig eine Erstattung von bis zu 20.000 Euro erhalten. Die Kosten für die Digitalisierungsmaßnahmen müssen dafür zwischen März 2020 und Juni 2021 angefallen sein.

Die Überbrückungshilfe III unterstützt Unternehmen, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich bei den Leistungen um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Der Förderzeitraum umfasst die Monate November 2020 bis Juni 2021. 

Wer kann die Förderung erhalten?

  • Die Förderung  richtet sich an Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler im Haupterwerb, mit Sitz oder Betriebsstätte im Inland
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, die Anspruch auf Überbrückungshilfe III haben. 
  • Nach den jüngsten Anpassungen sind  nur Firmen antragsbefugt, die bis zum 31. Oktober 2021 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben. Zuvor  galt der 30. April 2021 als Stichtag.
  • Antragsteller haben zu versichern und darzulegen, dass ihre  Umsatzeinbrüche coronabedingt sind 
  • Sie müssen zudem  in einem der Fördermonate einen Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent erlitten haben.

Andre Kraus, Rechtsanwalt und Gründer der KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei, ist Ihr Ansprechpartner in Sachen Gründung, Markenrecht, Reputationsschutz und Unternehmensrecht.

Was wird gefördert?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) nennt die förderfähigen Digitalisierungskosten nur beispielhaft. Förderfähig sind u.a. der Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops und  Eintrittskosten bei großen Plattformen. Diese Aufzählung ist nicht abschließend. Wer z.B.  Hardware und Software zur Ermöglichung von Homeoffice anschafft, Zusatzkosten für digitales Marketing hat oder sein Kassensystem wechselt, um  digitale Services zu realisieren, hat ebenfalls Aussicht auf eine Förderung. Weiterführende Information erteilt das BMWi.

Wieviel Geld gibt es?

Erstattungsfähige Digitalisierungs-Kosten werden zu dem Anteil ersetzt, mit dem Kosten auch im Rahmen der Überbrückungshilfen III allgemein erstattet werden. Maßgeblich ist damit die Höhe der Umsatzeinbußen gegenüber dem jeweiligen Vergleichszeitraum 2019.

Bei der Überbrückungshilfe III ist die Förderhöhe der einzelnen Monate gestaffelt :  

  • Für Monate mit Umsatzeinbrüchen zwischen 30   und  50 %.beträgt sie  bis zu 40 % der förderfähigen Fixkosten.
  • Bis zu 60 % der förderfähigen Fixkosten können bei Umsatzeinbrüchen zwischen  50   und   70 % angesetzt werden. 
  • Bei einem Umsatzeinbruch über 70 Prozent können bis zu 100 Prozent der  förderfähigen Fixkosten  angesetzt werden. 

Wird die 30-Prozent-Grenze für einzelne Fördermonate unterschritten, so entfällt der Förderanspruch für den jeweiligen Monat.

Für förderfähige Digitalisierungsmaßnahmen gilt zudem eine Höchstgrenze:  Unternehmen können maximal  einmalig eine Erstattung von bis zu 20.000 Euro erhalten

Was ist noch zu beachten?

Eine Schlussrechnung muss für die Förderung  noch nicht vorliegen,  Zwischenrechnungen reichen zunächst aus.  Unternehmen haben nach Antragstellung und ggf. Bewilligung aber bis spätestens 30. Juni 2022 eine Schlussabrechnung nachzureichen.

 Bei den Anschaffungskosten von IT-Hardware ist außerdem zu  beachten, dass sie zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung  im Unternehmen auch noch vorhanden sein müssen.

Die Antragstellung erfolgt auch elektronisch durch   Steuerberater,   Wirtschaftsprüfer, vereidigte   Buchprüfer oder   Rechtsanwälte über die Überbrückungshilfe-Plattform.

Wir übernehmen die rechtliche Begleitung Ihres Unternehmens. Sie konzentrieren sich alleine auf Ihr Geschäft.

Ihr Unternehmensrechts-Team

Andre Kraus 
Fachanwalt für Insolvenzrecht

Ahaliya Kapilan
Rechtsanwältin

Oksana Enns
Dipl. Wirtschaftsjuristin

Sara Garcia Corraliza
Rechtsanwältin

und ein Team
von juristischen Beratern, Diplom Juristen und weiteren Rechtsanwälten

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20000

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    Die Beratung zu Ihrer Vertragserstellung ist unsere Investition in eine langfristige Zusammenarbeit auf den Gebieten des Unternehmens– und Verbraucherrechts.

Sie haben eine Frage zum Thema “Fördermittel”? Wir beantworten sie hier gerne!

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2 Kommentare
  1. Richter
    says:

    Guten Tag!

    Wir haben ein Hotel und suchen Unterstützung im Bereich Digitalisierungsmaßnahmen.
    Bzw der Förderung.

    Wir haben soweit alles auf dem neuesten Stand.

    Jetzt brauchen wir allerdings Bilder und evtl auch einen Film.

    Ist das Thema “Content” auch von der Digitalisierungsförderung abgedeckt?

    Könnten Sie deie beantragung für uns übernehmen?

    Macht natürlich nur Sinn, wenn Content bewilligt wird.

    Ist ja für uns ein ganz wichtiger Teil des digitalen Marketings.

    Wir haben übrigens drei Häuser, eines in Hamburg und zwei weitere im Saarland.

    Nun haben wir gehört, dass die einmalig 20.000 EUR maximal nur für Hamburg gelten?

    Danke und Grüße,

    Michael Richter

    • Annette Vollmers-Stich
      says:

      Sehr geehrteR FragestellerIn,
      vielen Dank für Ihre Anfrage.
      Gerne unterstützen wir Sie bei der Antragsstellung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) nennt die förderfähigen Digitalisierungskosten nur beispielhaft. Zusatzkosten für digitales Marketing haben aber grundsätzlich Aussicht auf eine Förderung.
      Fragen zu Ihrer konkreten Situation können Sie gerne mit einem meiner Kollegen und Kolleginnen in einem kostenfreien Erstgespräch klären.
      Schreiben Sie uns eine E-Mail an unternehmer@anwalt-kg.de oder reservieren Sie sich hier direkt einen Termin zur kostenfreien Beratung
      https://anwalt-kg.de/unternehmensrecht/termin/
      Viele Grüße

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