Onlineshop Webshop erstellen und betreiben – Rechtssicher vom Anwalt

Telefonische Erstberatung

Onlineshop Webshop gründen und betreiben

Sie möchten sich mit einem Onlineshop bzw. Webshop selbstständig machen? Der E-Commerce und Online-Handel bietet großartige Chancen dazu. Wir haben für unsere Mandanten bereits zahlreiche Unternehmen für ihren Online-Handel gegründet. In diesem Ratgeber fassen wir die wichtigsten Umstände zusammen.
Wir behandeln wichtige Fragen, wie:

  • Welche Rechtsform eignet sich für einen Onlineshop am besten? Eine UG oder eine GmbH?
  • Welche rechtlichen Voraussetzungen gibt es für die Gründung eines Onlineshops? Bedarf es einer speziellen Genehmigung oder Ausbildung?
  • Wie kann ich meine Reputation im Internet schützen? Kann ich gegen negative Bewertungen etwas unternehmen?
  • Wie kann ich Mitarbeiter einstellen?
  • Welche datenschutzrechtlichen Vorschriften muss ich beachten? Wie ist mein Shop rechtskonform?

Wir gründen Ihren Online-Shop– Sie konzentrieren sich alleine auf Ihr Geschäft.

Fakten zum E-Commerce

ECommerce ist noch immer eine der am schnellsten wachsenden Branchen in Deutschland. Der Onlinehandel wächst kontinuierlich und nachhaltig.

  • In Deutschland werden jährlich 53,3 Mrd. € im B2C-Bereich umgesetzt.
  • 24,3 Prozent werden im Elektronikbereich umgesetzt.
  • Ein starkes Wachstum wird erwartet.

Statistik: statisa.com, telecom-handel.de

Die eine optimale Rechtsform für die Gründung und den Betrieb eines Onlineshops existiert nicht. Um die private Haftung zu beschränken, lohnt sich eine UG oder einer GmbH.

ECommerce in Deutschland, Europa und weltweit ist nach wie vor ein starker Wachstumsmarkt. Schon mit relativ geringem Startkapital können hier großartige Erfolge erzielt werden.

Ablauf der Gründung Ihres Online-Shops

  • Schritt 1 - Kostenfreie Erstberatung

    Wir beraten Sie im ersten Schritt zur Wahl der richtigen Rechtsform für Ihren Web-Shop.

  • Schritt 2 - Anwaltliche Gründungsberatung

    Sie erhalten eine ausführliche Gründungsberatung. Wir erstellen außerdem Ihren individuellen Gründungsplan.

    Schritt 2 - Anwaltliche Gründungsberatung

  • Schritt 3 - Erstellung des Gesellschaftsvertrages

    Entscheiden Sie sich für die Gründung in Form einer Gesellschaft, sind wir Bedarf  oft dazu in der Lage, Ihren Gesellschaftsvertrag innerhalb von 24 Stunden zu erstellen.

  • Schritt 4 - Gründung Ihres Unternehmens

    Wir tragen Ihren Shop in das Handelsregister ein und melden sie steuerlich sowie gewerblich an. Sie erhalten darüber hinaus eine anwaltliche Abschlussberatung, in der sie offene Fragen klären können.

    Schritt 4 - Gründung Ihres Unternehmens

Onlineshop Webshop gründen: Welche Rechtsform eignet sich am besten?

Um einen eigenen Onlineshop zu gründen, müssen Sie eine passende Rechtsform finden. Diese Rechtsformen sind für einen Online Handel am besten geeignet:

  • Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
  • GmbH
  • UG & Co. KG
  • GmbH & Co. KG
  • Einzelunternehmen

Aufgrund der dynamischen Gesetzgebung rund um den Online-Handel, ist eine haftungsbeschränkte Rechtsform häufig am besten geeignet.

Webshop mit einer UG (haftungsbeschränkt)

Erst in 2008 hat der Gesetzgeber auf die Bedürfnisse des modernen Unternehmertums reagiert und mit einer Sonderregelung die Unternehmergesellschaft geschaffen. Für diese Rechtsform kann eine beschränkte Haftung für den Inhaber bereits mit einem Stammkapital von 1€ hergestellt werden.

Wann eignet sich die UG für Ihren Onlineshop?

Wenn Sie eine beschränkte Haftung für Ihren Onlineshop herstellen möchten, aber gleichzeitig von den Anforderungen an das Stammkapital von 12.500€ / 25.000€ abgeschreckt sind, ist die UG die beste Wahl. Bis auf Ihre persönlichen Haftpflichten als Geschäftsführer sind Sie von der Haftung befreit.

Wann ist die UG nicht für Sie geeignet?

Die UG (haftungsbeschränkt) ist eine Kapitalgesellschaft und als handelsrechtliche Firma zur doppelten Buchführung verpflichtet. Wenn Sie im B2B-Bereich verkaufen möchten, kann eine GmbH  einen besseren Eindruck bei Ihren Kunden machen.

Eröffnung Ihres Onlineshops als GmbH

Unter Unternehmern ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung eine beliebte Rechtsform (GmbH).

Der Gesetzgeber sieht die Leistung einer Stammeinlage von 12.500 € oder 25.000€ vor. Entscheiden Sie sich für die Variante mit 12.500€, fungiert Ihr Unternehmen zwar mit einer beschränkten Haftung. Allerdings haften Sie mit der Restsumme bis zu den vollständigen 25.000€ privat für betriebliche Schulden: Zahlen Sie bei der Gründung 20.000€ ein, haften Sie im Insolvenzfall für weitere 5.000€ privat.

Vorteile der GmbH

Generell profitiert die GmbH von einem hohen Ansehen. Durch das solide Stammkapital sowie die beschränkte Haftung zeugt sie von Seriosität.

Nachteile der GmbH

Die hohe Stammeinlage von 25.000€ ist für Erstgründer manchmal etwas zu hoch. Wenn Sie dennoch eine beschränkte Haftung herstellen möchten, ist die UG (haftungsbeschränkt) eine gute Alternative.

Ihren Online-Versand als GmbH & Co. KG gründen

Haben Sie als Onlineshop-Betreiber bereits Erfahrungen gesammelt und können von der ersten Stunde an hohe Gewinne erwarten, könnte die GmbH & Co. KG eine gute Wahl sein. Vor allem dann, wenn Sie Familienmitglieder oder Investoren an Ihrem Geschäft teilhaben lassen möchten.

Was spricht für die GmbH & Co. KG?

Eine GmbH & Co. KG vereint die beschränkte Haftung einer GmbH mit steuerlichen Vorteilen. Nicht-geschäftsführende Gesellschafter können als Kommanditisten am Geschäftserfolg beteiligt werden. Auf ihre entnommenen Gewinne zahlen diese Gesellschafter lediglich Steuern in höhe ihres persönlichen Einkommenssteuersatzes. Bei einer einfachen GmbH oder UG läge dieser Steuersatz bei über 50%.

Was spricht gegen eine GmbH & Co. KG?

Als nachteilig wird bei der GmbH & Co. KG häufig der doppelte Verwaltungsaufwand empfunden. Da es sich um zwei Gesellschaften handelt, die einzeln voneinander gegründet und verwaltet werden, besteht ein doppelter Gründungs- und Verwaltungsaufwand.

Es werden zwei Buchführungen gepflegt, denn die beiden unabhängigen Unternehmen werden erst durch eine Abstimmung der Gesellschaftsverträge zu einer wirtschaftlichen Einheit. Zudem besteht die Hürde von 12.500€ / 25.000€ an das Stammkapital der Gesellschaft.

Alternative: Ihren Onlineshop als UG & Co. KG gründen

Alternativ zur GmbH & Co. KG kann ein Onlineshop als UG & Co. KG gegründet werden. Die steuerlichen Vorteile der Mischform bleiben bestehen, während eine Anforderung an das Stammkapital von lediglich 1€ besteht.

Positive Aspekte der UG & Co. KG

Auch bei der UG & Co. KG können steuerlich-vorteilhafte Entnahmemöglichkeiten realisiert werden. Investoren oder Familienmitglieder können als Kommanditisten der KG beteiligt werden und Gewinne zu ihrem persönlichen Einkommenssteuersatz entnehmen. Bei der einfachen UG oder GmbH läge die Besteuerung bei über 50%.

Negative Aspekte der UG & Co. KG

Da auch die UG & Co. KG aus zwei Gesellschaften besteht, müssen beide Gesellschaften gegründet und verwaltet werden. Die Gründung ist dadurch einerseits teuer. Andererseits ist der Verwaltungsaufwand höher und formal aufwendiger.

Webshop als Einzelunternehmer gründen

Die Gründung eines Onlineshops ist auch als Einzelunternehmer möglich. Die Gründung und die Verwaltung sind nicht aufwendig. Allerdings besteht die Gefahr der Privatinsolvenz, da sie für die betrieblichen Schulden mit Ihrem Privatvermögen haften.

Vorteile eines Einzelunternehmens

Ein Einzelunternehmen ist zumindest zu Beginn keine handelsrechtliche Firma. Daher bedarf es lediglich einer Einnahmen-Überschussrechnung, die relativ simpel ist. Zudem wird kein Geschäftskonto benötigt. Gründer fühlen sich meistens frei in der Gestaltung und profitieren von den geringen Formalitäten.

Nachteile eines Einzelunternehmens

Beim Betrieb eines Onlineshops als Einzelunternehmer besteht zu jeder Zeit das Risiko der Privatinsolvenz. Für betriebliche Schulden haften Sie vollumfassend Ihrem Privatvermögen.

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Onlineshop Webshop gründen: Was sind die Voraussetzungen?

Gründen Sie Ihren Onlineshop als handelsrechtliche Firma, wie einer UG, GmbH, GmbH & Co. KG oder UG & Co. KG, müssen Sie Ihr Unternehmen in das Handelsregister eintragen lassen, bevor Sie Geschäfte tätigen können. Auch als Einzelunternehmer unterliegen Sie ab einer gewissen Umsatzgröße der Eintragungspflicht, wodurch Sie zum eingetragenen Kaufmann (e.K.) werden.

Onlineshop gründen: Shopsysteme

Bei Ihrem Shop haben Sie die Wahls zwischen Eigenhosting und Fremdhosting.

Beim Eigenhosting kaufen Sie sich Webspace und eine Domain bei einem Anbieter und bauen Ihren Shop mit einem Shopsystem  komplett selbst auf.  So sind Sie in der individuellen Gestaltung besonders flexibel, können Ihr individuelles Design umsetzen, Funktionen ausbauen und Ihre Wunsch-Tools  implementieren.  Shopsysteme gibt es entweder als Kaufsoftware oder als  Open-Source-Angebot.

Für Anwender ohne Programmierkenntnisse sind Hosting-Service für Onlineshops, wie z.B. Jimdo oder Strato,  besser geeignet. Die Shop-Erstellung ist bei Ihnen deutlich einfacher und schneller. Allerdings müssen Sie sich den   Server dann mit anderen Shops teilen und  haben wenig Freiheit bei Gestaltung und  Design Ihres Shops .

Buchhaltung Ihres Webshops

Ihr Onlineshop ist als handelsrechtliche Firma zur doppelten Buchführung verpflichtet. Ein Einzelunternehmen bedarf lediglich einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Als Geschäftsführer ist das fristgerechte Einreichen Ihrer Buchführung beim Finanzamt sowie die Korrektheit der Zahlen in Ihrem persönlichen Verantwortungsbereich.

Pflicht zur doppelten Buchführung

Die doppelte Buchführung fällt bei allen Kapitalgesellschaften, wie der UG, der GmbH, der GmbH & Co. KG sowie der UG & Co. KG an. Sie umfasst folgende Arbeitsschritte:

  • Kontierung und Buchung der Ausgangsrechnung
  • Abstimmen der Debitoren-Konten
  • Ausdruck offener Posten
  • Kontierung und Buchung der Eingangsrechnungen
  • Abstimmung der Kreditoren-Konten
  • Ausdruck der Verbindlichkeiten
  • Abstimmen der Bestände
  • Kontierung und Buchung der Kasse
  • Kontierung und Buchung der Kontoauszüge

Die Auslagerung Ihrer Buchhaltung ist möglich

Als Kanzlei für Unternehmensrecht haben wir schon zahlreiche  Unternehmen begleitet. Aus Erfahrung können wir sagen, dass die Auslagerung der Buchhaltung an einen externen Dienstleister sinnvoll ist. In vielen Fällen ist sie geschäftsfördernd.

Was spricht für die Auslagerung der Buchhaltung?

1. Auslagerung der Buchhaltung minimiert Ihren persönlichen Verwaltungsaufwand

Im Sinne des komparativen Wettbewerbsvorteils sollte sich jedes Unternehmen auf die eigenen Haupt-Kompetenzen fokussieren. Alle anderen Aufgaben hingegen sollten an externe Dienstleister ausgelagert werden, die ihrerseits ihre Haupt-Kompetenzen vornehmen. Ein externer Buchhalter tut genau das. Daher ist die Buchhaltung meistens günstiger als die interne Durchführung der Aufgaben.

2. Überblick über finanzielle Kennzahlen

Durch die Auslagerung erhalten Sie einen ausreichenden Überblick über Ihre Finanzlage. Der Dienstleister übermittelt Ihnen ein monatliches Reporting.

3. Auslagerung der Haftung

Als Geschäftsführer haften Sie persönlich für die Korrektheit Ihrer Buchführung. Mit der Auslagerung an einen externen Dienstleister minimieren Sie Ihr persönliches Haftungsrisiko.

Als Kanzlei für Unternehmensrecht bieten wir unseren Mandanten einen professionellen Buchführungsservice an.

Onlineshop eigenständig oder als Franchise-Unternehmen gründen?

Ein Onlineshop kann entweder als Franchise-Unternehmen oder als eigenständige Lösung gegründet werden. Im Online-Sektor kann es Sinn machen, ein bestehendes Sortiment zu übernehmen oder ein bestehendes System als White Label-Lösung zu übernehmen. Dabei wird auf ein bestehendes System lediglich eine neue Marke aufgelegt.

Vorteile des Franchise-Systems

Eine Franchise-Lösung hat mehrere Vorteile für Gründer. Durch die Übernahme eines bestehenden Systems fallen viele wichtige Schritte der Vorarbeit weg, etwa wie das Sourcing der Produkte, die Erstellung und Programmierung des Onlineshops und die Schaffung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Ist der Markt groß genug, so steigen Sie in ein funktionierendes System ein.

Nachteile des Franchise-Systems

Nachteilhaft ist eine Franchise-Lösung, weil Ihnen kein Platz zur Entwicklung eigener Geschäftskonzepte bleibt und der unternehmerische Handlungsrahmen beschränkt ist.

Gerade für Online-Shop, welche leicht Online zu stellen sind, kann die Übernahme eines Franchise-Konzepts schwierig sein.

Eine Marke für Ihren Webshop anmelden

Sowohl

  • Der Name Ihres Onlineshops als auch
  • Bestimmte Produkte aus Ihrem Sortiment

können mit einer Markenanmeldung gegenüber Nachahmungsversuchen von der Konkurrenz unterbunden werden. Ist die Anmeldung rechtskräftig, stehen Ihnen in einem solchen Szenario unterschiedliche juristische Mittel zur Verfügung, wie einer Abmahnung oder einer Klage.

Für den Schutz Ihres Onlineshops und Ihrer Produkte gegenüber der Konkurrenz kann die Anmeldung einer Wortmarke oder Bildmarke ein wichtiger Schritt sein. Sowohl Ihr Logo als der Name Ihres Unternehmens oder Ihrer Produkte kann geschützt werden.

Die Entwicklung eines Markennamens für Ihr Unternehmen nicht nur aus juristischen Gründen, sondern auch aus Marketingperspektive sinnvoll. Sie schaffen ein einzigartiges, Alleinstellungsmerkmal für Ihr Unternehmen, dass sich langfristig entwickeln lässt.

Ablauf der Markenanmeldung

  • Schritt 1 - Kostenfreie Erstberatung

    Kostenfreie Erstberatung zur Bestimmung der richtigen Markenart

  • Schritt 2 - Anwaltliche Prüfung

    Prüfung der Eintragungsfähigkeit,
    Identitätsrecherche, Ähnlichkeitsrecherche
    und Bekanntheitsschutzprüfung

    Schritt 2 - Anwaltliche Prüfung

  • Schritt 3: - Eintragung

    Eintragung der Marke im Markenregister – Markenschutz für zehn Jahre.

Für einen Onlineshop ist meistens eine der Markenformen passend:

Deutsche Marke für Ihren Onlineshop

Eine deutsche Marke kann sowohl für Ihren Firmennamen, Ihre Dienstleistung oder Ihr Logo angemeldet werden. Nehmen Sie einen markenrechtlichen Verstoß von einem Wettbewerber innerhalb des Bundesgebiets war, können Sie auf unterschiedlichen Wegen gegen Ihn vorgehen.

Möchten Sie mit Ihrem Onlineshop lediglich innerhalb der BRD Waren vertreiben, ist der bundesweite Markenschutz für Sie ausreichend.

EU-Marke für Ihren Onlineshop

Möchten Sie Ihre Marken europaweit vertreiben, so benötigen Sie einen Markenschutz gegen Konkurrenten aus dem gesamten EU-Gebiet. Die europäische Marke gibt Ihnen diese Möglichkeit. Sie entspricht in Ihrer Funktionsweise der DE-Marke, doch erstreckt sich über alle EU-Staaten und ist ein wenig teurer.

Onlineshops agieren häufig Länder übergreifend, weswegen die Anmeldung einer EU-Marke von Beginn an sinnvoll sein kann. Letztlich hängt es jedoch von Ihrem konkreten Unternehmen ab, wann welche Marke anzumelden ist.

Negative Bewertung löschen

Als Onlineshop ist ein guter Ruf im Internet Ihre Geschäftsgrundlage. Die überwiegende Mehrheit aller Käufer im Internet orientiert sich an den Bewertungen auf Bewertungsportalen, wie:

  • Google
  • Jameda
  • Yelp
  • Facebook
  • Proven Expert
  • Amazon
  • Oder ähnliche Portale

Sollten Sie eine negative Bewertung auf einem dieser Portale erhalten haben, kann die Existenz Ihres Onlineshops gefährdet sein. Selbst dann, wenn die Bewertung nicht einer objektiven Bewertung, sondern vielmehr einem subjektiven Empfinden entspricht.

Ablauf der Löschung

  • Schritt 1

    Möchten Sie eine negative Bewertung löschen lassen, schicken Sie uns bitte zunächst den genauen Inhalt und einen Link zu der Bewertung sowie eine Beschreibung des dazugehörigen Sachverhalts per Mail an unternehmer@anwalt-kg.de . Alternativ können Sie uns direkt über unser Kontaktformular kontaktieren oder einen Termin zur kostenlosen Ersteinschätzung  in Anspruch nehmen.

  • Schritt 2

    Nachdem Sie zu uns Kontakt aufgenommen haben, prüfen wir für Sie kostenlos, ob eine anwaltliche Löschung Ihrer negativen Bewertung möglich ist. Ist die Löschung möglich, können wir diese nach der Auftragserteilung Ihrerseits betreiben. Wir kontaktieren nach der Mandatierung die zuständige Rechtsabteilung des Unternehmens und fordern in einem formalen notice-and-take-down-letter  die Löschung der Bewertung. – Wir berechnen einen einmaligen Fixpreis für unsere Dienstleistung.

    Schritt 2

  • Schritt 3

    In den meisten Fällen ist eine einmalige anwaltliche Aufforderung ausreichend, um eine endgültige Löschung zu erwirken.

Wieso sind Online-Bewertungen so wichtig?

Das wichtigste Bewertungsportal im Internet ist Google. Aber auch im Übrigen achten viele Verbraucher vor einem Kauf von Produkten  auf die Online-Bewertungen des Anbieters.

Die meisten Online-Käufe starten zudem auf einer Online-Suchmaschine, wie Google oder Amazon. Besonders als Onlinehändler ist eine positive Reputation im Internet absolut unerlässlich.

Negative Bewertung können gelöscht werden – Wenn sie rechtlich unzulässig sind

Sollten Sie eine negative Bewertung auf einem der relevanten Portale erhalten haben, können Sie anwaltlich dagegen vorgehen. Dafür muss jedoch eine der nachfolgenden Kriterien zutreffen:

  • Die Bewertung entspricht unwahren Tatsachen: Der in der Bewertung beschriebene Sachverhalt entspricht nicht der Wahrheit.
  • Der Inhalt ist beleidigend oder anders strafrechtlich-relevant: Es wurden Beleidigungen oder andere strafrechtlich-relevante Inhalte niedergeschrieben.
  • Die Bewertung ist gefälscht: Jemand hat den Account erstellt, nur um eine negative Bewertung gegen Sie zu verfassen.

Als Kanzlei für Unternehmensrecht schützen wir die Reputation unserer Mandanten im Netz. Nach der Beauftragung verfassen wir einen Notice-and-Take-Down-Letter an das Internetportal und veranlassen somit die Löschung der Bewertung.

Wir helfen Ihnen dabei schlechte Bewertungen

Nach einer kostenlosen Prüfung zum einmaligen Fixpreis zu löschen.

AGB für Ihren Online-Shop

Allgemeine Geschäftsbedingungen sind ein wichtiger Faktor für den Betrieb eines Onlineshops. Sie müssen auf Ihrer Webseite jederzeit einsehbar sein, da Konkurrenten und Wettbewerbsverbände Sie andernfalls abmahnen können.

Allgemeine Geschäftsbedingungen werden häufig auch als „AGB“, „Allgemeine Geschäftsbedingungen“ oder „Kleingedrucktes“ bezeichnet. Da Kunden erst auf Ihrem Onlineshop einkaufen können, wenn Sie Ihren AGB zugestimmt haben, können Sie eine rechtlich vorteilhafte Situation für Sie erzeugen.

Individuelle AGB für Ihren Onlineshop bieten Ihnen folgende Vorteile:

  • Sie schaffen Rechtssicherheit für Ihren Onlineshop
  • Sie schaffen einen vorteilhaften Rechtsrahmen für sich
  • Sie vereinheitlichen Verkaufs- und Lieferprozesse

Ihre AGB regeln

  • Die Beziehungen zu Ihren Kunden
  • Die Beziehung zu Ihren Lieferanten
  • Die Beziehung zu involvierten Dienstleistern oder Partnern

Typische Inhalte von AGB

AGB sollten so verfasst sein, dass Sie Ihnen im rechtlich-zulässigen Rahmen den bestmöglichen Vorteil bringen:

  • Vertragssprache
  • Geltungsbereich
  • Konditionen des Vertragsschlusses
  • Preise
  • Zahlungsbedingungen, Fristen und Verzug
  • Lieferbedingungen
  • Eigentumsvorbehalt
  • Widerrufsbelehrung
  • Umgang mit Transportschäden
  • Gewährleistungsrecht
  • Haftung
  • Anwendbares Recht
  • Gerichtsstand
  • Lizenzrecht

Allgemeine Geschäftsbedingungen schaffen den rechtlichen Rahmen für Ihren Onlineshop für

  • Das Layout Ihrer Internetseite
  • Den Verkauf Ihrer Produkte sowie Rückgabebedingungen
  • Den Einkauf bei Lieferanten

AGB geben Ihnen die Möglichkeit, bestimmte Haftungen auszuschließen, günstige Lieferbedingungen zu erwirken oder sich datenschutzrechtlich abzusichern. Gründen Sie einen neuen Onlineshop, benötigen Sie AGB in jedem Fall.

Wir erstellen  Ihre AGB

  • Sie beschreiben uns Ihren Onlineshop und Ihr angestrebtes Sortiment, wir nehmen eine rechtliche Prognose vor.
  • Wir erstellen einwandfreie AGB für Sie mit anwaltlicher Gewähr.
  • Sie können als Onlineshop-Betreiber rechtssicher handeln.

Ist ein Datenschutzbeauftragter für meinen Webshop verpflichtend?

Unter bestimmten Bedingungen könnten Sie als Onlineshop-Betreiber dazu verpflichtet sein, einen externen Datenschutzbeauftragten zu bestellen.

Vor allem dann, wenn eine der folgenden drei Bedingungen erfüllt ist:

  • Findet in Ihrem Onlineshop eine automatisierte Verarbeitung von personenbezogenen Daten statt und beschäftigen Sie mehr als neun Mitarbeiter, so dürfen Sie nicht selber als Geschäftsführer der Datenschutzbeauftragte Ihres Unternehmens sein. Es muss eine zusätzliche Person sein (§ 4f Abs. 1 Satz 3 BDSG). Natürlich findet in jedem Onlineshop eine automatisierte Datenverarbeitung statt.
  • Ist die automatisierte Datenverarbeitung Bestandteil Ihres Geschäftsmodells, so sind Sie in jedem Fall zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten verpflichtet. Die Anzahl Ihrer Mitarbeiter spielt dabei keine Rolle (§ 4f Abs. 1 Satz 5 BDSG).
  • Verarbeiten Sie sensible personenbezogene Daten, weil Sie etwa eine Online-Apotheke betreiben, so müssen Sie immer einen Datenschutzbeauftragten bestellen.

Onlineshops ab bestimmter Größe sind immer betroffen

Jeder Onlineshop verarbeitet automatisiert personenbezogene Daten. Haben Sie mehr als 9 Mitarbeiter, benötigen Sie einen Datenschutzbeauftragten.

Wie Sie rechtssicher Mitarbeiter für Ihren Onlineshop einstellen – Arbeitsverträge für Ihren Webshop

Läuft Ihr Onlineshop gut an, benötigen Sie schnell neue Mitarbeiter, um das zusätzliche Arbeitspensum bewältigen zu können.

  • Vielleicht stellen Sie schon bei der Gründung Mitarbeiter ein: Wenn Ihr Businessplan von Beginn an ein aggressives Wachstum vorsieht, sollten Sie bereits bei der Gründung Mitarbeiter einstellen.
  • Ihr Onlineshop wächst: Ist Ihr Onlineshop auf Expansionskurs, benötigen Sie weitere Mitarbeiter.

Unterschiedliche Arbeitsverträge

Im deutschen Recht gibt es unterschiedliche Arbeitsverträge. Sie bestimmen den Rahmen der Mitarbeit und mit ihnen lässt sich Ihr Unternehmen planen.

  • Vollzeit
  • Teilzeit
  • Jobsharing
  • Minijob
  • Werkstudent
  • Ausbildung
  • Praktikant

Typische Klauseln Arbeitsvertrag

  • Arbeitszeit und Arbeitsort

  • Aufwendungen

  • Beginn und Befristung

  • Geheimhaltung

  • Gesundheitliche Überprüfung

  • Herausgabe von Arbeitsmitteln

  • Kleidung

  • Krankheit

  • Kündigung

  • Nebentätigkeit

  • Parteien

  • Probezeit

  • Tätigkeitsbeschreibung

  • Überstunden

  • Urlaub

  • Vergütung

  • Wettbewerbsverbot

Rechtssicher für Ihren Onlineshop Werbung schalten

Als Onlineshop-Betreiber müssen Sie umfangreiche Marketingmaßnahmen durchführen. Bei einem digitalen Geschäftsmodell ist Ihr Online-Auftritt besonders wichtig. Es gelten zahlreiche Vorschriften für das Werben im deutschen Recht, die Sie kennen und berücksichtigen sollten.

Wichtig bei jedem Werbeformat: Keine unlautere Werbung

Wenn Sie den rechtlich-zulässigen Rahmen des Werbens überschreiten, betreiben Sie schnell unlautere Werbung und können abgemahnt werden.

Vergleichende Werbung ist nur eingeschränkt zulässig

Das eigene Angebot mit dem der Konkurrenz zu vergleichen ist zwar wirkungsvoll, aber nur eingeschränkt zulässig. Einen klaren rechtlichen Rahmen gibt es nicht. Achten Sie darauf, dass die vergleichende Werbung nicht gegen die guten Sitten verstößt.

Irreführende Werbung ist immer unzulässig

Jede Form der Werbung ist nur zulässig, wenn sie nachweisbaren Tatsachen entspricht. Dem angesprochenen Personenkreis darf kein falsches Bild der Sachlage vermittelt werden. Konkurrenten könnten Sie abmahnen oder verklagen. Eine falsche Vermittlung der Tatsachen bedeutet ein Verstoß gegen das Gesetz des unlauteren Wettbewerbs.

Exkurs: Webshop abwickeln und schließen

Als angehender Unternehmer müssen Sie sich auch der negativen Seiten bewusst sein. Wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen es vorsehen, kann eine Schließung oder Abwicklung Ihres Unternehmens der sinnvolle und richtige Schritt sein. Auch zu Beginn Ihrer Unternehmerlaufbahn sollten Sie sich über mögliche Beendigungsverfahren bewusst werden.

  • Insolvenz: Hat Ihr Onlineshop mehr Schulden angehäuft, als sie begleichen können, ist eine Insolvenz nicht vermeidbar.
  • Löschung oder Auflösung wegen Vermögenslosigkeit: Ist der Onlineshop weniger wirtschaftlich als Sie es sich erhofft haben, kann die Löschung oder Auflösung wegen Vermögenslosigkeit die richtige Entscheidung sein.

Anmeldung der Insolvenz bei Firmenschulden

Hat Ihr Onlineshop mehr Schulden angehäuft, als Sie aus dem Betriebsvermögen heraus begleichen können, sind Sie zur Anmeldung der Insolvenz verpflichtet. Wenn Sie eine GmbH oder UG gegründet haben, so ist Ihr Privatvermögen zu keiner Zeit in Gefahr. Dennoch müssen Sie als Inhaber der Kapitalgesellschaft einen Insolvenzantrag stellen.

Agieren Sie als Einzelunternehmer, so müssen Sie leider die Privatinsolvenz anmelden, da Sie persönlich für Ihre unternehmerischen Schulden haften. Nach 3, 5 oder 6 Jahren sind Sie wieder schuldenfrei.

Löschung ohne Sperrjahr & Liquidation bei Vermögenslosigkeit

Fallen die Gewinne Ihres Onlineshops geringer aus, als Sie es sich erhofft haben, so könnten Sie eine Löschung ohne Sperrjahr & Liquidation wegen Vermögenslosigkeit einleiten. Das Verfahren ist günstiger als die einfache Liqiudation. Sie sparen 2.000€, da Sie nur 1.000€ anstatt 3.000€ zahlen müssen.

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