Individuelle Satzung als Vorsorge für den Krisen- oder Streitfall
Der Gesellschaftsvertrag ist normalerweise Ihre Vorsorge für den Krisen- oder Streitfall.
Ein Gesellschaftsvertrag wird in der Gründungsphase geschlossen, um in der häufigen Situation, in der es dem Unternehmen gut geht, die Gründer jedoch persönliche Meinungsverschiedenheiten haben, ein klares Regelwerk zu schaffen.
- 1. Situation: Unternehmen läuft gut, Gründer verstehen sich gut – Aufgrund persönlichen Konsens keine Rechtsstreitigkeiten. Dennoch ist ein Gesellschaftsvertrag für die Festlegung eines Regelwerks (Abstimmungen, Gewinnverteilung) sehr nützlich
- 2. Situation: Unternehmen läuft gut, Gründer verstehen sich schlecht– Aufgrund persönlicher Probleme Wahrscheinlichkeit von Rechtsstreitigkeiten bei Dissens. Ein Gesellschaftsvertrag ist durch die Festlegung eines Regelwerks (Abstimmungen, Gewinnverteilung, Ausschluss bei Verstößen, Abfindung, Fortbestehen der Gesellschaft) höchst erforderlich
- 3. Situation: Unternehmen läuft schlecht, Gründer verstehen sich gut – Aufgrund persönlichen Konsens keine Rechtsstreitigkeiten. Dennoch ist ein Gesellschaftsvertrag für die Festlegung eines Regelwerks der Abwicklung des Unternehmens (Liquidatoren, Ausschüttung Guthaben) sehr nützlich
- 4. Situation: Unternehmen läuft schlecht, Gründer verstehen sich schlecht– Aufgrund persönlicher Probleme Wahrscheinlichkeit von Rechtsstreitigkeiten bei Dissens. Ein Gesellschaftsvertrag ist durch die Festlegung eines Regelwerks (Liquidatoren, Ausschüttung Guthaben) höchst erforderlich
Wenn wichtige Haftungsfragen, das Ausscheiden oder eine Abfindung nicht geregelt worden sind, kann Ihr Unternehmen in finanzielle Schieflage geraten und sogar Ihr privates Vermögen angreifen. Wenn das Verhältnis zu Mitgesellschaftern mit der Zeit abkühlen sollte, könnten klare Verteilungs- und Zuständigkeitsregelungen davor schützen, die Situation zu verschlimmern.
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