Gmbh und danach Gmbh & Co KG gründen Amazon-Internetverkauf

Hallo Herr Kraus,

wir wollen für einen Amazonshop und eigene Produktion und Vertrieb von Waren in Fernost eine Gmbh gründen. Derzeit sind keine Beteiligungen geplant. Später allerdings planen wir, Investoren zu beteiligen.

Ist es möglich, aus der Gmbh unproblematisch eine Gmbh Co KG zu machen?

Kann man dazu die eigene Gmbh nutzen, damit man die 25000 € für die Gmbh & Co KG nutzt?

Danke im Voraus.

1 Antwort
  1. Andre Kraus
    says:

    Sehr geehrte Fragesteller,

    Sie können eine GmbH – vereinfacht dargestellt – auf zwei Weisen zu einer GmbH & Co KG machen.

    Entweder Sie haben eine „leere“ GmbH, die weder Vermögen noch wesentliche laufende Pflichten wie Arbeitsverträge, Leasing usw hat. In diesem Fall kann diese später zur Komplementärin der GmbH & Co KG werden. Vorausschauend ist es, der GmbH in dem Szenario bereits den Gesellschaftszweck der Komplementärseigenschaft zu regeln. In diesem Fall gründet man später die KG mit der bestehenden GmbH als Komplementärin. Oft wähle ich diese Vorgehensweise.

    Anderenfalls wandeln Sie die GmbH in eine GmbH & Co KG nach Bewertung des gesamten Vermögen und Übertragung um. Dies ist kosten- und arbeitsaufwändiger, wird aber bei „vermögenden“ GmbH notwendig.

    MfG RA Andre Kraus

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1 Antwort
  1. Andre Kraus
    says:

    Sehr geehrte Fragesteller,

    Sie können eine GmbH – vereinfacht dargestellt – auf zwei Weisen zu einer GmbH & Co KG machen.

    Entweder Sie haben eine „leere“ GmbH, die weder Vermögen noch wesentliche laufende Pflichten wie Arbeitsverträge, Leasing usw hat. In diesem Fall kann diese später zur Komplementärin der GmbH & Co KG werden. Vorausschauend ist es, der GmbH in dem Szenario bereits den Gesellschaftszweck der Komplementärseigenschaft zu regeln. In diesem Fall gründet man später die KG mit der bestehenden GmbH als Komplementärin. Oft wähle ich diese Vorgehensweise.

    Anderenfalls wandeln Sie die GmbH in eine GmbH & Co KG nach Bewertung des gesamten Vermögen und Übertragung um. Dies ist kosten- und arbeitsaufwändiger, wird aber bei „vermögenden“ GmbH notwendig.

    MfG RA Andre Kraus

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