UG oder GmbH gründen für IT Dienstleister?

Hallo Herr Kraus,

ich überlege, mein Einmann-Unternehmen in eine UG oder GmbH umzuwandeln. Im Moment bin ich als selbstständiger eingetragen und habe ein Gewerbe. Was würden Sie in der IT Branche empfehlen? Ich habe vor allem Dauerkunden, die ich schon seit Jahren betreue (bin seit Ende der 80er Tätig). Deshalb muss ich eigentlich keine GmbH gründen? Die „akzeptieren“ auch eine UG.

Allerdings habe ich gelesen, dass ich eine GmbH mit einer Sacheinlage gründen kann. Kann ich das mit meinem Auto machen?

Wie sehen Sie die Situation? Danke im Voraus.

1 Antwort
  1. Andre Kraus
    says:

    Sehr geehrter Fragesteller,

    die UG wird in den meisten Fällen von jungen Unternehmen ohne ein großes Startkapital gegründet und nach Eintritt der Möglichkeit in eine GmbH umgewandelt. Dennoch sehe ich in Ihrem Fall kein Problem, Ihre Einzelunternehmung in eine UG umzuwandeln. Da Sie alte Auftraggeber haben, die bereits lange mit Ihnen zusammenarbeiten, gründen Sie eine UG stellen Ihre Gechäftsbeziehungen auf diese um.

    Aber es stimmt tatsächlich, dass Sie mit einer Sacheinlage einen Teil der Bareinlage von 12.500 / 25.000 € bei der Gründung einer GmbH ersetzen können. Ein Auto eignet sich dazu ideal – es ist ein einzelner Gegenstand, der deshalb relativ kostengünstig von einem Sachverständigen bewertet werden kann. Insbesondere wenn Sie den PKW sowieso beruflich nutzen, lohnt sich dessen Einbringung als Sacheinlage zur Gründung einer GmbH statt einer UG. Wird das Auto beispielsweise mit 20.000 € bewertet, bleiben nur noch 5.000 €, um die volle GmbH-Einlage zu erbringen und volle Haftungsbeschränkung zu erhalten.

    Mit freundlichen Grüßen

    RA Andre Kraus

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1 Antwort
  1. Andre Kraus
    says:

    Sehr geehrter Fragesteller,

    die UG wird in den meisten Fällen von jungen Unternehmen ohne ein großes Startkapital gegründet und nach Eintritt der Möglichkeit in eine GmbH umgewandelt. Dennoch sehe ich in Ihrem Fall kein Problem, Ihre Einzelunternehmung in eine UG umzuwandeln. Da Sie alte Auftraggeber haben, die bereits lange mit Ihnen zusammenarbeiten, gründen Sie eine UG stellen Ihre Gechäftsbeziehungen auf diese um.

    Aber es stimmt tatsächlich, dass Sie mit einer Sacheinlage einen Teil der Bareinlage von 12.500 / 25.000 € bei der Gründung einer GmbH ersetzen können. Ein Auto eignet sich dazu ideal – es ist ein einzelner Gegenstand, der deshalb relativ kostengünstig von einem Sachverständigen bewertet werden kann. Insbesondere wenn Sie den PKW sowieso beruflich nutzen, lohnt sich dessen Einbringung als Sacheinlage zur Gründung einer GmbH statt einer UG. Wird das Auto beispielsweise mit 20.000 € bewertet, bleiben nur noch 5.000 €, um die volle GmbH-Einlage zu erbringen und volle Haftungsbeschränkung zu erhalten.

    Mit freundlichen Grüßen

    RA Andre Kraus

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