Wechsel von Kleinunternehmer zur Regelbesteuerung: Rückwirkende Auswirkungen?

Hallo,

ich bin seit 14.10.2017 Kleinunternehmer und überlege aus verschiedenen Gründen, trotz eines Jahresumsatzes von unter 17.500EUR im nächsten Jahr zur Regelbesteuerung zu wechseln. Ich habe dazu mit meiner Steuerberaterin gesprochen und habe Zweifel bzw. Schwierigkeiten, eine ihrer Aussagen nachzuvollziehen.
Sie meint, wenn ich ab Januar 2018 zur Regelbesteuerung wechsle, müsste ich alle Rechnungen seit dem 14.10.17 ändern und Umsatzsteuer ausweisen. Da ich Waren an Endverbraucher verkauft habe, würde das bedeuten, dass ich die anfallende Umsatzsteuer selbst übernehmen müsste.

Meine Fragen:
Stimmt die Aussage der Beraterin?
Wenn ja: warum?
Wann kann ich zur Regelbesteuerung wechseln, ohne rückwirkend die Rechnungen ändern zu müssen.

Vielen Dank!

Einzelunternehmen/ Gewerbeanmeldung

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Emma Löser, wohnhaft in Ungarn.
Ich habe vor, in der Zukunft als Einzelunternehmerin in Deutschland zu arbeiten. Ich backe und verkaufe frisch aus dem Ofen „Kürtőskalács“ – eine ungarische Backwarenspezialität, die mit deutschem Baumstriezel in Verbindung gebracht wird.
Meine Frage wäre, was benötige ich zur Anmeldung des Einzelunternehmens, weiterhin möchte ich fragen, ob in Deutschland bei Verkauf Quittungs- oder Rechnungspflicht besteht.

Ich danke im Voraus für Ihre Hilfe.

MfG

Emma Löser

Individuelle Kosmetikherstellung

Ich ziehe von England nach Deutschland zurück. Ich bin in England selbständig und stelle individuelle Kosmetik auf Bestellung her. Ausserdem verkaufe ich dazun Accessoires wie Haarbürsten und Kämme. Ist dies in Deutschland ein Gewerbe oder melde ich mich als Freiberuflerin an?